DTrend: Deutsche befürchten Altersarmut

22. April 2016 - 00:10 Uhr

Reicht die Rente im Alter oder nicht? Mehr als jeder Zweite fürchtet sich davor, nicht abgesichert zu sein - lautet das Ergebnis des DeutschlandTrends für das ARD-Morgenmagazin. Und je jünger, desto größer ist die Angst.

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Kommentare

Für die Jungen gibt es im Alter nichts mehr

Die staatliche Rente sinkt und sinkt - indem die Bezüge gekürzt oder versteuert werden, indem das Renteneintrittsalter erhöht wird, indem kein ausreichender Inflationsausgleich stattfindet,...und indirekt auch über Leistungskürzungen im Kranken- und Pflegesystem.

Und das wird sich noch drastisch verschlechtern. Junge Menschen tragen die Last doch gar nicht mit, dazu verdienen sie viel zu wenig. Die Firmen schicken die Gutverdiener in Rente und stellen zu Hungerlöhnen Junge ein - mit dem Unterschied, dass deren Lohn/Gehalt nicht annähernd die Steigerung durchmachen wird wie bei der vorangegangenen Generation. Die Folge ist, dass die Zahl der Leistungsträger im Rentensystem jedes Jahr nachlässt.

Hinzu kommt eine höhere Fluktuation, oft inklusive Phasen der Arbeitslosigkeit, durchschnittlich längere Schul-, Ausbildungs- und Studienzeit. Welcher Studierte kriegt z.B. 40 Jahre voll?

Im Alter auf den Staat vertrauen können sich nur Beamte leisten, für den Rest ist das grob fahrlässig.

AfD 14 und 20 Prozent

Das reicht leider noch nicht aus, um den Altparteien cdu.csu.fdp.spd.grüne.linke zu einer realistischeren Politik im Sinne der Bevölkerung dieses Landes zu verhelfen.
Es ist aber ein Anfang.
Ich wünsche der Alternative alles Gute. Macht weiter, wir brauchen Euch.
Gruß Tirolsch

Auch privat vorsorgen ist kritisch

Es kann einem bei einer längeren Arbeitslosigkeit z.B. leicht passieren, dass die private Altersvorsorge als Vermögen angerechnet wird und man kein Harz4 oder ähnliche Leistungen kriegt, bis man die Vorsorge verlebt hat.

Bei der Niedrigzinz-Politik birgt jedwenes Sparen die Gefahr, nicht einmal einen Inflationsausgleich zu schaffen - das Geld verfällt also einfach.

Außerdem drückt diese Zinspolitik viele Geldinstitute und Versicherer immer mehr finanziell an die Wand. Wenn das noch eine Zeit so weiter geht droht uns bei der nächsten Finanzkrise eine Masseninsolvenz. Die Einlagensicherung ist ein Märchen, das klappt vielleicht, wenn EINE Bank oder Versicherer pleite geht - gehen gleichzeitig viele pleite ist das Geld weg (zumindest viel davon).

Vor allem sind viele junge Menschen gar nicht in der glücklichen Lage, Geld zum Anlegen über zu haben.

Die Politik und die Notenbank lassen die junge Generation im Stich. Das wird auch politische Konsequenzen haben.

Selbst gemachtes Problem!

Mit Hartz IV unter der SPD und dem beinahe genauso eklatanten Schritt, nämlich der Abschaffung der Rentenbeiträge für ALG II Empfänger 2009, die in der ersten GROKO beschlossen wurde, hat Schäuble heute zwar seine schwarze Null, nur zu welchem Preis? Da hat man eine aktuelle Ausgabe einfach auf später verschoben, nämlich dorthingehend, dass viel mehr Menschen zukünftig Grundsicherung im Alter beziehen müssen. Somit ist die schwarze Null von heute, die Altersarmut von morgen. Vermutlich hat man effektiv nichts gespart, sondern nur ein Problem in die Zukunft geschoben.
Clever für all diejenigen die sich heute nicht um Morgen sorgen und gerne durch die "erfolgreiche" Wirtschaftspolitik unserer Regierung blenden lassen-ganz nach dem Motto: "Die Merkel macht das doch gut".

Wahlkosmetik

Die Sorgen sind berechtigt, aber die plötzliche Diskussion der Parteien zeigt, dass die Besorgten vor der Bundestags-Wahl wieder einmal nur eingelullt werden sollen, denn die Problematik ist ja nicht neu. Der Vorstoß von Schäuble und der CDU für einen späteren Renteneintritt sollen der kommenden Diskussion schon mal Grenzen aufzeigen. Wenn etwas geändert wird, wird es nur Wahlkosmetik sein, der nötige große Wurf bleibt Theorie. Denn die betroffene Klientel ist nicht die der Union, und wird daher nur mit optischen Korrekturen abgespeist. Die Rentenproblematik ist nicht das einzige Problem, dass die neoliberale Politik der Koalition unserer Gesellschaft hinterlässt, das Gesundheitssystem, die Bildung und miserable Ausstattung der öffentlichen Schulen und die Infrastruktur insgesamt, warten seit Jahren auf Reformen und nötige Investitionen, aber das Altersego von Schäuble, die schwarze Null, hat natürlich Vorrang.

