Kommentare

Es geht also

Ich bin gespannt, wann deutsche Automobilhersteller nachziehen.

Ich bin zwar immer ein Autogegner gewesen und bin es auch heute noch, auch deshalb, weil der Individualverkehr die Zersiedlung natürlicher Lebensräume fördert. Aber ihn zu verbieten, dürfte wohl auf lange Sicht unrealistisch sein. Um so mehr sehe ich den Staat gefordert, Carsharing und den öffendlichen Verkehr zu fördern. Ein fahrscheinloser Verkehr, finanziert durch eine allgemein zu erhebende Verkehrsabgabe unter Berücksichtigung sozialer Gesichtspunkte halte ich unter dem Blickwinkel der Übernahme ökologischer Verantwortung für notwendig.

Wenn man es ordnungspolitisch intellegent anfängt, liesse sich die Elektromobilität mit der anstehenden Automatisierung des Fahrens verbinden und damit zum Durchbruch verhelfen.

Und natürlich muss der Ladestrom - nach transparenten Übergangszeiten - aus erneuerbaren Energiequellen kommen.

EU Preis offen

Die Umrechnung des Dollar-Preises in Euro ist leider nicht der Verkaufspreis in Europa.

US-Preise sind netto, da dort jeder Bundesstaat einen eigenen Steuersatz hat. Für den Import in die EU kommen Transportkosten, 10% Zoll und die Mehrwertsteuer drauf. An den Zöllen kann sich durch TTIP noch was ändern.

Wie der Dollar zum Euro bis 2018 steht, kann heute auch noch keiner sagen. Tesla passt die Preise relativ rasch nach größeren Schwankungen an.

Insgesamt rechne ich mit eher 42.000 Euro für das Einstiegsmodell.

Egal. Das Auto wird auch in Europa gut ankommen. Vielleicht nicht gleich zu Beginn in Deutschland. Mal sehen.

Elektroauto ist gut

aber der US amerikanischee Konzern sollte sich nicht Tesla nennen.

Nikola Tesla war ein serbischer Wissenschaftler aus der Kraijna ( haben wir gestern bei tagesschau gelernt, dass es nationalistisch ist, die Kraina als serbisch zu bezeichnen), dem der Nobelpreis verweigert wurde insbesodere weil T.A. Edison einen guten Teil der Tesla Erfindungen geklaut hat.

Und jetzt klaut man auch noch seinen Namen.

Das sollte der Respekt vor einem grossen Wissenschaftler verbieten.

Ein Vorbild für Deutsche Firma.

Wir sagen immer wir sind Spitze, Made in Germany ist eine Premium Marke. Ha ha in Sachen E-Auto stehen wir hinten an. Was VW und Co. bis jetzt geschafft haben ist ein Witz. Die Auto Firmen in denn USA und auch Frankreichs sind uns dort weit voraus.

Der Massenmarkt

wird bei dem Preis wohl eher immer noch der gehobenen Schicht vorbehalten sein.

Für 30 000 € kaufen nicht so viele ein Auto denn bei 20 ist schon bei ganz großen Teilen die Schmerzgrenze erreicht.
Denn für viele und besonders auf dem Ländlichen Raum die auch Hänger brauchen und damit in den Urlaub fahren müssen, ist ein Zweitwagen undenkbar.
Und schon gar nicht für einen solchen Preis.

Mal sehen wer die Autos so kauft und wo das Geld locker sitzt.

Gruß

Gesündere Fortbewegung...

Zum anderen müsse Tesla erst noch beweisen, dass es den Markt mit einem Massenprodukt befriedigen könne.
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Das sehe ich etwas anders..., der Markt soll irgendwann anfangen erwachsen zu werden und aufhören, ein uraltes Verbrennungsprinzip am Leben zu erhalten!

Im privaten Fahrverkehr kann doch so gut wie jeder mit 350 km Reichweite klar kommen und dann gehts kurz an die Tanke, der zweite Akku wird einfach ausgetauscht und weiter gehts...

