Ihre Meinung zu: Regierung will Ausbau von öffentlichem WLAN vorantreiben

16. September 2015 - 11:58 Uhr

Im Café im Internet surfen - das soll in Zukunft leichter werden. Die Bundesregierung will Anbieter von WLAN-Hotspots rechtlich besser schützen und so gleichzeitig mehr drahtlose Internetzugänge schaffen.

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Kommentare

Es gibt schon Projekte wie freifunk.net

Wäre es nicht sinnvoller solche Projekt zufördern ???
Aber das wäre ja zu einfach.

Elektrosmog

Bitte nicht, nicht noch mehr Elektrosmog. Man braucht nur mal "Wlan Gefahr" im Internet eingeben.

Dieses Konzept muss zumindest erweitert werden mit einer Standby-Auschaltung, d.h. wer kein Internet nutzt, dass dann das Modem den WLAN Sender ausschaltet und der PC ebenfalls kein Suchsignal sendet. Das geht schon, zB bei Handys und DECT (voller ECO MODE) macht man das so.

2 Sekunden länger könnte es dauern, wenn man nach einer Stunde Standby den PC zum Surfen nutzen will. Ich glaube nicht, dass wir deshalb vor Warten ausflippen würden.

Man wundert sich über zunehmende ADHS, körperliche Beschwerden, Kopfschmerzen bei den Leuten.... - diese WLAN Strahlung geht durch alle Wände und wer ohne leben will, muss in den Schwarzwald ziehen mittlerweile.

Noch mehr Unaufmerksamkeit

Lasst es, es ist Wahnsinn, gibt es denn überhaupt noch normale Kommunikation.
Und erst auf den Straßen, Smartphone-User haben Vorfahrt, meinen sie !

Widerspruch in sich

"Der neue Gesetzesentwurf verpflichtet die Hotspot-Anbieter, ihr Netzwerk "angemessen" gegen einen unberechtigten Zugriff zu schützen. So müssen etwa die Router verschlüsselt werden. "
Ein verschlüsseltes Netz ist das genaue Gegenteil von einem öffentlichen Netz. Weil halt eben nur die "Eingeweihten", die im Besitz des Kennwortes sind, Zugang erhalten. Keine Ahnung wie man auf so etwas Unsinniges kommt.
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Auch wird wie schon im Artikel erwähnt der Bereich der Privatpersonen vollständig ignoriert, dabei könnten gerade diese für ein Vielfaches an Netzabdeckung sorgen, zu denen gewerbliche Nutzer im Stande wären.
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Alles in Allem bleibt die Ahnungslosigkeit, die unsere Legislative beim Thema des "Neulands" Internet an den Tag legen, erschreckend.

Da haben sich die Digitalverbände ihr eigenes

Gesetz verfasst. Und wozu braucht es mehr öffentliche w-lan Zugänge? Unsere Regierung sollte lieber zusehen, dass die junge Generation genügend interessante öffentliche Fördermöglichkeiten für die Freizeitbeschäftigung erhalten.
MfG

Komplettüberwachung

das Tracking geht weiter - bis es kein Zurück mehr gibt!

Privatpersonen sind nicht unerheblich

Es ist schön zu hören dass man auch auf die Interessen der Privatnutzer Rücksicht nimmt, gerade aufgrund des Modells dass man als Privatnutzer das Wlan anderer Kunden mitbenutzen kann wenn man dafür auch sein eigenes zur Verfügung stellt. Das geht nicht wenn man nicht sicher sein können ob man evtl. haftet. Im Gegensatz zu professionellen Anbietern ist es für die meisten Nutzer auch nicht ohne weiteres möglich ihr Netz so einzurichten dass zB. bestimmte Dienste nicht zugelassen werden.

So ist man dann nicht mehr allein auf die Volumentarife der Anbieter angewiesen die frecherweise als Flatrates angeboten werden, obwohl nach erreichen eines bestimmten Volumens der Zugang so gedrosselt wird dass die Nutzung nur noch stark eingeschränkt möglich ist.

