Kommentare

Prämie bringt nicht viel

Hier bei uns in den USA gibt es sogar eine Prämie von $7500. Hat auch nicht viel genützt. Das angestrebte Ziel Obamas bis 2015 1 Millionen Elektrofahrzeuge auf der Straße zu haben wurde ebenfalls bei weitem verfehlt.
Immerhin sind es mittlerweile 411.000 reine Elektrofahrzeuge.
Allerdings sind die Zulassungszahlen lächerlich. Voin 17 Millionen verkauften Fahrzeugen in den USA in 2015 waren gerade mal 115.000 reine Elektrofahrzeuge (0.67%)
Solange die Kosten nicht herunterkommen, die Anzahl der Ladestellen erhöht und die Ladezeiten drastisch reduziert werden und die Reichweiten mindestens einer normalen Benzin-Tankbeladung entsprechen wird das nichts. Und die niedrigen Ölpreise sind auch kontraproduktiv. Bei uns kostet die Gallone Normalbenzin (3.85 Liter) zur Zeit $1.45 - damit hat sich das Elektrofahrzeug fast erledigt.

Was sollen 5.000 Euro als

Was sollen 5.000 Euro als Kaufprämie, wenn das Auto dennoch wesentlich (+15.000 Euro) teurer ist, als ein vergleichbarer Benziner oder Diesel? Für 10.000 Euro kann ich ganz schön lange Tanken, zumal man ja den Strom beim Tanken je nach Situation auch selbst bezahlt!

Wie schon bei früheren fortschrittlichen Entwicklungen

des PKW hinkt die deutsche Industrie hinterher. Die Abgasreinigung, der Feinstaubfilter, die Umstellung auf bleifreies Benzin, alles musste erzwungen oder mit Prämien-Anreizen realisiert werden. Aber wir produzieren ja die Premium-Klasse.
Man könnte , weil das E-Auto noch auf sich warten lässt, Hybrid-Antriebe subventionieren, eine gute Zwischenlösung. Aber die kommen für Mittelklasse-Autos aus Japan . Deutschland steckt auch hier noch in den Kinderschuhen, eine Rarität für teure Autos.
Die Abwrackprämie, eigentlich ein Konjunktur-Programm, hat Deutschland von den größten Stinkern befreit.

Bitte etwas weiter denken

Das Vorantreiben für E-Autos bedeutet im Erfolgsfall vor allem eins: Wenn es nur noch solche Fahrzeuge gibt, dann befinden sich Auto-Besitzer in absoluter Abhängigkeit - und das natürlich auch von den Strom-Konzernen. Was heute gefördert wird und relativ billg erscheint, kann schon morgen die Abzocke schlechthin sein. Bisher waren Autofahrer stets die Melkkühe der Nation, und daran wird sich zukünftig garantiert nichts verbessern.
Hier werden deshalb zunächst die falschen Fragen gestellt. Zuerst sollte sich 1. jeder darüber klar sein, welcher Politiker der Lobbyist für welchen Konzern ist und 2. darüber klar sein, wer wirklich diejenigen sind, die in Deutschland die Politik machen.

Anreize für den Seuerzahler?

Aber jetzt ist Wahlkampf .
Es kommt nicht auf den Erfolg an ,sondern der Mensch meint es wäre ein Erfolg, so gewinnt man Wahlen.
5000€ jedes E-Auto, den Steuerzahler und Hersteller freut es. Des eigentliche Problem Gelder in der Entwicklung für die Zukunft E-Auto gespart und Abgas manipuliert. Die Börse hat sich auch gefreut. Der Steuerzahler muss es jetzt richten. Herr Gabriel und Frau Merkel Sie sind immer noch die besten Wahlhelfer der AFD . Die Technik muss verbessert werden ,dass ein E-Auto Praxistauglich wird und damit ist das Problem erledigt .Mit der richtigen Technik und einer
evl kleinen Umweltauflage wird ein E-Auto Wirtschaftlich .
Wirtschaftlichkeit = Verkaufserfolg=Rettung der Umwelt
PS Tesla Schafft es ,Wir können es Schaffen

Gut gemeint,die Prämie

aber die Zeit für Elektro Autos ist noch nicht gekommen. Zu gering ist die Reichweite einer Batterie Aufladung. Und es fehlen E- Tankstellen. Zudem ist der z.Zt. relativ günstige Spritpreis auch nicht gerade ein Kaufanreiz. Es wird noch eine ganze Zeit ins Land gehen bevor das E-Mobile von den Verbrauchern angenommen wird.M.M.

Die Gehirnwäsche geht in die nächste Runde.

Politiker und tüchtige konzerninhabende Geschäftsleute können es in ihrer Gier einfach nicht lassen.
Wie bei der Abwrackprämie und anderen in Wahrheit total blödsinnigen Angeboten soll auch jetzt wieder der Verbraucher zumindest langfristig über den Tisch gezogen werden ... und genau so werden auch jetzt wieder ein paar Mio. Pkw-Fahrer darauf rein fallen und den weiteren kurzzeitigen Wirtschaftsaufschwung servieren.

Statt dass jeder Bundesbürger seinen alten Wagen fährt und fährt und fährt ... und dessen Tod nicht mehr überlebt.
Soll heißen: die alte Karre mindestens bis zum eigenen Tod fahren und NIEMALS was neuers kaufen!

