Gipfel: "EU muss Türkei faires Angebot machen"

29. November 2015 - 11:32 Uhr

Die Erwartungen der EU an die Türkei sind vor dem Gipfel sehr groß. Doch die EU verhandle nicht auf Augenhöhe, sagt Türkei-Experte Seufert im tagesschau.de-Interview. Ob die Türkei sich bei der Flüchtlingskrise auf einen Deal einlässt, sei fraglich.

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Kommentare

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Moskau mit dem französischem Präsidenten Francois Hollande zu gemeinsamen Maßnahmen gegen den IS hat Präsident Wladimir Putin erneut auf die Luftaufnahmen von Tanklastern in Syrien aufmerksam gemacht, die er schon beim G-20-Gipfel in Antalya in der Türkei angesprochen und präsentiert hatte. Er sprach von hunderten LKWs, die sich über den gesamten Horizont erstrecken und aus von "Terroristen kontrollierten Gebieten" direkt in die Türkei fahren

Das kann nur schief gehen!
Ich frage mich, wer sich all das nur ernsthaft als Lösung ausgedacht haben könnte!
Wenn man schon genug Probleme hat, schafft man sich neue, indem man denkt dass andere für einen die Arbeit erledigen können.
Oh weia, es wird immer besser!

Die Türkei entwickelt sich seit Jahren in Richtung Islam. Die Pressefreiheit wird eingeschränkt und die Befugnisse eines Einzelnen bestärkt.
Vorschlag:
Die Nato oder einige EU-Staaten besetzen einen Korridor an den Landesgrenzen des Irak und Syriens zur Türkei. Gedeckt durch ein UN-Mandat. Dort können die Flüchtlinge aufgenommen werden. Keine Zugeständnisse an einen Staat wie die Türkei.
MfG

Wenn ich für die EU sprechen dürfte, dann würde ich sagen, daß Erdogan die Gefängnisse zuerst von den Journalisten befreien sollte, bevor man überhaupt noch was verhandelt.

Das ist das Einzige, was die EU dem Erdogan zunächst zu sagen hat, bevor man überhaupt von Augenhöhe sprechen kann.

Was versteht Hr. Erdogan unter einem "fairen" Angebot? Etwas das die EU 3Milliarden € überweist und ansonst Ruhig ist? Oder das die EU seine Politik ohne Komentar hin nimmt? Das sie still hält wenn das Millitär gegen die Opposition vorgeht. Das die Türkei weiter hin die IS ungehintert durch Fahren lässt und gleich Zeitig die Kurden bekämpft? Oder,oder,oder? Es währe vielleicht besser wenn Europa seine Grenzen gegeg die Türkei dichter das heißt genauer Kontrolieren würde.
Die beitritts Gespräche zur EU sollten b.a.w ausgesetzt bleiben, zu mindest solange bis die Türkei ein demokratischer Staat im westlichen Sinne ist das heißt auch wo praktizierente Religionsfreiheit herrscht.

Das Engagement der EU mit der Türkei ist ganz wichtig; hierbei sollte auch nachhaltig -etwas großzügig -verhandelt werden. Die Flüchtlingsströme werden wohl so schnell nicht deutlich abnehmen . Jeder in Nahost Verbleibende ist auch ein Gewinn für den Aufbau "danach".
Das sollte uns Europäern etwas wert
sein. Ich wünsche dazu den Verhandlern Glaubwürdigkeit und Erfolg

Was für ein Verhandlungspartner ist Erdokan ?

Er hällt die Hand auf wenn es um die Frage der Flüchtlingsregelung geht.
Er steht vermutlich mit dem IS auf gutem Fuß.
Er drückt die Pressefreiheit in die Gerichte.
Er bekämpft die Truppen, welche die IS bekämpfen.

Wann wird man in der EU munter ?

Um der Türkei ein ernsthaftes Angbot zum Beitritt zur EU zu machen, sollte man wissen, dass Erdogan im Grund nicht anders ist als Assad. Wenn man hier einen Anschluss der Türkei an die EU nur wegen der Regulierung von Flüchtlinsströmen anstrebt, wird das auf die Dauer nichts werden.
Die Türkei ist und bleibt ein Wackelkandidat zwischen den Welten.
Herr Erdogan wird die Islamisierung seines Landes mit harter Hand vorantreiben,
und die türkische Mentalität wird hierbei eine große Rolle spielen.