Die Priorität sollte allerdings noch beim Ausbau des Kabelnetzes liegen solange es noch Orte gibt in denen Internetempfang nicht oder nur sehr ungeschränkt möglich ist - und das obwohl es mittlerweile zur Grundversorgung gehört.

WLAN hat zwei Seiten

WLAN hat zwei Seiten. Die Schattenseite ist die Zunahme von "Elektrosmog". Die künstlichen Frequenzen sind alles andere als mit der natürlichen Frequenz (die so genannte Schumann-Frequenz) übereinstimmend.

Gesetze behindern öffentliches WLAN

Das öffentliche WLAN sollte generell freigegeben werden, ohne Einschränkungen und Bestätigung. Immer der Nutzer ist für das Handeln verantwortlich und nicht der Anbieter des Netzes. Wenn der Nutzer bei illegalem Herunterladen von Musik nicht ermittelt werden können, so haben die Musikanbieter eben Pech gehabt. Dadurch wird auch den sogenannten Rechtsanwälten das Handwerk gelegt.

Ich frage mich schon lange, warum das in den NL

so problemlos funktioniert.

Dort haben sogar Supermärkte und Pommesbuden ein Schild mit "Free WiFi" im Fenster.

Im Urlaub hätten wir da problemlos sämtliche illegal getauschten Filme anonym aus dem Internet herunterladen können.

Das komische ist, egal wen man in den NL fragt. An illegale Downloads denkt da erstmal keiner. Also keiner mit dem wir gesprochen haben, aber das ist natürlich nicht repräsentativ.

Woran jeder denkt:
- mal eben die Mails abholen
- schnell mal bei Facebook reinschauen
- mal kurz ein Strandfoto an die Freunde schicken
- mal eben beim im Internet beim VVV schauen, was in der Gegend so los ist.
- beim Frikandelessen mal per Skype mit der Oma sprechen

und das alles völlig kostenlos... keine teuren Roaminggebühren... Nein "Free WiFi" für jeden und fast überall.

völlig blödsinnige Politik ...

... eine Bestätigung der Nutzer, nichts Unrechtes im Internet tun zu wollen, ohne Authentifizierung ist ganz wertlos und also überflüssig. Eine Authentifizierung ist aber ebenso unsinnig, weil sie die Nutzbarkeit des Internets, wie bisher, stark einschränkt. Man fragt sich, wer in der Bundesregierung sich diesen Blödsinn ausdenkt. Richtig wäre es, die WLAN-Anbieter aus der Haftung zu entlassen. Mit bargeldbezahtlen prepaid-Karten und bargeldbezahlten Mobilfunkgeräten / Computern aus öffentlichen, nicht video-überwachten Plätzen ließe sich ohnedies völlig anonym leicht im Internet surfen. Kriminelle hält das alles also nicht ab, aber einfachen Bürgern wird das Leben unnötig schwer gemacht.

Spott statt hot

Deutschland könnte sich mal an Bulgarien ein Beispiel nehmen. Auf Flughäfen ist freies WLAN selbstverständlich, in den Urlaubsgebieten sowieso. Aber in Deutschland geht ja nur eins: Kompliziert und Umständlich.

Großartig

Das ist doch nur zu begrüßen: Social-Media-Wirtschaftsbeschleunigungswachstums-Pakt-Initiative. Super!

Entwicklungsland

In so gut wie jedem Land das auch nur annähernd so entwickelt ist wie Deutschland ist quasi überall frei nutzbares Wlan zu finden. In Deutschland hingegen wird künstliche Rechtsuntersicherheit geschaffen, dass man durch frei angebotenes Wlan quasi automatisch zum Erfüllungsgehilfen der Unterwelt erklärt und haftbar gemacht wird.

