Kommentare

was wäre denn

Was wäre denn, wenn Südkorea und die USA mal auf ihre jährlichen Manöver verzichten würden?

Wegen dieser Manöver einen grausamen Schlagabtausch zu riskieren, kann doch nicht im Sinne von friedliebenden Menschen sein.

Ich muss da an ein kluges Sprichwort denken:
"Der Klügere gibt nach."

1300km ist keine

1300km ist keine Mittelstrecken Rakete.

Das entspricht etwa der Logik

Das entspricht etwa der Logik von: "Wenn alle ihre Armeen abschaffen, ist Weltfrieden"...

Beide Länder befinden sich nach dem ersten Überfall des Nordens und dem darauf folgenden Krieg immer noch offiziell im Kriegszustand.

Davon abgesehen, dass man in Südkorea eigentlich nirgendwo ein Manöver abhalten könnte, das nicht in Reichweite des Nordens ist. Ist halt nicht wirklich groß.

@trauriger Bürger

...der Klügere gibt nach.
Ja und dann passiert immer das was die Dummen wollen.
Ich glaube in dieser Sache sind SK und die USA im Recht.
Denken sie NK führt keine Militärmanöver durch?
Es ist NK das sich auf der Halbinsel irrational benimmt.Hier sollte man schon sehr vorsichtig sein

@ 05:26 von trauriger Bürger

Gerade diese Manöver verhindern noch viel Schlimmeres.
"Der Klügere gibt nach" ist nur geeignet für den privaten kleinen Streit.

Kein Zufall

Russland und China haben sich dieses Nordkorea über Jahre hingezüchtet und jetzt können sie es nichtmehr kontrollieren.
Ganz im Gegenteil, China hat doch lange lange Zeit viele Sanktionen und Maßnahmen im Sicherheitsrat blockiert.
Und wie Nordkorea an benötigtes Material und Know how gekommen ist kann man sich ebenfalls denken.

So, oder So.

"Was wäre denn, wenn Südkorea und die USA mal auf ihre jährlichen Manöver verzichten würden?"

Denke das würde Kim nur dazu bringen noch mehr Drohungen auszusprechen, und noch mehr "Tests" ausführen weil er ja dadurch einen Erfolg erzielt hat.
Dieser Herr wird immer weitermachen.So, oder So.

@von trauriger Bürger

in einer heilen Welt würde ich Ihnen da zustimmen, aber leider ist die Situation etwas schwieriger. Wenn man in einem solchen Fall nachgibig ist, fühlt sich die Gegenseite bestätigt und stellt dreistere Forderungen. Das Muskelspiel ist zwar gefährlich, zeigt aber beiden Seiten die eigenen Grenzen auf, sodass es (hoffentlich) zu keiner Eskalation führt.

Deswegen

"Ich muss da an ein kluges Sprichwort denken:
"Der Klügere gibt nach."
.
wird die Welt von Dummköpfen regiert.

Vielleicht mal mit Nordkorea

Vielleicht mal mit Nordkorea über Ziele und Wünsche reden und zwar aller beteiligten Parteien. Kommunikation kann Probleme lösen. Einfach mal auf neutralem Boden treffen.

Umdenken ?

Jedes Jahr halten die USA und Südkorea um diese Zeit umfangreiche Kriegsmanöver ab, wie man sie in diesem Umfang m. W. sonst nirgendwo mehr kennt. Nur in dieser Zeit reagiert Nordkorea darauf mit diesen Drohgebärden. Im Übrigen wissen vermutlich alle Beteiligten, dass Nordkorea in einem Krieg keine Chance hätte. Das diktatorische Regime hat aus diesem Grund (angeblich) Atomwaffen beschafft und scheint noch ausreichend chinesische Rückendeckung zu haben (und als Bedrohung Südkoreas für die USA nützlich zu sein).

kriegerischen Ton

Der " zunehmend kriegerischen Ton" geht ja wohl von den USA und Süd Korea aus. Das ist ja wohl eindeutig. ZDF heute berichtete am 12.3.16.

"Mitten in der aufgeheizten Stimmung in Fernost haben die USA und Südkorea die bislang größte Militärübung zur Invasion in Nordkorea geprobt ......Im Zuge ihres bislang größten Militärmanövers haben die USA und Südkorea am Samstag eine Landungsoperation gegen das kommunistische Nordkorea simuliert. Beide Länder hätten eine Erstürmung der nordkoreanischen Strände geprobt, teilte die US-Marine mit. Es hätten sich 55 US-Marineflieger sowie 30 Schiffe aus den USA und Südkorea an der Übung in der Nähe der Stadt Pohang beteiligt."

Quelle: heute.de/invasion-in-nordkorea-geprobt-seoul-und-usa-proben-einmarsch-42656218.html

Unsere Welt braucht besonnene und friedliebende Politiker

auf beiden Seiten !

nur eine hypothetische Frage:

Nach allem, was wir über die außenpolitischen Gepflogenheiten unserer geliebten Superschutzmacht wissen und unabhängig, was man von den Verhältnissen in Nord-Korea halten mag:
Gäbe es dieses Land noch, wenn es nicht das täte, was es tut?