Anstatt Druck auf die Türkei auszuüben, die Grenze für den Erdölschmuggel der IS, für die Dschihadisten aus Europa dicht zu machen, bietet die EU der Türkei jetzt Geld an, damit die Opfer des Krieges im Nahen Osten, nicht mehr nach Europa ziehen können.

Weder werden Rüstungsexporte in den Nahem und Mittleren Osten gestoppt, noch wird versucht, gegen die Finanzierung des IS vorzugehen. Anstatt Druck auf den "Helfer" des IS Erdogan auszuüben, der dazu für den Abschuss eines russischen Flugzeuges verantwortlich ist, wird dieser noch finanziell unterstützt.

Auf der einen Seite unterstützt Deutschland Erdogan und damit indirekt den IS und auf der anderen Seite will die Regierung die Bundeswehr in Syrien einsetzten? Das ist ein verlogenes Spiel!

vom Bosporus hat keine Schlüsselrolle, sondern ein Flüchtlingsproblem.
Nicht Europa muss hier der Bittsteller sein, sondern Erdogan.

Vielleicht braucht die EU die Türkei grade nicht, aber ... Amerika wird darauf drängen die Nato Ostflanke stabil zu halten und auch wirtschaftlich zu integrieren ... Die EU wird lieber einen "vielleicht Beitrittskandidaten" an ihrer Grenze haben, als einen stück für stück scheiternden Staat, dem es vielleicht irgendwann wie Syrien geht ... für Russland gilt im übrigen das gleiche, jeder hat lieber einen berechenbaren Nachbarn, als einen verlorenen Staat, der sich selbst zerfleischt. ... Nur nicht erpressbar zu sein, hilft auch nicht in alle Zukunft, man muss auch beständig Vorsorge tragen

...ein reines Herumgerede um die Kernfragen, die die Türkei immer mehr von EU-Werten und im Kampf gegen den islamischenTerrorismus trennt.
Und das von einem angeblichen, laut ARD-TS, "Türkei-Experten".
Beispiel gefällig:
"Diese europäische Unentschlossenheit wird es der Türkei schwer machen, auch die gemeinsamen Interessen mit der EU zu sehen."
Ah ja, ich vergass, wieder ein Experte von der bundeskanzleramtfinanzierten SWP.
Da ist zumindest garantiert, dass, wenn ich informiert, regierungsnah informiert werde.

Man sollte der Türkei endlich reinen Wein einschenken und offen aussprechen, dass die Türkei niemals Mitglied der EU werden wird! Sie passt nicht in die europäische Geschichte und Kultur. Sie kann aber ein wichtiges Bindeglied zum Nahen Osten und wichtiger Partner Europas sein! Diese maximale Rolle sollte Erdogan zu seinem Vorteil lieber annehmen, mehr hält Europa nicht aus.

Putin macht Erdogan ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Mit weitreichenden Wirtschaftssanktionen gegen die Türkei hat er auf den Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs reagiert. Und siehe da: Es kommt zu den bisher versöhnlichsten Stellungnahmen des türkischen Präsidenten zu dem Vorfall, der den Zorn Moskaus ausgelöst hat: «Ich bin über den Zwischenfall wirklich betrübt», sagte Erdogan. «Wir wünschten, es wäre nie passiert, aber es ist passiert. Ich hoffe, dass sich so etwas nicht wiederholt.»

https://www.tagesschau.de/ausland/putin-sanktionen-tuerkei-101.html

Für die Türkei hängt viel von einem guten Verhältnis zu Europa ab! Sie sollte im eigenen Interesse auf die Wünsche der EU eingehen. Wirtschaftliche Sanktionen von Russland und der EU wären nur sehr schwer zu verkraften für Erdogan, der mit seiner Unterstützung des IS zum Leid der Flüchtlinge maßgeblich beigetragen hat! Erdogan ist daher in der Bringschuld!

ist durch ihre offensichtliche Unterstützung des Daesh selber einer der Auslöser der Flüchtlingströme. Ich verstehe nicht, wieso mit einem derartigen Staat überhaupt verhandelt werden kann, gar auch noch über einen Beitritt zur EU nachgedacht werden kann.

