Kommentare - EU-Türkei-Pakt: Griechenland fehlen 4000 Mitarbeiter

21. März 2016 - 01:25 Uhr

Es fehlt an Polizisten, Übersetzern und vor allem an Zeit: Das EU-Flüchtlingsabkommen mit der Türkei ist offenbar holprig angelaufen. Der Plan lasse sich nicht "in nur 24 Stunden" umsetzen, heißt es aus Griechenland. Von der Mammutaufgabe für das Land berichtet Nelly Theobald.

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Kommentare

Der panikartige Deal mit der Türkei...

ist wieder einmal mit der heißen Nadel gestrickt. Es funktioniert nichts. Und die Flüchtlinge kommen weiter nach Griechenland. Daran wird auch dieses neue Abkommen nichts ändern..

600 Experten

Aha.
In welchem Bereich verfügen diese Leute denn über ihre Expertise.
Und gibt es in Deutschland wirklich einen Überschuss an Experten.

Noch selten hat die

Noch selten hat die Redensweise 'übers Knie gebrochen' besser auf etwas gepasst, als auf diesen 'Plan'. Macht aus einer Herausforderung ein Riesenproblem, ist illegal, undurchführbar, wird die Risse in der EU weiter vertiefen, indem es ihren Feinden hilft. Kurz, Versagen auf der ganzen Linie.

Langfristige Lösungen für Migrationspotential Erforderlich

Durch das riesige Migrationspotential aus Afrika, dem Nahen Osten und Asien bleibt der EU für die Zukunft keine Wahl, als ihre eignen Grenzen zu effektiv schützen um nicht wiederum konzeptionslos Migrationswellen gegenüber zu stehen. Selbst komplizierte Seegrenzen wie die griechische sind bei politischem Willen schützbar. Es sei daran erinnert, dass bis jetzt illegale Grenzüberschreiter (Migranten) ja erst per griechischem Service von den Inseln aufs Festland transportiert wurden, wo (1) ohnehin keine menschenwürdigen, schützenden Transitzonen geboten werden, und was somit (2) Sog für weitere Migranten darstellt, zu Fuß durch Europa zu ziehen.
Alle EU Länder müssen sich letztlich zur Einrichtung von menschenwürdigen Transitzonen verpflichten, die allen illegalen Grenzüberschreitern die Beantragung eines Einreisevisums per geltendem Landes-, UE-, und internationalem Recht ermöglicht. Nur wer ein gültiges Visum erlangt darf letztlich einreisen. Beispiel: NATO Partner Australien.

Bundeswehr

Ich verstehe nicht, warum die Bundeswehr nicht logistisch hilft. Klar wären das neue Aufgaben, aber die Welt ist nunmal eine andere. Die Bundeswehr verfügt über gut ausgebildete Kräfte. Es würden auch keine größeren Kosten anfallen, außer einer Auslandszulage, die aber aus dem europäischen Topf wieder abgeschöpft werden kann. Die Zeit drängt, zumal gerade die Kanzlerin diesen Pakt wollte.

Was wurde genau beschlossen?

Ich habe bislang nur gelesen, dass für jeden in die Türkei zurücktransportierten Syrer ein Syrer aus einem Flüchtlingslager in der Türkei in die EU einwandern darf.
Was geschieht denn mit den Menschen anderer Nationen (Afghanen, Iraker, etc.), die auch in Griechenland eintreffen?
Nimmt die Türkei diese auch zurück?
Ich sehe auch Probleme mit der Rückführung der jüngst in Griechenland eingetroffenen Menschen, und ebenfalls mit denen, die nicht aus dem Kriegsgebiet Syriens kommen.
Werden die Griechen und auch vielleicht die Deutschen sie zwingen, in Schiffe, beziehungsweise Flugzeuge einzusteigen, wenn der Asylantrag nicht positiv entschieden wird oder werden sie "geduldet"?

Erst geschieht ein

halbes Jahr nichts, dann gibt man vor, einen Plan zu haben, mit dessen Umsetzung man innerhalb 24 Std. beginnen will. Jedoch hat man scheinbar die Grundvoraussetzung -nämlich das nötige Personal- vergessen. Die weitere Verfahrensweise ist nach diesem Artikel auch alles andere als geregelt.
Wenn so das gemeinsame Handeln der EU aussieht, muss man das schlimmste befürchten.
Demgegenüber war der Plan Österreichs, zusammen mit den Balkanstaaten die Grenzen zu schließen erfolgversprechender. Die Zahl der Migranten hätte sich logischerweise reduziert, wenn diese gesehen hätten, dass man dort nicht weiterkommt. Auch funktioniert er bei einer Änderung der Fluchtroute. Moralisch verwerflicher ist er auch nicht, man lässt ja einen Teil der syrischen Kriegflüchtlinge durch.
Aber dieser Plan durfte wohl nicht funktionieren, denn es war nicht Frau Merkels Plan.