Voller Einsatz für den Umweltschutz

Unsere Umwelt möchte ich noch deutlich stärker schützen, als es nach diesen Plänen möglich ist.

Gegen eine nur leicht höhere Prämie würde ich mich daher vertraglich dazu verpflichten, gar kein Auto zu besitzen.

Dies hätte den Vorteil, dass auch die Rohstoffe und die Energie zur Fertigung der Fahrzeuge gar nicht erst verbraucht werden.

Angemessen wären z.B. 1000 Euro pro Jahr - der Ökologische Vorteil gerechnet je Euro Subvention wäre damit selbst konservativ gerechnet noch deutlich größer als bei der derzeit geplanten Maßnahme der Indus- äh - Regierung.

Kaufprämie

Kann mir mal einer erklären, wo in Hochhaussiedlungen die Mieter ihre
Fahrzeuge aufladen sollen, mit Kabeln
vom 12.Stock???

Prämie für Neuwagenkunden?

Die höchstwarscheinlich ein Haus ihr Eigen nennen, denn sonst macht son Ding keinen Sinn? Warum nicht gleich 10.000€ vom Staat obendrauf, je privat "gesparter" 100.000€?

Wenn man so zukunftsorientiert ist in diesem Land, hätte man mal eine Kinderprämie einführen sollen, um die demografischen Probleme in den Griff zu kriegen. Aber man hat sich lieber gestritten, ob ne Mark oder ne Markfuffzig mehr Kindergeld zu viel für den Haushalt seien....und gleichzeitig, durch Sozialkürzungen, die Löhne gedrückt. Hurra.

Die Firmen....

...die diese Autos verkaufen wollen, werden in Vorleistung gehen müssen.

Solange das tankstellennetz nicht ausreichend dicht und die Reichweite nicht ausreichend groß ist, gibt es für viele keinen großen Anreiz, Elektroautos zu kaufen.

Die zu hohen Preise machen es zusätzlich uninteressant.
Elektroautos sind primär ein reichenspielzeug, wie man den Autos von Tesla sieht.

Reiche brauchen keine staatlichen Zuschüsse.

falscher Weg

Über 60% der Neuwagen werden als Dienstwagen zugelassen. Wenn die Regierung wirklich den Kauf von E-Autos ankurbeln will, dann muss sie nur das Dienstwagen-Privileg an den CO2 Ausstoß koppeln und jährlich senken, bis z.B. in 5 Jahren nur noch E-Autos in den Genuss dieser ohnehin fragwürdigen Förderung kommen. Außerdem muss der Strom aus erneuerbaren Quellen stammen, sonst hat das Ganze keinen Sinn.

Nullemission ist eine Lüge

Eine staatliche Förderung von Elektroautos ist derzeit mal wieder nichts anderes als ein "Melken" der Steuerzahler für ein nicht durchdachtes Projekt.
Die Angabe von Nullemission ist schlicht ein Lüge, da die Emissionen der Stromerzeugung und insbesondere bei der Produktion der Autos vergessen werden. Um Elektroautos mit einer halbwegs passablen Fahrstrecke zu produzieren, müssen leichte Materialien verwendet werden, die erheblich mehr Energie erfordern als die bei konventionellen PKW. Eine positive Oekobilanz ergibt sich daher erst bei jährlichen Fahrstrecken von etlichen 10.000 km.
Es wäre zielführender, Kleinwagen zu fördern und auf "dicke Schlitten" eine Sondersteuer zu erheben.

@20:59 von Manfred Korte

"Wie schon bei früheren fortschrittlichen Entwicklungen des PKW hinkt die deutsche Industrie hinterher" - erstens ist das Nonsens und zweitens eine seltsame Logik ! Sie hätten damit recht, wenn es hieße "2 Million pro Jahr wollen E-Autos kaufen und die Industrie liefert nicht."
Die Autohersteller wären verrückt, wenn sie beim aktuellen Stand der Entwicklung und des Käuferdesinteresses lustig auf Halde produzierten.

Die Zahlen steigen ein wenig an

Zitat:
<< wie ein Vertreter der Automobilindustrie 2010 einräumte: "Die Dinger sind doch überhaupt nicht verbreitet, vergangenes Jahr ist in ganz Spanien gerade mal ein Elektroauto verkauft worden." Immerhin, jetzt steigen die Zahlen ein wenig an. >>

2015 schaffte man in Spanien die Kehrtwende als der Elektroautoabsatz um sagenhafte 300% zu 2009 gesteigert wurde.

:)

@WM-Kasparov-Fan - Ich find's auch dreist.

Wieder soll aus Steuern der Autokauf gefördert und der Autoindustrie unter die Arme gegriffen werden. Sie hatte Jahrzehnte Zeit, sparsame Modelle zu entwickeln bzw. auf andere Antriebe zu setzen; d. h. sich ihren Markt selbst zu schaffen.
Überdies möchte die Regierung durch solche populistischen Maßnahmen auf Steuerzahlerkosten auch das eigene "Grün-Image" ausbauen und sich als EU-Vorreiter im Umweltschutz gerieren. Da ist Schäubles schwarze Null auf einmal nicht mehr wichtig.

