Kommentare

Na,da können die Schnäppchenjäger

ja kommen.
Griechenland im Sommerschlussverkauf.
Erst die Flughäfen zum Schnäppchenpreis, dann die MWST um knallharte 10% erhöht.Griechenland auf dem Weg des erneuten Scheiterns und des Grexit.
Unsere neoliberalen Vordenker wird es freuen.

Damals wie heute

"Damals war völlig unklar, ob sich die griechische Regierung mit ihren Kreditgebern einigen würde. "

Und? Ist das heute anders?

Nicht heilbar

Das war klar, daß die Böse abstürzt. Das wird jedoch die Stimmung in der Regierung noch verschärfen. Ich glaube nicht, daß es ohne Neuwahlen geht.

Aus dieser Krise kommt Griechenland auch mit dem 3. Hilfspacket nicht raus.

@ikarus

Griechenland ist schon lange gescheitert, statt die Ärmel hochzukrempeln, haben die Verantwortlichen nichts anderes im Kopf als Verhandlungen zum 3. Hilfspacket oder geben Dauerinterviews mit Lügen, nicht nachzuweisenden Behauptungen, und weiteren Beschimpfungen.
Auch die aktuelle Regierung wird keine Verbesserung der GR Lage erzielen......
Und das ist ausschließlich ihrem eig Unvermögen geschuldet !

Was hab ich noch im Ohr?

Griechenland ist auf einem guten Weg. Da fragt man sich, für wen dieser Weg gut ist. Sicherlich nicht für die Griechen, die haben ja bei dieser Diskussion am wenigsten zu melden.

@19ikarus43

Sie schreiben "Unsere neoliberalen Vordenker wird es freuen"

Woher kommt eigentlich immer dieser Begriff "neoliberal"? Griechenland ist gescheitert weil es dem Land an wirtschaftlichs-liberaler Einstellung fehlt. In Griechenland paaren sich eine sozialistische Grundhaltung mit Vetternwirtschaft und Korruption. Deis ist Gift für die Wirtschaft. Dies sind die Gründe warum der Athex eingebrochen ist und warum das Land pleite ist.

Fakten

zwei Wochen vor dem Referendum tönte Tsipras, es fehlen nur noch 500 Millionen zur Einigung mit den Geldgebern.
Die Börse stieg um 17%.
Die armen Griechen ließen sich von Tsipras in die Börse locken.
Eine Woche später verlässt er vollkommen unmotiviert den Verhandlungstisch.
Die Börse wird geschlossen.
Dieses für 5 Wochen.
Heute kann ein Grieche nur gegen Bargeld Aktien kaufen.
Das zerstört jede Nachfrage.
Die Griechen, die Tsipras vertrauten, werden nun von ihm um womöglich ihr Erspartes gebracht.
Wer dieses alles vorher wußte, der ist Heute natürlich short und verdient ohne Ende.
Die Börsenaufsicht sollte dieses dringendst untersuchen.

@ 19ikarus43

"Na,da können die Schnäppchenjäger ja kommen. Griechenland im Sommerschlussverkauf."

Aktien werden immer zu dem Preis gehandelt, den sie wirklich wert sind. Das ist eben so an einem freien Markt und eine Börse ist ein freier Markt.

Kein Vertrauen in Linke

Die Griechen haben eben kein Vertrauen in die linksextreme Syriza-Regierung. Es wird Zeit, dass es Neuwahlen gibt und wieder eine Koalition von Nea Dimokratia und Pasok eine Mehrheit erhält.

@leider geil

***Aktien werden immer zu dem Preis gehandelt, den sie wirklich wert sind. ***
Wovon träumen sie denn?
Sie haben noch nicht gemerkt, was an unseren Finanzmärkten passiert, oder?

Tolle Aussichten per kollektive Versagen

Der Kapitalmarkt mag den Staat nicht mehr, die Banken nicht mehr und nun auch die Unternehmen nicht mehr, die EZB gibt mangels Sicherheiten für ELA kaum noch was, die Wohlhabenden verflüchtigen ihr Geld ins Ausland und die Unternehmen retten sich aktuell nach Albanien und Bulgarien, da die (viel zu späten) Kapitalverkehrskontrollen die letzten Umsätze töten. Naturalhandel und Schwarzmarkt boomen und Steuern ...

Da wurde 5 Monate wie irrsinnig über unbedeutende 7,2 Mia verhandelt und nun streiten sich die Gläubiger -egal was die Griechen an fiktiven Sparzielen beschließen mussten- eine Kreditteilnahme gegenseitig ausschließend über Schuldenschnitt oder nicht als ob jemand ernsthaft an Tilgung glaubt. Und wer leise "Drachme" sagt ist ein Hochverräter.

