Kommentare

"Energie günstiger,

"Energie günstiger, Lebensmittel teurer "

Umgekehrt waer besser.

"Teure Preise"

Die "LIDL-Falle" hat wieder zugeschlagen.
Preise können nur hoch oder niedrig sein :-)

Energiekosten niedrig?

da sagt die Abrechnung meines Stromversorgers etwas anderes.
Trotz sinkendem Verbrauch, steigt der Rechnungsbetrag.
Und die Gasversorger berufen sich auf die langfristigen Lieferverträge, und können deshalb die Preise nicht senken.

Inflation und Wachstum...wofür?

Gibt es hier im Forum einen fachkundigen Ökonomen, der mir erklären könnte, warum im kapitalistischen Wirtschaftssystem Inflation und Wachstum (Steigerung des Bip) alternativlos sind?

@karl

aber der endpreis steigt doch nur, weil sich endlich die gedanken des Hern Trittin durchsetzen.

der strompreis ist heute spottbillig. deutschland verschenkt teilweise den strom an holland pp.

das du mehr zahlen musst, ist den lenkungs und erzieherischen kosten geschuldet.

EZB undemokratisch und untreu !

Inflation künstlich zu erhöhen ist Diebstahl am Sparer !Die EU ist damit pervers -meiner Meinung nach !

Immer auf Kosten der Armen

Das Lebensmittel wieder mal teurer werden, bekommen wie immer in erster Linie die armen zu spüren. Gemüse ist für mich mit BaföG in diesen Tagen kaum erschwinglich. Ich habe auch schon mal Wochen von kaum mehr als Kartoffeln gelebt. Die Behauptungen von Leuten, die scheinbar genug Geld haben und immer behaupten, Lebensmittel und überhaupt alles in Deutschland sei ja so billig, sind reiner Hohn. Hoffentlich müssen diese Leute nie in ihrem Leben mal mit unter 300 € für ALLES (Essen, Kleidung, Reparaturen, Bücherkosten, Studienbeitrag usw.) auskommen. Die Schere zwischen Arm und Reich wird in D. leider immer größer!

Soso...

"Dauerhaft zu niedrige Preise könnten Unternehmen und Verbraucher verleiten, Investitionen aufzuschieben, in der Hoffnung, dass es bald noch billiger wird."

Also ich kaufe gewöhnlich, wenn die Inflation am Boden ist. Gerade dann investiere ich, schon aus Sorge dass es Morgen schon wieder anders sein kann.

Gerade jetzt ist die Zeit günstig Kredite aufzunehmen oder sich mit Allem auszustaffieren was man braucht. Da "wartet" keiner ab.

Ich persönlich kaufe einfach mehr wenn es billiger ist und "schiebe nichts auf" auf die Gefahr hin dass die "Gelddruckmaschinen" letztendlich in einer Hyperinflation enden.

Die "niedrige" Inflation ist

Die "niedrige" Inflation ist ein Paradebeispiel für "Vertraue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!".
Denn die Inflation wird durch teure Luxusprodukte oder langlebige Güter beständig niedrig gehalten, wärend Dinge des Alltags immer teurer werden.
-
Es reicht ein Blick auf die Preise für Lebensmittel: Obst, Gemüse, Milch, Brot, Fleisch, etc...

Enteignung

Bei steigender Inflation und Zinsen auf Sparguthaben von 0,05 % (richtig getippt!) werden die Deutschen langsam enteignet.

Aber es scheint keinen weiter zu stören.

Die politische Naivität der Deutschen ist echt Weltklasse, unüberbietbar.

I

Teurere Lebensmittel

Wenn frau/man die Lebensmittelpreise ein bisserl beobachtet hat, dann fiel auf, dass die großen Discounter z.Zt. sehr wenig Lebensmittelangebote machen, sondern in den Prospekten fast nur Non-Food-Artikel anbieten. In beiden, und auch Penny usw., werden nur die ganz normalen Lebensmittel wie immer preiswert angeboten werden.
Richtigen Preiskrieg kann ich nicht beobachten.

Höhere lebensmittelpreise - Warum eigentlich ?

Energie wird billiger, ein Hauptkostenfaktor in der lebensmittelindustrie.Die Rohstoffe sind zum Teil erheblich billiger geworden, trotz Wertverfall des Euro. Exportiert wird nicht mehr nach Russland. Ebenso wird weniger exportiert nach China und sonstige asiatische Staaten. Also Überangebot. Warum werden dann die Lebensmittel teurer. Es trifft die Ärmsten. Diese Entwicklung betrifft nicht nur Deutschland, sondern Europa.

