Kommentare - Abgas-Skandal: US-Behörden verklagen Volkswagen

04. Januar 2016 - 19:37 Uhr

Im VW-Skandal machen die US-Behörden ernst. Das US-Justizministerium und die Umweltbehörde EPA reichten eine Zivilklage gegen den Autobauer ein. Dem Konzern werden der Einsatz von Betrugssoftware und Verstöße gegen das Luftreinhaltegesetz "Clean Air Act" vorgeworfen.

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Kommentare

Wirtschaftskrieg der USA

anders kann man dies nicht nennen. Da wissen wir, was auf uns mit TTIP zukommt.

Natürlich will ich nichts beschönigen und VW muss nachbessern. Natürlich sollte auch eine ordentliche Strafe kommen.
Aber bei amerikanischen Unternehmen hatte man Nachsicht, obwohl durch Serienfehler sogar Menschen ums Leben gekommen sind. Durch die Abgasmanipulation ist niemand ums Leben gekommen, niemand hatte einen finanziellen Schaden und die Autos werden nachgebessert.

Betrüger gehören ins Gefängniss.

Nunja, so schlimm wird es gewiss nicht kommen. Der Aktionär wird die Strafe schon zahlen. Im Fall von VW also zu einem gutem Teil das Land NRW. Die Verantwortlichen bekommen eine Millionen Abfindung. Vieleicht findet man ja auch einen Ingenieur aus der zweiten Reihe der geopfert werden kann.
Ob die deutsche Justiz auch so konseqent gewesen wäre, wenn sie es gewusst hätte?

Nicht so einfach wie in Europa

In Europa hat VW ein leichteres Spiel die Käufer hinters Licht zu führen. Man muß auf keinem Fall mit Konsequenzen rechnen, man hat ausserdem die Politik fest im Griff. In Europa ist es auch egal ob Werte realistisch sind oder nicht, hier hat man sicher bei der Erfassung von Werten wie dem NEFZ Labortest eifrig an der Verordnung mitgeschrieben. In Europa haben es Konzerne wie VW auch leichter Schadstoff oder Mehrverbrauch zu verstecken, immerhin sorgt die Kanzlerin höchstpersönlich dafür das strengere Regeln und deren Einführung weit nach Hinten verschoben werden.

Anstatt das wir Verbraucher uns dieses Mal freuen das dieses Lügengebilde aufgedeckt wird, schieben wir den schwarzen Peter den Amerikanern zu. Oft ist das richtig, in dem Fall sollte aber Dankbarkeit über die Härte folgen. Jetzt muss die Politik auch bei uns handeln. Mal schauen mit wieviel Einfluss der Konzerne das geht. Bestimmt wieder eine weichgespülte Regelung.

Eines steht aber fest, Betrug ist Betrug, egal von Wem!!

jetzt wirds eng

und was sacht der herr wulff und seine ehemalige chefin, Frau Dr. Merkel zu den betrugsvorwürfen? schliesslich ist das land niedersachsen, also deutschland, der grösste anteilseigner an VW. ein wenig verpflichtet eigentum schon, würde ich als bürger denken.

eindeutig Konkurrenz Bashing

Ausgerechnet die Amerikaner mit ihren SUVs und den dicksten Schlitten weltweit und mit Motoren, die immer noch vorsintflutlich mit 6L - nein nicht Verbrauch - sondern Hubraum in Uralttechnik daherkommen.

Wozu dient also der "CleanAirAct" genau? Ach ja es geht jetzt ja um Industrie 4.0 wo die Amis mit Google und Co auch in die Autobranche wollen. Na klar da trifft es sich gut einen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Vielleicht wird er ja mitsamt seinem absolut höchsten technischen Know-How Ende des Jahres für kleines Geld an der Börse gehandelt!!

Nur eins kann man der VW Führung nicht verzeihen. Die unglaubliche Naivität und Dummheit, sich auf so eine Software einzulassen. Unfassbar. Leider wird es wie immer die Kleinen treffen. VW Mitarbeiter weltweit.

puh

was ein Glück. Wieso muss eigentlich nur VW blechen?

einer muss...

vielen Dank an unseren besten Freunde aus Übersee, die wirklich um Umwelt und Ordnung sorgen.
ich vermute nur, dass mit dem TIP weitere Klagen noch schneller und einfacher an alle europäische Verbrecher anrollen werden.

Was soll's

Es wurden lediglich Werte manipuliert. Nicht schön, aber es gibt schlimmeres. Jedenfalls ist dadurch niemand gestorben. Jetzt mit Milliarden-Strafen anzurücken finde ich außer Verhältnis. Wenn man die Autowerke kaputtstraft sind sie eben nachher weg und die Arbeitsplätze auch. Muss man halt wissen.

Bitte nicht gleich alle einsperren

@ Axtos:
"Betrüger gehören ins Gefängniss."

Aber bitte nicht für solche Lappalien, wie ne Software, die erkennt, dass die Karre bloß auf dem Prüfstand steht.

@ willi wupper sen.

"jetzt wirds eng und was sacht der herr wulff und seine ehemalige chefin, Frau Dr. Merkel zu den betrugsvorwürfen? schliesslich ist das land niedersachsen, also deutschland, der grösste anteilseigner an VW."

Ohje. Finden Sie das nicht auch ein bisschen arg weit hergeholt? Da wäre ja halb Deutschland im Knast. Außerdem war Frau Merkel nie die Chefin von Herrn Wulff.