Natürlich müsste für einen massenhaften Einsatz von E-Autos auch massenhaft mehr Strom bereitgestellt werden; wie wird der erzeugt? - Aber im nächsten Schritt wird dann eben der Hausstrom noch teurer: E-Auto-Soli.

Sie haben völlig recht: das auch ökologisch effizienteste Auto ist das, was man so lange wie möglich fährt (das gilt auch für Regierungskutschen): das reduziert drastisch den immensen Ressourcenverbrauch bei der Produktion. Dazu sind nachhaltig verarbeitete, zuverlässige Autos gefordert.

Geld besser für Busse und Taxis verwenden

Anstelle mit dem Geld elektrische Privatautos zu subventionieren, deren Besitzer bei sich zuhause ja auch Privatladestationen einrichten müssten, wären die Milliarden besser in der Förderung von Elektroantrieben in Bussen und Taxis untergebracht. Hier lässt sich die dafür erforderliche Infrastruktur auch besser organisieren.

Erfinderanreitze

Statt die Automobilindustrie noch zu belohnen fuer ihr machtvolles Schwindelspiel um Abgaswerte sollte eine Belohnung von 100 Mio. Preisgeld für den Erfinder ausgelobt werden für eine Leistungssteigerung von jeweils 20 Prozent zur maximalen Leistung der besten Vorgängerbatterie ( unter Beachtung der Ökobilanz ) Und das Global. Wenn daran damit noch ein Nutzungsvorteil an der Erfindung von einem Jahr für Deutschland erkauft werden kann , umso besser.

Dem kann man nur Zustimmen.

Dem kann man nur Zustimmen.

Physik vs. Lobbyinteressen

Wenn hier von "Konzernabhängigkeiten" bzgl. der Stromlieferanten gesprochen wird, sollte man sich auch fragen, wie denn der Erdöl-Produktpreis gestaltet wird und wer da unabhängig sein kann, Strom kann dagegen jeder selbst herstellen.
Je höher der Anteil der Erneuerbaren liegt, desto grüner werden auch E-Autos, beim Beziner/Diesel ist dies nicht möglich.
Hybridfahrzeuge sind -abgesehen eines kleinen Range-Extenders- nur eine kurzzeitige Lösung, da auf beiden Seiten zuviel Gewicht, bei zu kleinem Nutzen mitgeschleppt wird.

Warum nun der Begriff "Physik" in die Kopfzeile?
Durch fossile Brennstoffen emitieren wir zuviel CO2, CO u.m. als der natürliche Kreislauf dafür ausgelegt ist, die Meere werden sauer (CO2 wird aufgenommen, Kohlensäure resultiert) und die Gefahr eines klimatischen "Runaway Effects" besteht.
Wenn man auf NASA, DLR, u.a. hört ist es keine Frage der "Klimalüge", sondern der "Klimaleugnung", defacto hat unser Öl-Konsum großen Einfluss auf unsere einzige Umwelt.

Scheinheiliges Verhalten von Regierung und Industrie

Im Grunde genommen können Regierung und Industrie gar kein Interesse an Elektromobilität haben.

Nicht nur, dass der Kunde gnadenlos bei dem Wirrwarr von unterschiedlichen europäischen Steckernormen der Ladekabel, den fehlenden Ladestationen (und wenn dann sind sie besetzt), der mangelhaften Reichweite, den sündhaft teuren Ersatzbatterien (die wollen ja mal ausgetauscht werden), den horrenden Kosten für die Ladestationen im Eigenheim abgezockt wird (der Gewinnmaximierung sei Dank), nein wer kompensiert eigentlich die astronomischen Steuerausfälle beim Benzinwegfall?

Richtig, niemand und daher wird die Elektromobilität erst kommen, wenn sie Gewinnmaximiert ist, auch für den Staatshaushalt!

Die Politik muss festlegen...

dass ab dem Jahr 2027 keine Benziner mehr zugelassen werden dürfen und die Tanken auf Strom und Wasserstoff umgestellt werden müssen. Die Automobilhersteller werden das dann schon hinkriegen. Die können schon ganz flexibel sein, wenn sie es müssen.

Ähnlich wie beim Airbag damals hilft nur der Zwang.

Das E-Auto ist nicht anders als Windkraft ....

... und manchmal geht es halt nicht ohne Hilfe der Staates.

Das Subventionierungprogram von E-Autos in den USA ist umstritten aber jeder sollte sich fragen wieviel Autos Tesla wohl ohne diese Subventionen des Staates and die Kaeufer wohl verkauft haette und ob sie die Entwicklung vorangetrieben oder doch lieber eingestampft haetten. Aber genau weil Tesla und andere weitergemacht haben gibt es heute halt eine neue Generation Batterien welche nicht nur 'umweltfreundlicher', sicherer und leistungsfaehiger sind sondern auch die Einsatzmoeglichkeiten enorm erweitert haben. Und die Unternehmen werden lernen und die Generation Batterien wird alles was wir heute haben in den Schatten stellen. So funktioniert Fortschritt. Und das kostet halt auch wenn einige das Geld gern in einem anderen Budget sehen wuerden. Deutschland muss sich entscheiden. "Egoistischer" Marktfuehrer oder "Hilfsbereites" Mittelmass.

Subventionen Subventionen Subventionen

Der Staat hat kein Geld für so einen Unsinn !!

Die ganzen Ausgabenexzesse der Grossen Koalition werden schon genug Kosten.

