Kommentare

Ja was freiwillig ist bringt nichts, das KBA muss zwingen und

die Umrüstung überprüfen. Wenn VW die Fahrzeuge nicht umrüsten kann, dann muss geprüft werden, welche Euronorm erreicht werden kann, dann sollten die Besitzer entschädigt werden für zukünftig erhöhte Steuern und wertminderung oder VW kauft die Autos zurück. Ich halte nichts davon VW Bashing zu betreiben aber es kann nicht sein, das die Besitzer der Fahrzeuge jetzt im Regen stehen bleiben um VW zu schonen. Man muss allerdings der Politikm und den Ämtern für die Zulassung einen Vorwurf machen. Durch die laschen Vorgaben der Prüftests und durch die unterlassenen Nachkontrollen wurde dieser Betrug erst möglich. Auf freiwillige Dinge kann man nicht bauen, wenn es um Gewinne geht, da muss man immer prüfen. Es wäre ganz einfach: Zusatz im Gesetz zur Abgasmessung:"Abschaltung oder Umgehungen der Abgasregelung ist verboten, die Prüfstandswerte dürfen im normalen Fahrbetrieb maximal um 10% abweichen" und schon hätte es keinen Skandal gegeben. Und natürlich eine Pflicht der Ämter das zu prüfen.

Rückruf und Reparatur

Das eine schließt das andere ja nicht aus und ich verstehe auch nicht warum VW nicht beides in Kombination dem KBA vorgeschlagen hat:
Bei den Motoren, die zwar über ein gutes Abgas-Nachbereitungssystem verfügen (also AdBlue) reicht eine Softwareänderung und die kann umgehend erfolgen. VW war ja bei diesen Motoren nur der Meinung, ihre Kunden wären mental und intellektuell nicht in der Lage AdBlue nachzuschütten. Ich bin aber zuversichtlich, daß sie das können.
Bei den Motoren, die zur Zeit nicht in der Lage sind, bei vertretbarem Verbrauch die Schadstoffemissionsgrenzen einzuhalten müssen die Motoren umgehend so eingestellt werden, daß sie zwar einen deutlich höheren Verbrauch haben und die Lebensdauer des Partikelfilters sinkt, die Schadstoffwerte aber im vorgeschriebenen Bereich sind. Für die anschließende Nachrüstung dieser Motoren mit Nachbehandlungssystemen kann dann VW eine Frist gesetzt werden, die dem Umfang der zu erwartenden Arbeiten gerecht wird.

Glaubwürdigkeit

Ohne diesen Schritt wäre nicht nur die Glaubwürdigkeit von KBA und BMVI verspielt. Bleibt zu hoffen, dass der Schadstoffausstoß von Diesel-Fahrzeugen künftig wirkungsvoller geprüft wird und die Abschaffung des Steuervorteils für Diesel-Kraftstoff durchgesetzt wird. Dann findet der Diesel-Hype vielleicht auch mal ein Ende. Letztendlich entscheiden wir (End-)Verbraucher.

So ist das halt,

wenn die Führung eines Unternehmens dem ungebremsten Wachstumswahn verfallen ist, die Gier keine Grenzen kennt und allein der "Markenwert" zählt: es wird zu schmutzigen Tricks gegriffen (wie man inzwischen weiß, bis in die höchsten Ebenen zumindest geduldet).

Mit zu hohem Risiko gezockt!
Jetzt folgt die Rechnung...

Und der ehrliche Unternehmer wird verspottet und und ausgelacht.
Aber auch heute gilt: Ehrlich währt am längsten.

Ja super...

Dann geht es also jetzt los. Und sollen denn die Besitzer der betroffen Fahrzeuge noch immer sitzen und warten, was an "höheren" Stellen für sie entschieden wird? Wie abwägig ist denn der Verlust der grünen Umweltplakette noch? Kommt VW für die nachzuzahlenden Steuern auf oder drohen die dann mit dem Abbau von Arbeitsplätzen? Oder werden die Fahrzeuge, die mit den "komplizierteren" 1.6 Liter Motoren dann doch Stillgelegt? Wirkliche Antworten wären dann doch mal notwendig, VW!