Der ESM erklärte GRE für pleite, soll nun Mia reinschießen, der EFSM statt der EZB die Banken "übergangsweise" retten wie die EU den IWF und die EZB neulich.

Tolles Haus Europa oder besser Tollhaus. Politik ohne Sinn und Verstand.

Tsipras und Varoufakis schickten die Wirtschaft auf Talfahrt

Kein Wunder, dass die Anleger nach Öffnung der Börse massenweise verkauften und die Kurse der wirtschaftlichen Talfahrt folgen. Der Crash-Kurs von Tsipras und Varoufakis hinsichtlich der Finanzierung des Landes und der noch immer drohende Grexit sorgten für den Niedergang der Kurse von Wirtschaft und Banken, die vor dem Kollaps stehen. So sind die aktuellen Kurse etwas für Schnäppchenjäger.

Ganz offensichtlich fehlt eine nachhaltige Finanz- und Wirtschaftspolitik in Griechenland. Zudem hält die Talfahrt der Wirtschaft infolge der Kapitalverkehrskontrollen an. Und die maroden Banken halten weiterhin etwa 50 % an faulen Krediten in ihrem Portfolio. Die Barabhebungen und Überweisungen von Bankguthaben ins Ausland der griechischen Anleger machten Notkredite der EZB in Höhe von ca. 90 Mrd.€ notwendig. So horten die gr. Anleger daheim etwa 43 Mrd. und im Ausland rund 90 Mrd. €, die dem Geldkreislauf GRs entzogen werden. Alle Beteiligten misstrauen weiter der Syriza-Regierung.

15:56 von leider geil

Es wirdZeit, dass es Neuwahlen gibt und wieder eine Koalition von Nea Dimokratia und Pasok eine Mehrheit erhält.

Damit Griechenland von diesen beiden Parteien noch mal in die Grütze gefahren wird.
Wenn Sie sich drauf freuen,bitte.

@leider geil, 15:49 Uhr

"Aktien werden immer zu dem Preis gehandelt, den sie wirklich wert sind."

Was ist denn der wirkliche Wert einer Aktie? Sofern Sie sich nur auf die Position zurück ziehen, dass es der Schnittpunkt von Angebot und Nachfrage ist, also der Preis, der tatsächlich an der Börse gezahlt wird, haben Sie Recht.

Sofern Sie aber das Unternehmen und dessen Wert in Ihre Definition vom fairen Aktienwert einbeziehen, kann man diese Behauptung auch getrost anzweifeln. Diese Zweifel werden insbesondere durch Forschungen zur sogenannten "Börsenpsychologie" belegt. Der gern gelobte "rationale Marktteilnehmer" ist viel seltener zu finden, als man gemeinhin annimmt. Nur so lassen sich die oft an den Börsen gesehenen Übertreibungen (bekannt als "Blasen") bzw. Untertreibungen (Panikverkäufe) erklären.

Geldvernichtungsmaschine

Syriza steht für Geldvernichtung ohne Ende.
Es ist ein Drama, wenn ein Land am Krückstock geht, solche Scharlatane an die Regierung kommen und noch bis jetzt zusätzlich etwa 68 Milliarden verbrennen.

14:58 von McWade

"Auch die aktuelle Regierung wird keine Verbesserung der GR Lage erzielen......
Und das ist ausschließlich ihrem eig Unvermögen geschuldet !"
Zitat
Da muss ich Ihnen zustimmen.

Was mich besonders ärgert, oder ich hab mich nicht genügend informiert, dass die "Linken" sich anscheinend nicht ordentlich bemühen, an die Schwarzgelder und Steuerhinterzieher zu gehen. Das hätte schon bei Regierungsantritt geschehen müssen.
Von Juncker/Schäuble etc. war das kein Wunder, bei Tsipras aber doch mehr als verwunderlich. Da könnte man fast zu einem Verschwörungstheoretiker werden.

Kennt jemand den realen Grund?

@leider geil, 15:49 Uhr

"Das ist eben so an einem freien Markt und eine Börse ist ein freier Markt."

Generell kommt die Börse dem aus Volkswirtschafts-Vorlesungen oder -Unterrichten bekannten freien Markt am nächsten. Es ist aber noch kein freier Markt, da es z.B. Eintrittshemmnisse auf der einen Seite und Informationsdefizite auf der anderen Seite gibt.

Und dann dürfen Sie auch nicht vergessen, dass die Athener Börse momentan noch viel weiter von Ihrer Behauptung des freien Marktes entfernt ist. Wie die Tagesschau vor einigen Tagen berichtet hat, aber heute im Artikel wieder vergessen hat: Griechen können momentan nur Aktien kaufen, wenn sie dafür entweder Bargeld auf den Tisch legen, oder ausländisches Geld verwenden. Es gibt also ein riesiges Kaufhemmnis, aber kein Verkaufshemmnis.

