Kommentare

Gibt es keine anderen Themen

Gibt es keine anderen Themen mehr als Asylanten? Ist das Sommerloch so groß? Man könnte denken es gäbe keine anderen Ereignisse in der Welt.
In den Nachrichten nix andres mehr...

Der Wettlauf, wer mehr fordert, ist eröffnet.

Besonders toll, wenn Politiker fordern, die an der Macht sind.

Die sollen handeln.

Und zwar vor 3 Jahren scon. Da war der syrische Bürgerkrieg schon in vollem Gange. Und eine Flüchtlingswelle vorhersehbar.

Die Überbevölkerung in Afrika war auch vorhersehbar. Denn Asylanten aus wirtschaftlichen Gründen fuhren schon vor Jahren mit Booten über das Mittelmeer.

Hat sich kein Politiker dabei etwas gedacht?

Schande.

Solidarität ja,

aber mit den Notleidenden. Deshalb wollen viele EU-Länder eben lieber die schlimme Situation in den Lagern im Libanon oder in in Jordanien lindern helfen. Ist viel effizienter, finanziert nicht das Schleppertum, destabilisiert nicht den Balkan, verhindert die Bildung von Parallelgesellschaften. Warum machen wir das nicht auch? Wäre doch für alle besser?

Deutsche Politiker wachen auf ...

.. und beginnen zu realisieren, dass "Willkommenskultur für Flüchtlinge" nichts anderes ist als Befeuerung von Völkerwanderung.

Brok, Ramelow und Seehofer beginnen einen kümmerlichen Rest an Verantwortung an den Tag zu legen und nannten die Völkerwanderung auch so,.

Es ist an der Zeit den sogenannten Flüchtlingen klar zu machen, dass Europa niemals deren Heimat werden wird; genauso wie es Australien vormacht.
Sowohl die 600.000 Illegalen aus der Vergangenheit als auch die aktuellen Eindringlinge MÜSSEN schnellstens in Ihre Heimat zurückgeschickt werden, wo sie bei deren Umgestaltung zu einem Land, in dem sie leben können mitzuwirken haben.
So verständlich der Wunsch nach einem besseren Leben ist, so klar muss diesen Leuten gemacht werden, dass unsere Gesellschaft nicht zu deren Wohl geschaffen ist.

Im europ. Kontext braucht es keine "Solidarität". Die ist sowieso etwas Freiwilliges und kann nicht eingefordert werden.
Es braucht Vertragstreue - zu den Dublin Verträgen. Mehr nicht.

Jeden Tag neue Vorschläge

Noch vor ein paar Wochen erklärte Frau Göring-Eckardt, dass wir uns das ohne Probleme leisten können.
http://www.rp-online.de/politik/deutschland/
katrin-goering-eckardt-wir-muessen-die-mittel-fuer-die-fluechtlinge-verdoppeln-aid-1.5037123

Und auch der Innenminister sah keine Überforderung.

Jetzt aber soll Solidarität eingefordert werden. Solidarität von Staaten, denen wir in der EU erst unsere Sparpolitik aufgedrängt haben. Die werden sich freuen.

"Deutsche Berufspolitik"

Wann endet die Geisterfahrt der "deutschen Berufspolitik"?

Wie lange wird hier noch Propaganda für diese Politkaste gemacht?

Verteidigt die Grenzen und dieser ganze Quatsch ist sofort vorbei.

expliziter Wunsch nach Deutschland

Eins ist aber auch klar:

Flüchtlinge und Migraten wollen nicht irgendwo hin, sondern explizit nach DEUTSCHLAND.

In einem Bericht von ARD oder ZDF der letzten Tage sagte ein Migrant aus Togo (Westafrika): ich will auch nach Deutschland, weil ich auch ein Haus haben möchte. Über solche Aussgagen von Menschen, die nicht aus Krisengebieten (Togo) kommen, muss auch mal nachgedacht werden. Warum sie das denken, warum sie das wollen.

Was für ein scheinheiliges Manöver...

von unserer Regierung. Da wird in die Welt hinausposaunt, welche Willkommenskultur hier in Deutschland herrscht, dass wir Fachkräftemangel haben und uns über jeden freuen der kommt. Und nun kommen die Menschen und hoffen auf ein besseres Leben und erleben, dass sie weder von einem Großteil der Bevölkerung willkomen sind, dass sie keine Arbeit finden da die Anforderungen in Deutschland völlig anders gegenüber ihrer Heimat sind, dass ihre Abschlüsse in Schule und Studium, falls sie diese haben, hier nichts wert sind und nicht anerkannt werden. Dazu kommen sie in Sammelunterkünfte teilweise mit denen zusammen, die sie in ihren Heimatländern auch noch bekämpft haben.

Unsere Politik, unsere Medien aber auch Künstler und andere öffentlichen Personen tragen eine gewaltige Mitschuld am Elend und der Desillusionierung dieser Menschen. Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht. Hier hat man kläglich versagt und nun versucht man, da einigermaßen rauszukommen. Das wird aber nicht funktionieren.

Zu spät !!!

Glaubt man im plan- und orientierungslosen Berlin wirklich, wir leben auf einer Insel, weitab jeglicher Kommunikation und Medien ?
Glaubt man wirklich im "widerborstigen" Resteuropa bekommt man nicht, dass die Dinge selbst in Deutschland bereits jetzt völlig aus dem Ruder laufen ?

Glaub man wirklich, dass die Verweigerer nun JA sagen und die Spaltung ihrer Gesellschaften riskieren, wenn sie die deutlichen Auswüchse der planlosen Massenzuwanderung in Deutschland betrachten ?

CDU, SPD und Grüne brüllen jetzt hysterisch in Richtung Europa, lassen IHRE eigenen Landesfürsten, Behörden, Freiwillige und zunehmend wütenden Bürger VOLLKOMMEN im stich !

Hohlste Phrasendrescherei und wahlwirksames Gebrüll in Richtung rechtsradikaler Vollpfosten, zu MEHR reicht es nicht !

Ich denke, gemessen an unseren Zuständen, wird die Verbarrikadierung unserer Nachbarn nun erst recht voranschreiten !
Diese werden sich zu nichts mehr zwingen lassen, nicht von Berlin und nicht von Brüssel !

Europa im Tiefschlaf ?

Ich denke Herr Gabriel schläft noch viel tiefer, eher so eine Art Wachkoma.