Ja, die Jungen haben ein echtes Problem

die 'Renten der jetzigen Rentnergeneration werden die höchsten Renten sein, die jemals in Deutschland gezahlt wurden. Danach geht es durch Teilzeit, befristete Arbeitsverhältnisse, Niedriglohn, gebrochene Arbeitsbiografien mit Arbeitslosigkeit usw. abwärts, dann sind die Kreuzfahrten, Weltreisen Geschichte und Flaschensammeln wird Normalität... Durch Draghis Niedrigzinspolitik wird auch private Vorsorge zum Problem für die, die es sich überhaupt leisten können...

Und dann noch 2 Billionen Altschulden abtragen....

Da freut sich doch...

...der Versicherungssektor: "Streut gehörig Angst im Volke, auf dass sie unsere Produkte kaufen!"
Die letzte Angst finanzierte die Riester-Rente. Was haben sich da die Finanziers gefreut über die bereitwillige Geberfreude der Verängstigten...
Jetzt geht's ans nächste Produkt: Aktien. Das war doch der Kram, der so vielen die Rücklagen gekostet hatte und bei dem so viele Geld-Gurus steinreich geworden sind.

Toll, die bundesgestützte Volksausbeutung!

Eine ehrliche Vorsorge besteht aus einem ganz einfachem System: Treibt die Rente gefälligst mit der Steuer ein! Sie ist eh viel zu hoch, weil falsch investiert! Und sorgt - verdammt noch mal - dafür, dass auch ALLE sie zahlen. Auch die Giga-Steuerflüchtigen!
Damit wäre das Rentenproblem endlich gelöst. Und zwar gerecht!

Das wird nie was....

...weil hier nur Politik für die Wirtschaft gemacht wird. Dabei braucht man doch bloss nach Holland, Österreich und die Schweiz schauen. Alle zahlen ein und
es gibt eine GRUNDRENTE. Hier nicht machbar weil die Versicherungs-Ganoven und - man staune - die Rentner mit dem Spruch "Grundrente ? Dann kriegen ich ja nicht raus was ich eingezahlt habe !" auf die Barrikaden gehen. Schön blöd wer so denkt, ich ich, meins meins. Armes Deutschland...

Meinen Sie die Maschmeyer-Rente?

Ehrlicher Weise müßte die Riester-Rente doch wohl eher Maschmeyer-Rente heißen. Schließlich hat dieses ehrenwerte Mitglied der deutschen Versicherungsgilde ja den ehem. Bundeskanzler persönlich beraten! Aber Herr Riester in von diesem "Produkt" ja auch weiterhin überzeugt. Kein Wunder, ermöglichte es ihm ja auch, für horrende Honorare Vorträge bei den Banken zu halten, um ihnen ihre Gewinnmöglichkeiten durch dieses Konstrukt zu erläutern. Das ist doch mal die echte Marktwirtschaft!

es ist so

bis 63 gearbeitet, das geht für die meisten nicht länger und dann, keine Anrechnung von Gymnasium, Studium usw., und wer mit niedrigen Stundenlöhnen arbeiten musste, was kommt wohl raus ?

Versagen der Gewerkschaften

Nach den jetzigen Berechnungen kann also jeder zweite Beitragszahler davon ausgehen, seine Riester-Beiträge niemals wieder zu sehen, da er nur das Mindesteinkommen beziehen wird und nach jetziger Rechtslage jeder weitere Anspruch darauf angerechnet wird. Allerdings hatte ich seinerzeit meine Gewerkschaft um Rat gefragt, ob der Abschluß eines derartigen Vertrages überhaupt sinnvoll ist. Von da kam nur Achselzucken. Damit hätte man sich noch nicht beschäftigt! Ist nur die Frage, ob das so stimmt - oder ob man nicht vielmehr der SPD-Regierung nicht in den Rücken fallen wollte. Bedauerlicher Weise zum Nachteil der eigenen Gewerkschaftsmitglieder.

Auf die Frage der Anrechenbarkeit der Riester-Rente auf einer öffentlichen Veranstaltung angesprochen und daß jeder Geringverdiener einen Teil seines Geldes für rein garnichts hergibt, antwortete der damalige Arbeitsminister Olaf Scholz: "Das sehen Sie falsch. Das dient ja auch der Allgemeinheit." Wieder ein echt sozialdemokratischer Standpunkt!