Wem hat der Bericht

"Bundesamt schaut weg - Autos voller Mängel"
in der tagesschau.de Redaktion denn nicht gefallen, dass er so schnell verschwunden ist.
Bayrischer Rundfunk: "...gravierende Mängel. Dazu gehören sich lösende Schrauben an der Lenksäule, die ein Fahrzeug unlenkbar machen können, ebenso wie Zündschlossfehler, die zu einem Motorausfall führen können oder der Bruch der Rückensitzlehne bei Unfällen. Das Kraftfahrtbundesamt lässt den Herstellern bis zu 18 Monate Zeit für freiwillige Rückrufe."
Es gibt halt eine Kumpanei zwischen Politik und der Autoindustrie. 20 mal in diesem Jahr war Herr Winterkorn bei der Kanzlerin. Herr Zetsche von Daimler noch öfter.
br.de/nachrichten/fahrzeuge-sicherheitsmaengel-kraftfahrtbundesamt-100.html

Im Prinzip gehören...

...alle Diesel Fahrzeuge überprüft, egal welche Marke. Dieselfahrzeuge sind die Dreckschleudern schlecht hin. Sie gehören bis auf LKWs komplett eingemottet. Oder mit Strafsteuer belegt. Es gibt mittlerweile Hybriden und Elektroautos. Oder sparsame Benziner. Keiner braucht Diesel!

Desweiteren sind Steuern durch die flöten geangen durch die Manipulation von VW. Wer zahlt die zurück? VW oder die Besitzer der Wagen?

Beitrag?

Was ist denn das hier für ein Beitrag auf der TS. Mehr als in der Überschrift ist den wenigen Sätzen darunter nicht zu entnehmen. Was will denn das KBA mehr? Was ist der Unterschied der VW-Vorstellungen zu einem Rückruf? Oder will das KBA nur Aktionismus präsentieren?

Längst geklärt

VW hat die Rückrufaktion doch längst zugesagt. Sankt Bürokratius lässt grüßen.

Vielleicht doch nicht in die Werkstatt

Ich würde jedem Autobesitzer empfehlen , mit dem Rückruf in die Werkstatt zu warten. Verbrauch wird sich eventuell erhöhen und Leistung könnte sinken.

Wäre ja noch schöner,

wenn VW seinen Betrug auch noch nach eigenen Vorstellungen ausbügelt.
Konsequent wäre eine Frist, nach deren Ablauf die betroffenen Fahrzeug die Zulassung entzogen bekommen. Aber durch den Filz zwischen Politik und KFZ Industrie, wir der Betrugsfall VW wohl bald zu den Akten gelegt.

Jetzt plötzlich

Alle Kritik an den Abgaswerten der Dieselfahrzeuge scheint sich jetzt ungezügelt auf VW zu entladen. Warum? Ist das gerecht?

Ein Beispiel: Wir besitzen einen neuen BMW X3 mit einem 2.0 Liter Dieselmotor. Der Wagen erfüllt laut Fahrzeugschein die Euro-6-Norm (max. 80 mg NOx pro Kilometer). Im Test einer großen Zeitschrift wurde im praktischen Fahrbetrieb die NOx-Emission mindestens um das 10-fache überschritten. Auf der Straße würde unser Auto also nicht einmal die Euro-5-Norm einhalten (max. 180 mg NOx pro Kilometer).

Das kümmert aber niemanden. Alle schießen sich auf VW ein, wegen der Schummelsoftware. Dabei frage ich mich, wie mein Wagen bei etwa 800 mg NOx im realen Straßenverkehr die 80 mg im Testzyklus geschafft haben kann.

Normal was vorher nie normal war.

Vorher hat man mit praktisch Zustimmung der Politik ,der Kontrollbehörden u. vielen anderen getrickst das sich die Balken bogen u. man es eigentl. nicht mehr übersehen konnte. Dennoch hat man alle Wünsche der Autolobby nicht nur nachgegeben sondern in derem Sinn Interveniert bei der EU u. per schwammmig-Gesetz u. sich überschlagen des Lobes u. für Arbeitsplätze alles gemacht um Kritik wegzubeißen.Aber ich möchte nicht wissen wenn die Kontrollbehörden erst wieder normal funktionieren wenn es hochgekocht ist eskaliert u. nicht mehr zu leugnen , ob die ganz normale(Korruption?/Speichelleckerei?/Unart?)von heute auf morgen weg ist u. das in so manch anderen Sektoren;Bereichen.z.B.15-45.000/Jahr Tote wegen resistenten Krankenhauskeimen die nicht mal erfasst werden müssen;med.Implantate die nicht mal bei der Zulassung einen TÜV sehen müssen usw.Glaubt denn wirkl.jemand das die Welt von heute auf morgen sich zum positiven oder normalen wendet weil es nicht für alle Verantwortlichen Fogen hat?