Flüchtlingszahlen

Es ist kein Wunder dass die polit. Flüchtlinge und Sozialwanderer stets das Ziel Deutschland haben, denn unsere finanz. Zuwendungen sind sehr hoch und das lockt.
Ringen wir uns doch dazu durch unser Land nicht mehr als " gelobtes Land " darzustellen
und schrauben die Anreize etwas herunter.
Die polit.Flüchtlinge sollen unsere ganze Unterstützung haben, jedoch die Wirtschaftsflüchtlinge ( ich nenne diese Sozialwanderer ) sollten keinen Anreiz mehr erhalten.

wie viele werden wir denn aufnehmen?

mich würde mal intressieren wie viele menschen deutschland aufnehmen kann? sicher bin ich sehr dafür leute aus kriegsgebieten auf zeit schutz zu gewähren. aber es muß doch nun endlich möglich sein wirtschaftsflüchlinge sofort ab zu weisen, ohne direkt als rechtsradikal abgestempelt zu werden. so lange das nicht geändert wird, werden deutsche landsleute aus reiner angst überrannt zu werden eher der sache äuserst ablehnend gegenüber stehen. ich für meinen teil habe arge bedenken bei der derzeitigen gesetzesage und 50 milionen menschen auf der flucht.
wie gesagt, ich würde gerne wissen was da auf uns zu kommt.

Die Blamage begann nicht erst mit Gabriels Sommerinterview.

Die begann schon früher.

Aber was mich auch für die Zukunft düster sehen lässt, ist folgendes:

1. Unsere Politiker unterscheiden noch immer nicht zwischen Kriegsflüchtling und Einwanderung aus wirtschaftlichen Gründen.

Wer nicht richtig unterscheidet, erfasst das Problem nicht gänzlich und kann so kaum belastbare Lösungen finden.

2. Die Regierungsmitglieder bei uns überbieten sich mit Schuldzuweisungen an andere.

Wer seine Zeit damit verschwendet, die Verantwortung abzuschieben, will selber gar keine Lösung bieten.

3. Im Gegensatz zu unseren Nachbarn im Süden, wo der Kanzler nicht das Weisungsrecht - wie unsere Kanzlerin - bei den Ministern hat, passiert bei uns nichts wichtiges in den Ministerien, ohne dass M sich das zuerst genau ansieht. Und diesem zustimmt.

Da M zögert und zaudert, verlangsamt so etwas die Reaktion unserer Regierung weiter.

4. M entscheidet gerne nach Umfragen. Die brauchen Zeit, weil die Bevölkerung sich zuerst ein Bild machen muss.

Das verzögert weiter.

Auf nach Deutschland

Wenn man der Berichterstattung glauben schenken mag, dann sind die Kapazitäten für Flüchtlinge grenzenlos. Egal woher die Menschen kommen, sie sollten alle aufgenommen, koste es was wolle.

Das nun in Sachsen die Bürger Amok laufen, scheint eher das Problem zu sein, als die Frage: ob den Bürgern das alles zu zumuten ist? Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge. Und man muss weiß Gott kein Hellseher sein - um vorauszusagen - wie Geschichte enden wird. Frankreich, Großbritannien und Spanien, um nur die größten EU-Länder zu nennen, machen faktisch die Grenzen dicht. Und so bleibt es an drei EU-Ländern hängen. Deutschland, Österreich und Schweden.

Eu weiten Verteilungschlüssel schaffen

England, Polen, Frankreich und Italien nehmen deutlich weniger Flüchtlinge auf. Die EU braucht einen fairen Verteilungsschlüssel. Das ist doch eine schöne Aufgabe für die mächtigste Frau der Welt. Super-Merkel traut sich aber noch nicht mal eine Stellungnahme zu Heidenau zu.

Zur zeit setzt die Polizei, sie hat seit Freitag 1 Person festgenommen, Wasserwerfer ein. Es gibt Verletzte Demonstranten. Greift die Polizei jetzt doch gegen die rechten Chaoten durch? Nein, die Polizei prügelt auf Gegendemonstranten die das Heim schützen ein.

Eu-Solidarität?

Die lauter werdenden Forderungen nach einer EU-weiten Strategie sind hochgradig berechtigt!
Die Bundesrepublik Deutschland und das Konungariket Sverige schultern zu zweit die Hauptlast des Flüchtlingssturmes und dürfen sich zum Dank, wenn einige wenige rechte Deppen anstatt rechtstaatlich ihre Meinung gegen Flüchtlinge kundzutun, gewaltätig werden auch noch Beleidigungen und Schmähungen aus der EU annhören wie rassistisch sie doch seien und der Zuzug ihnen gut tun würde (tut er auch, aber nicht grenzenlos).

Es wird höchste Zeit dieses Problem auf europäischer Ebene zu lösen, derzeit sind Italien und Griechenland die überforderten Erstaufnahmeländer, Mazedonien, Serbien und Ungarn die überforderten Transitländer und Deutschland und Schweden die überforderten Hauptaufnahmeländer, der Rest schaut zu und gibt blöde Kommentare. Hallo? Großbritannien, Irland, Frankreich, Polen, Tschechrep, Slowakei, Slowenien eca eca....WO SEID IHR?!

Ich verstehe die Überraschung nicht

Warum tun heute eigentlich alle so, als ob Europa gewissermassen über Nacht von einem Flüchtlingsstrom überfallen wurde, den keiner kommen sehen konnte?

Ich empfehle den Film "Der Marsch." Bei youtube kann man sich den auf Deutsch und in voller Länge ansehen. Basierend auf einem Roman von William Nicholson beschrieb der britische Regisseur David Wheatley in dem Film bereits vor 25(!) Jahren genau das Szenario, das wir heute sehen: Ein afrikanischer Flüchtlingsstrom, der auf dem Weg an die Küste auf Millionengröße anschwillt. Zum Schluss werden die Boote auf der europäischen Seite mit Waffengewalt "empfangen."

Aus heutiger Sicht war der Film schon fast prophetisch. Nach der deutschen Uraufführung im ZDF an einem Sonntagmorgen 1990 gab es eine Fernsehdiskussion mit Künstlern und Politikern. Damals - vor einem viertel Jahrhundert - hätte man beginnen können, sich auf die Situation vorzubereiten. Aber leider denken Politiker damals wie heute nicht weiter als bis zur nächsten Wahl.

Jetzt, erst jetzt

fordert unsere selbstherrliche Politik Solidarität in der EU.
Wo waren sie vor 8 Wochen als die Quotenregelung zur Aufnahme von Flüchtlingen von den meisten EU Staaten abgelehnt wurde.
Die einen fordern nun schnellere Abschiebung und eine Neuregelung der sicheren Herkunftsländer.
Nur mal so angemerkt, je mehr Asylanträge gestellt werden desto länger benötigen wir zur Bearbeitung!
Katrin Göring-Eckardt fordert nun Geld!
Geld mag vielleicht das Problem anderer sein, aber doch nicht der € Staaten.
Wir schmeißen doch nur so um uns damit.

Egal wie man es dreht und wendet aus meiner Sicht hat die Politik , allen voran Thomas de Maizière zu lange untätig zugesehen wie die Lawine auf uns zurollt.
Nun, wo die Probleme tgl größer werden ist es zu spät nach Lösungen zu suchen. Lösungen hätten schon längst von Th. de Maizière erarbeitet sein müssen.
Ich hoffe, daß unsere Bürger ihre Zivilcourage nicht verlieren und sich gegen Proteste von Rechts stellen und Übergriffe auf Flüchtlinge vereiteln

Völlig losgelöst?

