Kommentare

Flucht der Politik vor der Realität

Ich hätte das Wort "Grenzenlos" gewählt. Sowohl was die Situation an den Deutschen Grenzen betrifft, als auch das Maß des totalen Versagens der Politik in der Flüchtlingsfrage.

Fluechtlich das Wort des Jahres

Warum? Weil die Medien jedem , der nach Europa unterwegs war als Fluechtling tituliert haben.

Nicht die Wirklichkeit, sondern die Mainstreammedien haben dieses Wort zum Jahreswort gemacht.

Die Macht der Propaganda!

Migrant waere fuer mich die zutreffendere Wortwahl.

"Obergrenze" ....

...wäre auch gut, vielleicht sogar besser eine bessere Wahl gewesen! In diesem Zusammenhang hätten dann auch die Begriffe "Vernunft", "Staatsräson", "Verantwortung" oder "Realpolitik" wieder etwas mehr Konjunktur (gehabt) ... [*sarcasm sign*]

Mein Vorschlag für 2016

Das Wort sollte in jedem Fall "Piloten" enthalten.

Als weiteren Teil, wünsche ich mir ein Attribut, das zum Ausdruck bringt, dass viele Piloten in Syrien gerade Zivilisten töten.

Und keine IS-Kämpfer.

Wie schaut es mit "Todes.." oder "..schande" aus?

Dem Vorschlag

stimme ich zu.
#
"Flüchtlinge" ist zum Wort des Jahres 2015 gekürt worden. Das Substantiv "Flüchtlinge" stehe für das beherrschende Thema dieses Jahres, begründete die Jury ihre Wahl. "
#
Es ist Neutral gehalten und beschreibt das Thema 2015 recht gut. M.M.

eher....

Eher Unwort des Jahres. Gestern Abend kam in allen Sendern der öffentlich-rechtlichen eine Sendung nach der anderen über dieses Thema. Statt sich ständig zu beschweren,mit Unterstützung der Grünen,Linken und Hilfsorganisationen,sollte man lieber mal froh sein,das man in Sicherheit ist und in Deutschland so gut versorgt wird. So viele helfen freiwillig bis zu Erschöpfung,statt dafür man dankbar zu sein und für die Helfer mal ein Dankeschön zu organisieren,wird ständig nur an allem rumkritisiert. Ich war auch Helfer,doch seitdem auch Flüchtlinge aus Serbien,Kroatien,Sinti u.Roma,sowie aus Afganistan kommen,wird ständig nur gejammert,die Helfer werden bedroht,auch die Sicherheitskräfte und Frauen belästigt. Soviel Undankbarkeit hat man nicht nötig. Von einst 150 Helfern sind nur noch 25 übrig,die sind allerdings erst kurz dabei. Deshalb ist Flüchtling für mich Unwort des Jahres.

"Überfordert"

Ich hätte das Wort ÜBERFORDERT gewählt. Nicht weil Deutschland durch die Flüchtlinge überfordert wäre, sondern weil ich in letzter Zeit immer nur höre das unsere Behörden und Ämter überfordert sind.
Deutschland ist fast immer überfordert, wenn es darauf ankommt Leistung zu bringen.

Die viel diskutierte

Die viel diskutierte "Schwarze Null" hätte auch im Rahmen des "Wort des Jahres" gepasst.

"Obergrenze"

wird wohl Unwort des Jahres. Hätte eigentlich "Flüchtlinge" werden sollen. Man kann es nicht mehr hören. Dank einer einmaligen Versagerin.

Vom Unwort zum Wort des Jahres!

Für mich ist das Wort "Lügenpresse" das Wort des Jahres, wie im letzten Jahr, denn die Medien haben ihr Verhalten seit letztem Jahr, als "Lügenpresse" zum Unwort des Jahres gewählt wurde, nicht verändert.

Begründung: Die Wahrheit kann kein UNWORT sein kann!!!!!!

Propaganda

Flüchtlinge als Wort des Jahres? Ich hätte eher auf Lügenpresse getippt.
Flüchtlinge steht zwar für das wichtigste Thema des Jahres, beschreibt das Problem aber völlig falsch.