Echte Sorge um die Umwelt

@ Artruss:
"vielen Dank an unseren besten Freunde aus Übersee, die wirklich um Umwelt und Ordnung sorgen."

Genau, die Amerikaner sind die wahren Ökologen. Sie fahren kaum Diesel. Dafür aber Pickups mit Achtzylinder-Ottomotoren, selten unter 25 Liter Super auf 100 km.

Einfach abwickeln und Verträge rück abwickeln

Einfach abwickeln und Verträge rück abwickeln, es ist vorsätzlicher Betrug zu Lasten, auch der Deutschen Käufer, die bei Weitem noch geschädigt sind durch die hohen Verkaufspreise im Vergleich der USA, da gab`s den voll ausgestatteten Passat in den USA zum Preis des Polo Cross, angeblich wegen den hohen Lohngefügen in Deutschland, sie vergleichen die DM - Zeiten mit den Zeiten des Euro nun. In den USA gab es freihändig Gutscheine für 1000,- Dollar, hier bei VW in Deutschland werden Kugelschreiber mit Firmenlogo verteilt.
Solange es hier um angeblich Arbeitsplätze geht und Ruhe - Sitzposten der Politiker in den Konzernen wird sich nichts ändern in Deutschland, es geht hier um Arbeitsplätze, da ist vorsätzlicher Betrug erlaubt zu Lasten der deutschen Verkäufer.

Gleichbehandlung ??

Man bekommt so langsam den Eindruck , dass eine gleiche Behandlung und Bestrafung nicht gegeben ist. Schon während der Bankenkrise wurden amerikanische Banken deutlich weniger intensiv recherchiert und bestraft als die europäischen Kollegen. Die Forderungen an VW sind existenzbedrohend und eine einseitige Belastung für die Industrie in Europa. Falls dies ein neues Instrument der Konkurrenzreduzierung sein sollte, ist zu überlegen ob das neue Handelsabkommen nicht grundlegend zu prüfen ist. Jedenfalls es ist schockierend.

Ob das ein Wirtschaftskrieg

Ob das ein Wirtschaftskrieg der USA gegen Deutschland ist kann ich nicht beurteilen.

Mir geht es darum dass VW MICH vorsätzlich betrogen hat, ich glaubte ein technisch hervorragendes Auto zu fahren und jetzt erfahre ich dass es Schrott ist.

Daher gehört VW bestraft, zumindest passiert das in den USA. VW - Freunde können aber jubeln, in Deutschland wird durch die Verbandelung mit der Politik nichts passieren.

GM zahlte nur 900 MIo für min 100 Tote

Bei GM waren 2,6 Mio Fahrzeuge, über 100 Tote und die Fahrzeuge wurden komplett unsicher.
Die haben sich mit 900 Mio verglichen mit US-Verkehrsaufsicht.
Eine Milliardenklage für 600.000 betroffene Fahrzeuge, ohne bewiesene Tote, das ist nur übertrieben.

Eigentlich sollte man bei VW froh, dass die Diesel sich nicht so gut verkauft haben.

Enteignung

@ Norge3:
"VW verstaatlichen , Familie Piech und Porsche enteignen."

Die Klage dagegen würde ja jeder Rechtsreferendar erfolgreich durchziehen.
Nö, ich find's besser, der Staat hält sich an die Gesetze.

Nachrechnen....!

Die Verbrauchszahlen lassen sich doch nachrechnen.
Verbrauchte Menge : gefahrene Kilometer X 100 ergibt den Verbrauch auf 100 Km .Früher lag in jedem Auto eine Parkscheibe mit drehbarer Verbrauchstabelle da war es
einfacher. Den Herstellern glauben ist Jedermanns Sache...!

@21:12 von hofer andreas

Mir geht es darum dass VW MICH vorsätzlich betrogen hat, ich glaubte ein technisch hervorragendes Auto zu fahren und jetzt erfahre ich dass es Schrott ist.

Es mag Ihnen ja besser gehen, wenn auch Sie mal ganz laut schimpfen, ändert aber nichts daran, dass Ihre Aussage vollkommen unsachlich ist: Wenn Ihr Auto wirklich Schrott wäre, dann könnten Sie damit jetzt weder fahren noch könnte VW es dann für wenige hundert Euro reparieren.

@Wohlstandsbäuchlein, 20:38 - Profitable Gesundheitsschädigung

Gehe ich recht in der Annahme, dass die "Software-Lappalie" des VW-Konzerns den gesundheitsschädigenden Schadstoffausstoß der VW-Automobile verschleiern sollte, weil der Konzern die Motorkosten reduzieren wollte, um seine Automobile aus Profitgründen auf den Märkten dieser Welt konkurrenzfähig zu machen, wobei er beispielsweise den Anstieg der Asthma-Erkrankungen wissentlich herbeiführte?

Geschäftsrisiko

Geschäftsrisiko für alle Firmen, die in den USA Geschäfte machen wollen.
TTIP lässt grüßen.

Tadelloser Schrott

@ hofer andreas:
"Mir geht es darum dass VW MICH vorsätzlich betrogen hat, ich glaubte ein technisch hervorragendes Auto zu fahren und jetzt erfahre ich dass es Schrott ist."