Deutsche Politiker sollten lieber die Realität als solche erkennen. Andere EU-Staaten bewerten die Thematik für sich und handeln für sich und ihre Bevölkerung. Nicht alle und jeder wird aufgenommen. Was die EU in ihren Betrachtungen niemals berücksichtigte und auch deutsche Politiker immer wieder ignorierten, ist der notwendige und unmissverständliche Schutz der Außengrenzen, des Territoriums der EU. Die Einrichtungen eines quasi Abholdienstes über das Mittelmeer stellt definitiv die vollkommen falsche Methode dar. Auch dies sollte mittlerweile in der EU vermerkt werden. Ansichten von der so vollkommenen EU und ihren Zielen bedürfen dringendst einer gravierenden Prüfung und Neuausrichtung. Die EU mag mit Gurkenkrümmungen, Olivenölkännchen und mit Glühlampen Politik machen wollen, über deren Sinnhaftigkeit lässt sich auch auch intensiv streiten, über alle anderen weltbewegenden Themen jedoch nicht.

Katastrophe mit Ansage

Warum sollten unsere Nachbarn die dt. Unfähigkeit ausbaden? Deutschland senden faktisch keine Migranten zurück. Wenn unsere Nachbarn keine Migranten aufnehmen möchten, ist dies ihr gutes Recht. Die dt. Regierung wäre sehr gut beraten dies zu akzeptieren. Nur müssten man dann selbst endlich aktiv werden, Verantwortung übernehmen und wäre so angreifbar. Die Regierung Merkel scheint mir dazu nicht bereit.

Die EU hat längst gehandelt! Wir sind die Geisterfahrer.

Die EU hat längst gehandelt, nur Deutschland macht hier einen Alleingang und verlangt das alle anderen uns folgen.
Die meisten sind für ein klares Grenzen zu, und das finde ich ok. Die Slowakei wählt sogar einen absolut richtigen Weg, sie nimmt nur Christen auf. Moslems haben die Wahl zwischen vielen moslemischen Ländern in die sie flüchten können, nahezu alle sind einfacher zu erreichen und dichter.

Die Kehrseite der Willkommenskultur

Die FAS von heute thematisiert sehr verantwortungsvoll das Problem der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber. So lange die Rückführung abgelehnter Asylbewerber nicht geschieht, darf Deutschland mit vielen Asylbewerbern rechnen. Die Botschaft in die Heimatländer lautete vermutlich aktuell: "Auch wenn abgelehnt wird, kann der Asylbewerber bleiben." Mittelfristig wird diese Flüchtlingspolitik allerdings zwangsläufig zu sozialen Spannungen führen. Die Botschaft der uneingeschränkten Willkommenskultur durch die Politik und viele Medien (auch TS) übertüncht schon heute die wahre Stimmung in der Bevölkerung. Da helfen auch die diversen Erziehungsprogramme nichts.

Solidarität in der EU

Solidarität bedeutet auch das Akzeptieren des ungehinderten Zustromes von Flüchtlingen in der EU. Nicht nur heute und dies Jahr sondern auch 2016 und die kommenden Jahre. Gezahlt aus den Kassen der Bürger dieser "nicht solidarischen Länder".
So etwas kann man den Bundesbürgern verordnen, aber in anderen EU Ländern ist bei den dortigen Politikern mehr Weitsicht zu vermuten.
Aufwachen in Europa! Und vielleicht auch mal die Verursachen dieser Katastrophen um ihren Beitrag bitten.

Wie unmoralisch

Die Balkanstaaten zu sicheren Herkunftslaendern erklaeren. Jetzt auf einmal. Dann kann man die Grenzen dicht machen, alle Migranten aus Griechenland nach Mazedonien abschieben und zzusehen wie Mazedonien und Serbien mit ner Million Fluechtlinge klarkommen. Und sich dann mit dem Moralfinger hinstellen, wenn dort nicht alles so ist, wie der peudomoralische Deutsche das will.

Herr Gabriel, Deutschland hat die Menschen eingeladen und ihnen das Blaue vom Himmel versprochen.

Jetzt bitte loesen Sie das Problem.

Wir haben auf dem Balkan Probleme genug.

Falsch verstanden

Solidarität mit Deutschland? Nein, nein, so funktioniert das nicht. Bei der sogenannten Solidarität in Europa ist Deutschland immer am gebenden Ende. Wir müssen immer solidarisch mit den anderen sein, aber niemals umgekehrt. Die Realität ist das genaue Gegenteil von dem, was Göring-Eckhardt (völlig zurecht) fordert. Deutschland und Schweden nehmen Flüchtlinge auf, für die hauptsächlich Italien und Griechenland zuständig wären, aber trotzdem bekommen die EU-Hilfsgelder/Ausgleichszahlungen nicht wir, sondern Griechenland (und andere). Und ich geh jede Wette ein, dass wird auch so bleiben. Da hat selbst die Quote noch eine bessere Chance.

Ich habe Fragen

die bisher nicht beantwortet wurden.

Warum z.B. kommen so viele junge Männer an?

Wo sind deren Familien?

Was ist der Plan, wenn die Idee der Ankommenden war, das die Familien nur ein Mitglied vorschicken? Alle aufnehmen? Also von den 800.000 nochmal 3-4 Millionen Menschen die dran hängen? Wurde das von den Verantwortlichen angedacht?

Sieht man in Zukunft wenn diese Menschen zwischen den Welten gestrandet sind sozialen Zündstoff (Sprache, Religion, zurückgebliebene Familien, etc?). Was wird hier schon jetzt schon vorbeugend getan?

Warum wird diese Aufgabe nicht wie andere Sozialsysteme (z.B. Krankenhäuser) privatisiert und wirtschaftlich ausgerichtet? Es wäre zumindest potentiell profitabel für beide Seiten. Dabei könnte man gleich den Weg hierher einschließen und sicherer machen. Also: herholen, ausbilden, Übergabe an den Arbeitsmarkt durch Unternehmen mit Prämie. Wer da an Menschenhandel denkt, der denke nur kurz an Zeitarbeit. Das ist schon legalisierter Menschenhandel.

22:07 von Bart Simpsen

Frankreich, Großbritannien und Spanien, um nur die größten EU-Länder zu nennen, machen faktisch die Grenzen dicht. Und so bleibt es an drei EU-Ländern hängen. Deutschland, Österreich und Schweden.

