Zweiter "Hotspot" in Griechenland eröffnet

15. Februar 2016 - 12:57 Uhr

Die griechische Insel Chios ist ein wichtiges Ziel für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa. Die Regierung in Athen hat nun dort das zweite von insgesamt fünf Registrierungszentren in Betrieb genommen. Die EU unterstützt Griechenland mit weiteren 13 Millionen Euro.

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Kommentare

Chios - wenige kilometer vor ...

der türkischen Küste .. wieder wird eine griechische Urlaubsinsel zweckentfremdet - aber das ist für die CDU sicher ok so.
Schlimmer als die Tatsache, das ein Schengenstaat quasi in die Isolation getrieben wird, wenn dem Zufluss an Flüchtlingen kein entsprechender Abfluss gegenübersteht, wiegt die Tatsache, das die EU immer noch nicht in der Lage ist ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Hotspots vor die europäischen Außengrenzen zu legen, um auf diesem Wege den Schleppern das Geschäft zu vermiesen. Aber der Einsatz von Kriegsschiffen scheint billiger und einfacher zu sein und den beschränkten Gemütern diesseits der Alpen leichter zu fallen.

Griechenland - eine heiße Kartoffel?

Anders kann man die Geschehnisse um dieses Land nicht mehr benennen, wie eine heiße Kartoffel wird ein Land fallengelassen oder zumindestens zur Seite gelegt.
Beinahe aufsichtslos erst die empfohlende und nicht gestoppte Verschuldungspolitik der vorherigen Regierung seitens der EU, dann die von DE ausgehende beschirmte Bankenrettung, die Verarmungspraktiken für die kleinen Leute mit gleichzeitigem kleinen Mittelstandsschwund ist einer guten EU-Politik nicht würdig. Nicht sehr unklar ist, wer das Tor für die Fluchtbewegungen nach DE aufgestoßen hat. Der größte Hammer jedoch steht den Griechen mit den auslaufenden Finanzverträgen - neben den Urlaufsgäste-vergraulung - noch bevor. Dem Land muss geholfen, und nicht fallen gelassen werden.

Registrieren und weiter nach Deutschland

Die beiden in Betrieb genommenen Hotspots auf den Ägäisinseln Lesbos und Chios dienen lediglich dazu, die Migranten zu registrieren und Fingerabdrücke zu nehmen.
Der eigentliche Sinn dieser Transitzonen war, sofort über Asylberechtigung von Migranten zu entscheiden und sie teilweise zurückzuschicken oder innerhalb der EU nach Kontingenten zu verteilen.
Die Realität sieht so aus: (Zitat)
"Weil es aber praktisch unmöglich ist, einen Migranten direkt von einem "Hotspot" in seine Heimat abzuschieben und weil sich fast alle EU-Staaten weigern, Flüchtlinge aufzunehmen, dienen die "Hotspots" lediglich dem Ziel, die Ankommenden zu registrieren. Wenn sie registriert sind, können die Flüchtlinge weiterziehen. Die meisten machen sich dann auf eigene Faust auf den Weg nach Deutschland."
Soviel über Theorie und Praxis in Europa, man könnte auch sagen zwischen Realität und Wunschdenken unserer Kanzlerin.

>> Auf Druck der EU sagte die

>>
Auf Druck der EU sagte die Regierung in Athen dann zu, die insgesamt fünf "Hotspots" in der Ägäis bis Mitte Februar fertigzustellen.
<<

fünf, nicht zwei !

>>
Weil es aber praktisch unmöglich ist, einen Migranten direkt von einem "Hotspot" in seine Heimat abzuschieben und weil sich fast alle EU-Staaten weigern, Flüchtlinge aufzunehmen, dienen die "Hotspots" lediglich dem Ziel, die Ankommenden zu registrieren.
<<

Sieht so die europaeische Loesung von Frau Merkel aus ?

>>
Wenn sie registriert sind, können die Flüchtlinge weiterziehen. Die meisten machen sich dann auf eigene Faust auf den Weg nach Deutschland.
<<

Haben die Strategen in Berlin und Bruessel mittlerweile schon die Zivilcourage gehabt, die Dublin Vertraege fuer null und nichtig zu erklaeren ? Das waere nur konsequent wenn man diese bewusst millionenfach bricht.