Könnten wir alles schon haben und Eierstöcke und Spermien würden sich auch freuen!!!

Musk, das schaffst du!

Andere reden und lamentieren. Die Welt der großen und ewiggestrigen Autohersteller ist voller 'Gehtnicht's. Aber Elon Musk lässt sich nicht beirren und macht es einfach. Ohne Pioniere wie ihn würden wir heute noch rohes Fleisch essen, weil wir kein Feuer machen könnten.

Wow!

Der 1. April ist in Kalifornien erst 81 Minuten alt (um 10:21 MESZ) und tagesschau.de berichtet uns schon von einem Aprilscherz den Elon Musk gegenüber potentiellen Kunden gemacht hat. Wer schickt jetzt eigentlich wen in den April.
@tageschau.de: bitte überprüfen, ob Musk wirklich eine "Mitternachtsmesse" für seine Jünger abgehalten hat ;-)

Musk - ein Pionier

Unglaublich was dieser Mann alles vorantreibt. Vor allem die Autoindustrie vor sich her....und sogar die NASA. Interessant das der Automobilmarkt doch gar nicht so in fester Hand ist wie gedacht. Etwas Kapital, Innovation und Durchhaltevermögen reichen aus.
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Wenn der Tesla 3 nur mit der Reichweite hält was er verspricht bestell ich mir auch einen.
.
Zum Thema Auto"experten": die brauchen anscheinend Nachhilfe in Sachen Ökonomie - Gewinnmarge Luxusautos gegenüber Massenmarkt. Welche Firma ist denn mehr wert, VW oder Porsche... ;) ?

Hinweis

Lieber User Fuzius Kon...de... !
Herzlichen Dank für den freundlichen Hinweis!
tagesschau.de

Dachbox "Range Extender"

Wenn jetzt noch ein Zubehör-Hersteller eine Akku-Dachbox anbietet, die bei Bedarf, für Urlaubsfahrten eine größere Reichweite erlaubt, ist dieses Auto nahezu ideal. Leider sind derzeit, durch die vielen schlechten Straßen bedingt, in Deutschland SUVs zwingend erforderlich. Ich vermute, dass auch die Versorgungsleitungen der Elektrizitätswerke in den Straßen nicht für die Ladung vieler e-Autos ausgelegt sind. Und was noch ganz wichtig ist, es gibt noch kein Konzept unserer Regierung, wie die Mineralöl-Steuerausfälle ausgeglichen werden können.

Elon Musk ist selber der Aprilscherz.

Die Bilanz von Umweltfreundlichen Elektro Auto ist ein Hirngespinnst. Da sind soviele Giftige Chemikalien Verbaut, und auch die Produktion steht im nichts nach gegen einen Normalen Fahrzeug. Dann der Strom, wo kommt er denn her ?...aus den Dreckschleudern von Ungefilterten Kohlekraftwerken die in Massen noch in den Staaten laufen. Und dann zum Schluß der Preis, viel zu Teuer. Und will ich was Transportieren wie Anhänger, Wohnwagen ist ohnehin schon schluss. Preisgünstiger und Effizienter sind Benzinkutschen auf Gas Umzurüsten, ist auch Umweltfreundlich und ich habe die Leistung die ich benötige. Zu Recht ist die Deutsche Autoindustrie nicht auf Elektro Umgestiegen, weil sich's kaum lohnt, und am Ende nur ein Ladenhüter wird.

Naja..

Da sind noch ganz andere am Start. Ich erinnere nur an die nanoFlowcell mit dem Quant. 1.000 PS und mehr als 1.000Km Reichweite, ein "Volksmodell" gibt es schon. Ausserdem glaube ich nicht an die Zukunft von Lithium Ionen Akku's, es wird besseres geben (gibt es schon).

Bei so vielen Technologien haben sich die Deutschen schon die Butter vom Brot nehmen lassen.