Das ist ambitioniert

@ michicu:
"Zusatz im Gesetz zur Abgasmessung:"Abschaltung oder Umgehungen der Abgasregelung ist verboten, die Prüfstandswerte dürfen im normalen Fahrbetrieb maximal um 10% abweichen"

Prinzipiell gute Idee. Aber ich wage zu behaupten, dass dann kein Dieselfahrzeug mehr laufen würde. Und ehrlich gesagt, sieht es bei Ottomotoren auch nicht wesentlich besser aus. Da wird bei Autobahngeschwindigkeiten auch nichts mehr gefiltert.

wieso keine apple-microsoft-google-fb-adobe-rückrufaktion?

wo bleibt die verhältnismäßigkeit? bürger werden totalüberwacht und es passiert rein gar nichts. aber millionen vw-angestellte müssen um den fortbestand ihres unternehmens bangen weil mehr stickoxide freigesetzt werden als angegeben?
.
drückt vw empfindlichemilliarden-strafzahlungen auf aber riskiert nicht millionen jobs bei vw und den zulieferern!

@michcu:"Wenn VW die Fahrzeuge nicht umrüsten kann, ..."

VW kann alle betroffenen Fahrzeuge umrüsten; je nach Motortyp durch Änderung der Software, des Motors oder durch eine Abgaswäsche mittels Katalysator. Aufgrund der Typenvielfalt und den langen Zeitraum des Betruges handelt es sich um Tausende von Lösungsmöglichkeiten.
Die Reparatur hat auch rechtlich Vorrang vor eventuellen Entschädigungen etc. Künftig werden die Politik und Ämter wohl kaum noch Vorschub für Schummeleien bei den Abgasmessungen leisten können und realistische Kontrollen ermöglichen.

War's wieder mal der schlimme Kapitalismus?

@ Frank_Furter:
"So ist das halt, wenn die Führung eines Unternehmens dem ungebremsten Wachstumswahn verfallen ist, die Gier keine Grenzen kennt und allein der "Markenwert" zählt ..."

Solche standardisierten Floskeln hindern ehr beim Denken.

Wer zahlt? 1. Ich muss(!) zum

Wer zahlt?
1. Ich muss(!) zum Händler.
2. Die Umrüstung wird die ursprünglich versprochene Leistung meines Fahrzeuges nicht verbessern.
3. Der Wiederverkaufswert sinkt.
4. Ich wurde bewusst betrogen.
Kann ich meinen Kauf rückgängig machen?
Ich hoffe dass alle Kunden diese Fragen stellen.
Das könnte VW weltweit 100 Mrd Euro kosten.
Zurecht!

Abwegig?

@ bimmelchen:
"Wie abwägig ist denn der Verlust der grünen Umweltplakette noch?"

Gar nicht. Der Verlust ist höchstens abwegig, denn die Plakette ist eine Feinstaubplakette und hier geht es um Stickoxide.

KBA Chef muss zurücktreten

VW trägt sicherlich 50% der Verantwortung am Skandal. Die zweiten 50% gehen auf das Konto des KBA, es hat doch den Herstellerangaben blind vertraut. Genauso wie bei VW Köpfe rollen mussten und der VV freiwillig gegangen ist muss Ekhard Zinke ebenfalls seinen Hut nehmen. Das erwarte ich um 11 Uhr von Alexander Dobrint. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn eine Behörde derart blind ist wie das KBA und nur damit beschäftigt unsere Punkte zu verwalten statt wie jeder Steuerzahler gewissenhaft zu arbeiten, dann ist hat sie erhebliche organisatorische Defizite. Hier muss im KBA so manches hinterfragt werden, gern auch von investigativem Journalismus!!!

So nicht

@ Micha99:
"Konsequent wäre eine Frist, nach deren Ablauf die betroffenen Fahrzeug die Zulassung entzogen bekommen."

Sorry, dafür gibt es keine rechtliche Grundlage und nachträglich Gesetze machen geht nicht.

Sind Ottomotoren wirklich besser?

@ newsreader:
"Im Prinzip gehören alle Diesel Fahrzeuge überprüft, egal welche Marke. Dieselfahrzeuge sind die Dreckschleudern schlecht hin. Sie gehören bis auf LKWs komplett eingemottet."

Das verstehe ich aus zwei Gründen nicht, denn erstens blasen gerade LKWs überproportional viele Schadstoffe in die Luft. Und zweitens haben Ottomotoren andere Probleme und sind unterm Strich höchstens marginal besser.

Gerechtigkeit

So wird doch alles Böstun offenbar.

Da Gott doch alles sieht, hört und weiß!

SEIN Geist alles erforscht! Und, es beständig geschieht, wie vor nunmehr fast 2000 Jahren angekündigt:

"Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt ueberfuehren von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht."

(Elberfelder Bibelübersetzung, 1992/Johannes, Kapitel 16, Vers 8)

Gottlob!

KFZ-Steuer nicht NOx-abhängig

ich verstehe nicht, wieso ständig mit entgangenen Steuern argumentiert wird. Die Steuer hängt am CO2-Ausstoß eines Fahrzeuges, nicht an Stickoxiden. CO2 ist hier allerdings garnicht das Problem.

Ansonsten finde ich die Aussage doch sehr allgemein ... ich habe lieber 10 Diesel-PKW als einen Diesel-LKW, denn DIE sind tatsächliche Dreckschleudern ... verglichen zu einem Diesel-PKW mit funktionierender Abgasnachbehandlung.

was für ein Unsinn Hierstimmt

was für ein Unsinn
Hierstimmt nur eins, das Fahrzeug muss zum Händler.
Das der Verbrauch steigt ist "Expertengeschwätz"
Warum sollte der Wiederverkaufswertsinken, nur weil nach der Aktion die Prüfstandswerte eingehalten werden???
Wobei biste betrogen worden?
Hat das Auto nicht die gewollten und bestellten Eigenschaften?
Es geht um die NOx Werte auf dem Prüfstand und wieman auf dem Prüfstand dazu kommt, um nichts anderes.
Wo biste betrogen worden?

Die Medien haben zur Volksverdummung komplette Arbeit geleistet

@Helmut Baltrusch

Das ist so nicht ganz richtig bzw. noch höchst unklar.

Es handelt sich hier nicht um einen Defekt sondern um fehlende Funktionalität. Sprich es wurden Funktionen verkauft die das Produkt überhaupt nicht hat. Das ist kein Reparaturfall sondern im Rahmen einer laufenden Garantie möglicherweise ein Rückgabegrund.

ja so ist das

VW manipuliert und die Fahrzeuge erhalten Betrugsplaketten in die Scheibe... und Ich mit meinem Volvo durfte manchmal 2x beim TUEV vorstellig werden...
VW ist eine Betrugsfirma und sollte gnadenlos bestraft werden, evtl. sogar zerschlagen werden.
Mit uns Mannesmaennern kannte Vodafone nach der gewaltsamen Uebernahme (wg D 1) auch keine Gnade....

Von @roman15

Kann ich meinen Kauf rückgängig machen?
Ich hoffe dass alle Kunden diese Fragen stellen.
Das könnte VW weltweit 100 Mrd Euro kosten.
Zurecht!
#
#
Das wäre Schwachsinn!
Wenn das wirklich alle machen würden, wäre VW pleite und wir hätten ein grosses Problem mit den Arbeitsplätzen, denn die Zulieferindustrie wäre ja auch davon betroffen.
Ausserdem stelle ich fest, dass an meinen KFZ nichts dran, also was soll ich mich dann darüber echauffieren.
Schlimm wäre es wirklich wenn alle Ihre Meinung hätten.
Nur, wem wäre damit gedient?
Zumal die Frage ob VW das, auch ohne den o.g. Vorschlag, überlebt noch offen ist.

@junge Welt Bürokratius

Richtig junge Welt - Bürokratius lässt grüssen. Es dauert alles viel zu lange. Jeden Tag wo VW nicht reagiert gehen tausenden Kunden weltweit verloren. Ubrigens man muss nicht regieren sondern agieren. PR Anzeigen mit Entschuldigungen sind nett, was man erwartet als VW Fahrer wann, was wie, wo, wie, wieviel , wielange wird es repariert. Und nicht nur in Deutschland.