Deutschland kriegt das hin

Hotspots waren gedacht... Schutzbedürftige nach EU reinzulassen und auf die Länder zu verteilen und Nichtschutzbedürftige abzuweisen.
Und jetzt Nichts! Aus den Hotspots an den EU-Außengrenzen kann jetzt angeblich unmöglich abgeschoben werden. Registrieren ja, und auf eigene Faust nach Deutschland. Alles wie zuvor, warum erst baut man diese Hotspots dann.

um 14:12 von montideluxe

Haben die Strategen in Berlin und Bruessel mittlerweile schon die Zivilcourage gehabt, die Dublin Vertraege fuer null und nichtig zu erklaeren ? Das waere nur konsequent wenn man diese bewusst millionenfach bricht
##
-- natürlich handeln Brüssel und Berlin... konsequent inkonsequent

Transitzonen nötig

Zitat: "Weil es aber praktisch unmöglich ist, einen Migranten direkt von einem "Hotspot" in seine Heimat abzuschieben und weil sich fast alle EU-Staaten weigern, Flüchtlinge aufzunehmen, dienen die "Hotspots" lediglich dem Ziel, die Ankommenden zu registrieren. Wenn sie registriert sind, können die Flüchtlinge weiterziehen. Die meisten machen sich dann auf eigene Faust auf den Weg nach Deutschland." - Danke für die ehrlichen Worte. Dann braucht Deutschland Transitzonen. Wann eigentlich gedenkt unsere Regierung Art 16a Abs 2 des Grundgesetzes wieder in Kraft zu setzen?

Vom Hotspot

auf den Weg nach Europa ? oder besser gesagt in die EU.
Nun nimmt aber in der EU so gut wie nur Deutschland noch auf, Österreich hat seine Zahl bald erreicht.

Warum ist man nicht so ehrlich und schreibt das auch so hin, es wird keine EU Verteilung geben.
Noch nicht mal die ersten 160 000 sind verteilt, und die Schweden und Österreicher wollen wieder welche loswerden.

Bissel mehr Ehrlichkeit wäre jetzt schon ganz gut.

Gruß

Merkel ist gescheitert

Die Hotspots in Griechenland sind auch keine Lösung des Flüchtlingsproblems. Wer zur Mama Merkel will wird registriert und darf in Richtung Deutschland weiterziehen.
Die anderen Eu-Staaten haben die Gefahren der massenhaften Einwanderung erkannt und machen ihre Grenzen dicht. Nur die Merkel-Regierung ist stur und führt das deutsche Volk in den Abgrund.

Schön das die Hotspots endlich eröffnet sind, aber....

wo sollen die Flüchtlinge dann weiter untergebracht werden, in den Hotspots krönen sie nicht bleiben?
Die EU will doch keine weitere Flüchtlinge aufnehmen!
Wieder weiter nach Deutschland, hat nun Merkel nun einen Plan oder nicht.
Sie will doch nicht etwa nochmals 1,2 Millionen diese Jahr aufnehmen?
Langsam denke ich wir sind verrückt geworden!

Hotspots in GR haben eine wichtige Funktion

Wer dort, also in einem EU-Land, registriert wurde, hat in Deutschland (oder anderen EU-Ländern) keinerlei Ansprüche mehr, denn er war ja bereits in einem anderen, sicheren Land. Sie, die Flüchtlinge, können also - formaljuristisch völlig korrekt - unverzüglich nach Griechenland zurück geschickt werden.

@ Rumpelstielz

Tja, den Aufschrei von BILD und Co. kann ich mir vorstellen, wenn Deutschland gezwungen würde so einen Hotspot auf Helgoland oder Sylt einzurichten.

Griechenlandrettung

Jetzt wird den Griechen also langsam eine der letzten Einnahmequellen, der Tourismus weggenommen. Auf Kos soll auch ein solcher Hotspot entstehen. Die Touristen werden dann wohl für immer fern bleiben.

Läuft alles nach Plan?

