DeutschlandTrend: Mehrheit für Einwanderungsgesetz

30. Juli 2015 - 22:24 Uhr

Brauchen wir ein Einwanderungsgesetz? Und was soll mit dem Geld passieren, das nun nicht mehr als Betreuungsgeld gezahlt wird? Zwei innenpolitische Fragen, auf die der DeutschlandTrend eine ziemlich klare Antwort gibt. Interessant auch die Sonntagsfrage - gerade für Union und FDP.

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Kommentare

Sondern wären die Motive dafür, konkret endlich eine einheitliche Regelung, heimlicher Wunsch nach Verschärfung und damit weniger Einwanderer oder Menschenfreundlichkeit und Durchsetzung einer angemessenen "Willkommenskultur"?
Damit könnte manndann wirklich sagen, wiecdie Deutschen in dieser Sache ticken. Aber ich fürchte, das Ergebnis dieser Umfrage würde wenig erfreulich werden.

Eine demokratische Meinungsbildung von unten ist absolut ausgeschlossen. Zwar bilden sich zu allen wichtigen Fragen die verschiedenartigsten Meinungen innerhalb der Bevölkerung. Aber diese Meinungen des Mannes auf der Straße sind fast immer gegen die offizielle Meinung, die von oben dekretiert wird, gerichtet. In der Presse, im Rundfunk und Fernsehen wird diese offizielle Meinung zwar unaufhörlich und unisono verkündet, aber trotzdem gelingt es nicht, die Ansichten und das Denken der Volksmassen mit Hilfe dieses staatlichen Informationsmonopols zu manipulieren.
Robert Havemann über die DDR Diktatur

... und die Manipulation nimmt kein Ende.

Es liegt schon fast eine Sensation in der Luft!
Trotz monatelangen Beschusses und der vielen Häme ("Herdprämie") in fast allen Medien sind 40 % Zustimmung zum Betreuungsgeld sehr überzeugend.

Diese Zustimmung wäre in der Praxis entgegen der öffentlichen Diskreditierung auch weiter angestiegen: Zuletzt haben über 400.000 junge Eltern im Jahr das Betreuungsgeld gewählt. Die Wirklichkeit zählt und nicht das Bild, das medial verbreitet wird!

Diese unfrage ist zu 100 procent falsch, ist es nicht hochst intresant alle diese umfragen betreff EU oder EURO oder EINWANDERUNG sind falsch die merheit mochte kein neues EINWANDERUNGSGESETZ

Es ist doch klar, dass Menschen allgemein nach einem besseren Leben streben. Aber was soll der Sinn sein, Menschen aufzunehmen, weil ihre Heimatregion nicht soviel Wohlstand bietet? Die Welt ist nun mal nicht homogen, man sollte zwar versuchen den Wohlstand möglichst zu allen zu bringen, aber die Aufnahme als Flüchtling oder schlicht illegale Grenzübertritte zu dulden ist höchst problematisch.

Verstehe ich die Frage richtig - die Befragten sollen *bundesweit* beurteilen, wie die CSU in Bayern regiert? Das dürfte sich wohl in den wenigsten Fällen auf eigene Wahrnehmung stützen, sondern meistens auf die Berichterstattung.

Dürfen dann wenigstens die Bürger in Bayern auch eine Einschätzung dazu abgeben, was sie von der Landesregierung in NRW und Bayern halten?

nach der Zustimmung für ein Einwanderungsgesetz ist ziemlich sinnfrei. Denn ein Einwanderungsgesetz ist nur so gut, wie das, was drinsteht. Und da darf man bei der gegenwärtigen Koalition, die sich in wichtigen Fragen aus Bayern majorisieren läßt, nicht all zu viel erwarten.

Ein Einwanderungsgesetz hat für die Wirtschaft durchaus Sinn! Aber die Probleme in den Herkunftsländern werden dadurch nicht beseitigt, im Gegenteil, sogar vergrößert. Denn ein "Brain- Drain" zugunsten Deutschlands wird die Herkunftsländer im Chaos belassen und es verstärken. Somit wird auch die Zahl der Flüchtlinge stabil bleiben oder steigen... Die Probleme können nur vor Ort gelöst werden.

Das Betreuungsgeld sollte natürlich in den Ausbau von KiTas wandern, was aber auch nur augenscheinlich die beste und nahe liegenste Lösung ist. Warum wir KiTas brauchen, muss kritisch hinterfragt werden.

Sonntagsfrage: Die Wahl zwischen Pest und Cholera ist entschieden. Die "gelbe Gefahr" ist zurück. Einen Vorteil hat es: Frau Sabine Leutheusser- Schnarrenberger (Schnarri) würde darum kämpfen, dass die Vorratsdatenspeicherung wieder rückgängig gemacht wird. Falls man Kompetenz wieder in die Regierung lässt.

Ein Einwanderungsgesetz wäre schon gut. Natürlich nicht nur für solche die über 45000 Euro im Jahr verdienen oder bekommen. Sondern auch für solche die normalen Lohn bekommen. Und für Auszubildende die arbeitswillig sind. Dafür könnte man auch das Grundgesetz ändern und denen die Ihren Pass verloren haben und vergessen haben wie sie heißen kein 7 jähriges Asylverfahren bezahlen. Denn da fühlt sich auch der Gutmütigste an der Nase herum geführt!

@ sandrawolfgang694 um 22:58
"Diese unfrage ist zu 100 procent falsch"

Die Umfrage ist nicht falsch, die Deutschen sind nur anderer Meinung, als Sie.

