Kommentare

Es ist wieder soweit

Aktien- und Immobilienpreise sind so hoch wie noch nie. Letzte Woche ging die Meldung um, dass Wirtschaftsorganisationen (auch die Bundesbank) die große Armutsschere in Deutschland kritisieren, insbesondere da breite Bevölkerungsschichten nicht an den Gewinnen aus eben diesen Preisen teilhaben. Diese Gewinne sind aber als Wertzuwächse nur spekulativ, also bis zum Verkauf rein fiktiv. Ist jetzt wieder Zeit, dass die breiten Bevölkerungschichten in das Geschäft einsteigen sollen, um denjenigen, die vor einiger Zeit billig gekauft haben, die Sachen noch schnell vor dem Wertverfall noch abzukaufen, damit sie die Gewinne realisieren können, die breiten Massen aber dann den Wertverlust tragen müssen? Kennen wir doch schon! Wer kauft denn schon zum Höchststand? Doch nur wer aus Gier blind ist und glaubt, die Steigerungen gehen so weiter. Das ist das Problem: Die Diskussion über die Armutsschere ist von Gier getrieben. Den Leuten geht es gut, aber sie wollen alle reich werden. Das geht nicht.

Monopoly ... rumrennen und Häuser bauen...

Das Problem ist letztlich historisch begründet. Hätte man mit den neuzeitlichen Revolutionen auch die Möglichkeit der Privatisierung von Grund und Boden abgeschafft, hätten die "Vermögensverwerter" ein Pfund weniger zu verwerten, die Allgemeinheit eines mehr. Aber auch Pachten und Verwendungszertifikate auf Zeit, benötigten einen starken Staat, der den Gebrauch von Böden, ihre Pflege und ihre Verzinsung nach gesellschaftlichen Bedürfnissen Regelt. Eine Aufgabe die unserer nachlässigen Politik derzeit kaum zuzutrauen ist.

Die Blase ist längst da

Wer erinnert sich noch an den Anfang der 1990er? Bedingt durch Nachholbedarf und teils massive Steuervorteile ein Bauboom in den neuen Bundesländern, zeitgleich gingen im "Westen" die Preise durch die Decke - um nur wenige Jahre später deutlich einzubrechen und für etwa 10 Jahre im Keller zu verharren.

Und heute? Befeuert durch künstlich niedrige Zinsen schürt der Anlagenotstand ein Kursfeuerwerk, welches schon alleine durch den demographischen Wandel nicht nachhaltig sein kann - und ist die Show erst vorbei, was aber wohl noch ein paar Jahre dauern könnte, wird, wie einst, das böse Erwachen kommen. Glücklich darf sich dann schätzen, wer Eigennutzer ist oder wessen Immobilie ausreichend Ertrag abwirft, wer aber verkaufen will/muss, wird massive Abstriche hinnehmen müssen.

Apropos demographischer Wandel: Auch heute sind in manchen Regionen/Städten - trotz niedrigster Zinsen - viele Immobilien schlicht unverkäuflich, die Warnsignale sind also unübersehbar.

nur als Immobilienbesitzer steigendes Nettovermögen?

man kann auch als Mieter sein Nettovermögen um etwa dieselbe Summe wie Immobilienbesitzer steigern in demselben Zeitraum ;-) und nun?

Es droht keine Blase

die ist nämlich schon lange da!
Und wer Wohneigentum zum drin wohnen erwirbt, ist doppelt gekniffen, der zahlt nicht nur spekulativ völlig überhöhte Preise, sondern darauf auch noch massive Grunderwerbssteuern, um die sich Spekulanten und gewerbliche Immobilienverschieber mit allen möglichen Steuerschlupflöchern praktisch komplett drücken können.

Rekordgeschäfte mit

Rekordgeschäfte mit Immobilien in Deutschland
Ja, wohin mit dem vielen Geld wenn der Knall kommt. Wer mal eruiert wer denn die Käufer von interessanten Objekten sind, dem sollte die Analyse nach dem warum nicht schwer fallen. Otto Normalverbraucher kann sich per Schulden beteiligen, doch nach dem Tag X bleiben seine Schulden, und dann, siehe USA.
Deutschland ist und bleibt ein Supermarkt für viele Produkte..
Nebenbei Nixdorf ist jetzt auch zu 100% verscheppert.

Das passt doch

die Reichen werden noch reicher und die Armen ärmer, und je mehr Menschen um so weniger Ackerland um die Menschen ordentlich zu ernähren.
Deutschland wäre nicht in der Lage die eigenen Menschen alle zu ernähren vom eigenen Land.
Das Missverhältnis wird sich irgendwann auswirken.

Auch wenn wenn man sagt die Blase ist keine, andere sind der Meinung sie ist schon vorhanden.
Für Reiche ist Deutschland ein Paradies, gestern gab es einen guten Bericht in Öffentlichen Fernsehen wie andere Länder das besser meistern.

Gruß

Klaren Kopf bewahren

Die niedrigen Zinsen sind zwar verlockend, könnten aber auch dazu einige Menschen verführen bei dem gebannten Blick auf die Zinsen sich hoch zu verschulden, denn die Kaufpreise auch außerhalb der genannten Städte sind extrem angestiegen. Was nützt ein niedriger Zins wenn der Preis extrem hoch ist. In der Endsumme steht dann doch ein erheblicher Schuldenbetrag auf dem Konto. Das könnte dann in späteren Jahren wieder zu vermehrten Zwangsversteigerungen führen. Also eher die Schuldensumme betrachten als die niedrige Zinszahl.

Die "Blase" wird es wohl nicht geben,

aber das bittere Erwachen ist in vielen Einzelfällen möglich, wenn die Zinsen steigen. Herr Draghi sitzt jedoch in seiner selbst gestellten Falle wie auch die FED. Sie trauen sich nicht! Denn Zinserhöhungen, eigentlich die Wiedereinführung des Zinses, bergen auch erhebliche Risiken. Erfahrungen fehlen.
Die schlimmen Folgen der "Blase" entstanden dadurch, dass die Banken durch gegenseitigen Beschiss versucht haben, ihre faulen Papiere loszuwerden. Nach der Erfahrung wird das in EURO-Land nicht geschehen.

Die Blase ist doch schon

Die Blase ist doch schon lange da.
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Es fragt sich nur, wann sie platzen wird. Und wann die Banken (mal wieder) vom Steuerzahler gerettet werden müssen, weil Immobilienkredite ausfallen. Wobei es in Europa diesmal schlimmer kommen wird, als zuvor... denn die faulen Kredite auf überteuerte Immobilien befinden sich DIESSEITS des Atlantiks.

Es gibt eine plausible

Es gibt eine plausible Erklärung für den rasanten Anstieg der Haus- und Wohnungspreise: Sie steigen, weil die Käufer auf steigende Preise spekulieren.
Nicht jede Immobilienblase muss gleich eine ganze Volkswirtschaft in die Krise treiben. Für eine Blase genügt es, dass die Erwartung steigender Preise die Preise steigen lässt. All die Wohnungen und Häuser, die Jahr für Jahr den Besitzer wechseln, sind nicht wertlos. Sie sind nur nicht so viel wert, wie die Käufer bezahlen.

Wie viel Luft ist in der Blase? Die Bundesbank hat die Immobilienpreise der sieben wichtigsten Großstädte – darunter natürlich Hamburg – mit dem rechnerisch ermittelten Wert verglichen, der aufgrund demografischer und ökonomischer Daten langfristig zu erwarten sei. Ergebnis: Sie sind im Schnitt um ein Viertel zu hoch.

Quelle: zeit.de

Und ja, Recht hat die Zeit.de ... irgendwann platzt die Blase dann doch.

@ 09:14 von Hustensaft

Richtig. Gerade die Nachhaltigkeit ist das Problem. Wegen der umfassenden demographischen und sonstigen Änderungen weiß heute noch niemand, wo in 30 Jahren welcher Wohnraum nachgefragt werden wird. Alte, pflegebedürftige Menschen benötigen behindertengerechten Wohnraum in der Nähe von Versorgungseinrichtungen, Ärzten etc. Ob man selbst im Alter plegebedürftig in dem heute für Wohnzwecke erworbenen Haus noch leben kann, ist fraglich. Ob man es dann verkauft bekommt, um den Lebensabend zu finanzieren, auch. Daher ist es sehr gefährlich, die heutigen hohen Preise zu zahlen, in dem Glauben, man würde für das Alter vorsorgen. Hinzu kommt die Vorfinanzierung: Die Zinsen bleiben nicht über die ganze Finanzierungsdauer so niedrig. Man muss schon einen klaren Plan haben, dass man für die Dauer der Zinsfestschreibung die volle Tilgung erreicht. Aber Viele werden ihre Spargroschen jetzt ohne 'Sinn und Verstand investieren und bitter enttäuscht werden.

Immobilien kaufen???

Wer mit offenen Augen durch unsere Städte geht,wird auch sehen wieviele Immobilien in den Banken und Sparkassen aushängen zum Verkauf.
Und wieviel Ackerland will man noch als Bauland handeln?
Ob die Blase jetzt schon da ist oder noch im wachsen ist,spiel schluß endlich keine Rolle.Sie wird kommen und dann wird so manchen die Augen aufgehen.

Deutschland ist eine Finanzblase

Deutschland ist eine einzige Finanzblase, verborgt Milliarden in die EU und hat Billionen Staatsverschulden. Irgendwann werden die regierenden Politiker wohl klar, Eure Schulden und Eure Zahlungsverpflichtungen sind nicht diese des Volkes.

Blase ?

Wer eine Immobilie zur eigenen Nutzung erwirbt und diese auch bis zum Ende abzahlt, macht praktisch niemals ein Minusgeschäft. Beispiel : Nach 40 Jahren Mietwohnung ist die gezahlte Miete endgültig weg und man muss ggf. die Wohnung auch noch renoviern. Nach 40 Jahren im Eigenheim hat man i.d.R. die Immobilie abbezahlt und kann diese zum aktuellen Wert verkaufen. Im Vergleich zu einem Mieter hat man immer ein Plus gemacht. Außerdem kommt mietfreies Wohnen im Alter dem Rentner immer zugute.
Also alles eine Frage der Perspektive !

