Kommentare

Betrug ist Betrug

Hoffentlich bekommt die deutsche Arroganz in Form von VW endlich mal einen richtigen Tritt. Man spricht schließlich von Betrug. Und ich hoffe, die Amis schlagen bei der Strafe richtig zu. Besser wäre es noch VW vom amerikanischen Markt zu verbannen. Schließlich will niemand mit Betrügern zusammen arbeiten!

"Klar sei: 'Volkswagen duldet

"Klar sei: 'Volkswagen duldet keine Regel- oder Gesetzesverstöße jedweder Art.' Der Konzern hat bereits eingestanden, die manipulierte Software eingesetzt zu haben."
Anders; VW duldet keinerlei x. VW hat bereits eingestanden, x verwendet zu haben. Herr Winterkorn, machen sie sich nicht lächerlich. Stehen sie persönlich zu ihrer Verantwortung.

Seit Jahren

wird ja auch bei Allen Automobil-Tests angemahnt das die Verbrauchswerte die angegeben werden nicht stimmen.

Das es auch auf die Abgaswerte zutrifft ist neu.

Hat auch jeder festgestellt der in den letzten Jahren eins gekauft hat.

Für mich stellt sich jetzt die Frage, ist das bei den den in Deutschland gekauften auch so und warum ist das in unserem Land nicht aufgefallen.

Bewusst nicht weil es VW ist oder macht der Tüv in Deutschland Pause.

18 Milliarden ist schon ein Häppchen, und kommen jetzt neue Motoren rein oder wird die Leistung gedrosselt.

Bedauern werde ich VW durch die bewussten Manipulationen aber nicht.

Gruß

Und hier?

Wurde das auch in Deutschland gemacht?

Was ist mit den Zulassungen? Und was mit der AU?
Und kann VW das stemmen? Auch bei zu erwartenden Privatklagen und Rückforderung von Subventionen?

Ich kann nicht verstehen, was in den Köpfen von Managern oder sonstigem Führungspersonal vorgeht, die so etwas, bei VW letztlich auf Kosten der Allgemeinheit, verbocken.

Ich sehe nicht ein, warum der

Ich sehe nicht ein, warum der Erhalt von Arbeitsplätzen es zur Polemik mache, wenn ich hoffe , dass dieser VW Konzern aufgrund solchen Vergehens pleite geht. Mir stinkt diese ewige Schutzhaltung schon längst.

Die Strafe, die gezahlt werden muss,

ist nicht das Ausschlaggebende. Die Reputation, die die deutsche Autowirtschaft verliert, wird viel teurer werden. Ich denke da mal auch an Arbeitsplaetze.

Was hat denn Herrn Piëch

noch alles am US Geschäft von Herrn Winterkorn gestört. Da war doch sicher was dran, an der Unzufriedenheit von Herrn Piëch. Aber mit Demut bekommt man das schon wieder hin. Kostet sicher nur ein paar Arbeitsplätze im unteren Segment und Peanuts. Das lässt sich bei der Steuer sicher wieder als Verlustabschreibung geltend machen und der Steuerzahler kommt gerne dafür auf. Ist aber auch ärgerlich, dass die Amerikaner so genau schauen.

Ja, was denn nun...?

Einerseits lässt Herr Winterkorn verlauten, dass VW keine Regel- oder Gesetzesverstöße zulässt, gleichzeitig gibt der Konzern zu, die Mogelsoftware eingebaut zu haben. Denn das eine solche Maßnahme von "ganz weit oben" abgesegnet gewesen sein muss, dürfte klar sein. Das war sicher nicht die Entscheidung eines Ingenieurs aus der 2. oder 3. Reihe.
Bei VW scheint man mächtig Respekt vor der amerikanischen Recht- und Gesetzsprechung zu haben, wenn er einen derartigen verbalen Kotau hinlegt.
Herr Winterkorn könnte nach seiner Zeit als Konzernverantwortlicher jedenfalls sofort in der Politik anfangen - auch die verstehen es blendend, sich ohne rot zu werden, zu widersprechen.