@ Stöberkarl :

Mir hat schon das Vergleichen geholfen - ich schließe nur Verträge mit maximal einem Jahr Laufzeit ab, um mich dann neu zu orientieren. So auch beim Gas, mein bisheriger Versorger bekam pro Monat knapp 200, der jetzige bei gleicher Leistung nur noch 140. Genauso mache ich das beim Strom. Allerdings lasse ich Angebote, bei denen mit Bonis gelockt wird, außen vor, sonst könnte man in der Bilanz noch mehr sparen.

Inflation zu nierig, aber nur für die Banken

diese bekommen dann Geld zu 0% und verdienen alleine 2% durch die angestrebte Inflationsrate. Der Normalbürger mit Sparbuch verliert im gleichen Zeitraum 2% seiner Ersparnisse und 2% seines Einkommens. Eine weitere Umverteilung zu Gunsten der Banken und der Reichen.
Ein Hoch auf Europa, Dragi und unsere Regierung.

re demokratie-jetzt

"Bei steigender Inflation und Zinsen auf Sparguthaben von 0,05 % (richtig getippt!) werden die Deutschen langsam enteignet."

Die Inflation war auch schon deutlich höher, als es 2% auf Sparguthaben gab.

Und bei 0,05% kann man nur sagen: Selbst schuld.

Investitionen aufschieben

Zitat: "Dauerhaft zu niedrige Preise könnten Unternehmen und Verbraucher verleiten, Investitionen aufzuschieben, in der Hoffnung, dass es bald noch billiger wird".

Ich frage mich, wie die Leute den Kauf von Lebensmittel aufschieben sollen? Etwa nichts essen, bis die Lebensmittel günstiger werden? Von den niedrigen Energiepreisen merke ich auch nichts, der Strom ist teurerer geworden.

@Demokrat1950 und @Demokratie-Jetzt

Natürlich ist es nicht im Sinne der Währungshüter, Politik, Handel und Industrie wenn Sparer Geld auf Sparkonten horten...

Sie hoffen einfach darauf dass wenn die Zinsen auf den Konten der Sparer unter der Inflationsrate liegen - und somit jedem klar wird, das man durch Sparen Geld verliert - dass dann die Bürger ihre massiven Sparguthaben abbauen und in z.B. Immobilien, Aktien, Edelmetalle oder einfach Konsumgüter anlegen und somit die Wirtschaft beleben.

Interessanterweise ist das "Sparkonto" und das ganze Wesen dahinter in der Deutschen Form auch recht einzigartig auf der Welt. Hier in Schweden zum Beispiel gibt es schon seit Ewigkeiten keine Zinsen auf Sparkonten und man muss das Geld anderweitig anlegen um nicht jeden Monat Geld zu verlieren.

Man kann es Dienstahl am Sparer nennen, ist es im Prinzip auch, aber das ist den Herren (und Damen) sehr bewusst - Sparen schadet der Volkswirtschaft - Denken die Banker jedenfalls. So einfach ist das..

Die Energiepreise sind etwas gefallen,

aber niedrig sind sie noch lange nicht.
Außerdem wird der Strom nächstes Jahr teurer, da wird sich Draghi freuen. So lange der kleine Mann belastet wird, ist es gut und wenn er entlastet wird, schlecht.
Draghi fühlt sich nämlich nur seinen Zockerbanken und der Börse verpflichtet.

hab ich das jetzt richtig verstanden

je weniger ich mir leisten kann, desto besser geht es mir? So scheint es jedenfalls der Artikel auszusagen. Sobald die Leute ihre Bedürfnisse befriedigen können, droht ja wohl die Deflation und damit der Niedergang der Volkswirtschaft.
Über Inflation habe ich übrigens früher mal gelernt, dass Preise UND Löhne steigen, aber der Lehrer hatte wohl keine Ahnung, der hat auch was von "sozialer" Marktwirtschaft gefaselt. Wusste wohl nicht, das gerechtere Verteilung dem freien Markt in nullkommanix den Garaus macht und deshalb niemals nicht sein darf.

Selbstversorgung.

Gültig für 80 Mio. Menschen.
Nur essen, was im eigenen Garten wächst; bzw. dem Nachbarn schenken und von diesem geschenkt erhalten. Eigene Tierhaltung, großzügiger Verzicht auf sehr vieles, u.a. das Auto viele Wochen hintereinander in der Garage stehen lassen, bei max. 17,5 °C im Haus sehr gut leben können.
Mit all den Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten TROTZDEM fröhlich leben und glückselig werden!
Ade Materialismus und kap. Marktwirtschaft / Ade Geld!
Alle 80 Mio. Menschen zusammen.