@marciaroni

"die ist schon lange da!"

Unsinn. Es gibt noch lange keine Blase. Die Eigenheimquote ist in D so niedrig wie in kaum einem anderen Land...

Käufe sagen da auch wenig aus, da das auch die Bestandsimmobilien umfasst und nicht Neubauten...

Die Bombe tickt schon...

Wie viele Schrott-Immobilien im vergangenen Jahr den Besitzer gewechselt haben und wie viel durchgeknallte Spekulanten eingesackt haben wird wohl kaum zu ermitteln sein.... ICH bin nicht so vermessen, die Lage in ganz Deutschland einschätzen zu wollen. Was ich in Potsdam sehe, ist nur noch als irre und abartig zu bezeichnen. Wenn jede Hundehütte mit einem vergoldeten Klo extreme Preise erzielt, sollte mal damit begonnen wetden, ein gesundes Verhältnis herzustellen, bevor es knallt...

Welch Erkenntnis

"Demnach hat die Hälfte aller Deutschen, die im Eigenheim wohnen, ihr Nettovermögen von 2010 bis 2014 um mehr als 33.500 Euro gesteigert. Mieter wurden mehrheitlich nur um weniger als 1000 Euro reicher oder mussten sogar Einbußen hinnehmen."

Jetzt rechnen wir mal ganz schnell nach und stellen fest, dass das eine Vermögenszunahme von gut 550 EUR monatlich ist. WOW!!!

Wieviel zahlt der Mieter an den Vermieter monatlich? Ich würde sagen meist durchaus mindestens (!) das Gleiche. Selbst schuld wer sein Geld lieber einem Vermieter gibt anstelle es in sein eigenes Vermögen zu erwirtschaften. In Zeiten von fast Nullzinsen eine strategische Dummheit, denn die Kredite bedienen könnten zwar nicht alle, aber die meisten schon...

@wenigfahrer

"die Reichen werden noch reicher und die Armen ärmer, und je mehr Menschen um so weniger Ackerland um die Menschen ordentlich zu ernähren"

DAS erschliesst sich Ihnen aus den genannten Zahlen?

Dann rechnen Sie mal nach was dieser "Reichtum" monatlich eigentlich bedeutet... und die Armen haben das Geld zu verschenken (an die Vermieter)...

Der Wahlkreis von Frau Merkel...

Unter anderem die Insel Rügen ist ein Prima Beispiel für das, was passiert. An den Küsten entstehen Luxus-Bauten, diereiche Berliner oder Hamburger als Zweitwohnung kaufen.... Und im Inland leert sich die Insel und die Dörfer verfallen und sterben aus, weil es keine Arbeit ausser Saison-Jobs im Tourismus gibt. Landwirtschaft und vor allem die Fischerei sterben aus.

@Eichkatz

"Also eher die Schuldensumme betrachten als die niedrige Zinszahl."

Nein, die Schuldensumme ist unerheblich. Man muss die Sicherheit des eigenen Einkommens betrachten und die monatliche Belastung durch Zins- und Tilgung gegenüber den Mietzahlungen. Sonst nichts. (Und man sollte schon die Zinsbindungen entsprechend wählen)

Bei uns sind bis zur Volltilgung Zinsen UND Tilgung etwa 70% niedriger (incl. Rückstellungen für Reparaturen) als die Mietzahlungen wären. (Ohne Berücksichtigung dass Mieten steigen, die Schulden aber numerisch eingefroren sind und aufgrund der Inflation sogar sinken- deutlich, wenn man über 20 Jahre guckt)

@Claus1963

"Und ja, Recht hat die Zeit.de ... irgendwann platzt die Blase dann doch..."

Das ist aber für alle diejenigen völlig egal, die ihr Eigenheim selbst nutzen, denn das interessiert und betrifft nur Spekulanten und Verkäufer/ Vermieter...

@ Hustensaft

Ja, die Blase ist längst da.
Ich würde mir eine Immobilie nur zum Eigennutz kaufen. Die Erhaltung selber kostet nämlich viel Geld, daran denken die meisten Leute aber nicht.

re erfahrungsträger

"Otto Normalverbraucher kann sich per Schulden beteiligen, doch nach dem Tag X bleiben seine Schulden, und dann, siehe USA."

Dumm ist nur, wenn man die Tilgung seiner Schulden mit der (erwarteten) Wertsteigerung der Immobilie finanziert. Siehe USA.

Solange ich meine Immobilie nicht verkaufen muss ist der Marktwert eine reine Buchungsgröße.

Keinen Kopf über des anderen Geld machen!

