Kommentare

Wie stellen sich das manche

Wie stellen sich das manche Kommentatoren vor, die Sicherheit bei dem Spiel zu gewährleisten?

Stundenlanger ckeck-in wie bei US-Flügen, mit Bodyscannern und Abtasten des Körpers?
Bei mehreren 10.000 Menschen anstatt ein paar hundert im Flugzeug, die alle begeistert kooperieren?
Wann soll man sich denn anstellen um reinzukommen?
2 Wochen vor Spielbeginn?
Keine Flüssigkeiten, Cremes, Sonnenmilch etc. erlaubt, damit keiner in den Behältern Sprengstoff reinschmuggelt?

Und dann nebenbei das Stadion sichern, daß sozusagen halböffentlich zugänglich ist, und hundertfachen Platz und Zugänge hat, im Vergleich zu einem der öffentlichkeit kaum zugänglichen und außer 2-4 Zugängen hermetischen Flugzeug?

Kurzfristig und ohne entsprechende Infrastruktur ist es überhaupt nicht möglich, Massenevents in unsereren Stadien gegen solche Soft Target Anschläge zu sichern.
Weder haben wir die Infrastruktur, die Einsatzkräfte, geschweige denn die Prozeduren dafür vor Ort.

Das ist die Taktik des Terrors

Wenn sich die Menschen wieder in Sicherheit wiegen, weil in der letzten Zeit "nichts" passierte, werden die Sicherheitsvorkehrungen wieder zurück gefahren und genau dann wird es wieder "lukrativ" für Terroristen, die Menschen in ihrer ungetrübten Lebensfreude, in ihrer Freiheit, in ihrem Vergnügen zu stören und zu ängstigen, sozusagen als Bestrafung Allahs für die begangenden Sünden.

Gesellschaft der Angst

Eine Gesellschaft der Angst ist nicht zu befürchten, wenn man sich seiner eigenen kulturellen Identität und seiner Werte wieder mehr bewusst wird und bereit ist sie zu vertreten und zu begründen in ihren Wurzeln von Christentum und Aufklärung. Es gilt mit allen rechtsstaatlichen Mitteln für Recht und Frieden zu sorgen.
Es macht viel mehr Sorge, dass derartige Anschläge immer mit vermeintlich mangelnder Integration begründet werden, das Mantra vieler Experten. Damit nimmt man die Attentäter aber aus der Verantwortung und schiebt sie den Opfern zu. Die Attentäter vom 11. September zB waren integriert und studiert. Es gibt auch benachteiligte Deutsche, die nicht gleich zu Terroristen werden.
Der Hinweis auf vermeintlich mangelnde Integration verkennt, dass oft eine sich an der Kultur und den Werten Europas orientierende Integration gar nicht gewollt ist. Die Islamisten sind durch den politischen Islamismus als Ideologie fasziniert, den Navid Kermani zu recht religiösen Faschismus nennt.

Reale Ängste

Eine "Gesellschaft der Angst" haben wir bereits - und zwar nicht vor ständigen Terrorattacken, sondern davor, dass die rechtsfreien Zustände an den Grenzen sich früher oder später auch im Landesinneren ausbreiten könnten.

Die Bundesbürger fürchten sich nicht vor dem IS, sondern vor einer Regierung, die sie nicht mehr schützen kann und schützen will.

I

Die Berichterstattung macht mir Angst!

Mir machen weniger die Terroranschläge Angst als die permanente und völlig ausufernde Berichterstattung. Obwohl ich weiß, dass die Wahrscheinlichkeit, einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen vernachlässigbar gering ist, wird mir mulmig, wenn solche Taten in den Medien so extrem (!) breit präsentiert werden.

Die Medien haben auch eine Verantwortung und sollten sich darüber klar sein, was eine derartige Einseitigkeit der Berichterstattung bewirkt. Die Tagesschau gestern war das beste Beispiel. Die Medien verbreiten geradezu die Panik. Die tatsächlichen Gefahren haben doch nichts mehr mit dieser überbordenden Berichterstattung zu tun.

Angst als Mittel zum Zweck

"Man konnte das in den USA beobachten: Selbst nach den massiven Anschläge vom 11. September hat das amerikanische Volk sich nicht nachhaltig beeinflussen lassen."