Daß die EZB immer noch dem

Daß die EZB
immer noch dem überholten Modell von 2% Inflation anhängt ist beängstigend. Schlimmer noch ihre verbotene ausufernde indirekte Staatsfinanzierung durch Anleihenkäufe, die Staaten im Glauben lassen, weiter unbegrenzt Schulden machen zu können und keine Reformen durchführen zu müssen.

krokodilstränen

Lebensmittel sind in Deutschland eh viel zu billig.
.
Grüße aus Österreich, dem Land mit den höchsten Lebensmittelkosten im Euroraum.

Kommt anders als man denkt

Wir werden uns noch wundern. Wie soll der Migrantenstrom, Kriegseinsätze und Schulden bezahlt werden?
Schäuble reibt sich schon die Hände, in der Gewissheit auf die Mehrwertsteuer.
Er braucht keine Steuern zu erhöhen, dass macht Draghi für ihn. Das kann man schön verschleiern hinter der Inflation.

16:45 von Frogsoul

Die Schere zwischen Arm und Reich wird in D. leider immer größer!

Danke für ihren Beitrag. Da haben sie völlig Recht.

Kein schwacher Trost: Das geschieht weltweit.

Der Krieg Arm gegen Reich ist im vollen Gange.

Sagte schon Warren Buffet.......können sie im weltweiten Netz nachlesen.

Wachsende Planwirtschaft

@ Herbert M.:
"... warum im kapitalistischen Wirtschaftssystem Inflation und Wachstum (Steigerung des Bip) alternativlos sind?"

Trösten Sie sich. Ich bin im DDR-Sozialismus aufgewachsen, da war das Wachstum auch alternativlos.

EZB schaufelt das Grab der Sparer und des Euro

Eine so geringe Inflation durch niedrige Energiekosten (das ist der wichtigste Grund) stellt überhaupt keine Gefahr da.

Wenn Goldman-Sachs Draghi jetzt weiterhin die Geldschleusen offenhält tut er dies auch nicht wegen der Inflation. Er will seinen Ex-Goldman-Jungs noch was Gutes tun (profitiert er ggf. sogar noch selber ?).

Die Spekulieren nämlich jetzt zusammen mit einigen Hedgefonds wieder einmal gegen den Euro. Goldman-Sachs sagen nämlich einen Euro-Dollar Kurs von 0.8 voraus, also 1 Euro = 0.8 Dollar was einem drastischen Wertverlust gleichkäme.

Die wollen ihre Produkte verkaufen und brauchen dafür genug Munition gegen den Euro.

Man sollte diese Bank schliessen (was natürlich nie passieren wird) und Draghi aus dem Amt fegen.

Falsche Vorstellung

@ Frogsoul:
"Das Lebensmittel wieder mal teurer werden, bekommen wie immer in erster Linie die armen zu spüren."

Aber Reiche müssen doch auch essen, und nicht automatisch weniger.

17:08 Demokratie-Jetzt

Da gebe ich Ihnen Recht. Da bekommt man ja im Sparstrumpf mehr Zinsen.

@Wir Sofa-Revoluzzer, 21:13

Falsche Vorstellung
@ Frogsoul:
"Das Lebensmittel wieder mal teurer werden, bekommen wie immer in erster Linie die armen zu spüren."
Aber Reiche müssen doch auch essen, und nicht automatisch weniger.

Lieber Sofa-Revoluzzer, es ist doch wohl ein Unterschied, ob jemand nahezu 100% seines Einkommens für Lebensmittel ausgeben muss, wie @Frogsoul, der mit 300 € pro Monat auskommt, oder ob der "Essensetat" grade mal 10% des Einkommens ausmacht. Der eine hat, nach Abzug des Essens, 0% übrig, der andere 90%.
Arme Reiche, die auch essen müssen!

@Herbert M.

@ Herbert M.:
"... warum im kapitalistischen Wirtschaftssystem Inflation und Wachstum (Steigerung des Bip) alternativlos sind?"

Also es gibt da im Grunde je ein paar Gründe, die gerne angeführt werden. Am plausibelsten erscheinen mir persönlich jedoch diese:

-Warum Inflation?
Eine leichte Deflation regt die Unternehmen an Investitionen zu tätigen, da sie erwarten, dass sie für die gleichen Projekte in einem Jahr mehr ausgeben zu müssen. Investitionen sind zwingend notwendig für das Wachstum.