Für Frau Merkel und den größten Teil der Regierung waren die Errichtung von Hotspots und die Sicherung der Außengrenzen wichtige Bausteine zur Lösung der Flüchtlingsproblematik. Wenn der weitere Schritt so aussieht, dass alle Menschen aus den Hotspots (innerhalb und außerhalb der EU) unbegrenzt nach Deutschland durchgewunken werden, dann würde mich schon interessieren, wie ihr weiterer Plan zur drastischen Reduzierung des Flüchtlingszustroms funktioniert!

Immerhin wird registriert

Immerhin wird registriert! War das nicht noch bis gestern ein großer Vorwurf, dass "massenhaft unregistrierte" Flüchtlinge nach Deutschland kommen? Klar, eine Kontingentlösung fehlt, nun aber aber die Hotspots klein zureden, bringt gar nichts!

Ich sehe auch nicht wirklich den Zusammenhang zwischen Hotspot und Urlaubsinsel. Ich hätte kein Problem auf Kos oder Lesbos Urlaub zu machen.

Da lacht der Schlepper

Diese Hotspots werden den Flüchtlingstrom nur weiter anwachsen lassen. Nach dem Motto in Griechenland registrieren lassen und dann weiter nach Deutschland wo Taschen und Kindergeld auf die Registrierten wartet.

Die EU unterstützt

Griechenland. Mit was, mit guten Worten? Geld ist noch nicht geflossen. Der Bevölkerung die eh nix zu beissen haben wird noch das Letzte geklaut.

Dublin

Und immer, immer wieder der Hinweis auf Dublin. Das Dublin-Abkommen war von Anfang an ungerecht und hätte sich Deutschland 2013 für eine solidarische Lösung eingesetzt, gäbe es jetzt viel weniger Probleme. Aber, ich stimme zu: Ein klares Eingeständnis, dass Dublin falsch war, wäre auch heute noch wünschenswert!

15:42 von Bayerr Beweißlastumkehr

Zitat"Wer dort, also in einem EU-Land, registriert wurde, hat in Deutschland (oder anderen EU-Ländern) keinerlei Ansprüche mehr, denn er war ja bereits in einem anderen, sicheren Land. Sie, die Flüchtlinge, können also - formaljuristisch völlig korrekt - unverzüglich nach Griechenland zurück geschickt werden."Zitat Ende

Formaljuristisch können auch die jetzigen Flüchtlinge nicht beweisen das Sie nicht aus einen Sicheren Drittstaat gekommen sind.
Also um solche Formaljuristischen Dinge kümmert sich unsere Kanz(lerin) schon lange nicht mehr.

Kommentar 15:42

Richtig, so soll es auch sein. Aber wer soll das offen sagen und auch durchsetzen?
Grüne, SPD und Frau Merkel glauben immer noch das wir das schaffen.

Dient es für oder gegen Asylmißbrauch?

Ich fürchte eher, es dient dafür.
Eine Korrektur: Nicht die meisten sind Syrer, sondern die meisten behaupten es einfach. In Griechenland kann man syrische Pässe am Kiosk kaufen, und wer gar keinen Paß vorweist, darf ja leider behaupten, was er will.

“REGISTRIERUNG“ - was

“REGISTRIERUNG“ - was passiert dabei eigentlich? Werden Fingerabdrücke genommen oder wird da irgend ein Name auf einen Wisch geschrieben, den später ohnehin kein Mensch lesen kann?
Und wenn tatsächlich Fingerabdrücke genommen werden: Kann anhand dieses Merkmals die betreffende Person später (wahrscheinlich ja in Deutschland) eindeutig identifiziert werden? Wahrscheinlich wird's mal wieder daran scheitern, dass die Computerprogramme zu unterschiedlich sind oder die Computer nicht miteinander vernetzt sind. Teurer Aktionismus, fürchte ich.

Unfähig

Selbst mit diesen Hotspot ist Europa, vor allen Deutschland überfordert. Wer glaubt das dadurch weniger Flüchtlinge kommen irrt gewaltig. Ich hoffe Frau Merkel ist darauf vorbereitet.

Griechenland

Gut gedacht, die Griechen haben nun allein die Lasten der Flüchtlingsproblematig zu tragen, sie sind ja schließlich die Außengrenze der EU.
Aber die Ursachen für die Flüchtlingswelle ist doch die Ursache der falschen internationalen Politik, die kann sich nun dabei die Hände reiben, denn man kann ja die Verantwortung so einfach abschieben und alle EU Länder freuen sich darüber.
Ist das im Sinne von einem gemeinsamen Haus Europa?

