Kommentare

Geht es genauer?

Was wurde denn beschlossen?
Wieviel Prozent bei wieviel Jahren?
Kommt mehr als die Inflation raus?

Ist schon komisch, dass es plötzlich so schnell geht....

Unfassbar

Die Unterschiede zwischen alten und neuen Beträgen sind nicht annähernd angemessen zu den gewachsenen Anforderungen an die Menschen, die unsere Kinder betreuen. Und gerade jetzt kommen noch traumatisierte, nicht deutsch sprechende Flüchtlingskinder dazu.

Die Verantwortung, die Erzieher et al. haben, können nicht hoch genug eingeschätzt werden. Und gleichzeitig setzen sich diese Menschen einem hohen gesundheitlichen Risiko aus, aktuell wieder sämtliche Erkältungs- und Verdauungskrankheiten, von Heben, Tragen und seelischen Belastungen ganz abgesehen. Dies muss endlich durch eine angemesse Bezahlung abgegolten werden!

Sobald man aus der

Sobald man aus der Eingangseingruppierung raus ist, ist der Unterschied nur noch lächerlich zwischen alt und neu. Weiterversandten! Nicht so billig abspeisen lassen. 100 mrd weniger an Miesen durch die Griechenland- Kredite und 21 mrd mehr an Steuern in 2015 bis jetzt. Zusätzlich könnten auch endlich hinterzogene Steuern in zig Milliarden Höhe eingetrieben werden. Für Flüchtlinge und nun besonders benötigte Sozialarbeiter und Erzieher ebenso wie für Rentner, Kinder und Bildung muß mehr Geld zur Verfügung stehen. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Nicht die Rede wert?

Wie sieht das Ergebnis denn aus?!? Ist es so wenig mehr, dass eine Berichterstattung nicht lohnt? Hat der Journalist vergessen, nachzufragen?

Das erste Angebot war ja ein Witz. Unsere Kommunen nähern sich der schwarze Null...aber für Bildung und Erziehung wieder nix da.

14:03 von TrautSich

Es soll sich um zwischen 93 und 138€ pro Vollzeitbeschäftigten handeln.
Tarife anklicken,dan kommt man auf die prozentuale Erhöhung.

War doch klar

Nachdem unsere Kommunen mittlerweile milliardenschwer anderweitig belastet sind, ist für die ursprünglichen Forderungen von Verdi kein Raum mehr vorhanden. Das haben beide Seiten erkannt und jetzt schnell gehandelt, bevor die Belastungen der Kommunen noch mehr ausufern. Dass die Kommunen mittlerweile zehnstellig für die Unterbringung der Flüchtlinge aufkommen müssen, durfte nicht zum Argument der Arbeitgeber werden, der Sozialneid könnte grenzenlos werden. Deshalb haben beide Seiten richtig und schnell gehandelt, solange es noch ging. Auch wenn die betroffenen Arbeitnehmer gerne mehr gesehen hätten, im Moment dürfte kaum mehr drin sein und dank der Zusatzversorgung öffentlicher Dienst ist der Verdienst im Umgeld angemessen. Nicht angemessen ist der Verdienst jedoch in den nicht-kommunalen Kindergärten, Verdi, was unternehmt ihr dort?

Schluß mit der Umverteilung

Für unsere Ersparnisse bekommen wir überhaupt keinen Inflationsausgleich mehr, aber alle anderen wollen immer mehr Geld haben. Es wird wirklich Zeit, daß Gewerkschaften verboten werden. Die Gewerkschaften zerstören das Leben der Arbeitnehmer, die eine geldbasierte Altersvorsorge haben. Geld muß Wertstabil sein. Früher waren die druchschnittlichen Lohnerhöhungen genau so hoch, wie die Sparbuchzinsen abzüglich Steuern. Das war Geldwertstabilität. Wenn die Zinsen künstlich runtergeknüppelt werden, dann dürfen die Löhne auch nicht mehr steigen. Die leistungslose Einkommensentwicklung ist unfair gegenüber den Sparern.

Laufzeit

Habe ich das richtig gelesen??? Eine Laufzeit von 5 Jahren!!!??? WOW, da hat die Gewerkschaft ja ein tolles Ergebnis eingefahren. Von wem werden die Gewerkschaften eigentlich nochmal bezahlt?

Ablehnen

Ich würde ablehnen, wenn ich Erzieher wäre. Zuerst sieht es nach einem ordentlichen Angebot aus, abgesehen davon das die Hälfte als Steuern und Sozialabgaben abgefrühstückt werden. Aber wenn man die Laufzeit von FÜNF Jahren bedenkt, dann ist das m.E. viel zu lange.
PS: Denkt an die GDL und an Cockpit, also keinen Grund frühzeitig schlechte Angebote anzunehmen.

da ist was fauf!

Wieso so ein schnelles Ergebnis?
Besonders jetzt hätte die Gewerkschaft ein besseres Ergebnis herausgeholt. Die Gemeinden habe schon genug mit den Flüchtlingen zu tun. Ein Streik kann sich keine Stadt und Gemeinde leisten. Zumal auch noch in naher Zukunft durch viele Flüchtlingskinder die Kitas besonders belastet sind und weitere Personal eingestellt werden muss.
Da hat sich die Gerwerkschaft VERDI wieder mal über den Tisch ziehen lassen. Bei der IG-Metall, Cockpit- oder Lokführergewerkschaft hätte es solche faulen Kompromisse nicht gegeben. Ich vermute das die Kommunen auf die Tränendrüsen gedrückt haben, weil das Geld für die Flüchtlinge gebraucht wird.

Mütter sollen ja nicht mehr

Mütter sollen ja nicht mehr in der Lage sein Kinder Zeitgemäß zu erziehen.
Die Verantwortung über diese Erziehung in den Kitas übernehmen die Träger aber nicht, oder?
Die Mitarbeiter werden geschult und geschult und geschult und die Qualifizierung wird nur sehr mäßig honoriert usw.
Geld ist immer da für alles nur nicht für die die so wie so immer an derselben Stelle ihr Kreuz machen!!!!
Ist so, war so, bleibt so.

Hauptforderung nicht erfüllt

Eine Hauptforderung ist, dass Erzieher/innen höher eingruppiert werden. Die Anforderungen für das Berufsbild wurden erhöht, jedoch fand nie eine Angleichung innerhalb der Lohngruppierung statt. Diese Hauptforderung wurde nicht erfüllt.
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Lasst euch nicht mit diesem Almosen abspeißen. Erzieher/innen sind keine Putzfrauen.
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Natürlich wirkt die Zahl im ersten Moment als eine hohe Summe. Nur wenn der Staat höher qualifizierte Beschäftigte will, dann soll er diese leistungsgerecht bezahlen.

@unfassbar

Holla, na ich frag mal meinen Müllmann oder den armen Schlucker, der im Restaurant um die Ecke für nen Appel und ein Ei sich täglich den Gefahren der Umwelt aussetzt. Völlig verantwortunglos, diese Leute. Mal im Ernst, was wollen Sie uns mit Ihrem Post sagen??

Kommunismus durch die Hintertür!

Die Gewerkschaften betreiben eine gezielte Umverteilungspolitik, indem für die sog. "unteren Einkommen" stets höhere Steigerungen durchgesetzt oder pauschalierte Einmalzahlungen vereinbart werden, die diesen Lohngruppen überproportional zu Gute kommen. Dies ist Kommunismus durch die Hintertür und wird das Tarifgefüge des öffentlichen Dienstes auf die Dauer zerstören.
Wer möchte, dass Menschen auch in Zukunft bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, muss die Verantwortungsträger besser bezahlen als die Hilfskräfte!

