Kommentare

Na dann,...

...bis zum nächsten Hilfspaket.

Heimlich still und leise wird das Geld von der Politik mit vollen Händen zum Fenster rausgeschmissen.

Klaus von Hessen

Mon Dieu, quel chance pour nous!!

Na endlich, der Herr Junker einigt sich wieder mittels unserem deutschen Steuerzahlergeld mit den Griechen und zeigt sich weltmännisch, indem er Ihnen dieses mal wie viele Milliarden rüberreicht?
Na, ein Glück, dass wir den haben, diesen Luxemburger. Ohne den, nein es wäre alles rettungslos verloren, in der EU. Ja, ja ist halt ein großer Europäer, zumindest im Geld anderer Leute ausgeben.

Entweder - Oder

Sollte wider Erwarten keine Einigung bis zum 20. August gelingen, werde man eine weitere Brückenfinanzierung arrangieren müssen.

Das heißt also entweder findet man einen Kompromiss oder man schickt einfach so weitere Milliarden nach Athen. Ohne Reformen.
Die erhöhen dann eben den Schuldenstand von GR weiter und sind einige Wochen später wieder verbraucht.
Klingt für mich nach "jetzt ist es auch schon egal"

Watt nu - IHR deutschen Dauer-Retter

- Der IWF ist draußen - erst nach einem massiven Schuldenschnitt evtl. wieder an Bord.

- Privatisierungserlöse von 1,5 statt 50 Mrd. Euro, in den nächsten drei Jahren.

- Griechische Banken SIND pleite, der wirtschaftliche Niedergang hat sich beschleunigt.

Laut Wolfgang Bosbach war und ist für Merkel und einen sehr großen Teil der CDU-Parlamentarier eine "umfassende bzw. komplette Beteiligung des IWF zwingende Voraussetzung für ein JA zum dritten HP, nicht nur eine evtl. beratende Tätigkeit".

Aber wir werden nun erleben, wie Merkel entweder einknicken und den Schuldenschnitt akzeptieren, oder aber "die nächste feste rote Linie mit Leichtigkeit" überspringen wird.

Nicht zu vergessen, nur damit Merkel und Schäuble die nächsten 22 Mrd. Euro in den griechischen Orkus kippen können, welcher Deutschland selber gar nicht habhaft ist und die ebenfalls alsbald abgeschrieben werden müssen.

Nun werden sich die politischen Euro-Rettungs-Lügen wieder über uns ergießen, ohne jeden Skrupel.

Juncker ist nicht Teil der

Juncker ist nicht Teil der Geldgeber und sollte sich besser zurückhalten.

War das lange ruhig

Schon lange hat man nichts mehr über das "Thema" Griechenland gelesen. Was auch gut so war, selbst von Herrn Schäuble hört und liest man nichts mehr, ist das schön und entspannend.

Jetzt wird Herr Schäuble aber wieder aus der Deckung kommen, hat doch einer seiner Lieblingsfeinde Junker etwas Positives zu dem Thema geäussert. Und das kann Herr Schäuble nun Mal gar nicht haben.

Das Thema Privatisierung von Staatseigentum bringt mich immer wieder zum Nachdenken. Warum schaffen es moderne Gesellschaften nicht das solche Betriebe effizient arbeiten? Die klugen Köpfe gibt es überall, sie könnten solche Betriebe finanziell ordentlich führen. Bei Privatisierung passiert wieder eines, die Verbraucher leiden darunter. Sollte es Verluste geben muss wieder der Staat herhalten. Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Wir kennen das zur Genüge von uns in Deutschland in vielen Branchen die privatisiert wurden.

Dennoch, Griechenlands Politik "Allgemein" muss umsteuern. Das steht fest.

Hinhaltetaktik - für EU-Bürger und Griechen

"Es ist klar, dass der IWF andere Vorstellungen hat und einen anderen Zeitplan. Aber das alles ist vereinbar mit unserer Agenda. Die sieht vor, zunächst ein weiteres Hilfspaket zu schnüren, und dann - später im Jahr - über Schuldenmaßnahmen zu sprechen."

Das ist doch die gleiche Hinhaltetaktik wie eh und je, sowohl in Richtung der EU-Bürger, als auch in Richtung Griechenland.

Warum sagt keiner der EU-Politiker, dass die griechischen Schulden nicht tragfähig sind und Maßnahmen ergriffen werden müssen? IWF und EZB haben das doch schon getan. Und selbst Merkel und Schäuble sollen angeblich schon nach dem Schuldenschnitt 2012 die gleiche Meinung vertreten haben (bei damals noch niedrigerem Schuldenstand). Kein Wunder, dass sich die Bürger verkohlt vorkommen.

Man kann über die erforderlichen Maßnahmen ja unterschiedlicher Meinung sein. Deshalb muss die öffentliche Diskussion endlich initiiert werden, wie mit den Schulden in Griechenland, aber auch in Europa umgegangen werden soll.

Ich hab' da mal einen

Ich hab' da mal einen Vorschlag für Griechenland: Tretet an Amazon und Starbucks und und und heran ... und unterbietet die "Angebote" der "Steueroasen" Luxemburg, Niederlande usw. um die Hälfte. Da wird garantiert einer der gierigen Manager anbeissen und nach Griechenland umsiedeln. Das Wetter ist besser und tolles Essen gibt es auch. Einzig der Weg nach Brüssel - für die weiter Lobbyarbeit - wird länger.

In jedem Fall wäre dies eine win-win-situation für Griechenland und die Aktionäre.

Und vielleicht würde dann ein Herr Juncker endlich mal kapieren, warum solche "Billigsteuerdeals" den Ländern schaden und BEKÄMPFT WERDEN MÜSSEN!

Einvernehmen? Man darf gespannt sein.

"Kommissionspräsident Juncker ist derweil bemüht, die Differenzen zwischen den EU-Staaten und dem Währungsfonds herunter zu spielen. [...] Nach einem Empfinden sei das Einvernehmen zwischen den Institutionen sehr gut."

Ich bin wirklich gespannt :) Nachdem sowohl der IWF, als auch Lagarde und Draghi glasklar eine Schuldenrestrukturierung gefordert haben (das klang in Richtung EU und insbesondere Deutschland gar nicht "einvernehmlich"!), deutet für mich viel darauf hin, dass hier einige Widerstände bei den EU- und Landespolitikern zu überwinden sind.

Denn durch die deutsche Forderung "nur mit dem IWF" haben sich die deutschen Politiker ja ins eigene Fleisch geschnitten und ihr Problem nur vergrößert.

Durchsichtiges Manöver vom IWF

In ihrem Artikel wurde erwähnt "der IWF ist draußen, wenn kein Schuldenschnitt erfolgt". Dadurch ist die USA fein heraus, weil die viel Geld im IWF stecken haben und somit kein Risiko eingehen. Das Risiko liegt eindeutig bei der EU.

@JueFie, 15:25 Uhr

"Das Thema Privatisierung von Staatseigentum bringt mich immer wieder zum Nachdenken. Warum schaffen es moderne Gesellschaften nicht das solche Betriebe effizient arbeiten?"

Meinen Sie mit ihrer Frage, dass Unternehmen in Staatseigentum nicht effizient arbeiten? Das ist nur ein Vorurteil, denn es gibt sehr wohl einige staatliche Unternehmen, die hocheffizient arbeiten. Die Äußerung dieser Tatsache wird aber gern als "links" abgestempelt, statt sie als ökonomischen Fakt zu akzeptieren.

Ich bringe nur zwei Beispiele. Die Deutsche Bahn ist zu 100% in Staatseigentum. Und sie erwirtschaftet seit 2003 Gewinne.
Die Wasserwerke in Thessaloniki sind zu 70% im Besitz des griechischen Staates. Auch sie haben regelmäßig Gewinne erwirtschaftet, schaffen es in diesem Jahr sogar mehr als 9% Dividende auszuschütten! Davon träumen viele private Unternehmen.

Interessanter Weise soll letztgenanntes Unternehmen privatisiert werden. Warum???

Bleibe doch bitte in Urlaub........

Es war so schön ruhig. Keine überflüssige Verbrüderungsszenen, keine Bosheitsanfälle, keine nicht vom Parlament genehmigte finanzielle Zusagen, keine nicht respektierte Termine, keine Verunglimpfungen, keine heimliche Absprachen gegen Deutschland usw. usw.

Wie schön ruhig und friedlich war es doch. Kann es nicht so bleiben.........