Man stellt den Kurseinbruch aber lieber als "fehlendes Vertrauen" und als die griechische "Einschätzung der Lage" hin, statt zu analysieren.

Neuwahlen und neue Regierung sind nötig

Solange es keine Neuwahlen und eine neue vertrauenswürdige Regierung gibt mit denen man Nägel mit Köpfen machen kann, wird die Börse und die Wirtschaft in Griechenland nicht laufen. Tsipras ist ein Lame Duck, Vereinbarungen sind mit ihm sinnlos. a) Sie werden sowieso nicht eingehalten. b) in den nächsten 2 Monaten wird es eine andere Regierung geben. c) In den nächsten 2 Monaten werden wir noch das altbekannte Chaos haben.

Dies hat nichts mit Minister Schäuble zu tun, obwohl er 100 % Recht hat, sondern mit der Wirtschaft, die kein Geld in Griechenland verlieren möchte.

19Ikarus43

Die Börse bedeutet für vile Griechen persönliche Einbusen in einer schweren Zeit.
Sie Herr Ikarus habe ich vor vielen Wochen einmal geschrieben, aufpassen, es geht ihnen sonst wie ihrem Namensvorgänger, sie fliegen zu sehr an die Sonne und verbrennen.
Inzwischen hat sich das bewahrheitet.
Die griechische Regierung ist wie ein Kapitän, der mit eigener Hand Löcher in sein Schiff reißt.

14:08 von 19ikarus43

"Griechenland im Sommerschlussverkauf."

Kein Wunder, dass die Anleger das Weite suchen bei der Politik der griechischen "Regierung".

"dann die MWST um knallharte 10% erhöht."

Knallhart? Die letzte Steigerung der MwST in Deutschland war eine Steigerung um 18,75%.

Dagegen sind 10% Jammern auf hohem Niveau...

@Economist70, 15:39 Uhr

"Griechenland ist gescheitert weil es dem Land an wirtschaftlichs-liberaler Einstellung fehlt."

Naja, darüber kann man streiten. Ich kann auch behaupten, dass die USA und Europa 2008 WEGEN ihrer wirtschaftlich-liberalen Einstellung gescheitert sind (Deregulierung der Banken führte zu einem Hin- und Herverkaufen von CDS, die als risikolos eingestuft wurden, obwohl sie es nicht waren).

Und diese Länder haben sich in der Krise witzigerweise quasi-kommunistischer Methoden bedient, um den weiteren Zusammenbruch ihres Wirtschaftssystems zu verhindern (Rettung "systemrelevanter" Banken durch Verstaatlichung (!), Sozialisierung von privaten Schulden durch Übertragung auf die Allgemeinheit).

Man darf nicht nur die eine Seite verteufeln, ohne die Fehler der Gegenseite im Auge zu behalten.

m 16:29 von LLogik 67

Die griechische Regierung ist wie ein Kapitän, der mit eigener Hand Löcher in sein Schiff reißt.
Die Löcher im Schiff,hat wer gemacht?
Warum ignorieren Sie das ständig?
Warum befassen Sie sich nicht endlich mal mit der Realität?

@NH278, 16:31 Uhr

"Knallhart? Die letzte Steigerung der MwST in Deutschland war eine Steigerung um 18,75%."

Habe ich da was verpasst? In Griechenland wurde die MwSt für viele Produkte von 13% auf 23% Prozent erhöht. Es sind also 10% Erhöhung auf den Warenpreis bezogen, und nicht auf den vorherigen Mehrwertsteuersatz. Und den Höchststeuersatz zahlt man auch für Lebensmittel!

In Deutschland wurde die MwSt von 16% auf 19% erhöht, wobei man hier im Gegensatz zu Griechenland auf Lebensmittel nur 7% MwSt bezahlt.

"Dagegen sind 10% Jammern auf hohem Niveau..."

Ach ja? Oder derjenige, der anderen ein Jammern auf hohem Niveau vorwirft, hat sich nicht richtig informiert und Äpfel mit Birnen verglichen?

Von @19ikarus43 Das mit den Schnäppchen...

Erst die Flughäfen zum Schnäppchenpreis, dann die MWST um knallharte 10% erhöht.Griechenland auf dem Weg des erneuten Scheiterns und des Grexit.
Unsere neoliberalen Vordenker wird es freuen.
#
#
Das mit den Schnäppchen meinen sie doch nicht Ernst?
Ich denke, dass sich die Schnäppchenjäger mit Griechenland etwas zurück halten werden, um es gelinde aus zu drücken.
Wer in dieser Situation Geld in Griechenland investiert dem kann nicht mehr geholfen werden.
Das machen ja nicht mal die Linken!
Wie viel haben sie denn investiert?