Portugal und Spanien nehmen quasi auch keine Flüchtlinge auf.
Dabei würde es doch den beiden Ländern gutanstehen,Flüchtlinge aufzunehmen.
Alleine aus dem Grund,weil dort viele junge,gut ausgebildetet junge Leute das Land
verlassen. Aus den Grund, sich meistens mit schlecht bezahlten Berufen, wie Taxifahrer und Servicekraft sich über Wasser halten zu müssen.
Wenn die Qualifikation der meisten Flüchlinge angeblich so überragend ist, warum greift die spanische ,bezw.die
portugisische Regierung dann nicht mit Kußhand zu?
Oder spielt sich das alles im Bereich der Propaganda ab,in dem man meistens nur die
Vorzeige Flüchtlinge präsentiert?

Solidarität in der EU????

Das zeigt einmal mehr wie naiv unsere Politiker sind. Die Realität wird völlig ausgeblendet und die EU immer noch nicht wahrgenommen als das was sie ist, ein bürokratisches Monstrum. Frankreich, Italien und GB werden niemals entsprechende Quoten aufnehmen, dafür sind sie viel zu national eingestellt. Das ganze ist doch eine Farce. Nur unsere Regierung, die aus Träumern besteht begreift gar nichts. Es wird mit dem Zustrom weiter gehen, mehr als wir uns vorstellen können. Armes Deutschland...

Ein Zitat aus dem Film ...

In dem von mir weiter oben erwähnten, 25 Jahre alten Film sagt der Hauptdarsteller an einer Stelle: "Wir glauben, wenn ihr uns vor euch seht, werdet ihr uns nicht sterben lassen. Deswegen kommen wir nach Europa. Wenn ihr uns nicht helft, dann können wir nichts mehr tun, wir werden sterben, und ihr werdet zusehen, wie wir sterben und möge Gott uns allen gnädig sein."

Wenn ich mir die Kommentare hier ansehe, bekomme ich den Eindruck, dass die Hälfte der Kommentatoren durchaus bereit ist, beim Sterben zuzusehen. Ich hoffe, Ihr seid dabei alle mit dem Gott eurer Wahl im Reinen.

Es reicht! Grenzen dicht und

Es reicht! Grenzen dicht und die Dubliner Verträge mal richtig um- und durchsetzen. Die gesamte EU sollte einen Sonderfonds auflegen, aus dem die Erstaufnahmeländer zweckgebundene Mittel erhalten, um die Menschen unterzubringen und zu versorgen. Danach registrieren, kategorisieren und in Folge dessen abschieben oder nach einem festen Schlüssel auf die EU-Länder verteilen. Alle Illegalen ausnahmslos sofort abschieben und Aufklärungsarbeit in den sicheren Herkunftsländern betreiben, frei nach dem Motto: "Der Weg ist umsonst."

@22:37 von nemesis77

>>
Es reicht! Grenzen dicht und die Dubliner Verträge mal richtig um- und durchsetzen. Die gesamte EU sollte einen Sonderfonds auflegen, aus dem die Erstaufnahmeländer zweckgebundene Mittel erhalten, um die Menschen unterzubringen und zu versorgen. Danach registrieren, kategorisieren und in Folge dessen abschieben oder nach einem festen Schlüssel auf die EU-Länder verteilen. Alle Illegalen ausnahmslos sofort abschieben und Aufklärungsarbeit in den sicheren Herkunftsländern betreiben, frei nach dem Motto: "Der Weg ist umsonst."
<<

100% ige Zustimmung. Nur so kann es funktionieren.

unerfüllte Erwartungen

wie werden die betroffenen Menschen reagieren, wenn sie feststellen, dass die von unseren Politikern versprochenen und eingeforderte Willkommenskultur nur sehr marginal vorhanden ist.

Saudi arabien...

ist ein Riesenland...Quatar ist steinreich...warum können moslems nicht dorthin flüchten...über diese Frage sollten mal alle nachdenken...

@22:28 von macaniel

Deutschland hat die Flüchtlinge eingeladen? Wäre mir neu. Auch sind die unrealistischen Erwartungen wohl kaum das Produkt unserer Politik. Außer natürlich sie definieren (einigermaßen) menschenwürdige Behandlungen als "das Blaue vom Himmel". Die Flüchtlinge sind kein Problem, für das Deutschland allein zuständig ist. Wenn überhaupt ist es das Problem der Herkunftsstaaten, deren Nachbarn oder der Mittelmeeranreiher. Aber da die sich alle größtenteils die Aufgabe verweigern, ist Deutschland gefordert. Gerecht ist das wohl kaum.

"Errungenschaft"???

"Die Errungenschaft offener Grenzen in Europa gerate in Gefahr, wenn ..."

Die offenen Grenzen sind keine Errungenschaft sondern eine Plage.

Sie helfen nur den kriminellen.

Ich kann mich an die vernünftigen Grenzen errinern die wir früher hatten. Ich habe sie nie als ein Problem empfunden.

Schengen ist ein Problem.

Die EU ist ein Problem.

@22:36 von Sasquatch

>>
Wenn ich mir die Kommentare hier ansehe, bekomme ich den Eindruck, dass die Hälfte der Kommentatoren durchaus bereit ist, beim Sterben zuzusehen. Ich hoffe, Ihr seid dabei alle mit dem Gott eurer Wahl im Reinen.
<<

Wollen wir die Kirche mal im Dorf lassen. Erstens hat wohl kaum ein Kommentator etwas gegen die Aufnahme und Versorgung von Kriegsflüchtlingen. Und mit dem Wirtschaftsfluechtlingen ist es oftmals so dass die wohl in ihrem Heimatlaenders keine rosigen Zukunftsaussichten haben, aber dass die nun alle kurz vor dem Hungertod stehen ist wohl auch reichlich übertrieben.

Eigentlich ist die UNO in der Hauptverantwortung

Durch die Untätigkeit des Völkerbunds im Irak und Syrienkonflikt konnte die Situation ja erst eskalieren. Kein EU-Bürger sieht ein, wieso er jetzt für die globalpolitischen Fehler einstehen soll.

@22:37 von nemesis77

Nur können sie eine entsprechende Regelung in der EU halt nicht erzwingen. Viele Länder sind dem sehr abgeneigt. Und wenn Deutschland sich wie andere Länder auch einfach verweigert, dann ... - tja, schwierig vorstellbar. Auf jeden Fall nicht schön. Wird unsere Politik aber sowieso nicht machen. Androhen sollte man es aber zumindest um Druck auf unsere sogenannten Partner auszuüben. Zumal ja eben sowohl EU-Recht als auch - und das ist meiner Meinung nach viel wichtiger - Grundgesetz uns erlauben würden, (nahezu) alle im Schnellverfahren wieder abzuschieben.

@Sasquatch 22:12

Zitat:
"Damals - vor einem viertel Jahrhundert - hätte man beginnen können, sich auf die Situation vorzubereiten. Aber leider denken Politiker damals wie heute nicht weiter als bis zur nächsten Wahl."

So ist es ! (Ich kenne den Film übrigens).
Hier beschäftigt man sich lieber über Jahre hinweg mit einer Ausländermaut und einer Herdprämie. Man arbeitet stur den Koaltionsvertrag ab, ganz egal was passiert.

ich habe dublin noch nie verstanden

die EU ist eine UNION. es ist doch nicht machbar, dass die ersten staaten, die die flüchtlinge in der EU betreten, diese aufzunehmen haben bzw. dass sie dort einen asylantrag zu stellen haben. das ist doch einkrasses ungleichgewicht, das z.b. italien und griechenland gar nicht stemmen können. ein fairer aufteilungsschlüssel müsste vorhanden sein, so gehört sich das in einer union.

deutschland müsste dann allerdings nur kaum weniger flüchtlinge aufnehmen als bisher (quelle: tagesschau), da wir eben das größte land mit einem ordentlichen bip sind.

trotzdem geht es nicht, dass jedes land sein eigenes süppchen in sachen flüchtlinge kocht. die EU ist eine gute sache, dessen sollte sich jedes land bewusst sein. das bedeutet aber nicht nur vorteile daraus zu ziehen, sondern auch pflichten wahrzunehmen.

Hier im Forum sind nur

Hier im Forum sind nur Argumente, die gegen Flüchtlingshilfe sprechen, zu lesen.
Armes armes Deutschland!
Auch deutsche wurden während der deutschen Nazi-Zeit im Ausland aufgenommen und den deutschen wurde geholfen.
Aber wenn es um Helfen geht, dann soll angeblich das Boot voll sein.
Armes armes Deutschland!

@m9211

oh doch, es gibt viele andere Themen. Ich denke, dass die Ihren sich im Abendprogramm von Privatsendern finden lassen. Schalten Sie doch einfach mal um.
In den Nachrichten finden Sie nichts anderes, da es ein Thema ist, welches eine hohe öffentliche Brisanz hat. Zudem betrifft es uns alle, auch diejenigen, die darin kein Thema sehen.

@Prof.

Verteidigen? Habe ich etwas verpasst? Meiner Kenntnis nach kommen die Hilfesuchenden mit ihren letzten Habseligkeiten zu uns. In der Regel ist es genau das, was sie am Körper an Kleidung tragen. Wollen Sie mit Panzern gegen sie vorrücken oder wie darf man Ihre Verteidigungsstrategie verstehen?

@22:52 von riseandshine

Auch die UN kann Irak, Syrien, die ganze Nahost-Region und Afrika nicht einfach so lösen. Dass Befriedung von außen nicht funktioniert, sollte wir inzwischen wissen. Wenn es nicht Assad und der IS sind, dann ist es halt jemand anders. Fluchtursachen wird es - gerade in Nahost - noch lange geben. Wenn nicht für immer. Und auch wenn "Fluchtursachen bekämpfen" immer schön klingt, ist das noch viel schwieriger und aufweniger als die Flüchtlinge aufzunehmen.
Außerdem unterschätzen sie meiner Meinung nach die EU-Bürger. Es gibt zwar viel Fremdenfeindlichkeit und noch mehr legitime Sorgen, aber gleichzeitig auch viel Hilfsbereitschaft.

Vom arabischen Frühling in die Eiszeit

Im Westen hätte man wissen müssen, welche Folgen die Beseitigung der Ordnungsmächte in Libyen, Irak oder Syrien hat.

An dieser menschlichen Katastrophe zeigt sich aber auch, was in Europa von den angeblich gemeinsamen Werten und Zielsetzungen zu halten ist. Nämlich nichts!

Europa scheitert an seinem eigenen menschlichen Anspruch. Von der UNO ist ebenfalls nichts mehr zu erwarten. Seit den Koalitionen der Willigen ist sie im Grunde auch tot.

Die Flüchtlingsströme und das ursächliche Elend dafür läßt sich weder bilatereal noch kontinental lösen. Es ist eine globale Aufgabe.

Wer allen Ernstes glaubt, man könne sich einfach abschotten und mit der bisherigen Ressourcen-Politik so weitermachen, wird mit seinem Elfenbeinturm untergehen.

Milliarden von Menschen werden nicht einfach zuschauen, wie ein Bruchteil im Wohlstand lebt, während man selber vor die Hunde geht!

Es gibt keine sicheren Herkunftsstaaten!

"Wir brauchen eine europäische Bestimmung sicherer Herkunftsländer, zum Beispiel dass jedes Land, das Beitrittskandidat für die Europäische Union ist, automatisch sicheres Herkunftsland wird." Weiter riet de Maizière, auch darüber zu entscheiden, ob bestimmte Staaten in Afrika als sichere Herkunftsländer bezeichnet werden können.

Anstatt Probleme bei der Flüchtlingsunterbringung und Integration zu beseitigen, polemisiert der BMI und möchte die Einzelfallprüfung des BAMF am liebsten abschaffen.
Sichere Herkunftsstaaten sind einige Balkanländer, in denen internationale Schutztruppen stationiert sind. Dazu noch Ghana und der Senegal. Liest man etwas über all diese Staaten, fallen einem sofort offene Grenzstreitigkeiten ins Auge. Auch in Ghana ist unsere EUFOR stationiert.

Welche afrikanischen Staaten möchte Herr de Maizière denn als sicher erklären? Da es in dem Bericht nicht erwähnt wurde, interessiert es mich umso brennender!

Massive Hilfe vor Ort

Ich würde dafür auch einen 5% Flüchtlingssoli auf mein Gehalt akzeptieren.
Die Lager auf Syrischer Seite sind immer noch katastrophal eingerichtet.

Drei Punkte Plan für Syrien

- Schaffen einer Friedenszone in Syrien zur Türkischen Grenze mit bewaffneten Blauhelmen.
- Massive finanzielle Unterstützung der dortigen Flüchtlingslager
- Rücktransport der Flüchtlinge sobald vor Ort eine funktionierende Infrastruktur eingerichtet ist

und zwar ab sofort !

So schnell

wie die Fluechtlinge hier waren, so schnell kann auch der Terror ankommen, wenn man nicht wachsam ist. Nicht durch die Fluchtlinge , sondern duch die, die das schon angekuendigt haben.

Auch darauf ist Europa nicht vorbereitet.

Eine wehrhafte Demokratie kann man nicht auf dem Ballermann festigen. Auf Wiedersehen Spasskultur, wilkommen Wirklichkeit.

Interessant wie sich die Politik immer noch windet. Kaum einer, der begriffen hat, dass man der normativen Kraft des Faktischen nicht entkommen kann. Die anstehenden Aufgaben sind einfach:

1. Alle menschenwuerdig unterbringen
2. Kriegsfluechtlinge von Wirtschaftsfkluechtlingen unterscheiden
3. Den einen eine Perspektive geben und integrieren, die anderen zurueckschicken.
4. Und zuerst die Bevoelkerung nicht anluegen und das wahre Ausmass nennen, das auf DE zukommt.

Probleme abschieben geht nicht, die kommen wieder.

@hartaberwahr

Achso..es braucht also keine Solidarität ..was haben denn bitte die Ankunftsländer wie Griechenland von Dublinervertragstreue? Wenn Sie so egoistisch agumentieren wiso sollten dann die anderen Länder nicht genauso egoistisch antworten und auf Solidarität verzichten?
Ist ja auch freiwillig.
Abgesehen davon ist Solidarität etwas sehr erstrebenswertes. Nochmals zu erklären warum es sich gebietet Menschen die auf der Flucht sind zu helfen tue ich jetzt nicht.

Rostock-Mölln...Haben wir denn nix gelernt?

Die Stimmung kippt, es brennt wieder. Die Ursachen wie in den 90ern: Ströme von Asylsuchenden + abgehobene Politik, die ihre Bürger nicht ernst nimmt. Damals wie heute die häßlichen Bilder.
Und nun? Wieder ruhige Hand, wieder alles schön singen, wieder keine klare Linie.
Und nun wundern sich alle über Heidenau?
Normalerweise sollte man sich doch weiterentwickeln.

Zahlen

Ehe mir jetzt jemand erzählt, dass ich ja gut Reden habe, weil ich weit genug weg bin von Deutschland:

Ich lebe in einem US-Bundesstaat, der nur unerheblich größer ist als Deutschland und nur etwa halb so viele Einwohner hat. Ein Viertel der Bevölkerung meines Heimatstaates wurde außerhalb der USA geboren - ich bin einer von 10 Millionen, die hier aufgenommen wurden. Vor ein paar Jahren gab es in meiner Heimatstadt eine Studie, die ergab, dass die Erstklässler meiner Stadt (die etwa 40.000 Einwohner hat) 48 verschiedene Muttersprachen sprachen. Und kein Mensch fühlte sich deswegen bemüßigt, Polizisten mit Steinen zu bewerfen oder seinem Nachbarn das Dach über dem Kopf anzuzünden.

Wir haben gerade unseren Deutschland-Besuch für dieses Jahr abgesagt. Ich möchte meiner Gattin momentan nicht zumuten, ob Ihres gebrochenen Deutsch als Asylant missverstanden zu werden. Als Ausländer fühle ich mich bei Euch im Moment jedenfalls nicht sonderlich willkommen.

um 22:36 von Sasquatch

Ihr sehr emotionaler Kommentar gefällt mir sehr gut, leider haben Sie im Detail dann doch nicht überall recht, wir sollten differenzieren.

Flüchtlinge aus Syrien sind z.T. politisch verfolgt, kommen aber vor allem aus einer akuten Kriegssituation und wir müssen sie aufnehmen und bis zu einer Besserung in Syrien auch bei uns beherbergen.

Flüchtlinge aus Afrika sind in aller Regel nicht politisch verfolgt und kommen auch meist nicht aus Kriegsgebieten. Sie fliehen vor extremer Armut und Pespektivlosigkeit. Sie können wir nicht aufnehmen, denn dann müsste gerechterweise fast die gesamte Bevölkerung Afrikas in Europa untergebracht werden. Das ist wenig sinnvoll, wir müssen die Menschen zwingen in Afrika zu bleiben und ihnen vor Ort mit ausreichend Entwicklungshilfe eine Perspektive geben.

"Wir brauchen eine

"Wir brauchen eine europäische Bestimmung sicherer Herkunftsländer, zum Beispiel dass jedes Land, das Beitrittskandidat für die Europäische Union ist, automatisch sicheres Herkunftsland wird." Weiter riet de Maizière, auch darüber zu entscheiden, ob bestimmte Staaten in Afrika als sichere Herkunftsländer bezeichnet werden können.

Was meint de Maizière damit eigentlich?
Flüchtlinge können (lt. Gesetzeslage) zurück in diese "sicheren Herkunftsländer" geschickt werden.
Beitrittskandidaten für die Europäische Union sollen (unabhängig der tatsächlichen Lage) automatisch als "sichere Herkunftsländer" gelten...
sollen dann auch Syrien,Irak & Somalia als "sichere Herkunftsländer" eingestuft werden?
Nach dem Motto:
Egal wie die Lage vor Ort ist,wir erklären sie als "sicher" um dann die Flüchtlinge (lt. Gesetz) zurückschicken zu können?

@22:55 von volkert

Ich denke schon, dass eine (faire) EU-Flüchtlingsquote Deutschland signifikant entlasten würde. Wie stark lässt sich natürlich erst sagen, wenn festgelegt wird, wie diese berechnet wird. Heute ist es ja so, dass viele EU-Länder sich so gut wie gar nicht beteiligen. Aber noch wichtiger ist vielleicht der psychologische Effekt. Wenn z.B. Polen, ein großes Land, das in etwas genauso weit von den Herkunfsländern der Flüchtlinge entfernt ist, praktisch niemanden aufnimmt und Deutschland 800.000, dann verletzt das (völlig zurecht) das Gerechtigkeitsempfinden vieler Leute. Eine Quote würde das beheben. Selbst wenn es unsere Last nicht (erheblich) lindern würde, die gesellschaftliche Akzeptanz würde es verbessern.

Wo ist die Lösung?

Der Vorschlag, zusätzliche Staaten als "sichere Länder" zu deklarieren bringt absolut nichts. Die Türkei und auch Griechenland sind doch sichere Länder, oder bin ich da falsch informiert?

Deutschland wird weiterhin die meisten Leute aus der Menschenmasse aufnehmen, weil diese dorthin gehen, wo sie am besten versorgt werden. Man müsste also die Leistungen, die den Flüchtlingen gewährt werden, auf denselben Stand europaweit bringen und die Verteilung wäre dann ganz anders. Man käme vielleicht sogar ohne einen Verteilungsschlüssel/Quotenregelung aus.

Zum großen Teil für das Problem mit den Einwanderern in Deutschland ist auch die schleppende Bearbeitung der Asylanträge verantwortlich. Es müsste doch möglich sein, schnell herauszufinden, aus welchem Land der Asylbewerber kommt. Dann könnte doch sofort entschieden werden, wer überhaupt asylberechtigt ist. Warum dann noch ein weiteres Verbleiben möglich ist, ist mir total schleierhaft.

Wenn wir hier in Deutschland

die höchsten Standards in der Aufnahme und Unterbringung der Flüchtlinge / Migranten innerhalb der EU haben, dann dürfen wir uns auch nicht wundern das die Menschen in unserem Land um Asyl bitten und nicht in einem anderen EU Land wo die Standards nicht so hoch sind. Wen sollte man das denn verdenken ? Ich würde mich genau so verhalten !