Naja Schrott.
Es wird ein Plastikteil eingebaut und eine Software upgedated (eines meiner Lieblingswörter) und die Sache hat sich. Machen wir uns nix vor, der Dreier, die C-Klasse oder der Focus haben auch nicht weniger Dingsoxid rausgepustet als der Golf.

@ wiesengrund

"Gehe ich recht in der Annahme, dass die "Software-Lappalie" des VW-Konzerns den gesundheitsschädigenden Schadstoffausstoß der VW-Automobile verschleiern sollte, weil der Konzern die Motorkosten reduzieren wollte, um seine Automobile aus Profitgründen auf den Märkten dieser Welt konkurrenzfähig zu machen, wobei er beispielsweise den Anstieg der Asthma-Erkrankungen wissentlich herbeiführte?"

Wow, vor so viel geschliffener Rede muss ich passen, Sie haben wahrscheinlich recht. Gegen die Profitgründe komme ich nicht an.

Es ist sehr schmerzhaft aber sehr gut...

… Dass man auch in D jetzt erfahren muss, wie es sich anfühlt, ungleich behandelt zu werden. Vielleicht wird es irgendwann auch so weit einwirken, dass man ungleiche Behandlung einiger anderen Länder, auch durch D selbst, endlich wahrnimmt und sogar, wer weiss, etwas dagegen tut?

Risikofaktor Schummeln

@ Hansi2012:
"Geschäftsrisiko für alle Firmen, die in den USA Geschäfte machen wollen.
TTIP lässt grüßen."

Wer schummelt, wird hoffentlich überall auf der Welt ein Risiko eingehen. Wenn das ein Argument gegen TTIP sein sollte, dann bin ich ab jetzt für TTIP.

einfach ignorieren

Selbst wenn VW 1 Mrd. Gewinn pro Jahr in den USA macht lohnt sich das sicher nicht. Es müssten 16 Jahre Autos ohne Gewinn verkauft werden. Daher einfach den amerikanischen Markt in den Wind schreiben, die New Yorker Börse verlassen und dann... jedes Urteil einfach aussitzen.

Alternative: der Weg in die Pleite.

Alles aufgeklärt?

Ich dachte immer, die in den Autokonzernen wissen alles über mein Fahrzeug und jetzt kommt raus, dass sie nach Monaten in ihren Computern immer noch nicht gefunden haben, in welchen Autos diese Software gespeichert ist.
Und den Verantwortlichen haben sie jetzt auch gefunden: Dem Vernehmen nach soll es sich um einen polnischen Praktikanten handeln, der aber den Konzern schon vor langem verlassen hat.

19:59 von willi wupper sen.

jetzt wirds eng

und was sacht der herr wulff und seine ehemalige chefin, Frau Dr. Merkel zu den betrugsvorwürfen? schliesslich ist das land niedersachsen, also deutschland, der grösste anteilseigner an VW. ein wenig verpflichtet eigentum schon, würde ich als bürger denken.
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Glauben Sie das unter Herrn Wulff im Betriebsrat weniger Gewerkschaftsvertreter im Aufsichtsrat waren?
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Stellen Sie sich Ihren Kommentar vor, wenn es nicht um ein "mitbestimmtes Unternehmen" gehandelt hätte?
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Meine Sie das Frau Merkel als Wulffs Steuerberaterin tätig war?
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War da nicht auch ein Exkanzler als Ministerpräsident in Niedersachen?
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Oder wollen wir nicht soweit zurückgreifen?

TTIP nein Danke. Das ist erst

TTIP nein Danke. Das ist erst der Anfang. Lieber Handel mit Rußland und China

Aha.....

die USA machen und fertig. Und das ist der Auftakt. Wir werden uns noch wundern,,,!

Plastikteil, Softwareupdate, alles OK?

Oder wird in Deutschland die Affäre unter den Teppich gekehrt mit freundlicher Unterstützung vom Verkehrsministerium und dem KBA? Da schreiben manche von einem Wirtschaftskrieg der USA, ich denke jedoch, dass man sich dort einfach vom Konzern verarscht fühlte und die Reaktion ist eben die Ausschöpfung der juristischen Möglichkeiten. Dass bei uns aus diesem riesigen Skandal ein Skandälchen geworden ist, gibt mir zu denken und die Bagatellisierung in manchen Kommentaren ebenfalls.

VW hat gedacht, mal mit

VW hat gedacht, mal mit "schlauen" Tricks ein bisschen einfacher Geld zu machen. Man hat vermutlich 1-5 Milliarden eingespart, vielleichtr sogar nur 500 Millionen und muss nun büßen.

Da VW ein grosser Konzern ist, der eine gewisse Macht hat, freue ich mich. Das ist keine Schadensfreude, sondern eine Freude im Kontext der Gerechtigkeit!

Und wer über Arbeitsplätze klagt, ich würde ein paar Tausend Arbeitsplätze damit diffamieren, dem sag ich: WER VON DENEN HAT DENN AUF DIE KÄUFER GEACHTET, DIE BETROGEN WURDEN. Aber: Mit solchen Argumenten kommt man nicht weiter.

Viel wesentlicher ist der Fakt, VW hat im grossen Stil betrogen und keinen Deut um die Umwelt oder Gesundheit gegeben. UND das regt mich innerlich auf. Das ist eben typisch Konzern. Gesundheit und Umwelt, völlig uninteressant. Wenn die pleite gehen, mir ist es "recht".

