Kommentare

Missbrauch

Das Wort "Reform" wird ständig missbraucht.

da sich nichts geändert hat

brauchen die gläubiger auch nix prüfen.

also nicht noch mehr geld in griechenland verbrennen.

Eigentlich logisch:

"Griechenland muß ... sein Rentensystem aus Rentenbeiträgen und nicht aus dem Staatshaushalt finanzieren."

Alle nicken? Und was ist mit Deutschland?

Wird aus Griechenland ein Gewinner der Flüchtlingskrise?

Jeder Ankommende wird zügig zur Mazedonischen Grenze verschafft.

Um dann später in Deutschland zu landen.

Am Ende will Griechenland noch weitere Milliarden aus Brüssel, um die Flüchtlinge noch rascher Richtung Deutschland aus dem eigenen Land schaffen zu können?

Übrigens ist die griechische Wirtschaftskrise einer der Baustellen Merkels, die sie nicht gelöst hat. In der sie nur sich selber, mit unserem Geld, ein wenig mehr Zeit erkauft hat. In dem sie sie unter einem Geldtuch versteckte und so unseren Blicken entzog.

Der Wähler mag sich täuschen lassen. An der Realität aber, ist dann irgendwann Schluss.

Die Gläubiger sollten auch mal konsequent bleiben

Dabei kämpft das Land nach wie vor mit der Schuldenkrise. Athen braucht neue Milliarden - und zwar bald. Aktuell prüfen die Gläubiger den Fortschritt der Reformen.

Die Gläubiger sind einfach zu gnädig. Man muss der griechischen Regierung mal ernsthaft klar machen, dass kein frisches Geld kommt, ohne nachweisbare Reformen. Wenn Renten und Gehälter nicht pünktlich gezahlt werden können, weiß die Regierung, welche Stunde geschlagen hat. Ich finde, das sollte man auch mal durchziehen.

Fass ohne Boden

Mama Merkel hat ihr Scheckbuch bestimmt schon griffbereit.
Es war bei den letzten Verhandlungen schon klar das Griechenland mit diesen Auflagen nicht klar kommt,
trotzdem hat Griechenland weitere Kredite bekommen
und wird sie auch diesmal wiederbekommen ohne das
der Großteil der geforderten Reformen umgesetzt wurden.

Man hat sich damals Zeit gekauft und wird es heute auch wieder tun........

Böse Zungen haben damals schon von einer Insolvenzverschleppung gesprochen....

Streik ist kontraproduktiv.

Streik ist kontraproduktiv. Ist es denn so schwer zu kapieren, dass man nur soviel ausgeben kann wie man auch einnimmt.

das fass

ohne boden...oder: lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende.

man hätte Tzipras machen lassen und Griechenland zur not aus der EU lassen sollen. natürlich hätten die griechen vor einem scherbenhaufen gestanden. aber ich bin mir sicher, die griechen hätten die ärmel hochgekrempelt und einen neuanfang hinbekommen.

die jetzige situation erinnert mich fatal an einen patienten, dem immer wieder blut abgenommen wird und dem keine chance gegeben wird, sich überhaupt von den vielen aderlässen zu erholen. und wie das ausgeht, ist allen klar. nur haben wir bis dahin europaweit abermilliarden an steuergeldern reingepumpt, die wir nie wiedersehen werden.

ich für meinen teil verstehe die heutigen demonstranten, denen man tagtäglich mehr von ihrer würde nimmt!

Griechenland ist ein

Griechenland ist ein Milliardengrab. Gegenwärtig haben wir die Flüchtlingskrise. Griechenland auch als Teil der Flüchtlingskrise darf es den Befürwortern eines Ausschlusses Griechenlands aus dem Schengen- und Euroraum nicht zu leicht machen.

Wenn die Demonstranten auf dem Bild Rentner sind,

kann ich verstehen, warum das griechische Rentensystem in Schwierigkeiten ist. Aber das griechische Volk zahlt jetzt den Preis dafür, dass es jahrzehntelang seiner demokratischen Aufsichtspflicht, die das Volk in einer Demokratie nun einmal hat, nicht nachgekommen ist. Man hat akzeptiert, dass die Regierung Verträge über die Aufnahme von Geld geschlossen hat, das irgendwo versickert ist. Es ist ja so einfach, alles laufen zu lassen und die Sonne zu genießen (wobei die Griechen fleißig arbeitende Menschen sind, das ist nur bildlich gemeint). Aber die Griechen haben sich mit einem maroden Staat zufrieden gegeben und nicht positive Veränderungen angemahnt. Das rächt sich jetzt. Man hat das Heil in der Ideologie, nicht in der Sacharbeit gesehen. Klar, Ideen sind soviel faszinierender als die Umsetzung. Aber niemand hat heute mehr Geld zu verschenken - der größte Teil des von Griechenland geliehenen Geldes stammt letztlich aus dem Säckel von unserem guten Michel, also uns allen.

schade

Es ist doch mehr als offensichtlich so lange die Troika, und auch unser Bundeswirtschaftsminister, nicht zur Einsicht kommen das ihr diktiertes Sparauflagen nur Schrott ist wird es mit Griechenland weite steil bergab gehen. Dabei gibt es doch in Griechenland Geld genug um die Krise in den Griff zu bekommen. Griechenland scheitert nicht an den Griechen sondern an der Troika, an unseren Schäuble und an deren neoliberalen Wirtschaftsideologie.

Verbrannte Erde, verbranntes Geld

Verbrannte Erde, verbranntes Geld, denn sie wissen nicht, was sie tun. Deutsches Steuergeld für den Rest der EU und der ganzen Welt.

Schäuble & Co

Hier steht es nochmal schwarz auf weiß, auch wenn einige Foristen immer wieder anderes behaupten: Die Rentenkürzung sind eine Forderung der Institutionen, und deren Programm wurde im wesentlichen von Schäuble und einigen anderen neoliberalen Hardlinern mitbestimmt und ohne Schäuble wäre die Verhandlung im Juni anders ausgegangen, vermutlich sähe es jetzt in Europa auch weniger problematisch aus. Nun wird der IWF demnächst aus der Griechenland"hilfe" aussteigen, denn einen Schuldenerlass wird Schäuble ebenfalls verhindern. Damit nimmt das europäische Desaster weiter seinen Lauf...

Am 04. Februar 2016 um 19:57 von OlliH

Ausser Rand und Band ?

Die Zahlungen der Bundesregierung bezieht
sich auf versicherungsfremde Leistungen.
Das sind die Wahlgeschenke der Regierungen die nicht aus der Rentenversicherung finanziert werden dürfen (Gottseidank, sonst würden wohl noch mehr Wahlgeschenke verteilt werden für die die Beitragszahler aufkommen müssten). Also ist ein Vergleich mit Griechenland Unsinn.

Es ist jedes Mal dasselbe Trauerspiel

Hier wird wieder ein bisschen von den Reformen weggelassen, die Troika bescheinigt, die grundsätzliche Erfüllung. Am Ende summiert es sich auf und die schöne Kalkulation geht nicht mehr auf. Dann gibt es wieder einen weichen Schuldenschnitt über eine Streckung der Zinsen um weitere zehn Jahre etc.
Erinnert sich noch jemand an die Veruntreuung von 700 Millionen durch die griechische Proton Bank (2011)? Diese Hilfsgelder sollten möglichst wieder beschafft werden. Letzte Nachricht in 2015 durch die Neue Züricher Zeitung, die Schweiz hat bereits Daten an Griechenland geliefert. Nur das Geld ist noch nicht wieder aufgetaucht. Griechenland ist ein hoffnungslosen Fall und wir sollten dem schelchten Geld, das bereits weg ist, nicht noch gutes hinterwerfen.

Die Deutsche Regierung sollte sich bedeckt halten ...

... und keine weiteren finanziellen Hilfen
für Griechenland zur Verfügung stellen.

In der Flüchtlingskrise hat Griechenland
sich wahrlich kein Bein ausgerissen, geschweige Deutschland unterstützt.

Man lässt ihn ja machen

@ suomalainen:
"man hätte Tzipras machen lassen und Griechenland zur not aus der EU lassen sollen."

Erstens: Man hat Tsipras machen lassen, denn er ist der demokratisch gewählte Regierungschef.
Und zweitens gab und gibt es in Griechenland überhaupt keine Mehrheit für den Austritt aus der EU. Und ich wage zu behaupten, dass es in keinem anderen Land eine Mehrheit für einen Austritt gibt.

Es ist einfach kein Geld da

@ Fridolin:
"Hier steht es nochmal schwarz auf weiß, auch wenn einige Foristen immer wieder anderes behaupten: Die Rentenkürzung sind eine Forderung der Institutionen, und deren Programm wurde im wesentlichen von Schäuble und einigen anderen neoliberalen Hardlinern mitbestimmt und ..."

Quatsch. Für die Rentenzahlungen aus der griechischen Staatskasse ist schlicht kein Geld vorhanden. Schäuble könnte man höchstens den Vorwurf machen, dass er nicht deutsches Steuergeld für griechische Renten hergeben will. Und letztlich auch nicht hergeben darf!

Ursache und Wirkung?

Ich sag das jetzt mal bisschen polemisch: wer 10% des Jahres mit Streiks verbringt muss auch damit rechnen, dass am Ende irgendwo 15% gekürzt werden müssen.

So langsam ist Griechenland doch so weit vom alten Niveau nach unten gesunken, dass ein einsetzender Arbeitswille den Verbleib auf aktuellem Niveau und in ein paar Jahren eine leichte Steigerung bringen müsste - nur halt alles Lichtjahre von der alten Verbrauchsmentalität entfernt.

@willi wupper - Grobes Unrecht

da sich nichts geändert hat brauchen die gläubiger auch nix prüfen.

Das ist eine Unverschämtheit gegenüber denjeniegen die die großen Verlierer sind, die die bisher am Existenzminumum lebten können es nun nicht mehr. Sie verarmen eben - was solls.
Es sollte neben einem Rettungsfond für Banken auch einen für Menschen gegen - es sollte innerhalb unserer reichen EU möglich sein jedem Menschen Obdach und Nahrung zu geben, ganz besonders bei Kindern auch medizinische Versorgung und Bildung. Wenn wir von Ländern äusserste Sparmaßnahmen erwarten sollten wir die Ärmsten schützen so dass nicht alles auf ihrem Rücken ausgetragen wird.

Es hat sich durchaus einiges geändert, Arztbesuche etwa sind oft nicht mehr bezahlbar. Umso schlimmer wenn dann im Ausland der Eindruck entsteht keiner wäre zum sparen bereit. Dabei haben sie ohnehin keine Wahl.

Es ist doch so,

Die Griechen haben einfach ein System, dass sie nicht bezahlen können. Und das muss jetzt schmerzhaft umgebaut werden. Ob das jetzt mit den Gläubigern oder durch eine Staatspleite passiert macht doch für die Rentner keinen Unterschied, am Ende werden die Renten sinken, da führt einfach kein Weg dran vorbei.
Und wann die Griechen mal lernen, dass Generalstreiks nur zu mehr Kürzungen führen, weil sie der Wirtschaft schaden würde ich auch mal gerne wissen.

Vergessen und verlassen.

Vergessen und verlassen. Griechenland, die 'exemplarische' Kolonie der EU bleibt weiter im Elend. Keiner interessiert sich noch wirklich für die Ursachen,denn die EU hat andere Probleme.

re fridolin

" Die Rentenkürzung sind eine Forderung der Institutionen"

Griechische Politiker geben selbst zu, dass ihr Rentensystem nicht mehr finanzierbar ist. Insgeheim sind sie wahrscheinlich froh, dass sie für die notwendigen Reformen den schwarzen Peter bei den Institutionen abladen können.

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