Politik

Sehr geehrte/r Mitforist/in, ob soviel Demokratiemüdigkeit, Menschenrechts-Desinteresse und deutsch-nationalen Chauvinismus, wie SIE hier zum überwiegenden Teil äußern wird mir ganz schlecht. Kaum jemand hier nachvollzieht, geschweige denn denkt weiter, was Ihre Angst vor dem fremden Menschen für unser Zusammenleben zur Folge hat. Vielmehr wünschen sich viele meiner Mitforisten ABSCHOTTUNG. Mal abgesehen davon, was alleine den Menschen im Mittelmeer ob Ihrer Xenophobie widerfahren soll, denken Sie nur an Ihre, ja was? Wo sind Sie bedroht!
Ach so, ich bin auch ein Mitglied des deutschen Volkes, und habe eben meine Meinung........ Auf Ihre Argumente freue ich mich!

Dieses Land ist offen

Ich möchte an dieser Stelle an die Geschichte dieses Deutschland erinnern. Nach 1945 lag Deutschland in Asche und Trümmern. Es waren die Ausländer, die damals nach Deutschland kamen, um dieses zerbombte Deutschland wieder mit-aufzubauen, es war der amerikanische Marshallplan der es gut mit uns meinte. ES WAREN DIE AUSLÄNDER DIE UNS GEHOLFEN HABEN, WIDER EIN WÜRDIGES LEBEN ZU LEBEN, OHNE DIE HILFE DIESER MENSCHEN WÄRE DEUTSCHLAND NICHT DA,WO WIR HEUTE STEHEN.
Es schmerzt mich zu sehen, wie immer wieder und ausgerechnet die Ostdeutschen zu diesem menschenverachtenden Nationalsozialismus neigen, die Ostdeutschen, die selber aus einer Diktatur befreien wurden. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Demokratie von diesen NEO-NAZIS mit Füssen getreten wird. Wir sind inzwischen ein offenes Land, die Ausländer die hier leben, haben ihren Beitrag zum Wohlstand dieser Gesellschaft beigetragen. Menschen die aus Krieg und anderen schlimmen Zustände fliehen müssen, werden bei uns Schutz finden

Bin nach wie vor für die

Bin nach wie vor für die Haftung des Verursacherprinzips bei Kriegsflüchtlingen:
Wer im Ausland bombt,muss auch die dadurch resultierenden Flüchtlinge (anteilsmäßig) aufnehmen.
Die Aufnahmezahlen, sowie Umgang/Versorgung dieser Flüchtlinge streng überwacht durch die UN.
Bei Nichteinhaltung entsprechende Konsequenzen für die entsprechende politische Elite des Landes durchsetzen.
Länder,die dann diese Flüchtlinge aufnehmen müssen & diesen vollumfänglich helfen,weil das entsprechende Land diese nicht aufnimmt ,wissen dann,wer für die Kosten aufkommen muss.

Wird sicherlich so manches "militärisches Engagement" einiger Staaten einschränken & somit Kriege verhindern/abmildern...

(reine) Bürgerkriegflüchtlinge (Bürgerkrieg ohne ausländische Beteiligung)/politisch Verfolgte/etc... nach wie vor uneingeschränkte Hilfe auf eigenen Kosten bieten.

@ KeinFernseher Und in

@ KeinFernseher Und in welchem unserer Nachbarländer, durch die die Flüchtlinge ja zwangsläufig zu uns gekommen sind, werden diese von Krieg und Verfolgung bedroht? Es sind keine Flüchtlinge, das sind nach dem Überschreiten der ersten innereuropäischen Grenze alles Migranten, oder auch Wirtschaftsflüchtlinge. Warum kommen die nach Deutschland? Wieso weitere Strapazen wenn doch in Italien und Griechenland Frieden herrscht? Und dann kommt als Antwort: Ja, aber die Zustände in den Aufnahmelagern..... Und genau da muss europäisches Geld, viel Geld und Know How hin.

@22:55 von mavericke

Ein Forum ist niemals repräsentativ für ein ganzes Land. Allerdings sind die meisten Beiträge hier durchaus einigermaßen vernünftig, da hab ich schon viel Schlimmeres gelesen (muss an der neuen Moderationspolitik liegen). Verweise auf die Nazi-Zeit sind dagegen kaum hilfreich für eine Diskussion oder Problemlösung. Und es ist ja absolut nicht so, dass Deutschland sich der Hilfe für Flüchtlinge verweigert. Im Gegenteil, wir tun mehr als jedes andere Land in Europa. Genau darum gehts ja hier.

Ein Bruchteil des

Ein Bruchteil des Schwarzgeldes in der Schweiz, würde ausreichen die 800000 zu erwartenden Flüchtlinge zu versorgen. Darüber regt sich kein besorgter Bürger in dieser Republik auf. Geld ist da, Wohnraum ist da (leerstehende Kasernen, ehemalige Wohnsiedlungen der Briten). Man muss nur wollen. Streicheln alleine hilft nicht.

@21:44 von m9211

Gibt es keine anderen Themen mehr als Asylanten?

Doch, gibt es! Aber das ist ein wichtiges Thema, das die Tagesschau zu Recht einen großen Schwerpunkt einräumt. Sie können aber gern zu "Schuhplattler- Mei- Du- hast- dei- Haar- so- nett- TV" wechseln.

@21:45 von Mediendienst

Die Überbevölkerung in Afrika war auch vorhersehbar. Denn Asylanten aus wirtschaftlichen Gründen fuhren schon vor Jahren mit Booten über das Mittelmeer.

Wie kommen Sie darauf, dass der afrikanische Kontinent überbevölkert ist?
Der afrikanische Kontinent hat eine sehr viel geringere Bevölkerungsdichte als Europa.

Wer bestellt

bezahlt, das ist nun mal so.
Ich kann auch keine Lokalrunde ordern
und dann meine Nachbarn bitten die
Rechnung zu übernehmen.
Die deutsche Wirtschaft hat doch laut und
deutlich nach Arbeitskräften gerufen.
Wenn die jetzt kommen muß sich doch keiner beklagen.
Es ist doch klar wer eigentlich zu zahlen
hat. Wir sollten unsere von der Wirtschaft
gesteuerte Bundesregierung haftbar machen.
Utopie.....ich weiss es doch.
Gruss

@ volkert 22:55

"Ich habe Dublin noch nie verstanden"

Da stehen Sie nicht alleine da, denn es ist ein höchst unsolidarischer Vertrag zuungunsten der Mittelmeer-Anrainerstaaten.
Bzw. zugunsten der Länder ohne EU-Außengrenzen sowie der Nordländer.

Verabschiedet wurde er zudem, als die Anzahl der Asylanträge "im Keller" war.

Soweit ich gelesen habe (weiß nicht, ob das stimmt), wurde er speziell Griechenland und Italien in einer Art Nacht-und-Nebel-Aktion mit Erpressungstendenz abgenötigt.