Es gibt kein Betriebssystem für Computer oder Smartphones, das massentauglich wäre und nicht aus den USA stammt. Handys und Smartphones wurden ohnehin aufgegeben. Eine nennenswerte Halbleiterindustrie haben wir nicht.Die sog. sozialen Netzwerke sind auch in Hand der USA. Der von amerikanischen Autoherstellern unbeliebte Dieselmotor, der in den letzten Jahren so beliebt wurde, wird gerade vom Markt gedrängt. Und allgemein in der deutschen Kernsparte Autobau macht sich in der Zukunftstechnologie der Elektrofahrzeuge Tesla breit.

Vermutlich warten die deutschen Hersteller auf Förderungen, und verschlafen daher den Trend, wie so oft.

Als nächstes nehmen uns die Chinesen vermutlich den Maschinenbau ab. Und dann?

@10:16 von wenigfahrer

Für 30 000 € kaufen nicht so viele ein Auto denn bei 20 ist schon bei ganz großen Teilen die Schmerzgrenze erreicht.

Ganz so schlimm steht um D offensichtlich nicht, wenn ich mich auf den Straßen so umschaue. 30 k€ sind die Klasse von Passat, A3 oder 3er. Selbst Golfs zu diesem Preis sind nicht so selten.

Der Tesla wird natürlich am Anfang nichts für jedermann sein. Insbesondere nicht unter praktischen Gesichtspunkten, wie Sie sie ansprechen und auch einen Kombifahrer wie mich.

Aber er geht in die richtige Richtung. Natürlich muss der Strom regenerativ erzeugt werden und die Ladeinfrastruktur für "Laternenparker" geklärt werden.

Der bisherige Tesla ist vielleicht technisch interessant, aber mit Braunkohlestrom über 200 km/h zu fahren hat mit Umweltschutz nix zu tun.

Super

So geht das ! Gut gemacht Tesla !

es ist die zukunft

Es ist die Zukunft, auch wenn es unsere Autoindustrie zusammen mit den Mineralölkonzernen und dem Staat gerne verhindern wollen. Da hift irgendwann kein schlecht reden mehr! Ein paar Solarplatten auf das Dach von der Gerage und man kann fast umsonst fahren. Hätte es das schon früher gegeben. Ich habe über 50 % meiner Arbeitszeit Nachts. Also konnte die Batterie am Tage bequem geladen werden. Und am Abend wieder ab zur Arbeit. Ohne jemals die Tanke zu besuchen !
Bin jedenfalls gespannt wie die Entwicklung weiter geht.

Danke Tesla, Danke, dass ihr

Danke Tesla,
Danke, dass ihr frischen und progressiven Wind in das behaebige Gemuet vieler Chefetagen bringt.
Ich wuensche euch viel Erfolg.

PS ich kann mich noch gut daran erinnern als Musk oeffentlich ausgelacht und als "Spinner aus California" bezeichnet wurde. Aaaaand it's gone

re lamusica

"Wenn der Tesla 3 nur mit der Reichweite hält was er verspricht bestell ich mir auch einen."

Ihnen ist aber auch klar, dass beim Elektroantrieb nicht nur die Fahrweise stärker auf die Reichweite einwirkt als beim Verbrennungsmotor, sondern auch Zusatzeffekte durch Klima, Heizung und sonstige Stromverbraucher mitspielen.

WILL ICH!!!!

Endlich mal ein Auto, was unter normalen Umstände die Strecke Frankfurt-Köln schafft. Mit zusätzlicher Batterie sollte sogar die Rückfahrt gelingen.
Welcher Autohersteller bietet das Volltanken an seinen Tankstellen für lau an und mit Solarpanel auf dem Hausdach werden die Spritkosten eine weitere Herausforderung für die Saudis. lol...

Aber für wen denn...

