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Natürlich trifft es die

Natürlich trifft es die Arbeitnehmer...
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Aber sinken auch die Bezüge der Vorstände im gleichen Maße?

So einfach kann man sich die Welt machen

An erster die Stelle die "bösen Kunden" nennen, die offensichtlich ganz viele Kosten verursachen (wahrscheinlich, weil sie von einer Bank Dienstleistungen erwarten und nicht horrende Preise dafür zu zahlen bereit sind).

Die Rückstellungen, die wegen der betrügerischen Machenschaften z.B. im Zusammenhang mit der Libor-Manipulation erforderlich sind, werden klein geredet. 1,2 Milliarden werden bei weitem nicht ausreichen.

Und wer soll's bezahlen?
1. Die Kunden mit noch weniger und noch teureren Leistungen
2. Die Belegschaft.
Und wenn Herr Cyran sagt: "...aber die Aktionäre erwarteten zu Recht, dass die Mitarbeiter einen Teil der Belastung tragen sollten..." dann sollten aber die Vorstände und leitenden Angestellten die Belastung in ganz besonderem Maß mit "tragen".

Ich bin schuld.

Nach 30 Jahren Post-/Postbank-Stammkunde habe ich vor einer Weile meine Konten gekündigt, um nicht mit der deutschen Bank Geschäfte machen zu müssen. Wenn ich mit denen hätte Geschäfte machen wollen, dann hätte ich bei denen ein Konto. Diese Übernahme eines vormals anständigen Instituts fand ich schon sehr frech und unerfreulich.

Was ich nicht verstehe ist die Strategie der deutschen Bank: Banken kaufen, herunterwirtschaften und mit Verlust verkaufen scheint mir nicht optimal. Was übersehe ich da?

Wer ist in diesem Fall ein "Mitarbeiter"

Die Deutsche Bank hat sich durch ausgesprochen zweifelhafte Geschäftsgebaren in diese Situation gebracht. Die Mitarbeiter haben das umgesetzt, was ihnen "von oben" vorgegeben wurde. Man kann demzufolge als Aktionär nur fordern, dass etwaige Sondervergütungen und übertariflichen Leistungen gestrichen werden, wie üblich steht jedoch zu befürchten, dass der "Ausgleich" wiederum ganz unten erfolgen wird.
Es ist bereits überfällig, dass bestimmten Arten von Manager das Handwerk gelegt wird. Es sind gerade solche Personen, die durch ihr, teilweise kriminelles Handeln, Wirtschaft und somit Staat und Gesellschaft in Gefahr bringen und Werte vernichten.

Jetzt ist es soweit....

Die Arroganz und Pomadigkeit der letzten Jahre fliegt der Deutschen Bank klatschend links und rechts um die Ohren.Ein klatschende Ohrfeige für den Vorstand und Aufsichtsrat die Jahrelang nur für die Gier des Profits gelebt haben. Lutz Ackermann der 25 % Eigenkapitalrendite,mit allen Mitteln zu erreichen Versuchte und in 2009 auch schaffte.Aber auf wessen Kosten ? .

Genau die der Kleinkunden und Mitarbeiter die immer mehr zahlen bzw. Leisten mussten ,bei gleicher oder gar geringerer Bezahlung.Aber irgentwann ist die Grenze erreicht.

Nun beisst sich die Schlange in den Schwanz und wundert sich das es weh tut ,aber Schmerz lehrt bekanntlich...

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