Kommentare

Milchmädchenrechnung

mehr Schulden aufnehmen um sich eine Dividende ausschütten zu können. Sehr weitsichtig und wirtschaftlich. Geld aus seinem Unternehmen heraus zu ziehen und es damit zu schwächen. Den Sinn dahinter verstehe ich nicht, aber vielleicht fehlt mir da einfach ein BWL Studium.

System FIFA?

Ich schütte 850 Mio. an den Bund aus, obwohl ich 1,3 Mrd. Verlust gemacht habe? Und dann gleicht der Bund diesen Verlust wieder aus? Das sind ja FIFA-Tricks: Erst muß man ein paar Millionen überweisen, damit man hinterher ein paar (hundert) Mio. zurückbekommt? Also ich war vor 15 Jahren schon skeptisch als mir ein nigerianischer Prinz beinah wöchentlich per Email angeboten hat: ich bekomme eine Million Euro wenn ich ihm die entstehenden "Überweisungskosten" in Höhe von 2500 Euro "vorstrecke". Vielleicht wäre ich ja doch reich geworden ;-)

Schulden für Dividende?

Habe ich das jetzt richtig gelesen. Damit der Bund doch "seine" Dividende erhält, werden Schulden gemacht!?
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Aha - wer steht denn bitte für diese Schulden gerade?
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Die Bahn ist und bleibt ein staatlicher gestütztes Unternehmen, da scheint es wohl besser, wenn der Bund auf seine Dividende verzichtet (damit wäre dann die schwarze Null wohl in Gefahr), damit die Finanzierung der Bahn einigermaßen solide bleibt.
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Mehr Schulden, damit Aktionäre etwas erhalten wäre vielleicht noch bei einem an der Börse gehandelten Unternehmen zu verstehen, denn dann geht es auch um den Börsenwert.
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Bei der Bahn ist das aber nicht der Fall.
Hier geht es also um nichts anderes, als die eingeplanten Millionen der Bahn im Bundeshalt zu verwenden, ob das Unternehmen diese erwirtschaften kann oder nicht.
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Für mich ist das eine geplante Dividende für einen geplanten Geschäftsverlauf. Ziemlich viel Plan!
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Vielleicht sollten wir alle anfangen, mit Einnahmen zu planen, die es noch gar nicht gibt. Sehr solide!

@dony: BWL wohl kaum

Anstelle aus eigenen Mitteln den Verlust zu begrenzen wird dieser jetzt ausgeweitet und muss mit Krediten finanziert werden. Jeder Kredit, sei er auch noch so günstig, kostet!
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Kurzfristig erhalten die "Aktionäre" jetzt eine Dividende - im nächsten Jahr fällt diese dann vielleicht noch kleiner aus, da die Verbindlichkeiten steigen.
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Es ist aber wohl klar, dass es sich bei der Bahn eben um kein normales Unternehmen handelt. Hier gehts um nichts anderes, als dem Finanziministerium die einplanten Millionen zu überweisen, damit die Regierung mit ihrem Kasperletheater weiter machen kann.
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Unterm Strich - und nur das zählt - werden die Kunden der Bahn und alle Steuerzahler den Verlust der Bahn kompensieren. Spätestens wenn die schwarze Null nicht mehr haltbar ist, bekommt die Bahn wieder ein paar Millionen vom Bund zurück - denn dann ist es auch egal.
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Aktuell muss eben alles versucht werden, damit der Haushalt nicht in Minus rutscht.

Wenn die Regierung vorbeiregiert

und ihre eigentliche Aufgabe, auch die Infrastruktur des Landes auf den modernsten Stand zu halten, so etwas von vernachlässigt, dann ist ihre Unfähigkeit doch bewiesen. Die Warenwirtschaft darf sich nicht nur auf den Autobahnen und daneben abspielen, sie gehört an die Schienen. So wurde seit Jahren die Lagerhaltung von der Industrie auf die Straße verlegt, das darf nicht sein.
Auch rücken die wenigen Fabrikationsstätten immer weiter von den Wohnstätten weg, wodurch sich die Anfahrtsstrecken der Mitarbeiter immer weiter verlängern.
Es scheint, als ob jede Sparte für sich arbeitet, den Erfolg steuern die Lobbyisten. Leider hat die Bahn nicht die richtigen Karten auf der Hand, sorry, man hat sie ihr weggenommen. Die Folgen sind bekannt, die Bahn hat sie jetzt. Andere haben sich angekündigt.

Ich sehe das positiv

Mal abgesehen, dass man bei diesen Kosten auch den Streik erwähnt, dessen Länge und natürlich auch dessen Kosten ausschließlich dem Verhalten der DB geschuldet sind, ist das für mich ein positives Signal.

Die Verluste zeigen, dass im Konzern aufgeräumt und reiner Tisch gemacht wird, und Vermögenswerte werden realistischer betrachtet.

Auch hier

sieht mans wieder:
Der Staat hats halt DOCH besser gekonnt.
-Langzeitnutzung von darauf augelegtem Material! (heisst heute ja gern "veraltete Technik")
-Versorgungsauftrag
-günstige Preise
-zufriedene Arbeiter
-zufriedene Kunden
Wer bei einer gesicherten Gesamtkalkulation an einem Schräubchen dreht, wird halt Pleiten ernten.
JETZT muss es der Staat wieder retten (dafür sind wir gut genug) und übergibt es dann wieder den Investoren Gierhälsen- die es nicht mal geschafft haben, mit KOSTENLOS übernommenem Material (von unseren Eltern bezahlt) wirtschaftlich zu arbeiten.
Aber klar: Runterwirtschaften um renditen zu erzielen ist ja heute en vogue- früher machten das nur die Pleitebauern.....

Ich war 30 Jahre bei dem Verein

Seit Heinz Dürr in den 80ern ging es doch mit der Bahn bergab. Jeder Bahnchef hat, um kurzzeitig seine Bilanzen zu frisieren, Werke und Werstätten, Güterabfertigungen und Rangierbahnhöfe geschlossen, Sahnegrundstücke in Innenstadtlagen verkauft, Gleisanschlüsse von Firmen so teuer gemacht, das die kein Interesse mehr an Bahnverkehr hatten. Die Bahn wollte am liebsten Züge mit 5000t Stahl von A nach B fahren, alles andere war unrentabel. Heute läuft alles über LKW und versaut uns die Lebensqualität. Im Personenverkehr ging es ähnlich. Streckenstillegungen, Bahnhöfe verrotteten, Infrastruktur wurde nicht gepflegt. Heute zeigen viele private Anbieter, dass Schienenverkehr mit einem vernünftigen Angebot durchaus rentabel ist. Egal, der Deutsche fährt Auto oder fliegt und versaut die Lebensqualität. Die Bahn möchte, damit Siemens seine Züge in der Welt verkaufen kann, nur noch auf Vorzeigestrecken 300 oder 400km/h fahren, der Rest ist uninteressant. Die Bahn hat auf ganzer Linie versagt!!!

@ 08:42 von MrEnigma

Hallo MrEnigma, das nennt man PLANWIRTSCHAFT. Heißt keinen Plan haben aber wirtschaften.
(Ironie)

Also der Staat bekommt seinen Anteil, nur wer zahlt das?

Sorry... nein man braucht eigentlich kein BWL Abschluss... aber sicherlich kfm. Verständnis und ein wenig Weitsicht sowie den notwendigen Überblick wie was verzahnt ist.

Schulden um Herrn Schäuble als Hauptaktionär die "schwarze Null" zu sichern.

Schulden machen, bedeutet Zinsen zahlen. Zinsen zahlen bedeutet ein Aufwand haben.

Höherer Aufwand bedeutet in den nächsten Jahren wenige Gewinn/ höhere Verluste!

Daher wird es fürher oder später zu Preiserhöhungen kommen... oder Salopp gesagt, der Bahnfahrer zahlt eine "Sondersteuer" zum erhalt der schwarzen Null.

Betreffend der erhöhten Abschreibung. Wichtig wäre es doch einmal zu wissen, von welchem Jahresabschluss wir sprechen. Ist es der Steuerliche oder jener nach IRFS. Da sind doch bedeutende Unterschied vorallem in der Wertansetzung enthalten.

Insofern kann jetzt eigentlich kein Mensch genau sagen, ob die erhöhten Abschreibungen hätten vermieden werden können.

Fall Mehdorn

Die Streiks werden erwähnt, aber nicht wer für die Dauer verantwortlich ist. Dafür trägt der Bahnvorstand allein die Verantwortung.
Aber noch schlimmer ist dass niemand den Herrn Mehdorn zur Verantwortung zieht. Sein Kurs ist wesentliche Ursache für viele Probleme der Bahn heute!
Übrigens halte ich die Bahn immer noch für weitaus zuverlässiger was pünktliches Ankommen betrifft, als Auto oder Flugzeug und für wesentlich komfortabler. Über die Fahrpreise müsste man aber mal reden! Dem Bund steht keine Dividende zu sondern die Subventionierung der Daseinsfürsorge ist seine Pflicht, auch bei der Bahn (ÖP(N)V).

Claus und Hartmut

Einen Teil der Misere haben der Herr Gewerkschaftsführer Weselsky und Herr Mehdorn zu verantworten.

Zur Erinnerung: Claus war der sture Herr, der die gesamten Verkehr des Landes lahmlegt hat. Und das mehrmals - für ihn bei vollem Gehalt. Claus hat Arbeitsplätze brutal aufs Spiel gesetzt, natürlich nicht seinen eigenen. Herr Mehdorn, war der Manager, der nicht in Wartung investierte und die Deutsche Bahn halb kaputt gespart hat.

Anstandshalber müssten beide eine Teil ihrer Einnahmen an die Deutsche Bahn zurückgebne. Aber soviel Rückrat haben die eben nicht. Erstaunlich, dass solche .... immer für Spitzenpositionen engagiert werden.

Bilanztricks beim Bund

Die Methodik ist relativ simpel.

Damit Schäuble seine schwarze Null halten kann werden Staatsunternehmen, Rentenkassen etc. geplündert.

Die Bahn nimmt Schulden auf, zahlt diese dann als Dividende an den Bund und Schäuble kann dann sagen: Der Bund hat ja keine neuen Schulden gemacht.

...wird zum Sanierungsfall?

...ist ein - wäre richtig und das schon länger.

Nach sehr langer Zeit..

bin ich mal länger wieder mit der Bahn gefahren. Als ich den Zug knapp Verpasste mußte ich mit den nächsten einen fast 80 Prozentigen Aufschlag Zahlen. Tja, das meine Liebe Bahn wars dann mit einen Neukunden.
Von Augsburg nach Duisburg für 161 € die 2.Klasse wärend selbst die Teuere Lufthansa ein für 98 € quer durch Deutschland Chaufiert und keine 7 Std. mit Umsteige Unterwegs bin.
Sollte ich mal wieder in der Situation sein so weite Strecken nicht mit den Auto zu Fahren. Werde ich den Flieger, oder was ich hoffe mit den Bus Fahren. Letzteres deren Netz soll ja immer besser sein.

Wer sich darüber wundert,

dass es in der Politik kaum einen mit wirtschaftlicher Kompetenz ausgestatteten Politiker gibt, dem ist nicht mehr zu helfen. Unsere politischen "Eliten" werden verar...t oder verar...en die Bürger. Gut zu sehen bei Großprojekten, deren kalkulierte Kosten regelmäßig und vorhersehbar explodieren, sobald die Tinte unter den Aufträgen trocken ist. Allerdings hat dies auch mit der Pflicht zu tun, kommunale und Bundesprojekte europaweit auszuschreiben, wodurch immer wieder Sunshinecowboys aus den Nachbarstaaten angelockt werden, die Aufträge zu Dumpingpreisen abzuwickeln versprechen; und der günstigste Anbieter muss nun einmal genommen werden. Und ähnlich unverantwortlich handelt man auch beim Thema Bahn. Wie unverantwortlich mit Steuergeldern umgegangen wird, ist jedes Jahr im Schwarzbuch nachzulesen. Warum sollte dies bei der Bahn anders sein? Wie es besser funktioniert Steuergelder zu schonen ist in der Schweiz zu sehen.

Prvatisierung

So ist es mit der Privatisierung. Könnte mir mal jemand ein Beispiel nennen wo die Privatisierung von Staatsbetrieben einen Vorteil für den Bürger brachte. Aber mit dem braven Deutschen kann man es ja machen. Da lob ich mir den Franzosen.

@ 09:39 von mapfl

Die Bahn ist ein Staatsbetrieb. Somit ist Herr Mehdorn quasi ein Angestellter von Frau Merkel. Er hat sicher nur das getan, zu was ihn Frau Merkel beauftragt hat, inklusive der viel zu späten Einsicht, dass die GDL keine überzogenen Forderungen stellte. Sorry, das war keine Einsicht sondern nur ein zähneknirschendes Nachgeben mit einem dicken Vermerk, dass eine Retourkutsche fällig ist.

Aprilscherz?

Ist heute wirklich erster April? Ich dachte 2. Dezember.

So langsam düfte wohl auch der letzte Bürger erkennen, welch fähiges Bahnmanagement die DB leitet.
Und welche wohl genauso fähigen Politiker hinter diesem Management stehen.

Aber wenn ich manche Kommentare hier lese, passen diese Menschen sehr gut zu vielen Wählern.

Der umgekehrte Geldfluss ist logisch:

Der Bund sollte den Verlust ausgleichen mit dem Geld, dass er in früheren Jahren aus seinem Unternehmen Bahn entnommen hat.
Gleichzeitig sollte es den Vorstand entlassen, statt ihn zu entlasten.

Harr, harr, harr!

Ich glaube, das kommt von der Milchmädchenrechnung. Wenn ich die Bahn dadurch profitabel mache, dass ich Sanierungen unter- und Mitarbeiter entlasse, dann kommt irgendwann der Punkt, wo einen die Realität einholt. Aber eines hat doch super geklappt: "Die Umsatz und Gewinnziele hat die Bahn verfehlt, andere Ansprüche wurden unter den Teppich gekehrt. Den Konten der Vorstände schadet das aber nicht. Für Grube und seine Kollegen gab es für 2014 dicke Prämien." (Handelsblatt vom 18.03.2015 - Bahnvorstände verdoppeln ihre Erfolgsprämie)

Na toll!

Hat nun endlich auch der Letzte begriffen, dass Schäubles Schwarze Null eine Lüge ist? Statt einen ehrlichen Haushalt aufzustellen werden Schulden einfach ausgelagert. Die Zeche zahlt der Bahnfahrer. Kann man eigentlich gerichtlich einklagen, die nächste Preiserhöhung von der Steuer absetzten zu können? Schließlich ist es nichts anderes als eine versteckte Steuer, noch dazu verlogen und sozial ungerecht.

Verluste

Die Bahn hatte ab der Nachkriegszeit gigantische Verluste angehäuft, für die der Bund mit einem Schuldenschnitt in den 90er Jahren aufgekommen ist.
Nun muss sich die Bahn anstrengen, wirtschaftlich zu arbeiten, wie es jeder andere Transportbetrieb auch tun muss. Wenn der Bund jetzt anfängt, der Bahn jedes Jahr die Verluste zu erstatten, geht der selbe Schlendrian wieder los, der ab den 50er Jahren die Bahn ins Elend getrieben hat.

noch heute werde ich

zu meiner Bank gehen und um einen Kredit von 100000 Euro bitten. Von einem Teil der Dividende, die ich an mich ausschütte, werde ich ihn dann tilgen.
Oder noch besser: ich sage, ich brauche das Geld für die Erfindung des perpetuum mobile. Wenn ich die erst mal fertig habe, kann ich jede beliebige Summe inklusive Zinsen zurückzahlen. Einwandfreies Geschäftskonzept.
Leider haben wir ein Wirtschaftssystem, mittels dessen man aus nichts ein Guthaben zaubern kann. Und mit ganz einfachen Tricks noch dafür sorgen, dass andere dafür aufzukommen haben. Das ist Irrsinn.

Auf den Punkt gebracht ist

Auf den Punkt gebracht ist die Deutsche Bahn zu teuer und zu unpünktlich. Verspätungen muss man immer einplanen und das sollte einfach nicht sein. Dadurch wird die Benutzung der Bahn einfach eine nervenaufreibende Angelegenheit.

Vorhersehbare Fehlentwicklung, siehe Micha99

Man kann Micha99 oben nur zustimmen. Wen auf der Autobahn die vielen LKWs sieht und demgegenüber die geringen Aufkommen im Güterverkehr sieht, dem wird doch sofort klar, dass die Bahn hier einen Fehler macht. Der Waren und Güterverkehr müsste doch gerade in unseren Zeiten von Versand und Internet eine Goldgrube sein...wenn man es richtig angeht. Stattdessen wird nur in Prestigeobjekte Geld gesteckt (ICE, Fernstrecke...)

Wenn hier 1 Mio Menschen

umsonst rumfahren wundert mich das nicht.

Das Kapital

"Damit der Bund trotzdem eine Dividende kassiert, erhöht der Konzern seine Schulden."

Dumm, wenn man keine Grossmutter hat, die man verkaufen kann.

Kaputt ist das ganze Konstrukt

... und nicht nur weite Teile des Schienennetzes, für dessen Instandhaltung die Bahn in den letzten Jahren immerhin zwischen 2,5 und 5 Mrd. Euro kassiert aber kaum einen Finger krumm gemacht hat. Anstatt sich den Kernaufgaben zu widmen (zuverlässige und bezahlbare Volksinfrastruktur zu schaffen) machen die Bahn und ihre teilweise anonymen Töchter folgendes: die roten Doppeldeckerbusse in London betreiben, Streckennetze in Abu Dhabi bauen, Güterverkehr von den Schienen auf die Autobahn verlagern (Stichwort: DB Schenker) und die Ausschüttungen an die Aktionäre maximieren. Dank Teilprivatisierung ohne Kontrolle durch Bund und Bürger. Kapitalismus im frühen Endstadium.

ein Sanierungsfall...

Komisch das man immer der Bahn die alleinige Schuld gibt. Dabei hat auch die Politik viele Fehler gemacht. Aber der größte Bremser in Deutschland ist die Bevölkerung,die sich zwar immer beschwert über Unpünktlichkeit,aber selbst der größte Bremser ist,wenn es um den Ausbau geht. Ständige Einsprüche legen viele Projekte für Jahre auf Eis. Das ist in anderen Ländern zum Glück nicht so und deshalb klappt es auch viel besser,wie in Japan. Zum anderen mischt sich dort auch nicht die Politik ein. Was das bringt,sieht man ja am BER ,der dem Steuerzahler noch viel Geld kosten wird. Bezahlen sollten das all die Versager wie Wowereit und Platzeck aus eigener Tasche. Ob S21, Autobahnausbau,Streckenausbau überall hat die Bevölkerung ständig etwas dagegen und das legt Projekte lahm und verteuert sie um ein Vielfaches. Alleine von der Planung bis zur Fertigstellung vergehen fast immer 10-15 Jahre,da ist es für jeden logisch,das sich das Projekt und die Finanzierung verteuert.

@noch heute werde ich 11:29 von frosthorn

"zu meiner Bank gehen und um einen Kredit von 100000 Euro bitten."

Das Dumme ist nur,
Sie werden keinen bekommen.
Wer in diesem System in der Lage ist,
1 Million Schuldenoder mehr zu machen,
der hat's geschafft.

Ist zwar Irrsinn, wie Sie schreiben,
aber Realität.
Dazu eine kleine wahre Begebenheit
aus meiner reichhaltigen, aktiven Zeit:
In Kiel hatte ein cleverer Mittelstands-betrüger eine renommierte Privatbank
um 1,5 Mio. geprellt.
- zu der Zeit hatte ich als 'Externer'
- Teile der Banken-IT zu betreuen

Der läuft heute noch frei rum,
es gab keine Anzeige
- wegen der befürchteten Rufschädigung
er bekam nur lebenslanges Hausverbot.
kam auf eine 'interne schwarze Liste'
der Privatbanken und das war's.

So funktioniert unser System heute noch,
eher schlimmer, denn damals war der
'Neoliberalismus' erst am Anfang.
Sowas, einfach mal kugeln,
- hsh nordbank skandal -
gab es damals noch gar nicht.

Nomem est Omen

Manchmal auch das genaue Gegenteil (Lichtblick33).

mapfl hat völlig recht!

Zweimal musste die Bahn erst vor Gericht (Frankfurt) scheitern, ehe sie endlich den Weg für einen Tarifvertrag mit der GdL frei machte.

Das hat Milliarden gekostet! Das war völlig unnötig!

Weshalb erhalten die Herren Vorstände dennoch ihre Bonuszahlungen, zulasten der Staatskasse, wie sich nun zeigt?

Solche Wirtschaftseliten, die vor allem die eigene Tasche füllen, braucht niemand. Sie sollten umgehend entlassen werden.

10:37 von Ritchi

Grube trug beim GDL Streik die Verantwortung für die unglaubliche Streikdauer und die Belastung der Bahnkunden.
Mehdorn hatte seinerzeit den Auftrag die Bahn an die Börse zu bringen und hat dafür z.B. die Wartungswerkstätten der S-Bahn in Berlin halbiert mit den bekannten Folgen eines Zusammenbruchs des Netztes vor wenigen Monaten. Vor dem Börsengang hat uns nur die Finanzkrise gerettet.
Dann hat jener hochbezahlte Herr Mehdorn komplett beim Berliner Flugahfen versagt. Für das alles hat er mehr verdient als viele hundert Bahnmitarbeiter zusammen.
Das ist der Skandal den ich nicht in Vergessenheit geraten lassen will!

Schulden für Dividende

Also steuerrechtlich hätte ich jetzt wirklich bedenken, wenn die aus Krediten anfallenden Zinsen eine Betriebsausgabe darstellen sollen, die lediglich dem Zweck der Dividende und damit nichts anderem als einer Gewinnentnahmen dienen würden.

Das würde nichts anderes bedeuten, als dass ein Unternehmer, der gleichgestellt werden müsste, seine roten Zahlen mit Krediten deckt, die am Ende lediglich seinem privaten Lebensunterhalt dienen. Damit würde das Finanzamt unter Umständen von einer verdeckten Gewinnausschüttung sprechen und diese Zinsen verwerfen.

Aber bitte...wenn es bei der Bahn so geht...

Feststellung

Die Bahn ist ein Verkehrsmittel aus dem vorigen Jahrtausend.
Hat je ein Staatsunternehmen Gewinne gemacht und wie lange?
Wieso verdienen Staatsangestellte immer mehr Geld als bei freien Unternehmen?
Wieso verkauft die Bahn Strecken, kann sie das nicht wirtschaftlich betreiben, wegen GDL?
Warum steigen immer Leute auf den Bus um?
Wie zuverlässig ist die Bahn heute überhaupt noch?
Ist eine lange Autofahrt mit mehreren Personen nicht billiger als die Bahn?
Wieso werden Dividende gezahlt, obwohl die Bahn Verluste macht?

Wie die Bahn ist ein

Wie die Bahn ist ein Sanierungsfall? Das kann ja gar nicht sein, jetzt, wo schon Jahre lang alle die bösen finanzzehrenden Beamten da weg sind. Damals, als man die Bahn privatisierte, hieß es doch wenn diese Beamten erst weg sind, werde die Bahn endlich schuldenfrei und ein frischer Wind werde da alles neu und besser machen. Vor allem die Dienstleistungen werden so enorm zu verbessern sein. Also, da muss ja so ein Haufen von Geld eingespart worden sein, der ja dann sicher sofort in die technische Erneuerung und Verbesserung gesteckt wurde. Da kann ja alles nur besser geworden sein. Zumal ja da ein Management über Jahre hinweg pausenlos und fast für "Gotteslohn" dafür geschuftet hat um das Ganze immer besser zu machen. Nein, nein, da hat man sich bestimmt verhört, von wegen Sanierungsfall. Es fehlt ja nur noch, dass die auf ähnlichen Wegen zum Dauererfolg geführte Post, da auch noch bald genannt wird.

Leere Versprechungen

"Mehr Service, weniger Verspätungen!" Schon seit Jahren wird geradezu gebetsmühlenhaft hoch und heilig versichert, man tue doch sein Allerbestes, um den Kunden zufriedenzustellen. Dabei wird in diesem Chaosuntenehmen immer nur alles noch schlimmer! Signalstörungen, Weichenstörungen, Zugausfälle... Von meinen letzten zwanzig Fahrten mit der Bahn verliefen sage und schreibe zwei ohne irgendeine Panne! Nach wie vor glaubt sich dieses Unternehmen auf Grund seiner bisheringen Monopolstellung gegenüber seinen Kunden nahezu alles erlauben zu können. Milliarden werden in sinnlose Großprojekte wie Stuttgart 21 gesteckt anstatt in den Erhalt der Infrastruktur. Müsste sich die Bahn wie jede Firma einem echten Wettbewerb stellen, wäre sie längst pleite! Immerhin gibt es jetzt als echte Alternative für mittlere Strecken die Fernbusse, was die Bahn offenbar mittlerweile spürt - und das ist nur gut so! Denn eine andere Sprache als die sinkender Profite verstehen ja die Herren Bahnvorstände nicht.

Milliardenverluste auch durch Kartelle.

Die Bahn hat nach internen Schätzungen in den letzten Jahren bei vielen Einkäufen durch überhöhte Preise erheblichen finanziellen Schaden genommen.

Hierzu aus einer ZDF-WISO-Dokumentation, die uns dank Youtube erhalten blieb:

https://www.youtube.com/watch?v=J6Fry7LyeVs

bzw. direkt zum Thema: https://youtu.be/J6Fry7LyeVs?t=34m5s

Politische Verantwortung

Trotz aller Sonntagsreden wird in Wirklichkeit nichts dafür getan, Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Solange der Logistik-Wahn, bei dem jede Schraube kreuz und quer durch Europa gekarrt wird, nicht durch volle Anlastung aller Kosten (Straßenschäden, Unfälle, Umwelt) gebremst wird, wird die Bahn stets das Nachsehen haben. Zusätzlich trägt jeder Fernbus-Passagier nun nicht mehr zur Kostendeckung der Bahn bei, was offensichtlich ebenso politisch gewollt ist. Dafür verlängern die Fernbusse die Staus auf den Autobahnen, zahlen aber keine Maut…

11:42 von Steinfeldt

^^Kaputt ist das ganze Konstrukt

... und nicht nur weite Teile des Schienennetzes, für dessen Instandhaltung die Bahn in den letzten Jahren immerhin zwischen 2,5 und 5 Mrd. Euro kassiert aber kaum einen Finger krumm gemacht hat.^^
Dem muss ich wiedersprechen.Die Bahn ist seit Jahren einer der grössten Auftraggeber für die Industrie(z.Bsp. Bau).
Seit der Fusion DB-DR wurden über die Hälfte der
Arbeitsplätze(ehemals 500.000) abgebaut.Anfangs auch in der Verwaltung, bis man den Wasserkopf wieder aufgebläht hat.Auf einen Arbeiter kommen wahrscheinlich drei Controller.Desweiteren wurden viele Immobilien ohne Not verkauft.Anfangs DB-AG wurden Mitarbeiter geschickt um Gleisanschlüsse zu kündigen.Nicht um sie zu erhalten.Der Montangüterverkehr ist eingebrochen.Managementfehler in grössten Ausmass( Mehdorn), kaputtsparen.Überhöhte Gehälter und Prämienregelungen von der Untersten bis zur Obersten Managementebene.Abhängigkeiten im Einkauf.So werden Preise bezahlt die in der Freien Wirtschaft..

11:42 von Steinfeldt

.. undenkbar wären. Ersatzteile die früher vorgehalten wurden hat man verschrottet oder werden Zentral gelagert.
Bei einem Störungsfall dauert es so viel länger bis die Störung behoben wird.Beamte sind vom Bundeseisenbahnvermögen (BEV) zugewiesen.Deren Zahl bewegt sich noch irgendwo zwischen 30. und 40.000.
Beamte ab dem Gehobenen Dienst können sich vorübergehend beurlauben lassen. In dieser Zeit ruht der Beamtenstatus.Eine Übertarifliche Zahlung (auch Prämien) ist somit möglich.Die Reihe der Verfehlungen könnte man beliebig fortsetzen würde aber den Rahmen sprengen.
Eine große Schuld trägt aber auch die Politik.Alle wollten die Bahn nicht mehr subventionieren.Die DB mit jetzigem Status kann nicht gewinnbringend arbeiten.Dazu bedürfte es umfangreichender Änderungen und der Rückkehr zur Verstaatlichung.

Propaganda DB

Grund für die Misere: und vor allem die Kosten des Konzernumbaus.

Das "vor allem" muss betont werden (=700 Millionen), und die Streiks haben etwa 500 Millionen gekostet.
Und da war ja noch was mit der Gütersparte.

Ich hab gut in Erinnerung, wie umständlich und verkompliziert die neuen FAHRKARTENAUTOMATEN sind (seit etwa zehn Jahren). DIe haben bestimmt auch Millionen gekostet und ich erwähne das, weil es für mich als Indiz hängen geblieben ist für MISSMANAGEMENT.

Ich glaub die haben auch bei Zügen überflüssig oder falsch eingekauft

der Bund braucht eben das Geld...

Der Bund braucht eben das Geld für seine "schwarze Null". So wird die Deutsche Bahn genötigt, für den Dividendendienst neue Kredite aufzunehmen und sich für die Zukunft zu belasten. Strategisch einfach nur abenteuerlich, was man hier treibt! Was der Aktionär Bund hier macht ist nichts anderes als das Gebaren von sogen. unternehmerischen Heuschrecken - man läßt ausbluten...

grundversorgung

die bahn sollte einmal erschwingliche mobilität für jederman gewährleisten. hierfür haben die bürger des landes gearbeitet und steuern bezahlt. eine tolle errungenschaft. und die bahn war lange zeit ein synonym für zuverlässigkeit. sie war ein wichtiger arbeitgeber und für wichtig den binnenmarkt.
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dann wurden die menschen auf allen kanälen mit "privat vor staat" oder "privat kann es besser" torpediert. die bahn sollte gewinne abwerfen. für ein paar privilegierte. und sie sollte nichts mehr kosten damit ein börsengang lukrativ wird. eine tolle möglichkeit die menschen, die auf mobilität angewiesen sind auszuquetschen zum nutzen einiger weniger. dieser schritt war de facto ein verrat am bürger. vergleichbares gilt für die privatisierung der post. hunderttausende(!) stellen wurden gestrichen.
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es widert mich an dass menschen andere menschen verraten. nur um materiell besser gestellt zu sein. wir finden diese art mensch inzwisch überall. auch in den medien. eine spirale in den abgrund.

Die Dividende kriegt der

Die Dividende kriegt der Staat, für die Schulden wird eines Tages... der Staat aufkommen müssen. Die einzigen, die an diesen sinnigen Manövern verdienen, sind die Banken. Prost.

Die "schwarze Null" zahlen die Bahnkunden der Zukunft

Dass diese Art der Kontoführung nicht richtig, sondern eben falsch ist, spürt jeder, der den Artikel liest. Man darf demnach annehmen, dass die gutbezahlten Herren im Bahnvorstand, aber auch die Politik weiß, dass sie Falsches tun. Sie tuen es demnach mit Vorsatz - unanständig, nenne ich so etwas.

Es zeigt sich wieder einmal, welchen Preis, die junge Generation für die "schwarze Null" ihrer Väter und Großväter zahlen wird - diesesmal ganz praktisch am Bahnfahrpreis. Denn die Schulden von heute ist die Fahrpreiserhöhung von morgen.

Aber, der jungen Generation in die Suppe spucken liegt im Trend: sei es bei der Nicht-, oder gar der Falsch-Entsorgung des Atommülls, dem Reinigen von Kohlekraftwerke, in dem man deren Außstoß im Boden "zwischenlagert", Renten senkt - aber erst in der Zukunft, Rentenbeginn erhöht - aber nur für die junge Generation, Pflegeleistungen erhöht und Arbeitgeber direkt davon befreit - dass alles sind Zeichen dafür,dass die Alten heute auf Kosten der Jungen leben.

Blendwerk und unsozial

Die Bahn ist ein Paradebeispiel, wie man einen Grundversorgungszweig Transport systematisch an die Wand fährt. Viel Bling Bling in den grossen HBFs , dafür weniger Strecken, weniger Servicepersonal (dazu überfordert und unterbezahlt).
Das Management verdient den Namen nicht und ist überbezahlt. Für die Konsequenzen steht keiner grade. Der Verlauf beim Bahnstreik war nur eins von unzähligen Beispielen für Inkompetenz bei der Führung.
Insgesamt wurde die Grundidee und Kernkompetenz der Bahn völlig aus den Augen verloren, weil man daraus ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen machen wollte. Was für eine absurde Idee das ist, kann einem jeder Manager sagen, der seinen Titel auch verdient hat.

Die Bahn oder die Bahn benutzen ...

Beides ist eigentlich zu wichtig um es nur der Politik zu überlassen. Die Bahn in ihrem Erscheinungsbild und in den an sie zu stellenden gesellschaftlichen Anforderungen, sollte Thema eines Bürgerdialogs sein - und wenn wir unsere Anforderungen formuliert haben - z. B. die Verknüpfung der großen Seehäfen zu einer Anlage (statt Elb- und Weservertiefung)etc. dann sollten die Fachleute vom Verkehrsministerium und der Bahn uns mal die Rechnung aufmachen ... mal sehen, was ein sauberes und vernünftiges für Mittelstrecken konzipiertes vernetztes Verkehrssystem denn so kostet, wenn der Güterverkehr nicht ein Rad am Wagen, sondern der 2. Wagen selbst ist.
Und dann sollten wir mal gegenrechnen, wieviel CO2 Abgaben solch ein System erspart und wie viel Flächen wir nicht mit anderem zupflastern müssen.

immer teurer

Der Nahverkehr ist die Melkkuh der DB, hier wird der Kund richtig abgezockt. Für was, alte, dreckige, laute Züge die fast nie pünktlich sind. Das geht nur im Nahverkehr hier ist die DB konkurrenzlos, während im Fernverkehr die Preise sinken. Ich werde bald auf Auto umsteigen und au revoir sagen.

Milliardenverlust:Deutsche Bahn wird zum Sanierungsfall.......

So ein Ergebnis bei den fähigen Leuten im Bahnvorstand.
Die Fahrgäste müssen sich in nächster Zeit auf Preiserhöhungen,Rückzug aus der Fläche,d.h. ausgedünnte Fahrpläne und abgeschlossene Toiletten gefaßt machen.Denn alle Probleme werden nach unten weitergereicht.
Verschlechterungen für das Personal werden hoffentlich von der GDL abgewehrt.

Einsparmoeglichkeiten Nummer 1 und 2

Protzpalast am Potsdamer Platz verkaufen. Dienstwagen zwei Nummern kleiner.

@ TrautSich

Ja, wegen der schwarzen Null, müssen nun die gemeinen Leute blechen. Staatsaufgaben werden einfach auf den Bürger abgeladen.
Ich würde aber nicht sagen, dass die Alten heute auf Kosten der Jungen leben,
sondern, dass die Reichen auf Kosten der Mittel- u. Unterschicht leben. Die Ausbeutung geht weiter.

Immerhin

.. hat es wohl 10 Jahre lang funktioniert, den Laden auf Verschleiss zu fahren.
Nun helfen auch keine Buchhalterischen Tricks mehr.

Dividende auf Pump?

Das geht gar nicht. Die Schwarze Null gilt auch für die Bahn.

Nutzt nix!

Die Bahn ist unattraktiv. So einfach ist das. Und sie wird es bleiben.

Die Preise sind schon fast unverschämt.
Ich hatte mir einen Spass gemacht und geguckt:
Mit dem ICE knapp 5 Stunden Fahrt nach Berlin, hin und zurück (je 600 km), 318 Euro.

Für den gleichen Betrag kann man 1 Woche Urlaub, Flug hin und zurück (je 2900 km), Verpflegung in der Türkei machen.

Irgendetwas stimmt da einfach nicht.
Vor allem wenn man bedenkt, das Fliegen eine grosse Umweltsünde ist.

Vielleicht fördert man einfach die falschen Branchen.

Wäre Zugfahren günstiger, würden das auch mehr Leute tun.

Dazu kommen noch die Fernbusse. Für die Strecke Berlin und zurück brauch ich zwar 8 Stunden, das kostet dann aber auch nur 64 Euro. Und ich hab Raucherpausen^^

Aber auch da: Abgase ...

Daher verstehe ich wirklich nicht, dass man Zugreisen nicht günstiger macht.

Nach dem Motto: die Masse macht es!

Mit schlechtem Service lernt man zu leben - aber nicht zu diesen Preisen.

schon bemerkenswert das der

schon bemerkenswert das der Bund trotzdem die Dividende kassiert, verantwortliche Eigentümer agieren anders.

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