Es ist doch für Frau Merkel unwichtig

ob dieser Deal funktioniert oder nicht, wichtig ist doch nur daß sie mit ein paar Milliarden Euro an Erdogan ihre permanenten Fehler korrigieren möchte. Wie nennt man die Leute, die einen Deal abschließen?

Griechenland soll es

also richten. Das ist die europäische Lösung! Wie so oft wurden in Brüssel Dinge beschlossen, die dann nicht umgesetzt werden ( können). So haben die Österreicher letztlich als einzige Fakten geschaffen , die sich am machbaren orientieren.

Was das reiche Deutschland...

... in über einem Jahr nicht geschafft hat, das soll Griechenland in einem Tag schaffen? Unabhängig von allen Diskussionen über Rechtsbrüche zeigt das doch die ganze Absurdität von Frau Merkels sog. europäischer Lösung.
Aber verkauft wird er als voller Erfolg.

@ Ottje83 05:09

"Was wurde genau beschlossen?"

Genau das ist das Problem. Wie immer in der EU:
Große Überschrift und viel Geld für die Beteiligten.
Aber substanziell keine Änderung in der Sache und alle klopfen sich auf die Schultern. Allen voran Herr Junker.

Natürlich wird Griechenland AUCH das nicht packen.
Schon vergessen was in Sachen Griechenlandrettung damals vor Ort festgestellt wurde?
Die Struckturen dort befinden sich auf dem Niveau eines 3. Welt Landes.
Vielleicht etablieren sich dort einige Dauerflüchtlingscamps mit gelegentlichen "Ausbruchsversuchen" über die Mazedonische Grenze, um in die EU zu kommen.
So geht das nicht.

@ KRITISCH-DENKEN 04:26

Volle Zustimmung.
Das Ding ist nicht gelöst - nicht im Ansatz.
Die EU - und an erster Stelle die BRD - brauchen ein Einwanderungsgesetz.
Und Änderungen der bestehenden Gesetze darauf zugeschnitten.
Australinen, Kanada und die USA haben es vorgemacht. Die EU sollte es noch besser können.
Aber Transitzonen nicht für alle die in die EU migrieren wollen! Dann kommen nämlich weltweit auch ALLE um die Versorgungssaysteme dort zu nutzen. Das ist das falsche Signal.

Merkel muss weg!

Nicht nur dass das Flüchtlingskarrussell wenig praktikabel erscheint, das Ganze ist ein schmutziges Geschäft mit dem Schurken Erdogan. Dazu eine einfache Rechnung: teilt man 3 Mrd. (wenn die je bezahlt werden!) auf, sagen wir, 1 Million Flüchtlinge sind das für ein Jahr 3.000 Euro pro Flüchtling, pro Monat also gerade mal 250 Euro. Das ist selbst bei niedrigeren Lebenshaltungskosten in der Türkei zu wenig, um davon Essen, Kleidung, Lager, Schulunterricht zu finanzieren.
Es leben aber jetzt schon viel mehr als 1 Million Flüchtlinge in der Türkei. Und wie lange wird man die finanzieren müssen? Wohl eher länger als ein Jahr.
Wird sich Europa auf Kosten der Türkei einen schlanken Fuß machen können? Wohl kaum. Erdogan wird auf Gegenleistungen pochen. Neben Ungarn ein weiterer Schurkenstaat in der EU? Na super!

Augenwischerei

Das erklärte Ziel der Bundeskanzlerin ist es, die Zahl der nach Deutschland hereinströmenden Flüchtlinge zu verringern.

Wie soll das funktionieren, wenn man für jeden illegal eingereisten und dann in die Türkei zurückverbrachten Migranten einen bereits in der Türkei befindlichen legal aufnimmt ?

Wie soll das funktionieren, wenn innerhalb Europas die Flüchtlinge dann dorthin reisen können, wo sie wollen ?

Ich halte dieses Abkommen für ein Placebo, mit der die aufgebrachte Bevölkerung in Deutschland ruhiggestellt werden soll.

Proteste in vielen europäischen Hauptstädten

gegen diesen fragilen "Türkei-Deal", der als Erfolg verkauft werden soll. Doch dieses Mal hat sich Merkel verkalkuliert. Ihr Kalkül geht nicht auf und ihre Zeit als mächtigste Frau der Welt ist mit diesem Türkei-Pakt unumkehrbar vorüber.

Ein Plan mit vielen Unbekannten,

....nichts genaues, weiß man nicht!?

In kleinster Weise überzeugt mich hier, was beschlossen ist.
Zu viele "Unbekannte."

Wenn die EU Länder diesen Plan umsetzen, so wie die Verteilung der 160 000 Flüchtlinge im vergangenen Jahr, dann dürfen wir gespannt sein.

Was ein Glück, dass es da so Länder wie Österreich gibt, welche nicht nur einen Plan haben, sondern diesen auch verständlich verkünden und merkbar umsetzen.

Bin jetzt schon gespannt, wie schnell die Experten ihre Arbeit vor Ort aufnehmen und handeln.
Was ich mir von unserer Regierung wünsche ist eine deutliche Stellungnahme und endlich mal Einzelheiten über Plan A, B, C oder sonst einen Plan.
Nationale und europäische Maßnahmen sind notwendig.

Erfolg von Merkel?

Typisch, da wurde ein Vertrag geschlossen, der die Öffentlichkeit beruhigen soll, umgesetzt kann er aber wohl nicht werden. Zum einen fehlt das Personal, zum anderen ist nicht geklärt, wie die Migranten wieder in die Türkei zurückgebracht werden sollen. Und dann wird auch die deutsche Bevölkerung wieder die Hauptlast tragen müssen. Sinnvolle und nachhaltige Politik sieht anders aus!

"Und ist der Plan auch gut

"Und ist der Plan auch gut gelungen, trotzdem verträgt er Änderungen!" (Ironie aus)
Was uns hier als Deal, Plan oder was auch immer verkauft wird, ist der größte Blödsinn und wird eh nicht funktionieren. Wer glaubt denn daran, das die Iraker, Afghanen usw. jetzt in Scharen in ihre Heimatländer zurückkehren werden? Die werden sich ganz einfach neue Routen suchen und die Schleuser werden sich auf Passfälschung umschulen lassen. Mit diesem 1 zu 1, den durch die Visafreiheit zu erwartenen Kurden und den trotz allem illegal kommenden Migranten wird das Problem eher größer. Und die ansteigenden Zahlen, der über das Mittelmeer zu uns kommenden lassen Übles befürchten.

Keine Syrer über das Mittelmeer

würde bedeuten, kein Syrer legal nach Europa.
Das ist sicher nicht türkisches Interesse.
Hoffentlich wird das Schlepperwesen nicht noch angestachelt.
Dieser Deal mit der Türkei währe ohne die Grenzschließung der Balkanländer nicht möglich gewesen. Da zeigt sich wieder die absurde Merkel-Politik der offenen Grenzen.

sollte

Frau Merkel weitere Flüchtlinge nach D holen muss sie wohl mit massivem Protest aus ihrer Bevölkerung rechnen. D hat über 1 Million Menschen aufgenommen. Hier ist noch mit Familiennachzug von ca. 4 Millionen zu rechnen. Mindestens. Also jetzt sind andere Länder dran!

Schleppern das Handwerk legen

In anderen Zusammenhängen, auch an der deutschen Mauergrenze, sprach man von Flüchtlingshelfern. Wieviel die Wortwahl doch ausmacht.

Da hat die EU der Welt mal

Da hat die EU
der Welt mal gezeigt, wie man ein Pferd von hinten her aufzäumt. Erstmal die Straßenverkehrsordnung schaffen, dann die Straßen bauen. Derweil versprechen die Schleuser potentiellen Flüchtlingen das Blaue vom Himmel, die machen sich auf den Weg und merken dann, dass sie in Griechenland in der Sackgasse gelandet sind.
Mehr und mehr erinnert die EU an eine Hühnerschar, die zwar Eier legt, dabei wild durcheinander läuft und sich beim lauten Gackern nicht versteht und statt dessen aus den Eiern Rührei macht, anstatt sie auszubrüten.