Menschenverachtend!

Die ganze Diskussion im Moment ist extrem Menschenverachtend.

Kurz vor den letzten Änderungen der Rentengesetze habe ich meinem Vater dringend geraten in den Vorruhestand zu gehen. Er tat es. Es kostete ihn einiges an Geld. Aber: er hat sein Leben lang in einer Giesserei gearbeitet. All seine Kollegen, die bis zum regulären Eintritt gewartet haben, leiden massiv, einige sind kurz nach Rentenantritt verstorben.
Giesserei? Bis 70? Wer das verlangt soll den Job mal einen Monat machen, damit er weiss, wovon er da redet!

Wenn ich private Vorsorge höre, wird mir übel. Wovon denn bitte? Sehr viele Menschen haben 2. Jobs, um überhaupt zurecht zu kommen.

Und dann die Sache: die Menschen werden älter. Ja. Aber lange leben heisst nicht gut und gesund leben. Das heisst nur alt!

Was ich aktuell höre, macht mich schaudern!
Die Menschen zu Drohnen reduziert:
Lebe um zu schuften, tu es so lange, bis du tot umfällst.

DAS ist nicht sozial!
Erinnert sich noch jemand an Art.20 GG?

@tisiphone

Volle Zustimmung!
Was mich ausserdem ärgert bei solchen Umfragen ist, dass die Antworten als „Meinungen" dargestellt werden. Als ob die Befragten nicht in der Lage wären, ihren Rentenbescheid zu lesen. Meine Eltern bekommen beide etwa 2030 eine Rente von durchschnittlich 700 Euro/Monat. Das ist heute schon nichts. Dank der Inflation und dem offensichtlichen Fachkräftemangel in der Politik kann man sich leicht ausrechnen, was dann dabei herauskommt bzw. was dann 700€ wert sind, wenn es soweit ist. Aber das ist ja nur eine „Meinung" und keine real ablesbare Zahl...

Man möge seinen Blick ....

Man möge seinen Blick in die USA und nach England richten. Die sind nur schon etwas weiter als wir. Da kommen wir auch noch hin. Mittelschicht wird abgeschafft bleibt nur noch Armut über. Auch die letzten Steckgürtel im Land werden gerade abgeschafft.

Rente mit 70 verschärft die Altersarmut

der Verweis auf die demographische Entwicklung ist das Eingeständnis dass das Rentensystem versagt hat. Ich habe meine Rente eingezahlt und verdiene sie.
Rente ab 70 bedeutet für die meisten: Arbeitslos mit spätestens 60, Ersparnisse aufbrauchen bis etwa 63, dann ins soziale Netz fallen.
Ich war 34 Jahre lang in der Industrie, habe dort noch nie einen einzigen Mann über 63 gesehen. Die Leute werden rausgemobbt von jungen Karrieretypen oder in Krisen als erste entlassen. Bis zur Rente ist es dann noch weit. Bin 61 und musste nach Südost-China um überhaupt noch arbeiten zu dürfen. Sicher kein Einzelfall.

Ich finde das etwas

Ich finde das etwas ungluecklich ausgedrueckt mit 'deutsche', das ist heute nicht mehr zeitgemaess und koennte auch etwas neutraler formuliert werden etwa so: -Die, die schon länger hier leben- ™ sorgen sich vor Altersarmut. Das hoert sich doch gleich viel profssioneller an und hat nicht den geringsten Naziehbeigeschmack oder ?
Aber ansonsten kann man dem Artikel so schon zustimmen, nur haben wir ein Glueck das es noch reichlich Politiker mit Verstand gibt, denn die haben die Loesung schon parat, Rente mit 70 - ist das nicht einfach nur noch genial ?

Was für eine Überraschung!

Wenn ich die Kommentare so durchlese muss ich mich echt wundern. Das war doch vor 30 Jahren schon glasklar wie sich das entwickeln würde, bei geringen Geburtszahlen und steigendem Alter (und zwar lange vor Agenda 2010 und Hartz 4 übrigens) ... die Renten aus Steuermitteln zu subventionieren macht die Sache auch nicht besser, irgendwo muss das Geld ja herkommen. Willkommen in der Realität!

Da unsere Politiker es ja unmöglich

allen Bürgern Recht machen können, machen sie es eben denen Recht, von denen sie etwas als Gegenleistung erwarten können.
Von den Banken und Versicherungen, von den Arbeitgeberverbänden und den wirklich Reichen des Landes kann man als Politiker so einiges erwarten. Vom extraorbitant bezahlten "Vortrag" über Urlaubs- und Ferienreisen, Geburtstagsgeschenke, günstige Kredite bis hin zur gut bezahlten Endlagerung in einem ihrer Unternehmen ist da so gut wie alles möglich. Was haben denn abhängige Beschäftigte, kleine Beamte oder gar Arbeitslose zu bieten? Wann gab es denn die letzte nennenswerte Parteispende der Gebäudereiniger oder Metallarbeiter an die CDU oder FDP?
Was haben denn alleinerziehende Mütter oder gar Rentner einem scheidenden Minister/in für finanziell interessante Jobs anzubieten?
Eben! Da muss man sich dann auch nicht grossartig wundern, wenn man nicht ganz so gut behandelt wird.

Rente mit 60 und zuverdienen.

Warum machen wir nicht eine Rente ab 60 und schaffen Arbeitsplätze zum zuverdienen? Dann arbeiten bis 70 und die Rente durch die zuverdienten Rentenanwartschaften erhöhen. Freiwillige, unbegrenzte Einzahlungsmöglichkeiten in die staatliche Rentenversicherung.

Rente mit 70, finde ich ist

Rente mit 70, finde ich ist ein richtig gutes Konzept, demnach also im uebertragenen Sinn vom Job direkt in das Grab ohne dazwischen dem Pleitestaat auf der Tasche zu liegen. Das ist schon toll, denn der hat schon anderweitige Verwendung fuer die Rentenkohle, halt nur nicht fuer die Rentner die diese erarbeitet haben.
Aber die Typen von der SPD sind sich nicht zu schade mit diesem Thema noch ein letztes mal auf Stimmenfang zu gehen bevor sie sich dann abmelden gehen.

Natürlich gibts für die

Natürlich gibts für die Folge-Generationen nichts mehr, das war auch nicht gedacht, denn die Zinsen der Staatsverschuldungen aller Länder entwickeln sich exponentiell und die Kredite sprudeln immer noch, sowie eine selbstbedienerische und hemmungslose Politik schöpft aus dem Vollen für ihre Unsinnigkeiten.

Die Untertanen werden bürgen (daher Bürger) für diese Asozialität, wieder über Generationen

warum?

Warum werden die Parteien in der Grafik nicht in der Reihenfolge ihrer Zustimmung bei der Umfrage abgebildet?

@tisiphone

Gut erkannt. Das ist das System. Hat ein bekannter Philosoph, in England lebend, schon vor langer Zeit beschrieben. Ist immer noch aktuell.
Moralische Empörung ist aber nur der erste Schritt. Veränderung tut not.
Aber keine Bange es wird sich verändern, leider erst zum Schlimmeren. Bis der Druck zu hoch wird. Erst dann sind die Menschen bereit etwas zu ändern. Aber dann lässt es sich auch nicht mehr aufhalten.

Firmen trifft es ebenso.

Firmen wie Daimler wird es dann aber ebenso treffen. Die Masse an Renter, die sich heutzutage noch Daimler und Co. leisten können, wird es dann bestimmt nicht mehr geben... :)

Sozialverträgliches Frühableben

Das beste für die Rente ist es doch statistisch dass ein Teil der Bevölkerung kurz nach dem Eintritt verstirbt. Herr Schäuble ist halt ein cleverer sparfuchs

Um ein umdenken in der

Um ein umdenken in der Politik zu erreichen muß der Druck von innen vergrößert werden. Der Wahlerfolg der AfD schafft es das unsere Politiker sich das Problem jetzt mal wieder ansehen. An einer Lösung sind diese noch nicht interessiert da unser Politiker der Volksparteien hoffen das aus den AfD Wähler wieder Nichtwähler werden.
Ich kann nur jedem empfehlen die Talkrunde bei Maybrit Illner von gestern einmal anzusehen. Jens Spahn (CDU) war scheinbar sehr schlecht vorbereitet auf die Sendung, er gab zu das zu vielen Problemen die schon seit jahrzehnten bekannt sind nicht richtig reagiert wurde (keine interesse unserer Politikerklasse) aber jetzt mit Macht daran gearbeitet wird.
Alexander Gauland (AfD) durfte wenig sagen, es gelang aber keinem Teilnehmer der Runde wie gerne gewünscht die AfD vorzuführen.
Sehenswert ist Frau Tania Kambouri, Polizeibeamtin die kurz aber eindrucksvoll die lage auf der Strasse schildert.

Hier geht es nicht um die Armutsrente.