Dazu noch die Eurokrise, die durch Merkel verursachte übers-Knie-gebrochene-Energiewende, die bis zu 50 Milliarden für die Flüchtlinge...

Schluss mit den Spendierhosen...

Elektroautos sind viel weiter als viele denken

bis vor kurzem hätte ich mit vielen kommentaren hier übereingestimmt: elektroautos sind noch nicht ausgereift, haben geringe reichweite usw... bis sich vor kurzem ein bekannter einen tesla gekauft hat. er fuhr vorher S-Klasse und sagt nach 3 monaten "nie mehr zurück". das auto hat ca. 400 km reichweite, tanken an den superchargern von tesla = kostenlos, beschleunigung von 0 auf 100 in ca. 3 sekunden, das ding fährt autonom so dass man sich vorkommt wie auf schienen, ich war völlig platt als ich kürzlich mitgefahren bin.
es ist ein dilemma dass ein us - startup den deutschen großkonzernen vormachen muss wie das geht so ein auto zu bauen, ich bin selber kürzlich den elektro - bmw 1 tag lang gefahren, das ist ein nettes spielzeug dagegegn...

einzig der preis (für mich leider zu teuer) hält mich aktuell davon ab dieses auto anzuschaffen. aber klar müssen die erstmal ne menge luxuskarossen verkaufen um mit dem gewinn die produktion der mittelklasse zu finanzieren. freu mich drauf...

Nicht umweltfreundlich?

Es gibt noch manches zu verbessern bei den E-Autos: größere Akkus, bessere Ladeinfrastruktur und niedrigere Preise. Aber die Umweltfreundlichkeit ist schon heute da: das Bundesumweltministerium sagt dazu: "Es zeigt sich, dass E-Fahrzeuge selbst unter Berücksichtigung des derzeitigen deutschen Strommix klimafreundlicher sind als vergleichbare verbrennungsmotorische Fahrzeuge, auch solche mit Spritspartechniken. Die Klimavorteile werden mit jedem Jahr, in dem die Energiewende im Stromsektor voranschreitet, größer." Und es lässt sich im Alltag prima nutzen, z.B. von mir seit 2,5 Jahren und über 42.000 km. Ich kenne Dutzende Leute, die sagen: nie wieder zurück zum Verbrenner. Kein Lärm, keine Abgase, Strom ausschließlich aus Erneuerbaren. Kein Problem.
Weiß jemand, wieviel Energie verbraucht wird und Abgase produziert werden für 30 Mio. Tonnen Benzin für Deutschland, jedes Jahr? Ich auch nicht, aber es ist sehr viel. Kosten? Jahreswartung 100 Euro, Kosten pro 100 km: 4 Euro. Keine Kfz-St

Planlos wie immer

Super Regierung, planlos wie immer.

Da bekommt also eine handvoll Waehler von Gruen/Schwarz ein kleines Dankeschoen.

Wenn man es ernst gemeint haette, haette man die Instalation von Ladestationen in Garagenhoefen, auf Firmenparkplaetzen und Parkhaeusern gefoerdert. Was nuetzt es das Fahrzeug etwas billiger zu machen, wenn man es nirgendwo aufladen kann?

Mit etwas Glueck halten die Ladestationen auch laenger als die Fahrzeuge und waeren so eine wesentlich nachhaltigere Foerderung. Aber um die Umwelt geht es eh nicht. Denn sonst wuerde die gesammte Verkehrs- und Wirtschaftspolitik anders aussehen.

Was muß ein Elektorauto können ...

... um auf breiter Front alltagstauglich zu werden?

1) Reichweite: ca 500 km
2) Ladezeit auf 80% Batteriekapazität: maximal 20 min.
3) Deutlich umfangreichere Modellpalette.
Außerdem fehlt ein flächendeckendes Netz von Ladestationen – vor allen Dingen an Autobahnraststätten - wie z.B. auf der A45 Autohof Wilnsdorf mit – nach meiner Erinnerung – 8 Tesla Supercharger-Stationen in entsprechendem Umfeld (Hotel, Restaurant, Burger King, Tankstelle mit Kaffeebar und Snacks)
Solange diese Fakten nicht gegeben sind, bleibe ich bei meinem Hybrid (Toyota Auris TS). Da ich zu 95% im Stadtgebiet unterwegs bin, brauche ich 4,7 ltr/100km E10, aber nur wenn ich rekuperativ fahre und bei Annäherung an eine rote Ampel mit dem (Elektro-)Motor bremse, was bei anderen Verkehrsteilnehmer allzu häufig nicht ganz so gut ankommt. Die überholen dann lieber, schauen mich vorwurfsvoll kopfschüttelnd an, um kurz vor der Ampel eine Vollbremsung hinzulegen.

Abhängigkeit von Stromkonzernen?

Im Gegensatz zu Benzin, Diesel, Wasserstoff kann Strom jeder selbst erzeugen und es gibt zig-tausende Stromerzeuger in Deutschland. Da wird es keine Abhängigkeit von wenigen Konzernen.