Ganz im Gegensatz zu den relativ gut bewachten politischen Führern.
Diese haben sich massiv beeinflussen lassen oder eben nur eine Chance gewittert und genutzt, je nach Interpretation.

Insofern müssten wir uns also v.a. Sorgen machen, daß oder wie solche Anschläge politisch instrumentalisiert werden.

Denn natürlich ist es heute statistisch gefährlicher, eine Routineoperation im Krankenhaus durchführen zu lassen (und sich mit irgendwelchen Keimen zu infizieren) als bei einem Weihnachtsmarktbesuch Opfer des IS zu werden.

Es sollten nur nicht zu viele Dinge auf einmal einem Angst machen, wenn also zu den latenten Allerweltsängsten im Privaten (um Job, Rente und Gesundheit) jetzt noch Flüchtlingschaos, Terroranschläge und dann noch etwa eine Supergrippe im Winter dazukommt, oder daß Beckenbauer als Kaiser zurücktritt ...

Alles schön und gut...

..., bisher gab es in Deutschland zum Glück nur Drohungen oder vereitelte Attentate (z.B. der sog. "Sauerlandgruppe"). Was aber, falls es zu einem Szenario, wie aktuell in Paris kommen sollte?
Herr Bandelow beschwichtigt für meine Begriffe etwas zu lax, indem er die Menschen als quasi-homogene Masse klassifiziert, die sich nach ca. 4 Wochen insgesamt wieder beruhigt hat.
Was ist mit den Menschen, die das Geschehene anders verarbeiten, die sogar psychische Hilfe brauchen, da sie sich z.B. in einer Großstadt davor fürchten, mit der Bahn zur Arbeit zu fahren, da Bahnhöfe neuralgische Punkte sind?
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass in Deutschland der Kauf von Waffen zunehmen würde, da die Polizei ja nicht ständig und überall präsent sein kann.

"für den Einzelnen die Wahrscheinlichkeit [...] gering"

Das ist aber ein sehr merkwürdiges Argument für einen Psychologen! Das erklärte Ziel von Terror ist ja gerade, Angst zu machen, weil es JEDEN grundlos treffen kann. Die Gefahr ist ebenso real wie man im Lotto auch gewinnen kann.

Und es funktioniert. In Tel Aviv etwa reicht eine einzige ungelenkte Rakete mit (aus militärischer Sicht) geringer Sprengkraft, um Hunderttausende Menschen in Schutzräume rennen zu lassen. Ist das unvernünftig, nur weil die Wahrscheinlichkeit im Verkehr zu sterben höher ist?

Wie bitte?

Selbst nach den massiven Anschläge vom 11. September hat das amerikanische Volk sich nicht nachhaltig beeinflussen lassen.
Schon mal vom "Patriot act" gehört? Der hebelt so ziemlich alle Grundrechte aus und verleiht den Geheimdiensten nahezu unbegrenzte Freiheiten. Und das Gesetz fand überwältigende Zustimmung bei der Bevölkerung. Keine nachhaltige Beeinflussung?
Hier scharren schon viele Law-And-Order-Politiker mit den Hufen, um die günstige Stimmung für ähnliche Sturmangriffe auf unsere Freiheit zu nutzen. Schon möglich, dass die subjektiv empfundenen Ängste bald wieder verfliegen, aber bis dahin werden Weichen gestellt sein, die uns schnurstracks in Richtung Überwachungsstaat lenken. Und auch hier werden, wie in den USA, viele das beruhigend finden nach dem Motto "ich werde lieber überwacht als ermordet". Wetten?

Angst vor Fußball?

Wir wollen mal nicht vergessen - letzten Freitag war das Stadion in Paris der sicherste Ort. So sicher, dass unsere Nationalelf sogar dor übernachtet hat. Gefährlich war es in Restaurants.
Auch gestern in Hannover ist nichts passiert.
Also subjektive Angst hat häufig nicht mit objektiver Gefahr zu tun.

Wouw

Die Bundesbürger fürchten sich nicht vor dem IS, sondern vor einer Regierung, die sie nicht mehr schützen kann und schützen will.
Diese Feststellung hat Gewicht - und entspricht der Realität -

Terrorangst ist Quatsch. Das

Terrorangst ist Quatsch. Das Risiko im Straßenverkehr zu Schaden zu kommen ist vielfach größer.