VW weiß nichts

und Herr Winterkorn natürlich auch nicht. Die bösen Softwareanbieter haben da Murks gemacht, da wird VW gleich mit den amerikanischen Behörden aber kräftig schimpfen. Und in Deutschland ist natürlich alles in Ordnung, hat der TÜV ja bescheinigt. Es liegt hier sowieso am Autofahrer, wenn er die "geprüften" Werte nicht einhalten kann.
Alte Gaunerregel: gib nur zu, was eh schon bewiesen ist. Somit werden wir uns weiterhin vera... lassen (müssen), oder jemand ist bereit und hat die nötige Kohle, das gerichtlich prüfen und danach ändern zu lassen. Da wäre der ADAC doch mal gefragt.......

genau

das erinnert mich an meine Jugend, als ich von meinem Vater gefragt wurde: Junge hast du geraucht?
Ich habe den Rauch ausgepustet und geantwortet: natürlich nicht, was denkst du?

Ehrliche Kaufleute? Wo sind sie?

Wieder ein schwarzes Schaf. Hört man Politikern und deutscher Wirtschaft zu, so ist der deutsche Unternehmer ein "ehrlicher Kaufmann" - mit vereinzelten schwarzen Schafen. Aber wo ist sie denn, die große Masse der ehrlichen Kaufleute? Der Bürger sieht nur Manipulation, Betrügertum, Steuerhinterzug, Auslagerung, Trickmodelle um den Mindestlohn zu umgehen und hemmungslose Ausbeutung. Ehrliche, anständige Kaufleute, wo seit ihr?

Was wenn der ehrliche Kaufmann längst ausgestorben ist? Was wenn er eines Tages vor der Wahl stand, die gleichen dunklen Machenschaften zu vollziehen, wie seine Mitbewerber, wenn er nicht pleite gehen will? Dem Kunden ist es doch längst schnuppe, ob die Hose aus Kinderhänden kommt, oder von einer geprüften Fachkraft. Die Politik sagt, sozial ist was arbeit schafft - egal wie. Von der Seite ist also kein anständiger Zug mehr zu erwarten.

.. können wir denn sicher sein ...

das es mit den Anwürfen seine Richtigkeit hat ... wenn dann hat das aber nix mit deutscher Arroganz zu tun, sondern mit dem beständigen versuch aus noch weniger mehr zu machen, statt sich zu besinnen und nach neuen Wegen zu suchen ...

@Cowboy - Nun mach doch mal halb lang....

Cowboy, nun mach doch mal halb lang. Gib allen erst mal die Zeit es zu untersuchen, wie, wer, was und wann. Dann kann es beurteilt werden. Und dann erstein Urteil. In grossen Konzernen weiss oft die linke Hand nicht was die rechte Hand tut. Und VW hat Personalproblemen in der USA. Da muss sicher Ordnung geschaffen werden. Und Cowboy, wenn dein Pferd nicht laufen will, ist nicht immer der Reiter schuld.

Nicht nur Volkswagen...

Unter Insidern wird schon lange gemunkelt, dass nicht wenige Automobilhersteller die Motorsteuerung zumindest einiger Modelle mit einer Erkennung für Testzyklen ausgestattet haben.

Man kann sich nur wunden, dass offenbar geglaubt wurde, der Betrug komme nicht heraus.

Spannend wird sein, ob Verantwortliche klar bestimmt werden können und was ggf. mit ihnen geschieht. Grundsätzlich müssten die Hersteller von den verantwortlichen Mitarbeitern (auch wenn es nur Duldung gab) gerichtlich Schadenersatz einfordern. Man wird sehen...

um 17:38 von joachims

"Die Strafe, die gezahlt werden muss, ist nicht das Ausschlaggebende. (...) Ich denke da mal auch an Arbeitsplaetze."
Ja - und deshalb sollte eben nicht (nur) der Konzern als solcher, sondern die Verantwortlichen aus Fleisch und Blut bestraft werden. Das kann doch nicht angehen, dass einer ins Gefängnis muss, weil er z. B. mit einigen Gramm zuviel einer verbotenen Substanz aufgegriffen wurde, während geständige Grossbetrüger weiterhin ihre fetten Boni kassieren.

Kann mir hier jemand weiterhelfen?