Keine Technologie subventionieren, die morgen von gestern ist

Die derzeitig weltweit als abbaubar geltenden Lithium-Vorkommen reichen für ca. 16 Mio. Elektro-PKW. Eine Massenproduktion, die den Namen verdient, ist damit ausgeschlossen. Wir sollten also nicht Steuer-Milliarden in eine Technologie stecken, die absehbar nicht zum Ziel führen wird. Es wird zwangsläufig ein anderer Ansatz benötigt. Elektroautos mit Akkus auf Lithium-Ionen-Basis zu fördern, ist wie hinter einen fahrenden Zug zu springen.

Sind E-Autos wirklich so umweltfreundlich ?

Ein reines E-Auto hat heute noch eine begrenzte Reichweite, Ferienfahrten sind nur in eingeschränktem Maße möglich. Wenn ich mir 2 Autos in die Garage stellen muss ist das nicht nur schlecht für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt !
Interessant sind die Car-Sharing-Konzepte für E-Mobilität in den Städten. Dort macht es Sinn und verbessert die Luftqualität - was nicht bedeutet dass die hierzu erforderliche Energie emissionsfrei produziert wurde.
Denkt man an die Gesamtenergiebilanz (Herstellung, Betrieb und Entsorgung/Recycling) so bietet das E-Fzg. bislang eher Nachteile - zudem altert die Technologie sehr schnell.
Hybrid-Fahrzeuge können dem Nutzer die Vorteile beider Antriebsarten bieten. Hier wäre eine breiteres Angebot wünschenswert. Das ganze jedoch mit steuerlichen Sonderzahlungen zu unterstützen halte ich für falsch und Betrug am Steuerzahler ! Einfacher und ohne Sonderaufwände könnten umweltfreundliche Fahrzeuge direkt bei der jährlichen KFZ-Steuer entlastet werden

Grundschulwissen

Einige wenige Physikstunden aus der Grundschule (die jeder einzelne von uns besuchen musste und durfte) reichen völlig aus,
um diesem Hype um das Elektro-Kfz den Stecker zu ziehen.
Ökobilanz gleich Null.
Der gute alte Ottomotor mit seinem Ausstoß vom Treibhausgas CO2 kann niemals schädlicher wirken als die Produktion eines Elektro-Kfz (u.a. Rohstoffabbau) plus die Produktion seiner Elektrizität mittels fossiler Brennstoffe und/oder Kernspaltung (bzw. die Herstellung von Windkraftanlagen/Staudämmen).
Jede Art von (physikalischer) Energieumwandlung sollte vermieden werden - denn sie kostet nur ungenutzt verschleuderte Energie!

E-Autos intelligent laden und ökologisch dimensionieren

Das Elektroauto wäre für diejenigen, die auf ein Auto angewiesen sind, eine echte zukunftsfähige Alternative zum gegenwärtigen Auto, sofern es sinnvoll konzipiert wird. Was meine ich damit?

Man sollte nicht einfach den "Strom aus der Steckdose" nehmen, sondern die Autos durch entsprechende "smarte" Netze nur dann aufladen, wenn der Strom sowieso im Übermaß zur Verfügung steht (Wind + Sonne) und die Netzbetreiber ihn "loswerden müssen". In der übrigen Zeit (Autos stehen ca. 23 h / Tag nutzlos herum) könnten die Autos sogar das Stromnetz puffern. Das wäre ein positiver Beitrag zur Energiewende.
Außerdem braucht kein Mensch ein Auto, dass in 3 sec auf 100 km/h beschleunigt. Wenn das E-Auto einem Kleinwagen mit gewöhnlichen Parametern entspricht, idealerweise sogar mit Leichtbauweise, dann wäre hier viel erreicht.
Noch besser wäre natürlich der weitere Ausbau des ÖPNV. Aber das ist ja nun ein ganz anderer Aspekt...

Übergangstechnologie

Was ich hier vermisse, ist die Diskussion darüber, dass die Technologie der Elektroautos eine Übergangstechnologie ist.
Die Zukunft liegt in der Brennstoffzelle. Eigentlich ist das Prinzip seit dem Verbrennungsmotor das gleiche: Ich bringe eine Energie in komprimierter, mobiler Form ins Fahrzeug und treibe es damit an.
Benzin ist ein guter Energieträger, aber leider zu dreckig und lässt sich nicht bezahlbar künstlich herstellen.
Also braucht man einen alternativen Energieträger:
Strom ist praktisch: Herstellbar, speicherbar und recht günstig. Großer Nachteil: Die Speichertechnik ist nicht ausgereift. Zu schwer, zu langsam. Das fällt uns übrigens gerade bei den erneuerbaren Energien auch auf die Füße.

Aber zurück zum Thema: Wasserstoff (für die Brennstoffzelle) ist der bessere Energieträger. Herstellbar, speicherbar, leichter und sehr hohe Energiedichte im Vergleich zum Strom.

Warum also Batterieautos kaufen?!

Gruss Fish76

Marktwirtschaft geht anders

Ich hab mal den Grundsatz gelernt "Der Markt regelt das", wie alle Kaufleute und Ökonomen.

D. h. wenn ein Produkt gut und richtig ist, setzt es sich durch- wenn nicht, floppt es.

Deshalb passt es so gar nicht zu der neoliberalen Denkschule der letzten Regierungen, wenn jetzt Ladenhüter mit Steuergeldern aufgehübscht werden.

Dann wären auch nicht alle gutbürgerlichen Häuser der wohlsituierten mit Solarkollektoren bepflanzt, wenn es nicht subventionierte Abnahmen zu Lasten der andern Stromkunden gäbe.

Eine typische Grünenforderung: Umverteilung von unten nach oben

Infrastruktur

Die beste Förderung wäre ein Ausbau der Infrastruktur,
reservierte Parkpläte für Elektroautos, öffentliche Ladestationen auf solchen Parkplätzen in Wohngebieten.
Das würde viele der Kehrseiten von Eletromobilität beseitigen und ein Elektroparkplatz allein wäre in vielen Großstädten schon ein Grund für den Wechsel.

PS: Wenn ich sowas lese wie "Elektromobilität is ineffizient" muss ich schmunzeln. Demjenigen ist wohl das Wort "Wirkungsgrad" im Physikunterricht irgendwie verlorengegangen.

Keine Subventionen!!!!

die Politik sollte für ein dichtes Netz von Ladestationen sorgen. Z.B. durch Automaten auf öffentlichen Grundstücken oder Tankstellen.
Aber kein Steuergeld zur Subvention der trägen deutschen Autoindustrie. Wenn die verdienen wollen, müssen sie auch investieren. Andernfalls machen ausländische Firmen den Gewinn. Auch die Energiekonzerne haben die Entwicklung verschlafen.

Der Anreiz ist nur für wenige gegeben...

Es ist mal wieder Typisch... Ein Anreiz der eigentlich nur einem geringen Zahl der Bevölkerung zu gute kommt.
Eine E-Wagen kosten mindst. 5000,-- mehr als ein normaler Wagen. Und die Menschen die einen neuwagen kaufen werden immer weniger.
Dazu ist die Frage, ist der Strom wirklich grün??
Und die Landbevölkerung wird ehh die Finger von diesen Fahrzeugen weg lassen.
Da sind 100 km Arbeitsweg am Tage keine Seltenheit.. aber dummerweise... sind die Reichweiten nicht großgenug. kommt ein Stau in den Weg oder im Winter geht garnichts mehr.. bleibt der Saft weg-- bleibt man liegen....
Super.. Schnee gestopere, und dann liegenbleiben...
Erst die Einsicht, nach Hause mit dem Straßenverkehjr ist nicht.. dann die Einsicht Heizung aus.. sonst garkein Strom mehr

Elektroautos sind ein

Elektroautos sind ein milliardenteurer Irrweg. Ökologisch unsinnig, teuer, geringe Reichweite,teure und schwere und grosse Batterien,... Besser wäre jetzige Autos mit 100% Biosprit oder Wasserstoff als Energieträger durch Hydrolyse. Merke: der Käufer hat immer recht und verschmäht aus o.a. und vielen anderen Gründen e-Autos. 5000 Euro Subvention wäre nutzlose Verschwendung von Steuergeldern.

Vandalismus

Ich stelle mir vor, ich hätte ein Elektroauto. In einer Großstadt stelle ich den Wagen an einer Ladestation ab, verbinde das Auto per Kabel (wie sonst?) mit der Ladestation und übernachte in einem Hotel. Wenn ich dann zurück komme und nach Hause möchte, ist das Kabel zerschnitten und die Batterie leer.

Der ADAC wird sich dann sehr feuen, den Wagen per Abschleppdienst, zu meiner Werkstatt zu bringen. Und wenn das dann hunderte sind?

Ich würde mich nicht trauen, über Nacht ein Ladekabel stecken zu lassen. Weil ich keine Garage habe, ist das schon ein KO-Kriterium. Ich müsste ständig neue Kabel kaufen und hätte nie ein einsatzbereites Auto.

Ein anderer Aspekt ... Die Batterien für E-Autos brauchen Lithium. Für einige wenige Autos ist das sicher eine vernünftige Technologie. Was wird, wenn die zahl der Nutzer in die Milliarden geht? Ist dann über Jahrzehnte überhaupt genug Rohstoff verfügbar?

Statt Prämien für die Käufer besser Geld in Forschung

statt Steuern (die wohl von Diesel- und Benzinfahrer gezahlt sind) in Prämien zu stecken, die einzelnen zugute kommen, sollte mehr Geld in Forschung gesteckt werden, um gute Autos mit besseren Akkus zu bauen.
Außerdem betrachte ich diese adhoc-Aktionen der Politiker als übertrieben und vor allem ungerecht gegenüber denen, die sich derzeit neue Sprit-Autos bestellt oder gekauft haben!!!

komisches Land Deutschland – versteh’ ich nicht

Wenn ich die Normverbräuche der „umweltfreundlichsten“ Verbrenner sehe muss ich lachen. Wer glaubt denn noch an solche Zahlen? Bei der Stromerzeugung ist der Wert echt. Bei Autos erschummelt, nicht praxisgerecht.
Anstatt den Käufern Geld zu „schenken“ sollten die Hersteller in die Pflicht genommen werden, ihre Marge auf ein vernünftiges Niveau runter zu schrauben.
Und bitte endlich vernünftige E-Fahrzeuge, keine umgerüsteten Verbrenner. Elektroantrieb erfordert Umdenken und Neukonstruieren. Alte Zöpfe müssen weg. Zum Beispiel die Legende von der großen Reichweite und von der Unabhängigkeit. Wieviele Privatleute fahren am Tag mehr als 350 Kilometer? Und wer von denen lässt das Auto nach der Fahrt kürzer als 2 Stunden stehen?
Wenn die Autobauer Elektro-Autos wollten, dann führen wir sie bereits. Es ist nicht gewollt. Die Dinger bringen nach dem Verkauf kein Geld mehr. Vielleicht nach Jahren eine neue Batterie und zum TÜV hin eine Mini-Inspektion für die Bremsen und die Beleuchtung.

Stromsteuer

Also ganz ehrlich: Der Strompreis macht da schon ordentlich Aua.

Elektromobilität in Europa

Elektromobilität in Europa wird die ultima ratio nach öffentlichen Nahverkehr und Zufußgehen werden.

Wenn ich lese, dass der neue VW-Staatsratsvorsitzende Müller fordert, dass die Förderung der Elektromobilität eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellen muss, habe ich starke Zweifel an der wirtschaftlichen Kompetenz und Selbsteinschätzung der europäischen Automobilhersteller. Als wären nur europäische Hersteller und mit starken Subventionen in der Lage diesen Markt bedienen zu können bringt man sich in Stellung und übt schon mal die Hand aufzuhalten.

Der Zug wird von den europäischen Herstellern verschlafen werden, sollen doch die Japaner und Amerikaner die Entwicklungsarbeit leisten. Weiter machen wie bisher ist doch billiger.

Ehrlichkeit notwendig.....

1- in den Städten fahren bereits E-Bahnen
2- CO2-Bilanzen der E-Autos schlechter
3- Umweltbilanzen der E-Autos schlechter
4- wenn E- Individualverkehr, dann E- Bikes
5- 'Recycling' der 500 kg Batterie je Auto wäre aus Kostengründen eher Sondermüll

Keine staatlichen Eingriffe notwendig, der Markt wird's schon richten.....

Wie? Wieviel? Wohin?

Fassen wir zusammen:

1. Viele Pendler wohnen nicht im Eigenheim, was das Laden des E-Kfz zuhause, wie auch am Arbeitsplatz praktisch ausschließt.

2. Ist der Anreiz von 5.000 EUR kein echter, wenn die Mehrpreis eines E-Kfz gegenüber einen Verbrenners um das 2-fache darüber liegt.

3. Sehe ich das mit den Dienstwagen auch als Hebel. Zwingt man die Industrie durch entsprechende Steuerpolitik dazu E-Kfz zu fahren, so wirkt sich dies massiv auf die Fertigungszahlen und in Folge dessen auf die zukünftigen Produktionskosten von E-Kfz aus, was dann wiederum in Zukunft Kaufanreize für den Privatanwender nach sich ziehen könnte.

4. Alles bisherige sind nur hilflose Versuche das Volksgewissen zu beruhigen, tragen aber nicht im Geringsten zur Erreichung der Umweltziele bei !

5. Wer sich das Trauerspiel der vergangen Jahrzehnte ansieht, stellt resigniert fest:
Es geht immer nur um die Interessen weniger Lobbyisten und ihrer Hintermänner, nicht aber um das Wohl der Menschen.

Gute Nacht !

Kohlestrom zum Laden

Sie schreiben: "der Kohlestrom zum Laden kann E-Autos zu Dreckschleudern machen, stellten US-Forscher kürzlich fest: Quecksilber und andere Schadstoffe aus Kohlemeilern verhageln die Umweltbilanz." Ja natürlich bin ich auch gegen Kohlestrom. Aber ich finde, dieses Argument darf keines gegen ein E-Auto sein. Weil diese Kohlekraftwerke auch ohne E-Autos den Strom produzieren. Oder habe ich da was falsch verstanden? Eine Verkaufsförderung mit einem staatlichen Zuschuss und anderen Vorteilen halte ich grundsätzlich für sinnvoll. Bitte nicht immer alles schlecht reden.

Was berät denn die Kanzlerin?

So gesehen doch nur eines...
Man solle doch mal im Net „Power to Gas“ eingeben, also wie aus Strom in der Verbindung mit Wasser, Wasserstoff wird und mit einem Wasserstoffmotor kann ich eine Mofa bis hin zum Leopart 2 alle Fahrzeuge betrieben – CO² - Neutral.
Nur ist das Problem dieses, dass sich Jeder mit eine Solaranlage, seinen eigenen Kraftstoff herstellen könnte und dann hätten die Stromgiganten keinen Gewinne, wo ein unnötiger Aufwand, alias: „Wir fahren sauber“ teuer vom Michel bezahlt werden soll!
Oder anders gesehen. Wer die Macht über die Energie hat, hat auch die Macht über das zahlende Volk!
Elektroautos klingt naturfreundlich und so, nur stellt sich die Frage: „Wo will man denn nun das Endlager für den Atommüll errichten – und - gibt es denn schon so was wie ein Endlager?
LG Coolchen

Apartment vs. Eigenheim

In meinem Apartmentgebäude gibt es einen Waschraum, in dem alle Parteien ihre eigene Maschine aufstellen, incl. Stromanschluss, der am Zähler des eigenen Apartments hängt. Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Modell auch für Elektro-'tankstellen' in der Tiefgarage des Apartment-Gebäudes möglich wäre - es würde nur ein wenig kosten so etwas (einmalig) nachzurüsten.
Problematisch sehe ich jedoch die lange Ladezeit wenn man länger unterwegs ist. Ein Benzintank ist in 2 min voll (= 600 km Reichweite erhalten), während ein E-Auto dafür denk ich mindestens eine halbe Stunde braucht.

Weiterhin zum Beitrag: Könnte man mal bitte das Wort 'Kohlemeiler' bei Wiki eingeben? Was diese Apparaturen in der Diskussion um Strom zu suchen haben ist aüßerst fragwürdig. Wahrscheinlich geht es um 'Kohlekraftwerke'. Als seriöse Nachrichtenseite sollten doch bitte korrekte unparteiische Begriffe verwendet werden.

Subvention einer Technik, die weit von Ihrer technischen Reife

ist, ist relativ sinnlos. Solange die Kapazitäten der Akkus, ihre Lebensdauer bezüglich Ladezyklen und Ihr Preis nicht mindestens um einen Faktor 10 verbessert ist, kann die Regierung ruhig 10000 Euro Prämie zahlen und das ganze bleibt ein Flopp. Z. Zt. in Australien erlebe ich dort zumindest ganze andere jedoch landestypische Vorteile, die in Europa nicht zutreffen. In einem Land mit a) viel Sonnenexposition und b) ausserhalb der Ballungszentren weite wenig erschlossene Bereiche mit viel Sonne kann eine dezentrale Versorgung weniger Fahrzeuge ohne Benzintankstellen viel Sinn machen. Im dicht besiedelten Zentraleuropa sieht das ganze jedoch wesentlich unvorteilhafter für Elektroautos aus.

Hormone statt Prämien

Die Entscheidung, welches Auto gekauft wird, hat selten mit "Vernunft" zu tun. Sonst würde jede Familie mit mehr als zwei Kindern einen Kleintransporter fahren und nicht, wie es scheint, eines der unsäglichen SUVs. Vielmehr geht es um Gefühle. Man sehe sich dazu mal die Autowerbung an. Und den Fahrstil der Menschen. Sie wollen höher als die anderen stehen/sitzen, vor ihnen fahren und ein größeres Revier/Stück Strasse für sich reklamieren. Reine Ersatzbefriedigung.
Wer das E-Auto fördern will, erreicht dies nur, indem er es schafft, es mit diesen Bedürfnissen zu assoziieren.

Mal ganz davon abgesehen, dass die wirkliche Lösung des Problems weniger Individualvekehr und mehr und bessere öffentliche Verkehrsmittel ist.

Eauto

Zur Zeit kostet eine Tesla Ersatzbattery zwischen 7 und 8 tausend US dollars. Und was passiert wenn die Elektro Gridlinie ausfaellt well der Elektro Bedarf zu hoch ist? Was IST dann die Alternative? Pferdegespaenne vielleicht. Aber wir haben ja auch eine hohe Zahl an ESELN.

nunja

wenn das zeug was taugen würde,wären ja auch käufer da.soviel zur marktwirtschaft.

@23:48 von naurmel

"Alte Zöpfe müssen weg. Zum Beispiel die Legende von der großen Reichweite und von der Unabhängigkeit. Wieviele Privatleute fahren am Tag mehr als 350 Kilometer?"

350km werden nur von sehr wenigen, sehr teuren Elektrofahrzeugen erreicht. Die Mehrheit schafft gerade mal 100 - 120km.

Wenn aber keine großen Reichweiten mehr möglich sind (das reicht von hier aus gerade mal knapp bis zur nächsten Großstadt, aber nicht mehr zurück), dann muß es brauchbare Alternativen geben. Die Bahn ist es derzeit sicher nicht, der nächste ICE-Bahnhof liegt ca. 2h Bummelbahnstrecke entfernt (eben in der nächsten Großstadt), hier gibt es nur Regionalzüge, die an jeder Miste halten.

Nein, ich lebe nicht auf dem platten Land, meine Heimatstadt hat über 100000 Einwohner und liegt mitten in D.

Prämie uninteressant

Mich interessiert keine Prämie, denn die wird von den Unternehmen ja doch auf den Preis aufgeschlagen. Was mich interessiert ist die Reichweite eines Fahrzeugs. Solange die bei 100 oder 200 km bleibt, kann ich mit einem Elektroauto nichts anfangen. Wäre sie 500 km würde ich auch 5000 Euro mehr für ein E-Auto bezahlen - schon alleine um den Scheichs und Autokraten dieser Welt eins auszuwischen.

Tonnen schwere Porsche Cayenne S E-Hybrid

3,4l ??
Sind das die Herstellerangaben? Lol.
Die Abfrackprämie hatte, seinerzeit, schon einen Effekt gehabt, warum sollte es hier nicht funktionieren? Der größte Anreitz könnte sein, ein großes Netz von Ladestationen. Und wenn argumentiert wird, die meisten Autos stehen in Garagen, ja, aber ich will mit dem Auto fahren und ich habe keinen Schlepper um die Garage überall mit hin zu nehmen. In anderen Ländern klappt es besser, weil das Ladenetz gut ausgebaut ist!
Der Autoindustrie muss auferlegt werden, dass sie sich am Netzausbau beteiligt, grundlage könnte die Zahl der verkauften Autos mit Verbrennungsmotor sein, ist die hoch, muss mehr Abgabe für's Netz gezahlt werden!

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