Etwas wenig wenn man drüber nachdenkt

Auf welchen Zeitraum ist denn diese "Erhöhung" angelegt. Erst mal ein Jahr oder zwei oder fünf? Diese Info fehlt. Die Erhöhung der Lohngruppen kann als Basis dienen, aber die Erzieher usw. sollten sich damit nicht zufrieden geben. Das ist weit von den ehemals verlangten 10% entfernt. Erzieher haben eine 5-jährige Ausbildung hinter sich. Aber 98% bekommen keine Ausbildungsvergütung wie anderswo. Das ist eine schulische Ausbildung. Sozialarbeiter studieren 3-5 Jahre. Wenn man so lange studiert, dann ist ein Einstiegsgehalt von 3000 € das mindeste. 50% (oder mehr) der Erzieher haben nur ein Teilbeschäftigung von 50%. Vollzeitarbeitsplätze fehlen. Die bekommen dann auch nur die Hälfte Brutto.
Es muss sich was ändern in unserem Land - es muss auch Geld für soziale Berufe ausgegeben werden. Notfalls muss der Bund ein paar %-Teile der Löhne übernehmen.
Deutschland muss aus dem Niedriglohnsektor ausbrechen. Und im Niedriglohnsektor sind die Sozialberufe, Kranken- und Altenpfleger.

Laufzeit bis 2020?

solch ein Abschluss wäre ja unglaublich. Das hat es noch nicht gegeben. Maximal 2 Jahre Laufzeit, denn für die KITA-Angestellten werden die Zeiten auf höheres Gehalt immer besser. Da fällt die Gewerkschaft ihren Mitgliedern in den Rücken. Die Kita-Angestellten sollten eine eigen Spartengewerkschaft gründen.

@19ikarus43

Ja, aber auf wieviel Jahre sind diese 93€-138€ und in welchem Bezug ?

Wiederspruch an Ritchi

Gerade jetzt hätten die Gewerkschaften noch eine Schippe drauflegen können. Die Kommunen hätten sich keinen Streik leisten können. Das personal ist knapp und es hätte zu Unmut im Volk geführt. Berlin hätte Druck auf die Kommunen gemacht.
Der Gewerkschaft steckt mit den Arbeitgebern unter einer Decke

Abwarten!

Abwarten, es gab schon einmal eine Einigung und dann kam es ganz anders weil die Basis nicht wollte.

Gut, dass es endlich zu einer

Gut, dass es endlich zu einer Einigung gekommen ist. Bedenklich ist aber, dass unterschiedliche Qualifikationen / Eingruppierungen immer ähnlicher bezahlt werden. Wer will da noch mehr Verantwortung übernehmen und sich das Mehr an Stress antun ? Keine gute Entwicklung.

Laufzeit

So weit ich das verstanden habe, handelt es sich hier nicht um eine "normale" Lohn-und Gehaltsrunde. Da wäre eine Laufzeit von 5 Jahren in der Tat sehr ungewöhnlich und auch nicht anzustreben, da keine der Tarifparteien die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen über einen so langen Zeitraum einzuschätzen vermag.
Worum es bei diesem Tarifkonflikt im Unterschied zu einer Lohnrunde ging, war das Thema Eingruppierung, also um eher grundsätzlichen Regelungen. Da sind lange Laufzeiten nix ungewöhnliches wie auch bei allen anderen grundsätzlichen Fragen wie Urlaub und Arbeitszeit.
Bei der nächsten Lohnrunde müsste es demnach noch eine weitere Erhöhung geben, die auf das jetzt erreichte draufgesattelt wird.

Eine akzeptable Lösung für

Eine akzeptable Lösung für alle Beteiligten. Gut gemacht.

Erneute Ablehnung möglich

Die nachverhandlung hat jetzt also eine 3% höhere Steigerung der Löhne erbracht. Ob dieser Mini-Fortschritt gegenüber dem abgelehnten Schlichterspruch reicht, wage ich insbesondere angesichts der langen Laufzeit für zweifelhaft.

Also liebe Eltern: Wiegt euch nicht in Sicherheit!

Zum Thema Laufzeit

Der aktuelle Tarifkonflikt behandelt "nur" den Vertrag über die Eingruppierung. Der Tarifvertrag mit den "normalen" Erhöhungen wird im Februar 2016 fällig. Dann wird also erneut über höhere Gehälter für Erzieher verhandelt.

Paßt!

