Kommentare

Endlich im Urlaub angekommen, nach der langen Fahrt.

Ein Foto. Von einem kleinen Kind am Strand. Ist es so glücklich da zu sein? Dass es sich sofort an den Strand geworfen hat. Seinen Blick zum Meer gewendet. Ganz nahe am Wasser. Dem großartigen Meer.

Aber der Text darunter verrät es.

Das scheinbare Urlaubsglück am türkischen Strand ist die Schande derer, die die Würde des Menschen als unantastbar bezeichnen. Damit Pressekonferenzen und Journalisten gewinnen wollen. Nur eines nicht tun: den Satz mit Leben füllen.

Denn der Text macht gewiss, was das Foto noch versteckt:

Der kleine Junge auf dem Foto ist ein kleines, totes Kind. Aus Syrien. Ein Flüchtling, der angeschwemmt wurde. Wie Treibholz.

Gestorben auf dem Weg nach Europa. Dort, wo unsere Politiker Sitzungen im Oktober planen. Sich die Schuld gegenseitig zuschieben und bis zur Lösung dieses Streites nichts unternehmen wollen. Und Sätze zum Besten geben, wie den, von der Würde des Menschen.

Danke an BILD. Für diesen Spiegel unserer Politik.

Europa ist ein Gebilde Vorteilnehmender

Sobald Solidarität und humanes Handeln angesagt sind, wird Mikado gespielt. In einem solidarischen Europa würde ein Wetteifer um die beste Aufnahme von Flüchtlingen entfesselt. Gegenwärtig wird demonstriert, was Europa ist.
MfG

Bevor

Bevor die Menschen gar nicht in Ungarn bleiben oder bleiben wollen, braucht er gar nicht um Geld bitten!
Die Menschen wollen eh nur durchreisen.
Sie dürfen eigentlich über die EU-Außengrenzen in die EU.
Orban versucht das zu verhindern mit dem Zaunbau und wird angegangen.
Orban will die Flüchtlinge registrieren, das wollen die Flüchtlinge nicht.
Die wollen durchreisen und drohen mit Hungerstreik.
Läßt er sie unregistriert weiter ziehen dann bekommt er auch eine Rüge.
In dessen Haut mag ich nicht stecken!
Die anderen Länderchefs sollen mal sagen was sie wollen!
Zaun weg und alle durchziehen lassen in ihr Wunschland??? - dann braucht Ungarn aber keine 8 Millionen.
Grenze verteidigen, dann brauchen sie Hilfe.
Aber Menschen gegen ihren Willen festhalten und mit EU-Geldern versorgen geht nicht.

Es ist längst eine EU-Aufgabe

Die Flüchtlingskatastrophe wird zur Bewährungsprobe für die EU. Regeln und Vereinbarungen werden von einzelnen EU-Mitgliedsstaaten bereits gebrochen. Wenn nicht für alle EU-Staaten klare und verbindlich einzuhaltende Regelungen gefunden werden, wird man vermutlich wieder innereuropäische Grenzkontrollen einführen müssen.
Das Dublin-Abkommen ist gescheitert, es muss eine neue Lösung gefunden werden.

nicht nur Ungarn...

Ich frage mich, wieso nur Ungarn so massiv kritisiert wird. Als würden sich die Briten nicht mit Millionen-Hilfen aus Brüssel verbarrikadieren. Die Franzosen erhalten auch Finanzhilfen- Deutschland nicht. Warum?
Offenbar ist der Gedanke eines vereinten, solidarischen ein naiver Wunschtraum der deutschen Regierung oder sie führt dieses Theater auf aus Gründen, die nicht mitgeteilt werden. In der Realität entlarvt sich das Ganze als Farce. (Im EU-Parlament ist für Ende September eine Lobby-Veranstaltung der Pelz-Industrie geplant, dafür findet sich Raum in einer von europäischen Steuerzahlern finanzierten Institution.) Letztendlich ist das alles nichts als eine für die Deutschen sehr teure Transfer-Union.

wenn ich sehe und lese und

wenn ich sehe und lese und höre wie man über andere Menschen redet, als seien sie VERBRECHER?

Was denke ich denn? Als ob wir hier vor einer Katastrophe stehen, weil 80 MIllionen Flüchtinge ankommen. Es sind 1-2 Millionen, die muss man doch auf Europa verteilen können. Wenn die Leute sich hier auch noch aufregen, dann doch wohl über Brüssel und die Politik insgesamt.

Orban ist auch ein wunderbares Beispiel, wie Einflussnahme und Vorteilsnahme über menschliches Schicksal erhaben ist. Aber ich hätte doch längst Züge nach Budapest geschickt, und allen Ländern eine Quote verpasst, sie sollen endlich "mitaufnehmen".

Müssen da erst Leute sich tot trampeln?
Bequemlichkeit, Trägheit, Ignoranz, und Politiker die allenfalls die Daumen drücken, wieder gewählt zu werden. Aber wenn eine Bank droht pleite zu werden, von heute auf morgen wird sofort was beschlossen, ne? Ist doch so.