...für die, die ihr Häsuchen und eigenes Grundstück haben! Was, wenn ich im städtischen Verdichtungsraum lebe und zur Wohnung kein Parkplatz gehört, bei dem ich das Recht habe meine eigene Tankstelle zu installieren. Verlängerungskabel über den Bürgersteig mit 250-Meter Trommel aus dem Kellerfenster? Hier sind die Städte und Energieversorger gefragt Lösungen zu schaffen - und vor allem die Ministerien das Planungsrecht zu ändern. Da das dort mit Sicherheit maximal verschlafen wird, wird gar nix passieren. Die von Herrn Wirtschaftsminister ins Auge gefasste Prämie wird also auch nur dort landen, wo jemand eigenen Grund und Boden besitzt. Das E-Auto hat daher noch viel zu zu viele Systemfehler im Gesamten. Ich werde mal meinen örtlichen Energieversorger anschreiben und fragen was es kostet, wenn er mir eine Zapfsäule aufbaut. Und die Stadtverwaltung was mich ein Parkplatz auf der Straße vorm Haus kostet... :-) Ich denke, ich werde nie eine Antwort erhalten.

Batterien

Darf ich Foristen mit der entsprechenden Kenntnis bitten, mich darüber aufzuklären, wie das mit den Akkus im Bezug auf ein sicher irgendwann notwendige Entsorgung aussieht, ich kenne mich diesbezüglich überhaupt nicht aus und bin für eine entsprechende Aufklärung dankbar.

Wie lange sind solche Akkus haltbar, bevor sie ausgetauscht werden müssen?
Wie ist das mit der Lagerung bzw. Entsorgung? Fällt Sondermüll an?

Ich befürchte, dass neben anderen hier im Forum angesprochenen Punkten auch diese eine Weiterentwicklung von e-Cars in Deutschland im Moment sehr stark einschränkt.
Für den Moment klingt das alles gut, aber die Frage der Altlasten und der nachhaltigen Ressourcenschonung wirkt auf den ersten Blick noch unklar.

@11:06 von MUJO

Welche giftigen Chemikalien meinen Sie? Möglicherweise ist Ihnen entgangen, dass LiIon-Akkus praktisch ungiftig sind.
Desweiteren empfehle ich Ihnen dieses Youtube-Filmchen in dem erklärt wird, dass Bezin nur mit Unmengen von Strom hergestellt werden kann:
www.youtube.com/watch?v=BQpX-9OyEr4

Als ich mir meinen elektrischen Kompaktwagen vor >2 Jahren gekauft habe, musste ich auf ein Japanisches Modell zugreifen, weil es damals exakt gar nichts aus Deutschland zu kaufen gab.
Tut mir echt Leid für die Deutsche Autoindustrie und auch und sorry auch an OPEC.

Ich fahre seit einigen Wochen

Ich fahre seit einigen Wochen einen Tesla S und der funktioniert wunderbar. Eine 220 V-Steckdose in der Garage reicht völlig aus, über Nacht eine leere Batterie für 200 km nachzuladen. Und bei Überlandfahrten stehen in einem sinnvollen Abstand die Tesla-Schnellladestationen, bei denen das Nachtanken sogar kostenlos ist. Nach zwanzig Minuten kann man wieder 250 km weiter fahren.

Ich sehe eher das Problem, dass selbst die angekündigte Verdoppelung der Tesla-Ladestationen nicht ausreichen wird, um bei massenhaftem Verkauf des Typs 3 die Ladestationen nicht zu verstopfen, denn schließlich ist Geiz ja geil in Deutschland. Was kostenlos ist, muss dann auch ausgenutzt werden! Da muss Tesla ran und beispielsweise in Standortnähe das kostenlose Nachtanken unterbinden, sonst bricht das System zusammen und damit auch die gute Idee weg, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. BMW, Mercedes, VW und Co. sind dazu ja nicht in der Lage.

...

Bis Ende 2017 ist noch viel Zeit.
Frage zu Haltbarkeit der Akkus und Austausch Akkus ist auch eine wichtige Frage.

