Kommentare

Starker Staat

Goldman-Sachs muss eine Rekordstrafe zahlen. Dabei wurde uns doch immer untergejubelt, dass diese Bank die staatlichen Entscheidungsträger im Griff hat. Dabei ist es augenscheinlich umgekehrt. Bravo USA.

Dieses Bank gehört zu dem

Dieses Bank gehört zu dem mächtigsten Banken der Welt. Dagegen ist unsere Bundesbank eine Mücke im Bienenstock!
G&S hat den Beitritt Griechenlands in die Eurozone manipuliert. Das ist längst bekannt.
Mal sehen , ob man sie nicht auch dafür belangen kann.

um 21:51 von joregy57

Zitat: "Dieses Bank gehört zu dem mächtigsten Banken der Welt. Dagegen ist unsere Bundesbank eine Mücke im Bienenstock!

Welchen Sinn hat es denn, eine Notenbank mit einer Geschäftsbank zu vergleichen? Keinen.
Und als Sohn eines Imkers kann ich Ihnen versichern, dass es in einem Bienanstock keine Mücke gibt.

Zitat: "G&S hat den Beitritt Griechenlands in die Eurozone manipuliert. Das ist längst bekannt."

Das ist dann wohl sicher auch nur ein Gerücht. Oder können Sie das belegen?

Das sind doch "peanuts" -

Das sind doch "peanuts" - verglichen mit den Strafzahlungen , die VW angedroht werden.

12192 Mio $ Gewinn 2009. (Das

12192 Mio $ Gewinn 2009. (Das betreffende Jahr)
Eine ganz schön hohe Strafe. Lach

"Starker Staat" (K. Klaumich, 21:41)

5 Mrd. Dollar ... wieviel hat die Bank im fraglichen Zeitraum mit diesen Schrottpapieren eingenommen?
An wem bleiben diese 5 Mrd. Dollar letztendlich hängen?
Und nicht zu vergessen die Frage, wieviel Schaden weltweit hat diese Bank mit diesen Papieren angerichtet?

Sind Sie immer noch der Ansicht, der amerikanische Staat und dessen Justiz hat die Bank im Griff?

21:51, joregy57

>>Dieses Bank gehört zu dem mächtigsten Banken der Welt. Dagegen ist unsere Bundesbank eine Mücke im Bienenstock!<<

Der Unterschied zwischen einer Privatbank und der Bundesbank ist Ihnen aber geläufig?

>>G&S hat den Beitritt Griechenlands in die Eurozone manipuliert. Das ist längst bekannt.
Mal sehen , ob man sie nicht auch dafür belangen kann.<<

Godman-Sachs hat gewiss nicht im Alleingang Griechenland in die Eurozone geholt und alle anderen Entscheidungsträger übertölpelt.

So einfach war das nicht.

Der Euro für Griechenland war politisch gewollt, und allen Beteiligten war die Lage klar.

Man dachte eben nicht, dass eine Volkswirtschaft, die für 2% der Wirtschaftsleistung und 3% der Schulden des Währungsraumes verantwortlich war, diesen aus den Angeln heben könnte.

Man hatte aber nicht mit den Folgen der Deregulierung der Finanzmärkte gerechnet.

Ich empfehle die Bücher von George Soros, wo er genau beschreibt, was die Aufhebung des Glass-Steagall-Acts unter Bush bewirkte.

Nun das wird Ihnen

nicht sehr weh tun, einer der größten Spieler auf dem Feld.
Die Dummen werden am Ende die Kleinen sein.

Gruß

@ joregy

Sind Sie sich sicher, dass sie nicht McKinsey meinen anstatt Goldman-Sachs meinen?

Korrektur

Der Glass-Steagall Act wurde 1999 unter Clinton, nicht unter Bush, aufgehoben.

Das zahlen die doch

aus der Portokasse!

Fest im Griff

um 22:36 von MWunsch:
"Sind Sie immer noch der Ansicht, der amerikanische Staat und dessen Justiz hat die Bank im Griff?"

Klar. Was sonst?

Den Artikel können sich all

Den Artikel können sich all jene mal bitte ganz genau durchlesen, die im VW-Dunstkreis immer behaupten, nur ausländische Firmen würden mit großen Strafzahlungen als Waffe eines angeblichen US-Wirtschaftskrieges zur Ordnung gerufen.

Im Grunde machen es die USA da rechtsstaatlicher als wir, denn wir mauscheln immer und aus Prinzip für die Arbeitsplätze.

Eine Strafzahlung/Schadensersatzzahlung soll (zumindest in den USA, "punitive damages") dem Vergehen entsprechend wehtun, auch einem Unternehmen - was bei einer Privatperson ein paar tausend € sind, sind bei einem Wirtschaftgiganten dann halt das hundert bis tausendfache... und das ist eigentlich noch unverhältnismäßig niedrig angesetzt, wenn man es rein mathematisch der Finanzkraft entsprechend betrachtet.

Und selbst das stecken diese Unternehmen locker weg, verrechnen es mit ihren Kunden über die Preise - oder haben es wohl eher schon längst mit eingepreist, was man so an Strafzahlungen erwartet, für das, was man so mauschelt.

00:29, gutgedacht

Wenn man Ihren Gedanken zu Ende denkt, dann heißt das, dass Banken von jeglichen Strafzahlungen befreit werden müssten, da es sich ja um Geld von Sparern und Anlegern handelt....

Zwangs-schließen und Manager einsperren

WARUM kann die Menschheit solche Krebsgeschwüre wie Goldman nicht einfach dichtmachen und die Manager lebenslang einsperren, von wo aus sie (wohl) keinen Schaden mehr anrichten können ????!!

Das ist richtig viel Geld

um 23:52 von wurmdobler:
"Das zahlen die doch aus der Portokasse!"

Das kommt gefühlt immer dann, wenn echte Argumente ausgehen.

Tolle

Beitraege und noch viel verruecktere Vergleiche.
Aber klar, jetzt ist eine Bank von uns drann, da kann man ja nicht so gegen die Amis wettern.

In einer gerechten Gesellschaft

gehören die Bankster und ihre Lakaien (Politikdarsteller) schon längst für sehr lange Zeit hinter Gittern.
Daran merkt man das sowas wie Demokratie schon längst Tod ist.

Kriminelle mit Schlips und Kragen

So bezeichnete einst der Börsenguru André Kostolany die Manager der Großbanken, die mit dubiosen Finanzprodukten und -Transaktionen aus Geld noch mehr Geld generieren.
Die großen Investmentbanken beschäftigen ein Heer von Finanzmathematikern, die solche Finanzprodukte erzeugen und ihr Risiko bewerten. Dabei gewinnt unter dem Strich immer die Bank wie im Casino.
So war es auch mit den gebündelten Hypothekendarlehen minderer Qualität, deren unvermeidbarer Zusammenbruch den Insidern bekannt war.
Solche Manipulationen werden dann zwar bei Entdeckung mit Strafzahlungen belegt, meistens sind die Gewinne jedoch weit höher als diese und können als "Unkosten" verbucht werden.
Goldman Sachs sind Spezialisten auf diesem Gebiet. Sie beraten sogar Staaten wie z.B. vor kurzem Griechenland bei der kreativen Gestaltung ihrer Staatsschuld. Mario Draghi, Präsident der EZB hat sein Handwerk hier gelernt. Seine Geldpolitik ist im Sinne von G&S, den Markt mit billigem Geld fluten zum Wohle der Spekulanten.

@Namensdieb

@Namensdieb
Neu
Am 11. April 2016 um 21:41 von Karsten Klaumich
Starker Staat
Goldman-Sachs muss eine Rekordstrafe zahlen. Dabei wurde uns doch immer untergejubelt, dass diese Bank die staatlichen Entscheidungsträger im Griff hat. Dabei ist es augenscheinlich umgekehrt. Bravo USA.
.
Nun das sind doch “peanuts” im Vergleich was sie schon “verdient” haben und verteilt haben an die Aktionäre. Die Kosten durften wie immer die Steuerzahler bezahlen.

Darstellung: