Kommentare

Moeglichkeiten/Tagtraeumereien

"Syrien wird in seiner bisherigen Form jedenfalls nicht fortbestehen."

Das waere doch vielleicht ganz gut. Auf jeden Fall sollten die Kurden ihren eigenen Staat bekommen. Dann koennen die Russen und Iraner im Westen von Syrien weiter ihr Ding drehen, der IS kann in Raqqa einen Stadtstaat fuehren (damit die verblendeten westlichen Jugendlichen dort bleiben und merken wie "toll" das langfristig ist) und ueberall sonst wird er platt gemacht. Da faellt dann vielleicht noch fuer jeden ein Kleinstaat ab: Fuer jede Religionsgemeinschaft (auch fuer Christen, Jessiden), fuer gemaessigte FSA Unterstuetzer, dann wird aufgebaut und die Fluechtlinge koennen alle zurueck... Oder so aehnlich... oder auch nicht... unbegrenzte Moeglichkeiten...

Verräterische Sprache"

Intervention Russlands vs Luftangriffe der USA
Nur einmal die Frage stellen, wer von Beiden auf Wunsch der rechtmäßigen Regierung Syriens dort ist.
Eie Frage. die ich vor Tagen stellte, ist allerdings beantwortet!
Das sich auf die SWP nur berufen wird, wenn die Äußerungen von dort in den Maintream passen.
Dort schätzte ebenfalls ein Wissenschaftler der Stiftung ein, daß die EU/USA nicht Teil der Lösung, sondern, durch 25jährige Destabilisierung der Region, Teil des Problems sind.
DAS allerdings konnte nur in großen Tageszeitungen, nicht bei TS nachgelesen werden!

Realismus

Diese Einschätzung ist erfrischende Abwechslung vom normalen, allseitigen Mantra "Gewalt ist keine Lösung". Das wäre zwar wünschenswert, spiegelt aber nicht die Welt wider in der wir leben. Weder IS noch Assad noch viele der anderen Gruppen werden sich einfach so am Verhandlungstisch wegquatschen lassen. Gemeinsam friedlich zusammenleben werden sie aber auch nicht.

die Christen konnten

im Einflussbereich Assads meines Wissens nach unbehelligt leben.
Das hat sich erst mit dem Auftauchen div. Milizen (sog. Freiheitskämpfer/Rebellen) massiv verändert.

Sehr gute (wenn auch

Sehr gute (wenn auch traurige) Einschätzung der Lage in Syrien!

IS bekämpfen

"Die USA kooperieren mit lokalen Verbündeten, also irakischen oder syrischen Kurden. Es sind Einsätze mit einer sehr begrenzten Zahl von Spezialkräften und Fallschirmjägern. So wollen sie den IS noch nachhaltiger schwächen, als das bis jetzt der Fall war."

Von der bisherigen Schwächung des IS war irgendwie nichts zu merken. Aber es ist zu begrüßen, wenn auch die USA nun auch einen nachhaltigen Beitrag leisten wollen.

Wow nun haben sogar super

Wow nun haben sogar super Experten begriffen das dieser Konflikt wenn überhaupt am Boden entschieden wird...Respekt

Terror kann nur mit Waffengewalt bekämpft werden

Von Anfang an konnte nur auf eine militärische Karte gesetzt werden.Wer da glaubte,den IS am Verhandlungstisch weg zu diplomatisieren ,ohne dass er selber noch nicht einmal mit an den Gesprächen teilnimmt,------
der muss wohl etwas naiv sein.
Dieser Krieg kann nur mit Waffengewalt beendet werden.Die USA müssten schon mal sagen,wie sie diesen Krieg ohne massive Bodentruppen führen wollen.----
Mit ihrer
"Freien Syrischen Armee",welche kaum dort existent ist?
Die Russen haben die Bodentruppen der regulären Syrischen Armee an ihrer Seite.
Natürlich wird am Ende ein Kurdischer Staat entstehen,aber da spielt die Türkei nicht mit.
Entweder sie wollen alle den IS weg haben,
dann sollten sie auch gemeinsam gegen den vorgehen oder aber,sie werden sich alle gegeneinander in die Quere kommen und das
macht den IS noch stärker,was keiner
unterschätzen sollte.----- Diese Bedrohung sollte beendet werden.
Dies kann nur mit Hilfe von Waffengewalt erfolgen.
unterschätzen sollte

realistische, aber teils eingeschränkte Sichtweise

"Russland interveniert mit einer sehr geringen Zahl von Kampfflugzeugen und schickt nicht das allerneueste Militärgerät."

Das müsste ja im Interesse des Westens sein, der das russische Eingreifen sowieso nur kritisierten kann. Apropos Militärgerät, macht das neue anders tot als das alte?

"Die erste Euphorie nach der russischen Intervention wird schnell verflogen sein, weil die Aufständischen immer noch stark sind."

Nach den jüngsten US-Waffenlieferungen zur Panzerabwehr verwundert mich das wenig.

"Die Aufständischen sind uneinig, von außen fehlt Unterstützung. Das sind Voraussetzungen, die lange und blutige Kämpfe erwarten lassen."

Ist es nicht eher so, dass es ohne die Unterstützung von außen niemals zu einem Bürgerkrieg gekommen wäre? Warum verschweigt Herr Steinberg, dass die sofortige Einstellung jeglicher Unterstützung an diese Aufständischen die Kämpfe unmittelbar beenden würde? Es könnte so einfach sein. Ohne Waffen keinen Krieg...

Wer hat interesse an diesem Krieg?

Ich kann mir nur vorstellen daß es ein Interesse daran gibt diesen Krieg am Laufen zu halten. Warum werden vom Ausland die unterschiedlichen Terrorgruppen finanziert und mit Waffen versorgt? Das deutet doch klar darauf hin daß es Gruppen, Staaten und vielleicht sogar Bündnisse gibt die den derzeitigen Zustand so lange erhalten wollen wie möglich. Das die unterschiedlichen islamischen Staaten dort einen Stellvertreterkrieg ihrer jeweiligen Auslegung des Islams führen ist stark anzunehmen und kein Geheimnis. Dennoch muß es da noch weitere Interessen geben. Vielleicht sollten wir uns einfach raushalten und Putin machen lassen, damit egal wie auch immer dort unten wieder Frieden herrscht und die Menschen unbehelligt dort leben können, ohne Angst zu haben daß schwer bewaffnete Banden in der Nacht über das Dorf oder die Stadt herfallen, alle Männer enthaupten und die Frauen und Kinder versklaven. Da ist ein Leben unter der Knute Assads wohl das angenehmere.

Im großen Ganzen stimme ich Herrn

Steinberg zu. Eine diplomatische Lösung ist fast aussichtslos, aber trotzdem sollte man es versuchen. Falls dies scheitert, wird am Ende der gewinnen, der das meiste Geld und den längsten Atem hat.
Wieso teilt man Syrien nicht in die einzelnen Gruppen auf, z. B. ein schiitisches und sunnitisches Gebiet? Der Grund ist wahrscheinlich, weil keiner dieser Betonköpfe teilen will und den ganzen Kuchen möchte. Es nützt nichts, Assad zu stürzen, wenn hinterher mit der gleichen Ungerechtigkeit weiter gemacht wird.

Gedaempfte Zuversicht

Sehr geehrter Bernd39,
wenn ich Sie richtig verstehe, betrachten Sie die Regierung des Herrn Assad als rechtmaessig. Dabei uebersehen Sie die schweren Verbrechen, die er an der syrischen Bevoelkerung begeht. Am 11.03.2011 brach in der suedsyrischen Stadt Dar'a der Buergerkrieg aus, als Assads Sicherheitskraefte fuenf Menschen erschossen. Seitdem bombardiert Assads Luftwaffe regelmaessig Wohngebiete. Insbesondere seine militaerisch nutzlosen Fassbomben toeten immer wieder viele Zivilisten. Auch das juengste Verhalten Wladimir Putins daempft meine Zuversicht.
Zuerst bietet er Assads Gegnern an, gemeinsam gegen den Islamischen Staat zu kaempfen. Ploetzlich werfen seine Flugzeuge Bomben auf sie. Verhaelt sich so jemand, der eine diplomatische Loesung will?

Selbstverständlich kann es nur eine militärische Lösung geben

Worüber will man denn mit dem IS oder al-Nusra-Front verhandeln?

Bieten wir denen dann mehr Jungfrauen im Paradies, oder was?

Kurz: Eine militärische Lösung ist alternativlos, weil man mit diesen radikal-dschihadistischen Gruppen nicht verhandeln kann!

06:51 von andyharry

"Wow nun haben sogar super Experten begriffen das dieser Konflikt wenn überhaupt am Boden entschieden wird...Respekt"

Ich denke mal, d i e s e r Experte hatte schon lange begriffen - er wurde vorher nur nie befragt, weil seine Meinung nicht ins Anti-Assad-Bild passte. Auch ein Erfolg des russischen Eingreifens. Die allgemeinen Nachrichten zu Syrien werden wirklichkeitsnäher.

Das war mal ein richtig informatives Interview

Danke dafür und mehr davon in solcher Qualität.

Ich persönlich hoffe das Russland es schafft die USA diplomatisch aus dem Nahen Osten zu drängen.

Die Spaltung des Landes in einen Aliwieten/ Christen Schiiten Staat und einem sunnitischem Regime im Osten des Landes sind möglich jedoch muss man aufpassen das von dort aus nicht ständig Al Quaida Kräfte in den Irak einsickern.

Es kommt nun darauf an ob Bagdad es wagt Russland und China um militärisches Eingreifen zu bitten.

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