Es gibt keine Blase, lediglich Angebot und Nachfrage!
Einziges Problem ist doch der Verkauf einer Immobilie, da sich der Erlös im Moment kaum gewinnbringend anlegen lässt. Lediglich die Reinvestition in die Asylantenpolitik, bzw. neu erschaffene Asylantenindustrie ist derzeit sehr lukrativ. Somit ist es besser alten Immobilienbestand an Kommunen zu vermieten und den Abbruch zu verschieben.
An dieser Stelle ist Angela Merkel deutlich zu danken!

Wer glaubt, eine eigene Immobilie

wäre sozusagen "mietfrei" zu bewohnen, der hängt einem "teueren" Irrglauben an. Mindern kann man das nur durch viel Eigenleistung, wer das nicht schafft, zahlt sich an die Handwerker dumm und dämlich. Und da sind im Großen und Ganzen nur Erhaltungsaufwendungen gemeint.

Spreche nur aus eigener Erfahrung.

Ilussion

Der Eigentümer einer Immoilie freut sich über die "Wertsteigerung". Diese ist aber nur fiktiv. An dem Tag, an dem er sein Haus gegen bares verkauft, weiss man erst was Sache ist. Da die meissten Hauseigentümer das nicht vorhaben, ist es eignetich unerheblich wieviel "Wert" das Objekt hat. Da zählt anderes: benutzt man die Immobilie selbst (Haus,Acker), wieviel Sicherheit gibt mir das gegenüber Miete und Pacht (Kostenvorteile gibt es meisstens nicht), passt das zu meiner Mentalität (lieber am Haus und Garten werkeln, als teure Urlaube), bei nicht selbst genutzten Objekten, wie gross sind die Rediten. Es gibt nur ganz wenige Immobilien, bei denen man über lange Sicht eine reale, zufriedenstellende Wertsteigerung erzielt: Häuser, Gewerbeimmobilien in "File-Lage", und hochwertigs landwirtschaftliches "Soja-Land". Meine Erfahrung.

Immobilien

Ob Immobilienkauf ein gute oder schlechte Idee ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Hängt von Lage, Preis usw. ab. Ganz viele aus der Generation unserer Eltern haben vor 30 Jahren ein Haus gebaut. Ein richtig gutes Geschäft ist das aber oft nur für die Erben. Damals wurde mit immensen Zinsen finanziert und über 30 Jahre wurde dann evtl. gut das Doppelte des eigentlichen Kaufpreises bezahlt. Praktisch Miete an die Bank. Plus die Kosten der Erhaltung. Wer daran spart, hat am Ende eine unverkäufliche Bruchbude. Sehe ich bei uns, wo viele Elternhäuser einfach abgerissen werden. Und je nach Lage sind Häuser, die vor 30 Jahren eine gute Investition waren heute unverkäuflich oder nur mit Verlust. Rendite ist schwer abschätzbar über so lange Zeiträume.
Zur Zeit zahlt man wenig Zinsen, aber nur Leute die Eigenkapital und gutes Einkommen haben, bekommen einen Kredit. Menschen mit geringem Einkommen bleibt nur, dieses den Vermietern zu überweisen.

Qkarwandel

Die amerikanische Variante hatte noch einen Fehler: Die Häuser waren und sind nicht von nachhaltiger Qualität. Die theoretische Wertsteigerung wird durch den Substanzverlust aufgefressen.

@ladycat 11:11

"Ich würde mir eine Immobilie nur zum Eigennutz kaufen." Und auch da sollte man aufpassen, dass das zu einem "passt". In den meissten Fällen werden eigengenutzte Immobilien über langjährige Kredite finanziert. Die Frage dabei, die man sich stellen sollte: ist mein Einkommen auch noch in 15 /20 Jahren sicher? Verzichte ich auf ein 2. Auto und auf den jährlichen Fernurlaub? Bin ich handwerkich geschickt, dass man kleinere Reparaturen selbst erledigen kann? Wenn man dagegen soviel Eigenkapital zur Verfügung hat, dass man auf keine "Bankversklavung" angwiesen ist, sind Immobilien in "guter Lage" fast immer eine sinnvolle Investiton, egal ob Eigennutzung oder Vermietung.

11:55 von dr.bashir

Volle Zustimmung. War bei uns zu Hause genau so.Und immer wieder hat das Geld weder vorne noch hinten zum Leben gereicht. Letztendlich
mussten meine Eltern sich von dem Haus trennen und da auch ihre Rente nicht gereicht hat wurde das Haus auf Leibrente verkauft. Die neuen Besitzer haben 3 Jahre Leibrente bezahlt weil meine Eltern früh verstorben sind.

Konsum, keine Investition

ist der Kauf einer privat genutzten Immobilie. Die meisten Leute reden sich das nur schön und haben keine Antenne für die effektiven Kosten. Überdies ist der sog. demographische Wandel vielfach nur aus anderen Gründen herbeigeredet und bedeutet keineswegs, daß damit auch die Zahl der Haushalte sinkt. Gerade in den Großstädten ist diese Zahl sogar gestiegen.

fehlkauf vorprogrammiert

wer der zinsen halber eine immobilie kauft zahlt drauf. die preise sind völlig überhöht. es wird zum preissturz kommen. das angebot wird riesig sein. dann haben die banken gewonnen indem sie infolge zu hoher immobilienpreise relativ überhöhte kredite unters volk gebracht haben und dann wenn die vielen überstürzt kaufenden ihren job verlieren werden im rahmen der nächsten politisch verursachten rezession.
.
die bank gewinnt immer. im faktor 40 zu 1 aus dem nichts geschaffenes giralgeld für den kredit. gegen zinsen. und bei zahlungsausfall eine echte immobilie. so einfach ist das.
.
und falls es zum gewollten euro-crash kommt, werden immobilien einfach empfindlich hoch besteuert.
nichts ist mehr sicher in unserer zeit. auch nicht die eigene immobilie
.
soviel zum thema "kaufenkaufrnkaufen".

@autograf

"Richtig. Gerade die Nachhaltigkeit ist das Problem. Wegen der umfassenden demographischen und sonstigen Änderungen weiß heute noch niemand, wo in 30 Jahren welcher Wohnraum nachgefragt werden wird. Alte, pflegebedürftige Menschen benötigen behindertengerechten Wohnraum in der Nähe von Versorgungseinrichtungen, Ärzten etc. "

Was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun?

Übrigens: Der Wohnraumbedarf in 30 Jahren dürfte ziemlich klar sein, denn alle die dann Wohnungen benötigen sind heute bereits geboren. Die zukünftigen Pflegefälle sind heute bereits über 30 Jahre alt...

Die einzige Unsicherheit geht in Richtung WIEVIEL mehr Wohnraum z.B. für Einwanderer benötigt wird.

Eine gewisse Unsicherheit besteht für VERmieter darin, ob sich die Deutschen irgendwann einmal entscheiden mehrheitlich im Eigenheim wohnen zu wollen oder ob sie ewige Mieter bleiben wollen. Hier ist Deutschland komischerweise trotz Minizinsen bereit das Geld den Vermietern in den Rachen zu schmeissen...

um 09:45 von wenigfahrer

Absolut zutreffender Kommentar. Auf den Punkt genau getroffen. Gruß.

@ Melanda

Meine Familie hat ein eigenes Haus, selbst erbaut, mit Garten. All diese Punkte, welche Sie ansprechen, hatte ich beachtet und deshalb gab/gibt es keine Probleme.
Auch bei Immobilien in "guter Lage" fallen viele Kosten an. Da bleibt am Ende von der Miete nicht viel übrig. Aber das soll jeder für sich entscheiden.

Und der Staat verdient an der

Und der Staat verdient an der Steuer.Können Käufer die Kredite nicht mehr bedienen wird der Steuerzahler da für aufkommen. Denn Banken werden durch den Staat geschützt. Aber hautsache die Steuern sprudeln jetzt.

Es darf nicht sein das der Erwerb von Immobilien welche nicht unmittelbar zum Eigenbedarf sprich das der der die Immobilie erwirbt dort auch wohnt steuerlich begünstigt werden. Das heisst das der Erwerb dann nicht mehr steuerlich absetzbar sein sollte. Alle die die mehr als ein Jahreseinkommen als 80.000 Euro haben sprich auch die Einkommen aus der Vermietung von Wohnungen müssen dieses Einkommen ab 80.000 dann mit 47 Prozent versteuern. Die Freibeträge und steuerliche Ansetzung muss eingeschränkt werden, wenn sie nicht mit dem eigenen Haus in dem man wohnt verknüpft ist oder dem Erhalt der Bausubstanz im Interesse der Mieter steht .Immobilienspekulation muss begrenzt werden in der Form das der Erwerb von Immobilien gleichzeitig den Besitzer dazu auffordern muss ,einen 30 prozentigen Anteil dem sozialen Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen bzw als Sozialwohnungen zu vermieten. Es gilt der Leitsatz Eigentum verpflichtet gegenüber allen in der Gesellschaft.

re dr.bashir

"Zur Zeit zahlt man wenig Zinsen, aber nur Leute die Eigenkapital und gutes Einkommen haben, bekommen einen Kredit."

Genau das ist eben der Unterschied zum Immobiliencrash in den USA: Durch den Eigenkapitalanteil und bereits erfolgte Teiltilgung bringt ein geplatzter Kredit der Bank keinen oder nur geringen Verlust.

@georgeR.

"
Wer glaubt, eine eigene Immobilie wäre sozusagen "mietfrei" zu bewohnen, der hängt einem "teueren" Irrglauben an. Mindern kann man das nur durch viel Eigenleistung, wer das nicht schafft, zahlt sich an die Handwerker dumm und dämlich. Und da sind im Großen und Ganzen nur Erhaltungsaufwendungen gemeint.
"

Wer glaubt, dass die Vermieter einer Immobilie diese eher noch höheren Kosten (der Durchschnitt geht mit gemieteten Objekten weniger pfleglich um als mit eigenen) aus reiner Wohltat selber bezahlen oder selbst Hand anlegen, der hängt dem selben Irrglauben an...