Die Einschätzungen des Türkei-Experten teile ich nicht, denn er macht seine Rechnung ohne die wesentlichen türkischen Protagonisten, vor allem Erdogan, dem viel daran gelegen ist, dass Heft seines Handelns fest in der Hand zu halten u. sich jegliches Entgegenkommen entsprechend "entlohnen" zu lassen.

Das ist keine Basis für eine nachhaltige, verlässliche u. berechenbare Partnerschaft.

Das der europäische "Think Tank" mal wieder "strategisch" denkt u. urteilt, vor allem weil man immer noch in Russland den Gegner anstatt als geborenen Europäer sieht, erklärt auch, warum man hier die Türkei für eine fragwürdige Balance benutzen will.

Beide Seiten, die EU als auch die Türkei, spielen eben nicht mit offenen Karten, sondern suchen ihren Vorteil u. das kann nicht funktionieren.

Die expansive Ausdehnung der EU in Richtung Türkei halte ich indes auch für grundverkehrt, weil hier zu viele Positionen antagonistisch sind u. neue Probleme geschaffen werden ohne die alten gelöst zu haben...

Ich kann mich nur wiederholen. Erdogan ist
gefährlich.Der neue Messias der Muslime.
Die gesamte Politik dieses Menschen liegt nur darin seinen Einfluss im Nahen Osten zu stärken.Dem Westen tanzt er doch schon lange auf der Nase rum. Ich glaube er will garnicht nach Europa,er hält uns hin. Will Geld für Flüchtlinge,schickt gleichzeitig immer mehr zu uns nach Europa und sorgt bei uns für Chaos. Unterstützt die Terroristen . Der Abschuss des russischen Jets war nur ein Test,wie weit er gehen kann. Unsere Politiker sollten aufhören diesen Diktator zu hoffieren. Es könnte sich bitter rächen.Vor 600 Jahren kamen die Türken nur bis Wien.Heute öffnen wir freiwillig alle Tore ja,bauen sogar Moscheen
während unsere Kirchen und unser Glaube
am Geld zerfallen abgehängte Kreuze in unseren Schulen sagen alles. " Gott ist gross "

Kein Geld für den UNHCR.

Während über Milliarden für die Türkei (vor allem für die Grenzsicherung) verhandelt wird, werden die längst versprochenen Gelder für den UNHCR, die zur Verbesserung der Situation der Flüchtlinge in den UNHCR-Camps in den Anrainerstaaten Syriens und in den Heimatstaaten der afrikanischen Flüchtlinge dienen sollen, nicht bereitgestellt.

Zitat (Die Welt):
"So gebe es bisher anstelle der zugesagten 1,8 Milliarden Euro für den Nothilfe-Treuhandfonds für Afrika zur Bekämpfung von Fluchtursachen lediglich Zusagen von 24,3 Millionen Euro – 8,9 Millionen Euro davon kommen allein von den Nicht-EU-Ländern Norwegen und der Schweiz.

Deutschland hat bisher, ebenso wie Frankreich, Großbritannien und Österreich, für den Treuhandfonds Afrika überhaupt keine Mittel zugesagt."

Ist man mehr daran interessiert Flüchtlinge abzuwehren, als Fluchtursachen abzustellen ?

Gruß, zopf.

Jetzt soll Erdogan also das machen - die Grenzen zu schliessen - was angeblich unmöglich ist - nämlich die Grenzen zu schliessen. Aber ganz klar: Menschen an der Ausreise zu hindern, ist natürlich etwas völlig anderes, als Menschen an der Einreise zu hindern. Das kennt Frau Merkel ja aus ihrer DDR Vergangenheit...

Man sollte wirklich aufhören, im Zusammenhang mit der EU von "gemeinsamen Werten" zu sprechen. Denn wenn eine Regierung, die Staatsanwälte und Polizisten an Ermittlungen zu den eigenen dunklen Aktivitäten hindert, die unangenehme Medien mundtot macht oder gar enteignet, und die kritische Journalisten einsperrt, als Belohnung dafür eine verbesserte Beitrittsperspektive bekommt, dann hat das mit Werten nix, rein gar nix mehr zu tun. Dann ist das - rein "wertemäßig" - eine Bankrotterklärung. Auf dem Altar der eigenen Unfähigkeit.