Verständnisfrage

Da man ja von Griechenland auch verlangt, ab der Stunde Null alle Bedingungen zu erfüllen. Sind die von D und Fr zugesagten 600 Experten schon am Arbeiten?
Und Überhaupt.
"In den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei werden neue Themen besprochen, wie Finanz- und Haushaltsbestimmungen."
Dafür veschwanden die eigentlich geplanten Artikel zu Menschenrechten und Pressefreiheit aus nachvollziehbaren Gründen wieder in der Schublade. So lange aber solche Leute wie Altmeier, Kauder und Oppermann den Ton bestimmen, kommt man sich weiter veralbert vor.
Glauben die eigentlich noch selbst, was sie sagen?

Beispiel: NATO Partner Australien?

Kennt der Durchschnitteuropäer das Beispiel des "No Way"?
Die Anlandung von Boote wird militärisch mit aller Konsequenz unterbunden und die Boote wieder auf hohe See geschleppt.
Ähnliches ist mir aus der Ägäis nicht bekannt.
Im Gegenteil. Flüchtlingsboote dort werden, entgegen der Vereinbarung, nicht in die Türkei zurückgeschafft, sondern nach Gr gebracht. Indirekt also Beihilfe zur Schleusung.

Es fehlt noch viel zum A-Team

Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert !
Frau Merkel große Worte als Top Deal verkauft
jedoch keine Funktion !
Eben:
Alternativlos !

Wenn die Türkei alle

Wenn die Türkei alle Bedingungen... erfüllt, können die Türken ab Sommer visafrei in die EU einreisen...
Was wird sein, wenn die Türkei sie nicht erfüllt? Kein Geld mehr von der EU? Kein visumfreies Einreisen? Keine Rücknahme von Flüchtlingen in die Türkei? Ersticken von Griechenland an Flüchtlingen? Aber keine Sorge, es werden gerade Aberhunderte Experten in Crashkursen produziert, die werden den völlig überforderten Griechen schon zeigen, wo beim Frosch die Haare sind...

Merkels "GROSSER WURF".......

......"the resettlement",ein Schuß der wieder einmal nach hinten los gegangen ist.

- Der resettlers-Zustrom hält weiter an!
- Tausende "resettlement-Experten"
fehlen!

"Europa schafft das."

Aufgeschoben, nicht aufgehoben

Was wurde überhaupt in Brüssel hinter verschlossenen Türen ausgehandelt, höchstwahrscheinlich wurde sich die Zustimmung von Frau Merkel erkauft, es wird alles bei Deutschland hängen bleiben, vielleicht sogar die Milliarden Euro. Mir ging das alles zu schnell.

Es gab nie einen Plan A: Es fehlte Frau Merkel an Inspiration.

An der stockenden Umsetzung des gefundenen unsäglichen Abkommens mit der Türkei sieht man eindeutig: Frau Merkel hatte nie einen Plan.

(1) Die geforderte gesamteuropäische Lösung entpuppt sich als ein Pakt einiger weniger EU-Staaten. Die Hauptlast trägt dabei Deutschland.
(2) Das gefundene Abkommen mit der Türkei ist aus rechtlicher und humanitärer Sicht höchst problematisch.
(3) Die Verteilung von 72.000 syrischen Flüchtlinge aus der Türkei ist nichts anderes als eine verkappte Obergrenze, die von Frau Merkel vorher vehement abgelehnt wurde.

Der Vorschlag für die Rückführung der Flüchtlinge wurde vor zwei Wochen von der Türkei unterbreitet. Alle EU-Gipfelteilnehmer waren damals davon so überrascht, dass keine Einigung gefunden werden konnte. Es brauchte zwei Wochen, um sich zu einigen.

Ein Plan ist für mich ein zielgerichtetes Handeln. Frau Merkel hatte dieses Ziel nie vor Augen. Es war eher ein Hinhalten und Durchwursteln. Durch eine glückliche Wendung kam der Vorschlag.

Es muss erreicht werden, dass alle

Flüchtlinge aus den Ländern, die nicht asylberechtigt sind, so schnell als möglich aus GR zurückgeführt werden. Dann ist erst mal eine gewisse Grundordnung gegeben. Die 72000 Syrer, die angeblich in der EU verteilt werden, sind doch eigentlich kein Problem, wenn alle mitziehen. Dass die 4 osteuropäischen EU-Länder jetzt mit unterschrieben haben, muss wohl den Grund gehabt haben, dass man (Merkel) ihnen die Pistole vor die Brust gehalten hat. Entweder mitmachen, oder keine Gelder mehr von der EU.
Ein weitaus grösseres Problem werden die Leute sein, die über das Mittelmeer und andere Ausweichrouten nach Europa kommen werden. Da sollte bereits jetzt ein Plan gemacht werden, wie dies zu verhindern ist. Man sollte sich da bei den Österreichern mal informieren, wie das machbar ist.

Versteh ich nicht

Die griechen mussten doch angeblich aufgrund der Kürzungen im Haushalt so viele Beamte auf die Straße setzen. Kann man die nicht reaktivieren und mit einem Schnellkurs für die neuen Aufgaben fit machen? Oder war dies auch wieder nur Propaganda der Griechen um die Milliarden zu rechtfertigen?

@ Pferdefreund 08:16

"...muss sie wohl mit massivem Protest aus ihrer Bevölkerung rechnen."

Das möchte ich bezweifeln. Die Bevölkerung wird ruhig gestellt. Erste Überschriften in den Medien lauten doch " Die Erst-Aufnahmelager leeren sich..."
Die meisten Bürger verbringen lieber in Ruhe und Gelassenheit ihre Zeit vor dem TV. Migration und Flüchtlinge finden für sie nur statt wenn das direkt sichtbar oder spürbar ist.
Das Beruhigung der Bevölkerung funktioniert wie im Rom vor 2000 Jahren mit Brot und Spielen.
Hier im Forum sind nur noch die wenigen, die sich für Politik interessieren. Eine Minderheit. Leider.

@ denk-mal 08:18

Zutreffend.
Die Wortwahl macht es. Das ist Teil des Mediengeschäftes.

Terroristen waren früher Freiheitskämpfer oder Revolutionäre.
Auch diese Begriffe sind nun umgewertet worden.

alles Augenwischerei!

Es ist eine Mammutaufgabe für die Griechen,die realistisch betrachtet von Ihnen nicht bewältigt werden kann.ABER die Welt erwartet Lösungen ...und es hört sich gut an "die Griechen sollen es richten." Sie sind aber bereits mit der Bewältigung der Relocation -Aufgabe völlig überfordert.Von 160.000 Personen die über Europa innerhalb verteilt werden sollen, waren Ende Februar ca 440 (!!!)verteilt.Grund:Mangel an Entscheidern,Mangel an Dolmetschern/Geld und viele Gründe der Aufnehnerländer weshalb angebotene Menschen leider nicht übernommen werden können..Das wird durch die jetzigen Vereinbarungen nicht besser oder anders werden.
Griechenland hat kein Geld seine Mitarbeiter angemessen zu bezahlen, studierte super ausgebildete Mitarbeiter arbeiten in Zeitverträgen für echte Hungerlöhne.Der Staat hat kein Geld für die vie len Dolmetscher und ist allein auf Unterstützung des UNHCR angwiesen. Da lässt sich nicht effektiv arbeiten.

denk-mal, 08.18 h

Können Sie mir erklären, wer sich eine goldene Nase damit verdient hat, Menschen IN die DDR zu bringen?
Die Flüchtlingshelfer haben Menschen AUS der DDR gebracht, weil diese sonst an der Grenze erschossen worden wären.
Wer wird in der Türkei, Libanon, Jordanien erschossen, wenn er das Land verlassen will?
Vielleicht erkennen Sie den Unterschied.

Hier wurde immer wieder gefordert,

Frau Merkel solle ihre angebliche ,Einladung' zurück nehmen, denn die wäre der einzige Grund, warum Flüchtlinge zu uns kommen.
Nach dieser Annahme wird die jetzige Lösung auf jeden Fall dafür sorgen, dass sich niemand auf die gefährliche Bootsfahrt nach Griechenland macht. Denn statt Einladung wartet ja höchst wahrscheinlich die Rückführung. Das ist doch genau das Signal, das sich hier so viele gewünscht haben.

Ob Türkei-Vertrag oder

nicht. Ob die Achse der Willigen oder nicht.
Es wird nichts klappen.
Die anderen EU-Länder können noch so aufnahmebereit sein.
Es wird sich nichts ändern, denn die Migranten werden entweder nicht dort hingehen oder nur sporadisch dort bleiben, um sofort ins gelobte Land (Deutschland, Schweden) weiterzuziehen.
Es hilf nur eine europaweite Angleichung der Transferleistungen, was angesichts der Haushaltslage der meisten Länder eine Reduzierung bedeuten würde.
Das Bundesverfassungsgericht hat in der Vergangenheit seine Entscheidungen schon wiederholt revidiert. Warum also auch nicht hier?
Der ungehinderte Zustrom von Migranten kann für einen Staat existentielle Bedrohung sein.