Es geht ja eigentlich hierbei nicht um Flüchtlinge, die vor dem Krieg oder Bomben flüchten sondern Migranten oder Einwanderer, die aus sicheren Ländern kommen.

Das Problem ist dabei warum die sicheren Länder diese Flüchtlinge weiter leiten oder durchwinken nach Deutschland?

Entweder möchten die Flüchtlinge weiter geleitet werden, sie werden gegen ihren Willen durchgeschleust oder sie werden in dem Sicherheitsland sehr schlecht behandelt. Man kann aber die Ursache nicht bekämpfen, wenn man das Problem falsch definiert.
Ich glaube es war auch mal ein griechischer Innenminister, der mal gesagt hat, er würde alle Flüchtlinge nach Deutschland weiter schicken.

Solange man das Problem nicht mit dem richtigen Namen nennt, kann es auch keine Lösung dazu geben.

@Obergrenze 10:40 Aude Sapere

Als ich ihren Kommentar las, fiel mir spontan ein, warum es 'Obergrenze' nie werden konnte

Es hat tatsächlich etwas mit trauriger Realität
zu tun. Viel zu viele heutzutage,
haben eine Obergrenze an der Obergrenze ;-)

Unwort

auf Deutschland bezogen könnte es auch das Unwort des Jahres sein, denn mittlerweile werden alle fremde Menschen die in unser Land kommen von der Politprominenz als Flüchtlinge bezeichnet. Menschen die sich der Registration verweigern, ihre Pässe aus guten Gründen wegwerfen, aus sicheren Staaten und Drittstaaten oder aus ökonomischen Gründen einreisen, werden in einen Topf geworfen.
Das Schlimme ist, finde ich, dass man pauschal eigene Bürger die das kritisch sehen und ansprechen, in die Rechte Ecke stellt. Entweder ihr seid mit unserer Politik einverstanden... oder ihr seid das dunkle Deutschland.

und der Satz des Jahres ist dann wohl:

"Wir schaffen das"? Damit wäre dann auch die Analogie zum Kaffee-Satz hergestellt. ;-)

das Thema des Artikels ist nicht

ob unsere Flüchtlingspolitik richtig oder falsch ist. Auch wenn hier viele nicht widerstehen konnten, sich zum x-ten Male über Merkel oder sonstwen aufzuregen.
Die Sprachwissenschaftler versuchen, ein Wort zu finden, dass in der öffentlichen Debatte eine überragende Rolle gespielt hat. Und damit ist "Flüchtling" völlig korrekt, ob das nun den Zusammenhang richtig beschreibt oder nicht.
Als "Peanuts" Wort des Jahres wurde, ging es auch nicht darum, ob die Deutsche Bank ihre Kredite tatsächlich in Erdnüssen auszahlt.
Also bitte beim Thema bleiben.

Ich sehe die Werte und

Ich sehe die Werte und Traditionen dieses Landes immer weiter schwinden.

Der Zustrom an "Flüchtlingen" wird nicht abreißen - nie wieder. Neben Syrien gibt es genügend latente Bürgerkriegsländer (Ägypten, Libanon, Mali, etc. etc.)und deren Flüchtlinge werden uns früher oder später ebenfalls erreichen.
Unsere Politiker sind strikt gegen die Festsetzung von Obergrenzen. Was soll man also erwarten?

In der Konsequenz wird man in einigen Jahren verwundert auf das Land blicken und sich fragen, was hier überhaupt noch deutsch ist - und das sage ich als Ausländer, der selbst einst als Flüchtling hier eingewandert ist.

Stabilität erreicht man am besten durch Festhalten an Werten und Traditionen. Wenn aber bald jeder Dritte im Land einen Migrationshintergrund hat frage ich mich, welche Werte und Traditionen hier überhaupt noch Geltung haben werden?

"Flüchtlinge" als das Wort des Jahres stand für mich bereits seit dem medialen Feuerwerk im August 2015 fest.

@Wahrheitsfreund31337, 11:11

Passende Uhrzeit für Ihren Post. Ja, ich kann mir lebhaft vorstellen, wie in einer Geheimsitzung in irgendeinem Hinterzimmer dubiose, nicht näher bekannte Verschwörer beraten haben: "Lasst uns die oeffentliche Wahrnehmung von problematischen Sachverhalten in die von der Obrigkeit vorgegebene Richtung lenken. Gründen wir doch einen politisch korrekten Wortwaesche-Verein. Aber davon darf niemals jemand erfahren!"
Gott, ist das peinlich.