...wir haben bereits einen Orban in unseren Reihen, wir haben einen Putin an der Außengrenze und brauchen keinen weiteren nationalistischen Spinner wie Erdogan als "Partner". Danke NEIN! (sorry für diese deutlichen Worte)
.
Der Vorschlag kann nur sein: wir unterstützen die Türkei finanziell, wenn sie die Flüchtlinge und Migranten versorgen will. Tut sie das nicht, schließen wir via Griechenland die Grenzen. Notfalls mit Zäunen.
.
Erpresser brauchen wir nicht. Unter Erdogan ist die aktuelle Türkei alles, aber niemals ein "Freund und Partner" Europas. Visa-Freiheiten? Eher ebenfalls einen Visa-Entzug und Reduktion des Handels - analog zum ebenso unsäglichen Putin - das wäre die Richtige Antwort.

ich bin auch dafür der Türkei ein Angebot zu machen und das sähe so aus:
-Grenzen dicht und kontrollieren, wer nicht in die EU einreiseberechtigt ist wird zurück in die Türkei geschickt
-Geldhahn zu, Import- und Exportbeschränkungen im Warenverkehr mit der Türkei
-Visumpflicht für Türken, aber nur Ausgabe von zeitlich begrenzten Touristenvisa
-Rückführung aller türkischen Staatsbürger in die Türkei, falls diese nicht ein gültiges Visum oder eine zweite EU-Staatsbürgerschaft besitzen
-abwarten und beobachten was Egowahn dann tut

Cent an die Türkei, nur weil Europa Angst hat vor schlechten Bildern und Deutschland die meiste Angst davor hat einfach mal Stopp zu sagen.
Lassen wir uns jetzt von der Türkei erpressen und hoffen das Sie die Drecksarbeit machen für uns gegen Geld.

Mehr als Scheinheilig das Ganze.
Die Türken sollen erst mal den ganzen Verkehr mit IS einstellen und dann werden wir sehen was passiert.

Frau Merkel macht den nächsten Fehler der uns teuer zu stehen kommen wird.

Gruß

damit Frau Merkel sich die unschönen Bilder an der Grenze erspart und die Drecksarbeit von der Türkei machen lässt.

Die 3 Milliarden, die jetzt in die Türkei gehen, hätte man für eine vernüftigen Grenzsicherung an den AUßengrenzen nutzen sollen. Und wenn Flüchtlinge mit Gewalt durchbrechen und dies steinewerfend durchsetzen wollen, so muss man zur Not auch Gewalt einsetzen.

Das wir uns in die Hände eines islamistischen Despoten, der seit Jahren die vormals sekuläre Türkei in eine islamische Republik umwandeln will, begeben ist völlig irre und zeugt von der Hilflosigkeit von Merkel. Die kann es halt nicht.

Auch wenn es unserer Kanzlerin nicht gefällt, Erdogan wird künftig die Spielregeln bestimmen. Zu sehr hat sie sich mit ihrer Flüchtlingspolitik in die Abhängigkeit von Erdogan begeben. Und der wird es gnadenlos ausnutzen. Da wird Fr. Merkel ihren Gastauftritt bei der CSU noch als freundlichen Gesprächskreis unter Freunden empfinden.

Besser kann die Zusammenarbeit vom IS mit der Türkei nicht belegt werden. Die Türkei unterstützt offenbar bewusst den IS - wohlwissend, dass dieser nur wirksam bekämpft werden könnte durch Entzug der Zahlungen aus dem Ausland und der Sperrung von Geldflüssen aus den Emiraten.

Beim EU-Gipfel mit der Türkei zur Flüchtlingskrise ist dieser Sachverhalt bedeutsam, weil sowohl die wirtschaftlich-finanzielle IS-Unterstützung als auch die militärische Bekämpfung des IS immer nur neue Flüchtlingsströme nach Europa generiert.
So sollte die EU mit der Türkei nicht nur über Flüchtlingskontingente verhandeln. Die finanzielle EU-Unterstützung der EU für die Türkei sollte auch von deren Verhalten gegenüber dem IS und der Erzeugung neuer Flüchtlingsströme abhängig gemacht werden.

