Kommentare

Die Raffgier kennt keine Grenzen mehr...

"...Die VW-Spitzenmanager verzichten auf einen Teil der Bonuszahlungen, die ihnen für 2015 vertraglich zustehen..." Wie bitte? Wieso verzichten sie nur auf einen Teil? Rechtlich haben Sie sicherlich einen Anspruch, aber aus moralischer Sicht sollten sich die Herrschaften schämen! Die Raffgier kennt keine Grenzen mehr...

Tschö VWö

Bisher hat man VW immer noch Rest-Sympathien entgegengebracht, immerhin waren die Autos Teil unseres Aufschwungs.
Das ist jetzt Geschichte. Was da geschieht, steht für alles, was in dieser Gesellschaft falsch läuft. VW hat den eigenen Niedergang inzwischen redlich verdient.

Boni streichen

Bei VW werden Mitarbeiter entlassen,
durch die Inkompetenz dieser sich selbst gekrönten Eliten.
Daher sollte vor einer Kündigung die Boni soweit zurückgefahren werden, bis entweder keine Entlassungen mehr durchgeführt werden müssen, oder das Geld wieder reicht. Zudem sollte man das Maximalgehalt auf das 10fache eines Facharbeiters deckeln. Natürlich gibt es kompetente Menschen genug, die auch für dieses Geld arbeiten würden.
Diesen fehlen dann aber wohl die korrupten Netze, ohne die es heute in keiner Branche mehr läuft. Daher ist VW exemplarisch. Wolfsburg und Hartz hängen nicht ohne Grund zusammen.

Herr Weil, ich schlage 99 %

Herr Weil, ich schlage 99 % Kürzung vor.

@12:22 von BieneA

Wann bitte haben Moral und Manager schon einmal übereingestimmt, wenn es um die Bezahlung der eigenen Leistungen ging? Das muss schon sehr lange her sein.

Tja wie nett von den Bonzen

Tja wie nett von den Bonzen auf nen teil zu verzichten und der Rest der dann fehlt darf sicherlich der kleine Arbeiter bezahlen. ..schämt euch.dieses ganze Dilemma wurde schließlich auch von den oberen aus raffgier beschlossen. .

Abgefahren

Und ich verzichte darauf, die Raffgier der VW-Manager weiter zu unterstützen, und kaufe mir daher nächste Woche einen Dacia.

Dialektik des Widerstands

Sicher, was sich die Herrschaften aus den oberen Etagen des Volkswagenkonzerns leisten ist moralisch eine höchst bedenkliche Kiste, und trägt nicht gerade zur Sympathie des gesamten Konzerns bei, eher das Gegenteil ist der Fall.. In meinem Bekanntenkreis gibt es bereits mehrere Fälle von Menschen, die sich mit dem aktuellen Auto ihren definitiv letzten VW/Audi/Skoda/Seat zugelegt haben und nun zur Konkurenz wechseln...
Das ist die einzige Form des Widerstands, den wir Konsumenten gegenüber VW haben, denn das VW hierzulande in der Form belangt wird, wie z.B. in den USA ist mit dieser autofreundlichen Industrieprotektionistischen Wachstumsregierung nicht zu erwarten.
Nur sollte im Klaren sein, dass ein flächendeckender Boykott Volkswagens und damit zusammenhängende Verluste zu allererst in Entlassungen gipfeln als in der kompletten Aufhebung der Boni, womit es wieder die unteren Schichten des Konzerns träfe.
Die Dialektik des Widerstands.

Frage

Ich verstehe das jetzt richtig ... die Vorstände, deren einzige Aufgabe es ist, zu gucken, dass die Manager ihre Aufgabe im Sinne des Unternehmens gut erfüllen - bekommen jetzt 70 Prozent ihrer Boni und Boni der Boni?!
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Aha!
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Wieviel ist das ... zum Jahresgehalt von 1 Mio, kommen dann statt 2,5 dann "nur" noch 1,75 Mio hinzu. Kaum auszuhalten!
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Die Leute verdienen pro Tag mehr als andere im ganzen Monat - herje ... die einzige Aufgabe, die sie haben, ist es, ihren Job zu machen und VERANTWORTUNG zu übernehmen.
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Gerade letzteres wollen sie offenbar nicht - die Kohle nehmen sie im Fall des Scheiterns dennoch.
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Dafür steht also die sog. Elite der deutschen Wirtschaft.

Wenn's Geld fuer die Bonizahlungen nicht reicht,

kann man ja immer noch ein paar Arbeiter entlassen.
Hauptsache, die Raffgier der Verantwortlichen wird befriedigt.

@12:22 von Tagesscheu

Seit den Praktiken von Peter Hartz ist diese Marke nicht mehr erwerbenswert. Man sieht heute die Probleme, die durch diese Reformen entstehen. Eine Sache geändert und vielleicht verbessert und fünf verschlechtert. Ist er nicht auch verurteilt worden, zwar nicht für die Hartz-Reformen aber dennoch.
Es werden Mitarbeiter im unteren Bereich entlassen und die Oberschicht will trotzdem Boni. Ei wie geil ist das denn. Ich nenne dies Realitätsverlust.