Rechte Kampfbegriffe

Meine Güte, wenn ich hier schon wieder lesen muss, wie "besorgte Bürger" mit dem Wort "Lügenpresse" um sich werfen, kommt mir glatt das Frühstück wieder hoch.
Wenn man dann noch sieht, wie sehr die "Verteidiger des christlichen Abendlandes" das christliche Grundprinzip der Nächstenliebe (in diesem Fall gegenüber Flüchtlingen aus Krieg und Elend) vergessen, kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.

Obergrenze? Pustekuchen!

Auch wenn es sich ein wenig vom Thema entfernt, scheint es mal nötig zu sein: Art. 16 Abs.1 GG: "Politisch verfolgte genießen Asyl." Mit einem Bundesgesetz können sie das Grundgesetz nicht einfach übergehen. Dazu kommt dann noch die Genfer Flüchtlingskonvention, ein völkerrechtlich bindender Vertrag, gegen den auch das GG (das man ja ändern könnte) nicht verstoßen darf.
Um es zusammenzufassen: Obergrenzen kann man vielleicht beschließen, im Zweifel aber niemals durchsetzen. Damit ist die Debatte über Obergrenzen auch von jeglichem Sinn befreit.

@10:56 von Ein Noob

"Obergrenze" wird wohl Unwort des Jahres."
Eine gute Idee.
Aber nur, wenn diese auch in die Realität umgesetzt werden.

Das ist ein Witz

Das Wort ist schwammig. Denn es gibt Asylanten, Flüchtlinge, Wirtschaftseinwanderer und deshalb ist der Begriff ungeeignet, das Phänomen der Massenwanderung zu beschreiben.

Vor 2 Jahren war auch ein Lapsus der Gesellschaft der deutchen Sprache. Damals wurde eine Abkürzung genommen, die noch dazu gar nicht dem Sachverhalt entsprach (Groko, wobei die SPD gar nicht mehr "groß" mit 26 Prozent ist).

Die Wörter sollten wieder einen eindeutigen Sachverhalt beschreiben, denn gerade das wird doch als Kriterium genannt. Und deshalb ist das Wort "Flüchtlinge" einfach ungeeignet.

Kann damit nichts anfangen - besser: "Ihr schafft das!"

Der Flüchtling ist ja beim Eintreffen nach einem Grenzübertritt in ein sicheres Land kein Flüchtling oder Schutzsuchender mehr, da er aus der für ihn empfundenen Todes- oder Bedrohungszone gesichert ist. Somit ist das Einreisen wohl nach durchqueren mehrerer und sicherer Länder nicht wirklich ein Flüchtling, sondern vielmehr ein Globetrotter auf der Suche nach Gold, Geld und besseren Leben. Angela Merkel´s "Wir schaffen das!", war lediglich ein populistischer Spruch über das "WIR", weil sie selbst beschützt und selbst verschont vom "WIR" leben darf und kann. Nur der Dumme, also das ungefragte "WIR" hat es nicht bemerkt und manche hat es tatsächlich motiviert!

"Resettlement-Programm" wäre

"Resettlement-Programm" wäre das treffendere Wort als Flüchtling.....

Leider nein (lieber Ms Versteher)

Warum sollte man nicht auch das Grundgesetz ändern können? Man darf nur "den Wesensgehalt" eines Grundrechtes nicht abschaffen. Eine Einschränkung durch eine faktische Obergrenze zum Wohle der inneren Sicherheit ist möglich.

Ich kapiere nicht, warum die Gesellschaft für deutsche Sprache eine so schlechte Wahl treffen konnte. Völlig einfallslos, das Wort. Wenigstens den Konflikt hätte man deutlich machen können. "Flüchtlingskrise" wäre eine viel bessere Wahl. Und zutreffender für die Stimmung in Deutschland.

Glück gehabt...

... das man wenigstens nicht die linke Wortschöpfung "Geflüchtete" genommen hat...