Ich finde es ermüdend, dass jene die über die Nutzung des Internets und deren Entwicklung in Deutschland entscheiden in erster Linie nach Möglichkeiten suchen die Entwicklungen einzuschränken. Es zeigt sich immer wieder, wie wenig Ahnung diese Leute von dem haben, was sie da tun.

In vielerlei Hinsicht ist Deutschland ein sehr modernes Land, aber es gibt auch genügend Bereiche, in denen wir ein absolutes Entwicklungsland sind.

Wer braucht es wirklich?

Das sind doch nur Personen, die ihrer Freizeitbeschäftigung nachgehen und über Facebook, Whatsapp stundenlang unwichtige Nachrichten austauschen. Geschäftsleute haben keine Zeit, ständig im Cafe zu sitzen und irgendwelche unwichtigen Nachrichten zu schreiben. Außerdem hat es natürlich die den Nebeneffekt und die Möglichkeit einer sehr schönen Komplettüberwachung des Bürgers.

Abhängigkeit

Die Regierung will eher die Abhängigkeit vorantreiben. Abhängigkeit von einem global vernetzten Alltag, dem sich niemand mehr entziehen kann.

Es ist mir unverständlich, welches Interesse eine Regierung daran haben sollte, öffentliches W-LAN auszubauen.

Wir sind 3. Jahrtausend.

Elektrosmog ist hanebüchener Unsinn. Leute, wir leben im 3. Jahrtausend, manche sind aber geistig noch im Mittelalter.
Es wird nicht nur Zeit W-Lan auszubauen, es ist längst überfällig.
Aber dann werden so manche Betreiber von Flatrates nicht mehr die Bürger so unverschämt abzocken können.
In jedem öffentlichen Verkehrsmittel, jeder Haltestelle, jedem öffentlichen Gebäude, jedem Institut und jedem Kaufhaus, Kneipe sollte kostenloses W-Lan zur Verfügung stehen, wir leben in einer neuen Kommunikations und Informationsgesellschaft, deren Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft sind.
Und manche möchten dann wohl wieder zu Rauchzeichen zurückkehren.

Schauen Sie mal nach

Taiwan oder Südkorea, dort haben Sie in den Ballungsräumen flächendeckendes und kostenloses WLAN. So sieht die Zukunft aus, liebe Schnarch Säcke im deutschen Bundestag.

@Darkdepth

Danke für Ihren Kommentar.
Wenn man einigen Verschwörungstheoretikern glauben schenke, dürfte man schon lange nichts mehr essen, trinken , atmen, ...

Paranoia

Rechtliche Verstoesse scheinen entweder ein Steckenpferd der Deutschen zu sein oder allgegenwaertiger Gegenstand von Paranoia. Anscheinend ist der illegale Download sowas wie ein an die Wand gemalter liebster Teufel. Es gibt woanders Laender, da sind auf je 100 Meter Strasse 5 Cafes mit oeffentlichen WLAN, wo es keinen Anmeldezirkus gibt und die Musikindustrie ist trotzdem nicht ausgestorben. In der Regel luemmelt die Jugend in sozialen Netzwerken herum und Geschaeftsleute checken ihre Geschaefte.

Die Lösung ist einfach:

Die Lösung ist einfach: Einfach einen Nord-Süd-Gleichrichter neben den WLAN-AP aufstellen, wobei dieser um 180° gedreht werden muss und somit quasi einen Süd-Nord-Gleichrichter darstellt.
Der Trick daran ist, dass die negativen Schwingungen durch den um 180° gedrehten Gleichrichter aufgefangen und in der feinstofflichen Ebene verarbeitet werden. Wer im Physikunterricht aufgepasst hat weiß noch, dass durch die Überlagerung eines Signals mit der invertierten Variante das Signal ausgelöscht wird - das wird hier durch die Verschiebung um 180° erreicht.
Das Ergebnis verblüfft: Weniger Beschwerden durch den Funk.

