Kommentare

...so ist das, wenn...

man aufhört zu schimpfen, zu schreien, zu poltern, zu schwadronieren, zu warten. So ist das, wenn man ruhig und sachlich nachdenkt und anfängt, auch so zu handeln. Punkt.

Nachteil

Tja, das ist der Nachteil des Föderalismus, jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen! Und was das Internet angeht, so stehen die Behörden wohl noch in den 80ger Jahren, weil das benötigte Geld lieber der Autoindustrie als Subventionen hinterher geworfen wurde, obwohl diese Milliarden Gewinne gemacht haben.
So sehen eben Prioritäten aus.
Ich möchte jedenfalls kein Mitarbeiter des BAMF sein. Sie werden von allen Politikern kritisiert, obwohl sie ihr Bestes geben!

Das Problem

ist nicht die hohe Zahl der Flüchtlinge, sondern einfach die Unfähigkeit deutscher Bürokraten, den Vorgang Erfassung - Bearbeitung - Entscheidung auch nur halbwegs auf die Reihe zu bringen.

Wenn Mehrfachregistrierungen beklagt werden: Das System fordert es doch heraus. 99% aller deutschen Steuerzahler würden auch das Finanzamt besch..., wenn man sie praktisch dazu einlädt.

Sieh an, sieh an

Während aus Berlin außer dem leidigen "Wir schaffen das" nur heiße Luft kommt, werden vor Ort endlich Nägel mit Köpfen gemacht.
Es wird also nicht Frau Merkel und auch keinem ihrer Ministerien zu verdanken sein, wenn es wirklich geschafft wird, sondern der Eigeninitiative vor Ort. Eigentlich beschämend.

Law and Order?

Es leben in Paderborn also teils seit anderthalb Jahren Tausende sog. Flüchtlinge, von denen man weder ihren Namen u. Hintergrund weiss, noch dass man sie bisher gefragt hat, was sie überhaupt in Deutschland wollen.
Bei solchen Meldungen fragt sich der normale Bürger allerdings auch, wovon sie eigentlich leben, und auf welcher Rechtsgrundlage sie möglicherweise staatliche Zuwendungen erhalten.
Die Zustände der partiellen Gesetzlosigkeit in der BR Deutschland bei Merkels Regierung werden immer offensichtlicher.

Super

Das ist wirklich eine gute Initiative. Als Ausländer -- nämlich Deutscher, der im europ. Ausland lebt -- weiß ich aus eigener Hand, wie sehr der Umgang mit Behörden ein positives oder negatives Bild vom Gastland und seinem Staatsapparat prägen kann. Bei deutschen Staatsbürgern ist das ja genauso. Wer mehrere Stunden auf dem Amt X warten muss, wird kein Fan der Behörden, umgekehrt kann einen aber prompte und freundliche Hilfe sehr wohl auch zu einer Art Fan machen. Ich habe beides schon erlebt.

Sehr empfehlen kann ich übrigens, Ausländern und Deutschen so viel wie möglich online anzubieten. Super ist z.B. die Möglichkeit, einen verbindlichen Termin, bei dem man dann auch nicht ewig warten muss, per Email zu vereinbaren. Telefongespräche sind nämlich für Ausländer sehr schwer. Noch besser ist natürlich, was Dänemark zu bieten hatte, als ich dort gewohnt habe. Da hat man eine Cpr Nummer und elektronisches Siegel bekommen, mit dem man praktisch alle Behördengänge online erledigen kann.

Pilotprojekt

Warum geht das nicht überall ?

"Wir schaffen das" ist nur großes Gerede

Die Praxis sieht doch anders aus. Wenn Deutschland diese Mammutaufgabe wirklich stemmen möchte, bedarf es zunächst schnelleren, effizienteren Asylverfahren nebst Abschiebungen. Mit den großen Worten "Wir schaffen das" einerseits und einem überforderten Land andererseits führt man Deutschland ad absurdum.

WIEDER ein typisches Beispiel

WIEDER ein typisches Beispiel dafür,wie planlos und unstrukturiert die ganze Krise ,selbst nach Monaten, verläuft!
WIEDER muß der Bürger an der Basis für einen geregelten Ablauf sorgen! Diesmal sind es ja wenigstens nicht die Ehrenamtlichen,die der Regierung ,wie bisher,den Allerwertesten retten! Man kann nur noch den Kopf schütteln......der Friedensnobelpreis geht an......die deutsche Bevölkerung!!!