Neu Am 18. November 2015 um

Neu
Am 18. November 2015 um 18:34 von thomasius
Die größte Gefahr für das

Die größte Gefahr für das Leben ansich ist immer noch das Leben selbst.
Eine x-beliebige Gefahr auszuschließen oder konkret zu benennen, dürfte in jedem Fall schlicht unmöglich sein.

Wer eine Tat ernsthaft begehen will, der findet immer Wege und Möglichkeiten, dies auch zu tun. Vielleicht nicht beim ersten mal, dann eben später.
So schlimm das sicherlich ist, aber präventiv ist in keinem Fall eine terroristische Gefahr auszuschließen.
Sie läßt sich aber prima gegen die Bevölkerung einsetzen.

Eine Gesellschaft der Angst?

Wir sind auf dem besten Weg dorthin!
Schaue ich mir die Berichterstattung in den Tagen seit den Anschlägen von Paris an, so bestimmen Terror und Terrorabwehr sämtliche Medien in Deutschland. Und plötzlich werden überall und fortlaufend Terrorgefahren gesehen, die vorher niemand beachtet oder für besonders gefährlich erachtet hat.
Die USA geben das beste Beispiel, seit dem 11. September 2001 wird eine ganze Nation in ständiger Angst gehalten und ergeht sich in (gefühlter) 150 %iger Überwachung und Kontrolle.
Wenn eine Gesellschaft nur noch von Terror und Angst geleitet wird, dann haben es die Terroristen geschafft, dann sind sie am Ziel.
Ich möchte in Deutschland nicht so leben!

Nachfragerin - wissen Sie ob die Integration gelingt? Wieviel Milliarden braucht es und reicht das Geld. Ist mit Geld alles machbar?!
Schaffen wir das?!
@gman
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14:10 von gman:
"In Belgien und Frankreich sehen wir, dass schlecht integrierte Muslime der Gesellschaft großen Schaden zufügen können."
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Das gilt für alle nicht oder schlecht integrierten Bevölkerungsgruppen. Wenn man wollte, könnte man aus den Ereignissen lernen und entsprechende Mittel für die Integration und soziale Gerechtigkeit aufwenden, statt sie in eine kontraproduktive Kriegsführung zu stecken.

Schön, wenn aber die Integration bei einer Million und mehr Emigranten nicht gelingt und das ist eben längst nicht sicher, dann besteht doch die Gefahr von Parallelgesellschaften wie in Belgien und Frankreich. Auch wir haben sie in manchen Großstädten schon, aber die IS-Kämpfer und der IS-Terror ist damit nicht zu vergleichen, das ist noch eine ganz andere Dimension.

@frosthorn

"Und auch hier werden, wie in den USA, viele das beruhigend finden nach dem Motto "ich werde lieber überwacht als ermordet". Wetten?"

Natürlich werden sie das, leider, wie ich finde.
Schon Gestern in meinem Freundeskreis, der wohlsortiert ist, abgewandelt gehört.
Umso mehr wird das in der breiten Bevölkerung sein.

Es ist allerdings auch nun einmal so, daß es eher möglich ist, Anschläge im Vorhinein durch Überwachung zu vereiteln, als in einer offenen Gesellschaft konstant und überall Sicherheitsmaßnahmen so hoch aufrecht zu erhalten, daß Anschläge auf diese Weise verhindert würden.

Will ich lieber Überwachung oder will ich ein öffentliches Leben, wie in Israel, mit Militärcheckpoints an jeder Ecke und gesellschaftlicher sowie örtlicher Seperation, "shoot to kill"-Vorgehen der Sicherheitsbehörden und der Gesellschaft allgemein?

Im Leben hat man halt meist nur die Wahl zwischen Übeln je nach Präferenz.

Interview:Es droht keine Gesellschaft der Angst........

Eine Frage in diesem Zusammenhang ist:Wieviel sogenannte Terrorismusexperten gibt es eigentlich in den Medien ? Zu bestimmten Zeiten wächst ihre Anzahl inflationär.
Und muß man dafür studiert haben ?
Oder genügt eine Lehre ?
Mit anschließender Prüfung bei der Industrie-und Handelskammer ? Kriegen die dann auch den Mindestlohn ?

Wie bitte?