General Motors lässt wissentlich 10 Jahre lang Autos mit defekten Zündschlössern auf den Straßen und vertuscht das Ganze, bis es dann etwas über 100 Tote später raus kommt und zahlt in nem Vergleich 900 Millionen.

VW manipuliert die Abgaswerte und darf bis zu 18 Mrd zahlen?!

Irgendwie passt mir das so auf den ersten Blick nicht zusammen...

Hyundai/Kia haben im November

Hyundai/Kia haben im November 2014 in den USA 100 Millionen US Dollar Strafe gezahlt,weil sie zu niedrige Benzinverbräuche für Ihre Fahrzeuge angegeben haben.Und weder hier noch in den USA redet noch jemand davon! Genau so wird es auch in dem Fall VW laufen.Strafe zahlen,Reue zeigen und Besserung schwören und danach ist das Thema schnell vergessen.Auch und vor allem bei den Verbrauchern.

Den Chefs passiert eh nix

Wie so immer wird die Schuld auf den kleinen Arbeitnehmer abgewälzt, der aus lauter Angst um seinen Arbeitsplatz, dort mitgemacht hat. Dann kommen 2 Wochen lang Beileidsbekundungen und am Ende des Geschäftsjahres fließen für den Vorstand und Co. wieder Millionen über Millionen, Shake-Hands und Huldigungen: Ach, da haben wir doch wieder alles richtig gemacht.

Vielleicht sollte man bei solchen Vergehen mal über Haft- und Geldstrafen nachdenken. Aber, oh da fallen mir ja grad der Uli ein, der ja gewissermaßen im Hotel seine Strafe absitzt, und der Helmut, der ja nur ein wenig die Staatsportokasse auffüllen müsste. Der kleine Ottonormalbürger wäre erstmal 10 Jahre im Loch verschwunden.

Reale Verbrauchswerte aus anderem Grund abweichend

Hallo Wenigfahrer,
die Abweichungen kommen 1. durch völlig wirklichkeitsfremde gesetzliche Testzyklen und 2. durch erlaubte (!) Manipulationen wie Abkleben bestimmter Fahrzeugteile sowie weitere Maßnahmen zustande... Man kann es wirklich kaum glauben!

Gruß Don S.

nunja

als vielfahrer brauchte ich früher keine wissenschaft,um zu wissen das die verbrauchswerte geschönt werden und durch entsprechend eingestellte tachometer und km- zähler dem fahrer ein geringerer verbrauch vorgegaugelt werden soll.bei 3 verschiedenen autos,war eine von mir jahrelang befahrene strecke eigenartiger weise bei jedem pkw unterschiedlich lang.

deutsche Automobile verbieten

wäre ein Anfang. Nach den Skandalen mit der Herkunft der Kfz aus dem BRD-Gebiet kommt jetzt noch die Täuschung mit Abgaswerten dazu. Das Verbot BRD-Automobilproduktion gäbe zudem kleineren Herstellern die verdiente Chance zur Partizipation an der weltweiten Nachfrage.

Und bei uns?

Und bei uns?

Bei uns darf weiterhin getrickst werden und in den Prospekten, oder Online, die fabulösen NEFZ Werte verbreitet werden. Dieser von der Politik geduldete Betrug kann munter weiter gehen. Alles mit dem Hintergrund das die Klima Königin Merkel weiterhin ihre Traumzahlen über den Ausstoß von Schadstoffen fortfahren kann. Keine Sorge, ich meine nicht nur Frau Merkel, die SPD mit ihren Grössen, wie Schröder damals und jetzt Gabriel, passen genau dazu.

Dieser NEFZ Betrug kostet den Verbrauchern einige Hunderte Euro im Jahr, die Gesetze werden einfach durch bewusst manipulierte Zahlen umgangen. Verträge der EU sind wieder einmal nicht das Papier wert auf dem sie stehen. Die Zeit für diese zig Gipfel einfach für die Katz und eigentlich dienen diese nur zur Daseinsberechtigung gewisser Politiker bei Uns und in der EU.

Man kann von den USA halten was man will, manchmal wäre ihre Härte gegenüber Betrügern auch bei uns wünschenswert. Auch wenn vielleicht hier nicht uneigennützig.