Der Grund für den Absturz der Großen Koalition liegt wohl nicht an dem Thema Altersarmut wie der Text suggeriert, sondern am fehlenden Vertrauen gegenüber dem Staat in Sachen Flüchtlingspolitik und in Fragen der Inneren Sicherheit. Der Staat hat sich als schwach erwiesen, was an den vielen Vorfällen zur Silvesternacht ihren Höhepunkt hatte. Frau Merkel hat mit ihrer einsamen Asylpolitik die Gesellschaft gespalten und dafür gesorgt, dass ihre eigene Glaubwürdigkeit tiefgreifend erschüttert wurde. Und das vor allem bei den Wählern, die immer hinter der Union standen. Was nützt es ihr am Ende, wenn diejenigen begeistert sind, die sie als Bundeskanzlerin trotzdem nie wählen würden? Das gilt übrigens für die SPD in gleicher Weise. Sie hat den von ihr umworbenen "kleinen Mann auf der Straße" an die AfD verloren und mit ihm viele frühere Arbeiter-Hochburgen. Wenn das so weitergeht, dann besteht nicht einmal für eine Große Koalition eine Mehrheit im nächsten Bundestag.

Was soll denn herauskommen, …

– wenn der Mindestlohn bei 8,50 € liegt,
– Unions-Politiker die Rente mit 90 (Ach so, Schäuble träumt noch mit einer Rente ab 70, wenn er schon die 90 anpeilt! Wie sollen das den Handwerker erleben? Ach ja klar, wir brauchen keine Rentner mehr …) fordern
– 400-€-Jobs keine Rentenbeiträge bringen
– die Rentenkassen systematisch geplündert werden?
Dann müssen die Renten eben über die Grundsicherung aufgefüllt werden. Da kein Geld vorhanden ist, wird die Grundsicherung über die Rentenkassen finanziert. Usw usf ad absurdum … :-)
Man fragt sich da schon, wo die Politiker eigentlich das kleine Einmaleins gelernt haben.
Hoffentlich räumt Herr Schäuble wenigstens die Steuerparadise auf. Da kann man einiges an Kohle erwarten! Von mir aus darf er dann auch von Renten ab 500 Jahren träumen …

So fing es an

Es fing doch damit an das sich die Arbeitgeber aus der paritätischen Verantwortung zurückziehen durften. Siehe KV-Zusatzbeitrag, Pflegeversicherung.
Was haben wir im Gegenzug bekommen, sicherlich mehr Beschäftigung teils zu Dumpinglöhnen, siehe Zeitarbeit. Dann den Mindestlohn, der sicherlich um 30 % höher liegen müsste, auch ein Beispiel dafür, das unsere Regierung und ihre Vorgänger keinen langfristigen Plan haben, außer mit zig Reförmchen und weiteren Einschnitten in die Sozialversicherung ständig gegen zusteuern.

Rentenreform die dem

Rentenreform die dem Geburtenschwund Rechnung trägt wäre Mitte der 60 Jahre fällig gewesen. Nun wird es schmerzhaft

Viele Menschen sehen es so

Für jeden Politiker ist es ein Problem anderer Leute.
Die Politiker haben sich so hohe Pensionen gegönnt, daß jeder Rentner sich nur neidisch die Haare raufen kann.
Aber für deren Pensionen muss jeder mit seinen Steuern aufkommen.
Die Politik diskutiert kreative Lösungen, die Rente mit 70, 75 oder 80,
da ein bißchen mehr, dort ein bißchen weniger...
Falls ein angehender Rentner sich fragt, wieso kein Geld da ist, braucht er sich bloß die ganzen Entscheidungen der Politiker anzusehen.
Es werden keine Lösungen für Probleme in allen Sparten gemacht, Flickschusterei in allen Bereichen und noch mehr Probleme ins Land geholt.
Diese wiederum verursachen noch mehr Kosten und werden niemals das erwirtschaften was sich die Politiker daraus errechnen, das Gegenteil wird eintreten, mehr Kosten für die Arbeiter und Gewinne für das Großkapital.

Die Rente ist der

Schlüssel eine soziale Spaltung der Gesellschaft, wie z.b. in den USA, zu verhindern. Ich zahle gerne mehr ein WENN ALLE gerecht bedient werden und ALLE Einzahlen müssen. Ebenso ist keine Lebensleistung so groß das Pensionen/Renten von über 5000€ bezogen werden müssen. Deutschland und seine Bürger sind EIN Team. Die Nachricht geht dann auch positiv an die rechts abgewanderten Bürger. Wer privat Millionär werden möchte kann dies gerne weiterhin tun, wenn er das nicht auf Kosten anderer passiert und gerechte Steuern gezahlt werden.

Altersarmut mit Wohnungskauf verhindern

Was verursacht Altersarmut?
- Die Wohnungskosten sind der größte Batzen an Ausgaben, die aus dem Geldbeutel der Normalbürger herausgezogen werden.
- Wenn man wartet mit dem Wohnungskauf so wäre zeitgleich eine hohe Miete zu zahlen und Ansparen für den späteren Immobilienkauf notwendig, was nicht funktionieren würde.
- Wenn man Geld anspart und mit dem Immobilienkauf warten würde, so wären die Immobilienpreise schon wieder davongelaufen, wären nicht mehr bezahlbar.