@ JueFi

Schäuble ist noch der Beste von allen Politikern, weil der am meisten Realitätssinn und Vernunft aufweist.
Der IWF steigt also aus, weil ihm die Sache zu brenzlig wird und die Amerikaner kein Geld herschenken wollen. Dafür darf nun der deutsche Arbeitnehmer und Steuerzahler noch mehr buckeln. Dass es keinen Schuldenschnitt geben darf, sollte doch jedem normalen Menschen klar sein. Dann nämlich verweigern auch die anderen Wackelländer Reformen und fordern einen Schuldenschnitt. Wie kann man so was nur befürworten? Hat Deutschland einen Goldesel?

Hoffnung

die stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Nur wo die noch genau hergenommen wird, erschließt sich mir nicht.

Unglaublich - unfassbar

Dieser Herr fühlt sich anscheinend sehr, sehr stark und unangreifbar.

Es ist einfach nur noch erschreckend was wir uns in dieser EU in jeder Beziehung gefallen lassen (müssen?)

Und wieder nicken sie ab, die Herren, die UNSEREN allerdings. "Nutzen des deutschen Volkes mehren, Schaden von ihm wenden". Es ist einfach nur noch zum .....

m 15:51 von CE

Und vielleicht würde dann ein Herr Juncker endlich mal kapieren, warum solche "Billigsteuerdeals" den Ländern schaden und BEKÄMPFT WERDEN MÜSSEN!+++
Na ja, Herr Dr.Wolfgang Schäuble hat das des öfteren auch schon gefordert.
Ändern in den nächsten Jahren wird sich trotzdem nichts.
Man kann immer so tun als ob.
Der Normalo ist damit erst einmal beschwichtigt.
Und zahlt und zahlt und...

Wir alle !

Wir alle dürfen nun gewiss davon ausgehen, dass der hehre EU-Kommissionschef die Steueroase Luxemburg tatsächlich trockengelegt, auch die griechischen Steuervermeider endlich aus seinem Lande geworfen und an ihre Verantwortung erinnert hat, neben all den andern 1.642 Konzernen und Privatiers, die sich bis vor kurzen noch in der Stadt Luxemburg einen einzigen Briefkasten teilten.

Auf diesen Mann, diesen Vorzeigeeuropäer, ist doch Verlass...

Alternative zur Einigung Athens mit Eurogruppe ist der Grexit

Tsipras hat gar keine andere Wahl, als mit den internationalen Geldgebern zu kooperieren, um einen Grexit und dessen negativen Folgen für GR auf Jahrzehnte zu vermeiden. Aufgrund des abweichenden Votums der etwa 40 linksradikalen Syriza-Abgeordneten wird sich Tsipras das parlamentarische Okay zum 3. Hilfspaket wohl mit Hilfe von Oppositions-Abgeordneten sichern müssen. Das wird auch bei den noch ausstehenden Strukturreformen der Fall sein.

Offensichtlich wird auch der für September angesetzte Syriza-Sonderparteitag die Abweichler nicht zum Reformkurs bekehren können. In der Folge wird es dann wohl im Herbst Neuwahlen zwecks neuer Mehrheit für die Tsipras-Regierung geben müssen. Dabei wird Syriza die Abweichler vom Reformkurs kaum noch zur Neuwahl aufstellen wollen, zumal die Syriza-Regierung auf Dauer eine eigene Mehrheit benötigt.

Damit ist aber nicht gesagt, dass der von Tsipras eingeschlagene Kurs zum Erfolg führen wird. Besser wäre eine Schuldenentlastung ohne neue Kredite.

@19ikarus43, 16:44 Uhr

"Na ja, Herr Dr.Wolfgang Schäuble hat das des öfteren auch schon gefordert."

Wenn er da genauso hartnäckig wäre, wie er es bei Griechenland gewesen ist, wäre das Problem dieser Steuerdeals, der Steueroasen im europäischen Einflussgebiet und der europäischen Steuerschlupflöcher schon lange gelöst.

Da er aber nicht hartnäckig war/ist, schließe ich daraus, dass es ihm wohl nicht so wichtig war...

Hier könnte sich Deutschland international einen guten Namen machen, wenn die o.g. Praktiken wirklich engagiert angegangen würden. Aber naja...