"Selbst nach den massiven Anschläge vom 11. September hat das amerikanische Volk sich nicht nachhaltig beeinflussen lassen."
Ähhhhh.
Ja, also ich weiß ja nicht wen genau ihr euch da als Gesprächspartner ausgesucht habt, aber auf diesem Planten lebt er nicht!
Die USA haben dem Irak den Krieg erklärt!
Die Amerikaner haben Programme wie PRISM ins Leben gerufen!
Die Amerikaner haben in Guantanamo einen rechtfreien Raum geschaffen!
Die Amerikaner spionieren ihre Verbündeten aus!
Die Amerikaner müssen ihren Fingerabdruck abgeben wenn sie zur Statue of Liberty wollen!
Die Amerikaner sammeln weltweit Flugdaten von millionen Passagieren!
Die Amerikaner SCHEIßEN auf das Völkerrecht mit ihren Drohnenmorden!
KEINE NACHHALTIGE BEEINFLUSSUNG?
Wie kann man nur so viel Unsinn von sich geben?

Zu 16:27 von Duck Holliday - Unzulässiger Vergleich -

"@ gman 14:10
"In Belgien und Frankreich sehen wir, dass schlecht integrierte Muslime der Gesellschaft großen Schaden zufügen können."
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Genau ... seufz ...
Und gehäuft in Ostdeutschland, aber auch an anderen Orten in Dunkel-D, z.B. dort, wo (potentielle) Asylbewerberunterkünfte angezündet werden oder Migranten verprügelt werden, sehen wir, wie "schlecht integrierte" (Ost-)Deutsche ......
Aber die verteidigen ja Deutschland, oder die Ordnung in Deutschland oder wenigstens sich selbst. Vielleicht wollen sie auch was ganz anderes ... oder wies sehen Sie das?
Vielleicht sollte man den Fokus mal auf das richten, was schon passiert IST, anstatt die ganze Zeit kopflos & angstvoll darüber zu jammern, was eventuell passieren KÖNNTE, ...
Die rauchenden Ruinen gibt es bereits - ein Terroranschlag hat noch nicht statt gefunden. Merken Sie was?"

* Sie haben offensichtlich nichts gemerkt. Nichts vom barbarischen grenzenlosen TS-Terror. Ihr Vergleich ist unterirdisch!"

Freunde und Terroristen

Wir empfangen Flüchlinge (davon sind etwa 90% muslimischen Glaubens) mit offenen Armen. Wir sind vielseitg hifreich. In jeder Hinsicht. Es wird ihnen Sicherheit geboten. und vieles mehr...
Dazu ergeben sich - für mich - Fragen und Tatsachen:
1. - Wie viele Muslime haben unsere Annehmlichkeiten geschätzt, und haben sich unserem Glauben genähert und ihn vielleicht angenommen?
2. - Es freut uns und möge es auch so bleiben - angsichts aktueller Ereignissen - dass nicht alle Muslime Terroristen sind !
3. - Aber wir wissen dass alle Terroristen Muslime sind!

Kann mich jemand dazu aufklären?
Danke

Reale Ängste

Demokratie-Jetzt 18:06, Ihren Beitrag unterschreibe ich sofort, danke dafür.

Fahrradfahren ist gefährlicher?

Auch wenn Fahrradfahren gefährlich ist, muss man sich vor Augen halten, dass wir im Moment ein gesteigertes Potential für Anwerbungen durch Salafisten im Land haben. Dass Flüchtlinge vor dem IS flüchten, trifft nur auf einen Teil zu. Die meisten fürchten die Fassbomben von Assad und sind keineswegs immun gegen die Hassprediger. Und es werden jeden Tag mehr. Das sollte Grund genug sein, diese Gefahr nicht durch Vergleiche mit dem Straßenverkehr zu verharmlosen.

Mittlerweile wissen wir ,

Mittlerweile wissen wir , dass die Bomben nicht vor, sondern im Fußballstadion hätten gezündet werden sollen.
Ein Wachmann hat den Sprenggürtel ertastet. Grauenhaft die Vorstellung, was nach der Explosion im Stadium passiert wäre – ein Massensterben von Menschen in Panik. Dann wären auch viele Deutsche, Zuschauer wie Fußballspieler, unter den Opfern gewesen. Dann würde vermutlich nicht so leichtsinnig daher geredet und geschrieben, wie das derzeit der Fall ist. Der Anschlag wurde in Frankreich verübt – aber er zielt auch auf Deutschland. Viele Menschen spüren das – und wachsende Unsicherheit ist die Folge.

Es droht keine Gesellschaft der Angst

Stimmt, denn die haben wir schon längst.
Aber der Journalist ist immer noch im tiefschlaf.

Angst

ist entweder permanent vorhanden und dann ist sie krankhaft ( es sei denn in Kriegsgebieten ), oder etwas vorübergehendes.Das Menschliche Gehirn ist schon so aufgebaut das es schlechte Sachen verdrängt und überwiegend positives in Erinnerung bleibt.
Solche Anschläge sind nie ganz zu verhindern und kommen dann wenn sie niemand erwartet.Deswegen erschüttern sie auch die Menschen so stark.In Kriegsgebieten gehen die menschan anders damit um.Dies soll nicht heißen das sie keine Angst haben aber es gehört dort zum Leben dazu.
Das Leben muss weiter gehen und dazu gehört eine gewisse Unbeschwertheit, sonst wäre es nicht lebenswert.Wir alle wollen uns frei bewegen, lachen und fröhlich sein.Dies ist eine Errungenschaft in Zentraleuropa, seit mehreren Jahrzehnten, und sollte auch so bleiben.

Angstforscher?

mannomann, tolle Studiengänge gibt es heutzutage....sicher ein absoluter Stressjob...
Trotzdem bin ich über die Gnade meiner "frühen Geburt" glücklich...

17:43 von Hoffnung für un...

Das ist die Taktik des Terrors

Wenn sich die Menschen wieder in Sicherheit wiegen, weil in der letzten Zeit "nichts" passierte, werden die Sicherheitsvorkehrungen wieder zurück gefahren und genau dann wird es wieder "lukrativ" für Terroristen, die Menschen in ihrer ungetrübten Lebensfreude, in ihrer Freiheit, in ihrem Vergnügen zu stören und zu ängstigen, sozusagen als Bestrafung Allahs für die begangenden Sünden.
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Da haben Sie die Anfangsbefürchtungen der Pegiden (ohne Nazis) in unbestreitbare Worte gekleidet.

"Es droht keine Gesellschaft der Angst".

Angst ist ja auch im Normalfall kein Massenphänomen. Desinteresse, Ignoranz, Optimismus stehen dagegen.
Aber darüber hinaus ist es eine Frage der Steigerungsstufen und des individuellen Empfindens. Man sollte solche propagandistischen Sätze nicht sagen, schon gar nicht als Psychologe.

Verunsicherung

Welche Verunsicherung?
Ich sehe mich in keiner Weise von Terroristen verunsichert. Die Gefahr Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden und noch mehr eine schwere gesundheitliche Erkrankung zu bekommen ist deutlich realer.
Verunsichert sein darf man eher von einer Politik, welche die Wurzeln des Terrorismus nicht wirklich angeht und fortwährend die eigene Bevölkerung desinformiert.

Die gegenwärtigen Verlautbarungen in- und ausländischer Politiker erinnern mich an den 9/11 und den anschliessenden weltweiten Antiterrorkampf der USA und Verbündete. So lange ist das noch nicht her. Und was kam dabei praktisch bzw. Nachhaltiges heraus? Nichts.
Seltsamerweise hört man jetzt auch nichts von dem Schreckgespenst "Al Qaida", plötzlich gibt es was ganz ähnliches und heisst es "IS".

Ich hoffe nur, die Deutschen lassen sich nicht wieder auf irgendwelche Feldzüge im Namen einer Politik ein, der man nicht vertrauen sollte, z.B. in Mali/Afrika, wo ja anscheinend die Bundeswehr demnächst hin soll.

natürlich droht das....

Gerade deshalb,weil man bei uns verlernt bekommt,stolz zu sein,ein Deutscher zu sein und den aufrechten Gang verlernt. Nicht einmal die Bundeswehr ist einsatzbereit,da deren Technik nur teilweise funktionier. Das gilt auch für die Polizei. Jetzt rächt sich,das man Bundeswehr und Polizei kaputtgespart hat. Das ist aber mal wieder ein Relikt der Grünen und Roten im Land,die auch für die schlechte Bildung und Sprachkenntnisse von Migranten verantwortlich sind. Aber es gibt ja genügend Beispiele verfehlter grüner Politik,wie in BAWÜ 3000 Lehrerstellen streichen,gegen jegliche Technik waren die,heute benutzen die alle diese verteufelte Technik. Auch die antiauthoritäre Erziehung hat unseren Land geschadet,denn Jugendliche kennen heute keine Verhaltensregeln und Umgangsformen mehr. Auch hat uns damals die Bundeswehr nicht geschadet,man ging als Junge und kam als Mann zurück. Mich beunruhigt die jetzige Lage schon,da weder Regierung,Polizei noch Bundeswehr Herr der Lage im Land sind.

Unterschied zwischen Angst und Leichtsinn

habe keine Angst aber Sorge um unserern Justizminister, der meint unter den Flüchtlingen sind keine IS Leute -seit Neuesten hat er es bis auf Einen relativiert. Wahrscheinlich hat er noch nichts von einer Wahrscheinlichkeitsrechnung mit mehreren Variablen gehört.
Alle Terroristen sind Muslime und deren Hochburg ist Syrien. Die Grenzen sind weitgehend ungesichert und Alle eingeladen. Die schiere Zahl der Flüchtlinge mit der Tatsache , das der IS die EU als Feind sieht. Wenn das keine Einladung ist ?? Ich sehe den Innenminister auf weiter Flur allein mit dem Problem. WAs sollte er gestern tun?? Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit der NAchricht gering ist musste er das Spiel absagen. Wir haben mittlerweile solche Bedingungen geschaffen, dass zahlreiche Islamisten unerkannt mit falschen Pässen oder über die grüne Grenze kommen können. Unsere Grenzpolizei hat 500000 Überstunden per Oktober gleistet- noch Fragen ( kann Jeder nachlesen)?

@Adelante

Ich sehe das so ähnlich (wenn ich auch die permanenten Vergleiche mit bedrohlichen Erkrankungen und/ oder Straßenverkehr ablehne - Terror ist ja eine Gefährdung, die noch hinzukommt).

Aktive Terrorbekämpfung wäre für mich z. B. ein schnellstmöglicher Vertrag zwischen der EU, den USA und Russland zu einem totalen Stopp des Waffenexports in Länder außerhalb dieser Vertragsländer. Da würde zwar wieder "Arbeitsplätze" geschrien, aber (a) wenn z. B. andere Sektoren der Großindustrie massenhaft Leute entlassen, kümmert's die Regierung ja auch nicht.
(b) und wesentlicher: die deutsche Rüstungsindustrie hat sich seit dem "Kampf gegen den Terror" ab den Bushs schon eine mehrfach vergoldete Nase verdient, ebenfalls Frankreich und natürlich die USA.
Wir liefern Waffen in jedes Krisengebiet sowie an jedes Unterstützerland von Terroristen und an jedes Land, das sich wiederum an der Bekämpfung der Terroristen beteiligen will.
Ein System, das sich selbst erhält.

Was der Gesellschaft droht,

Was der Gesellschaft droht, ist eine Zwei-Wahrheiten-Klassen-Gesellschaft. Auf der einen Seite die Politik, die sich mit dem Hinweis die Bürger wären zu verängstigt wenn sie die Wahrheit erführen (siehe PK von Thomas de Maizière), und auf der anderen Seite eben die Bürger, die in einer anderen "Wahrheit" leben müssen. Hinzu kommt dann noch eine Presse die ihre originären Aufgaben verlernt hat und nur noch die "Wahrheiten" der Politik wiederkäut.

18:50, Kessl

Sie verwechseln die Amerikaner mit der Bushregierung.

Denn all das, wofür Sie "die Amerikaner" verantwortlich machen, wurde von dieser Regierung verbrochen.

Und was das Ausspionieren von Verbündeten angeht, da musste der BND gerade auch so einiges zugeben.

Würden Sie denn behaupten, die Deutschen spionierten ihre Verbündeten aus?

Also Sie spionieren? Ich spioniere?

18:48, Bernd Kevesligeti

"Eine Frage in diesem Zusammenhang ist:Wieviel sogenannte Terrorismusexperten gibt es eigentlich in den Medien ? Zu bestimmten Zeiten wächst ihre Anzahl inflationär.
Und muß man dafür studiert haben ?
Oder genügt eine Lehre ?
Mit anschließender Prüfung bei der Industrie-und Handelskammer ? Kriegen die dann auch den Mindestlohn ?"

Der Herr, dessen Aussagen wir hier diskutieren, ist kein Terrorismusexperte und wird auch nicht als solcher bezeichnet.

Er ist Psychologe und wurde in genau dieser Eigenschaft interviewt.

Um sich so nennen zu dürfen, muss man ein fest definiertes Universitätsstudium abgeschlossen haben. Das ist die Voraussetzung.

Als Psychologe kriegt man normalerweise mehr als den Mindestlohn.

19:12, PD995

"Es droht keine Gesellschaft der Angst
Stimmt, denn die haben wir schon längst.
Aber der Journalist ist immer noch im tiefschlaf."

Der Journalist ist kein Journalist.

Er ist Psychologe, also Arzt.

Seine Parienten sind Menschen, die Angst haben.

Angst ist sozusagen sein Beruf.

Aber Sie wissen mehr über Angst als er?

20:25, Dein ist die He...

"Gerade deshalb,weil man bei uns verlernt bekommt,stolz zu sein,ein Deutscher zu sein und den aufrechten Gang verlernt."

Aufrechter Gang und "stolz, ein Deutscher zu sein" hat absolut nichts miteinander zu tun.

Es gab mal eine Zeit bei uns hier, da wurde man staatlicherseits zum Stolz auf sein Deutschsein angehalten.

Das waren die Jahre der Duckmäuser und Opportunisten.

21:17 von fathaland slim

19:12, PD995

"Es droht keine Gesellschaft der Angst
Stimmt, denn die haben wir schon längst.
Aber der Journalist ist immer noch im tiefschlaf."

Der Journalist ist kein Journalist.

Er ist Psychologe, also Arzt.

Seine Parienten sind Menschen, die Angst haben.

Angst ist sozusagen sein Beruf.

Aber Sie wissen mehr über Angst als er?
////
*
*
Stört es nicht, wenn die Redaktion zwischen Ihren Artikeln einige Texte veröffentlicht.
*
Aber schön, das Sie die wenigen widerlegen können.

@rr2015, 20:35

Aber wir wissen dass alle Terroristen Muslime sind!
Soso. Ich könnte mir vorstellen, dass Familien, deren Angehörige mittels amerikanischer Drohnen zerfetzt worden sind, weil sie zufällig auf der falschen Hochzeitsfeier waren oder im Haus neben einem vermutlichen Dschihadisten wohnten, das vielleicht anders sehen. Die könnten das wahllose Abschlachten ihrer Angehörigen, das wir dann gerne Kollateralschaden nennen, ja auch für Terror halten.
Nicht dass ich für irgendjemand Stellung beziehen möchte, aber diese extrem vereinfachenden Schemata helfen nur jenen, die gar kein Ende der Gewalt wünschen.

21:31, Boris.1945@fathaland slim

"Stört es nicht, wenn die Redaktion zwischen Ihren Artikeln einige Texte veröffentlicht.
*
Aber schön, das Sie die wenigen widerlegen können."

Sie sind mir offensichtlich in großer persönlicher Abneigung verbunden.

Sei's drum.

21:49, FDISK

"anscheinend hat die Regierung mitlerweile anscheinend mehr Angst vor der eigenen Bevölkerung als vor den Terroristen,denn sonst würde man nicht solche irrwitzigen Waffengesetze beschließen"

Welche Waffengesetze wurden denn in letzter Zeit beschlossen bzw. geändert?

21:34 von frosthorn

@rr2015, 20:35

Aber wir wissen dass alle Terroristen Muslime sind!
Soso. Ich könnte mir vorstellen, dass Familien, deren Angehörige mittels amerikanischer Drohnen zerfetzt worden sind, weil sie zufällig auf der falschen Hochzeitsfeier waren oder im Haus neben einem vermutlichen Dschihadisten wohnten, das vielleicht anders sehen. Die könnten das wahllose Abschlachten ihrer Angehörigen, das wir dann gerne Kollateralschaden nennen, ja auch für Terror halten.
Nicht dass ich für irgendjemand Stellung beziehen möchte, aber diese extrem vereinfachenden Schemata helfen nur jenen, die gar kein Ende der Gewalt wünschen.
////
*
*
Aber es bleibt Tatsache in den letzten Jahrzehnten nur in Nordirland bisher Katholiken und Evangelen Krieg geführt haben?
*
Nicht alle Muslime sind Terroristen, aber sehr viele Terroristen sind Muslime, oder?

@gman 18:58

"* Sie haben offensichtlich nichts gemerkt. Nichts vom barbarischen grenzenlosen TS-Terror. Ihr Vergleich ist unterirdisch!"

Vom TS-Terror habe ich in der Tat nichts bemerkt. Sie etwa?

Den IS-Terror hingegen habe ich durchaus bemerkt. Aber ich bemerke eben auch den Terror, der von übermotivierten "besorgten Bürgern" ausgeht, den Sie offensichtlich ausblenden. Terror ist aber Terror, unabhängig von der Zahl der Opfer oder der Dauer der Medienaufmerksamkeit. Die Angst & Trauer der Terroropfer & ihrer Angehörigen & Freunde ist hier wohl entscheidender.

Ein Aussage in 'fett' macht ihren Inhalt übrigens nicht wahrer. Und nur weil Sie einen Vergleich für unzulässig halten, weil er nicht in Ihren Kram passt, muß er deswegen nicht unzulässig sein. Argumentieren Sie dagegen, anstatt mit Parolen zu antworten.

Aber Argumente sind ein rar gewordenes Gut in diesen Zeiten ... leider - es ist ja auch einfacher, den Ängsten nachzugeben & sich einfache Opfer zu suchen - die, die bereits Opfer sind.

@21:24 von fathaland slim

ich reagiere inzwischen ungern auf ihre Gedanken...aber, aufrechter Gang und Stolz haben absolut nichts miteinander zu tun?...warum nicht?
Viele Menschen sind stolz auf irgendeine Errungenschaft, für deren Beherrschung sie absolut nichts können :-)
Jahre der Duckmäuser und Opportunisten in Bezug auf Deutschland...da müssen sie sich unbedingt näher zu ihrer Aussage erklären....
Ich kenne sehr viele Menschen, die sich für ihre Heimat D in der Vergangenheit engagiert haben....ohne Duckmäuser, Nachschwätzer und Speichellecker zu sein!

@Boris.1945, 2:59

Nicht alle Muslime sind Terroristen, aber sehr viele Terroristen sind Muslime, oder?
Genau darauf wollte ich hinaus. Zur Beantwortung dieser Frage definieren Sie bitte "Terrorist". Ist das derjenige, der unbeteiligte Opfer kaltblütig in Kauf nimmt, um Angst und Schrecken zu verbreiten? Oder, noch schlimmer, um einfach einen Vorteil davon zu haben? Dann sind sehr viele Terroristen in den westlichen Gesellschaften zu finden.
Terror ist das, was die ohnmächtigen(!) Opfer als solchen empfinden, ob in New York, Paris, Kabul oder Bagdad.

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22:15, Zundelheiner

"Ich kenne sehr viele Menschen, die sich für ihre Heimat D in der Vergangenheit engagiert haben....ohne Duckmäuser, Nachschwätzer und Speichellecker zu sein!"

Ich habe auch meine deutschen Helden.

Das sind alles keine Duckmäuser, Speichellecker etc.

Es sind Helden der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Toleranz.

Nationalismus bringt Krieg. Patriotismus bringt Frieden.

Um es mal auf den Punkt zu bringen.

Die beiden Begriffe beschreiben etwas sehr unterschiedliches, werden aber gern verwechselt.

"Es droht keine Gesellschaft der Angst"

Klar, in den Nachrichten sind nur 26 von 30 Artikeln der "Terrorgefahr" gewidmet, und wir sagen halt nur Fußballspiele ab.
.
Scharfmacher unserer Regierung warnen halt ständig von einer "wirklich" GEFÄHRLICHEN Bedrohungslage für uns alle.
.
Und weitere Überwachungs- und Bürgerrechtsabschaffungsgesetze werden aus den Schubladen geholt, in denen sie bisher lagen. Diese Gelegenheit läßt sich unser Staat nicht entgehen.

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