Kommentare - China präsentiert eigenen Jetliner C919

02. November 2015 - 08:36 Uhr

Bislang dominieren Boeing und Airbus den Markt für Verkehrsflugzeuge - doch das soll sich ändern: Die chinesische Firma Comac präsentierte nun den ersten Jetliner, der auf Geheiß Pekings gebaut wurde. Bis der eingesetzt werden kann, dauert es aber noch.

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Kommentare

Da sind die Chinesischen Delegationen

fleissig bei Airbus und Boeing rumgelaufen , haben abfotografiert was ging , vielleicht auch mal so ein Fluggeraet auseinandergebaut und jetzt ist man so weit, das erste Flugzeug nachzubauen.

Lief bei anderen Produkten nicht anders.

Bald hat man sicher das erste Neuschwanstein bei Peking.

Für China ein wichtiger Schritt

Der Erfolg ist auf kurze Sicht erst einmal fraglich - trotz der hohen Anzahl an Vorbestellungen. Jedoch wird die Regierung dafür sorgen, dass die chinesischen Fluggesellschaften genügend bestellen werden. Anders als bei dem russischen Versuch der Su-95 wird es den Chinesen gelingen, im heimischen Markt Fuß zu fassen. Bisher sind chinesische Flugzeuge auf dem Weltmarkt nicht gefragt, da sie einen schlechten Ruf haben - siehe MA60. Es bleibt abzuwarten, ob sich das mit den neuen Jets ändert.

eine ärgerliche Bemerkung

"Die kommunistische Regierungspartei will die Profite einfangen, die bisher an Gesellschaften im Ausland flossen."

Ja was denn ? Soll es einem Staat mit fast 1,4 Mrd Menschen und einer starken Wirtschaftskraft verwehrt bleiben, seine eigenen Groß-Flugzeuge zu bauen ?
Was machen denn so die anderen Flugzeugbauer der USA, EU etc. ? Bauen die Flugzeuge aus Menschenfreundlichkeit ? Und gucken nicht, was so die anderen machen ?

@macaniel

Wenn Sie sich mal ein wenig intensiver mit dem ARJ-21 beschäftigen, werden Sie feststellen, dass das Herumlaufen und Fotografieren gar nicht wirklich notwendig war, um erste Erfahrungen zu sammeln.

@lakurtchen
Ich finde in dem Artikel keinen Hinweis darauf, dass es den Chinesen verwehrt werden soll, eigene Flugzeuge zu bauen. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass China den Abfluss der Profite ins Ausland durch den Bau von eigenen Flugzeugen verringern will. Mehr nicht. Jede weitere Deutung ist Ihr persönliches Empfinden.

@09:12 von macaniel - Viel zu pauschal

Sie schreiben: "Da sind die Chinesischen Delegationen
fleissig bei Airbus und Boeing rumgelaufen , haben abfotografiert was ging , vielleicht auch mal so ein Fluggeraet auseinandergebaut und jetzt ist man so weit, das erste Flugzeug nachzubauen.
Lief bei anderen Produkten nicht anders.
Bald hat man sicher das erste Neuschwanstein bei Peking.
"

Das Rumlaufen und abfotografieren bei Airbus und Boeing wird ganz sicher nicht reichen, um einen eigenen Jet zu entwickeln - und wie sollten die Konstrukteure die Gelegenheit gehabt haben, einen Jet von Airbus oder Boeing auseinanderzubauen??

Ein Argument "das weiß man ja" oder wie Sie schreiben "Lief bei anderen Produkten nicht anders." ist keines, sondern viel zu pauschal und irreführend - wieso sollten die Chinesen nicht genauso gute Ideen haben wie Europäer, wie Amerikaner oder Russen, Japaner oder Süd- oder Nordkoreaner?

Und zu Neuschwanstein.. waren Sie schon einmal im Disneyland? (Nein, keine Chinesen...)