Nun ist Herr Juncker - nach

Nun ist Herr Juncker - nach eigenen Angaben - ein Politiker der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Soll heissen, er sagt gern mal etwas, von dem er glaubt, dass es ihm nützt. Ich denke hier ist die Sache ähnlich gelagert. Juncker möchte eine schnelle Lösung herbeireden. Nachdem man sich 6 Monate um eine Tranche von 7 Mrd. gestritten hat, soll ein neues Hilfspaket von über 80 Mrd. vom Zaun gebrochen werden.

Grexit, Germexit, Dexit?

um 17:05 von Helmut Baltrusch

"Alternative zur Einigung Athens mit Eurogruppe ist der Grexit"

Und wenn das nicht geschiet, dann der Germexit oder Dexit, also Deutschlands Befreiung von der Eurozone.

@atzen @JueFie: privatisierung

"Meinen Sie mit ihrer Frage, dass Unternehmen in Staatseigentum nicht effizient arbeiten?"

in der regel ist das so, denn diese unternehmen sind nicht dem druck des freien marktes ausgesetzt. selbst wenn staatliche unternehmen gewinne erzielen sollten, wird nicht genügend in infrastruktur / modernisierung & co. investiert. die griechische bahn ist ein desaster, verschlingt unsummen und ist trotzdem abgetakelt. je weiter ein unternehmen vom staat abgekoppelt wird UND ein freier wettbewerb einsetzt, weil die monopolstellung aufgehoben wird, was langfristig mit einer privatisierung bezweckt werden soll, ist das für den verbraucher immer von vorteil.

anfang der 80er kostete ein telefongespräch von deutschland nach südafrika um die 4 DM / min. (damals in staatlicher hand der bundespost), heute liegt man bei ein paar cent / min. konkurrenz durch andere unternehmen, die das netz nach marktöffnung nutzen durften, sei dank.

Die Neolibs sind bei Auflösung der Staatsmacht stets ganz vorn

Selbstverständlich ist es anderes Wasser und andere E-Energie, wenn ein Privater die Gewinne einstreichen darf, statt der klamme Staat.
Auch Weltmarktreise für Anlagen und Energierohstoffe sind gleich ganz anders, die Arbeitstage haben 48 Stunden und auch die Anforderungen an den Beobachter der Monitore und Schaltknöpfe hängen nicht von der Technologie, sondern den Eigentumsverhältnissen ab.
Nur was dem Volk nicht gehört, kann effektiv sein. Das ist die Begründung für den Mythos, der Staat sei stets ineffektiv. Privatisierungen.
Gerne lagert man ja schon hoheitliche Aufgaben an Private aus - Grundversorgungen (Wasserpreise in Portugal stiegen um effiziente 400%); Vattenfall verklagte effizient DE vor einem (TTIP lässt grüßen) Schiedsgericht auf atom .Schadenersatz und zockte beiM Wasser 8% Berlin ab; Privatgefängnisse und Bootcamps für kriminalisierte Kinder in den USA boomen; Flugsicherheit in DE - reine Privatsache beim Check-in mit überforderten Billiglöhnern ...
Lobbypolitiker...

Volksbetrug?

Im Verborgenen wird derzeit verhandelt, zur Ferienzeit, wo die Leute in Urlaub sind und die Medien informieren samt und sonders kaum noch über Details, vielleicht auch, weil keine bekannt sind. Hier und da sickert durch, dass man in dem einen oder anderen Punkt den Griechen entgegenkommt und bis 20. August soll alles in trockenen Tüchern sein. Der IWF hat sich verabschiedet und obwohl Frau Merkel und Herr Schäuble früher einmal gesagt haben, dass es ohne den IWF kein Hilfspaket gäbe, wird fröhlich verhandelt. "Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern", das wusste schon Adenauer. Ich werde als politisch denkender Bürger den fatalen Eindruck nicht los, dass wir hier ein Stück weit betrogen werden. Informationen sickern kaum mehr durch, ergo gibt es auch keinen Grund sich aufzuregen und ganz im Stillen werden hier an uns Bürgern vorbei Nägel mit Köpfen gemacht und wir dürfen das Ganze am Ende dann über Generationen hinweg bezahlen. Transparenz? Vollkommen Fehlanzeige!

@volkert,17:33 Uhr

"in der regel ist das so, denn diese unternehmen sind nicht dem druck des freien marktes ausgesetzt."

Das sind doch Mythen aus Volkswirtschaftslehrbüchern. Zeigen Sie mir einen einzigen freien Markt, der wirklich der Definition entspricht.
Kein Markt ist absolut frei, es gibt überall Beschränkungen, nicht nur regulatorischer Natur.

"selbst wenn staatliche unternehmen gewinne erzielen sollten, wird nicht genügend in infrastruktur / modernisierung & co. investiert."

Das sind Vorurteile! Ja, es gibt jede Menge solcher Unternehmen. Es gibt aber auch jede Menge Gegenbeispiele. Die zwei von mir genannten, zum Beispiel. Lesen Sie mal die Jahresberichte diverser staatlicher Unternehmen durch. Sie werden staunen, was da unter Umständen in die Infrastruktur investiert wird.

Oft ist es sogar so, dass NACH der Privatisierung viel weniger in Infrastruktur investiert wird, gleichzeitig aber die Preise erhöht werden, weil beides zusammen die Marge erhöht. Es gibt genug Beispiele in D.

@volkert, 17:33 Uhr

"je weiter ein unternehmen vom staat abgekoppelt wird UND ein freier wettbewerb einsetzt, weil die monopolstellung aufgehoben wird, was langfristig mit einer privatisierung bezweckt werden soll, ist das für den verbraucher immer von vorteil."

Ja, ein Monopol hat das Potenzial schlecht für den Verbraucher zu sein. Ist Ihnen aber schon aufgefallen, dass sehr viele große Unternehmen ein Monopol bzw. ein Oligopol anstreben? Das ist schön an den Übernahmen zu beobachten. Und dagegen wenden Sie nichts ein.

Ein privatunternehmerisches Oligo- bzw. Monopol ist definitiv schlecht. Wegen der Preismacht in beide Richtungen (Produzent und Konsument). Bei einem staatlichen Oligo- bzw. Monopol ist das nicht zwangsläufig so, weil der Staat nicht zwangsläufig Margen im zweistelligen Bereich anstrebt und somit weder Produzent noch Konsument schröpft.

Und auch über die Vorteile für den Verbraucher kann man streiten. Niedrigere Preise bedingen oft schlechtere Qualität, niedrigere Löhne...

Lobbyist Junker Juncker in Bestform

Juncker regelt.......

Was brauchen sie Herr Juncker? 20, 30, 40 Milliarden, kein Thema, Küsschen rechts und Küsschen links auf die Wange von Freund Tsipras und wir finanzieren die Ausfälle ihres Freundes aus Griechenland.

Interessant dürfte die Frage sein wem wir jetzt unser Geld geben, sind das dann im Herbst nach Neuwahlen noch die mit denen wir heute reden oder sind das dann wieder ganz andere, die sich an die Verträge wieder nicht halten wollen.

Bleib zu hoffen, dass Herr Schäuble noch einmal alles in den Ring wirft, den Kommissionspräsidenten zu bremsen, der mutig nach vorne prescht und Geld und mit vollen Händen fremdes Geld ausgibt.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und der Grexit wird dennoch kommen. Die Luxleaks Geschichte ist bis heute nicht geklärt.........

@Laureat, 19:59 Uhr

"Die Luxleaks Geschichte ist bis heute nicht geklärt........."

Da tut aber der von Ihnen so hochgelobte Herr Schäuble auch nichts gegen. Zumindest habe ich nichts davon gehört. Hat er sich zum diesbezüglichen Mauern von Juncker auch nur einmal so geäußert, wie er das über Tsipras, Varoufakis getan hat?

@Schwimmflosse, 20:23 Uhr

"... hat sogar gegen unsere Kanzlerin und Finanzminister Schäuble gestänkert, und sich zuletzt mit Frankreich,Italien,Spanien gegen Deutschland verbündet."

Das was Sie als "Stänkern gegen Deutschland" bezeichnen, kam auch noch aus ganz anderer Richtung. Und nach meinem Eindruck ziemlich massiv. Nur interessanter Weise haben die deutschen Medien darüber nicht wirklich berichtet.

Und was ich auch interessant finde: obwohl Deutschland von so vielen kritisiert wird, ziehen Sie offensichtlich noch nicht mal in Betracht, dass die Position der deutschen Regierung falsch oder zumindest kritikwürdig sein könnte. Das Problem liegt scheinbar nur bei "den Anderen". Alle, die das Gegenteil behaupten, werden diskreditiert, diffamiert und z.B. als "unfähig und falsch" bezeichnet.

Und nach meinem Eindruck ist genau diese "deutsche" Denkweise eines der Hauptprobleme für ausländische Beobachter. Manche nennen es auf den Punkt gebracht: Arroganz und Scheuklappen-Denken.

@ atzen - wenig Alternativen und darum auf Nummer sicher setzen

"Da tut aber der von Ihnen so hochgelobte Herr Schäuble auch nichts gegen. Zumindest habe ich nichts davon gehört. Hat er sich zum diesbezüglichen Mauern von Juncker auch nur einmal so geäußert, wie er das über Tsipras, Varoufakis getan hat?"
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H. Schäuble so konnte man lesen, hat das Thema zumindest auf dem Schirm und er duckt sich nicht wie andere immer geschmeidig weg.

Bei Juncker sehe ich die eigentliche Verantwortung zur Aufklärung, jedoch halte auch ich es für wünschenswert, wenn unsere Regierung hier mehr Druck auf die Pipeline brächte. Das gilt auch für andere Steuerparadiese in der EU.

Ich bin so lange ich wählen darf konservativer Wähler, jedoch ist das für mich kein Manifest und auch ich kritisiere manches in den Reihen der CDU/CSU. Binnen der kommenden zwei Jahre wird sich innerhalb der EU einiges massiv ändern und hierbei erwarte ich auch und ganz deutlich von Angela Merkel mehr Engagement, mehr klarere Worte und mehr Charisma.

Unser Land wird konservativer werden!

Juncker gibt ein Interview und

die einzige Aussage die er macht lautet: Egal wie und warum GR bekommt das Geld was immer nötig ist. Wenn nicht vom IWF dann halt alles von den Anderen! Ist doch egal, Hauptsache sie bekommen Geld.
Schulden werden später im Jahr gestundet halbiert oder was auch immer. Ist doch egal, es zahlt doch der Dumme, auch Steuerzahler der Zukunft genannt.
Von den Verhandlungen hört und liest man nirgendwo etwas wirklich neues. Außer dem Gr. Finanzminister Tsakalotos, der immer wieder sagt am 18.8. wird das Gr Parlament abstimmen. Alles wird Gut, gibt es kaum Info für uns. Wir müssen ja nur zahlen!
Für mich läuft da ein ganz schmutziges Geschäft ab. Die Troika oder Quadriga bringt etwas zu Papier was niemals umgesetzt wird. Außer dem Geldfluß! Gr wird weitere 3 Jahre künstlich beatmet.
Gespannt bin ich nur was unsere Abgeordneten machen falls der IWF tatsächlich keine Kredite an Gr vergiebt.
Aber alles in Allem bin ich mir sicher, daß auch das 3te Hilfspaket mangels Opposition bewilligt wird.

@Laureat, 21:26 Uhr

"H. Schäuble so konnte man lesen, hat das Thema zumindest auf dem Schirm und er duckt sich nicht wie andere immer geschmeidig weg."

Doch, ich habe den Eindruck, dass er sich entweder wegduckt, oder die Luxleak-Affäre gar nicht aufgeklärt haben will. Eigentlich tendiere ich mehr zu letzterem.

Man kann seine politische und ökonomische Einstellung und seine Äußerungen gegenüber griechischen Regierungsmitgliedern mögen oder ablehnen (ich lehne sie ab). Aber er hat bewiesen, dass er "beißen" kann, wenn er etwas für wichtig hält. Und in der Luxleak-Affäre - genauso wie bei anderen eigentlich wichtigen Themen (Steueroasen, kalte Progression, ...) - beißt er überhaupt nicht. Deshalb komme ich zu der Schlussfolgerung, dass er nicht will.

"Unser Land wird konservativer werden!"

Hoffentlich nicht ... ;)

Und ich finde es gut, dass Sie Bereitschaft zur Kritik ihrer eigenen Reihen zeigen.

wo bleibt eigentlich

eine umfassende Recherche der Medien
weder in den Print Medien noch bei den TV Sendern bekommt man gute Infos über die aktuellen Verhandlungen.
Keine Statements der Verhandlungspartner.
Haben die Medien einen Schweigepakt geschlossen oder sind die Informanten ausgegangangen?
Juncker und Tsakalotos als Quelle reicht mir nicht.
Juncker verkauft unsere Haut wenns sein muß und Tsakalotos hat wahrscheinlich überhaupt kein Mandat sich gegen eine Forderung zu stellen. Er muß alles abnicken. Die Umsetzung der Reformen wird dann die nicht erledigte Aufgabe der neuen Regierung die wohl im Herbst an die Macht kommt.
Aber gelöst wird das Problem der Staatsverschuldund Griechenlands mit Sicherheit nicht bis 2018.

20:46 von atzen

@Schwimmflosse, 20:23 Uhr

"... hat sogar gegen unsere Kanzlerin und Finanzminister Schäuble gestänkert, und sich zuletzt mit Frankreich,Italien,Spanien gegen Deutschland verbündet."

Das was Sie als "Stänkern gegen Deutschland" bezeichnen, kam auch noch aus ganz anderer Richtung. Und nach meinem Eindruck ziemlich massiv. Nur interessanter Weise haben die deutschen Medien darüber nicht wirklich berichtet.....

Und nach meinem Eindruck ist genau diese "deutsche" Denkweise eines der Hauptprobleme für ausländische Beobachter. Manche nennen es auf den Punkt gebracht: Arroganz und Scheuklappen-Denken.
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Diese deutsche Denkweise hat mich bewogen, die anfänglich nötige Kreditierung meiner Firma dank erwirtschaftetem Kapital zurückzuführen .
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Für einige Foristen natürlich ein Fehler!
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Ich würde diesen Fehler heute jederzeit wiesderholen, auch trotz internationaler Kritik.
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Auch unsere Verwaltungen hatten beginnend mit der sozialliberalen Koalition griechische Neuverschuldungs-Züge!

Einigung über was?

Einigung über was?

Eine Einigung darüber, dass man die Bonität und/oder Abermilliarden der europäischen Steuerzahlers, Arbeitnehmers, Rentners und Sparers dafür veruntreut, die unübrückbare Kluft künstlich für maximal die nächsten zwei Jahre zu schließen, die infolge der FEHLKONSTRUKTION namens Euro logischerweise und zwangsweise zwischen Ländern wie Deutschland und Griechenlands mindestens auf der wirtschaftlichen Ebene sich meilenweit auftut?

Einigung darüber, dass man lieber 100e von Milliarden den ehrlichen und fleißigen Arbeitnehmern/Steuerzahlern der Nordens stiehlt und dass man lieber gleichzeitig es akzeptiert, dass 60 % + der Jugendlichen ARBEITLSOS sind und ihre Zukunftsperspektive verlieren, um ja nicht endlich die politische Verantwortung für die eigenen Fehler zu übernehmen, ein politisch-wirtschaftliches Projekt zur Mehrung der eigenen Macht und Ansehens durchzuführen, das von Anfang an zum SCHEITERN verurteilt war, egal, koste es was es wolle???

Mein Dank geht an die Griechen!

Mein Dank geht an die Griechen!

Auf Argumente und die Vernunft der Eurogegner wie die der AfD will ja
keiner hören. Insofern bin ich den Griechen sehr dankbar dafür, wie
medienwirksam sie die Inkompetenz der EU-Bürokraten der breiten Masse
vor Augen führen.

Verbleibt Griechenland im Euro gibt es nur zwei Optionen:
Option A: die EU setzt ein EU-Spardiktat (zum ersten Mal) durch.
Folge: der schwache Rest der griechischen Wirtschaft wird auch noch
wegbrechen. Aus eigener Kraft wird sich Gr. nicht retten können,
solange es im Euroraum ist. INAKZEPTABEL!

Option B: Gr. wird weiterhin ein nicht verdienter Lebensstandard durch
die europ. Steuerzahler finanziert. INAKZEPTABEL!

Gegen die einzige Lösung - Grexit: Wettbewerbssteigerung durch
Abwertung - winden sich die EU-kraten wie es nur geht, würde dies ja
bedeuten, dass

1. die EU auf der ganzen Linie gescheitert ist (ist ja schon eingetreten)
2. die EU Macht und Kompetenzen wieder zurück an die nationalen
Parlamente geben müsste,

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