Für Spannungen zwischen Russland und den USA ist das Prinzip - in einer Ost-West-Gleichrichtervariante - ebenfalls zu gebrauchen, allerdings müssten man sich auf 90° oder 270° einigen, da sich sonst die Wirkungen der Gleichrichter gegenseitig aufheben.

Muss man natürlich wissen.

Die Schattenseite

Die Schattenseite vom oeffentlichen, flaechendeckenden WLAN ist nicht der angebliche Elektrosmog, wie hier erwaehnt, sondern dieses weitere Ueberhandnehmen der Isolierung von der realen Umwelt. Von Verdummung will ich nicht reden - aber gesund ist das nicht.

Weg mit denen

Wer es bisher noch nicht begriffen hat, weiß es jetzt: Die zuständigen Minister de Maiziere, Dobrindt und Gabriel haben nicht nur von Tuten und Blasen keine Ahnung, sie sind auch beratungsresistent bis über die Schmerzgrenze, samt ihren Sachbearbeitern.
Wenn ich bedenke, dass WLAN ein Thema ist, mit dem ich mich täglich beruflich auseinandersetzen muss und mit dem ich mich deswegen auskenne und darum erkenne, was schief läuft, bin ich sicher, dass es sich in allen anderen Fachbereichen, in denen diese drei Herren herumwursteln, ähnlich oder schlimmer verhält.
Die Bundeskanzlerin hat die Macht, die Posten neu zu besetzen, vielleicht zur Abwechslung mal mit Leuten, die vom jeweiligen Fach sind ?
Dass dies kein Fehler sein muss, sieht man am Justizministerium.

Entwicklungsland Deutschland!

Hier in Taiwan, das meistens nicht mal zu den Erstweltländern gezählt wird, gibts Free WiFi an jeder Straßenecke und sogar in vielen Nudelsuppenbuden, in Taipei City in jeder UBahn-Station (incl. kostenloser Stromversorgung - Netz und USB-Steckdosen und kleinen Tischchen, auf denen man sein Notebook / Mobile / etc. auch abstellen kann, während man man damit arbeitet oder es auflädt), in vielen Bussen auch. Einmal mit der Mobilnummer registrieren, Passwort vergeben und die AGB abnicken reicht, dann "ist man drin", wann immer man möchte.

Oder man hat einfach sein 3G oder sonstwas-Paket für ca. 5 Euro / Monat und 1.5G-Bytes Traffic oder mehr. Wenn man nicht gerade Filme oder Musik streamt, reicht das dicke für die Kommmunikation mit Line, Facebook und den Busfahrplan.

Und sogar im hintersten Kuhdorf im Gebirge gibts DSL in Highspeed, sodaß man auch dort problemlos sein Business mit Weltanschluß etablieren kann.

Deutschland hat da gewaltig was versäumt!

"So müssen etwa die Router verschlüsselt werden."

Sehr interessant, ist hier vielleicht doch eher das WLAN-Netz, das vom WLAN Access Point ausgestrahlt wird, gemeint?
Anscheinend ist das Internet (und die damit verbundene Hard- und Software) nicht nur für die Bundesregierung Neuland. Bevor hier über solche Dinge diskutiert wird sollte man sich vielleicht erst die technischen Hintergründe anschauen.
Anonymität im Netz ist [zumindest nach derzeitigem Kenntnisstand] unabhängig vom Zugang erreichbar. TOR entkoppelt den Nutzer relativ sicher von der angefragten Resource.
Ob man die Anonymität im Netz will ist wiederum eine ganz andere Sache, die allerdings vorher geklärt sein sollte. So steckt also eher die Frage dahinter ob man eine Vorratsdatenspeicherung will und alle Netzwerkanfragen auf den Nutzer zurückführen will. Wenn nicht, sollte die Bundesregierung endlich aufhören künstliche Hürden zu schaffen.
Sehr guter Hinweis auf freifunk.net! Hier wird bereits rechtskonform ein freies Netz aufgebaut. Also warum muss man jetzt was ändern?

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