16:51 von Berni 1

Das mit den Schnäppchen meinen sie doch nicht Ernst?
Ich meine es ernst. Wer sich die profitablen Flughäfen ,dank auch der Gunst der Stunde, sich aneignet,
die unrentablen liegen lässt,ist ein Schnäppchenjäger.
Schnäppchenjäger ist da ein sehr sehr konzilanter Ausdruck.

@nur_mal_so

"***Aktien werden immer zu dem Preis gehandelt, den sie wirklich wert sind. ***
Wovon träumen sie denn?
Sie haben noch nicht gemerkt, was an unseren Finanzmärkten passiert, oder?"

Wieso träumen? Die Aussage ist völlig richtig. Eine Sache ist nur soviel wert, wie Ihnen ein Käufer dafür bezahlt. Das gilt für Aktien genauso wie für alles andere.

16:53 von 19ikarus43

"Ich habe geschrieben um! 10% erhöht.
Wie kommen Sie die Steigerung von 18,75%?? in Deutschland.
Es waren 3%."

Weil bei einer Steuer von 16 Prozentpunkten eine Erhöhung um 3 Prozentpunkte eine Erhöhung von 18,75% darstellt.

Eine "Erhöhung um 10%" hat es in Griechenland eben nicht gegeben, da lediglich für einige Produkte und Dienstleistungen die Anwendung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes weggestrichen wurde. Für viele Produkte und Dienstleistungen, nämlich alles, was vorher bei 23% war, hat sich schlicht gar nichts geändert, ebensowenig für frische, unbearbeitete Lebensmittel.

Ansonsten gebe ich Ihnen Recht, denken ist nicht schwer.

Folgen

Nun ist die Börse zusammen gebrochen. Das Geld ist aber nicht verschwunden, es haben die, welche short waren.
Short waren die wiederum, die genau wußten was diese Regierung in bestimmten Situationen macht.
Ein Schelm wer böses denkt.
Dann möchte ich noch mit dem Unsinn aufräumen, man darf nicht sparen, sonst funktioniert die Wirtschaft nicht.
Griechenland hat mindestens 15 Jahre nicht gespart. Der Erfolg, die Wirtschaft funktionierte nicht.
Das anschließende Sparen verschlimmerte die Situation natürlich.
Nur, wer auf Pump lebt, wird irgend wann pleite sein und bettelarm werden.
Die Griechen hatten sich jahrelang dazu entschlossen, bettelarm zu werden. Nun sind sie es und wollen die Schuld an die Anderen weiter geben.
Selber an die Nase fassen, mehr kann man dazu nicht sagen.
Das ist ganz grob die griechische Situation.

@von atzen

"Ich kann auch behaupten, dass die USA und Europa 2008 WEGEN ihrer wirtschaftlich-liberalen Einstellung gescheitert sind "

Sie können ALLES behaupten, ist schließlich ein freies Land hier, aber mit meiner Behauptung liege ich vermutlich näher an der Realität: ICH behaupte, dass USA und Europa gar nicht gescheitert sind...

16:40 von atzen

"Ich kann auch behaupten, dass die USA und Europa 2008 WEGEN ihrer wirtschaftlich-liberalen Einstellung gescheitert sind"

Wieso wollen Sie sowas behaupten können?

Weder die USA noch Europa sind "gescheitert", da diese die Krise im Großen und Ganzen überstanden haben, Deutschland z.B. geht es wirtschaftlich gesehen besser als je zuvor.

"Rettung "systemrelevanter" Banken durch Verstaatlichung (!)"

In Deutschland wurde 1 (in Worten EINE) Bank verstaatlicht. Und diese (zumindest Teile dieser Bank) sind wieder an der Börse und werden wieder privatisiert. Pinkanterweise waren die meisten Banken, die Probleme hatten, bereits im Besitz der öffentlichen Hand (Landesbanken). Da sieht man, was rauskommt, wenn der Staat meint, wirtschaften zu können.

16:07 von nur_mal_so

@leider geil

***Aktien werden immer zu dem Preis gehandelt, den sie wirklich wert sind. ***
Wovon träumen sie denn?
Sie haben noch nicht gemerkt, was an unseren Finanzmärkten passiert, oder?
////
*
*
Weshalb konnte die Infenionaktie am Ausgabetag den Wert verdoppeln?
*
Zum einfacheren Verstehen:
*
1. War Siemens bekloppt und hat zum halbem Wert angeboten?
*
2. Oder war der arme, immer betrogene Anleger bekloppt, der an 1. glaubte!
*
Nach jedem zu weissen Absturz, gibt es nur noch Schwarz und der Fall geht unter den Ausgabekurs.
*
Nach 14 Tagen werden auch die meisten griechischen Aktien wieder um 5-10 % höher gehandelt! (Zuschlagen!)
*
Über Jahre an der Telekomaktie zu beobachten. Der Ausgabekurs ist der einzig rechnerisch erstellte, teilweise sogar wie dort bei Grundstücksbeurteilung, etwas geschönt.
*
Alles andere zeigt nur Glauben!

um 15:48 von LLogik 67

"Die armen Griechen ließen sich von Tsipras in die Börse locken."
Meine Logik sagt mir, dass Arme - auch in Griechenland - kein Geld für Börsengeschäfte übrig haben. Eingentlich per definitionem.

@von atzen

"Habe ich da was verpasst? In Griechenland wurde die MwSt für viele Produkte von 13% auf 23% Prozent erhöht. Es sind also 10% Erhöhung auf den Warenpreis bezogen, und nicht auf den vorherigen Mehrwertsteuersatz. Und den Höchststeuersatz zahlt man auch für Lebensmittel!

In Deutschland wurde die MwSt von 16% auf 19% erhöht, wobei man hier im Gegensatz zu Griechenland auf Lebensmittel nur 7% MwSt bezahlt.
"

Ja, evtl. früher im Matheunterricht?

Immerhin drücken Sie sich im Gegensatz zu anderen korrekt aus, den eine Erhöhung "von 16% auf 19%" (um 3 Prozentpunkte) ist eine Erhöhung um 18,75%, nämlich 3/16...

In Griechenland wurde von 13% auf 23% erhöht, das ist mitnichten eine Erhöhung um 10%, sondern um 76,92%.

@NH278 16:31: Rechnen auf niedrigem Niveau

Sie: Die letzte Steigerung der MwST in Deutschland war eine Steigerung um 18,75%.

Dagegen sind 10% Jammern auf hohem Niveau..."

Die 10% in GRE sind nominal von 13 auf 23% also um +76% gestiegen.

Sie stellen unvergleichbar die deutschen 3% Nominale als 16 auf 19% = 18,75% dagegen.

Also doch Jammern:
1. Über solche (warum=) irreführende Berechnungen und
2. ansonsten auf griechischem Rentnerniveau von 659 €, der noch seine Sozialhilfenichtempfänger durchfüttert von 420 € die Woche in der Bank max., die er nicht jede Woche hat.

Im Übrigen, da Sie gerne rechnen , sollen damit 0,8 Mia mehr eingenommen werden. Kommt etwa hin. Nur fällt dafür netto die mittlere Kaufkraft für diese Waren (Lebensmittel und DL) von 60 auf 40 €. Pro Monat. (Vgl.: DE H4 124 €)

17:47 von Skywalker

@von atzen
"Habe ich da was verpasst? In Griechenland wurde die MwSt für viele Produkte von 13% auf 23% Prozent erhöht. Es sind also 10% Erhöhung auf den Warenpreis bezogen, und nicht auf den vorherigen Mehrwertsteuersatz. Und den Höchststeuersatz zahlt man auch für Lebensmittel!
...... "
Ja, evtl. früher im Matheunterricht?
Immerhin drücken Sie sich im Gegensatz zu anderen korrekt aus, den eine Erhöhung "von 16% auf 19%" (um 3 Prozentpunkte) ist eine Erhöhung um 18,75%, nämlich 3/16...
In Griechenland wurde von 13% auf 23% erhöht, das ist mitnichten eine Erhöhung um 10%, sondern um 76,92%.
///
*
*
Ich bin zwar vor Pisa aus dem Schulwesen gekommen!
*
Ihre Mathematik sagt also früher waren € 100,-- + 13% = 113,--
*
Jetzt hat sich das um 76,92 % um € 86,92 auf € 199,92 verbessert?
*
Wenn Griechenland das auch so sieht, brauchen die keine Hilfe mehr!

@pnyx

Das Phänomen, Leute gehen an die Börse obwohl sie nichts davon verstehen, kennen wir.
Tsipras hat getönt, die Einigung ist nahe, nur noch 500 Millionen trennen uns.
Dann bricht er ab und eine Woche später akzeptiert er Verschlechterungen.
Das nenne ich die Menschen in die Börse gelockt.
In Griechenland sind etwa 40 Milliarden unter dem Kopfkissen.
Da dachten die Leute, bei dieser guten Regierung kaufen wir uns doch mal Aktien. Die Einigung kommt.
Pustekuchen, die welche das getan haben, denen fehlt jetzt ein Viertel.
Tsipras fehlt dieses Viertel nicht. Er wußte und er war short.
Keine Beschönigungen.
Dieser Mann ist für viel Leid verantwortlich.

@Berni 1, 16:51 Uhr

"Das mit den Schnäppchen meinen sie doch nicht Ernst?
Ich denke, dass sich die Schnäppchenjäger mit Griechenland etwas zurück halten werden, um es gelinde aus zu drücken.
Wer in dieser Situation Geld in Griechenland investiert dem kann nicht mehr geholfen werden."