Ich kann ein freistehendes Einfamilienhaus mit 1400 m2 Grundstück in sehr guter Kleinstadtlage (80000 Einwohner) für 1500 EUR monatlich (incl. Tilgung) finanzieren. Es gab ein einziges etwa vergleichbares Mietobjekt in etwas ungünstigerer Lage mit kleinerem Grundstück für 2300 EUR Kaltmiete.)

Ich SPARE 288000 EUR gegenüber Miete (ne Menge Raum für Reparaturen) UND besitze das Objekt.

Muss aber jeder selbst wissen...

Kaufen, kaufen,

...bis die Blase kommt! In dieser befinden wir uns längst oder glaubt einer, dass sich eine Vielzahl der Käufer total Verschulden und das Konstrukt nur funktioniert wg der Niedrigzinsen! wenn die Zinsen irgendwann wieder steigen und das müssen sie über kurz oder Lang, dann werden einige Kredite an die Banken zurück gehen. 100% Finanzierungen sind ja aktuell auch nicht selten! Hinzu kommen eine Vielzahl von Neubauwohnungen die im Bau sind und der Demografie Rückgang. Der aktuelle Immobilienmarkt ist bereits jetzt völlig überhitzt! Will nur keiner wahrhaben.

was ist mit Draghi?

finde es erstaunlich dass hier niemand die EZB erwähnt. es gibt zurzeit kein anzeichen dafür dass die EZB plant die Zinsen zu erhöhen. ganz im gegenteil. Die PIGS Staaten stehen nach wie vor am Abgrund. dazu kommen deflationsprobleme in china et etc. auf absehbare zeit sollten die zinsen also auf 0 bleiben und damit sollte die blase erst am anfang stehen. sieht man ja auch an den weiterhin linear steigenden verkäufen.

@ KLEARCHOS um 12:26

Zitat: "Konsum, keine Investition ist der Kauf einer privat genutzten Immobilie."

Wirtschaftswissenschaftlich betrachtet gibt es keine klare Trennung zwischen Investition und Konsum.

@Melanda

"Es gibt nur ganz wenige Immobilien, bei denen man über lange Sicht eine reale, zufriedenstellende Wertsteigerung erzielt: Häuser, Gewerbeimmobilien in "File-Lage", und hochwertigs landwirtschaftliches "Soja-Land". Meine Erfahrung"

Ihre "Erfahrung" in Ehren, aber das entspricht nicht der Realität der letzten 50 Jahre.

Meine Eltern haben vor über 40 Jahren auf Erbpacht gebaut. Sowohl jetzt, als auch vor der Niedrigzinsphase gingen die Nachbarhäuser (baugleiche Reihenhäuser) für ca. 300.000 EUR weg. Baukosten damals 140000 DM... Was ist das denn, wenn nicht Wertsteigerung? Und dazwischen wurden die Objekte ja auch noch selbst genutzt...

Übrigens: Insgesamt gab es knapp 50000 EUR Instandhaltungskosten (incl. mittlerweile neue Bäder und Küche und Heizung)...

@Melanda

"Die Frage dabei, die man sich stellen sollte: ist mein Einkommen auch noch in 15 /20 Jahren sicher? Verzichte ich auf ein 2. Auto und auf den jährlichen Fernurlaub?"

Warum muss ich heute auf Urlaub und etwas anderes verzichten, wenn Tilgung und Zinsen heute weniger kosten als ich für Miete berappen muss?

Wenn mein Einkommen wegbricht, dann sind Urlaub und Auto übrigens genauso gefährdet. Und in "15/20 Jahren" ist die Immobilie ja auch noch da, mit moderater Restschuld und hohem Wert- damit kann man auch finanzielle Rückschläge besser verkraften.

Sie wollen kein Eigenheim- Ihre Entscheidung- ich würde es nicht missen wollen- aber bitte nicht auf den angeblich ungerechtfertigten "Reichtum" schimpfen wenn ich als Rentner mein Häuschen besitze.

@ Rumpelstielz um 09:11

Zitat: "Das Problem ist letztlich historisch begründet. Hätte man mit den neuzeitlichen Revolutionen auch die Möglichkeit der Privatisierung von Grund und Boden abgeschafft, ..."

Es ist ja nicht so, dass man das nie versucht hätte, nur sind alle diesbezüglichen Gesellschaftsmodelle kläglich gescheitert. Die Allgemeinheit ist ein schlechter und geradezu gleichgültiger Vermögensverwalter. Sozialismus wird immer in Schlendrian und Unfähigkeit münden. Am Scheitern der DDR konnte man das bilderbuchmäßig verfolgen.

@KLEARCHOS

"
Konsum, keine Investition
ist der Kauf einer privat genutzten Immobilie. Die meisten Leute reden sich das nur schön und haben keine Antenne für die effektiven Kosten.
"
Unglaublich, aber SIE glauben die Antenne zu haben? Welche Erfahrungen liegen denn Ihrer Urteilsfähigkeit zu Grunde?

Ich habe 17 Jahre insgesamt zur Miete gewohnt und kann die Kosten meiner Eltern perfekt beurteilen (43 Jahre Eigenheim). Ausserdem habe ich in den letzten 7 Jahren 2 Mal gebaut (jeweils am Erst- und am Zweitwohnsitz). MEINE Antenne sagt: die effektiven Kosten waren zu Mietzeiten mit Abstand am höchsten.

Die Blase wird immer dünnhäutiger

allerdings wird sie von Monat zu Monat von der EZB mit 60 Milliarden Euro sanft gestreichelt, insgesamt wird die Streichelorgie einen Wert von 1140 Milliarden erreichen. Mindestens dann jedoch wird es ernst. Aber bis dahin haben sich viele mit dem Niedrigzinssatz und Immobilienkäufen für die ersten 5 Jahre eingerichtet. Wenn dann die Blasen platzen, wird es die ähnliche Wirkung sein, wie wenn ein Asteroid oder größer auf der Erde knallt.

@dr.bashir

"Zur Zeit zahlt man wenig Zinsen, aber nur Leute die Eigenkapital und gutes Einkommen haben, bekommen einen Kredit."

Sie benötigen ein einigermaßen sicheres Einkommen, richtig. Das ist der Unterschied zum Problem in den USA damals. Eigenkapital? Nein, ich habe zweimal mit nahezu 100% Finanzierung gebaut. Mein Eigenkapital welches die Bank sehen wollte waren nur die Kaufnebenkosten.

@ julesv um 13:14

Zitat: "Die PIGS Staaten stehen nach wie vor am Abgrund."

Das kann man so eigentlich nicht sagen. Die Haushaltskonsolidierungen laufen erkennbar gut in den von Ihnen bezeichneten Ländern. Nur Griechenland ist ein wirklich kniffliger Fall, da muss noch viel getan werden. Aber Spanien, Portugal und erst recht Irland laufen sehr vernünftig. Ich hoffe, Sie kennen die aktuellen Zahlen?

Am 28. März 2016 um 13:20 von

Am 28. März 2016 um 13:20 von Skywalker

Liegt der Gedanke nicht falsch.
Ein Haus welches noch nicht abgezahlt ist, kann man nicht verkaufen.Da ja die Bank der Gläubiger ist.
Und die Bank möchte gern Gewinne mache.
Wenn man nicht zahlen kann wird gepfendet.
Sprichwort-Zwangsversteigerung.

@Sergej

„Wirtschaftswissenschaftlich betrachtet gibt es keine klare Trennung zwischen Investition und Konsum.“

Sie meinen es ist alles „Verbrauch“? Oder wie?
Es geht darum, daß der Hauskauf zur Eigennutzung für die meisten ein emotionales Konsumerlebnis ist und nur mit der angeblichen Vorsorge fürs Alter innerlich gerechtfertigt wird(verbunden mit der diffusen Hoffnung, daß dies schon igendwie ein- bzw. zutreffen wird), um nicht einfach sagen zu müssen, daß man es einfach haben will.

@Skywalker 13:15; 13:20

Ihre Eltern haben vor 40! Jahren ein Haus gebaut für 140.000 dazu Instandhtungskosten von 50.000. Heute hat es einen Wert von 300.000. Da da ganze noch auf Erbpacht ist, halte ich das rein wirtschaftlich für keine gute Anlage. Zum Vergleich: den 12,5 kg Standart-Golbarren hat man vor 40 Jahren zu Preis von ca 5.000 englischen Pfund bekommen. Immobilienbesitzer zu sein ist in erster Linie eine Mentaitätsfrage. Da stimme ich mit Ihnen übrein: "Ich möchte es auch nicht missen wollen". In einer Mietwohnung zu wohnen ist für mich der Horror. Aber das ist eine "emotionale" Entscheidung. Übrigens besitze ich in vielen Gegenden der Erde Wohneigentum, da mir selbst Hotels schon zu "fremd" sind. Selbst als Student habe ich gekauft, statt gemietet, was ich bei meinen Kindern jetzt ebenfalls mache. Wie schon gesagt, Wohneigentum ist eine ganz starke "Mentalitätsangelegenkeit", die man sich leisten können muss, um nicht in die "Schuldenfalle" zu geraten.

@ georgeR.

Selbstverständlich kostet alles Geld, egal ob man nun im Eigenheim oder zur Miete wohnt. Deshalb muss jeder Mensch für sich entscheiden, welches Modell am besten zu ihm passt.

Preisblase

Ein Mittel gegen steigende Immobilienpreise
fällt mir nicht ein, aber bei Ackerland sollte der Käufer seinen Acker selber bestellen müssen, dann wird auch nicht mehr spekuliert.

@ KLEARCHOS um 13:47

@Sergej
„Wirtschaftswissenschaftlich betrachtet gibt es keine klare Trennung zwischen Investition und Konsum.“
Sie meinen es ist alles „Verbrauch“? Oder wie?

Nein, ich habe nur wiedergegeben, wie die Wirtschaftswissenschaftler das beurteilen. Investitionen und Verbrauch kann man nicht voneinander trennen.

