Kommentare - Datenaustausch-Debatte: Druck auf Behörden erhöhen

24. März 2016 - 09:23 Uhr

Nach den Anschlägen von Brüssel macht sich Deutschland für den Aufbau eines europäischen Anti-Terror-Netzwerkes stark - ein europäisches FBI sozusagen. Doch dafür müssten noch einige Voraussetzungen geschaffen werden, sagt ARD-Korrespondentin Anke Plättner.

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Kommentare

Und die Welt wird immer böser

Wie an anderer Stelle schon angedeutet: Das ist Basteln an den Symptomen und geht am Kern des Problems, den wir hegen und pflegen, vorbei.

Nein, nicht die Sicherheit

Nein, nicht die Sicherheit geht vor sondern die Freiheit!
Mehr als die Daten bekannter Terroristen brauchen nicht gespeichert zu werden!
Ich will nicht der gläserne Bürger sein!

Je suis Charlie. Je suis

Je suis Charlie. Je suis Paris. Je suis Bruxelles. Was kommt als nächstes? Wir sollten endlich die Ursachen benennen und konsequent beseitigen. An den Symptomen rumdoktern wird nichts ändern.

Was heißt schwerfällig?

Das Grün/Linke Lager ist doch sofort mit empörten Aufschreien unterwegs, wenn die staatlichen Verfassungsorgane eine bessere Ausstattung usw. wollen. Z.B. letztens die Polizei in Bayern kann nicht direkt Daten aus NRW abfragen zu Personen bei Polizeikontrollen, dann zetert man das das nicht europaweit funktioniert? Die Terroristen wurden mehrfach kontrolliert und waren teilweise angeblich mehrfach registriert und keiner hat was gemerkt. Die ganze enge Zusammenarbeit und Grenzüberschreitende Zusammenarbeit hätte man vor Schengen einrichten müssen. Das geht aber wie immer mit der EU, wir machen mal was schnell, das wird schon gehen, schleift sich ab. Die Polizei und Nachrichtendienste nutzen wir als Spargroschen um die schwarze Null zu machen, das wird schon gehen. Dann die Meinungsmache von Rot/Grün, die Polizei und BND sind die Feinde die dürfen am Besten gar nichts, nur die Terroristen. Siehe Bundestagshack die Russen dürfen sich einhacken, BND darf aber die PCs nicht untersuchen.

Wie wäre es denn mal mit....

Grenzkontrollen anstatt jetzt schon wieder so eine Schnellschussativistmus.

Die zu erwartende Kritik von

Die zu erwartende Kritik von Datenschützern an dem Vorhaben eines "europäischen FBI" bleibt laut Plättner bislang aus.

Nana. Einfach mal richtig hinhören und lesen. Ich nehme nämlich was anderes wahr.

Gießkannenprinzip?

Nun wird der Eindruck erweckt, es klappe überall nichts und der Datenschutz des Bürgers sei das Problem. Nein, so einfach ist es nicht. Es ist Allgemeingut, dass Belgien ein nicht funktionierender Staat mit starken Sezessionstendenzen ist. Der Kriminalfall von Marc Dutroux hat es schon vor vielen Jahren belegt. Die Probleme müssen klar angesprochen werden. Wenn Belgien sein Sicherheitsproblem nicht selbst löst, kann es an Schengen nicht mehr teilnehmen und langfristig müssten die EU-Einrichtungen umziehen.

Grenzen kontrollieren geht

Grenzen kontrollieren geht nicht. Hundert Tausende unregistriert ins Land einreisen lassen ist alternativlos.
Aber alle Deutschen totalitär überwachen ist Terrorschutz.
Für die de Maizières diese Landes scheint das GG das größte Übel zu sein.

Nicht immer mehr Überwachung ...

... ist nötig, sondern die intelligente, koordinierte Nutzung der vorhandenen. Da ist doch gerade Deutschland ein schlimmes Beispiel, wo durch die föderale Struktur (wie in Belgien) die Behörden eines Bundeslandes lösgelöst von den anderer Länder arbeiten. Schlimmstes Beispiel das Datenchaos der Migrationslawine, das trotz der Flaute noch immer nicht beseitigt ist.
Sehen wir dann die Entwicklung der Terroristen in Belgien, nordafrikanischer Hintergrund, nicht integriert und erfolglos, dann (klein)kriminell, dann Radikalisierung und dann Ausbildung in Syrien, dann muss sich jeder vernünftige Politiker doch in Deutschland doch sorgen.
Dass die Bürger das - zu Recht - tun, zeigen - leider - die neuesten Zahlen über Anteile der AfD.