Prinzip Volkswagen

Das ist alles nur die Spitze des Eisbergs. Man sollte vielleicht mal kontrollieren wie es in Deutschland abläuft. Aber da der Staat ja an Volkswagen beteiligt ist, kräht da kein Hahn nach. Könnte man ja mal Frau Dr. Barbara Hendricks fragen....
Aber da wird in Deutschland nicht drüber gesprochen. Ebenso wenig über die Nichtachtung der Gleichbehandlungsgesetze im Personalwesen des Konzerns. Denn die Bevorteilung eines bestimmten Personenkreises (Kinder und Bekannte) zählt [nachweislich] über Qualifikation einer ausgeschriebenen Stelle. Weiteres spar ich mir jetzt mal....

Vertrauen schwindet

Man fasst es kaum. Eine solche Manipulation ist kriminell. Die Verantwortliche Geschäftsleitung sollte sich strafrechtlich verantworten müssen. Offensichtlich hilft nur eine Verurteilung mit "Knasterfahrung". Über eine Geldzahlung lacht der Konzern doch nur. Und "Demut" hat doch nur den Zweck die US Behörden einzulullen, was aber nicht funktionieren wird.

@18:46 von Jaroslaw P Ich

@18:46 von Jaroslaw P
Ich stimme ihnen zu. Irgendwann muss man den Konzernen einfach die rote Karte zeigen, weil sie immer weiter machen mit allen Formen von Betrug.

Verlust von Arbeitsplätze hätten die entsprcehenden Manager zu verantworten und die Geldgier.

re schädelkurt

"Das lässt sich bei der Steuer sicher wieder als Verlustabschreibung geltend machen und der Steuerzahler kommt gerne dafür auf."

Typisches Unwissen. Verlustabschreibungen verringern zwar die Steuerlast, ersetzen den Verlust aber keineswegs 1:1. Der Steuerzahler kommt dabei für gar nichts auf.

um 17:29 von wenigfahrer

Ich kann Ihnen nicht sagen, ob es in D auch so ist.
Aber die Abgasnormen sind unterschiedlich.Bei uns gibt es die Vorgabe von der US-Umweltbehörde EPA und dann haben die einzelnen Laender auch noch die moeglichkeit die Gesetze zu verschaerfen.
CA hat in vielen Belangen die strengsten Gesetze.

Hier überhaupt möglich?

VW wird von der deutschen fachpresse fast ausschließlich hochgejubelt. Man will nicht den Hauptsponsor ärgern

Vom Verbraucherschutz merkt man trotz den vielen Problemen bei VW-Fahrzeugen (Steuerketten und extreme Ölverbrauch bei TSI, 7-Gang DSG-Getriebe) wenig. Wenn die 2 Jahre Neuwagengarantie rum sind steht man in der Regel dumm da, Kulanz Fehlanzeige.

Vorgeschmack zu TTIP?

VW hat einen Fehler gemacht. Für den muß man gerade stehen. Wird man auch. Aber eine Strafe von bis zu 18 Mrd.(!) US Dollar - für nicht einmal 500.000 Autos in 7 Jahren auf dem größten Automarkt der Welt? Und dann dieses Timing: Pünktlich zur IAA - wirklich ganz zufällig? Was kommt da mit TTIP auf unsere europäische Wirtschaft zu? Nochmal. Gesetzesverstöße müssen geahndet werden - aber bei dieser Unsumme fehlt mir die Verhältnismäßigkeit.

Widerspruch in sich

Das ist der Widerspruch und damit eine neue Lüge gleich in einem. Einerseits wird gesagt man halte sich bei VW an Gesetze. Andererseits wird der Betrug zugegeben. Herr Winterkorn sollte zurücktreten und den Schaden von seinem viel zu hohen Gehalt bezahlen. Er trägt vollumfänglich die Verantwortung.

Was soll da nachgebessert

Was soll da nachgebessert werden?

Es wurde eine Betrugssoftware eingebaut, nur so konnten gewünschte Werte erreicht werden.

