Kommentare

12:29, Hugelo

>>Aber wenn ich mir dann Kommentare dazu durchlese (wenn es sie überhaupt gibt), dann erschließt sich mir der größte Nutzen: Nämlich, dass die Mediennutzer kritischer werden und nicht mehr alles einfach so als gegeben nehmen, was 'in der Zeitung steht' - worin sie den Journalisten etwas voraus haben. Leider.<<

Die Journalisten nehmen als gegeben hin, was in den Zeitungen steht?

Also das, was Sie selber schreiben?

So richtig verstehe ich das nicht.

Es war übrigens schon immer ein Kennzeichen des mündigen Bürgers, Zeitungen und Rundfunk kritisch zu betrachten.

Wer glauben will, sollte in die Kirche gehen.

Und wer glaubt, dass Zeitungen und andere Medien die Unwahrheit verkünden, ist genau so gläubig wie jemand, der pauschal an die Wahrheit dessen, was in der Zeitung steht, glaubt.

Zwei Seiten der gleichen Medaille: Menschen, die sich nach reinen Wahrheiten sehnen, weil sie glauben wollen.

Die Panama Papers sind ein

Die Panama Papers sind ein Segen, ermöglichen sie es doch, Korruption weltweit viel stärker als sonst an den Pranger zu stellen und korrupte Menschen aus ihren Ämtern zu entfernen.

Panamas Packpapier

Es ist gut für jeden dieser Briefkastensümpfe, der trocken gelegt wird. Steuerhinterziehung, auch durch die Hintertüre ist Abgrund asozial, weil alle Ehrlichen dafür mit bezahlen müssen. Es sollten darüber hinaus genau die gleichen Gefängnisstrafen verhängt werden, wie für Schwerverbrechen, denn Steuervermeidung in großen Stil ist ein Schwerverbrechen am Volksvermögen.

12:29, Hugelo

>>Ich kann mir nicht helfen...
...aber jedes Mal wenn ich diesen Begriff 'Panama Papers' lese, denke ich daran, wie sich viele Journalisten haben instrumentalisieren lassen.<<

Allein die Tatsache, dass ein Journalist bei seiner Recherche das Umfeld Putins nicht ausspart (ich nehme an, dass Sie darauf anspielen), lässt nicht darauf schließen, dass er sich hat instrumentalisieren lassen.

Auch wenn das der Freundeskreis dieses Herrn hier im Forum natürlich anders sieht.

Aber das ist so erwartbar wie der Sonnenuntergang.

Zufallsprinzip

Pech für all jene, die den Weg der Briefkastenfirmen in Panama gewählt haben, um den eigenen Reichtum zu mehren. Somit hat lediglich Kommisssar Zufall für das Aufdecken von ein paar Schweinereien gesorgt. Parallel dazu laufen jedoch unzählige andere Schweinereien, man denke nur daran, dass sogar Deutschland mit zu den Steierparadiesen dieser Welt gehört. Vor kurzem war Luxembourg in den Schlagzeilen, ebenfalls wegen Begünstigung von Steuerhinterziehung und extrem unsozialen Abgaben für Superreiche. Man muss sich nur anschauen, wie sehr die Zahl der Millionäre alleine in Deutschland Tag für Tag wächst, um rechnerisch ca. 160 Millionäre pro Tag. Inzwischen gibt es weit über eine Millionen Millionäre in Deutschland. Kaum einer dieser Superreichen wird allerdings mit seiner bloßen Hände Arbeit zu diesen Summen gekommen sein, auch nicht durch Sparen. Nein, das Kapital akkumuliert dort, wo es schon immer war, begünstigt durch die extrem reichenfreundliche Politik der Regierung...

13:24, Quereinwerfer

>>Kaum einer dieser Superreichen wird allerdings mit seiner bloßen Hände Arbeit zu diesen Summen gekommen sein, auch nicht durch Sparen.<<

Jetzt verwirren Sie mich aber. Ich dachte immer, zum Millionär wird man durch Tellerwaschen in der Restaurantküche:=}

13:32, gutgedacht

>>...und die Bundesdruckerei hätte aufgrund des Embargos mit Kuba gar keine Geschäfte machen dürfen.<<

Gab bzw. gibt es denn ein Embargo der Bundesrepublik Deutschland gegen Kuba?

