Atomabkommen mit dem Iran: Frauen verhandeln besser

11. September 2015 - 11:18 Uhr

Das Atomabkommen mit dem Iran wird als großer Erfolg der US-Außenpolitik Obamas gefeiert. Dabei gerät aus dem Blick, dass es die EU war, die das Abkommen vermittelt hat. Wichtigen Anteil daran hatte eine deutsche Diplomatin.

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und Feinfühligkeit wallten lassen,so auch die Frauen die großen Anteil am zu Stande kommen des Atomabkommen mit dem Iran haben."Zitat von Frau Schmid "" Frauen haben in Verhandlungssituationen vielleicht die Gabe, sich etwas besser in die Lage des jeweils anderen hinein zu versetzen. Das ist wichtig, um den nächsten Schritt abzuschätzen, denn Verhandlungen sind ja manchmal wie ein Schachspiel", erklärt Schmid.

Also ich würde ja sagen, wer bereits an den Atomgesprächen mit Nordkorea dabei war hat sich für den Iran disqualifiziert. Oder es ist ein interessanter Ausblick, wass nach Ablauf des Abkommens geschieht.
Wenn man jetzt noch nebenbei erwähnt, dass der Iran den Bürgerkrieg im Jemen und Syrien maßgeblich befeuert, sich (auch in dem Abkommen) weigert, Israel das Existensrecht anzuerkennen und das Abkommen nur auf Zeit (15 Jahre) ausgelegt ist, dann hätte man auch einen objektiven Überblick über den Verhandlungs"erfolg"

Ich halte es für notwendig und angebracht, auch mal die erfolgreichen Diplomaten und Verhandlungspartner hervorzuheben und nicht nur die untätigen Zweifler, Kriegstreiber und rhetorischen Zündler.

Welches Geschlecht die Diplomaten beider Seiten haben, finde ich hingegen weniger wichtig, wenngleich es beim Iran natürlich eine interessante Note hat, da deren Politik und Verwaltung m.W. rein männlich besetzt ist. Ich schätze aber nicht, dass das Auswirkungen auf die Verhandlungen hat.

Dass die Iraner den Diplomatinnen den Handschlag verweigern und nicht die Hand zum Gruß geben, hat den einfachen Grund, dass es im Islam und den entsprechenden Kulturen als respektvoll gilt, fremde Frauen nicht zu berühren. Das im Westen übliche Handgeben oder Bussi-Bussi muss deswegen entfallen, was den Verhandlungspartnern aber sicherlich von vornherein klar war und deswegen diplomatisch völlig okay war.

Also ich freue mich, wenn der/die Beste die Möglichkeit bekommt für Deutschland zu verhandeln. Und ich glaube sofort, viele Frauen dürften bessere Verhandlungsergebnisse erzielen als so mancher bestehender männlicher Diplomat. Leider gibt es zuwenig Wettbewerb in der Politik. Es sollte so sein als in der freien Wirtschaft.

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