Ich wünsche Tesla viel Erfolg

Nur wenn einer richtig anfängt und richtig in Serie geht wird aus Produkten etwas. Das E-Mobil ist ja ehrlich gesagt schon uralt. Herr Musk ist eine besondere Art von Geschäftsmann, er hat etwas was Altkanzler Schmidt nicht mochte, "Visionen". Er gehört sicher zu den "Spielern", aber meiner Meinung nach nicht zu den "Zockern".

Ob sich das eines Tages rächen wird das deutsche Hersteller alles verschlafen haben wird sich zeigen. Eines ist aber auch klar, sollten die deutschen Hersteller einsteigen, ist die Wertschöpfung in Deutschland und für deren Mitarbeiter und Zulieferer in Deutschland bei Null. Alles Digitale und Elektronik kommt nur noch aus Asien. Das wird Deutschland noch sehr weh tun.

Bei der Gelegenheit mein Lieblingsthema Politik. Auch hier wird verschlafen was das Zeug hält. Dabei wäre die Infrastruktur fast leichter als die mit tausenden Tankstellen. Der Entfall von "Sprit" durch LKWs ein netter Nebeneffekt. Auch hier wird fosile Energie verbraten, und bei Raffinerien, ..

@ re lamusica

Ja, ist mir klar. Die Heizung oder Klimatisierung benötigt ca. 2 kW in der Stunde, die Batterie eines Tesla S hat eine Kapazität von 90 kW/h. Der Durchschnittsverbrauch beträgt 250 W/h je Kilometer (mit allen Zusatzverbrauchern) bei normaler bis flotter Fahrweise, in der Stadt sogar nur 150 W/h je Kilometer. Auf 100 km werden also 15 bis 25 kW/h verbraucht, da kämen dann ganze zwei kW/h hinzu, wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit 100 km/h betrüge. Das reduziert dann die Reichweite rechnerisch um 10 %. Das ist allerdings mehr Theorie, denn die 250 W/h beinhalten schon Klimaanlage, Licht und was sonst noch elektrisch während der Fahrt läuft. Und in der Stadt verringert sich der Strombedarf für das reine Fahren so stark, dass die Zusatzaggregate gar nicht ins Gewicht fallen.

@11:26 von karwandler

"Ihnen ist aber auch klar, dass beim Elektroantrieb nicht nur die Fahrweise stärker auf die Reichweite einwirkt als beim Verbrennungsmotor, sondern auch Zusatzeffekte durch Klima, Heizung und sonstige Stromverbraucher mitspielen."
.
Selbstverständlich. Deswegen bin ich ja neugierig ob sich diese Daten in der Praxis bewähren. Wenn aus 345km im Winterstadtverkehr dann 120 werden wäre das schon enttäuschend.

1. April: Neues Vorstandsmitglied bei Tesla :-)

... "Natürlich macht Tusk nur einen Scherz, um dann ernsthafter mit Erfolgszahlen fortzufahren."

Aha, Donald (?) Tusk hat nun eine besser bezahlte Position bei Tesla angenommen?

Vermutlich ist es einer der häufigen Tippfehler der TS, der dann als Aprilscherz verkauft wird.

Tesla 3 am 1.4. ...

;-) Unverständlich bleibt, dass die Tagesschau nicht erwähnt, dass in Tesla 3 zusätzliche Fitnessgeräte eingebaut sind, die über eine raffinierte Kettenonstruktion menschliche Muskelenergie direkt auf die Antriebssteuerung überträgt. Das könnte Zukunft haben auch für andere Fahrgestelle...

10:04 von Andreas Buntrock

"Um so mehr sehe ich den Staat gefordert, Carsharing und den öffendlichen Verkehr zu fördern. Ein fahrscheinloser Verkehr, finanziert durch eine allgemein zu erhebende Verkehrsabgabe unter Berücksichtigung sozialer Gesichtspunkte halte ich unter dem Blickwinkel der Übernahme ökologischer Verantwortung für notwendig."
Selbst nur ist ihr Gedanke sinnlos, siehe Stuttgart. Feinstaub ohne Ende und trotzdem sitzt in der Rushhour meistens nur einer im Auto.
Andere Länder sollte man gar nicht erwähnen, in USA z.B. gibt es praktisch keinen ÖNV.