Was hilft wirklich gegen Altersarmut?
Das Einzige, wirklich das Einzige was auf Dauer Altersarmut verhindert ist bereits in jungen Jahren eine selbstbezogene Wohnung oder ein eigenes kleines Häuschen zu kaufen und dieses mit stabiler Finanzierung an sich selber abzuzahlen. Damit werden auch die Jungfamilien erhalten, diese haben später ebenfalls etwas vom gemeinsamen Familienheim.

Gerikratie

Das Problem ist, dass es eine Generation geschafft hat durch Geburtenkontrolle und die Bildung der nachkommenden Generationen ihre Macht bis ins Hohe Alter zu zementieren. Junge, die an relevante Funktionsstellen gekommen sind, haben Karriere gemacht und sich entsprechend angepasst. Die vielen - immer mehr - anderen, die auf der Strecke geblieben sind, die von einer eigenen Familie nur träumen können, werden langsam unzufriedener und manche vierzig Jährigen, die vor dem bösen Erwachen stehen, dass sie eigentlich nur für die Alten und den Konsum gelebt haben und ihr eigenes Lebensglück auf der Strecke geblieben ist, trauen sich nichts zu sagen, weil sie gelernt haben, erfolgreich zu sein, auf Teufel komm raus. Die Rentner machen fleissig Ferien, haben eine riesen Todesangst, so dass sie immer noch mehr zu den Ärzten rennen und dafür sorgen, dass die Krankenkassenprämien steigen und steigen.
Wo bleiben die Jungen? - Zu viele bleiben auf der Strecke.

Die schwarze Null ...

... schwebt über allem: Da wird bei Bedarf in die Rentenkasse gegriffen (s. Deutsche Einheit), da wird "rumgeflickt" (s. Rente mit 70 ...), aber an der Struktur wird nichts geändert. Der Generationenvertrag kann nicht mehr funktionieren, das war schon vor 30 Jahren klar (damals musste ich mich mit dem Thema Altersrente beschäftigen). Niemand fasst das heiße Eisen an, dass Minijobber usw. gar keine Vorsorge betreiben können - gleichzeitig aber Arbeitgeber steuer- und sozialversicherungsbefreit sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Mit Allgemeinheit ist jeder gemeint, der heute noch Steuern zahlt. Einen schönen Tag, Herr Schäuble.

Aus dem unten angefügten Artikel wird sofort klar,

dass das augenblickliche Rentensystem Mitte des Jahrhunderts zusammenbrechen wird. Um dies zu verhindern wäre es möglich das Rentenalter zu erhöhen, 70 scheint hier ein halbwegs vernünftiger Wert, oder die Beiträge zu erhöhen. Hier stößt man ziemlich schnell an Grenzen. Die jungen Leute die von der bundesdeutschen Gerontokratie hemmungslos geschröpft werden sollen, würden einfach in's Ausland gehen. Würde man stattdessen die 20% deutscher Kinder die in Armut leben und in unserm Bildungssystem derzeit Chancenlos sind fördern, könnten sie höher qualifizierte Arbeit machen und damit mehr in die Rentenkasse einzahlen. Stattdessen schmeißt die Regierung Milliarden aus dem Fenster für Asylanten die nach den Erfahrungen aus Schweden nie ausreichen qualifiziert sein werden um in Deutschland arbeiten zu können.

http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/sozialsystem-unter-dr…

wgal ob Schwarz, Rot , Gelb oder Grün

Hallo der jetzigen Parteien im Bundestag, mit ausnahme der Linken haben seit jahren daran gearbeitet, der deutschen Wirtschaft möglichst günstig Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen. In den 60er und 70 er hat man für allgem. Bauvorhaben bereits Griffe in die Rentenkasse gemacht, mit den Worten, da liegt es herum, wir Investierend es Zielführend. Leider hat man bislang das Geld vergessen mit Zinseszins zurück zugeben. Die Riesterrente ist ne Sauerrei. Die Versicherten zahlen 5 Prozent ein und bekommen beid er Inflationlage 3 Prozent unverzinst ausgezahlt. Eine Rentenerhöhung über den Beitrag wäre viel effizenter gewesen. Und dann die vielen Arbeitnehmer, die gerade mal das Existensminmum verdienen, oder aufstocken. Wo sollen diese MEnschen das Geldher nehmen um sich anzusichern.
Und zum Schuss die vielen Kleinstunternehmer, die Tätigkeiten machen die Hart an der Scheinselbstständigkeit sind. Auch die werden später die Staatliche Rente bekommen müssen. Es ist aber SO gewollt!

Die Diener des Kapitals.

Das ist das Ergebnis einer Politik unserer etablierten Parteien die ausschließlich dem Kapital dienen und den Bürger mit Hilfe der Medien an der Nase durch die Manege ziehen. Eins ist sicher, das nichts sicher ist, schon gar nicht die Renten.