Jetzt muss eine dauerhafte Lösung

gefunden werden.
Denn in den nächsten Jahren werden durch den Klimawandel u.a. die weltweiten Flüchtlingsbewegungen noch mehr zunehmen. Und die weltweite digitale Vernetzung verlängert die Routen und Ziele. Neben einer sinnvollen Lenkung gehört dazu aber auch, dass wir uns darauf einstellen, dass weiter Menschen aus anderen Ländern zu uns kommen werden und dass das unsere Kultur verändern wird. So wie unsere jetzige Kultur auch das Ergebnis von tausenden von Jahren mit Flüchtlingsbewegungen in Europa ist.
Das ist eine Realität, die weder in Deutschland noch in osteuropäischen Ländern dauerhaft ignoriert werden kann. Auch wenn es sich erstmal einfacher anfühlt.
D.h. wir müssen jetzt die Zeit nutzen, um eine klare Strategie zu entwickeln, wie wir Menschen aus anderen Ländern klar unsere Werte und Normen vermitteln können - und sie gleichzeitig möglichst schnell umfassend in die Gesellschaft integrieren können: Vereine, Nachbarschaft, Mitarbeit in der Kommune, Berufsausbildung etc.

Man fühlt sich richtig für blöd verkauft

wenn man diese Nummer in/mit Griechenland wieder sieht.

1. Für jeden illegalen der zurückgeschickt wird, kommt ein legaler aus der Türkei. Also ein Nullsummenspiel, dass nciht entlastet.

2. Die Türkei erhält 6 Milliarden für die Hilfe bei den Flüchtlingen. Warum erhält dieses 6 Milliarden nicht das UNHCR und betreibt die Lager in der Türkei. Die können das besser und sind vertrauenwürdiger.

3. Wieso braucht GR Fachkräfte von uns (fehlen doch im BAMF auch). Eine schnelle Einweisung von Beamten (haben ja genug davon) sollte doch reichen, oder?

4. Der ganze Plan ist eine Luftnummer, denn die europäischen "Partner" wollen sowieso keinen Migranten aufnehmen.

5. Man sollte das Geld lieber in dien Ausbau der Grenzen (z.B. Bulgarien, Albanien) stecken, dort ist es gut angelegt.

6. Warum kauft man nicht z.B. für eine Milliarde ein Stück Land in Libyen und errichtet ein Lager. Dorthin müssen wir demnächst auch wieder zurückführen wenn das Mittelmeer ruhiger wird.

Die Balkanstaaten haben die einzige

Lösung der Massenmigration praktisch umgesetzt. Und wenn dies die anderen Länder an den Außengrenzen ebenso machen, wird es auch funktionieren.
Die Geretteten im Mittelmeer müssen zurück nach Libyen oder Tunesien.

Dazu muss ALLE Außengrenze geschlossen werden und alle die trotzdem kommen dürfen als Perspektive nur ein Flüchtlingslager, betrieben durch die UNHCR, haben. Und keine Migrationsperspektive.

Dazu muss Merkel endlich öffentlich sagen, dass es Hilfe gibt aber keine Möglichkeit der Einwanderung.

Wenn dies dann kommuniziert wird, erledigt sich das Thema von selbst

"No Way"

Soll sich die EU ein Beispiel an Australien nehmen und Menschen, die sich aus Kriegsgebieten retten wollen, dem sicheren Tod aussetzen? Wie verroht ist denn unsere Gesellschaft, dass Menschen solche Wünsche äußern?
Lange Zeit ist in Sachen Flüchtlingskrise wenig bis nichts passiert. Da wurde hier geketzt, geschimpft und allen Politikern der Tod gewünscht. Jetzt werden sehr schnell Maßnahmen angeschoben und nun ist es zu schnell "mit der heißen Nadel gestrickt".
Haben die Menschen den Verstand (zu positivem Denken) verloren?
"Frage nicht immer nur, was der Staat (für dich) tun kann, frage mal, was du für den Staat tun kannst!!" (frei nach JF.K)
Ärmel hochgekrempelt und Flüchtlingshilfe geleistet . . . dann hätten wir viele Probleme nicht, über die hier so lebhaft geschimpft wird.

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