Kleine Genugtuung

@ roman15:
"Ich wurde bewusst betrogen. Kann ich meinen Kauf rückgängig machen?

Wenn Sie den Wagen von einem Vertragshändler gekauft haben, dann können Sie den Verkauf nicht rückgängig machen, da der Händler nicht betrogen hat.

"Das könnte VW weltweit 100 Mrd Euro kosten. Zurecht!"

Stimmt, es wäre für die Kunden eine kleine Genugtuung für den Tag. Die Abwicklung des Unternehmens würde allerdings auf der anderen Seite auch hunderttausende Menschen den Arbeitsplatz kosten.

@ 09:46 von whisky

Es gibt halt eine Kumpanei zwischen Politik und der Autoindustrie.

Nicht zu vergessen die Vita von Herrn Matthias Wissmann dem Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie.

...es werden immer mehr Modelle

Auch der Polo blue-motion ist betroffen.

@10:27 von Wir Sofa-Revoluzzer

Solche standardisierten Floskeln hindern ehr beim Denken.

Bevor Sie solche verunglimpfenden Beiträge gegen mich hier posten - können Sie mir einen anderen logischen Grund nennen, warum ein Automobilkonzern vorsätzlich, über Jahre hinweg, betrügt?

@Wir Sofa-Revoluzzer

Ja, das ist gerecht. denn die Werte Ihres BMW sind normal. Es sind die Ergebnisse von einem standardisierten Testverfahren. Dass die Werte auf der Straße höher sind ist einfach nur normal.
Was VW gemacht hat ist, sie hat die Werte manipuliert, damit sie den standardisierten Test überhaupt bestehen.
Ob dieses Testverfahren generell geeignet ist, steht auf einem anderen Blatt

Und vor allem muss man auch mal die Hintergründe beleuchten

Alle die jetzt hier wieder den Quatsch mit den Hybriden streuen und den Diesel verteufeln: Hybride sind nicht umweltfreundlich, die Schäden und die Verschmutzung fallen nur woanders an. Denn wo sind denn die Umweltschäden? Plugin Hybrid>Kohlekraftwerk, Lithium Batterie in den Abbaugebieten, außerdem fährt der ja nur ein paar Kilometer elektisch also nur ein Umweltfake und Werbegag. genauso wie Elektroautos. Keine Heizung/Klima keine Reichweite, Materialien die bei der Herstellung irre Umweltschäden verursachen, da ist der Diesel ehrlicher. Zurück zum Thema: Natürlich kann man den Diesel umweltfreundlich umrüsten, das kostet aber. In den USA hat bei Tests BMW z.B. die Werte weitestgehend eingehalten. Und alle die nach Hybride und E-Fahrzeuge schreien: Die halten ihre Versprechungen nach Verbrauch und Reichweite mal gar nicht ein. Im Winter/Sommer mit Klima und Heizung erst recht nicht. Also nicht unsere Industrie verteufeln und kaputt machen für Werbegags der anderen.

10:30 von Wir Sofa-Revoluzzer

Abwegig?

@ bimmelchen:
"Wie abwägig ist denn der Verlust der grünen Umweltplakette noch?"

Gar nicht. Der Verlust ist höchstens abwegig, denn die Plakette ist eine Feinstaubplakette und hier geht es um Stickoxide.
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Warum ist noch keiner der militanten Umweltaktivisten darauf gekommen, die Zulassungsplaketten abzukratzen.
*
Beim TÜV sollte mit dem Bekanntwerden der Manipulationssoftware die Betriebserlaubnis erloschen sein?
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(Die Frage soll keine Aufforderung sein!)

10:27 von Wir Sofa-Revoluzzer

War's wieder mal der schlimme Kapitalismus?

@ Frank_Furter:
"So ist das halt, wenn die Führung eines Unternehmens dem ungebremsten Wachstumswahn verfallen ist, die Gier keine Grenzen kennt und allein der "Markenwert" zählt ..."

Solche standardisierten Floskeln hindern ehr beim Denken.
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*
*
Zumal es diesmal ja auch noch der pervertierte "mitbestimmte" Kapitalismus war?

@Wir Sofa-Revoluzzer, 10:27 - Profitlogik?