Diese komische Politik muss endlich aufhören so zu sein. Die sollen verantwortlich zeigen.

Was kostet der Zaun?

8 Millionen Euro will er jetzt der "gute" Herr Orban, damit er Flüchtlinge, die seit Tagen ohne jegliche staatliche Hilfe in Budapest oder sonstwo kampieren müssen, versorgen kann. Gleichzeit aber baut er für eine Menge Geld einen 175 Kilometer langen und 4 Meter hohen Zaun, der nachweislich keinen Flüchtling abhält. Was denkt so jemand? Denkt er überhaupt?

Die EU sollte Ungarn helfen

Erstens wollen diese Menschen nicht nach Ungarn, sie wollen nach Deutschland. Zweitens hat Orban immerhin einen Zaun errichtet und scheint den Willen zu haben, die Eu Aussengernzen zu schützen - im Gegensatz zu Griechenland. Man kann Ihm kaum zum Vorwurf machen, dass er seine Polizisten nicht draufhauen lässt. Wir sollten Ungarn dringend unterstützen bis wir in de Lage sind, unsere Außengrenzen zu kontrollieren und Asylsuchende direkt an den Außengrenzen in Flüchtlingslager aufzunehmen!

Aufangzentren

De Maizière forderte, in Ungarn Auffangzentren für ankommende Flüchtlinge einzurichten. Diese Zentren, die bislang nur in Italien und Griechenland vorgesehen seien, sollten als "Wartezo-ne" dienen, bis über die Asylanträge der Menschen entschieden sei.\\\

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Damit wird die Linie klar, die de Maizière und die deutsche Bundesregierung verfolgt. Die Flüchtlinge sollen erstmal in Italien, Griechenland und Ungarn festgehalten und somit Deutschland entlastet werden.
Dabei wollen die Flüchtlinge fast alle nach Deutschland. Längst hat es sich im Nahen Osten und auch im tiefsten Afrika herumgesprochen, dass es die beste Versorgung für Flüchtlinge in Europar in Deutschland gibt. Deshalb wollen die meisten nach Deutschland!
Damit ist Deutschland Hauptschuldiger des Flüchtlingschaos in Europa.

Junker ist abgetaucht!!

Im Zuge der Griechenlandhilfe hatte sich Junker vor lauter Hilfsbereitschaft fast überschlagen.
(Küsschen hier und Küsschen da)
Leider vermisst man dieses Engagement in Bezug auf die ungelöste Flüchtlingsfrage.
Ich vermisse die täglichen Auftritte und Stellungnahmen von Herrn Junker.
Es stört ihn auch gar nicht, dass nur Deutschland, Österreich und Schweden die Flüchtlingslasten tragen.
Wie viele kommen eigentlich nach Luxemburg, Frankreich, Italien und Polen?
Alle anderen halten sich auch vornehm zurück.
Klar, es gibt nichts zu verteilen, sonst wären alle dabei!

Geld gegen Bedingungen

Ich denke, dass das eine gute Gelegenheit wäre ein paar Bedingungen zu stellen, wie am Besten mit der Problematik umzugehen ist. Die derzeitige Willkür sollte damit auf jeden Fall beendet werden.

@von kleinermuck 2012 Europa ist ein Gebilde Vorteilnehmender

Ich kann in diesem Punkt ihnen nur recht geben.
Die EU ist nicht nur eine Wirtschaftsgemeinschaft, sondern auch eine Wertegemeinschaft und deshalb haben solche Länder wie Ungarn darin nichts zu suchen (vor nicht allzu langer Zeit brachte Orban sogar die Einführung der Todesstrafe in Ungarn ins Gespräch).
Wenn es um EU-Gelder aus Brüssel zu verteilen geht, hält Ungarn auch immer die Hand auf wie jetzt wieder. Dann sollen sie bitte schön auch die armen Menschen aus den Kriegsgebieten Syrien, Irak etc. human behandeln.

Über Nacht werden Hunderte Milliarden € bewilligt

Über Nacht werden Hunderte Milliarden € bewilligt, so schnell geht das in der EU. Dann geht es aber um die verarmten Banken und die Spekulanten, dann geht es um die Rettung der Anleger, der Finanzmärkte. Es geht bei sofortigen Rettungsmassnahmen um die Rettung der Reichen, Vermögen und Kapital.

Wenn die Flut in Ungarn so weiter geht finde ich übrigens 8 Millionen Euro als nicht zu hoch gefordert und sollte ohne Bürokratie bewilligt werden. Ich stehe negativ zu ihm und seiner Regierung, die Zahl scheint mir aber gerechtfertigt. Man kann nur hoffen das diese Millionen nicht im Sumpf von Korruption verschwinden. Das passiert aber auch in anderen Elite Ländern Europas.

Ja so ist sie, die Welt der christlichen Nächstenliebe. Die Welt in der Kapital wichtiger ist als der Mensch. Bei uns wurde ja auch mittlerweile die soziale Marktwirtschaft durch die Kanzlerin mit der "Marktkonformen Demokratie" abgelöst. Der Schuh passt ihr aber auch nicht, dass hatte vorher schon G. Schröder gemacht.

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