-Warum Wachstum?
Es geht bei dem Argument um Beschäftigung. Technischer Fortschritt kann als gegebener Prozess verstanden werden. Durch ihn kann der gleiche Output durch geringeren Einsatz von Arbeitskräften erzielt werden. Bleibt der volkswirtschaftliche Output konstant, sinkt also die Beschäftigtenzahl. Um diese konstant zu halten, muss also der Output wachsen (-> Wachstum).

erst denken, dann schreiben...

Also, unser Penny Standard Brot ist dieses Jahr von ca. 1 Euro auf 1,30 gewandert...
(das wären nach alter Rechnung ca. +30% gewesen)...
Aber ich tanke ja auch, das ist billiger (noch).

Also, wenn ich esse und tanke, komme ich billiger.

Wem also die Lebensmittel zu teuer geworden sind, soll einfach mehr Auto fahren, ersatzweise S-Bahn. Dann rechnet es sich.

Warum denkt niemand und redet niemand darüber?

@Wir Sofa-Revoluzzer:
"Trösten Sie sich. Ich bin im DDR-Sozialismus aufgewachsen, da war das Wachstum auch alternativlos."

Das ist ja schön und gut, aber keine Antwort auf meine Frage. Ich finde es wichtig darauf hinzuweisen, dass wir heute weder im politischen, ökonomischen noch im lebensweltlichen Diskurs über Begriffe diskutieren, die als Tatsachen in unserem Leben wie selbstverständlich behandelt werden, obwohl niemand exakt weiß, womit wir es zu tun haben:

- was ist Kapitalismus?
- warum ist Inflation und Wachstum ohne Alternative?
- was ist "Soziale Marktwirtschaft" (Ordoliberalismus)

Es fehlt an ellen Ecken und Kanten an Bildung und vor allem: an Interesse an Bildung!

@sofa-revoluzer

"Neu

Am 30. November 2015 um 21:13 von Wir Sofa-Revoluzzer

Falsche Vorstellung

@ Frogsoul:
"Das Lebensmittel wieder mal teurer werden, bekommen wie immer in erster Linie die armen zu spüren."

Aber Reiche müssen doch auch essen, und nicht automatisch weniger."

.

Das ist so weit richtig. Der Unterschied ist nur dass Arme Harz 4 Empfänger statistisch fast 40% von ihrem Einkommen für Nahrungsmittel ausgeben müssen und Reiche einen Bruchteil davon. Brot muss jeden Tag gekauft werden eine Luxusjacht nicht.

@18:53 von WM-Kasparov-Fan

Selbstversorgung.
Gültig für 80 Mio. Menschen.

Ein guter Ansatz - und das Ende der Wirtschaftsmacht - und deshalb wird das über Saatgutbeschränkung und Abgabenlasten um die man nicht herumkommt verhindert.
Außerdem sind wohl die wenigsten in der Lage den Verlockungen der Werbung und des Konsums zu entgehen. (ich bin mir bei mir selbst auch nicht sicher).

Auf jeden Fall wäre Neid und Mißgunst passe und die Preise und deren Schwankungen würden Ihre Bedeutung verlieren.

@Herbert M. was die EZB

@Herbert M.

was die EZB derzeit macht wäre in diesem sinne übrigens kontraproduktiv, weil die versuchen die inflation einzudämmen.

die derzeitigen 2% sind das ergebnis von zuvielen krediten (und somit auch zu vielen krediten durch die zentralbanken.) daher kann man da erst mal dagegen steuern, indem man die zinsen auf 0 - oder sogar darunter setzt. das geht aber nur eine zeit lang, weil man damit die ursache der kreditkrise nicht bekämpft. die EZB ist eben die europäische zentralbank und kein weltrettungssystem.
alle akteure haben leider meist nur ihren eigenen job innerhalb des systems im sinn, und ein primat der politik, was nötig wäre um die dinge so zu regeln, wie man sie auf theoretischer ebene lösen könnte, liegt nicht in ausreichendem maße vor - nicht mal im demokratischen und reichen norden.

Das mag stimmen...

aber denen wiegt es nicht so schwer auf dem Geldbeutel. Wenn man genug Geld hat kommt es nicht auf den Euro an. Wenn man nur wenig hat sehr wohl. Ich schreibe für jeden Monat alles in einem Kassenbuch auf. Auch Centbeträge- genau weil sie sich eben in der Summe sehr wohl auswirken. Aber wirklich spürbar wird das nur, wenn das Geld ohnehin sehr knapp ist.

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