Kommentare

Früher nannte man sowas Protektorat, Vasallenstaat oder schlicht

Kolonie.

Heute haben wir schönere Worte dafür. "Assoziiertes Außenterritorium" gehört zu den interessantesten Formulierungen...

Zum Thema:

Wie immer beim Thema Staatsverschuldung ist die große Frage, bei wem der Staat verschuldet ist. Hier ist es wohl der "große Bruder" USA, aber vermutlich wie in fast allen Staaten auch zum größten Teil die eigene Bevölkerung.

Was leider viel zu selten in den Mittelpunkt gestellt wird ist die Absurdität der Staatsverschuldung: Über Staatsanleihen leiht sich der Staat Geld von seiner eigenen Oberschicht und zahlt für diese dann fleißig Zinsen. So entsteht eine stete Umverteilung von Unten nach Oben, bis das System zusammenbricht, weil die arbeitende Bevölkerung der Oberschicht nicht mehr ihre Zinsen zahlen kann.

Willkommen im Kapitalismus, wo sich die Gemeinschaft bei den Reichen verschuldet, weil das Besteuern von Reichtum ein Tabu-Thema ist.

Das ganze System ist am Ende, wie es damals der Kommunismus war. Es wird Zeit für einen Systemwechsel.

Wegen 58 Millionen.

Lassen die USA das Land pleite gehen.

Ähnlich haben die das mit ihren Banken in der letzten Krise gemacht.

Hunderte gingen pleite. Nur eine systemrelevante wurde gerettet.

Bei allen Banken kamenreiche Besitzer um ihr Geld.

Und heute?

Die US Banken stehen besser da als die EU.

Wetten in 10 Jahren steht P. R. Besser da als Griechenland?

In den USA hört der Regierungschef aber auf seinen Finanzminister und dessen Berater. Weil er weiß, dass er von Wirtschaft keine Ahnung hat.

Nicht wie bei uns, wo eine abgehobene, ahnungslose Kanzlerin sich in Bereiche einmischt, von denen sie nichts versteht.

Ich würde mir wünschen...

Wenn Moodys und andere Ratingargenturen genaues konsequent bei der Beurteilung z.B. Griechenland gewesen wären, anstatt das Land nur auf Ramschniveau ru nterzuwerten. Dann wären nämlich die Konsequenzen andere und man könnte sich nicht immer politisch einen schlanken Fuß machen und dauernd neues Geld reinpumpen.

Nun ja, in Costa Rica werden die USA die Hand drüber halten, ist ja in ihrer Einflusssphäre. Also kein Grund zur Beunruhigung.

Hier eine Anmerkung von Jens

Hier eine Anmerkung von Jens Berger, falls der Vergleich mit Griechenland kommt:

Ein weiterer – sehr entscheidender – Unterschied: Die US-Regierung war nicht so dämlich, den Banken ihre Forderungen an die Karibikinsel abzukaufen. Beim nun folgenden Schuldenschnitt werden also, so wie sich das gehört, die privaten Gläubiger und nicht der öffentliche Haushalt belastet. Da kann Schäuble so viel witzeln, wie er will. Die USA managen „ihre“ Pleite besser als wir „unsere“.

Kaputtgewirtschaftet

Ein kleines Paradies am Rande des Ruins. Wieder einmal zeigt sich der fatale Zusammenhang von Lebensraum und Bevölkerungsdichte. Mehr als 400 Menschen je Quadratkilometer leben auf dieser Insen zusammengepfercht. Etwas mehr als 2000 m² oder 48x48 Meter Grundfläche bleiben einem Einwohner. Der Kollabs ist vorprogrammiert.
Wer da Mitleid hat, denkt in die falsche Richtung. Wir dürfen vor der Weltweiten Bevölkerungsexplosion nicht mehr wegschauen, es geht ums Überleben, für uns alle.

LÄCHERLICH, WIE man sich um das Wort Kolonie drückt.