@karwandler

"Das Problem ist nicht die hohe Zahl der Flüchtlinge, sondern einfach die Unfähigkeit deutscher Bürokraten"

Denn fähige Bürokraten könnten mit noch viel höheren Zahlen von Migranten leicht fertig werden, oder wie?

Das Problem ist, dass es viele Probleme gibt und zu bestreiten dass eins davon die hohe Zahl von Migranten sei, wäre wohl an der Realität vorbei.

Wer hat Schuld an den unbearbeiteten Asylantraegen

DIE MENGE AN ANTRAEGEN HAT SCHULD

Alles ist begrenzt in einem System und im idealfall im Gleichgewicht.

Keiner kann erwarten, dass eine Diensleistung fuer 5 oder 5000 Personen in derselben Zeiteinheit erbracht werden kann Keiner sollte auch erwarten, dass die personellen Ressourcen unbegrenzt sind.

Die Diskussion ist absurd. Je mehr Migranten kommen je mehr Arbeitszeit muss fuer die Bearbeitung , Unterbringung und Integration aufgewendet werden. Man stoesst wegen der knappen Ressourcen eben an Grenzen. Das ist NORMAL.

Eine Alternative ist schlampige Arbeit. Die geht schneller.

Prima

Ich nehme das jetzt einfach einmal als positive Nachricht.

Ein Landrat und öffentlich Bedienstete die sich anstrengen, eine gute und sinnvolle Arbeit im Interesse der Allgemeinheit abzuliefern. Prima.

@ 13:21 von Adelante

Diese Flüchtlinge leben in Erstaufnahmeeinrichtungen! Man weis sehr wohl das sie da sind (zumindest in der Kommune)! Nur die Erfassung der Daten für den Asylantrag hat bisher nicht geklappt.
Das hat nix mit Gesetzlosigkeit zu tun und wenn Sie den Bericht richtig gelesen hätten wärs vielleicht auch Ihnen aufgefallen, ist nicht erst seit Merkel so!

Das Problem ist einfach eine sinnlose Bürokratie!!!! Das Beispiel hier zeigt lediglich auf das es nicht so sein müsste!

Noch mehr Mehrfachanmeldungen

Und wie stellen die Paderborner Behörden sicher, dass die Personen nicht schon einmal woanders angemeldet sind, wenn sie keinen direkten Zugang zur zentralen Flüchtlingsdatenbank haben? Mehrfachregistrierungen sind doch offensichtlich gang und gäbe bei vielen Flüchtlingen. Dieses Risiko scheint mir bei dem beschriebenen Verfahren von Paderborn eher noch zu steigen.

mögliche Konsequenzen

Und jetzt wird jemand ganz schnell im BAMF auf die Idee kommen Geld zu sparen und die Arbeitplätze die nun von Paderborn gestellt werden komplett zu streichen.

@Murkel123 - Mehr als dringlich

Sehr empfehlen kann ich übrigens, Ausländern und Deutschen so viel wie möglich online anzubieten.

Natürlich in ihrer Muttersprache - hier liegt eines der größten Probleme. Ohne Kenntnisse der deutschen oder zumindest englischen Sprache sind die Flüchtlinge relativ hilflos, oft hört man dass dies eine der größten Belastungen sei. Es geht nicht darum ob man 5 Euro mehr oder weniger bekommt, sondern darum wie die Zukunft aussieht.

Es sollte eine lösbare Aufgabe sein eine entsprechende App zu schreiben um bei bestimmten Anliegen Hilfestellung zu bieten. Gäbe es nicht das Problem der Sprachbarriere würden sich sicherlich auch genug Freiwillige finden die bereit sind einen solchen Dienst zu pflegen.

Die Zahlen zeigten den drängenden Bedarf, so der Flüchtlingsrat NRW, die Asylanträge schnell zu bearbeiten. Damit es nicht erst Kommunen braucht, die aus Eigeninitiative heraus das Problem lösen wollen.
Sollte es nicht der machen der es am besten kann ?

verlässliche Helfer

Der Bund schafft es einfach nicht. Die Politik in Berlin ist nicht in der Lage, die Probleme auch nur ansatzweise zu meistern. Verlässlichen Helfern, wie Ehrenamtlichen Bürgern, Beamten und Polizisten die Überstunden schieben, ist zu verdanken, dass die Situation nicht vollends kollabiert. Leider beschleunigt selbstloses Aufopfern keineswegs den Handlungszwang der Regierenden. Was wäre, wenn nur 1 Woche lang Dienst nach Vorschrift geschoben würde.
Das bekannt unerwartete Entsetzen? Oder kämen die Verantwortlichen endlich in die Gänge.

