Ihre Meinung zu: Nach Explosion von Pipeline: Ölpest bei Genua löst sich auf

24. April 2016 - 13:27 Uhr

Nach der Explosion einer Pipeline in der Nähe der italienischen Hafenstadt Genua drohte eine schwere Umweltverschmutzung. Nun scheint die Situation wieder unter Kontrolle sein. Die Ölschlieren auf dem Mittelmeer lösen sich langsam auf.

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Kommentare

Dazugelernt

So hat man aus den Ölkatastrophen der letzten Jahre von BP und Co. dazugelernt.

Einfach n bisschen Chemie draufkippen, dann sieht man das Öl nicht mehr, weil es sich unter Wasser verteilt. Und wie man in der Schule lernt: Umweltverschmutzung, die man nicht sieht, ist keine. Weil das ja klar ist.

Gut gemacht, Menschen. Gut gemacht.

Was?

Hier löst sich gar nichts auf, das Öl treibt lediglich außeinander. Vorhanden ist es aber trotzdem noch.

Pah, die 50 Tonnen Rohöl

Sie brauchen nicht dazu lernen @Rimpimpim ;-)

Es löst sich natürlich nicht auf. Es wird unter die Wasseroberfläche nach unten durchsickern, dann sieht man es nicht, aber es ist immer noch da.

Einiges wurde bereits von Schiffen mit entsprechenden Aufnahmeanlagen (Ölskimmer o.ä.) aufgenommen und/oder vom Grund abgesaugt.

Die Biologie wird in einigen Monaten und Jahren -durch Bildung "ölfressender" Bakterien- so einiges tun, um das Öl in seine Bestandteile zu zerlegen/aufzufressen.

Im Wasser bilden sich diese Bakterien leider nicht so schnell, wie in ölverseuchten Böden.

Kenne eine Grundwassersanierung an einem Standort, an dem während des dritten Reiches Treibstoff aus Schieferöl hergestellt wurde. Das Schieferöl und seine Abbauprodukte waren immer noch als Phase auf dem Wasser vorhanden.

Einseitig

Und dann machts "Puff" und die Konzerne haben mit Meister Proper die Situation wieder völlig im Griff. Also keine Sorge, wir können weiter fröhlich unsere Wirtschaft auf diesem Rohstoff aufbauen.

Scheint mir doch leicht einseitig die Berichterstattung....

Da löst sich nämlich gar nix auf, denn entweder drücken die Chemikalien, die im Einsatz waren das Öl unter die Meeresoberfläche, oder die Lachen landen irgendwann am Strand und vernichten tausende von Lebewesen. Nur weil ich was nicht mehr sehe, heisst das nicht "ES IST WEG!".

die natur hat uns schon so manches verziehen...

und daher sollte man sich jetzt nicht wieder der weltuntergangsstimmung hingeben.

zu bedenken gibt es natuerlich, dass das mittelmehr ein "binnenmeer" ist, und dass daher der austausch in fremde gewaesser hinein nicht so problemlos ablaeuft, wie es fuer die verkraftung solcher "katastrophen" erforderlich waere.

dennoch wird man in diesem falle von einem tropfen oel sprechen koennen. und der braucht nicht unbedingt staerker thematisiert zu werden als der "massengrabcharakter", den das mittelmeer inzwischen aufgrund der fluechtlingskatastrophe viel mehr auszeichnet.

hoffen wir also aufs beste.

die natur hat uns schon so manches verziehen...

und daher sollte man sich jetzt nicht wieder der weltuntergangsstimmung hingeben.

zu bedenken gibt es natuerlich, dass das mittelmehr ein "binnenmeer" ist, und dass daher der austausch in fremde gewaesser hinein nicht so problemlos ablaeuft, wie es fuer die verkraftung solcher "katastrophen" erforderlich waere.

dennoch wird man in diesem falle von einem tropfen oel sprechen koennen. und der braucht nicht unbedingt staerker thematisiert zu werden als der "massengrabcharakter", den das mittelmeer inzwischen aufgrund der fluechtlingskatastrophe viel mehr auszeichnet.

hoffen wir also aufs beste.

Öl löst sich im Wasser nicht auf.

Es verteilt sich nur. Teilweise verdunstet es. Teilweise verklumpt es dann zu Teer und sinkt ab.
.
Eine seltsame Wortwahl im Artikel also. Beziehungsweise die unkritische Übernahme von Neusprech....

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