Vielleicht ist es angebracht, dass Sie sich erst mal informieren?

Es gibt definitv einige Schnäppchen am griechischen Aktienmarkt. Nicht umsonst empfehlen mehrere Analysten seit Monaten einige griechische Unternehmen. Und auch abseits von diesen Empfehlungen gibt es weitere gut aufgestellte, hochrentable und aktuell sehr günstige Unternehmen in Griechenland.

Manchmal ist es besser die Scheuklappen abzusetzen, die eigenen Vorurteile abzulegen und sich zu informieren.

@Skywalker, 17:37 Uhr

"Sie können ALLES behaupten, ist schließlich ein freies Land hier, aber mit meiner Behauptung liege ich vermutlich näher an der Realität: ICH behaupte, dass USA und Europa gar nicht gescheitert sind..."

Sehen Sie, damit haben Sie belegt, dass die Aussage von Economist70 um 15:39 Uhr nicht korrekt ist, zumindest aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht belegbar ist. Denn man kennt die Zukunft noch nicht.

Genauso wie es Europa und den USA 2008 - 2010 ziemlich schlecht ging, diese Länder aber (laut Ihrer Aussage) nicht gescheitert waren, und sich anschließend wieder erholt haben, befindet sich Griechenland (immer noch) in einer schwierigen Situation, aber ist nicht zwangsläufig gescheitert. Ob es gescheitert ist, wird man erst in einigen Jahren besser beurteilen können.

Die Frage, warum etwas gescheitert ist (Economist70 behauptete ja, es sei wegen fehlender "wirtschaftlichs-liberaler Einstellung"), ist auch recht schwierig zu beantworten.

War es GR, oder war es die Troika?

ja 61% haben sich eben anders entschieden

nun haben Sie den Salat.Wir in Europa sind für die nur gut wenn wir die Kohle rüber schieben.Als was anderes sehen die Griechen Europa nicht.Leider haben einige wenige Griechen ihr eigenes Volk in den Abgrund gerissen und der "kleine Mann" darf es alles aus baden. Die Griechische Regierung unternimmt so gut wie nichts gegen die Steueründer und viele Mißstände im Steuersystem.Leider gab es auch Fälle vom "kleinen Mann",wo einfach Rente bezogen wurde von Verstorbenen.Und das 10.000Fach.
Ergo: das ganze System hat solche Schwachpunkte,so das ein Bankrot eines Staates durch die eigene Fehler verursacht wurde.Nicht Europa un nicht die BRD

@NH278, 17:39 Uhr

"Weder die USA noch Europa sind "gescheitert", da diese die Krise im Großen und Ganzen überstanden haben, ..."

Naja, auch dazu gibt es unterschiedliche Ansichten. George Soros soll angeblich wieder eine Wette über mehrere Mrd. Dollar auf einen erheblichen Crash am US-Aktienmarkt platziert haben. Warum tut er das, wenn doch alles "im Großen und Ganzen" überstanden sei?
Und warum wird so intensiv über den "richtigen" Zeitpunkt der Leitzinserhöhung in den USA und die daraus folgenden Befürchtungen des Abwürgens der US-Wirtschaft geredet, wenn man doch alles überstanden habe?
Und warum pumpt die EZB monatlich viele Mrd. Euro in den europäischen Markt, wenn man doch alles "im Großen und Ganzen überstanden" habe?

"Deutschland z.B. geht es wirtschaftlich gesehen besser als je zuvor."

Verschweigen Sie doch aber bitte nicht, WEM es tatsächlich besser geht? Und wem es schlechter geht...

Und woran messen Sie "wirtschaftlich gesehen besser"?

17.49 vanPaten Rechenarten

Rechnen Sie nun deutsch oder griechisch Herr van Paten, oder gar durcheinander ?

17:34 von LLogik 67

Das ist ganz grob die griechische Situation.
Die Feinheiten haben sie mal wieder weggelassen.
Pikanterweise lassen Sie immer aus, wer da über die Stränge geschlagen hat. Davon erfährt man bei Ihnen nie was.
Nur wenn sie sich an Tsipras, Varoufakis ,Syriza,sozialistische Regierung reiben können, die die Karre nicht in den Dreck gefahren haben,laufen Sie zur jedesmal Höchstform auf.

All ihr Sachverständigen...

all ihr Analysten, all ihr Rechthaber, all ihr Glaskugelleser.....vergesst es, GR ist Pleite, sowas von Pleite..da helfen alle Voodo-Zaubereien der vereinigten, globalisierten Gesundbeter nichts mehr...GR IST PLEITE, was muss noch passieren, dass die Welt das einsieht?