Aus Berlin nur heiße Luft?

Das kommt davon, wenn man alles verkürzt darstellt. Genau das: an dafür geeigneten Stellen praktikable Lösungen zu finden, die das Verfahren beschleunigen, hat Angela Merkel in Ihrer 'Wir schaffen das'-Rede gefordert. Die entsprechenden Stellen sind allerdings gefragt, die Kreativität zu erbringen, die in diesem Freiraum solche Lösungen erschafft.
Heiße Luft sehe ich aktuell in Foren und bei Leuten, die für alles einfache Ursachen und Lösungen sehen.

Gekommen um zu bleiben

Da sowieso fast jeder hier bleiben wird, als Flüchtling, anerkannter Asylgrund, Duldung oder Untertauchen, kann man das BMAF gleich einstampfen und das eingesparte Geld für die Integration verwenden.

Wann begreift man endlich,

dass aufgrund der zahlreichen falschen Angaben der Einwanderer, inklusive gefälschter Pässe und unregistrierter Übertritte via Grüne Grenze, eine ordentliche und umfassende Registrierung überhaupt nicht möglich ist. Daher benötigen wir eine Obergrenze, oder wie man das Kind auch immer nennen möchte. Darüber hinaus müssen Abschiebungen strikt durchgeführt werden, und wenn die Heimatländer nicht mitziehen, werden diese mit entsprechenden Sanktionen belegt, Punkt Aus. Wenn man den wirklich Hilfsbedürftigen tatsächlich helfen und dafür Verständnis bei der einheimischen Bevölkerung erwirken will, muss die Zahl derer, die hier nur als Trittbrettfahrer unterwegs sind und sich per Sozialtransfers einen schlanken Fuß machen möchten, rigoros aussortieren. Andernfalls werden alle Ankommenden unter der nachvollziehbaren Ablehnung durch die Bevölkerung leiden, auch die, welche unsere Hilfe zweifellos benötigen.

@ 13:31 von Shuusui @ karwandler

Sie haben beide recht und unrecht!

Das Problem ist eine Bürokratie, welche schon bei wesentlich geringeren Migranten Zahlen hoffnungslos überfordert war/ist.

Es gilt die Arbeitsabläufe durchgängig zu vereinheitlichen und zu straffen. Die Beamten, gleich welchen Ministeriums können da wenig tun, da sie dazu gezwungen sind die vorgegebenen Arbeitsabläufe einzuhalten!

Das Beispiel zeigt das es auch anders geht!

Hätte man dies frühzeitig angegangen wäre zumindest das Problem der Erfassung meiner Meinung nach derzeit keines!
Und dies unabhängig von der Anzahl der zu erfassenden Flüchtlinge!

Anders sieht es danach mit Integration und ggf. Abschiebung aus ;-)

@ 13:34 macaniel

Ihre Kommentare sind - gelinde gesagt - überraschungsfrei... Alles liegt einfach "an den zu hohen Zahlen"... Ich finde jede Form von Synergieeffekten sinnvoll und auch berichtenswert. Manche Form der doppelten Arbeit erschließt sich mir allerdings nicht. Und die technische Nicht-Kompatibilität zwischen Bundes- u. Landesbehörden ist auch nicht erst seit gestern bekannt.

Unfähige Behörden?

Von deutschen Behörden wird erwartet, innerhalb kürzester Zeit rechtmäßige Entscheidungen zu treffen, die die Überprüfung äußerst komplizierter Gesetzeslagen voraussetzt. Und natürlich müssen alle maßgeblichen Sachverhalte bis ins Detail festgestellt sein. Immer schön einzelfallbezogen. Denn es darf ja niemand zu Unrecht bewilligt oder abgelehnt werden. Das ist speziell im Asylverfahren nicht zu leisten. Denn wehe es schlüpft einer durch. Dann ist der Aufschrei groß: schlampige Bearbeitung, Unfähigkeit, so lauten die Vorwürfe.
Also entweder wir entscheiden aufgrund von Halbwissen, was die Entscheidungen angreifbar macht oder nach Feststellung aller Tatsachen, was eben seine Zeit benötigt.
Was ich hier aber befürworte ist, dass mehrere Behörden Hand in Hand arbeiten und sich ergänzen. Das wird für ein Maß an Beschleunigung sorgen. Es wird aber nicht die Versäumnisse der Vergangenheit wettmachen, als das Bundesamt für Migration schon vor der Flüchtlingswelle personell auf dem Zahnfl.ging