Eine maßvolle und angemessene Anpassung für die Tatigkeit der Kindergärtnerinnen.

Die Verdienstmöglichkeiten in diesen Berufsgruppen sind ja allen die sich für diese Berufe interessieren im Vorfeld bekannt - Nachkarten ist somit inakzeptabel.

Geldgeil gewinnt

Schon vor dem Schlichterspruch besser bezahlt als Industriefacharbeiter war es immer noch nicht genug. Nun kommt auf den Superabschluss des Schlichterspruchs nochmal eine Schippe drauf. Man muss wohl nur laut genug krakehlen.

5 Jahre festgeschriebener Niedriglohn! Ein Witz! Ablehnen!

Eine derart magere Erhöhung bei einer Laufzeit von 5 Jahren - da kann man wirklich nicht mehr von einer Erhöhung sprechen. Das ist festgeschriebener Niedriglohn und quasi eine Absenkung des Lohnniveaus. Dass die Preisteuerung in den kommenden 5 Jahren unter dieser Erhöhung bleiben, darf bezweifelt werden. Mehr im Geldbeutel wird das Personal, das unsere Kinder hütet, nicht haben. Eine Schande!

Auch der Verhandlungsführer der Kommunen sollte mal einen tiefen Blick in den Spiegel wagen und schauen, was er da in seinen Augen sieht. Stolz, ob des tollen Ergebnisses? Oder vielleicht doch etwas Scham? Zweifelsohne hat er längst vergessen, welche Dienstleistung eine Kita unseren Kindern entgegenbringt.

Noch schlimmer aber muss man mit dem VErhandlungsführer der Gewerkschaft ins Gericht gehen - dieses Ergebnis ist eine Beleidung. Offenbar glaubt man, die Personengruppe, die man vertritt sei dumm. So ein schlechtes Ergebnis ist mir ja noch nie untergekommen.
Ich kann es echt nicht fassen!!!

Bsirske verkauft die Erzieher

Bsirske verkauft die Erzieher und Erzieherinnen zum zweiten Mal. Diesmal besonders hurtig. Der Mann gehört pensioniert.

Es ist schon verwunderlich

wie man sich jetzt geeinigt hat. Diese lächerlichen 315 Mil. Für unsere Erzieher war das schon fast zu viel, an der Grenze des Machbaren. Auf der anderen Seite stampft man über Nacht 10 Mrd für Flüchtlinge heraus. Eigentlich ginge dies überhaupt nicht.
Obwohl ich selbst von Kitaschließungen betroffen wäre, hoffe ich, daß die Basis diese Übereinkunft ablehnt!!

Die Logik ist unverständlich

erst geht um angeblich ungerechte Eingruppierung, d.h. das System sollte der Qualifikation gerechter werden und jetzt werden durch Bevorzung einer Gruppe die Unterschiede zwischen den Qualifikationen noch geringer gemacht.

@TrautSich - Laufzeit bezieht sich "nur" auf Entgeltordnung

Die Laufzeit dieser Einigung - so sie angenommen wird - bezieht sich auf die Entgeltordnung und die Eingruppierungsregelungen des kommunalen Sozial- und Erziehungsdiensts. Dazu ein Zitat von der Internetseite der GEW:

"[D]ie aktuellen Verhandlungen beziehen sich auf die Entgeltordnung zum Sozial- und Erziehungsdienst, die durch die Gewerkschaften Ende 2014 gekündigt wurde. Diese Erhöhung käme zusätzlich zu den regelmäßig in den allgemeinen TVöD-Tarifrunden erstrittenen. Die allgemeinen Entgelterhöhungen würden selbstverständlich auch weiterhin für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst gelten. Die nächste Gehaltsrunde steht bereits 2016 an. "

Was eine Bewertung des aktuellen Vorschlags angeht, ist es noch recht früh.
Eine Verbesserung im Vergleich zum Schlichterspruch scheint es zu sein: nicht berücksichtigte Gruppen sind doch noch einbezogen worden.
Zur Ausgewogenheit des Ganzen etwas zu sagen, dazu fehlen mir (noch) die Details.

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