17:49 von vanPaten

“irreführenden Berechnungen“ sind allerdings inhaltlich stimmig.

Irreführend ist das Verbreiten falscher Zahlen, zumal die Erhöhung nur einige Dienstleistungen und Waren betrifft. Rechnerisch käme pro Kopf eine Mehrbelastung von 80 € im Jahr raus, und dA nur, wenn kein einziger Tourist mehr käme. Die allerdings tragen die Hauptlast dieser Erhöhung, denn sie übernachten in Hotels und besuchen die Gastronomie.

Also doch jammern auf hohem Niveau.

19:27 von atzen

“Warum tut er das, wenn doch alles "im Großen und Ganzen" überstanden sei?“

Fragen sie ihn, nicht mich. Warum investieren Millionen von Anlegern in die USA und EU, wenn diese gescheitert sind?

“Verschweigen Sie doch aber bitte nicht, WEM es tatsächlich besser geht? Und wem es schlechter geht...“

Also MIR geht's besser, Millionen ehemaliger Arbeitsloser auch und Umfragen und Wahlergebnissen zufolge sieht das die breite Mehrheit der Bevölkerung auch so.

19:32 von 19ikarus43

“Nur wenn sie sich an Tsipras, Varoufakis ,Syriza,sozialistische Regierung reiben können, die die Karre nicht in den Dreck gefahren haben,laufen Sie zur jedesmal Höchstform auf.“

Also den heutigen Börsenabsturz, der morgen sicher weitergeht, darf man getrost Tsipras und Varoufakis anlasten, ebenso das weggebrochene Wachstum, den Reformstau und das Chaos des letzten Halbjahres.

@friedrich peter... Nein

nur nachvollziehbar. Werten darf jeder selbst. Nur: Die Schuldenproblematik ist älter als der Euro und hat viele Väter.

@NH278, 20:03 Uhr

"Also den heutigen Börsenabsturz, der morgen sicher weitergeht, darf man getrost Tsipras und Varoufakis anlasten, ebenso das weggebrochene Wachstum, den Reformstau und das Chaos des letzten Halbjahres."

Ob der Börsenabsturz morgen weiter geht, werden wir morgen sehen. Es spricht ein wichtiger Fakten dagegen: Der Tiefpunkt war direkt nach Handelsstart erreicht. Danach ging es aufwärts.

Noch dazu wird übersehen, dass mit Stichtag von heute einige Aktien ex Dividende gehandelt wurden. Von ihrem eigentlichen Aktienkurs wurde also die Dividende abgezogen, so dass ein fiktiver Kursverlust in Höhe der Dividende entstand.

Das weggebrochene Wachstum Tsipras und Varoufakis anzulasten, ist schon witzig. Denn das Wachstum war laut EuroStat schon weg, da waren die beiden noch gar nicht an der Macht :)

Und das Chaos hat nicht nur die griechische Seite verursacht. Beide Seiten haben einen großen Beitrag dazu geleistet.

@NH278 19:43: Nicht stimmig

Ich denke ich hatte Ihre rechnerische Fehlleistung zur Untermauerung des ebenso falschen Vorwurfs, die Griechen jammerten nur auf hohem Niveau, da Merkels und der sPD gebrochenes Wahlversprechen zu unvergleichlichen Zeiten uns höhere Kosten mit 19% als den viel ärmeren Griechen mit 77% MwSt-Erhöhung auferlegt hätte, ausreichend nachvollziehbar widerlegt.

Ihre Gegenargumentation, wenn man das so nennen könnte, ist haltlos und nicht der Rede wert, denn sie bestätigt Ihre Falschbehauptung keinesfalls und widerlegt meine nicht.

Sie suchen wohl eher nur ein ablenkendes Trampolin für weitere Pauschalangriffe gegen die Griechen ohne Ihre erwiesene Fehlleistung zu korrigieren. Dumm gelaufen.

@16:25 von atzen

Wenn es 10 mal mehr Verkäufer als Käufer gibt (ARD Börsenbericht von heute), dann ist das nicht nur den Eintrittshemmnissen geschuldet.
Der Markt wird von institutionellen Anlegern bestimmt, die diese Eintrittshemmnisse nicht haben.
Hier ist ein Verkaufsdruck entstanden, bei dem sich jeder rettet der kann. Die Griechen lösen ihre Anlagen aus und die ausländischen Investoren ergreifen die Flucht. Der Markt holt jetzt nach, was er in den letzten Wochen nicht tun konnte - sonst wären die Verluste über diesen Zeitraum kontinuierlich entstanden.

@rdws177, 19:27 Uhr

"Wir in Europa sind für die nur gut wenn wir die Kohle rüber schieben."