Glückwunsch für diesen Meilenstein

Glückwunsch für diesen Meilenstein... Konkurrenz ist gut und wird die beiden Großen auf Trapp halten.
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Es ist aber auch klar, dass auf kurze bis mittlere Sicht weder die C919, noch die MS21 (aus Russland) Airbus und Boeing das Wasser abgraben werden. Ursächlich dafür ist übrigens nicht, eine mglw. vermutete schlechte Bauqualität, sondern vielmehr das fehlende Service Netz. Außerdem wird der Bedarf an eben diesen Brot-und-Butter Modellen (sowohl Neu-, als auch Ersatzflieger) weiter stark ansteigen.
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Einen Airbus oder eine Boeing kann man praktisch überall auf der Welt mit überschaubarem Aufwand warten und reparieren... ggf. ist ein Überführungsflug von überschaubarer Länge nötig.
Bei den neuen Wettbewerbern fehlt diese Infrastruktur (noch). Und es wird viel Zeit brauchen dieses aufzubauen.
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Trotzdem ist es toll, dass endlich etwas Bewegung in den Markt für größere Flugzeuge kommt. Daher, Daumen hoch!

China Jetliner

Das machen die Chinesen doch ganz geschickt. Sie bauen einen Flieger mit einer Reichweite von etwas mehr als 4000 km, also überwiegend für den Inlandbedarf. Hier werden sie testen, mögliche Unvollkommenheiten verbessern und dann weltweit anbieten. Das die Chinesen das gut können haben sie doch schon mit anderen Produkten unter Beweis gestellt. Airbus und Boeing sollten schon wachsam sein.

@09:27 von lakurtchen - Keine ärgerliche Bemerkung

Sie schreiben ""Die kommunistische Regierungspartei will die Profite einfangen, die bisher an Gesellschaften im Ausland flossen."
Ja was denn ? Soll es einem Staat mit fast 1,4 Mrd Menschen und einer starken Wirtschaftskraft verwehrt bleiben, seine eigenen Groß-Flugzeuge zu bauen ?
Was machen denn so die anderen Flugzeugbauer der USA, EU etc. ? Bauen die Flugzeuge aus Menschenfreundlichkeit ? Und gucken nicht, was so die anderen machen ?
"

Die Regierung eines Staates mit etwa einem fünftel der Weltbevölkerung muss natürlich ein Interesse daran haben, dass Profite möglichst im eigenen Land bleiben - das gilt erst recht, wenn die eigene Wirtschaft noch so viel Aufbau- und Aufholbedarf und -möglichkeiten hat wie in China. Ansonsten handelte sie kurzsichtig, ja geradezu verantwortungslos.

Deshalb ist der Satz im Artikel als Beschreibung durchaus in Ordnung und in meinen Augen keine "ärgerliche Bemerkung".

Ist doch erst ein Großauftrag an AIRBUS gegangen!??

Hatte die Kanzlerin nicht einen Großauftrag (15 Milliarden) von China an AIRBUS ausgehandelt?
Ein Link bzw. Erwähnung wäre in diesem Zusammenhang tröstend gewesen ODER waren es nur wieder Seifenblasen?
Etwas mehr Information wäre glaubhafter gewesen!

Marktwirtschaft

Ob das was wird, wird der Weltmarkt entscheiden.
China als einziger Abnehmer wird nicht reichen.
Aber wenn Vergleichbares um 30% billiger angeboten wird, wird Ryanair bald nur noch chinesische Flugzeuge fliegen, lol.
Das ist Marktwirtschaft.
( Ein chinesischer Arbeiter bekommt weniger als die Hälfte des Gehaltes als vergleichbare Angestellt bei Airbus oder Boeing, somit ist klar, was passiert.)

"und wie sollten die

"und wie sollten die Konstrukteure die Gelegenheit gehabt haben, einen Jet von Airbus oder Boeing auseinanderzubauen??"

Kaufen, in eine Halle fahren, loslegen. So und nicht anders läuft es in jeder Technik-Branche. Wieso sollte es bei Flugzeugen nicht gehen? Erst recht bei einem staatlichen Konzern.
Unpassende Argumente unpassend und unbegründet abzuschlagen ist auch pauschal und irreführend.

Solange die Dinger genauso sicher und komfortabel sind und so lange wie "westliche" Maschinen bzw. in Relation zu ihrem Preis halten, ist aber auch am Nachbauen nichts schlimm.

Warum sollten die Chinesen

kein eigenes Flugzeug bauen können. Airbus
arbeitet schon lange konstruktiv mit den Chinesen zusammen. Der A320 wird in einem extra entstandenen Werk montiert damit auch die hohen Bestellungen der Käufer schnellstens befriedigt werden können,das hätten die Europäischen Airbus Werke gar nicht Zeitgerecht schaffen können. Insofern ist es nur logisch das die Chinesen auch eigene Flugzeuge bauen werden. Im Weltraum sind sie ja auch schon besten präsent.

Wenn man bedenkt was da an Know how

und Logistik zu meistern ist und man die Fehlschläge von Airbus sieht, wird es noch lange dauern, bis China ein ernsthafter Konkurrent wird.
Jedes hochkomplexe Produkt wird heute ja nicht mehr von einer Firma gebaut, sondern von Zulieferern die aus Spezialproduzenten, und speziellen Logistikunternehmen bestehen. Dorst sind Leute beschäftigt die das Wissen von Generationen vermittelt bekommen haben und sehr hoch spezialisiert sind. Und man sieht an Hand von Russland, das Qualität und Kosten-Nutzen nicht leicht unter einem Hut zu bringen sind.

re kuerbis

"Hatte die Kanzlerin nicht einen Großauftrag (15 Milliarden) von China an AIRBUS ausgehandelt?"

Den hat Frau Merkel nicht ausgehandelt, er wurde nur anlässlich ihres Besuchs veröffentlicht.

Und hat mit dem chinesischen Flugzeugprojekt auch gar nichts zu tun.

Solche Bemerkungen,aber

Solche Bemerkungen,aber lassen wir das.
Man könnte behaupten es sei deutsche Überheblichkeit.

zT:Jede Kongreuenz, weniger Aufträge,bedeutet Stellenabbau bei Airbus.

Es wäre schön wenn die

Es wäre schön wenn die deutsche Regierung auch Gewinne bestimmter Bereiche für sich verbuchen könnte.
Und diese dann dem Volk zugute kommen könnte.
Das wäre eine Soziale Marktwirtschaft.

@10:09 von Druide

"Ein chinesischer Arbeiter bekommt weniger als die Hälfte des Gehaltes als vergleichbare Angestellt bei Airbus oder Boeing, somit ist klar, was passiert"

Dafuer duerfen andere chinesische Arbeiter auf Baeume klettern und Blueten bestaeuben , weil man mit der boomenden Industrie bereits alle Bienen umgebracht hat.

Wettbewerbsfaehigkeit ist halt nicht gleich Wettbewerbssfaehigkeit. Chinesen und Inder sind im Moment dabei ihr Land wegen kurzfristiger Profite unbewohnbar zu machen, und dies sollte man in Europa nicht kopieren.

Wir waren schon auf dem richtigen Weg : WAREN!

@macaniel - Rumpf, Flügel, Triebwerke... sehr verdächtig

09:12 von macaniel:
"Da sind die Chinesischen Delegationen fleissig bei Airbus und Boeing rumgelaufen , haben abfotografiert was ging , vielleicht auch mal so ein Fluggeraet auseinandergebaut und jetzt ist man so weit, das erste Flugzeug nachzubauen."

Ist Ihnen aufgefallen, dass sich die Flugzeuge von Airbus und Boeing äußerlich auch ziemlich ähneln? Entweder haben die auch fleißig voneinander kopiert, oder aber die Flugzeugentwicklung basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und nicht auf irgendwelchen Fotografien.

China kopiert in der Automobilindustrie

und der Ausgang ist bekannt verheerrende crash test ergebnisse.. Also man sollte die Kirche im Dorf lassen.. Spielzeuge ja aber bei Flugzeuge da hab ich so meine zweifel

@Metallerr

das waren aber nur die ersten tests. die neuen modelle haben da stark aufgeholt und sind nicht weniger sicher als andere autobauer.als die japaner gestartet haben gab es zum anfang auch schlechte ergebnisse und sie wurden belächelt. heute belächelt die japaner niemand mehr und das wird bei den chinesen genauso sein.man sollte nicht immer so überheblich sein und anderen absprechen das es dort auch schlaue köpfe und fähigkeiten gibt. hochmut kommt vor dem fall und leider ist man gerade in deutschland ziemlich oft von sich selbst eingenommen aber so eine haltung rächt sich schnell.

Ja und?? Vor 150 Jahren galt

Ja und??

Vor 150 Jahren galt D-land als Standort der Kopierer und Nachbauer...
..nicht umsonst hatte England das Siegel "made in germany" eingeführt.

Vor 40-50 Jahren lachte man über die Japaner - als die ihre ersten Autos nach Europa brachten...
..vor 20 Jahren belegten sie Spitzenplätze in den Pannenstatistiken!

Vieles was hier in D-Land bei der Autoherstellung eingebaut wird - kommt von chinesischen Zulieferern -> mit hoher Qualität.

Ebenso sind nicht wenige Komponenten für die europäische Flugzeug-Industrie von Zulieferern aus China.

Schon jetzt übertrifft das chinesische Bahn-Hochgeschwindigkeitsnetz das deutsche um -zig Längen - kann sich durchaus mit dem japanischen messen.

Ähnlichkeiten

Wieso nur erinnert mich das Flugzeug frappierend an einen Airbus A319 oder A320?

Könnte das am copy und paste aus der chinesischen Airbus-Fertigungslinie liegen?

09:12 von macaniel

"fleissig bei Airbus und Boeing rumgelaufen , haben abfotografiert was ging , vielleicht auch mal so ein Fluggeraet auseinandergebaut........Lief bei anderen Produkten nicht anders"
Zitat
Ich kann mich noch gut daran erinnern: gleiches wurde in den 50ziger-Jahren von den Japanern gesagt. Industriespionage wird wohl auch von unserem großen Bruder betrieben.

Na, viel Freude.

Sehen Sie sich einmal die sicherheitsrelevanten Tests bei chinesischen PKW an - Sie werden das Gruseln bekommen.
Flugzeuge aus China kann ich nicht beurteilen.
Hinsichtlich Maschinenbau habe ich Erfahrungen mit chinesischen Autos sowie Jagd- und Sportwaffen gemacht.
Fazit: Funktioniert.
Allerdings weder besonders gut noch vor allem besonders lange.
Die Qualität der verwendeten Materialien und die Einhaltung der Toleranzen sind schlicht und einfach grottenschlecht, tut mir leid.

Die Vorstellung, mich in ein Flugzeug aus der VR China zu setzen, ist - für mich - völlig grotesk.

@_Beholder:

"Wieso nur erinnert mich das Flugzeug frappierend an einen Airbus A319 oder A320?
Könnte das am copy und paste aus der chinesischen Airbus-Fertigungslinie liegen?"

Das wäre natürlich eine Option. Manch waghalsige Spinner würden auch behaupten, dass die Wissenschaft gewisse Vorgaben bzgl. des Designs angibt, damit so ein tonnenschweres Monstrum überhaupt in der Luft bleibt.. aber das wäre natürlich ein abwegiger Gedanke, wenigstens die Flügel hätten sich die Chinesen durchaus mal sparen können!

Auf dem Handy-Markt die gleiche Strategie: Marke Eigenbau

Die Strategie der Kommunistischen Partei Chinas hat nun auch die Luftfahrtbranche erfasst. Im Bereich Telekommunikation/Handies, da hatte man die gleiche Strategie verfolgt, um Apple und Samsung als weltweite Marktführer aus dem chinesischen Markt zu drängen und eine eigene Qualitätsmarke gepushed: "Xiǎomĭ". Xiǎo bedeutet "klein, winzig, jung" und "mĭ" bedeutet Reis oder auch Hirse, wobei der CEO der Firma meinte, man kann es auch als "Mobile Internet" und auch "Mission Impossible" lesen.

Nachdem man den schnellsten Rechner der Welt hat, die Sonde "Jadehase" auf den Mond platziert hat, eine eigene Handymarke etablierte usw., nun also auch Flugzeuge.

China will autark und mächtig sein - jetzt auch in den Lüften. Einem mir sehr nahen Verwandten hatte auf einer Reise nach Shànghǎi nach einem Glas Bier ein chinesischer Geschäftsmann über das chinesische Motto informiert: "We want to conquer the world - with a smile".

Eine logische Konsequenz

Es ist doch völlig normal, dass die dynamischste Wirtschaftsmacht der Welt sich immer weiter an neue Inovationen heran wagt. Ob es uns passt oder nicht, China wird schon auf Grund seiner enormen Bevölkerungzahl in absehbarer Zeit die stärkste Volkswirtschaft der Welt sein.
Aus manchen Kommentaren lese ich Neid und Entsetzen und auch Häme.
Angela Merkel tut genau das richtige in den Beziehungen zu China. China ist auch für Deutschland und Europa ein wirtschaftlicher Hoffnungsträger. Der Ausbau der Handelsbeziehungen kann für alle Seiten nur von Nutzen sein.

um 11:59 von Miauzi

Sehr richtig ihr Kommentar. China ist technisch schon lange nicht mehr rückständig. Mao`s langer Marsch hat China
aus der " Steinzeit " in die Neuzeit gebracht. Man sehe nur einmal die Unterhaltung Elektronik die Viele von uns täglich benutzen.

Abgekupfert?

Nun ja, Passagierflugzeuge sehen sich aus technischen Gründen alle sehr ähnlich.

Und durch Zerlegen kann man sicher herausfinden, WIE etwas gemacht wurde. Das kann kurzfristig helfen. Aber man versteht meistens nicht, WARUM es so realisiert wurde. Das ist langfristig das entscheidende Hersteller know-how.

@_Beholder - 12:00

"Wieso nur erinnert mich das Flugzeug frappierend an einen Airbus A319 oder A320?
Könnte das am copy und paste aus der chinesischen Airbus-Fertigungslinie liegen?"
Könnte es eventuell aber auch daran liegen, dass es unsinnig wäre, einem Flugzeug das Aussehen einer Schrankwand zu geben? Oder beide Tragflächen an einer Seite oder oben und unten anzubringen?
Außer dem A380 und B747 ähneln sich alle Flugzeuge. Aus physikalischen Gründen.

Verpasste Chance für Fortschritt

Schade, das sich die Chinesen nur in Richtung konventioneller Flugzeuge orientiert haben. Das ist bei der zugestandenen Entwicklungszeit mit wahrscheinlich auch passendem Budget eine verpasste Chance für den Fortschritt.

Hätte sie z.B. das Konzept der Nur-Flügler von den Horten-Brüdern als Ausgangspunkt ihrer Entwicklung genommen, dann hätten sie jetzt ein weit überlegenes Flugzeug haben können, mit dem sie zu ihren Gunsten den ganzen Weltmarkt umkrempeln könnten. So haben sie nur ein normales Flugzeug, das wahrscheinlich 20 Jahre in der technischen Entwicklung von Boing und Airbus hinterher hinkt...

re bleifrei

"Hätte sie z.B. das Konzept der Nur-Flügler von den Horten-Brüdern als Ausgangspunkt ihrer Entwicklung genommen"

Denken Sie denn, die Luftfahrtindustrie wäre noch nicht auf die Idee gekommen, andere Konzepte durchzurechnen?

Großraumflugzeuge als Nurflügler gibt es deshalb nicht, weil die Nachteile die Vorteile überwiegen. Und nicht, weil die alle zu doof sind, was Neues zu entwickeln.

Konsequent!

Unternehmen haben in vielen Branchen China also Billig-Produktionsland entdeckt.

Und sahen vor lauter Dollarzeichen in den Augen nicht, dass das der Anfang vom Ende sein wird.

Denn man brachte nicht nur die Produktionsmittel nach China, sondern auch das Know-How.

Für eine mittelfristige Gewinnsteigerung, weil man den Hals einfach nicht vollkriegen kann, hat man langfristig keine Chance mehr.

Hier versteht man das nur nicht so ganz. Die Chinesen sind geduldig. Die lassen sich die Zeit, die sie brauchen. So macht das China nun schon seit Jahrtausenden.

Und man sollte nicht jammern. Der Westen hat doch lange genug die chinesische Arbeiterschaft für die Gewinnmaximierung ausgeplündert. Da braucht man sich nun auch nicht zu beklagen, wenn China nun selbst von den Bedingungen im eigenen Land profitiert.

China wird das in allen Bereichen so machen: erst für die Weltmarktführer produzieren, Technik lernen, dann selber bauen.

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