Zuständigkeitsgerangel

Paderborn möchte selbst aktiv werden. Landrat Müller bietet an, eigenes Personal einzusetzen, lobenswert. Hoffentlich zeigt sich Berlin nicht verschnupft und verweist, wie bei Bayern, auf seine Kompetenz.
Bayern hat Berlin schon mehrfach angeboten die Grenze zu Ö zu kontrollieren, wäre in der Lage alle Grenzübergänge zu sichern. Berlin lehnt das ab, da Bundespolizisten zuständig seien. Jetzt kontrolliert der Bund lediglich nur 5 Übergänge, und das nur stichprobenartig.
Viele Städte, Gemeinden und Kommunen könnten es besser, der Bund verhindert eher Eigeninitiative.

@karwandler

Und doch sind es die hohen flüchtlingszahlen, da unsere Regierung einfach total falsch geplant hat, anfangs hat man mit 450.000 gerechnet, es waren dann ca. 3mal soviel.
Dieses jahr wurde mit 500.000 gerechnet... ein Witz und weltfremde Politik.
Und sie meinen das 99% aller deutschen den Staat hintergehen würde ? Nur weil sie es tun würden ? Ich finde die Annahme unverschämt.

@ karwandler um13:15

Die hohe Zahl der Einwanderer IST das Problem. Weder Institutionen noch Gesellschaft sind fähig eine Million und mehr Menschen aus einer anderen Kultur jedes Jahr aufzunehmen.

Der Entwicklungsökonom Paul Collier findet hierzu klare und eindeutige Worte (einfach mal, googeln oder Zeitung lesen).

@ 13:34 von macaniel

Effektivität hat nichts mit Schlampigkeit zu tun!
Bestes Beispiel ist z.B. das Abkassieren im Einzelhandel.
Schauen Sie sich die Vorgehensweise / Effektivität vor 20 Jahren an und schauen Sie sich die Abläufe heute an!!!

Und um Unterbringung und Integration geht es in dem Artikel doch garnicht!!

Es geht hier einfach NUR um die Erfassung der Flüchtlinge und die Erstellung des Asylantrages! Und das Beispiel zeigt das dies OHNE schlampig zu sein effektiver UND schneller geht als bisher. So what??

@Murkel

Glauben sie mir, dass auch alle Behörden und deren Mitarbeiter gerne sehr viel schneller arbeiten würden, wenn genug Personal vorhanden wäre. Genau da liegt nämlich der Knackpunkt. Im öffentlichen Dienst wurde extrem viel Personal abgebaut. Und nun "beschweren" sich alle, dass es nicht schnell genug geht. Die wenigen verbliebenen Mitarbeiter sollen nun dieselbe Arbeit in noch kürzerer Zeit erledigen? Deshalb nützt es auch nichts, eine Technik einzuführen, die dem Bürger/Flüchtling schneller zu einer Vereinbarung eines Termines verhilft. Dadurch stapeln sich nur noch schneller noch mehr Leute in den Wartehallen der Ämter. Die Mitarbeiter, die diesen Ansturm bewältigen sollen, sind dann immer noch dieselben von der Anzahl her. Ihre Visionen sind ja gut, aber dafür brauchen sie letzten Endes auch genug Personal. Und genau da hat die Regierung leider gespart und eingespart. Gut besetzt sind nur die Stellen/Ämter, die Geld bringen.

Bürokratiemonster Bund

22,7 Monate dauert es im Schnitt, so H. Oppermann im Bundestag letzte Woche, bis ein Nicht Schutzbedürftiger einen Bescheid bekommt.
Der Syrer Hasan Alasad, bekannt durch das Selfie mit Merkel, hat es bis heute noch nicht geschafft, bis zum BAMF vorzudringen. In Interviews äußert er sich mittlerweile sehr enttäuscht von der deutschen Flüchtlingspolitik.