Ein Vorurteil, das sich definitiv nicht auf die Mehrheit der Griechen die ich kenne übertragen lässt. Und ich denke, auch nicht auf den Rest der Griechen.

"Ergo: das ganze System hat solche Schwachpunkte,so das ein Bankrot eines Staates durch die eigene Fehler verursacht wurde.Nicht Europa un nicht die BRD"

Naja, die Rechtschreibung in Ihrem Beitrag ist leider nicht die Beste. Und Ihren Standpunkt zweifle ich auch an. Ja, Griechenland hatte und hat große strukturelle Probleme. Ja, Griechenland hatte auch schon vor 2008 einen großen Schuldenberg. Aber auch: Ja, die Troika hat die Situation mit ihren einseitigen Maßnahmen noch verstärkt.

Ich empfehle z.B. Jefffrey Sachs' Beitrag über Deutschlands Griechenland-Politik vom 18.07.2015 in der Süddeutschen Zeitung.

@NH278, 19:58 Uhr

"Fragen sie ihn, nicht mich. Warum investieren Millionen von Anlegern in die USA und EU, wenn diese gescheitert sind?"

Vielleicht ist ihre Frage die Antwort auf die erste Frage in meinem Beitrag von 19:27 Uhr ...

Bevor ich das erkläre: ich denke nicht, dass die USA und die EU gescheitert sind, jedenfalls noch nicht. Meine Behauptung von 16:40 Uhr war hypothetisch, um darauf hinzuweisen, dass man nicht nur in der anderen Seite Fehler suchen darf.

Jetzt zur Erklärung: Wie schon vorher geschrieben, ist der rational agierende Marktteilnehmer viel seltener als man gemeinhin annimmt. Wenn es also zu steigenden Kursen kommt, weil immer mehr Anleger optimistischer werden und wieder investieren, kann dies weitere Anleger anlocken, die kaufen, weil die Kurse steigen. Ob für den Kursanstieg rationale Gründe vorhanden sind, ist oft nebensächlich. Getreu dem Motto "the trend is your friend". Und das kann zur Blase führen.

Soros nutzt also vielleicht diese irrationale Verhalten aus.

19:16 von atzen

"befindet sich Griechenland (immer noch) in einer schwierigen Situation, aber ist nicht zwangsläufig gescheitert."

Wann ist ein Land gescheitert? Das kann jeder definieren, wie er möchte.

Aus meiner Sicht ist Griechenland bereits seit langem gescheitert. Ein Land, dessen Regierung sich nicht am Markt refinanzieren kann und das deshalb auf die Unterstützung anderer Länder angewiesen ist, ist de facto gescheitert.

@19:32 von 19ikarus43

"Pikanterweise lassen Sie immer aus, wer da über die Stränge geschlagen hat."

Es ist auch völlig egal, wo das ganze Geld hingeflossen ist, denn wir werden es weder von denjenigen zurückerhalten, die Bestechungsgelder kassiert haben, noch von den griechischen Beamten, die es als Gehalt auf ihrem Konto wiedergefunden haben.

Wichtig ist doch, dass Griechenland mal nach vorne schaut, den Beamtenapparat abbaut und die Korruption bekämpft. Da hat Tsipras bisher auch nicht geglänzt, ganz im Gegenteil. Das Traurige ist, dass es anscheinend keine politische Kraft im Land gibt, die bereit ist, die Herausforderungen anzugehen.

@NH278, 19:58 Uhr

"Also MIR geht's besser, Millionen ehemaliger Arbeitsloser auch und Umfragen und Wahlergebnissen zufolge sieht das die breite Mehrheit der Bevölkerung auch so."

Ich freue mich ehrlich für Sie, dass es Ihnen jetzt besser geht. Aber bedenken Sie eins: nach Ihrer Schilderung geht es eigentlich allen besser. Sie führen niemand auf, dem es schlechter geht. Kann das sein?

Denn dann wundere ich mich, woher z.B. Oxfam die Zahlen hat, dass der Anteil der Bevölkerung, die kein Vermögen bzw. sogar Schulden haben, immer weiter steigt und mittlerweile bei nahezu 50% liegt.

Ich finde die Vorstellung erschreckend, dass 50% der Bevölkerung nicht genug verdient, um sich etwas fürs Alter anzusparen. Und ich finde es erschreckend, dass dies bedeutet, dass die Realeinkommen für viele gesunken sein müssen.

Trotzdem verlangen wir genau das von Griechenland, während hier wie dort eine kleine Gruppe Vermögender verschont wird.

@von vanpaten

Wer hat denn die Regierungen GR bisher gewählt? Das war doch wohl das griechische Volk, oder? Und jetzt sollen andere dafür verantwortlich sein?
Ich verstehe das alles nicht mehr... Wir wollen das so und wenn es schief geht, sind andere daran schuld...

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