Wer klagt eigentlich?

Nicht, dass VW in Schutz genommen werden sollte. Eigenartig aber - vielleicht amerikanisch? - dass ausgerechnet ein Land, dass sich so lange geweigert hat und noch weigert, Klimaschutzabkommen zu unterzeichnen, nun als großer Geschädigter auftritt!

um 20:46 von Wohlstandsbäuchlein

Genau, die Amerikaner sind die wahren Ökologen. Sie fahren kaum Diesel. Dafür aber Pickups mit Achtzylinder-Ottomotoren, selten unter 25 Liter Super auf 100 km.

Da stecken Sie aber noch mit Ihren Behauptungen in den 60er Jahren.
Mein 3 Tonnen SUV (in welchem Sie einen VW Polo parken können) mit 5.7L V8 Motor verbraucht im Durchschnitt 11 Liter Normal Benzin (nichtmal Super) dank Zylinderabschaltung, was bei einem Benzinpreis von weniger als 40 Cent pro Liter auch bezahlbar ist.
Als die Autos in den USA noch 20 Liter verbrauchten lag der Durchscnittsverbrauch auch in Deutschland noch bei 15 Litern (trotz der vergleichsweise kleinen Motoren mit 50 PS und weniger). Der Durchschnittsverbrauch der deutschen Fahrzeuge in den USA liegt übrigens über dem der USA Konkurrenz. (außer VW, die kennen alle Tricks...)

GM hat für dutzende Tote 0,9

GM hat für dutzende Tote 0,9 Milliarden bezahlt und jetzt soll VW für 0 Tote und Überschreitung von 8 tausendstel Gramm Stickoxid pro km viele Milliarden bezahlen ? Das riecht doch sehr nach politischem Schutz der heimischen Autoindustrie gegen ausländische umweltfreundliche ( = weniger CO2 als Benziner ausstossende ) Dieselfahrzeuge.

Geht es der US-Justiz wirklich nur um die Sache?

Die Abgaswerte der Diesel-VW in den USA waren real (trotz der falsch angegebenen Werte) immer noch sehr viel besser als die Abgaswerte (und die damit verbundene Umweltverschmutzung geringer) der KFZ amerikanischer Hersteller.
Und ist eigentlich vorstellbar, das die deutsche Justiz im Fall des Falles ein US-Unternehmen in gleicher Weise belangt?
Also geht es wirklich nur um die Sache - oder auch um Industrie-Politik zugunsten des eigenen Landes?

Einmalige Chance für die USA, die Folgen eigener Umweltverbreche

Wenn schon VW wegen einer Schummel-Software bei Abgasmessungen zu Milliarden Euro Strafe verurteilt werden sollte, bietet sich Amerika doch die einmalige Chance dieses Geld für eigene Umweltverbrechen einzusetzen:

1) Die USA soll mit den VW-Milliarden die Reste der von den USA im Irak verschossenen Uranmunition beseitigen, durch die die Anzahl der Leukämie- und Krebskranken um mehr als das Zehnfache gestiegen ist. Auch die Anzahl der Missbildungen ( Körper mit drei oder vier Händen oder zwei Köpfen) nehmen im Irak wegen der Uranmunition zu.

2) Eine Million Menschen leiden in Vietnam noch immer unter den Spätfolgen des Pflanzengiftes Agent Orange, darunter etwa 100.000 Kinder mit angeborenen Fehlbildungen. Das internationale Kinderhilfswerk „Terre des Hommes“ fordert die Vereinigten Staaten auf, die Opfer endlich zu entschädigen. Aber bisher wurde kein Vietnamese entschädigt. US-Veteranen, die durch Agent Orange erkrankt sind, beziehen inzwischen spezifische Entschädigungen".

@hofer andreas "Mein VW ist Schrott keine Hochtechnologie"

Ein Auto das so schlau ist, daß es erkennt ob es auf der Straße fährt oder auf dem Prüfstand steht ist definitiv Hochtechnologie.
Es fährt ja dennoch, sicher und bequem auf der Straße. Einfach pro 100 Streckenkilometer 2 x weniger überholen und der Sprit ist locker wieder eingespart.

Fühlt sich gut an

@ No pasaran:
"Es ist sehr schmerzhaft aber sehr gut … Dass man auch in D jetzt erfahren muss, wie es sich anfühlt, ungleich behandelt zu werden. Vielleicht wird es irgendwann auch so weit einwirken, dass man ungleiche Behandlung einiger anderen Länder, auch durch D selbst, endlich wahrnimmt und sogar, wer weiss, etwas dagegen tut?"

Das verstehe ich nicht. Warum sollte man etwas dagegen tun, wenn es sich gut anfühlt?

VW Klage in USA

Nun steht der Pate Piech vor den Trümmern seines Lebenswerkes. Er hat den Krieg ausgerufen und ihn verloren. Er wollte den größten Autokonzern der Welt aufbauen und ist abgestürzt. Die Gier hat ihn verdorben. Die Show geht weiter, mit oder ohne VW ist völlig egal.

Vollkommen ehrlich

@ Klausewitz:
"TTIP nein Danke. Das ist erst der Anfang. Lieber Handel mit Rußland und China"

Da wird wenigstens nicht geschummelt.
Sorry, Spaß beiseite.

@wiesengrund "VW wollte wissentlich Asthma herbeiführen"

Der gesundheitsschädliche Schadstoffausstoß ist jedem Fahrzeug zu eigen. Bislang war jede deutsche Fahrzeuggeneration Treibstoffeffizienter. Auch die in Frage stehende. Der Kfz-Verkehr als ganzes ist an der Gesamtbelastung mit Allergenen zwar beteiligt, steht aber weit hinter Elektroenergiegewinnung, Hausbrand und Mutter Natur selbst zurück.
Was bedeuten da 0,00000....1% der Gesamtbelastung durch einstellige % ungenauer Angaben?

Vorsätzlicher Betrug ...

... muss hart bestraft werden.
.
Ich hoffe, dass es zu Haftstrafen ohne Bewährung gegen die Verantwortlichen kommt, es also ein strafrechtliches Verfahren geben wird.
.
Es sollte endlich mal ein Signal gegen dererlei Betrug am Kunden gesetzt werden.
.

Die Relation der Strafe muss stimmen

Ich kann mich Maik0a nur anschließen.
Da gab es in der Vergangenheit mehrere Fälle, wo die Strafe lange nicht so teuer ausgefallen ist, obwohl es mehr Autos waren und es sogar nachweislich zu Todesfällen kam.

Die Amis fahren fast keine Diesel und da hat doch fast jede Karre mindestens einen 3 Liter Hubraum mit 6 Zylinder aufwärts. Da der Spritpreis wesentlich günstiger ist, juckt es dort auch nicht sonderlich, wenn die Karre dann jenseits von 15 Liter auf 100km schluckt.
Das ist nicht grade sehr umweltfreundlich.
Man muss nicht mit zweierlei Maß messen. Dieselfahrzeuge sind unter 1% dort, also soll man mal nicht so einen auf Umwelt machen.

600.000 betroffene Autos sind ja grade mal ca. 0,2 % aller Autos dort. Die Strafe wird sicherlich günstiger ausfallen, alles andere wäre lächerlich. Die Autos werden außerdem nachgebessert und gestorben ist sicherlich deswegen niemand.

@ all: da muss VW jetzt durch - VW ist selbst schuld

@ all

so mies dass jetzt auch ist:

VW hat ja nicht nur die Kunden in den USA betrogen, sondern auch uns Kunden hier in Deutschland und Europa. Das wissen wir alle. Und wir alle wissen auch, dass es NICHT nur VW alleine ist. Wir wissen, dass es wohl auch BMW, Ford und andere sind.

Warum hört man darueber nichts?? Warum wird nur auf VW herumgehackt??

Es ist allerdings richtig, dass sich VW dass hier ganz alleine und völlig unnoetig eingebrockt hat, stimmt. Es ist darueber hinaus auch richtig, dass es wohl nicht nur ein paar kleine Ingenieure gewesen sind sondern dass die Chef-Etage ganz oben - also Winterkorn, Piech, Stefan Weil, Gabriel, Merkel und Dobrindt hier ebenfalls bescheid gewusst haben muessen und dass schon seit Jahren.

Es gibt Berichte von Golem, dass sogar die EU-Kommission seit Monaten bescheid wusste und NICHTS gegen diese Software unternommen hat!

Damit hängt dann auch die EU-Kommission mit drin!

Es ist amtlich dass die Bundesregierung bescheid wusste

Außerdem ist es amtlich, dass die Bundesregierung ebenfalls schon seit Monaten diese Betrueger-Technik kannte. Beweise hier:

https://tinyurl.com/h39l7ko
bz-Berlin: Was wusste Dobrindt von der VW-Trickserei? (23. September 2015 18:42)

Dokumente belegen: Bundesverkehrsministerium war Existenz von Betrüger-Techniken bekannt!

Doch völlig unbekannt war der Bundesregierung die Betrüger-Technik keineswegs. Das belegt die schriftliche Antwort von Dobrindts Ministerium vom 28. Juli (liegt B.Z. vor) auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Darin heißt es: Die Bundesregierung teile „die Auffassung der Europäischen Kommission, dass das Konzept zur Verhinderung von Abschalteinrichtungen sich in der Praxis bislang nicht umfänglich bewährt hat“.

oder hier:

https://tinyurl.com/pmtvt4t
welt.de: Die Bundesregierung kannte die Betrüger-Technik (22.09.15)

Aber es gibt noch mehr Beweise, die die Bundesregierung belasten.

Der Programmcode der Abschalteinrichtung ueberfuehrt VW

Der nächste Beweis, der VW und die Bundesregierung ueberfuehrt, ist eine Code-Analyse dieser Abschalteinrichtung heir auf golem:

https://tinyurl.com/o2z2xup
golem.de: Wie Bosch und VW die Dieselautos manipulierten (27.12.2015, 18:53)

Wie genau haben die Software-Ingenieure von Bosch und VW die Abgastests für elf Millionen Dieselfahrzeuge ausgetrickst? Der Hacker und VW-Fahrer Felix Domke zeigte auf dem diesjährigen Hackerkongress 32C3 in Hamburg (Video ab 40:00), auf welche Weise die Software der Dieselfahrzeuge programmiert ist, um die Reduzierung von Stickoxiden mit Hilfe von AdBlue zu kontrollieren. Per Reverse Engineering nahm Domke dazu ein Motorsteuergerät (ECU) auseinander und analysierte dessen Code. Sein Fazit: Der Autozulieferer Bosch sah darin verschiedene Modi für die Reduzierung von Stickoxiden vor. VW bestimmte demnach die Parameter, um diese zu aktivieren.