Zum Denken anregen könnten die Aussagen einiger VW-Ingenieure, die in einem Tagesschau-Artikel *) über die Ursache des VW-Skandals zitiert werden:
Unvereinbar gewesen seien die "Kostenvorgaben für den Motor" der VW-Dieselautomobile und die Einhaltung der staatlichen Abgasnormen. Infolgedessen habe man sich für die gesundheitsschädigende Nichteinhaltung der Abgasnormen mittels einer Software-Manipulation entschieden, um auf dem Automarkt konkurrenzfähig zu sein, damit der VW-Konzern Gewinne erzielen kann.
*) Erste Geständnisse im VW-Skandal, 04. 10. 2015

Wer zahlt die Zeche?

Wenn es auch in Deutschland - wie es aussieht - tatsächlich die Abgasnormen nicht erfüllt wurden, so stellt sich die Frage, ob die entsprechenden Fahrzeuge nicht automatisch - seit Zulassung - in eine höhere Kfz-Steuerklasse gehören. Wenn dies so sein sollte, könnte dies möglicherweise eine Art von Steuerverkürzung sein. Die Zeche dürften dann erst einmal die Kfz-Halter Zahlen.
Mich wundert, dass die Medien diese Problematik nicht ansprechen.
Hätten wir ein vernünftiges Unternehmensstrafrecht, so könnte Vater Staat den Volkswagenkonzern direkt in Anspruch nehmen.

Genau das,

lieber Andreas-Hover,

[Zitat]
Verbrauch wird sich eventuell erhöhen und Leistung könnte sinken.
[/Zitat]

ist das generelle Problem: Das Auto als Schwanzverlängerung braucht 130+ PS und 180+ km/h Höchstgeschwindigkeit. Wenn die Korrelation zwischen Kopf und Gasfuß stimmen würde, würden die meisten gar keinen Unterschied bemerken bei Leistung und Verbrauch. Wer natürlich nicht drüber nachdenkt was er tut und für 3 Autolängen und 7 Sekunden Zeitgewinn mit höchstem Leistungseinsatz überholt, nun ja, der wird schon einen Unterschied bemerken. Zu recht wie ich finde. Der Grundsatz dass der Gebrauch des Eigentums auch dem Gemeinwohl dienen soll gilt auch beim Pkw, auch wenn dort schon sehr viel geholfen wäre, wenn dem Gemeinwohl nicht über Gebühr geschadet (Lärm, Dreck, Resourcenverbrauch) würde. Wer meint da keine Rücksicht nehmen zu müssen, der darf, mMn, ruhig zur Kasse gebeten werden: Bei der Steuer und über den Verbrauch.

10:24 von NEW WORLD ORDER...

wieso keine apple-microsoft-google-fb-adobe-rückrufaktion?

wo bleibt die verhältnismäßigkeit? bürger werden totalüberwacht und es passiert rein gar nichts. aber millionen vw-angestellte müssen um den fortbestand ihres unternehmens bangen weil mehr stickoxide freigesetzt werden als angegeben?
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drückt vw empfindlichemilliarden-strafzahlungen auf aber riskiert nicht millionen jobs bei vw und den zulieferern!
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Auch die Mafia beschäftigt bei Ihrer Geld-"Wäsche" Hunderttausende Reel- Beschäftigte.
*
Wann hört das Strafrecht auf?

manager inhaftieren

wenn wirklich abschreckng erfolgen soll müssen manager inhaftiert werden. zudem milliardenuahlungen. aber es kann nicht die lösung sein, dass millionen arbeitnehmer um ihre jobs bangen müssen!

Und was wenn ich das alles nicht will?

Rückruf egal von wem hin oder her. Was passiert wenn ich zufrieden bin und ihn ignoriere? Soweit ich verstanden habe geht je nach Fahrzeug etwa der Adblue-Verbrauch hoch oder die Leistung runter bzw. der Kraftstoffverbrauch hoch.

Bei der HU wird lediglich der Fehlerspeicher ausgelesen. Warum sollte ich den Rückruf also ernst nehmen?