Genau richtig so

Wenn mehr Leute wieder einen Beruf erlernen würden und nicht nur einen möglichst guten Job zum Kohle schaufeln ausführen würden, wäre das gar nicht so schlimm - Rente mit 70. IN der Schweiz zum Beispiel gibt es tatsächlich noch immer Arbeitsstellen, für Menschen die diese Arbeit gerne machen. In Deutschland gab es diese auch(vielleicht gibt es sie ja auch noch für manche). Viele Alten haben tatsächlich noch solche Stellen, an denen sich der Arbeiter mit dem Arbeitgeber identifizieren kann, und nicht in ständiger Angst leben muss, seine Job zu verlieren und die Familie nicht mehr ernähren zu können. Diese Angst hat aber System in Europa - leider. Keine Zukunftsperspektive = keine zukünftigen Rentenzahler. Dabei ist es doch so schön, bis zum Schluss im Leben zu stehen und dann einmal sozialverträglich zu sterben. Natürlich! Dasein für die Mitmenschen bis zum Schluss! Aber die Alten können wohl nicht freiwillig verzichten und sie sind noch immer am Ruder.

Auch 40 Jahre und mehr sind fast sinnloss

Ich bin Jahrgang 1962, habe mein ganzes Arbeitsleben eingezahlt, könnte mit 63 in Rente "gehen", habe dann fast 48,5 Jahre geklebt! Ergebnis Rentenabzug 13,6%
Danke an Schäuble und Co

Statt Riester haben wir uns lieber mit viel Eigenleistung ein kleines Häuschen gebaut, das muss ich "bis jetzt" mit Renteneintritt nicht versteuern.

Im Kanzleramt brennt noch Licht...

Betrachtet man den nahenden Renten-GAU ist die ablehnende Haltung der Kanzlerin zum Wahlkampfthema "Rente und Altersarmut" nur zu verständlich, ebenso die Bitte der CDU an CSU und SPD dies nicht weiter großartig zu thematisieren. Man will ja "keine Panikstimmung verbreiten"...

Sein wir ehrlich, echte, will sagen, grundsätzliche und nachhaltuige Reformen, werden die mutlosen Verwalter in Berlin nicht anstoßen. Nicht heute, nicht morgen und auch sonst nicht.

Geld genug allerdings, um die nötigen Reform-Übergänge zu finanzieren wäre ja durchaus vorhanden,...dieses müsste man aber vorher anderen nehmen. Steuerprivilegien, Subventionskürzungen (gerade bei milliardenschweren Konzernen) und Abschreibungskürzungen, etc.

Nur, GENAU das wird nicht passieren.

Lieber schaut man der kommenden Altersarmut tatenlos zu, heuchelt, macht den Koalitionspartner verantwortlich und behauptet später, wie eigentlich immer, "man habe die Dinge doch wohl falsch enigeschätzt und zu spät reagiert"...

Bis 70 arbeiten?

Wer im Büro sitzt kann das sicher aber Pfleger wie ich (28 Jahre geschlossene Psychiatrie) u.a. Mit Sicherheit nicht..

Anstatt zu....

Anstatt Gespenster an die Wand zu malen, sollten mal die Zahlen auf den Tisch gelegt werden.
Unter Versicherung verstehe ich, dass nur der etwas bekommen kann, der einzahlt. Bei der Rentenversicherung ist dies nicht so. Also sollten mal die Zahlen genannt werden. Wieviele Menschen zahlen ein, welche Renten sind politisch bestimmt. Wie sind die Zahlen dazu? Reicht der Bundeszuschuss?
Zu diesem Thema kann man viel recherchieren, von der Behauptung, dass der Bund zuviel zahlt. Andere behaupten, dass der Bund sich aus der Rentenkasse bedient, weil die politisch verursachten Renten höher sind als der Zuschuss. Man spricht hier über einen langen Zeitraum von über 600 Milliarden!?
Um die Debatte ehrlich zu führen sind die Pensionen der Beamten ebenso zu nennen, auch die der EUler.

hartz-Parteien

Wieso sollte man auch den Hartz-Parteien (CDUCSUSPAFDPGRÜNE), die für die Misere verantwortlich sind, hier irgendeine Lösungskompetenz zutrauen? Die AfD ist noch neoliberale als die FDP und bekommt auch nix für die Rente gebacken (noch mehr privat).
Einzig die Linke hat Rezepte gegen die Altersarmut. Zurück zur paritätischen Finanzierung und Rentenniveau wieder nach oben. Riester wird abgewickelt.