Hier mehr aus der Code-Analys der Abschalteinrichtung

Hier mal was aus der Analyse des Programm-Codes aus dieser Abschalteinrichtung von Golem:

https://tinyurl.com/o2z2xup
golem.de: Wie Bosch und VW die Dieselautos manipulierten (27.12.2015, 18:53)

Um die Software zu untersuchen, kaufte sich Domke über Ebay eine Bosch-ECU vom Typ EDC17C46, die bei VW-Dieselautos eingesetzt wird. Mit Hilfe eines Hardware-Bugs gelang es ihm, den Flashspeicher für den Infineon TriCore-Chip auszulesen. Dieser enthält 2 MByte Binärcode, den Domke anschließend mit einem Disassembler lesbar machte. Entscheidend in dem Code ist dabei die Steuerung für den sogenannten SCR-Katalysator. Dieser Katalysator wandelt mit Hilfe von einer Harnstofflösung (Adblue) Stickoxide in Wasser und Stickstoff um.

Ein sehr komplexer Vorgang. "Ein Sechstel der ganzen Firmware ist nur für dieses SCR", sagte Domke. "Es ist verdammt krass, was da berechnet wird."

Hier noch mehr aus dieser Code-Analyse bei Golem

Und hier noch mehr aus dieser Code-Analyse aus der Abschalteinrichtung von Golem:

https://tinyurl.com/o2z2xup
golem.de: Wie Bosch und VW die Dieselautos manipulierten (27.12.2015, 18:53)

Wobei es einen gewissen Aufwand bedeutet habe, diese Stelle in der Firmware zu finden. Domke nahm dazu sogenannte A2L-Dateien zu Hilfe, die die Beschreibungen von steuergeräteinternen Größen enthalten. Solche Dateien finden sich auch im Netz und werden von Chiptunern genutzt. Zudem konnte Domke einzelne Sensordaten über das Fahrzeugdiagnosesystem On-Board-Diagnose (OBD 2) analysieren.

Im normalen Modus misst das System mehrere Temperaturen und Abgaskonzentrationen, um die jeweils erforderliche Menge an Harnstoff genau dosieren zu können. Auch wird erkannt, ob sich überhaupt Harnstoff im Behälter befindet oder einfach nur Wasser eingefüllt wurde. Nun sieht die Software aber auch einen Alternativmodus vor.

Golem sagt eindeutig: es ist NICHT nur VW alleine

Bei Golem wird sogar eindeutig gesagt, dass es eben NICHT nur VW alleine ist:

https://tinyurl.com/o2z2xup
golem.de: Wie Bosch und VW die Dieselautos manipulierten (27.12.2015, 18:53)

Nicht nur VW hat schlechte Abgaswerte

Über die Motivation für den Abgasschwindel hatte zuvor Domkes Koreferent Daniel Lange spekuliert. Seiner Meinung nach stehen die Automobilhersteller unter dem Zwang, eine möglichst hohe Eigenkapitalrentabilität zu erzielen und die Wettbewerber auszustechen. VW habe das in den USA mit der angeblich sauberen Dieseltechnik versucht. Lange hält es für ausgeschlossen, dass nur wenige Mitarbeiter bei VW eingeweiht gewesen seien.

Zudem hätten auch Fahrzeuge anderer Hersteller im Normalbetrieb einen deutlich höheren Schadstoffausstoß.

Auch nach Ansicht Domkes ist längst bekannt, dass die Autosoftware von Bosch und anderen Zulieferern eine Prüfstandserkennung enthält.

@Klausewitz

"TTIP nein Danke. Das ist erst der Anfang."

Dieser vorsätzliche Betrug hat nichts mit TTIP zu tun. Betrug wird auch unter TTIP bestraft wie jetzt auch ohne.

"Lieber Handel mit Rußland und China"

Tja mit China betreibt Deutschland Handel, mit Russland einen eingeschränkten.

Beim Handel geht es nicht um lieber oder nicht lieber sondern um Unternehmen die Gewinne machen wollen und damit auch Arbeitsplätze sichern.

Aber für ein paar ewig gestrige sind Gewinne Teufelswerk.

Ich jedenfalls kann mit Gewinnen, die ich Dank guter Mitarbeiter erziehle, 40 Arbeitsplätze erhalten und eventuell noch andere einstellen. Der geringste Stundenlohn in meiner Firma beträgt aktuell 26,72 Can$.

Nicht die "Deutsche" haben den schwarzen Peter

Ich verwahre mich dagegen, dass hier einige User der Meinung sind, mit Enteignungen könne man die betrügersichen Deutschen schon zur Rechenschaft ziehen.

Ja es wurde Betrogen, mit dem System VW. Das im übrigen auch in anderen Unternehmen super funktioniert. Die Spitze benennt die Forderungsnorm, duldet keine widerspruch und wer nicht die Norm erfüllt fliegt. Die Norm ist das wichtigeste, nicht die Frage nach dem "WIE"!