Da braut sich was zusammen

Während Europa sich durch die Flüchtlingskriese lähmen läßt, braut sich in Korea die massenweise Vernichtung von Menschenleben zusammen. Ich fürchte, die Welt, wie wir sie kennen, wird nicht mehr ganz lange Bestand haben können.

...immer das Gleiche!

Diese Trotz-/Protz-/Drohgebährden sind doch immer die Gleichen.

Nachgeben bedeutet ja nicht automatisch sich in eine devote Haltung zu begeben. Vielleicht sind hier einfach mal die Diplomaten an der Reihe, einfach mal miteinander zu reden.

Ich denke es bedarf keiner hochdotierten Experten um zu Wissen, dass Nordkorea dabei nicht einfach zuschauen kann. Zumal es ja auch scheinbar eines der größten bisher dagewesenen Manöver handelte.

Redet!

es wäre schön,

wenn man seitens der tagesschau mal ein video der laufenden manöver der US-koreanischen militärs zeigen könnte (findet man übrigens bei anderen westlichen nachrichtenportalen auch). man bekommt einen guten eindruck von der masse und der intensität, mit der da "geübt" wird (ganz abgesehen davon, was das alles wieder kostet).

ganz ehrlich: wenn direkt vor meiner grenze eine ("gespielte") invasion im küstenbereich stattfinden würde, das wäre mir auch nicht recht. zumal es in südkorea noch andere, weiter von der grenze entfernte bereiche gibt, wo man das üben kann.

komm mir auch niemand mit dem vergleich der damaligen NATO-manöver an der innerdeutschen grenze. die waren deutlich von der grenze entfernt, waren zum grossen teil auf verteidigung ausgelegt, und da waren zumindest militärische vertreter des Warschauer Pakts eingeladen und auch immer vor ort.

das entschuldigt zwar nicht das bockige verhalten Kim's, aber es kann doch so einiges erklären...

Manöver

Es wäre naiv zu glauben dass die Manöver (nur) den NKoreaner gelten. Die ,,Supermacht,, ist froh einen solchen Anlass für die eigenen Spielchen in der Region zu haben. Gebe es nicht die N K-er, müsste ein anderer (nennen sie ihn/es wie sie wollen ) herhalten.

@ Glasbürger 08:08

"Gäbe es dieses Land noch, wenn es nicht das täte, was es tut?"

Dieses Land gibt es nur deshalb noch (obwohl es tut, was es tut), weil es direkt an China grenzt, was dem Land während des Koreakrieges das Überleben ermöglicht hat.

Atomwaffen machen Nordkorea zwar nicht sicherer, verunsichern dafür aber alle Nachbarn einschließlich China.

Im Übrigen finde ich den Gedanken amüsant, den USA zu unterstellen, sie hätten dort irgendwelche militärischen Interessen außer der Verteidigung Südkoreas.

Nordkorea ist ein Loch, in dem es außer Unterernährung nichts zu holen gibt und ist, wenn ich mal frei nach Bismarck sagen darf, nicht die gesunden Knochen eines einzigen Grenadiers aus Virginia wert.

Sollten sich die Supermächte China und USA irgendwann einigen, dass die Kim-Sippe weg soll, dann darf das durchaus als humanitäres Engagement zugunsten der nordkoreanischen Bevölkerung gelten.

um 05:26 von trauriger Bürger

ZITAT: "Was wäre denn, wenn Südkorea und die USA mal auf ihre jährlichen Manöver verzichten würden?" TATIZ

Besser nicht. Das würde dieser Kim III ebenso wie sein Vater Kim II und sein Großvater Kim I als großen Sieg feiern und ihn noch maßloser in seinen Forderungen werden lassen.

Komme nur ich mir verdummt vor?

"Der Test verstoße gegen mehrere Beschlüsse des Weltsicherheitsrates, die Nordkorea jegliche Raketen- oder Atomaktivitäten verbieten."
Diese Formulierung (jegliche) ist eindeutig falsch!
Und beim Querlesen diverser Medien fällt auf, daß die Verfasser nicht unbedingt mit tchnischem Wissen gesegnet sind. Kurz- Mittel- und Langstreckenraketen werden als Begriffe munter durcheinandergewirbelt. Krönung einer führenden dt. Zeitung: "ballistische Kurzstreckenrakete".
Da Unwissenheit allerdings als Annahme sicher falsch ist, welche Absichten stecken dann hintr solcher Verwirrung der Öffentlichkeit?
Deshalb einmal mit dieser Formulierung auseinandersetzen: "Verstoß gegen UN-Resolutionen und US-Sanktionen."
Erinnert fatal an Iran. (Aufhebung von UN-Sanktionen ABER Verschärfung von US-Sanktionen!)

Zweifel sind angebracht

"Davon abgesehen, dass man in Südkorea eigentlich nirgendwo ein Manöver abhalten könnte, das nicht in Reichweite des Nordens ist. Ist halt nicht wirklich groß."
Ob allerdings dazu 300 000 Mann + Technik gebraucht werden, ist sehr fraglich. Wo setzte noch mal der Protest der NATO bei Russland ein? Bei 40 000 Soldaten.
Da hätten die osteuropäischen Staaten am liebsten schon den Bündnisfall aufgerufen.

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