"Doch dieses Bündnis reiche

"Doch dieses Bündnis reiche in den Augen des Verfassungsschutzes nicht aus, sagt Plättner weiter."

Sollte man dem Verfassungsschutz,der Akten schredderte,Terroristen logistisch & finanziell unterstütze & vor Ermittlungsbehörden schützte,wirklich zuhören?

Falscher Weg

Man hat in Frankreich gesehen das Totalüberwachung aller Landesbewohner nichts hilft.

Daran wird sich nichts ändern.

Erstens fehlen dazu die Kapazitäten, in D können nicht ein paar Beamte die restlichen 81 Mio Bürger überwachen und kritische Sachen auswerten bevor eine Bombe hochgeht.

Um mehr Sicherheit zu bekommen sollten man sich auf die Gefährder konzentrieren, was unsere Politik bisher nicht versteht. Bringt eben kein Geld.

Die erste Maßnahme um Sicherheit zu erhöhen wäre eine Grenzschließung bzw. eine Grenzüberwachung abseits des derzeitigen Durchwinkens von Menschen aus kritischen regionen die dazu noch ohne Paß kommen

Und zu den Tätern:

Einer der Täter wurde 2010 dafür verurteilt, dass er mit einer Kalatschnikov auf einen Polizisten schoss und war 2016 auf freiem Fuß.
Weder 2010 noch 2016 hätte die totalitäre Überwachung etwas daran geändert.
Denn wirklich überwacht werden nur diejenigen, die sich nicht die Mühe machen, sich der Überwachung zu widersetzen.
Was aber etwas geändert hätte, zumindest was die Tat 2016 betrifft wären richtige Haftstrafen.
Vor kurzem war zu lesen ...
"IS Kämpfer einer Spezialeinheit zu 4,5 Jahren Haft verurteilt" zum Vergleich - > Uli Hoeneß bekam 3,5 Jahre.

Ich fühle mich da etwas verar....t und wie wird es wohl dem Uli Hoeneß gehen.

Es wird Zeit ...

die Keimzelle des europäischen Terrorismus zu bombardieren.

Also auf nach Belgien und auf dem Weg dahin am besten noch die Pariser Vorstädte den Erdboden gleich machen.

So, oder so ähnlich sollten doch jetzt eigentlich die Schlagzeilen lauten, wenn man die Anschläge auf das Worldtrade-Center in NY und die Anschläge in Paris, sowie jetzt Brüssel vergleicht.

Aber was passiert? Man fordert mehr Sicherheit. Man fordert Zusammenarbeit der Sicherheitsorganisationen nach deutschem Vorbild.
Ist den Leuten nicht bewusst das dies selbst in Deutschland nicht funktioniert?
Wir hatten doch erst einen Straftäter der in 7 Bundesländern als Straftäter gelistet war und man wusste vor Ort nichts von ihm.

D.h. auf europäischer Ebene wird dies wohl kaum besser funktionieren.

Falscher Weg

@UnabhängigerDenker: 100 % Zustimmung

Grenzen dicht, oje!

Einige haben immer noch nicht verstanden, dass eine solche Maßnahme nichts bringen würde. Die Attentäter von Paris und Brüssel waren Staatsangehörige des jeweiligen Landes mit einem gültigen Pass. Und sie sind gar nicht erst eingereist, sondern haben sich schon am Ort ihrer Verbrechen befunden. Grenzkontrollen oder -schließungen hätten hier nichts, aber auch gar nichts geändert.
Nur wer immer noch der unseligen Gleichsetzung von Flüchtlingen und Terroristen aufsitzt, hält Grenzkontrollen für ein wirksames Mittel.