Da kann man jetzt nichts "nachbessern"! Die Motoren schaffen die geforderten Normen nicht, egal welche Software man da jetzt nachschiebt.

Es wird teuer für VW.

Bei uns in D ist so etwas legal.

Auslaufmodell Ehrlichkeit

Und wieder mal sind es die gern verpönten USA, die den Stein ins Rollen bringen. Wie gern sähe ich ähnliche Courage auch in Deutschland und der EU. Doch die sind chronisch uneins, gelähmt durch ideologische Grabenkämpfe, kuschen vor der Industrielobby und haben sofort die Hosen voll, wenn das Zauberwort "Arbeitsplätze" fällt. Die Regierungen könnten doch schon längst sehen, was da läuft. Jedermann sieht und weiß es, aber die Politik bleibt zu oft vorsätzlich blind und untätig.

Wen wundert es da noch, wenn der Respekt vor dem Rechtsstaat, seinen Regeln und seinen Exekutivorganen mehr und mehr verloren geht, privat wie in der Wirtschaft. Dieser Fall hier ist nur eines von vielen Beispielen, wie gesellschaftlich unverzichtbare Werte wie Ehrlichkeit und Moral der Gier und dem Kapital geopfert werden. Von unserer Umwelt ganz zu schweigen.

Kein Tag auf dieser Welt, der den Glauben an menschliche Tugenden nicht aufs Neue erschüttern würde. Viele Probleme und immer dieselbe Ursache.

VW, da ist nun wirklich "der Lack ab!"

Ein deutsches Vorzeigeunternehmen betrügt Öffentlichkeit und seine Kunden; ein "Global Player" mit primitiven Taschenspieler- Tricks?!
Da verlöre man wirklich seinen guten Glauben an die "deutsche Wertarbeit". Auf jeden Fall sollten hier Köpfe auf höchster Ebene rollen, ohne Abfindung, ohne Boni und ohne falsche Trauergesänge... Lassen wir uns mal davon überraschen, welche Konsequenzen die also "redlich verdiente" Strafzahlung in den USA bei uns in Wolfsburg zeitigt...

mhh bedenklich

also ich fahre einen Ford Diesel BJ 2001 und habe nun in 14 Jahren knapp 410Tkm abgespullt. Einen DPF habe ich nicht nachgerüstet, da ich zu dieser Zeit, trotz sponsoring des Bundes nicht nur diesen DPF gezahlt hätte, sondern auch noch einen Kat und den kompletten Auspuff dazu. Die Folge, Treibjagd in Umweltzonen!

Solangsam fühle ich mich nun einwenig vera... Zur Beuzeit meines PKW´s war noch kein Superhyp auf Verbrauchswerte und Andere Umweltwerte. Folglich hat mein Herrsteller meinen Wagen mit einem Verbrauch von 5,1 liter im Schnitt angegeben und in der Stadt mit knapp 9,9. Fakt ist aber auch, die Werte sind real. Ich fahre den Wagen mit 4,9 - 5,5 mit Klimaanlage und Dauerlicht!
Aber nach den eigeräumten Betrug im Schadstoffausstoss und den bewiesen Betrug in den heutigen Verbrauchswerten forder ich solangsam für mich die Aufhebung der Fahrsanktionen. Andere verbrauchen in der Zeit 3 - 4 Fahrzeuge und belasten trotz DPF die Umwelt um ein vielfaches mehr. Mal drüber nachdenken!

Da bin ich ja mal gespannt auf die "echten" Werte!

"Der Autobauer werde "alles daran setzen, das Vertrauen, das uns so viele Menschen schenken, vollständig wiederzugewinnen und dafür alles Erforderliche tun, um Schaden abzuwenden"."

Das würde ja Offenheit und Ehrlichkeit voraussetzen - bei Verbrauchs- und Schadstoffwerten. Dann wären ja die ganzen Basteleien beim "ermitteln" der Werte überflüssig:

Hier beteuern Trickbetrüger eine Ehrlichkeit, die seit Jahrzehnten angesichts der Konkurrenzsituation Dummheit wäre! Wie glaubhaft ist das wohl?

In der Tat...

Das waren genau die zwei Saetze, die ich hier auch posten wollte - ganz mit pnyx einer Meinung.