Gehören nicht auf die Straße

Das alle Diesel Dreckschleudern im Gegensatz zu dem was Politik und Wirtschaft gerne erzählen sind, ist hinreichend bekannt, nur war es bislang politisch gewollt, Manipulation zu betreiben. Die VW-Fahrzeuge sollten alle sofort eine rote Plakette bekommen und teurer besteuert werden. Mittelfristig haben Diesel nichts mehr auf unseren Straßen verloren.
Ein sofortiger Verkaufsstop für alle Dieselneuwagen, bis 2020 ein Verkaufsstop für alle Benziner ohne LPG, das wäre mal eine richtige Entscheidung.

gm

ich zitiere aus einem nachbaforum:
"Wer mag kann ja zu Gereral-Motors und dessen Zündschlössern recherchieren, Da gab es hunderte Tote und 1000 Verletzte weil man jahrelang wusste das die Zündschlösser ein „Eigenleben“ führten,
Da kam nichts mit Milliarden-Strafen oder Autos zurücknehmen/kaufen."
.
das versuche ich herauszustellen. es ist doch auffällig, dass hier ein deutscher konzern in die insolvenz geführt werden soll.

@blecheimer Vorsätzlich

@blecheimer
Vorsätzlich wurden Verbrauchs- und Emissionsangaben gefälscht. So etwas nennt man Produkthaftung. Nun muß ich aufgrund gesetzlicher Vorgaben in die Werkstatt. Das will ich aber gar nicht. Ich würde lieber mein Geld zurück weil ich vorsätzlich betrogen wurde. Mit solchen Firmen möchte ich keine Geschäfte machen.

@ 11:22 von Boris.1945

"Auch die Mafia beschäftigt bei Ihrer Geld-"Wäsche" Hunderttausende Reel- Beschäftigte."
.
wir reden hier von millionen ordentlich beschäftigten. steuerzahler mit vernünftigen gehältern und sozialversicherung.
es gab in der historie noch NIE einen fall, in dem ein autobauer offensichtlich ruiniert werden soll. weder bei gm noch bei toyota. das hier richtet sich gegen die deutsche wirtschaft. anstatt ein gesundes unternehmen in die insolvenz zu führen sollte man die manager inhaftieren. begleitend empfindliche strafzahlungen. das allen wäre abschreckung genug!
aber hier werden fleißige vw-mitarbeiter für etwas abgestraft, was wahrscheinlich auf politischer ebene stattgefunden hat.
das ist vollkommen inakzeptabel.

Bitte lesen sie genau

Selbstverständlich ist die Steuer NOx-abhängig - nämlich genau dann wenn die EURO5 oder EURO6 Norm vorschreibt wieviel NOx u. a. ausgestossen werden darf.
Bitte nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm#Pkw_mit_Dieselmotor

Das Problem sind die Prüfmethoden/-zyklen

denn dort liegt der Hund begraben: So lange wie diese sogenannten Tests keine realistischen Alltagssituationen nachstellen, so lange können Hersteller ihre Fahrzeuge darauf "abstimmen". Nur ein geändertes Prüfverfahren, nämlich ein Unberechenbares und der Realität Nahes, kann diese Art von "Schummelei" umgehen.
Hier ist eine Problematik "aufgetaucht" die vorher totgeschwiegen wurde. Der ADAC hat schon vor Jahren durch Tests bewiesen das sich Fahrzeuge im Alltag ganz anders verhalten als während des NEFZ.

No-made in Germany

Opel hat sich selbst vor die Wand gefahren, siehe Bochum, und VW schaffen wir auch noch!

11:55 von MrJackBlack

Stimmt, aber die Feinstaubplakette an der Frontscheibe ist nicht Stickoxid Ausstoß abhängig. Also wird sich in dieser Hinsicht auch nichts ändern.

10:58 von Frank_Furter

@ 09:46 von whisky

Es gibt halt eine Kumpanei zwischen Politik und der Autoindustrie.

Nicht zu vergessen die Vita von Herrn Matthias Wissmann dem Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie.
///
*
*
Richtig der "Verkehrsminister"-Experte Wissmann!
*
Der 1980 die Lkw-Tarife aufhob weil zu teuer!
*
1982 Maut einführte, weil Transport zu billig!
*
Der Brandenburgs MInisterpräsidenten Stolpe die Zeppelinpleite einbrockte.
*
Er wusste bei seinem Förderungshobby Zeppelin, das dieser der LKW der Zukunft war!
*
War er wegen seiner "unverschuldeten, alternativlosen Träume" der Wunschkandidat zur Führung der Autoindustrie?
*
Weil er glaubte, das die "kostensparende" Manipulation "auch" nicht auffällt?
*

11:48 von NEW WORLD ORDER...