FRANKREICH finanziert seine Übersee-Departmenrs mit Hilfe der Strukturfonds der EU. Die besten Straßen von Frankreich findet man übrigens auf Reunion...
Die USA sind eine besonders perfide Kolonialmacht. Sie benutzen Puerto Rico für ihre Zwecke und lassen es dann auf den Kosten sitzen.
Seit dem Spanisch-amerikanischen Krieg 18989 ist Puerto Rico übrigens Kolonie der USA. In diesem ersten imperialistischen Raubkrieg ausserhalb der amerikanischen Festlands begann der Aufstieg der USA zur Kolonialmacht...
Es ist bezeichnend, das transatlantisch geprägte Journalisten ein Problem damit haben, dies klar auszusprechen und lässt Rückschlüsse auf den Allgemeinzustand des deutschen Journalismus zu.

In Europa mischt sich Obama ungefragt ein und will

vorschreiben, wie sich souveräne Nationen zu Griechenland zu verhalten haben.

Und dann lassen die USA selber ein assoziiertes Territorium Pleite gehen.

Es ist immer das

Es ist immer das Gleiche.
Dumme Politiker geben mehr Geld aus, als der Staat einnimmt.
Warum?
Weil sie wiedergewählt werden wollen und dem Volk nicht die Wahrheit über die tatsächliche finanzielle Lage gestehen(Sonst werden sie abgestraft vom Volk)
Somit sind es wiederum nicht die bösen Banken, nicht die bösen Amerikaner, nicht die bösen Reichen, nein es ist das gemeine Volk, weil es gierig ist und keinen Schritt zurück will.
Das ist, wie in Griechenland, leider die Wahrheit.
Alle Macht dem Volke, daß aber in der Masse dumm ist.
Bitte bei der Wahrheit bleiben, das Volk hat sich die Pleite selber zuzuschreiben, weil es mehr verbraucht, als es erwirtschaftet.
So einfach ist Politik.

Zuvil Konsum bei zu geringer Leistung und zu hohen Preisen

Puerto Rico ist ein Land mit geringer Produktivität und weit vom US-Festland entfernt, was wg. der relativ hohen Transportkosten gegenüber dem nahen Mexiko nicht konkurrenzfähig ist. Die ausgebildete Jugend wandert daher ab und insgesamt wurde die Steuerbasis für den Rest ausgehöhlt.

Gleichzeitig gelten die produktiv aber unbegründeten US-Mindestlöhne und PR erhält die ihm zustehenden Zuwendungen aus dem Zentralhaushalt für SV, Medicare, Medicaid u.a., also verlässliche alimentierte Einkommen ohne eigene Wirtschaftsbasis.

Die Schulden bestehen zumeist ggü. US-Hedgefonds. Der Default (Zahlungsausfall) des finanzierten Bilanzdefizits trifft diese oder man spielt Austerität und macht u.a. das Gesundheits- und Bildungssystem dicht, womit endgültig die Wirtschaft ruiniert wäre und die Jugend ganz abwandert.

Hier helfen nur Aufschübe und Investitionen und ggf. erstmal Lohnpassungen an die niedere Produktivität.

Die USA sind viel pragmatischer als EU-Europa und lösen das eher.

Puerto Rico muss gehalten werden

Puerto Rico muss unbedingt gehalten werden. Geht das Land pleite, besteht die Gefahr, dass das ganze nordamerikanische Wirtschaftssystem ins Wanken gerät. Dieser Dammbruch muss verhindert werden.
Außerdem liegt Puerto Rico an einer geografisch strategischen Position. Allein aus politischen Gründen ist ein Zerfall dieses Landes nicht hinnehmbar.

Scheitert Puerto Rico, schreitern die USA!

@Ninurta kommt

"Beim nun folgenden Schuldenschnitt werden also, so wie sich das gehört, die privaten Gläubiger und nicht der öffentliche Haushalt belastet."

Wie soll denn ein Schuldenschnitt funktionieren, wenn das Land nicht insolvent gehen kann?
Die meisten Schulden Puerto Ricos liegen in privater Hand, die Hedgefonds haben kräftig zugelangt, obwohl seit Jahren die Wirtschaft schrumpft.
Irgendetwas scheint es da zu geben, das man zu Geld machen kann und das andere wollen, und wenn es nur die Privatisierung des größten Hafens in der Karibik ist.

Das geschieht den Amerikanern Recht!

In der Griechenlandkrise waren sie noch die großen Schlaumeier, die der EU erklären wollten, wie man mit Griechenland verfahren muss.
Jetzt können sie uns im Falle Puerto Rico ja mal zeigen, wie man Schulden wegzaubert.

@ 10:07 von Reiner Sauer

nicht 2.000 m³ sondern ca. 9.000 m³.

Vielleicht sollte die EU,

Vielleicht sollte die EU, sprich Deutschland Puerto Rico unter die Arme greifen. Bei dem vielen Geld, dass wir gerade in Griechenland versenken macht das kaum noch einen Unterschied.

Der Staatsbankrott der VSA ist nur aufgeschoben, nicht aber aufg

Daß die VSA schon längst Zahlungsunfähig sind beweist der monatliche Aufkauf von Staatsanleihen im Wert von 85 Mrd. VS-Dollar durch die VS-amerikanische Privatnotenbank. Wobei es sich freilich um schlichtes Gelddrucken handelt, weil die Privatnotenbank sonst in Kürze selbst in Konkurs gehen müßte. Mit einer Ordnung der VS-amerikanischen Staatsfinanzen ist indes durchaus nicht zu rechnen, denn dazu müßte entweder beim Militär gespart oder bei den Sozialausgaben werden und in jedem Fall die Steuern erhöht werden. Keines dieser Dinge scheint auf absehbare Zeit durchsetzbar zu sein und selbst wenn, so bräuchten die VSA eine Lastenabschüttelung und diese würde wohl ihr Dollar nicht als Welthandelswährung überleben. So gesehen ist dieser Zank bloß politisches Theater, weil keine der politischen Strömungen in den VSA, mit Ausnahme der Teefeierleute vielleicht, bereit ist auf ihre Steckenpferde zum Wohl der Staatsfinanzen Verzicht zu leisten und daher wird das Gelddrucken vorerst weitergehen.

@11:33 von Marmolada

Wieso eigentlich Kubikmeter? Wenn schon wären Quadratmeter sinnvoller.

@Dr. eg Sak 10:44

Geht's auch ne Nummer kleiner? ;-)

@ vanPaten

"Die USA sind viel pragmatischer als EU-Europa und lösen das eher."

Nein. Die USA ist EIN Staat, Europa sind 28 Staaten. Das heißt, in Europa müssen sich 28 Staaten einigen. Das ist natürlich ungleich schwerer zu bewerkstelligen.

@ Hugomauser : Sie bestätigen doch meine These + teilbegründet

Sie: "Nein. Die USA ist EIN Staat, Europa sind 28 Staaten. Das heißt, in Europa müssen sich 28 Staaten einigen. Das ist natürlich ungleich schwerer zu bewerkstelligen."

Also doch. USA eben pragmatischer und erfolgreicher wie schon beim Krisenexit nach 2008. Nicht mal beim Einheitseuro-19 gibt's hier Einigkeit, nur Dauerkrise.

looool

die 58 Millionen sind nicht das Problem, die 72 Mrd sind das Problem …
Was meinst was da an Zinsen jedes Jahr zusammenkommen …
Locker mal 2 Mrd pro Jahr.

Puerto Rico besser dastehend als Griechenland in 10 Jahren? Das kommt darauf an wieviel Schuldenschnitt Griechenland bekommt, inwiefern die Refomen umgesetzt werden und Korruption bekämpft wird. Aber Puerto Rico hat in meinen Augen größere Probleme.

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