Die Zukunft gehoehrt nicht den Elektroautos!

Auch ein Elektroauto braucht Energie und die wird derzeit hauptsaechglich durch fossile Brennstoffe erzeugt.

Bei vielen Elektroautos steigt die Grundlast im Netz, die vor allem von den großen Braunkohlekraftwerken bereit gestellt wird, die eine besonders hohe CO2-Emission haben. Die Emissionsquelle wird lediglich vom Fahrzeug in das Kraftwerk verlegt. Zusaetzlich entsteht der negative Effekt, dass Energie verloren geht und insgesamt mehr Emissionen entstehen.

Ich setze eher auf eine Kombination von alternativen Antrieben:
Autogas & Erdgas
Erdgas
Biodiesel
Hybrid- & Elektroantrieb
Wasserstoff

E-Autos...

....haben vor allem eine sehr schlechte Umweltbilanz.

Im Gegensatz zu E- Bahnen, die keinen Energiespeicher mitführen, da sie - viel intelligenter - den notwendigen Strom zum Fahren und Klimatisieren von Stromtrassen abgreifen, benötigen E-Autos große und schwere Akkus (dzt. Li-Ion- Technologie).

Diese Akkus sind etwa um den Faktor 7 schwerer als fossile Kraftstoffe.

Das Recycling von Li-Ion- Akkus ist extrem umweltfeindlich, denn es entstehen toxische Verbindungen, die als Sondermüll gelagert werden müssen: nach ca. 5 bis 8 Jahren ist die Kapazität dieser Akkus mehr als halbiert, dann müssen pro E-Auto ca. 500 kg Li-Ion-Akkus 'entsorgt' werden. Bei z. B. jährlich 4 Millionen Altautos allein in Deutschland wären dann 2 Millionen Tonnen Sondermüll zu bewältigen.....

Deshalb liegt die Zukunft in öffentlichen E- Bahnen.

Wenn die E Fahrzeuge den

Wenn die E Fahrzeuge den durchbruch in den Massenmarkt geschafft haben wird die Grundlast zumindest in Deutschland hoffentlich nicht mehr durch Braunkohle gedeckt sondern durch EE.

Millionen Akkus können dann sogar Helfen das Netz abzupuffern.

Die Welt will weg von Fossilien Energieträgern Autogas,und Erdgas können also keine Lösung sein.

Biosprit lässt sich auf absehbare Zeit nicht in den benötigten Mengen produzieren.

Wasserstoff wird aus Erdgas gewonnen oder mittels Strom und einer miserablen Energiebilanz. Strom-Wasserstoff 30-40% verlust Wasserstoff in Strom nochmals rund 30% verlust.

GRuß Tobias

Saubere Sache (Ironie aus)

Die USA gewinnen 45% ihres Stromes aus Kohle, 20% aus Kernenergie, also zu fast 2/3 aus so ziemlich dem dreckigsten Zeug, das man sich vorstellen kann. Nur 6% kommen aus Wasser, 2% aus Wind, Solar spielt gar keine messbare Rolle (Zahlen von 2010). Rechnet man Verluste bei der Übertragung und Umwandlung, insbesondere beim Laden und Entladen der Batterien hinzu, dürfte ein E-Auto obendrein gut 1,5x soviel Energie verbrauchen wie ein Wagen mit klassischem Verbrennungsmotor. Darüber, wie viel Energie es kostet und wie viel Umwelt verschmutzt wird, um das Lithium aus der Erde zu buddeln (Anteil an der Erdkruste etwa 0,006 %) hat sich offenbar auch noch niemand Gedanken gemacht, zumindest habe ich auf die Schnelle keine Zahlen dazu gefunden. Klingt nach einem echten Meilenstein der Ökologie. Na ja, die Meldung kommt wohl nicht umsonst am 1. April.