Bleibt die Frage, was sich die/der Redakteurin bei diesen Saetzen gedacht hat. Die passen ja offensichtlich nicht zusammen. Dabei wird Winterkorn zitiert als wenn man das fuer bare Muenze nehmen sollte. Hier waere Raum gewesen, um Klartext zu reden. "Zwar verkuendete Winterkorn, dass... Gleichzeitig hat der Konzern aber eingestanden, dass..." Solchen Unsinn, wie die Konzernleitung hier von sich gibt, kann man nicht unkommentiert stehen lassen - auch nicht als Redaktion.

Und in Europa?

Wie ist das eigentlich in Europa? Werden auch hier die Kunden systematisch betrogen?

Ich habe keinen Anlass zu der Annahme, dass das nicht so ist.

tolle Software

Die Regelung erkennt, ob normaler Fahrbetrieb vorliegt, oder das Kfz. überprüft wird. Mal abgesehen davon, dass es natürlich illegal ist, ist es technologisch schon eine Marke. Man hätte das Entwicklungspotential natürlich auch in saubere Motoren legen können. Aber für die USA hätte ich auch gedacht: Eh alle Show.

Jetzt ist mir da heute ein Gedanke gekommen. Man könnte doch auch die Lebensdauer begrenzen. Das Auto soll ja nicht kaputtgehen. Aber mit zunehmender Laufleistung könnte ja hier und da etwas nicht mehr so genau laufen. Es klappert, der Verbrauch und die Kosten allgemein steigen, die Leistung wird nicht mehr erreicht. Nicht, weil es nicht ginge, sondern weil es nicht mehr gewollt ist.

Ich denke, dass die Amerikaner vielleicht schnell vergessen. Ich nicht.

@ all: der Fall ist noch größer als ihr denkt

hey zusammen,

der Fall ist viel größer als ihr alle denkt. Denn: es geht inzwischen um eine Strafe in Höhe von mindestens 18 Milliarden Euro! Und die betroffenen Modelle sind laut welt.de diese hier:

https://tinyurl.com/nujnjda
welt.de: Volkswagen-Chef Winterkorn gibt Betrug in den USA zu

Jetta, Beetle, Golf, Passat und A3 sind betroffen

Gleich vier VW- und ein Audi-Modell sollen die Gesetze zum Emissionsschutz verletzt haben – und zwar nicht versehentlich oder fahrlässig, sondern bewusst und mit der Absicht, über die wahren Abgaswerte zu täuschen.

Doch dieser Fall dürfte auch für sie eine bislang unbekannte Dimension haben: Rund 482.000 Dieselfahrzeuge der Modelle Jetta, Beetle, Golf und Passat sowie des Audi A3, die zwischen 2008 und 2015 in den USA verkauft wurden, sind betroffen.

Und der Knaller ist, dass etliche User beim Focus sowie auf dieser Seite von welt.de den Tipp gegeben haben, dass noch andere Autokonzerne damit drinhängen.

VW

Ich bin stinksauer !
Bisher habe ich nach Möglichkeit immer einen VW gefahren, weil ich der Meinung war, die deutsche Wirtschaft braucht auch unsere Unterstützung als Verbraucher.
Näää - ab jetzt kann VW mich mal gerne haben ... Es gibt auch andere Automarken, die gut sind.
Erst mal ist VW das teuerste KFZ in der Anschaffung. Eine Reparatur ist auch nicht gerade billig und dann wird man als Kunde von VW auch noch nach Strich und Faden betrogen - nää das geht gar nicht !
Behaltet ihr mal eure wahnsinnig teuren Autos und ich behalte gern meine Kohle und investiere dann in ein preiswerteres Auto.
Kann sein, dass ich dann auch wieder beschummelt werde, aber man kann ja nicht wissen ... vielleicht kommt ja mal jemand von den Herstellern ins grübeln ...

nur ne frage

also im thema steck ich nicht so sehr drin. aber ich frage mich, wann wir das selbe was da grad abgeht mal in grün sehen? blos mal so zu unserer belustigung aufzeigen, daß es auch unternehmen ausländischer natur in deutschland gibt, die mit aalen wassern gewaschen sind... warum bestrafft unsere mutti die nicht?