@11:30 von scienceworks

100% Zustimmung. Und "besorgte Bürger" ist für mich das Unwort des Jahres, als Synonym für Rassisten, Nazis und Rechtsextreme, die nicht mehr als solche bezeichnet werden wollen.

@Dein ist die He...

>>> lieber mal froh sein,das man in Sicherheit ist und in Deutschland so gut versorgt wird...

Das wird nicht mehr lange so bleiben. Noch nicht mitbekommen? Wir importieren uns gerade einen "kleinen Bürgerkrieg"... und kein Ende in sicht!

Bei Wort des Jahres denke ich

Bei Wort des Jahres denke ich erst mal an die deutsche Sprache, die in irgendeiner Weise besonderee Wortschöpfungen zustande gebracht hat. Je suis Charlie ist französisch, Smartphone wäre englisch übrigens (auch wenn wir alle diesen Begriff dazu verwenden), und Flüchtlinge ist bereits ein deutsches Wort.

Man sollte diese Rubrik umändern in "THEMA DES JAHRES".

um 11:30 von scienceworks

Rechte Kampfbegriffe
"Meine Güte, wenn ich hier schon wieder lesen muss, wie "besorgte Bürger" mit dem Wort "Lügenpresse" um sich werfen, kommt mir glatt das Frühstück wieder hoch"

-- Sie haben in Teilen recht, denn viele kritische Menschen bezeichnen auch beschönigende und einseitige Berichterstattung als Lügenpresse. Insbesondere Betroffene die in ihrem Stadtteil und vor der eigenen Tür mit der Realität konfrontiert werden. Helfer und Ordnungskräfte die Brandbriefe an ihre Vorgesetzten schreiben tituliert man mittlerweile als Märchenerzähler.
Es gibt eine Presse die ungeschönt berichtet und eine die mit Halbwahrheiten arbeitet. Letztere könnte man höchstens als Halbwahrheiten-Presse bezeichnen.

Richtig lesen bitte

Wie ich geschrieben habe, kann man das GG ändern. Nur kann man es nicht entgegen der Genfer Flüchtlingskonvention.
Mal davon abgesehen: In wie fern wäre die Einführung von Obergrenzen im Sinne des Satzes "Politisch Verfolgte genießen Asyl."? Da steht ja nicht etwas wie: "Die ersten 1.000.000 politisch Verfolgten genießen Asyl."

Obergrenze wäre das richtige gewesen

Na ja das Wort passt nicht ,besser wäre es gewesen "ich habe einen Plan" nur leider findet Sie ihn noch immer nicht ,aber wird noch nur wann weiss der Kuckuck vielleicht wenn deutschland ins Chaos geschliddert ist ,aber da sucht Sie in immer noch und die Obergrenze ist abgeschafft da es dann Deutschland nur noch als Kolonie von Asylanten ist

Echt ulkig,

... dass die wenigsten der Kommentatoren hier die Aktionen "Wort des Jahres" oder "Unwort des Jahres" überhaupt verstanden haben. Vielleicht erst einmal informieren? Oder aber die hinlänglich bekannten Klischees wenigstens bei jenen Meldungen posten, die sich auf die Flüchtlingsdebatte beziehen, aber nicht hier bei einem Artikel über diese "Castingshow der Wörter", deren Sinn durchaus hinterfragt werden könnte.

kann damit nichts anfangen

Monaco501: ganz meiner Meinung, danke

lächerlich

Für mich das Unwort des Jahres. Diese Sprachgesellschaft ist doch parteigesteuert. Sie hat schon etliche Wörter gucken lassen, die der Regierung genehm sind.

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Auch das noch

Nicht, dass man es eigentlich nicht mehr hören, lesen, sehen kann/mag - egal, welches Medium man auswählt - nein, jetzt muss es auch noch "gekürt" werden. Lasst es doch lieber bleiben, Worte oder Unworte eines Jahres zu wählen...

sprachverwirrt

Dieses Wort wird jeden Tag mißbraucht. Da wird alles in einen Topf geworfen, wohl beabsichtigt versteht sich. Illegale Einwanderer, falsche Pässe, Erwachsene die sich zu Jugendlichen machen, Armutsmigranten. Nur ein geringer Prozentsatz sind wirkliche und echte syrische Flüchtlinge.

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