Menschenrecht für die falschen

Zitat: Ich will nicht der gläserne Bürger sein! Zitat Ende. Die so regen gehen ganz optimistisch davon aus, dass die Toten immer die anderen sind, das kann mal schief gehen. Genauso wie jene Menschenrechtsverteitiger die Verbrecher nicht früh genug wieder auf die Bürger loslassen können. Dabei brauchen wir nicht mit dem Finger auf Belgien zu zeigen, in D. ist erst kürzlich ein Geisteskranker Straftäter entlassen worden der am nächsten Tag eine junge Frau vor eine S-Bahn stieß. Die Täterschutzjustiz, die deutsche wie die in anderen Ländern muß endlich wieder den Schutz der Bürger und deren Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zum obersten Ziel machen. Da würde es auch helfen, gefährliche Verbrecher nicht zu 9 sondern 99 Jahren zu verurteilen, wie es in anderen Ländern bei schweren Straftaten üblich ist.

@UnabhängigerDenker

"Die erste Maßnahme um Sicherheit zu erhöhen wäre eine Grenzschließung bzw. eine Grenzüberwachung abseits des derzeitigen Durchwinkens von Menschen aus kritischen regionen die dazu noch ohne Paß kommen"

Das hilft doch nicht gegen Anschläge die durch Bewohner des Landes verübt werden.

Es waren Belgier, es waren Franzosen die diese Anschläge verübt haben. In Frankreich und Belgien geboren und aufgewachsen. Und man fordert hier lautstark das man die Grenzen für Flüchtlinge schließen soll.
Das vertauscht doch offensichtlich einer Äpfel mit Birnen.
Es waren die eigenen Landsleute die diese Terroranschläge verübt haben.
Die Frage die man nun stellen sollte ist warum? Was hat sie dahin getrieben? Gibt es gesellschaftliche Defizite?

Kurze Antwort ja die gibt es. Der soziale Fall und der damit einherlaufende Ausschluss aus der Gesellschaft wären zum Beispiel gute Gründe.

Herr de Maizière, einer der Hauptverweigerer

eines umfassenden intereuropäischen Datenaustauschs, wie man hört, setzt sich jetzt, da schon viele Opfer der Abschottung zu beklagen sind, an die Spitze der "neuen Bewegung". Solche Chuzpe muss man wohl haben, um als Politiker zu überdauern.

@09:50 von goldschmiedel

Nein, nicht die Sicherheit geht vor sondern die Freiheit!

Jaja, solange nur andere betroffen sind, lässt sich das leicht sagen.

Mehr als die Daten bekannter Terroristen brauchen nicht gespeichert zu werden!

Das ist ja schon deswegen abenteuerlich, weil man damit von vorne herein Tote in Kauf nimmt. "Bekannter Terrorist" WIRD man schließlich nur so.

Ich möchte mal wissen, in wiefern Sie sich in Ihrer Freiheit beschränkt sehen, weil die Polizei bekannte Daten europaweit austauscht oder dass zentral registriert wird, wer in den Schengenraum ein- und ausreist.

100% Sicherheit

kann es sicher nicht geben, aber was wir in Europa aktuell haben ist annähernd 100% Unsicherheit.

Man muss nicht alle Handydaten überwachen und auswerten, um mehr Sicherheit zu erreichen. Wenn es aber gemacht wird und keine Konsequenzen folgen, ist das wirklich fatal- und leider schon passiert.

Grenzkontrollen sind auch nötig und gut, wenn die Auffälligen und bereits polizeibekannten dann auch festgesetzt werden, sonst eben nicht. Und diejenigen, die immer gleich schreien, dass Grenzkontrollen Geld kosten, müssen sich fragen lassen, ob die Toten von Paris und Brüssel in Kauf genommen werden, damit die Schrauben 10 min. früher am Band sind?

Mit dem IS, als Synonym für jeglichen Terror,

ist es wie mit einem Krebsgeschwür, je länger man untätig zuschaut, um so schwerer wird die Operation. Nun ist es schon inoperabel. Gerade entsteht in Libyen eine neue Metastase, und wieder schaut die Welt nur zu. Dann greift sie nach Tunesien über. Wir sind umzingelt, und nun geht es bei uns los.
Die Türkei hat sich ein Bild gemacht, von dem die PKK ein Teil ist. Und gegen diesen Teil antwortet sie mit Gegenterror im eigenen Land, fatal und letal.

es wäre ein Anfang,

wenn man sich in Deutschland innerhalb der Polizeibehörden auf eine einheitliche Datenbank verständigen könnte.
Unter Einhaltung der EU weiten Ausschreibungsrichtlinien, könnte man das bis 2025 geregelt bekommen.

re eineweltbeobachter

"Die Täterschutzjustiz, die deutsche wie die in anderen Ländern muß endlich wieder den Schutz der Bürger und deren Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zum obersten Ziel machen."