Immobilien in Deutschland:

Immobilien in Deutschland: Kaufen, kaufen, kaufen
Oder Gebäude Management: "For Sale"
"Das habe eine Studie über deutsche Privathaushalte ergeben. Demnach hat die Hälfte aller Deutschen, die im Eigenheim wohnen, ihr Nettovermögen von 2010 bis 2014 um mehr als 33.500 Euro gesteigert"
Ja, richtig, denn die andere Hälfte hat, Omas klein Häuschen mal nicht so „ausgenommen“, einen "energetischen" Nettovermögen Gebäude Wertsteigerung Pass.
Invest Break Even Return of Invest.

Ich wohne im Stuttgarter Raum

Ich wohne im Stuttgarter Raum nahe des Flughafens. Hier werden seit 4-5 Jahren sehr viele Wohnhäuser mit Eigentumswohnungen gebaut. Im letzten Jahr gab es bei 5 Projekten einen mehrwöchigen Baustopp weil die Finanzierung nicht gesichert war. Des weiteren sind in vielen Immobilien die seit mehreren Jahren fertig gestellt noch nicht mal alle Wohnungen verkauft oder vermietet. Sprich sie stehen seit Fertigstellung leer.

Von dem vielen Geld, dass in die Wertsteigerungen

bereits vorhandener Immobilien geflossen ist und noch fließt, hätte man auch viele neue Wohnungen bauen können.

Aber davon hätten dann möglicherweise auch die ärmeren Menschen in Deutschland profitiert, weil die Mieten vielleicht gesunken wären und das liegt ganz sicher nicht im Sinn der Besitzenden und Spekulanten?

@mhsh

"Liegt der Gedanke nicht falsch.
Ein Haus welches noch nicht abgezahlt ist, kann man nicht verkaufen.Da ja die Bank der Gläubiger ist.
Und die Bank möchte gern Gewinne mache.
Wenn man nicht zahlen kann wird gepfendet.
Sprichwort-Zwangsversteigerung."

Prima, wie selbstbewusst im Internet Unwahrheiten verbreitet werden, ich will das Wort Lüge mal vermeiden:

Selbstverständlich kann man das Haus verkaufen wenn es noch nicht abbezahlt ist. Der Kaufvertrag mindert sich dann um die Restschuld. Man kann übrigens sogar den Kreditvertrag mit verkaufen- zu den bestehenden Konditionen, was für heute aufgenommene Kredite ziemlich attraktiv sein dürfte...

@Melanda

"Ihre Eltern haben vor 40! Jahren ein Haus gebaut für 140.000 dazu Instandhtungskosten von 50.000. Heute hat es einen Wert von 300.000. Da da ganze noch auf Erbpacht ist, halte ich das rein wirtschaftlich für keine gute Anlage"

140000 DM(!!!). Doch selbstverständlich war es eine gute Anlage, da selbst genutzt und wesentlich günstiger als die im gleichen Zeitraum zu zahlen gewesende Miete. Und die 300000 EUR sind heute fiktiv noch da. Vermutlich auch real, da sie demnächst wohl verkaufen werden- es gibt gute Angebote...

@13:35 von Skywalker

Eigenkapital? Nein, ...

Das kommt darauf an. Banken sind da ganz leidenschaftslos. Am Ende geht es nur um die Höhe des benötigten Kredites im Verhältnis zu der monatlichen Rate, die sie aufbringen können. Wenn jemand also einen Kredit haben möchte und den über 30 Jahre abbezahlen will, dann geht das entweder über höhere monatliche Raten oder über einen Teil vorweg als Eigenkapital.
Wenn aber nach Berechnung der Bank ihr monatliches Einkommen nicht ausreicht, um den Kredit zu bedienen, dann hat man eben Pech gehabt.
Manche schreiben hier, als ob alle die Miete bezahlen einfach zu dumm währen, ein Haus zu kaufen. Aber ganz so einfach ist es eben nicht.
Jeder, der wie ich und augenscheinlich Sie ein genügend hohes Einkommen hat, ist bei Banken gerne gesehen. Aber mit einem Durschnittseinkommen in einem Ballungsraum eine familientaugliche Immobilie zu finanzieren ohne ordentlich Eigenkapital dürfte beim Sachbearbeiter wohl nur ein müdes Lächeln hervorrufen.

landgrabbing

ist es nicht so, dass allen foran finanzkonzerne die preise in die höhe treiben? ist es nicht so dass mittels manipulation der lebensmittelpreise der profit erhöht wird auf kosten der ärmsten?

@ cvxfarmer um 14:19

"Ein Mittel gegen steigende Immobilienpreise fällt mir nicht ein, aber bei Ackerland sollte der Käufer seinen Acker selber bestellen müssen, dann wird auch nicht mehr spekuliert."

Darf man wenigstens einen Traktor benutzen?
Spaß beiseite, mit Ackerland wird in Deutschland nicht spekuliert. Es sei denn, es wird Bauland. Außerdem hat niemand behauptet, dass steigende Immobilienpreise schlimm sind.

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