Ja es ist in meinen Augen eine "Art" Wirtschaftskrieg. Man sollte nie vergessen, dass die Amis es eigentlich nicht so mit dem Umweltschutz haben und nun können sie es auch beweisen. Umweltschutz zerstört Firmen. Und Ja die Amis werden alles daran setzen, die eigene Industrie zu schützen. Die Deutschen tun es im übrigen auch.

Und viele Politiker sind mit der Wirtschaft enger verbunden als mit den eigenen Wählern. Egal in welches "demokratische " Land man da schaut.

TTIP

Manche hier glauben wenn TTIP unterzeichnet werden würde dann könnten die Europäer keine manipulierte Ware in die USA exportieren.

Soll man jetzt deswegen gegen TTIP sein?
Ich denke es gibt bessere Argumente um dagegen zu sein.

VW

Ja die hohen Bosse verbocken es, jetzt bekommt der Konzern die Strafe die weh tun wird und wer darf leiden die kleinen Mitarbeiter dann liest man demnächst VW musste einsparen auch mit Mitarbeitern will keine angst machen muss ja so nicht kommen aber ist doch oft so

@JueFie

"n Europa hat VW ein leichteres Spiel die Käufer hinters Licht zu führen."

Wen interessiert das denn wirklich? Mich interessiert, ob das Fahrzeug sein Preis wert ist und vergleiche es mit der Konkurrenz.

Die Abgasuntersuchungen waren schon immer nur Placebo.

Die Amis schaffen es nicht vernünftige Motoren zu bauen. Stattdessen bauen die deutsche Motoren in ihre Panzer ein.

Das ist erst ein kleiner

Das ist erst ein kleiner Vorgeschmack auf TTIP.
Amerika will die deutsche Wirtschaft zerstören.
Es gibt in A. eine stark wachsende Zahl von Anwaltskanzleien, die sich auf diese sehr gewinnbringenden - Prozesse spezialisiert haben.

Nicht überraschend

Das Rechtssystem der USA unterscheidet sich in vielen Punkten von unserem was sicherlich Vor- und Nachteile hat. Hier werden oft Strafen verhängt die die Unternehmen aus der Portokasse zahlen, obwohl es gerecht wäre wenn die Strafe mindestens so hoch ausfällt dass das Unternehmen nicht auch noch von seinem Verstoss profitiert.

Aber beim allem für und wider - VW wusste genau auf welches Risiko sie sich einlassen, dennoch wurde betrogen. Es ist dann unangebracht sich hinterher zu ereifern.

Will man davon verschont bleiben darf man eben nicht betrügen.

Scheinheilig

VW hat im großen Stil betrogen. Den Staat (wg. falscher Steuereinteilung), die Kunden und die Umwelt. Und das sollte schon angemessen bestraft werden. Sehr unglaubwürdig dabei ist allerdings, dass sich nun ausgerechnet die USA zum Verteidiger des Umweltschutzes aufspielen. Wenns um knallharte nationale Wirtschaftsinteressen und Unternehmensgewinne geht, ist halt jedes Mittel recht. Auf beiden Seiten.

Schuss vor den Bug

Murks bei deutschen Autobauern. Was für ein Skandälchen.

In Deutschland hat sich schleichend eine Überzeugung eingeschlichen. Die Konzerne halten ihre Kunden, die verächtlich Verbraucher genannt werden, nicht für dumm sondern sie halten uns für hilflos und saudumm.

Das kommt daher, dass große Konzerne die Regierungen im Griff haben und Mittelständler die Lokalpolitiker manipulieren. Nicht nur Frau Merkel fühlt sich als Dienerin des ewigen Wachstums. Es gibt kaum noch Politiker, die begreifen, was sie da (nicht) tun.

Jetzt lernen deutsche Konzerne, und zwar die Speerspitze der deutschen Konstrukteure, dass die Mogelpackung keinen langen Lauf hat. Und dass es am Ende teurer wird.

Besser kann es nicht sein. Hoffentlich lernen die Vorstände.

@19:45 von dummschwaetzer

Wirtschaftskrieg der USA
anders kann man dies nicht nennen. Da wissen wir, was auf uns mit TTIP zukommt.

Das ist ja nun mal ganz großer Unsinn. Das Hauptargument der TTIP-Gegner ist doch, dass Konzerne angeblich durch Schiedsgerichte den Rechtsstaat aushebeln können. Hier passiert aber das genaue Gegenteil: Der Rechtsstaat geht gegen einen Konzern vor. Das wäre auch MIT TTIP genau so möglich - hüben wie drüben.

Nichts was hier passiert, hat auch nur das Geringste mit TTIP zu tun.

@19:56 von JueFie

In Europa hat VW ein leichteres Spiel die Käufer hinters Licht zu führen.

Naja. Man muss auch mal beachten, wie VW den "Clean Diesel" in den USA beworben hat. Diese Werbungen liefen hier nicht. Die haben es so dargestellt, als ob man aus dem Auspuff fast atmen könnte.

Der Anfang vom Ende!

TTIP ist dann die Vollstreckungsphase! Dann heulen alle rum! Unfassbar!

@20:47 von Tada

Greift da kein Investorenschutz?

Nein.

Wie würde das zu den Bestimmungen in TTIP passen?

Wird nicht berührt. Investorenschutz greift dann, wenn der Gesetzgeber die Randbedingungen der Investition NACHTRÄGLICH ändert, z.B. langfristige Subventionen plötzlich streicht, das Produkt verbietet oder extrem hoch besteuert. Die Idee ist, dass eine Investition kalkulierbar sein muss.

Ich möchte bei der Diskussion

Ich möchte bei der Diskussion gerne etwas Wasser in den europäischen Chauvinismus-Wein gießen, dass die Amis so niedrige Umweltstandards im Vergleich zu Europa hätten, das Gegenteil ist aber der Fall. Die europäischen Abgasvorschriften lassen sich auf 2 Zeilen zusammenfassen: Otto und Diesel. In den USA wird zunächst zwischen Bund und Kalifornien unterschieden und dann gibt es zahlreiche Abstufungen nach Gewichtsklassen. Die strengste Klasse ist dabei ZEV (Zero Emission Vehicle), wie der Name schon sagt keine Emissionen zulässt. Da sind wir in Europa noch ein paar Jahrzehnte von entfernt. Und dann gibt es auch noch Japan, wo die Vorschriften auch strenger als in Europa sind. Da werden bald wohl Schutzzölle notwendig sein, um europäische Autos im eigenen Markt konkurrenzfähig zu halten. In fremden Märkten sind sie ohnehin chancenlos.

mehrwertsteuer griechisch

na da lockt doch eine mehrwertsteuer-erhöhung auf 25% wie in Griechenland, dann kann der Steuerzahler die strafen zahlen, oder besser steuerbefreiung wie bei daimler, haha nene, opel, vw und daimler verstaatlichen!

19:56, JueFie

"In Europa haben es Konzerne wie VW auch leichter Schadstoff oder Mehrverbrauch zu verstecken, immerhin sorgt die Kanzlerin höchstpersönlich dafür das strengere Regeln und deren Einführung weit nach Hinten verschoben werden."

Die Kanzlerin macht keine Gesetze. Das macht die Legislative. Das ist der Bundestag. Dem gehört Frau Merkel natürlich auch an. Als Chefin der Exekutive, also der Regierung, gibt sie zwar die Richtlinien der Politik vor, ihre Stimme hat aber bei der Abstimmung über ein Gesetz nicht mehr Gewicht als die eines jeden anderen Abgeordneten.

Trotzdem ist sie aber natürlich an allem schuld. Europa- und weltweit.

Einer der größten Fehler der Kommentatoren hier...

.. ist zu glauben, es ginge hierbei um irgendwelche Umweltprobleme. Nein, es geht hier schlicht um Wettbewerb. VW hat die Kunden betrogen (denen es vermutlich relativ egal ist), aber noch viel mehr hat VW die anderen Automobilhersteller betrogen, welche sehr viel Geld investiert haben, um diese Umweltauflagen zu erfüllen.

Es ist in erster Linie ein Wettbewerbsrechtliches Problem. VW hat sich mit betrügerischen Mitteln versucht, die Konkurrenz auszustechen und sich so einen Vorteil zu erhaschen.

Dazu ist die Annahme "die kriegen das eh nicht raus also können wir schummeln" ja wohl ziemlich provozierend.

Zu den ganzen TTIP Kommentaren hier sieht man wieder einmal, wie der Deutsche Bürger einfach nur gegen etwas sein will, ohne zu wissen was es ist. Das passt auch gut zu den Vorurteilen der deutschen in den anderen Bereichen.

@ dummschwaetzer

"Aber bei amerikanischen Unternehmen hatte man Nachsicht, obwohl durch Serienfehler sogar Menschen ums Leben gekommen sind..."

Ja, diese "Nachsicht" hat Chrysler im Juli zu spüren bekommen als die Firma wegen Sicherheitsmängeln nicht nur die Auflage bekam, das alles auf eigene Rechnung nachzubessern, sondern dazu auch noch eine Strafe von 105 Millionen Dollar aufgebrannt kriegte. Verglichen damit wird VW von den US-Behörden bisher mit Samthandschuhen behandelt.

"Durch die Abgasmanipulation ist niemand ums Leben gekommen..."

Das Argument "Ich schmeisse ja nur mit Sand, aber der da schmeisst mit Modderpampe" gehört in den Kindergarten, nicht in ein Forum, das sich in der Regel durch vernünftiges Denken auszeichnet.

Richtigstellungen

Zwei Richtigstellungen über die politische Realität in Deutschland scheinen mir wichtig zu sein:

"Als Chefin der Exekutive, also der Regierung, gibt sie (Merkel) zwar die Richtlinien der Politik vor, ihre Stimme hat aber bei der Abstimmung über ein Gesetz nicht mehr Gewicht als die eines jeden anderen Abgeordneten."
So mag es im Grundgesetz stehen (hihi!). Dann haben Sie aber nicht wahrgenommen, wie z.B. der Fraktionsvorsitzende Profalla Auffassungen der Kanzlerin unter den Abgeordeneten durchpeitscht und diese durchaus gut erpreßbar (Listenplatz!) sind!

"Zu den ganzen TTIP Kommentaren hier sieht man wieder einmal, wie der Deutsche Bürger einfach nur gegen etwas sein will, ohne zu wissen was es ist."
Das klitzekleine Dilemma ist: Uns - und unseren Volksvertretern - wird verheimlicht, was "es" eigentlich ist. Und wenn man mir die Konsequenzen eines Vertrages verheimlicht, habe ich schlechter Mensch gleich das Vorurteil, daß es nicht zu meinen Gunsten sein könnte. Naiv, nicht wahr?

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