@MUJO

Sie sind extrem kurzsichtig.
Die Erzeugung (angefangen bei Förderung bis zum Transport per LKW) von Benzin und Diesel ist noch viel umweltschädlicher und birgt zudem noch die Gefahr von Ölkatastrophen, von denen es ja schon einige gab. Bei der Förderung von Öl werden ganze Landstriche zerstört und vergiftet.
Die Hersteller der Elektroautos können nur ihren Part machen. Aber Elektroautos versetzen uns in die Lage, ökologisch hergestellte Energie überhaupt erst für die Fortbewegung nutzen zu können. Das können Autos mit Verbrennungsmotor nicht.
Elektroautos sind ein TEIL einer Strategie unsere Umwelt weniger zu zerstören.

Elektroautos haben das volle Drehmoment bei JEDER Drehzahl sind also für Anhänger noch viel besser geeignet.
35000 Dollar sind für eine Auto mit diesen Platzverhältnissen und mit einer Beschleunigung von unter 6 Sekunden von Null auf hundert ein guter Preis!
Dazu kommt noch, das Fahren mit Strom viel günstiger ist, als Fahren mit Benzin oder Diesel.

Immer noch deutlich zu teuer....

...um im ländlichen Raum zum Einkaufen zu fahren.Da ist eine Piaggio Ape deutlich billiger.

Und für Fernreisen ziehe ich auf jeden Fall die Bahn-trotz aller Unzulänglichkeiten vor.Ggf. einen Mietwagen am Zielort.Damit fahre ich deutlich billiger und stressfreier.Warum sollte ich soviel Geld in die Garage stellen?Mein Ego ist auch ohne Statussymbol groß genug.
Nebenbei:ich halte Elektroautos für eine evolutionäre Sackgasse-zumindest dann,wenn Batterien Akkus und Supercaps im Spiel sind.

@hut

Auch wenn ich Ihre Bedenken überwiegend teile - in einem Punkt stimme ich nicht mit Ihnen überein:
"Der von amerikanischen Autoherstellern unbeliebte Dieselmotor, der in den letzten Jahren so beliebt wurde, wird gerade vom Markt gedrängt."
Schaut man sich in anderen Märkten um - zum Beispiel Indien - so erfreut sich der Dieselmotor unglaublich hoher Beliebtheit. VW verkauft 9 von 10 Fahrzeugen dort mit Dieselmotor. Bei den anderen Herstellern sieht das Verhältnis im Schnitt nicht anders aus.
Wenn mehr Fahrzeuge mittels Sonnenenergie, Wind- oder Wasserkraft gespeist werden, dann würde sich die Umweltbilanz zugunsten der E-Fahrzeuge verbessern.

Ein tesla lohnt sich bei

Ein tesla lohnt sich bei eigener solaranlage.
Den dadurch erzeugten Strom sollte man nicht "verschwenden" für Haushaltsgeräte.
Dann amortisiert sich der tesla nach 10 jahren komplett.

@ Am 01. April 2016 um 14:23 von Elvenpath

„Bei der Förderung von Öl werden ganze Landstriche zerstört und vergiftet.“

Ups, ein Kohletagebau gilt ja nun auch nicht unbedingt als umweltschonend, von atomare Endlagern ganz zu schweigen. Und wissen Sie eigentlich, wie in den USA Kohle gefördert wird? Tippen Sie doch mal „mountaintop removal“ in die Suchmaschine Ihres Vertrauens.

@Nico Walter: So einiges vergessen

Du hast so ein paar "Kleinigkeiten" vergessen:
Für die Förderung, Transport und Raffinierung von Erdöl werden Unmengen von Energie benötigt.
Und die Förderung von Erdöl verschmutzt und belastet die Umwelt viel mehr, als die Förderung von Lithium.
Ölsuche und Ölförderung sind umwelttechisch gesehen extrem zerstörerisch.
Nicht zu vergessen die immer wiederkehrenden Ölkatastrophen.

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