unmöglich was alles auf den rücken der flüchtlinge ausgetragen wir visa freiheit hee neue mitgliedsschaftsverhandlungen der türkei? jeder der an die wahrheit glaubt weis das dass nix werden kann weil das zwei verschiedene dinge sind da tun sich beide parteien keinen gefallen mit, das sind zwei unterschiedliche paar schuhe mir tun nur die flüchtlinge leid sie werden benutzt ohne irgendwie einfluss auf die sache nehmen zu können das ist ja aber auch garnicht deren interesse. EU und TR zur zeit kein bock auf beide

Das muss doch Satire sein! Die EU muss der Türkei ein gutes Angebot machen? Das impliziert doch, dass die EU beide Augen zudrücken soll, wenn es um die europäischen Grundwerte geht? Pressefreiheit? Schutz der Minderheiten? Toleranz? Und das die Türkei alle bombardiert und abschießt, was DAESH bekämpft, sollen wir am besten auch vergessen?
Das wöchentliche Reportage verhaftet werden, die Erdogan kritisieren?
Dieser Artikel ist mMn eine Farce!
Der Zweck heiligt nicht die Mittel- niemals.

Es mag ja sicherlich richtig sein, dass die Türkei der Haupteinfallspunkt für Flüchtlinge nach Europa ist, aber dadurch sich gezwungen zu sehen mit Herrn Erdugan einen ungleichen Vertrag abzuschliessen ist schlicht falsch. Vielmehr sollte auch einmald ie Europäische Union ihre Muskeln spielen lassen. Herr Erdogan einmal aufzeigen, dass auch die EU Eine Saktionsliste erlassen kann. Angefangen von Einreise beschränkungen, weiter über Einfuhrverbote bis hin zu dem Erlass, dass in der EU keine türkeireisen mehr verkauft werden dürfen.
Letzters ist der härteste Schritt, da dann der Tourismus in der Türkei gegen NULL geht.

Herr Erdogan nimmt sich jetzt schon frei(Frech-)heiten heraus, die selbst in Deutschland viel zu lange geduldet werden.
Soll Herr Erdugan einen islamischen Staat gründen. Viele europäische Grundrechte werden bereits jetzt inder Türkei mit den Füssen getreten.
Die Türkei wird sich dadurch nur selbst isolieren...
Achh und vergesst die Türkei nicht aus der Nato raus

wir werden übern Tisch gezogen, und uns wird noch eingeredet wir hätten ein gutes Geschäft gemacht..........

eine Zahl im Artikel, auf anderen Medien ließt sich das etwas deutlich, die EU will der Türkei 400 000 Flüchtlinge abnehmen.
Das bedeutet dann im Klartext fast Alle nach Deutschland, denn die EU wird niemand finden der sich freiwillig was zuteilen lässt.

Ist doch eine Nette Geste von Frau Merkel, dafür das wir eine Große Menge nehmen dürfen, bezahlen wir auch gerne noch Geld.

Schönen 1. Advent

Gruß

... hängt viel von einem guten Verhältnis zu Europa ab!"

So ist es. Die Türkei befindet sich zudem in einer wirtschaftlich schwachen Phase, die durch die Moskauer Sanktionen nach dem Abschuss des russischen Kampfjets über Syrien noch verschärft wird. Das Importverbot für türkischer Produkte in der RF, das Arbeitsverbot für türkische Firmen in Russland und der Touristen-Stopp gen Türkei könnte die Türkei bei einem guten Verhältnis zur EU kompensieren.

Es wird sich also schnell zeigen, ob die Türkei zu einer wirklichen Kooperation mit der EU bereit und in der Lage ist. Dazu gehören auch innen- wie außen- und wirtschaftspolitische Zugeständnisse. Fraglich ist jedoch, ob sich der selbstbewusste Türkei-Herrscher dazu bereit erklärt oder weiter nur den Weg eigener Machtinteressen gehen will.

Wie kommen Sie darauf, daß Europa etwas gegen den Islam hat? Soweit ich weiß ist es für die Muslime überall in der EU möglich, ihre Moscheen zu bauen, zu missionieren und ihre Religion zu leben inclusive staatlich finanziertem Isalmunterricht. Die EU hat höchstens etwas gegen Islamismus in seiner gefährlichen Ausprägung.
Gibt es vergleichbare Freiheiten in der Türkei für christliche Gemeinden? Und sie haben richtig erkannt, daß es in der Türkei eine Staatsreligion gibt. Die gibt es in Deutschland zumindest nicht, oder?
Wie muß man die Äusserungen von Hr. Erdogan in der Köln - Arena deuten, nach denen die Assimilation der Türken in Deutschland ein Verbrechen gegen das Türkentum wäre? Für mich klingt das sehr stark nach Überlegenheitsgefühlen. Derartige Dogmen haben vor 80 Jahren in Deutschland auch für viel Unheil gesorgt. Man stelle sich vor, ein deutscher Politiker würde gleiches für die Deutschen fordern.
Also: Wer hat hier was gegen wen?

Ich dachte die EU vertritt europäische Werte. Was sind das für europäische Werte, wenn in der Türkei Journalisten eingesperrt werden und es keine Pressefreiheit gibt?

Die AKP ist eine Partei, die die Türkei immer mehr islamisiert und die Menschen in eigenem Land unterdrückt. Das hat absolut nichts mit europäischen Werten zu tun.

Diese EU hat die Orientierung völlig verloren. Sie sieht Rußland und Assad als Feind und die Türkei als Verbündete. Dabei bekämpfen Assad und Rußland die ISIS und Erdogan unterstützt sie.

So kann Frau Merkel sicherlich nicht das Problem im nahen Osten lösen sondern verschärft alles, daß wir von einem Frieden uns eher entfernen. Die EU braucht zuerst mal einen Kompaß, damit sie weiß wo gehts nach rechts oder nach links.
Da bin ich mal gespannt, wie die Flüchtlingszahlen sich reduzieren.

Immer wieder wird die Foderung laut, Putin einzubinden. Merkwürdigerweise gilt das nicht, wenn es um die Aufnahme syrischer Flüchtlinge geht. Weder die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union noch die Türkei verlangt von Russland, syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Dabei leben zurzeit nur 8.000 bis 12.000 syrische Flüchtlinge in Russland.
Eigentlich hätte Putin allen Grund, mehr für syrische Flüchtlinge zu tun.
Erstens ist er ein enger Verbündeter Assads. Zweitens haben die jüngsten Angriffe Assads mit Putins Unterstützung eine neue Flüchtlingswelle ausgelöst.

Da haben "wir" uns einen tollen Partner ausgesucht. Unsere Regierung ist wohl für alles bereit um nicht selber handeln zu müssen. Verhandeln ist das Gegenteil von Handeln. Und jetzt lassen sie sich von Erdogan erpressen. Wo ist denn der Sinn der Sache? Ob die Syrer in der Türkei bleiben ist ungewiss, aber dass die Türken kommen ist uns dann sicher. Zum Schluss haben wir noch beides. Die Syrer kann man zumindest wieder heim schicken, wenn der Krieg vorbei ist. Obwohl, nein, "wir" wollen sie integrieren, frag mich auch warum - wäre nicht besser denen beizubringen ihre Heimat zu verteidigen und später aufzubauen?

Ja gut, man könnte darauf bestehen, dass die 1,5 Millionen Flüchtlinge, die in der Türkei nicht versorgt werden, endlich besser behandelt werden.

Man könnte auch fordern, dass die Türkei endlich etwas gegen die Schleuser unternimmt, die ganz offen (z.B. Internet und in Izmir) offen operieren.

Und fair... ja also fair ... Pressefreiheit und Opposition.. in anderen Ländern war man... sagen wir mal ... weniger fair..

Fair. Für wen? Nicht für die Flüchtlinge. Nicht für die Kurden. Nicht für die türkischen Medien.

Fair für die EU, die sich selbst in die Nesseln setzte?
Fair für Erdogan, der genau, dass die EU sich selbst in die Ecke gedrückt hat und deshalb nun am Drücker ist?

Noch eine kleine Anmerkung an die, die hier ständig die Aufnahme von Flüchtlingen durch Russland verlangen:
Würden die Russen sicher machen, natürlich erst, wenn die EU ebenso viele Flüchtlinge aus der Ukraine aufnimmt, wie es Russland getan hat.

"Wie muß man die Äusserungen von Hr. Erdogan in der Köln - Arena deuten, nach denen die Assimilation der Türken in Deutschland ein Verbrechen gegen das Türkentum wäre? "

Es geht dem Erdogan nicht um die Landsleute bzw. den Türken sondern um Islam. Die Leute im eigenen Land unterdrückt er noch viel schlimmer. Da kann man nur schauen, wie die Journalisten einfach eingesperrt werden. In Deutschland sollen wir niemals die Türken assimilieren - damit meint er die religiöse Ideologie darf nicht geändert werden, damit sich Islam auch in Europa schön etablieren kann.

Es geht ihm auch um die Stimmen im Ausland. Je religiöser diese Leute in Deutschland bleiben, umso mehr Stimmen bekommt er. Wenn wir es jedoch schaffen sie zu assimilieren, dann bekäme er überhaupt keine Stimmen. Bei den letzten Wahlen haben die meisten Türken für Erdogan ihre Stimme gegeben. Damit kann man sehen wir erfolgreich DE mit der Integration war.

Wir müssen die USA einbinden. Sie sind Schuld an dem ganzen Elend im Irak und Syrien.

überhaupt kein Angebot machen muss und erst recht nicht Deutschland.

Die EU/Deutschland muss seine Außengrenzen schützen und sollte die Türkei diese Grenzen durch das Zulassen/Unterstützen von massenhaften illegalen Grenzübertritten verletzen, so ist sie mit Sanktionen zu belegen. Dieses Mittel ist in der EU gegen stillschweigend erklärte Feindstaaten doch schon populär. Die Türkei verhält sich in jeder Hinsicht wie ein Feindstaat. Dieses Land/seine Führung erpresst die EU/Deutschland in der Flüchtlingsfrage offen und ohne jede Scham.

Die dargestellten "Deals" würden zu folgendem führen:

- Nach den 3 Mrd. Euro wird die Türkei weitere Milliarden fordern.
- Begleitend zu den 500.000 "Kontigentflüchtlingen" wird die Türkei weiterhin die illegalen Grenzüberschreitungen fördern.

Anm.:
Bei einem Durchschnittssteuersatz von ca.25% müssen 12 Mrd. verdient werden, um die 3 Mrd. Tribut an die Türkei zahlen zu können. Das macht ca. 600 Mio. deutsche Arbeitsstunden als Tribut für die Türkei.

Wir als Europäer sollten mit Russland zusammenarbeiten und alle Flüchtlinge in der Türkei übernehmen den dort gibts ja keine Menschenrechte nur in Europa und Russland, die tun was. dafür natürlich keine Visafreiheit für die Türkei.

...statt reine aktionsgesteuerte Maßnahmen zu proklamieren und dem Bürger als alternativlos zu verkaufen.

Eine Zusammenarbeit mit dem UNHCR wäre der Anfang, hier mit Spezialisten reden und deren Empfehlungen überdenken. Prinzipiell spricht ja alles dafür, Flüchtlinge nahe der Fluchtursache unterzubringen. Aber sich einfach nur freizukaufen (von den eigenen großmundigen Versprechungen) und zudem noch bei einem indirekten Unterstützer dieser Fluchtursache, das kann es ja wohl nicht sein!

Flüchtlingslager sollten unter europäischer Führung in Zusammenarbeit mit den Flüchtlingswerken organisiert werden. Die Türkei sollte dafür bestenfalls den Boden zur Verfügung stellen, den wird man ja wohl billig anmieten können. Und wenn nicht, probiert man es halt im Libanon oder in Jordanien. Dann hat man direkten Einfluss auf die dortigen Zustände, kann den schwarzen Peter hinterher aber auch nicht woanders hinschieben.

Merkel hoffiert einen Staatschef der ein ganz falsches Spiel da unten treibt ! macht mit ISIS Geschäfte , und lacht uns aus, holt Milliarden von der EU weil die nix gebacken bekommen ....

Ihr Beitrag weist genau auf die Schwerpunkte und die Ziele der EU-Politik hin.

Vor 6 Jahren habe ich nach einer ausgedehnten Türkeireise die CDU-Merkel Blockade für einen türkischen EU-Beitritt bedauert. Seitdem hat sich die Türkei deutlich verändert, der EU abgewandt.

War meine Einschätzung falsch oder hätte eine engere EU-Türkeibindung dieses Abdriften verhindert?

Es kennzeichnet jedenfalls die unüberlegte, kopflose Politik unserer Tage, jetzt der Türkei Geld und Duldung als Nutznießer der Terroristen anzubieten, damit sie die Flüchtlinge von unseren Grenzen fernhält und gleichzeitig wenignix gegen die Fluchtursachen zu unternehmen. Frau Merkels Bekenntnis, die Fluchtursachen zu bekämpfen ist reines Lippenbekenntnis. Gleichzeitig lässt sie sich von Herrn Erdogan vorführen.

Das hatte sie sich vermutlich anders vorgestellt. Ich auch.

Warum sollte Russland darum betteln, gerade jene als Flüchtlinge aufzunehmen, die man vor Ort gemeinsam mit Assad bekämpft?
Sie vergessen ferner, das Russland einer Menge Ukrainern Asyl gewährt hat...
Warum sollte Russland das tun? Die Verlängerung der eigentlich völkerrechtswidrigen EU-Sanktionen ist doch auch schon gelaufen, obwohl nur Deutschland und die baltischen Staaten das wirklich noch wollen.

Fair bedeutet auch fair zur EU zu sein, zu den europäischen Grundwerten. Edogan muß endlich freie Wahlen zulassen und nicht einen Teil des Landes unter Kriegsrecht stellen, damit die Kurden nicht wählen können. Er muß Meinungsfreiheit zulassen, Journalisten freilassen, die Unterstützung des IS aufgeben. Danach wäre es fair, mit ihm über sein Verhältnis zur EU zu sprechen. Denn dann ist er so weit wie andere Beitrittskandidaten, etwa Serbien.

Statt unseren schutz selbst zu organisieren schaffen wir uns unser nächste Problem selbst.
Wir werden für erpressbar, beste Vorrausetzungen für einen Egomanen wie "Erdowan".
Der wir seine Machtposition, die wir ihm selbst ve3rdcahfen gnadenlos gegen uns ausnutzen wenn er den kleinsten Vorteil für sich rausschlagen kann.
Wir sollten dringend überdenken, ob es wirklich so gut ist unsere Moralvorstellungen überallhin exportieren zu wollen. die Machtverhältnisse vor Ort spielen hier eine entscheidende Rolle und nicht unser Wunschdenken.
Wenn nun mal für eine freiheitliche Grundordnung die Vorrausetzungen nicht gegeben sind müssen wir das akzeptieren. Jedes Land und seine Bevölkerung muß seinen Weg selbst bestimmen können auf Basis ihrer eigenen Erfahrungen.

Volle Zustimmung!
Einfach irgendwem Geld zu geben in der Hoffnung, er werde uns das Problem vom Halse halten, geht mit ziemlicher Sicherheit daneben.

"EU muss Türkei faires Angebot machen"

Klar muss die Eu das - welches meiner Meinung ungefähr so lauten sollte:

-sofortiger Stop der Duldung/Unterstützung des IS
- sofortiges dichtmachen der Türkischen Grenze für IS Kämpfer
- sofortiger Stop der IS Öl LKWs in die Türkei und verkauf des Öl vom IS
- sofortiger Stop von Waffenlieferungen nach Syrien ausser an die reguläre Syrische Armee
- sofortiger stop der Bombadierung von Kurden - welche erfolgreich gegen den IS Kämpf(t)en

...

sollte sich die Türkei nicht dran halten hätte diese mit weitreichenden Wirtschaftssanktionen zu rechnen.

so ungefähr sollte das EU Angebot meiner Meinung nach lauten.

Wieso muss die EU ein faires Angebot unterbreiten? Verhandlungen sollten selbstverständlich immer fair geführt werden, von allen Seiten. Nur sollte man der Türkei, insbesondere Herrn Erdogan klarmachen, dass man erstmal klare Bekenntnisse bekommt bzgl. des Verhältnisses mit dem IS, mit der Pressefreiheit, mit dem Umgang mit den Kurden, mit einem Bekenntnis zum Genozid an den Armeniern, u.v.m.. Ist man seitens der Türkei dazu nicht bereit, bzw weigert man sich seine Haltung kundzutun, dann hat man nichts aber auch rein gar nichts in der EU zu suchen.

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