Projektmanagement

Wer keinen Flughafen BER hinbekommt der kann an einem Projekt "Wir schaffen das" á la Flüchtlingskrise nur mit Pauken und Trompeten scheitern.

Wie bei jedem Projekt:
1. Ordentlichen Plan ausarbeiten
2. Plan umsetzen
3. Auftretende Probleme lösen und Plan notfalls anpassen

Macht man das, so gibt es auch keine rießigen Probleme - weder bürokratisch, noch Wohnraum bezogen, strafrechtlich oder fremdenfeindlich.

Wer aber das Pferd falsch herum aufzäunt der muss eben mit allen Folgen leben - leider.

Warum funktioniert das eigentlich alles in Bayern mit der viel kritsierten CSU so super und in Berlin oder Bremen mit SPD Regierungsbeteiligung scheitert schon der erste Schritt krachend?

Es muss endlich schneller gehen, Herr Altmaier

Herr Altmaier hat die Flüchtlingsangelegenheit nicht mehr im Griff, alle Bundesländer und Gemeinden müssen das gleiche System haben.
Es muss viel schneller gehen und in Zukunft müssen wir viel weniger Flüchtlinge aufnehmen, von Abschiebungen ganz zu schweigen.

Schneckentempo

nicht nur Paderborn hat von dem Unsinn genug, nach Umfragen auch der überwiegende Teil der Bevölkerung. Liebe Landräte und Bürgermeister, folgt Paderborn, lasst Euch nicht länger hinhalten.

Paderborn drängelt sich vor.

Für das BaMF beginnt die Uhr erst mit der Registrierung zu ticken, ab dann soll der Antrag zügig bearbeitet werden. Wenn also sehr viele Antragsteller warten, wird die Warteschlange zur Registrierung sehr lang. Und Paderborn drängelt seine Leute vor, um als Kommune Kosten zu sparen - zu Lasten aller übrigen Kommunen, die in der Warteschlange etwas nach hinten rutschen.

Ich weiß nicht, was daran so toll sein soll, dass hier alle jubeln.

Versagen der Dt. Verwaltung

Ich kann nur für meinen Bereich sprechen: Es ist bis heute weder eindeutig noch praxistauglich oder gar bundesweit geregelt, welche zahnmedizinischen Leistungen Flüchtlinge erhalten sollen. Und die, die jetzt kommen, sind ja nicht die ersten, es kamen ja schon immer Flüchtlinge zu uns. Natürlich ist die schiere Anzahl ein Problem, aber bei der offensichtlichen Unfähigkeit der Verwaltungsspitze, die nicht mal vernünftige Regeln erstellen kann, braucht man sich über das Chaos nicht zu wundern. Da haben einige über Jahrzehnte tief und fest geschlafen.

um 14:02 von hups-1960

"Es geht hier einfach NUR um die Erfassung der Flüchtlinge und die Erstellung des Asylantrages! Und das Beispiel zeigt das dies OHNE schlampig zu sein effektiver UND schneller geht als bisher. So what??"
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-- schon vor Wochen haben einige europäische Länder Deutschland Nachhilfeunterricht in Sachen Effektivität angeboten, die Schweiz u.a. Berlin lehnt das ab.

Die Lösung

Das ist die einzige, schnellste und praktikabelste Lösung. Ich hoffe viele Kommunen in Deutschland schließen sich an. So geht es nicht mehr weiter. Aus Berlin nur heiße Luft und Chaos. Gut das es noch "denkende" Menschen gibt.

Der richtige Weg - nur fehlt die bundesweite Koordination

Gut dass die Tagesschau endlich einmal über die Misere bei der Registrierung und Identifikation berichtet, auch wenn es wohl nicht ganz korrekt ist , dass dies die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland ist (In BW gibt es sie bereits seit einiger Zeit). Leider fehlt der Hinweis auf das offensichtliche Versagen der Bundesbehörde (BAMF). Denn Flüchtlinge kommen nicht zum ersten Male und die Bedeutung einer korrekten und vollständigen Erfassung ALLER Flüchtlinge braucht man doch niemanden zu erklären.
Wer nach Verantwortungen fragt sollte einmal nach der politischen Führung der letzten 10 Jahre schauen (Bundesinnenminister).

um 14:07 von Tedd24

"Herr Altmaier hat die Flüchtlingsangelegenheit nicht mehr im Griff"
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-- doch, hat er. In jeder 2. Talkrunde kommt sein 1. 2. 3.tens. Zwar immer das Gleiche, doch was soll er sonst machen. "Wir schaffen das nicht" geht auf keinen Fall, könnte Angst schüren.

