Ihre Meinung zu: EZB lässt Leitzins auf Rekordtief von 0,05 Prozent

22. Oktober 2015 - 13:09 Uhr

Die EZB tastet den Leitzins in der Eurozone nicht an: Er bleibt weiter bei 0,05 Prozent. Im Kampf gegen die niedrige Inflation hatten die Währungshüter den Zinssatz bereits im September 2014 auf das Rekordtief gesenkt.

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Kommentare

Gute Nachricht

Für die Sparer mag das zunächst einmal ernüchternd klingen, denn für Sparguthaben wie Festgeld oder ähnliche Anlageformen bekommt man praktisch keine Zinsen. Wer einen guten Tresor hat, könnte sein Erspartes eigentlich auch zu Hause aufbewahren, einen Unterschied macht es kaum. Bundeswertpapiere spielen für private Sparer heute keine Rolle mehr.

Aber für die Häuslebauer und die jungen Familien ist die Nachricht gut. Auch auf längere Frist kann man mit guten Kreditkonditionen rechnen. Wer heute ein Haus baut oder kauft, kann auf fünfzehn oder zwanzig Jahre mit einem Zinssatz von um die 2% finanzieren. Heute können Familien mit weniger hohem Einkommen in die eigenen vier Wände ziehen, die noch vor 15 Jahren nur an eine Mietwohnung denken durften. Gesellschaftlich gesehen ist das positiv.

Dauerhaft niedrige Inflation

Die Teuerungsrate im Euroraum ist außerdem historisch niedrig und wird kurz und mittelfristig sicherlich auch niedrig bleiben. Dass es auch anders passieren könnte, kann man in Russland sehen, wo kein starker Währungsverbund im Hintergrund steht. Die Rentner und Arbeitnehmer in der RF büßen durch die Inflation von über 10% stetig empfindlich an Kaufkraft ein.

Ein Wort zur Rolle der EZB beim Spielgeldeurobezahlspiel

Viele fragen sich ja, was die berühmt-berüchtigte Goldmannsachsbank wohl damit bezwecken mag, daß sie eines ihrer Geschöpfe an die Spitze der Spielgeldeurozentralbank EZB gesetzt hat; die Antwort ist denkbar einfach: Mit Hilfe ihrer Bewertungsgesellschaften treiben die Bankenübeltäter die Zinsen der ohnehin schon längst zahlungsunfähigen Staaten Europas nach oben und sobald dann deren Staatsbankrott droht, kauft die EZB deren Staatsanleihen auf, womit dann die Zinsen und Darlehen an die Bankenübeltäter in Übersee und ihre europäischen Lakaien bezahlt werden. Geschähe dies nicht, so würden die Bankenübeltäter mit den wertlosen Staatsanleihen ganz gehörig Schiffbruch erleiden und daher ist es eben so wichtig, daß botmäßige Leute an den Schaltstellen der Macht sitzen und dies ist in hohem Maße gelungen. Damit befinden sich nun Europas Völker in einer wahren Zinsknechtschaft, welche die Früchte ihrer Arbeit verzehrt, aber auch dafür sorgt, daß es nicht zum völligen Bankrott kommt.

Minus Zinsen hätte ich mir gewünscht.

Erst dann werden die Leute aufwachen,und feststellen, das man sie nach und nach enteignet. Es ist wie mit dem Frosch im Kochtopf.Erst spürt er eine wohlige Wärme,
bis er merkt, ihm fehlt die Kraft zum rettenden Sprung.
Auf den Flohmärkten, da seh ich nicht nur Migranten als Kunden ,da seh ich auch die Normalos, weil sie sich Neuware nicht mehr leisten können.
Wer glaubt Unternehmer werden dadurch mehr investieren der irrt. Es fehlt für den Normalo das Geld zum Konsum.
Wer glaubt durch irgendeine Wahl an diesem Zustand etwas verändern zu können, der kämmt sich sein Haar auch mit dem Vorschlaghammer.
Da müssen Konsequenzen gezogen werden,sich nicht mehr gegeneinander ausspielen zu lassen.

Wachstumsdiktat

Wir unterwerfen viel zu viel dem scheinbar (!) so wichtigen Wachstum. Das sieht mir alles eher nach Sklaverei aus - als nach Freiheit.
Wann verstehen die Menschen, dass Geld nicht glücklich macht und auch nicht beruhigt oder ähnliches?!

Geisteskranke.....

drucken Geld fuer Irrsinnige. Die Wirtschaft steht und der DAX steigt. Das ist an Irrsinn kaum zu toppen. Pixelwelt meets Reality. Draghi glaubt scheinbar , das das was bisher nichts brachte nun was bringt wenn man weiter macht wie gehabt. Der Mann ist krank. Zudem muss man sich nur mal vorstellen was so ein Ausflug nach Malta mit Hofstaat kostet. Die sind Alle irre.

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