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Viele Grüße
Die Moderation

Ich fahre aktuell einen VW....

und das war auch mein letzter, nachdem ich diese Meldungen las. Unglaublich, was sich die schmierigen Bonzen hier wieder leisten! In diesen Sumpf fließt kein Cent mehr von mir!

15:08 von blueplanet

Warum? Ist das Auto nun schlechter? Was hat Herr Hartz nun damit zu tun?

Und Hand aufs Herz, wer von den Kritikern der Boni Zahlungen hier, würde, wäre er selbst im Management, auf seine vertraglich zugesicherte Bonus Zahlung verzichten?

Leute, ich gebe es zu, ich jedenfalls nicht, warum denn auch?

12:53 von deèsse by flaminioe

"In meinem Bekanntenkreis gibt es bereits mehrere Fälle von Menschen, die sich mit dem aktuellen Auto ihren definitiv letzten VW/Audi/Skoda/Seat zugelegt haben und nun zur Konkurenz wechseln..."

Warum denn das?
Wenn ich doch zufrieden mit dem Produkt bin, und ich bin zufrieden, warum denn wechseln?

Glauben Sie etwa die Mitbewerber (= Konkurrenz wie sie es nennen und eigentümlich interpretieren) ist besser? Die haben eventuell keine "Prüfstand Tweak" eingebaut, aber die Abgaswerte im Prospekt erreichen sie auch nicht.

was für Verträge sind das, die Firmenchefs

einen Bonus gewähren obwohl das Betriebsergebnis auf unlauterem Weg entstanden ist. Richtigerweise muss sich hier ein verantwortungsbewusster Aufsichtsrat fragen ob die für die Vorjahre gezahlten Erfolgsboni nicht unrechtmäßig waren und daher zurückgefordert werden müssen. Dann aber würde es natürlich die Aufsichtsräte ebenfalls treffen, denn auch sie hatten in den Vorjahren Erfolgsanteile. Also sucht man einen Kompromiss und allen Beteiligten am Topf der Pfründe ist geholfen. Wahrscheinlich habe ich ein total falsches Rechtsverständnis und liege mit meiner Meinung völlig daneben und bin eben nur neidig. Aber die Kurse meiner dummerweise im Frühjahr 2015 erworbenen VW-Aktien zeugen von echtem Misserfolg. Den wahrscheinlich nur die Dummen tragen dürfen. Mal sehen wie die Zahl der dummen VW-Käufer reagieren wird wenn sie ähnlich behandelt werden. Die bonigeile Führung interessiert das dann allerdings nicht mehr, deren Taschen sind ja voll.

Wenn einer von Ihnen schuldig wäre,

hätte VW kein Problem, der würde entlassen. Der Rücktritt Herrn Winterkorns ist ja noch nicht die Lösung: Alle müssten wohl entlassen werden, denn das mangelhafte Krisenmanagement kommt nun hinzu und macht alle schuldig. Aber wer führt dann den Konzern.
Bonuszahlungen in dieser Situation sind aber wohl ein Witz, zumal 50% ohnehin an den Staat gehen. Es sei denn, es gibt Konten in Panama.

Warum Verzicht auf Boni ? Die

Warum Verzicht auf Boni ? Die vereinbarten Ziele wurden doch erreicht. In den Folgejahren wird es durch niedrigeren Profit automatisch niedrigere Boni geben.

Ich wäre ja dafür das jeder

Ich wäre ja dafür das jeder "normale" Arbeitnehmer, wenn er einen Fehler macht,die Kosten für diesen auch von seinem Lohn/Gehalt abgezogen bekommt.

Keine normalen Arbeitnehmer

Wer in Führungspositionen arbeitet, wird nach seiner Verantwortung bewertet, nicht nach geleisteter Arbeitszeit.
VW ist zur Zeit in der grössten Krise der Firmengeschichte, und zwar ausschliesslich wegen schlechtem Management. Kaum Innovation, statt dessen Betrug und - sieht man sich den angeblichen Führungswechsel an - ziemlicher Filz.
Hätten wir in Europa eine ähnliche Prozesskultur wie in den USA, wäre VW bereits im nächsten Jahr insolvent.
Eine Übernahme ist mittelfristig auch nicht auszuschliessen. Es geht hier nicht mehr um Wiedergutmachung oder Boni-verzicht, sondern um die Frage, welche Kultur wir wollen. Nun werden weitere sogenannte Spezialisten folgen , die für viel Geld dafür sorgen, dass die Aktien stabil bleiben. Die "normalen" Arbeitnehmer werden den Preis dafür zahlen.

warum aufregen

Gehälter des Vorstandes sind ausschliesslich eine Angelegenheit der Aktionäre, die dies absegnen müssen. Wer keine Aktien besitzt schweige bitte. Neid ist erklärlich, hilft aber nicht weiter. Kritiker sollen sich Aktien kaufen und in der HV das Wort ergreifen.

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