Ihre Meinung zu: EuGH-Klage: Daimler-Klimaanlagen-Streit geht vor Gericht

10. Dezember 2015 - 14:28 Uhr

Im Streit um Klimaanlagen von Daimler will Brüssel Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen. Der deutsche Autobauer hatte jahrelang klimaschädliche Gase eingesetzt, die in der EU verboten sind. Doch eine Panne war das nicht.

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Kommentare

Daimler war und ist im Recht

Der Ersatz für das R134 kann für die Insassen eines Fahrzeuges sehr gefährlich werden.

Ich begrüße ohne jede Einschränkung den Mut und das Verantwortungsbewußtsein eines Unternehmens, daß lieber sichere Produkte herstellt anstatt unsinnige politische Vorgaben zu erfüllen!

Mein Dank geht auch an die ebenso umsichtigen Aufsichtsbehörden!

Klimaanlage oder (Kälte)Gaskammer für die Umwelt?

Sarkastisch könnte man sagen, bei der Menge an Abgasen, mit der einige deutsche Autohersteller bewusst das Klima vergiften, kommt es auf ein paar Klimaanlagen nicht an. Doch das ist nicht richtig. Denn die Autolobby glaubt Mittlerweile, das sie sich in diesen unserm Lande alles erlauben kann. Und diesem Denken muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Enge Verbindungen

Daimler hat drei Hausausweise von der CDU für den Bundestag (https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/lobbyliste). Herr von Klaeden (CDU) hat bekanntmaßen vom Kanzleramt zu Daimler gewechselt.

es ist aber nicht erwiesen,

daß die fransösischen gase freundlicher sind als die, die in deutschland eingesetzt werden.

auch wenn wir glauben sollen, die eu ist toll.

Sicherheit der Insassen vor Klimaschutz.

Daimler hat sich geweigert, dass von der EU favorisierte neue Kältemittel einzusetzen, weil der Konzern berechtigte Sorgen hinsichtlich der Sicherheit der Fahrzeuginsassen hat. Das neue Kältemittel gilt als leicht entzündlich und somit im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich.
Solche Bedenken sollte man in Brüssel sehr ernst nehmen - im Zweifel muss der Schutz von Menschenleben schwerer wiegen als der Klimaschutz!

Ungefährlich

ist R1234yf nicht: Hochentzündlich, und beim Verbrennen entsteht Fluorwasserstoff (vielleicht bekannter in wässriger Lösung als Flußsäure). Hingegen ist R134a ohne Probleme im Umgang, weder entzündlich noch giftig noch ätzend.

Hergestellt wird R1234yf ausschließlich von DuPont und Honeywell, da patentiert.

Was gäbs als Alternativen? Propan? Ammoniak? Beides nicht problemlos.

Am Besten, man verzichtet aus Umweltschutzgründen auf die ganze Klimaanlage und fährt im Sommer gleich Cabrio oder Motorrad.

Brüsseler Arroganz

Dieses Verfahren ist wieder einmal typisch für die EU-Bürokratie. Obwohl von den Ingenieuren einwandfrei nachgewiesen werden konnte, dass Brüssel das Leben von Autofahrern aufs Spiel setzt, muss die Verordnung um ihrer selbst willen durchgepeitscht werden.
Man braucht sich nicht zu wundern, wenn neben den Briten und Dänen, auch immer mehr Deutsche keine Lust auf solch arrogante Eurokraten haben.

Das neuere Mittel (R1234yf)

Das neuere Mittel (R1234yf) ist erwiesenermaßen "brand"gefährlich. Man muss sich schon fragen, warum dieses Mittel überhaupt zugelassen wurde.
In der Endkonsequenz ist es auch nicht "umweltfreundlicher", denn die "Abgase", die bei einem Fahrzeugbrand freigesetzt werden, sind sicherlich um einiges schädlicher.
Mal ganz abgesehen von der Gefahr für Leib und Leben.

Leider verschweigt der Artikel ein paar wichtige Details. Dadurch wirkt es mal wieder so, als sei Deutschland mal wieder Blockierer des technischen Fortschritts.

Dabei ist R1234yf tatsächlich gefährlicher ist als R1234a. Das hat auch das KBA so entschieden. Deshalb wurde erlaubt, R1234a weiter zu verwenden.
Dass R1234yf auf Druck der Amerikaner zugelassen wurde, obwohl mit CO2 ein weniger gefährliches Mittel zur Verfügung stünde, wäre an dieser Stelle auch erwähnenswert gewesen (TTIP lässt grüssen).

re fprinz

"Der Ersatz für das R134 kann für die Insassen eines Fahrzeuges sehr gefährlich werden."

Dann hätte Deutschland gegen die EU-Richtlinie klagen können. Außerdem ist es erstaunlich, dass anderswo solche Bedenken wohl nicht vorhanden sind.

So aber haben wir mal wieder den Fall, dass die deutsche Automobilindustrie der Politik vorgibt, wo's langgeht, statt andersrum.

Mercedes setzt sich sich ein

Denn sie haben erkannt, dass das neue Kühlmittel nicht ohne Gefahren ist.

Die EU sollte sich für den Menschen einsetzen, nicht dagegen.

Ich bin selbst kein Mercedesfahrer, aber ich befürworte die Haltung von Daimler in diesem Punkt voll und ganz.

Ich möchte hier nicht im Einzelnen auf die Problematik des neuen Kühlmittels eingehen, es sind im Netz viele Artikel zu der Gefährlichkeit vorhanden.

Ich persönlich kaufe kein Auto, welches das neue Kühlmittel an Bord hat!

Wie die haben unmittelbaren

Wie die haben unmittelbaren Schutz der Gesundheit der Menschen über die EU-Verordnung das hoch giftige und leicht brennbare und explosive R1234yf zu verwenden gestellt? Das geht aber zu weit, da könnte ja jeder Menschenleben retten wollen. Das wäre ja genauso, als wenn man plötzlich die gelben Funzelbeleuchtungen in unseren Städten, womit man im Dunkeln kaum einen Fußgänger richtig sieht, nur zu deren Sicherheit, damit sie nicht überfahren werden, wieder gegen hellere austauschen würde und damit wieder die vielen Zugvögel damit u.U. so sehr blenden würde, dass diese sich gestört fühlen könnten. Schließlich ist das ja auch nach einer EU-Regelung zu handeln. Ne, also Sachen gibt's.

Nicht nur gefährlich

Das neue Kühlmittel ist im Falle eines Unfalls nicht nur sehr problematisch, es ist Dank Patentschutz auch eine Geldverschiebung aus Europa in die USA. Anscheinend haben aber die USA oder auch Australien bessere Lobbyisten in Brüssel, als unsere Industrie. Für den europaweiten Einsatz von R134 bei Magnesiumschmelzen wird unnötig Geld nach Australien überwiesen, für den unnötigen Einsatz von R1234yf in Automobilen geht Geld horrend in die Staaten. Wenn unsere Regulierer in Brüssel meinen, sie müssten den Einsatz neuer Produkte wegen vorgeblicher Umwelterfordernisse erzwingen, dann sollten sie dafür sorgen, dass für diese neuen Produkte keine Lizenzgebühren entstehen. Das geht, wenn man will. Alles andere hat ein übles Geschmäckle.

@14:24 von NRWler77 - Einsatz für den Gewinn

"Mercedes setzt sich sich ein. Denn sie haben erkannt, dass das neue Kühlmittel nicht ohne Gefahren ist."
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Das ist aber eine sehr späte Erkenntnis. Die kommt Jahre, nachdem sich die Autoindustrie (NICHT die EU) für das neue gefährliche Kühlmittel entschieden haben.
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"Die EU sollte sich für den Menschen einsetzen, nicht dagegen."
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Genau das tut sie auch. Sie verbietet klimaschädliche Kühlmittel. Eine gute Sache, wie ich finde.
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"Ich bin selbst kein Mercedesfahrer, aber ich befürworte die Haltung von Daimler in diesem Punkt voll und ganz."
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Sie verkennen die Tatsache, dass Daimler lange Zeit gehabt hätte, sich nach einer Alternative umzusehen.

Dass R1234yf ein

Dass R1234yf ein Monopolprodukt von Dupond und Honeywell ist, sollte man nicht unerwähnt lassen.
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Auf CO2 gibt es dagegen keine Patente (lediglich auf bestimmte Verfahren zur Gewinnung und Lagerung von CO2). Und es ist ungefährlich. Und es verändert die CO2 Bilanz eher positiv, da es im Kältekreislauf gebunden wird.

@14:05 von mcr - Verschweigen von Details

"Leider verschweigt der Artikel ein paar wichtige Details." -> Das tut ihr Kommentar leider auch.
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"Dass R1234yf auf Druck der Amerikaner zugelassen wurde, obwohl mit CO2 ein weniger gefährliches Mittel zur Verfügung stünde, wäre an dieser Stelle auch erwähnenswert gewesen (TTIP lässt grüssen)."
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Dabei verschweigen Sie, dass Daimer lange Zeit hatte, sich z.B. gleich für CO2 zu entscheiden. Das ist aber in der Herstellung der Fahrzeuge teurer und deshalb wollte Daimler auch zunächst das andere Kühlmittel einsetzen und hat erst sehr spät angefangen, es zu testen. Das ist ein Versäumnis von Daimler, dafür können die Amerikaner nichts.

"Der Ersatz für das R134 kann

"Der Ersatz für das R134 kann für die Insassen eines Fahrzeuges sehr gefährlich werden."

Na ja -- Benzin ist auch brennbar, und es kommt jetzt niemand auf die Idee, Benzin deswegen aus dem Auto verbannen zu wollen...

Kühlmittel nur noch auf CO2-Basis!

Es sollten in Kfz künftig nur noch Kühlmittel auf CO2-Basis zugelassen werden!

Bitte nicht so viel

Bitte nicht so viel Halbwissen hier...
1234yf wurde als einziges von Daimler verweigert (erst aus Kostengründen und nach langer Erprobung weil es nachgewiesermaßen unter einer bestimmten Vernebelung im Motorraum entflammbar ist). Später sind andere Hersteller auf den Zug aufgesprungen. Es wurden mit Anlauf des Jahres 2013 und der damit in Kraft tretenden Verordnung von Klimaanlagen mit weniger Treibhauswirkung KEINE Neuzulassungen mehr durchgeführt. Alle neuen Modelle (nicht nur von Daimler) sind Offiziell "Mopfs" (Daimler) oder "Facelifts" VAG. Wer mit nicht glaubt schaut einfach in einen Aktuellen C-Klasse Fahrzeugschein. Typ 204 steht da, also alte Baureihe...
Ab 2016 kommen erste Fahrzeuge mit 1234yf oder CO2-Klimaanlagen. Also tatsächlich neutypengenehmigt. Hier wurde nirgends geltendes Recht missachtet. Sicherheitsgründe wurden solange in den Vordergrund gestellt, bis die richtige (freizugänglich und nicht monopolisiert zugänglich) Technik Serienreif war!

@NRWLer77 Bitte Kühl- und

@NRWLer77
Bitte Kühl- und Kältemittel nicht verwechseln! Kühlmittel ist bisher von den Politikern ohne Sachverstand verschont geblieben ä.

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