Was schwebt Ihnen da vor - jeden Straftäter bis an sein Lebensende wegsperren als 100% Versicherung gegen Rückfälligkeit?

@09:54 von Italo DE

Wie wäre es denn mal mit Grenzkontrollen anstatt jetzt schon wieder so eine Schnellschussativistmus.

Was nützen denn Grenzkontrollen, wenn die kontrollierten Personen alle "sauber" sind, weil man von den in anderen EU-Ländern verübten Straftaten nichts erfährt?

"Der soziale Fall und der

"Der soziale Fall und der damit einherlaufende Ausschluss aus der Gesellschaft wären zum Beispiel gute Gründe."

Das ist nicht richtig, denn es gab für Täter in Moleenbek nie einen Ausschluss aus der Gesellschaft. Diese Männer und wenn man Pierre Vogel einmal zugehört hat, begreift man es, sehen das was Sie als Gesellschaft bezeichnen, nicht als solche an. Die Gesellschaft, die diese jungen Männer möchten ist eine radikal Islamische.
In Moleenbek und in anderen europäischen Stadtteilen hat diese Form der Gesellschaft schon lange Wurzeln geschlagen. Wir sind ungläubige Feinde und können diese Männer weder mit einem guten Arbeitsplatz noch sonst wie von ihrem Weg abbringen.
Nicht jeder Mensch wird durch Umhängen eines Blumenkranzes zum glücklichen Menschen.
Manche, macht erst das Leid des Anderen zufrieden.

@frosthorn

"Die Attentäter von Paris und Brüssel waren Staatsangehörige des jeweiligen Landes mit einem gültigen Pass."

Bleiben Sie bei der Wahrheit, unter den Paris-Attentätern war mindestens ein kürzlich als Flüchtling in die EU eingereister Islamist.

Was nichts daran ändert, dass das Ziel dieser Anschläge die Zustimmung der Bürger zu verstärkten Überwachungsmaßnahmen bzw. stärkerer Einschränkung von Freiheits- und Persönlichkeitsrechten ist, was bedeutet, dass die Islamisten, die sie ausführen im Auftrag handeln.

Lernen vom "Deutschen Herbst" 1977

Ich erwarte daß die derzeitige Bundesregierung eine angemessene Reaktion folgen läßt, wie damals Kanzler Schmidt als es 1977 in unserem Land zu einer Eskalation des Terrors kam. Damals wurde ein riesiger Krisenstab mit übergreifenden Rechten und Zuständigkeiten gegründet. Ähnliches benötigen wir jetzt nicht nur auf Bundeseben, sondern auch auf der europäischen Ebene. Nun ist der Scheitelpunkt überschritten daß man den islamischen Terror auf Landesebene allein bekämpfen könnte. Die islamischen Terroristen sind mehr als europaweit vernetzt und dieser Tatsache kann man nicht allein mit Bekenntnissen wie "je suis Bruxelles" begegnen, die sich eher an Kindergartenparolen orientieren und somit die gleiche Wirkung erzielen.

Terrorrismusexperte

"Terrorismusexperte" ist mein Vorschlag für das Unwort des Jahres - Jede veröffentlichte Meinung zu einem Sachverhalt soll mit der Expertenaufwertung den Stempel der Wahrheit, der Seriosität usw. erhalten, auch wenn hinter allem nur Unwissen, Spekulation, Halbwissen und Mutmaßung steckt. Lasst das Veredeln von Sachverhalten durch Selbsterhöhung sein!

@ 10:34 Eine WeltBeo

Es gibt nicht Menschenrechte für die richtigen oder die falschen... Es gibt Menschenrechte. Punkt. Genau das ist die Errungenschaft, nicht "gleiches mit gleichem" zu vergelten, denn dann betreibt man das Geschäft derer, die die Menschenrechte abschaffen möchten.

@10:22 von RagnarLodbrok

Einer der Täter wurde 2010 dafür verurteilt, dass er mit einer Kalatschnikov auf einen Polizisten schoss und war 2016 auf freiem Fuß.
Weder 2010 noch 2016 hätte die totalitäre Überwachung etwas daran geändert.

Naja, er galt aber in allen anderen EU-Staaten als vorbildlicher Bürger, weil kein Datenaustausch stattfindet. Die belgische Justiz ist zu lasch und die deutsche Polizei hat keine Ahnung, wen sie da vor sich hat, sollte sie so einen mal zufällig kontrollieren. Egal, Hauptsache seine Daten sind geschützt. Wie krank ist das eigentlich?

Sicherheit

Die Gründe dafür, daß es am Datenaustausch unter den Geheimdiensten mangelt haben letztlich historische Hintergründe ! Jahrhundertelang hat man gegeneinander gearbeitet und sich gegenseitig ausspioniert- und jetzt soll man plötzlich reibungslos zusammenarbeiten? Jeder "Nachrichtendienst" hat seine Quellen, die oft genug im kriminellen Bereich angesiedelt sind und die natürlich jeder abstreitet und auch nicht preisgeben will. Warum wohl hat Frankreich angeblich "historische" Beziehungen zu Schwarz-Afrika, oder Großbritannien zum Nahen Osten ? Die "gemeinsamen Leichen im Keller" schweissen besser zusammen, als irgendwelche Verträge ! Außerdem traut man auch heute nicht jedem über den Weg, wie das GKHQ beweist.Leidtragende sind wie immer die Opfer und die Exekutivorgane! Wenigstens einen "Schuldigen" braucht man immer !

@michiu

"Siehe Bundestagshack die Russen dürfen sich einhacken, BND darf aber die PCs nicht untersuchen."

Sie scheinen die letzten Jahre keine Nachrichten gelesen zu haben.
Der BND untersucht die Datenströme ALLER Rechner in Deutschland, bzw er hilft der NSA ALLE Datenströme auszuwerten.
Und woher haben Sie die Information, das sich die Russen einhacken dürfen?
Wenn es Rußland genehmigt wäre auf die Bundestagsrechner zuzugreifen, würden sie wohl keine Hackerangriffe benötigen.

@11:04 von karwendler

Ja. Und zwar die, die eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen.

@cowboy8

"die deutsche Polizei hat keine Ahnung, wen sie da vor sich hat, sollte sie so einen mal zufällig kontrollieren"

Und was hätte die deutsche Polizei anderes tun können, als den Mann weiterfahren zu lassen, wenn sie bei einer Kontrolle zwar wissen, dass sie es mit einem Veruteilten aber freigelassenen Straftäter zu tun haben?

@ um 10:34 von frosthorn

Hätte und vielleicht sind als Argument kaum brauchbar, aber Grenzkontrollen und zumindest strikte Begrenzung einer KONTROLLIERTEN Migration ist gegenüber dem Chaos und den Folgen in Deutschland allemal das bessere Übel. Außerdem ist der Werdegang der Mörder von Brüssel doch eindeutig. Nordafrikanischer, islamischer Hintergrund, männlich, jung, nicht integriert, kriminelle Karriere, islamische Radikalisierung, Training tw in Syrien, Rückreise (mit Waffen?), wie auch immer und dazu ein schwacher, förderaler Staat.
Denken Sie das mal für Deutschland um, dann sollte man daraus Schlussfolgerungen treffen!

Der beste Schutz ist kluge Aussenpolitik

Man kann Flughäfen, U-Bahnen sichern aber Terroristen können sich überall in die Luft sprengen. Im Kaufhaus, am Stadtplatz, überall wo sich viele Menschen aufhalten.

Der beste Schutz ist eine kluge Aussenpolitik! Oder glaubt wirklich jemand dass westliche Bündnisse Staaten bombardieren können (Irak, Libyen, Syrien) ohne dass dies Folgen hätte? Ach sorry, es sind ja gute Bomben, die sind ja so angenehm (Ironie out).

Sollte es Politiker geben die das glauben dann kann ich nur sagen dass sie an ihrer Überheblichkeit, Oberflächlichkeit oder Naivität scheitern werden.

@11:32 von RagnarLodbrok

Und was hätte die deutsche Polizei anderes tun können, als den Mann weiterfahren zu lassen, wenn sie bei einer Kontrolle zwar wissen, dass sie es mit einem Veruteilten aber freigelassenen Straftäter zu tun haben?

Z. B. vorsichtiger sein. Das Problem besteht aber prinzipiell. Intensivtäter gelten in Deutschland als Ersttäter und werden entsprechend (lasch) behandelt. Es gibt doch derzeit einen regelrechten Verbrechertourismus in der EU (das Problem ist bekannt), weil man mit jedem Grenzübertritt sein Führungszeugnis löscht.

re tütenüggel

"Ja. Und zwar die, die eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen."

Und wer stellt fest, welcher noch eine Gefahr für die Öffentlichkeit ist und welcher nicht?

Sie drücken sich auch nur um die wesentliche Frage herum.

@ 11:39 JRE

Na dann lassen Sie uns mal Schlussfolgerungen ziehen:
Das Augenmerk auf gute Integration sollte erhöht werden. Dazu gehört nicht nur die Bereitschaft der Menschen, die neu zu uns kommen, sondern auch derer, die schon länger hier leben. Es ist doch auffällig, dass die meisten Ressentiments von Menschen kommen, die noch mit keinem einzigen Flüchtling gesprochen haben.
Als zweites: ein klarer europäischer Kurs einer solidarischen Kontingentlösung - wer verfolgt den am stärksten? Richtig....
Und drittens: eine deutlichere Unterstützung der Arbeit des UNHCR. Eine deutliche!
Last not least: eine deutlich veränderte kritische nationale wie internationale Rüstungspolitik und eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung.
Sind das auch Ihre Schlussfolgerungen? Prima!

hofer andreas, 11:44

||Oder glaubt wirklich jemand dass westliche Bündnisse Staaten bombardieren können (Irak, Libyen, Syrien) ohne dass dies Folgen hätte?||
100% Zustimmung!

||Sollte es Politiker geben die das glauben dann kann ich nur sagen dass sie an ihrer Überheblichkeit, Oberflächlichkeit oder Naivität scheitern werden.||
Leider wird es voraussichtlich eben nicht so sein, dass die Politiker "scheitern", sondern die Bürger. Erst recht, je mehr "alternativ" wählen.

@frosthorn

"... Die Attentäter von Paris und Brüssel waren Staatsangehörige des jeweiligen Landes mit einem gültigen Pass. Und sie sind gar nicht erst eingereist, sondern haben sich schon am Ort ihrer Verbrechen befunden. Grenzkontrollen oder -schließungen hätten hier nichts, aber auch gar nichts geändert. ..."
Blödsinn. Diejenigen, die bereits da sind, sind da; bei denjenigen, die noch dazukommen wollen, wäre die Chance vorhanden diese vorher auszusortieren.

cowboy8, 11:46

<<@11:32 von RagnarLodbrok
Und was hätte die deutsche Polizei anderes tun können, als den Mann weiterfahren zu lassen, wenn sie bei einer Kontrolle zwar wissen, dass sie es mit einem Veruteilten aber freigelassenen Straftäter zu tun haben?>>
||Z. B. vorsichtiger sein.||
Vorsichtiger weiterfahren lassen?

@11:44 von hofer andreas

Der beste Schutz ist eine kluge Aussenpolitik!

Ich möchte mal wissen, wie Sie überhaupt eine Außenpolitik mit jemandem praktizieren wollen, der Ihnen noch nicht einmal das bloße Recht zu Leben zugesteht - für den Sie nur Dreck sind, um es mal deutlich zu sagen.

Wir müssen uns vor Augen halten, dass die ISIL die Weltherrschaft beansprucht. Alle anderen haben schlicht kein Existenzrecht. Und wenn sie keiner aufhält, dann werden sie es so lange anstreben, bis es einer tut. Die Frage ist nur, WO wir das stoppen wollen, nicht OB!

@ karwandler

In meinem Beitrag hatte ich ausdrücklich von "schweren Straftaten" gesprochen. Darunter fällt sicher mit einen Sturmgewehr auf Polizisten zu feuern. Vor solchen Tätern muss die Gesellschaft ganz sicher dauerhaft geschützt werden.

@12:01 von kommentator_02

Vorsichtiger weiterfahren lassen?