„Für die Jungen gibt es im

„Für die Jungen gibt es im Alter nichts mehr“
„Auch privat vorsorgen ist kritisch“
„Ja, die Jungen haben ein echtes Problem“
„Rente mit 70 verschärft die Altersarmut“

Das Sozialste kombiniert mit einer gewissen Gerechtigkeit ist:
Wenn alle Einbezahlen, alle aus diesem Topf Rente bekommen, wie hoch diese ausfällt hängt vom Einbezahlten ab, eine Deckelung nach oben muss es genauso geben wie eine Mindestrente.
Das Renteneintrittsalter sollte ein Mix sein aus Alter und Einzahlungszeitraum.
Bei allem Privaten handelt es sich um Geschenke an Lobbyisten.
Da unsere Eliten aber keine Entscheidungsfreiheit haben (diese sind aus meiner Sicht Lobbyabhängige) werden sie es nicht umsetzen können.

Volker Pispers

Dieses Thema hat Volker Pispers bereits vor Jahren kabarettistisch vorgetragen und dabei insbesondere die Langsamkeit ins Lächerliche gezogen, mit der die Politik diese drohende Altersarmut erkennt. Schön, dass die Presse allmählich auch dieses Thema aufgreift, das jedem Politiker und jedem Journalist seit vielen Jahren klar gewesen hätte sein können.
Riester wäre dabei durchaus eine gute Sache, wenn diese Rente bei der Grundsicherung nicht angerechnet würde. Warum soll ich als Geringverdiener jetzt riestern, wenn mein Geld dann später vom Staat einbehalten wird? Aber so weit kann kaum ein Politiker denken.
PS.: Diese Problematik war auch immer wieder mein Thema hier in TS-Kommentaren

Was ist die Gemeinsamkeit

des Niedrigzinses und der Rentenproblematik? Das gilt wohlgemerkt nicht nur für Deutschland, aber für Deutschland im besonderem Maße.

Es ist die Verteilung von Werten.
Die die das Wirtschaftssystem letztendlich am Laufen halten, tragen die Last und bekommen weniger. Was letztendlich dazu führt das die Nachfrage sinkt.

Leider wird diese einfache Problematik die sehr langfristig wirkt, durch kurzfristige Sichtweisen überblendet. Aber wenn diese Problematik nicht aufgegriffen wird, führt sie unweigerlich zum Bruch des Systems und der Gesellschaft! Langsam aber unaufhaltsam.

Die Lösung ist relativ einfach aber drastisch, sie bedeutet erst mal Verzicht bei Vielen um dann mehr zu bekommen, bzw. besser leben zu können.
Dazu müssten aber die Entscheider über den Tellerrand schauen, und das fällt wohl immer sehr schwer, wenn einem der Teller so gut gefällt.

Der AfD zuzutrauen, dass sie das Rentenproblem

auch nur im Ansatz lösen könnte ist ja wohl mehr als abenteuerlich. Diese "Partei" kann sich nur dadurch halten, dass sie die Ängste einer gewissen Anzahl unserer Bürger schürt. Euro, Flüchtlinge, Islam: mehr haben die doch nicht anzubieten. Wie man ein solch grosses Land wie Deutschland wirtschaftlich stabil hält, also den Bürgern Wohlstand und somit Zufriedenheit erhält, davon haben doch die Petrys, Gaulands und Storchs Null Ahnung.
Ich wette, dass die AfD nur solange Erfolg hat, wie uns die o.a. Probleme beschäftigen. Denen wird es genau so ergehen, wie den Piraten. Unsere Bevölkerung ist nun mal so vielschichtig, dass man die AfD wohl akzeptieren, aber nicht ernst nehmen muss. Ich will nicht auf die"Bildungsferne" eines Grossteils der AfD näher eingehen. Aber schauen sie sich doch mal eine Parteiveranstaltung der AfD an. Da kann man als "bildungsnaher" Bürger nur mit dem Kopf schütteln.

Es geht doch gar nicht ums' Geld..

sondern darum, wer die Wirtschaftsgüter herstellen soll, wer die Straßen instandhalten soll und wer die alten Menschen pflegen soll. Wir bekonmmen viel zu wenig Kinder, und Wanderer sind nicht gern gesehen. Wie also soll es gehen, wenn nicht so, dass alle länger arbeiten müssen?

Was nützt mehr Geld, wenn nicht genügend Arbeitskräfte da sind, die dafür arbeiten könnten?

06:49 von Klausewitz

"Rentenreform die dem Geburtenschwund Rechnung trägt wäre Mitte der 60 Jahre fällig gewesen. Nun wird es schmerzhaft"

Erst mal nachdenken, dann nicht immer kleinbeigeben.
Wenn Schäuble es sich leisten kann auf 160 Milliarden zu verzichten die JEDES JAHR am Fiskus vorbei geschleust werden, legal sowie illegal und dann mit sowas kommt wie Rente ab 70 usw. ist dieser anscheinend zu alt für die Aufgaben die er eigentlich hat.

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