Als Ausgleich wurden den betroffenen Ländern Ausgleichszahlungen in Aussicht gestellt, allerdings nur auf freiwilliger Basis.
Ein Rechtsanspruch auf zumindest diese Finanzhilfen besteht nicht.

Und dann wird auch noch ständig auf Gr/It und ihrem "Versagen" rumgehackt.

Gruß

"faire Verteilung"? Wie soll das funktionieren?

Was nützt denn die von Gabriel und anderen Politikern geforderte so genannte faire Verteilung der Flüchtlinge auf die einzelnen EU-Staaten, wenn sich diese Menschen dann von dort aus weiter in Bewegung setzen um ihre eigentlichen Wunschziele zu erreichen?
Möchte man sie dann dazu zwingen gefälligst in dem ihnen zugewiesenen Land zu bleiben?
Ein osteuropäischer Kollege von mir hat es ganz gut auf den Punkt gebracht: Er meinte dass sein Land ruhig alle Flüchtlinge aufnehmen könne. Bleiben würden sie dort sowieso nicht lange… .

@21:49 von HartAberWahr

Es ist an der Zeit den sogenannten Flüchtlingen klar zu machen, dass Europa niemals deren Heimat werden wird; genauso wie es Australien vormacht.

Ob Flüchtling, oder nur "sogenannt" liegt nicht in Ihrem Wissensspektrum. Daher wäre ich mit Vorverurteilungen vorsichtig.
Zu Australien muss man nichts mehr sagen. Verwunderlich nur, dass die UN nichts dazu sagt. Australien ist schließlich Mitglied der UN und hat die Menschenrechtscharta unterschrieben.

Brok, Ramelow und Seehofer beginnen einen kümmerlichen Rest an Verantwortung an den Tag zu legen und nannten die Völkerwanderung auch so

Herrn Ramelow zusammen mit den Herren Brok und Seehofer aufzuzählen, ist schon sehr gewagt. Man muss Zitate der Einzelnen auch hinterfragen, andernfalls könnte ich auch Hitler, Stalin und Frau Merkel in einen Topf werfen.

@23:24 von Sasquatch

>>
Ein Viertel der Bevölkerung meines Heimatstaates wurde außerhalb der USA geboren - ich bin einer von 10 Millionen, die hier aufgenommen wurden. Vor ein paar Jahren gab es in meiner Heimatstadt eine Studie, die ergab, dass die Erstklässler meiner Stadt (die etwa 40.000 Einwohner hat) 48 verschiedene Muttersprachen sprachen. Und kein Mensch fühlte sich deswegen bemüßigt, Polizisten mit Steinen zu bewerfen oder seinem Nachbarn das Dach über dem Kopf anzuzünden.
<<

Hier in Michigan gibt's auch jede Menge Immigranten (In Detroit Metro werden vermutlich noch mehr verschiedene Sprachen als in Los Angeles gesprochen) aber der große Unterschied zu aktuellen Situation in Deutschland ist, Immigranten (NICHT Kriegs-Flüchtlinge) kommen nur ins Land wenn sie ins jeweilige Staaten-Kontingent passen UND ein festes Jobangebot haben UND/ODER Verwandte die für Ihren Unterhalt sorgen.
Und das es auch in den USA grundlose schwachmatische Gewalt gegen die Polizisten gibt hat man in Ferguson gesehen.

Jetzt ist vor allem schnelles Handeln gefragt ....

In den Nachrichten hört man, dass andere Länder (z. B. die Niederlande) die Asylanträge in einer Woche entscheiden können. Warum geht das hier nicht ?

Ich bin gegen ein allgemeines Asylrecht. Wir können nicht das Unglück in der ganzen Welt dadurch lösen, dass wir die Armutsflüchtlinge in unserem kleinen Land bei uns aufnehmen. Stattdessen benötigen wir eine *kontrollierte* Einwanderung, bei der wir uns aussuchen, wer zu uns kommt.

Diese ganzen Armutsmigranten aus Afrika, Asien etc. sollen umgehend wieder zurückgesandt werden. Wir laden uns sonst massive Probleme für die Zukunft auf.

Die mangelnde Handlungsbereitschaft der ganzen Politik geht mir auf die Nerven. Notfalls muss man eben das Schengen-Abkommen kündigen und Grenzkontrollen einführen.

Die Nachrichten sollten auch mehr deutlich machen *woher* diese ganzen Flüchtlinge kommen. Syrien ist ja nachvollziehbar. Aber die anderen? Wie sind die genauen Zahlen aus den verschiedenen Ländern?

"Sichere" Herkunftsländer

Wann werden diese dumpfen Politiker endlich begreifen, dass es KEINE sicheren Herkunftsländer gibt ?!?
Die Balkanländer z.B. benachteiligen und verfolgen explizit Roma und Sinti - sollen die dorthin zurück, damit sie dort an Leib und Leben wieder in Gefahr geraten ?
Türkei verfolgt ganz eklatant Kurden ! Kurden kommen aus dem gesamten Nahen Osten ! Sollen die Kurden dorthin zurück ?
Usw. usf. !
Wenn ich mir de Maizieré, Merkel, Hollande, usw. anschaue und denen zuhöre, frage ich mich, ob die sich an ihre eigene Geschichte erinnern ?? (Oder wollen sie sie nicht mehr wahrhaben?)
Wurden in DE nicht Juden, Sinti und Roma, angeblich nicht arische Volksgruppen verfolgt ?!?
Unsere Geschichte ist offensichtlich nicht mehr relevant für unsere heutigen (oder die ewig Gestrigen ?) Politiker !
Haben wir aus diesem Nazi-Dilemma überhaupt nichts gelernt ?

@00:18 von Gnom

>>
Ob Flüchtling, oder nur "sogenannt" liegt nicht in Ihrem Wissensspektrum. Daher wäre ich mit Vorverurteilungen vorsichtig.
<<

... in Ihrem Wissensspektrum allerdings auch nicht. Wenn wir mal nach der Statistik gehen sind halt um die 70% der 'Ankömmlinge' WEDER politisch noch religiös verfolgt oder kommen aus Kriegsgebieten. Harte wirtschaftliche Situationen in den jeweiligen Heimatländern qualifizieren nun mal nicht für freie Kost und Logis. Und dabei bleibt es ja nicht, damit die Migrationswilligen eine kleine Chance haben aus der Steuerzahler-finanzierten Situation herauszukommen braucht es Sprachkurse, Berufsausbildung, womöglich noch Fahrschule. Es sei denn wir sind bereit hier in Zukunft Leute auch ohne anständige Fahrausbildung herumfahren zu lassen und gewöhnen uns daran dass einige Handwerke vielleicht nicht mehr mit der gewohnten Qualität ausgeführt werden.

Verteilung

Wenn diese Menschen doch alle nach Deutschland wollen, wäre es doch unfair sie in andere Länder zu verfrachten, oder?

Darstellung: