Belgien muss Großkonzerne zur Kasse bitten

11. Januar 2016 - 15:56 Uhr

Die EU wirft Belgien vor, 35 multinationalen Unternehmen ungerechtfertigte Steuervorteile eingeräumt zu haben. Jetzt soll das Land mehr als 700 Millionen Euro von den betroffenen Unternehmen einfordern. Und die EU-Kommissare wollen sogar noch nachlegen.

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Kommentare

Das kann Juncker nicht gefallen :-)

"Die EU-Kommission hat einen Erfolg gegen unfairen Steuerwettbewerb erreicht. Sie verlangte von der belgischen Regierung, rund 700 Millionen Euro von 35 multinationalen Konzernen einzufordern."

Am Ende muß Juncker nachlegen und 'seinem' Luxemburg ans Bein pinkeln für den Bockmist den er dort als Ministerpräsident eingestielt hat ;-)

Nuja

700 Millionen werden der belgischen Staatskasse gut tun.

Am besten man investiert das in den Ausbau der EE, mit dem "An, aus, an, aus, an, aus-Strom" aus den maroden AKW kann man nun wirklich keine Versorgungssicherheit gewährleisten.

Gruß, zopf.

Erster Schritt und Luxemburg?

Wie sieht es denn mit Luxemburg aus? Hier gab es viele Hinweise, allerdings ist der ehemalige luxemburgische Premier und Finanzminister mittlerweile Präsident der EU-Kommission. Wird Luxemburg jetzt deshalb geschont?

Wenn Grammatik den Sinn verändert

"Der Europaabgeordnete der Grünen, Sven Giegold, nannte die (...)"

Nein, es gibt im aktuellen Parlament 11 Abgeordnete der deutschen Partei Bündnis90/Die Grünen, in der Fraktion "Die Grünen/Europäische Freie Allianz" mit insgesamt 50 Mitgliedern.
Richtig wäre der Satz also ohne die Kommata. Oder mit "Ein Europaabgeordneter..."

Sorry, da konnte ich nicht widerstehen.

endlich ! -sehr gut !

ein prima Zeichen für Steuergerechtigkeit !Nicht nur arme Rentner werden zur Kasse gebeten ! Weiter so !

Kann das sein?

Noch immer kein Kommentar. Kann das sein?

Wie es scheint, hat die EU eine Entscheidung im Sinne der "kleinen Leute" und "kleinen Unternehmen" getroffen.

Kann das sein?

Offenbar ja. Gut so und bitte mehr davon.

warum erst jetzt ?

Was mich an der ganzen Sache allerdings stört ist doch die Tatsache das nicht die EU-Kontrolle herausfand was in Belgien abläuft. Da wurde wohl der Druck auf Brüssel enorm gross. Schade, schade,... ich als Deutscher hatte mir einmal viel erhofft von der EU. Von Gemeinschaftssinn weit und breit nix zu sehen. Wie ich es schon einmal zu einem anderen Artikel schrieb, jedes Land denkt nur an sich selbst. Wenn es aber an die Verteilung von EU-Geldern geht, wow, dann ist auf einmal jeder Europäer. Das einzige was für Otto-EUNormalbürger gut gemacht wurde ist freies Reisen und sich seinen Wohnort und Arbeitsplatz sich innerhalb dieser Gemeinschaft aussuchen zu können wo man möchte.

Wie bitte?

"EU zwingt Staat zum Steuern (in angemessener Höhe) eintreiben"
Eine Meldung, die eigentlich schon wieder traurig ist, so lustig wie sie klingt.

hunderte milliarden

es geht um hunderte milliarden steuerausfälle für alle möglichen europäischen länder!!! griechenland könnte schuldenfrei sein und zigtausend suizide hätten niemals stattgefunden wenn einige nicht zu gierig wären.
.
gierde zerstört.

Europäische Werte verletzt?

Wann kommen denn Lux/NL/Irl mal dran?

Und so nebenbei: Warum spricht man hier nicht von der Verletzung europäischer Werte? Ist dies ausschließlich (Ost-)Mitteleuropäern vorbehalten?

Das ist eben EU

Der eine Staat gönnt dem anderen nichts. Degradieren wir die EU als EWG zurück, hier werden weder humanitäre noch fiskale Ziele verfolgt. Da ist Deutschland auch kein Unschuldslamm. Dieses System richtet sich gegen alle Europäer.

Betrügereien

...und dann wäre da noch Luxemburg, Niederlande, Kanalinseln....

Wie lange muss sich der normale Bürger solche Betrügereien noch gefallen lassen ?

Weißer Schimmel

na, da haben sie aber an den falschen appeliert.

Jammern der Kriminellen unerträglich

Es werde "sehr große Konsequenzen" für die Unternehmen bedeuten und sei zudem rechtlich schwierig, sagte van Overtveld.

Wie immer in diesen Fällen kommt da bei mir der Hass auf: Die armen armen Firmen konnten natürlich nicht damit rechnen, dass der Schwindel auffliegt und deshalb natürlich auch keine Vorsorge treffen. Die daraus resultierenden Gewinne wurden natürlich rechtzeitig in Sicherheit gebracht oder ausgeschüttet und jede Nachforderung würden die armen Unternehmer jetzt natürlich in existentielle Schwierigkeiten bringen! Oh ja, verschont diese armen Leute!

Und wenn man dann noch bedenkt, dass dieses System ja quasi von Herrn Junker erfunden wurde und welche Funktion dieser Mensch heute hat, kommen Gewaltfantasien auf...

Diese multinationalen Konzerne

haben gewiefte Buchhalter und Rechtsanwälte, die das ganze so richten werden, das am Ende kein einziger Cent nachgezahlt werden muß.

Die Gier dieser Konzerbosse ist leider unkurierbar.

Da wird doch mit Sicherheit gleich gejammmert, wie hoch doch die Lohnnebenkosten seien, wie hart der Wettbewerb und am Schluß kommt dann noch die unverhohlene Drohung, die Produktion doch gleich andernorts zu verlagern. Stichwort Arbeitsplätze. (was Großkonzerne sowieso tun)

Wer das "Neue Schwarzbuch Markenfirmen" gelesen hat, weiß, das diesen Leuten kein mieser Trick zu schäbig ist, um nicht daraus einen Vorteil für sich zu ziehen.

Und wenn man in Luxenburg vergrault werden sollte, kriecht man halt in ein anderes Steueroasenschlupfloch.

El Capitan

um 17:20 von Didib57

"Das ist eben EU. Der eine Staat gönnt dem anderen nichts."
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Schliesslich soll ja Belgien Geld eintreiben und nicht zurückgeben. Grundsätzlich ist das einer der grössten Skandale heutzutage, dass Firmen ab einer gewissen Grösse eine fiskalische Sonderbehandlung erhalten. Das ist institutionalisierte Korruption, die allen Bürgern und Bürgerinnen, speziell aber den ärmeren zwei Dritteln, massiv schadet.

BeNeLuxen jeder ist sich selbst der Nähste

Nicht nur Belgien schädigt die EU auch Irland, London, Luxemburg, Holland, Italien, Lichtenstein, Monaco, Schweiz, Andora, Greece, und viele Länder, haben asoziale Steuerkonzepte zu ungunsten der Europäischen Gemeinschaft ( falls es sowas gibt ). Deutschland gibt auch sein bestes mit Lohndumping und unausgeglichener Exportbilianz.
Ich dachte das sich das durch die EU und den € zugunsten aller Europäer verändert.
Doch es ist durch H.Junker nur noch schlimmer geworden.

Großkonzerne zur Kasse bitten

was kann mann dazu noch sagen überall Betrug und Korruption mir reicht es langsam, ich dachte das gibt es nur östlich der EU......

Es ist gut, wenn die EU

Es ist gut, wenn die EU Staaten zwingt, ihre unfair niedrigen Steuersätze an durchschnittliche Werte anzupassen.

subvention jobkiller

wenn vorrangig us-konzerne keine steuern zahlen in europa und diese konzerne, beispielsweise amazon, mit ihren hocheffizienten geschäftsmodellen mitbewerber verdrängen, darf man anmerken, dass jobvernichtung dank juncker und der mitwisser in der politik subventioniert wird. ein weiteres puzzleteil.

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