Vordrängeln @ 14:17 von Ente gut - Alles gut

Aber Vordrängeln spart auch Arbeit für die Zentrale und den Steuerzahler Geld, da so nicht Bewerber 2 Jahre durchfinanziert werden müssen, sondern schnell abgeschoben oder in den arbeitsprozess eingebunden werden können.

Im Übrigen ist für mich immer noch unfassbar, dass für Kriegsflüchtlinge - die kein Asylanspruch, sondern nur zeitlich begrenzte Aufnahme als Flüchtling haben - immer noch mit dem Asylverfahren mitgeschleift und schließlich in großer Zahl sogar so dauerhaftes Bleiberechte erwirken können. Das ist der Grund , warum die Leute massenhaft kommen, denn woher sie kommen war auch schon nicht mehr Kriegsgebiet und jede Menge andere perspektivlose junge Menschen mischen sich noch darunter - nach dem Motto jetzt oder nie - mit dem sie auch recht bekommen!

@Ente gut - Alles gut

Dann sollen die anderen Kommunen genauso verfahren. Dann ginge zumindest die Registrierung schneller. Der schwarze Peter läge dann bei Bundesamt für Migration. Ich halte es einfach für erfreulich, dass irgendwo mal ein Anfang gemacht wird, der das Verfahren beschleunigt.

Mit Merkel schaffen wir das nicht!

Mittlerweile pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Mit Frau Merkel als Bundeskanzlerin wird Deutschland die gegenwärtigen Herausforderungen erkennbar nicht meistern. Es ist daher Zeit für neue Initiativen aller Art - für solche zur Lösung der praktischen Probleme wie in Paderborn, aber auch für politische Initiativen zur Ablösung der Kanzlerin.

14:07 von Tedd24

Volle Zustimmung. Wo für haben wir denn einen Coordinator im Kanzleramt. Herr Altmeier sollte schnellstens dafür sorgen,das alle Bundesländer mit gleichen Systemen vernetz werden.

18 Monate..

...wir schaffen das! und es herrscht immer noch Chaos bei der Registrierung, es gibt immer noch keine Grenzkontrollen, Abschiebungen laufen schleppend bis gar nicht, es werden sinnlos alte Hallen und Büroobjekte teuer von den Städten angemietet um Flüchtlinge dort unterzubringen, Schulen bekommen Internationale Klassen mit Kindern von 6-18 jährigen die weder Englisch sprechen noch lateinisches Schriftbild beherrschen, Integrationspläne fehl Anzeige..ich glaube da hat sich Frau Merkel mal wieder vertan! Als nächstes fliegt ihr die Griechenland Rettung auch noch um die Ohren..Wetten dass!

Letztendlich

ist es egal, wann registriert wird. Abgeschoben wird ja nur ein kleiner Teil und mit jedem Anschwellen des Flüchtkingsstroms ist die Effizienz wieder dahin-allein eine radikale Begrenzung kann uns helfen oder ein Stopp der Aufnahme. Bei uns im Dorf hausen die Flüchtlinge im Bierzelt und jede Woche kommen mehr. Kapiert hier überhaupt noch jemand was da läuft? Der richtige Ansturm steht noch bevor und hier wird allerorten so getan als ob das Aussitzen der Politik auf Kosten der Freiwilligen und Engagierten immer lustig so weiter geht, während Europa sich einen schlanken Fuß macht...

Identisch?

Da würde mich dann mal interessieren ob die Anerkennungsquote so ungefähr identisch ist!

Paderborn liegt so nah!

Es zeigt sich wieder einmal: Das Rückgrat der Verwaltungen Deutschlands liegt bei den Kommunalverwaltungen. Die ganze Berliner Bagage, die sich um Flüchtlinge und Asylbewerber kümmern soll, stösst nur heiße Luft aus, quält sich durch Talkshows und weiss nicht, wie es an der Basis aussieht.
Als ehem. Bürgermeister biete ich Herrn Altmaier einen Praktikantenplatz in einer Kommunalverwaltung an. Als Gegenleistung vermittle ich einen fähigen Kommunalbeamten, der Altmaiers Riege in Berlin auf Vordermann bringt.

einfach absurd

Da hat man ohnehin zu wenig Leute und dann noch Doppelregistrierung und keine Vernetzung der Computer: Es ist einfach absurd!