Bitte alles lesen und nicht mittendrin einsteigen. In diesem konkreten Fall ging es um einen der Täter von Brüssel, der wohl in der Vergangenheit dafür veruteilt worden ist, dass er mit einem Sturmgewehr auf Polizisten geschossen hat. Das ist ja wohl für einen Polizisten keine ganz so unnütze Information.

@11:58 von Ishihori

Diejenigen, die bereits da sind, sind da; bei denjenigen, die noch dazukommen wollen, wäre die Chance vorhanden diese vorher auszusortieren.

Ah ja, bei den Terroristen, die dazukommen, steht ja Terrorist auf der Stirn geschrieben.
Oder meinen sie es global: Alle die dazukommen wollen sind Terroristen?

Gesamtbild ermöglichen

Bei der Idee des Datenaustauschs geht es doch darum: Jeder der 28 nationalstaatlichen Sicherheitsapparate hat bereits etliche Puzzleteile. Lasst sie doch zunächst mal alle Puzzleteile zusammenfügen, das ergibt zumeist ein deutlich genaueres Bild.

Jedoch:
"Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, wird beides verlieren", wusste allerdings bereits Benjamin Franklin.

Es ist für mich unverständlich

wie einschlägige Kreise mit allen Mitteln aus einem Araber einen Franzosen, Belgier oder sonst was machen wollen.
Ein Pass ändert die Staatsangehörigkeit, nicht aber die Persönlichkeit.
Diese Leute sozialisieren sich nicht am Land, in dem sie leben, sondern in ihrer Tradition und Religion.
Mein chinesischer Freund hat einen deutschen Pass, der Sohn ist hier geboren.
Trotzdem ist er nach seinem Verständnis nie etwas anderes als Chinese gewesen und wird es auch bleiben.
Ebenso verhält es sich mit zwei befreundeten türkischen Familien. Sowohl die Eltern wie auch die Kinder sind hier geboren, bestens integriert und haben die deutsche Staatsangehörigkeit.
Nach ihrer Nationalität befragt, kommt ohne zu überlegen: "Wir sind Türken".
Alles andere ist linksgrünes Wunschdenken, um dem, was nicht sein darf, ein Mäntelchen umzuhängen

@goldschmiedel

Sorry, aber der sind Sie schon, ob Sie das wollen oder nicht!

@12:30 von Politeia

"Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, wird beides verlieren", wusste allerdings bereits Benjamin Franklin.

Komisch nur, dass dieser Amerikaner nie zitiert wird, wenn es um die Freiheit geht, Waffen zu tragen, aber wenn es um Daten (ehemaliger) Straftäter oder Touristen geht, schon.

@Politeia

"Ah ja, bei den Terroristen, die dazukommen, steht ja Terrorist auf der Stirn geschrieben."

Leider nicht, deswegen solten die Migranten an der Grenze durchsucht werden und nicht wie bisher aus großer Entfernung auf die Stirn geschaut werden und dann jeden reinlassen auf dessen Stirn nicht "Terrorist" steht.

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Shuusui, 12:50

||@Politeia
"Ah ja, bei den Terroristen, die dazukommen, steht ja Terrorist auf der Stirn geschrieben."
Leider nicht, deswegen solten die Migranten an der Grenze durchsucht werden||
Um da dann Sprengstoffgürtel und Sturmgewehre zu finden?

@12:50 von cowboy8

Komisch nur, dass dieser Amerikaner nie zitiert wird, wenn es um die Freiheit geht, Waffen zu tragen, aber wenn es um Daten (ehemaliger) Straftäter oder Touristen geht, schon.

Beim Tragen von Waffen wird's eben kompliziert die Freiheit der einen von den anderen zu trennen, die in einer zivilisierteren Welt leben möchten.

Und es geht eben nicht darum Daten von Straftätern zu schützen, ich plädiere ja gerade dafür hier die Daten auszutauschen, sondern jetzt nicht in einer Panikreaktion Bürgerrechte die Toilette hinunterzuspülen.

„Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt.“
Erik Satie

um 11:53 von andererseits

Meine Schlussfolgerungen sind, wie geschrieben, als unmittelbare sicher ganz andere, realistischere; ich teile ihre Ideen durchaus, aber Wunschträume sind eben Träume oder bestenfalls Leitideen für eine ferne, bessere Welt.
Die werden Mörder nicht von ihren Taten abhalten.

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