@ 11:22 von Boris.1945

"Auch die Mafia beschäftigt bei Ihrer Geld-"Wäsche" Hunderttausende Reel- Beschäftigte."
.
wir reden hier von millionen ordentlich beschäftigten. steuerzahler mit vernünftigen gehältern und sozialversicherung.
es gab in der historie noch NIE einen fall, in dem ein autobauer offensichtlich ruiniert werden soll. weder bei gm noch bei toyota. das hier richtet sich gegen die deutsche wirtschaft. anstatt ein gesundes unternehmen in die insolvenz zu führen sollte man die manager inhaftieren. begleitend empfindliche strafzahlungen. das allen wäre abschreckung genug!
aber hier werden fleißige vw-mitarbeiter für etwas abgestraft, was wahrscheinlich auf politischer ebene stattgefunden hat.
das ist vollkommen inakzeptabel.
///
*

Die damit erzielten Gewinne zurecht verteilt, aber die Folgen des kriminellen Handels nur auf die Käufer abwälzen?
*
Denn an Ermittlung des EINEN und gerechte Bestrafung glauben auch Sie nicht.
*
"WIR" heisst auch mitgefangen, mitgehangen?
*

gewinne @ 12:26 von Boris.1945

"Die damit erzielten Gewinne zurecht verteilt, aber die Folgen des kriminellen Handels nur auf die Käufer abwälzen?
*
Denn an Ermittlung des EINEN und gerechte Bestrafung glauben auch Sie nicht.
*
"WIR" heisst auch mitgefangen, mitgehangen?"
.
A: ich beziehe mich auf eine vernünftige form der sanktionierung. das kind ist bereits im brunnen, wie ihnen sicher auch aufgefallen ist. die verantwortlichen sitzen im management. wahrscheinlich auch in der politik. nicht in der belegschaft.
.
B: selbstverständlich ist es möglich die verantwortlichen entscheider zu erimitteln. und wenn einige von denen für jahre ins gefängnis wandern wird dies nachahmer abschrecken. hingegen ist es nicht zu akzeptieren, dass millionen existenzgrundlagen vernichtet werden!
.
C: es geht um gerechtgkeit. wenn hier politisch motiviert ein europäischer konzern in die insolvenz getrieben wird ist dies abzulehnen.

11:41 von ihoecken

"Das alle Diesel Dreckschleudern .........."

Haben sie schon einmal einen Traktor, Mähdrescher, Bagger etc, mit Benzin bzw . Elektromotor gesehen?
Und ein Notstrom Aggregat mit Elektroantrieb ist auch nicht gerade sinnvoll.

@11:48 von NEW WORLD ORDER...

"aber hier werden fleißige vw-mitarbeiter für etwas abgestraft, was wahrscheinlich auf politischer ebene stattgefunden hat."

An die jenigen die auf Grund der Sanktionspolitik gegen Russland ihren Job verloren oder noch verlieren werden (ganz aktuell die Werften in MV) denkt ja auch keiner.

@ Frank_Furter

"Bevor Sie solche verunglimpfenden Beiträge gegen mich hier posten - können Sie mir einen anderen logischen Grund nennen, warum ein Automobilkonzern vorsätzlich, über Jahre hinweg, betrügt?"

Nein, das kann ich nicht. Die Schummelsoftware war fraglos ein Fehler.
Mir ging es aber um etwas völlig anderes. Ihre stereotype Kapitalismuskritik ging mir gegen den Strich, denn selbstverständlich muss ein Konzern Geld verdienen, dagegen kann man nicht ernsthaft etwas einwenden, wenn es auf ehrliche Art geschieht.

@Wir Sofa-Revoluzzer

1. Zum einen können wir gerne auch DieselLKWs einmotten. Alternativen?

2. Das Benzin PKWs genauso schädlich sind als Diesel ist Unfug
Ok, ein 5.0 Liter V8 Benziner gehört heute eigentlich auch nicht mehr auf die Strasse.
Soweit stimme ich zu!
Ich bezog mich eher auf Hybriden(Elektro/Benzin), die sind alle mal besser als die oben genannten.

3. Und ihr BMW Diesel gehört sowieso auch von der Strasse. SUVs(globige Panzer) sind sowieso die Unverunft schlecht hin und passt so gar nicht in die heutige Zeit mehr. Auch nicht mit Diesel!

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