@Resistance Der Fall ist

@Resistance
Der Fall ist leider so gross oder so klein wie alle anderen Fälle: Vw müsste Milliarden in die Software stecken, um die Umweltgesetze einzuhalten. Tut Vw aber nicht. Stattdessen bedauert Vw, redet irgendwas von Vertrauem wichtiges Gut usw. und zahlt ein paar Millionen Strafe an die US Behörde. Die Umwelt ist dabei egal. Wenn aber irgend ein Staat im Rahmen von Ttip die Investitionsinteressen von Vw bedroht, indem er zB. Steuerzahler oder Verbraucher schützt, dann Gnade ihm Gott. Schattengerichte "klären" das dann schnell.

Wahnsinn ....

Wie kann man sich denn so naiv und tollpatschig verhalten.
Glauben die im Vorstand von VW, derlei Dinge kommen nicht raus ?
.
zum Thema Vertrauen
Vertrauen aufzubauen erfordert Jahre ... gar Jahrzehnte
es zu verlieren ... das geht schneller, erheblich schneller - gelegentlich über nacht

Am 20. September 2015 um 22:45 von hut

"Man könnte doch auch die Lebensdauer begrenzen"
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denke die Sache ist doch etwas komplizierter
weshalb soll man ein schnelllebiges Produkt (Handy/Smartphone etc.)
mit viel Aufwand/Kosten bauen, dass es 20 Jahre halten könnte,
wenn es nach 2 Jahren ohnehin veraltet ist und weggeworfen wird
ein Auto ...
wenn ein wesentliches Teil, der Motor z.B. eben technisch bedingt nur 8 Jahre hält,
weshalb dann den Scheinwerfer, Sitze, Auspuff auf 100 Jahre auslegen,
wenn es nur Mehrkosten erzeugt

@hut von 22:45 Wissen Sie

@hut von 22:45 Wissen Sie was im Automobilsektor lebenslange Garantie heisst? 50000 km oder 5 Jahre. Das Thema hatte ich vor kurzem mit einem Außendienstmitarbeiter eines Ersatzteileanbieters. Kaufen Sie sich ein ca. 10 Jahre altes Auto und Sie haben geringe Anschaffungskosten bei sehr geringem Wertverlust. Weiterhin können Sie monatlich nicht so viel reinreparieren wie ein deutscher Mittelklassewagen, bei Jahreswagenkauf oder Tageszulassung, Wertverlust monatlich hat. Von Neuwagen ganz zu schweigen.

Ich möchte gerne darauf

Ich möchte gerne darauf hinweisen, dass es bei den Beschuldigungen nicht um den Verbrauch geht, sondern um Schadstoffe, also gesundheitsschädliche und umweltschädliche Stoffe, die aus gutem Grund streng limitiert werden und bei Nichteinhaltung keine Zulassung erfolgt. Es geht hierbei _nicht_ um sowas lapidares wie Verbrauchswerte, sondern um den Umweltschutz!

Leute merkt es doch endlich einmal, dass es beim Thema Abgase nicht ausschließlich um den Geldbeutel der Verbraucher geht. Die Weltgemeinschaft hat es sich auf die Fahnen geschrieben der drastischen Klimaveränderung etwas entgegen zu setzen, doch niemand will einen Anteil dazu leisten.

Wer sich ein Fahrzeug kauft und wegen des zu niedrig angegebenen Verbrauchs zu wenig CO2-Steuern zahlt, soll gefälligst die Klappe halten, wenn der Verbrauch dann doch höher ist! Alles andere ist Heuchelei oder Steuerbetrug.

zu Strenge Gesetze...

Ich liebe meinen Jetta!! Er braucht so wenig Kraftstoff. es ist erstaunlich. Das macht alles andere wieder gut. VW hatte schon in den 70ern Probleme mit den US Umweltgesetzen. Sie sind übertrieben und spiegeln unlogische Bürokratie wieder. Auf der anderen Seite fahren hier Fahrzeuge, die alles andere als umweltfreundlich sind. Ich verzeihe VW!

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