Was ist neu?

Die einzige Verbesserung durch die "Hotspots" scheint darin zu bestehen, dass die deutsche Bundespolizei etwas weniger Arbeit hat. Denn die Flüchtlinge werden ja bereits in Griechenland "registriert", auch Fingerprints werden genommen. Sodann können sie anscheinend ungehindert weiter nach Deutschland reisen, wie man liest.

Registrierung?

Seit Monaten sehe ich in den Medien, wie Flüchtlinge in allen möglichen Ländern zwischen GR und A regriert werden. Wozu? Am Ende stehen sie Passau und werden dort erneut registriert und trotzdem weiß unsere Regierung nicht wie viele und wer da ist und einige sind mehrfach registriert.

Was wird also besser durch den Hotspot?

um 15:05 von wenigfahrer

"Noch nicht mal die ersten 160 000 sind verteilt, und die Schweden und Österreicher wollen wieder welche loswerden"
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-- kleiner Widerspruch: Österreich und Schweden wollen lediglich Sozial- und Wirtschaftsmigranten loswerden, um Platz für "echte Flüchtlinge" zu schaffen. Echte Flüchtlinge ist übrigens keine von mir erfundene Begrifflichkeit.

um 16:25 von Weinberg

"Immerhin wird registriert"
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-- zumindest kann jetzt an der Grenze zu Deutschland zwischen Schutzbedürftigen und Migranten unterschieden werden.

ab nach Deutschland!

Sie werden dort registriert. Na dann ist ja alles in Ordnung.
Was aber der Sinn und Nutzen dieser Registrierung sein soll, erfahren wir nicht.
Vermutlich ist der Zweck, uns glauben zu machen, daß alles "im Griff" sei.

Wer hat eigentlich diesen albernen Begriff "Hotspot" ins Spiel gebracht?
Soll der etwa suggerieren:"nischt wie weg da!"--(ab nach Deutschland)

OB an den Grenzen zu D

OB an den Grenzen zu D unterschieden werden kann zwischen Schutzbedürftigen und Migranten wage ich zu bezweifeln. Wer am Hotspot schon ohne jegliche Papiere angetroffen wird, wird später an der deutschen Grenze auch keine dabei haben. Wer will nachweisen, ob die betreffende Person zuvor “registriert“ worden ist?
Das Chaos ist dermaßen zerfranst und undurchdringlich, dass auf absehbare Zeit eh niemand durchblickt - außer vielleicht etliche gewiefte Flüchtlinge, die wissen, wie's geht.

Merkel ist isoliert

Frau Merkels Flüchtlingspolitik ist grandios gescheitert. Niemand in Europa will diese Einladungs- und Willkommenspolitik in Bezug auf die Flüchtlinge mehr mittragen. Auch die übergroße Mehrheit der Deutschen will das nicht (laut Umfragen mehr als 81 %).
Es ist mir unbegreiflich wie man sich in der CDU so stur an eine Kanzlerin klammern kann, die mit ihrer Politik komplett versagt hat und Europa in seine größte Existenzkrise geführt hat. Siehe Flüchtlingskrise, drohender Austritt der Briten, Eurokrise und Griechenland verschlingt weiterhin Milliarden ohne dass Besserung in Sicht ist.
Wenn sich die CDU nicht endlich von Frau Merkel löst wird sie bei den nächsten Wahlen ein Desaster erleben. Ein glaubhafter Politikwechsel und damit Neuanfang ist nur ohne Frau Merkel an der Spitze möglich. Es gibt noch Alternativen in der CDU.

18.18 Veritas und Co

versteh ich nicht, warum durch die Hotspots zwischen Schutzbedürftigen und Migranten unterschieden werden kann.

Es wird ja nur registriert. diejenigen, die keinen Pass haben und behaupten, minderjähriger Syrer zu sein werden weiterhin als minderjährige Syrer erfasst und durch gewinkt nach Deutschland.

Und es wird sicher Keiner angeben dass er aus Marokko kommt, weil er gerne Sozialhilfe in Deutschland hätte

also im Grunde wie gehabt

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