Zu 12:29 von Hugelo -Journaille oder Journalismus-

Ich kann mir nicht helfen...
...aber jedes Mal wenn ich diesen Begriff 'Panama Papers' lese, denke ich daran, wie sich viele Journalisten haben instrumentalisieren lassen. Aber wenn ich mir dann Kommentare dazu durchlese (wenn es sie überhaupt gibt), dann erschließt sich mir der größte Nutzen: Nämlich, dass die Mediennutzer kritischer werden und nicht mehr alles einfach so als gegeben nehmen, was 'in der Zeitung steht' - worin sie den Journalisten etwas voraus haben. Leider.

Meine Zustimmung! Die Entwicklung ist schlimm. Mir gefällt dieser meinungs- und stimmungsmachende "Journalismus" auch nicht. Ideologie spielt erkennbar nicht selten eine Rolle.

Ein Medienschaffender und Journalist alter Schule war HaJo Friedrichs:
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“<

13:59, gman

>>Meine Zustimmung! Die Entwicklung ist schlimm. Mir gefällt dieser meinungs- und stimmungsmachende "Journalismus" auch nicht. Ideologie spielt erkennbar nicht selten eine Rolle.<<

Ganz im Gegensatz zu den komplett ideologiefreien Kommentaren hier im Forum....

Natürlich sind Konten oder

Natürlich sind Konten oder Briefkastenfirmen in Steueroasen sich nichts illegales.
Aber wie heißt es doch gerne bei Innenbehörden? Wer nichts zu verbergen hat...

Wieder mal geschaft!

Zwar immer noch kein Nachweis über Verwicklungen ind die Panamapapers. Aber vorsorglich postiert man Putin schnell wieder in Reihe 1.
(siehe TS-Startseite)
Gibt es nicht genügend TATSÄCHLICH verwickelte Köpfe, die man ablichten könnte.
Wenn man unbedingt etwas finden muß, sagte mal ein FDP-Vorsitzender:
Selbst wenn man übers Wasser laufen könnte, heißt es noch, der kann ja nicht mal schwimmen;-)

Herr Soria

Herr Soria stand für eine sehr freundliche Politik (um das mal vorsichtig zu formulieren) gegenüber Lobbys. So gibt es zum Beispiel seit kurzem eine Steuer auf Sonnenenergie für Privatnutzer, um das zarte Pflänzchen Energiewirtschaft nicht in den Ruin zu treiben.

re Bernd39: Nachweise

Also, Putin hier mal wieder ins Spiel zu bringen, haben Sie ja wohl alleine geschafft. Aber wie passt es denn in Ihr Weltbild, wenn man im Westen alleine durch eiNe mutmaßliche Beteiligung an Vermögensverschleierungen jegliche soziale Reputation verliert? Alles Verschwörung oder Heuchelei?
Kann es nicht doch auch ein bißchen daran liegen, dass in einer Demokratie die Macht immer nur für eine bestimmte Zeit zur Verfügung gestellt wird und das es dem "Wahlvolk" eben nicht egal ist, was mit seinem Geld geschieht? Es muss nur aufgeklärt werden!
An der Aufklärung/Transparenz ist noch viel, nein sehr viel zu arbeiten. Aber immerhin wird hier gearbeitet!
Was sagt die Presse in Russland?

re gman: H.J. Friedrichs

Also hier muss man mal den wirklich guten alten Hajo Friedrichs vor falschen Freunden schützen.
Dieses hier immer wieder angeführte Zitat drückt so ziemlich das Gegenteil von dem aus, was manche hier verstanden haben wollen.
Sich mit einer Sache nicht " gemein" machen heisst, sich eine intellektuelle Distanz zu bewahren und damit den klaren Blick nicht zu verlieren. Das ein Journalist nicht interessegeleitet sein darf, hätte Friedrichs gar nicht erst erwähnt. Dann wäre er ja kein Journalist, sondern Propagandist oder eben Lobbyist.
Insofern ist das Zitat gut und richtig, aber wofür er hier eintrat, ist professionelle Distanz und nicht etwa für Gleichgültigkeit in einer Sache.
Haben Sie Ihn mal erlebt? Wie er sich in eine "Sache" reinbeissen konnte und wollte und wie dann der Interviewpartner ins Schwitzen geriet?
Ganz großer Journalismus!

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