@ macaniel

Stimmt! Kein Land der Welt kann auf kurze Zeit über 1 Million Flüchtlinge aufnehmen und sie anständig versorgen.
Außerdem gelingt eine Integration nur, wenn auch die einheimische Bevölkerung mitspielt. Diese wurde aber völlig übergangen und überhaupt nicht gefragt. So funktioniert das bestimmt nicht.
Merkel schiebt nun den schwarzen Peter den Behörden und der Polizei zu.

"System voller Unsinn"

Aber noch wird gesagt: "Laßt alle rein!"
Vielleicht sollte jede Kommune erst die Aufgaben abarbeiten.
Ich verstehe auch nicht, warum Deutschland allen helfen soll, es ist auch mal genug.

exakt

... und da muss so ein kleines Fleckchen wie Paderborn der Rewgierung zeigen, was Effektivität ist ... Haare rauf

Ziemlich sauer!

Nett und gut gemacht. Jetzt aber auch weiter bearbeiten.

Angefressen war ich letzten September. Jetzt hab ich nur Ärger über.
Es gibt kaum noch etwas produktives hinzuzufügen, was nicht schon kritisiert wurde. Ich und natürlich viele andere haben sechs Monate beinahe alle Aspekte berücksichtigt und erwartet, dass die langsamen Mühlen in Berlin irgendwann anfangen zu mahlen. Das für mich schönste Wort dass ich dazugelernt habe, ist "Parteinverdrossenheit".
Ich schäme mich unglaublich für uns. Aber noch viel mehr als die natürlich nicht ungenutzt gebliebene Gelegenheit zur Diskriminierung auf allen Seiten schäme ich mich für unsere sogenannten "Eliten".

Vielen Dank an den netten User der vor einiger Zeit mal den Link zum Spiegelbericht anlässlich der Ostdeutsche Flüchtlingswelle vor der Wiedervereinigung gepostet hat. Das tat so gut. Schönes Beispiel, wie sich Geschichte wiederholt. Merkel, Steinmeier und Gabriel? Völlig erfahrungsresistent!

exakt

... da muss so ein kleiner Flecken wie Paderborn der Regierung zeigen, was Effektivität ist? es ist zum Haare raufen

Logistik in der BRD 2016

Wer hat eigentlich irgendwann das Gerücht aufgebracht, dass in Deutschland alles
gut organisiert sei? Wenn die Flüchtlinge eines zeigen, dann eben, dass die gute deutsche Organisation einfach nur dusseliges Zeug ist. Im Bereich der Behörden ist anscheinend gar nichts gut Organisiert. Wenn man vor dem Flüchtlingsansturm mal Zeitgenossen gefragt hätte, die den Jobcentern bzw den Arbeitsämtern ausgeliefert waren, hätte man das wissen können. Aber die fragt ja keiner, und den Politikern waren diese Menschen schon immer genauso Gleichgültig wie heute die Flüchtlinge. Aber fürmden Test der Welt können unsere Sesselpupser wenigstens als schlechtes Beispiel dienen. Das ist ja auch schon was.

16 Bundesländer

und keins ist vernetzt mit einen anderen Bundesland.Na prima.Keiner weiß wieviel Flüchtlinge eigendlich rein gekommen sind,offiziell.Nicht vergessen, die über die grüne Grenze gekommen sind.
Wie sagte H.Heine mal:Denk ich an Deutschland in der Nacht,------.
Man darf ja nicht mal mehr am Tag daran denken,weil man nicht weiß was in den nächsten 24 Stunden passiert.

@ ikarus

Die Wette gewinnen sie... wahrscheinlich passiert der Griechenland Zusammenbruch im selben Monat, wo bei uns erstmals wieder 10.000 Menschen an einem Tag an der Grenze stehen werden. Da sicher auch Österreich diesen Strom an Migranten nicht mit Gewalt aufhalten wird... und es eine europäische Lösung nicht geben wird....

Und die Konsequenzen?

Der Innenminister, der Fluechtlingskoordinator und der BAMF-Chef sollten dies Lesen und personelle Konsequenzen ziehen: Für sich selbst!
Denn wenn man deren Mantra folgt, meint dies,"Wir schaffen das"bis 2020: 7 Millionen !

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