Dass das Betreuungsgeld auch hier durchfällt, war nach der breiten Diskussion in den vergangenen Tagen und Wochen zu erwarten. Das CSU-Steckenpferd Herdprämie ist gescheitert.

@Karlmaria

Deutschland braucht eine Zuwanderung wie vergleichsweise die USA, Australien oder Singapur. Qualifizierte Menschen oder Investoren aber keine Armutseinwanderung. Dies ist kontraproduktiv für die wirklich Ärmsten in den Herkunftsländern und letztendlich für die gesellschaftliche Stabilität und sozialen Frieden in Europa.

Der Stimmenanteil der AfD geht zurück und dürfte sich in naher Zukunft halbieren, nachdem sich die Partei in zwei Parteien, eine deutschnationale Rest-AfD und eine neoliberale ALFA, gespalten hat.

Zitat:
"Trotz monatelangen Beschusses und der vielen Häme ("Herdprämie") in fast allen Medien sind 40 % Zustimmung zum Betreuungsgeld sehr überzeugend."

40% sind die Minderheit und in einer Demokratie richtet man sich aber nach der Mehrheit.

Zitat:
"Zuletzt haben über 400.000 junge Eltern im Jahr das Betreuungsgeld gewählt."

Und wieviele "junge Eltern" haben direkt betreut, oder waren es Opa und Oma, weil die jungen Eltern beide sehr gut verdienen und so ein Betreungsgeld gerne mitnehmen ? Haben Sie da auch Zahlen ?

Wieso eigentlich?
Befreundete Ingenieure suchen zum Teil jahrelang nach Stellen. So schlimm kann's mit dem Mangel noch nicht sein. Aber die Industrie träumt vermutlich von hochqualifizierten Flüchtlingen, weil sie sie dann mit einem Bruchteil des Gehalts für Deutsche abspeisen kann....

Zuletzt haben über 400.000 junge Eltern im Jahr das Betreuungsgeld gewählt. Die Wirklichkeit zählt und nicht das Bild, das medial verbreitet wird!

Da ich die Realität sehr schätze, hinterfrage ich gern die von anderen Usern als Wirklichkeit hingestellte Situation.
Dass das Betreuungsgeld sinnvoll sein könnte, bestreite ich gar nicht, aber es wurde völlig falsch konzipiert, man könnte auch sagen, dass es integrationsfeindlich angelegt war. Und das gilt sowohl für deutsche, als auch ausländische Familien.
Ich kenne deutsche Mütter, die selbst Kleinkinder vor dem Fernseher "parken", um in Ruhe Hausarbeit machen zu können, oder mit dem Handy zu spielen. Das gibt es bei Migranten auch, aber aus meiner Erfahrung kümmern sich die Mütter intensiver um die Kinder. Leider sprechen sie nicht in Deutsch zu dem Kind. Eine KiTa könnte hier Bildungslücken schließen.

Und dass das Betreuungsgeld auf Hartz IV angerechnet wird, ist nichts anderes als eine Frechheit.

Nunja, die Diskrepanz aus der gefühlten ideologischen Ausrichtung der meisten Kommentatoren hier in der Kommentarfunktion und der obigen Umfrage lässt sich einfacher erklären.

Leute, die hier posten, sind aller Wahrscheinlichkeit nach politisch und intellektuell etwas besser gebildet als die Mehrheit derjenigen, die an der obigen Umfrage teilgenommen haben. Es ist aber auch von Anfang an klar, dass die hiesigen Kommentatoren eben NICHT den gesellschaftlichen Durchschnitt repräsentieren, da eine Aktivität hier mit einem erhöhten politischen Interesse einhergeht, welches aber in der Mehrheit der dt. Bevölkerung nicht mehr vorhanden ist. Die deutsche Gesellschaft ist nahezu völlig entpolitisiert. Und dieses politische MEHR-Interesse der hiesigen Kommentatoren rührt eben aus einer höheren Bildung her. ; )

Die Realität ist nicht die der Parteien der Meinungsfestlegung im Bundestag mit Fraktionszwängen, die Realität ist das Volk auf der Straßen Deutschlands, denke ich.

Interessante Umfrageergebnisse. Insbesondere, dass die SPD einfach nicht mehr auf einen grünen Zweig kommt: 24%!

Als Arbeiterkind & "Traditionalist" schlägt mein Herz eher links & daher eigtl. auch für die SPD. Aber seit Schröder ist diese Partei für mich völlig unwählbar geworden. & mit Gabriel an der Spitze wird sie auch für mich unwählbar bleiben. Dann doch lieber die Linken, wenn die denn nicht soviel Lokalkolorit vor sich hertragen & zu viele Extrempositionen vertreten würde.

Ansonsten bin ich auch ein Befürworter des Betreuungsgeldes, obwohl auch ich die Fehlanreize nicht in Abrede stelle. Mir geht es im Prinzip einfach nur darum, dass Frauen, die zu Gunsten ihres Kindes eine berufl. Karriere aufgeben, gesell. eine viel größere Wertschätzung erfahren sollten, als bisher. Es sind eben nicht alles dumme "Heimchen", denn mit ihrem aufopferungsvollen Einsatz leisten diese für die Gesellschaft unschätzbar Wertvolles. Wenn nicht das Betreuungsgeld, dann muss was anderes her.

... heraus: Wenn ich denn später wissen will, welche Meinungen die Deutschen im August hatten, muss ich also in die Meinungsumfrage für September schauen. Ich nehme mal an, dass dies der Branchenüblichen Vortäuschung von Aktualität entspricht - ich fände es aber weniger verwirrend, wenn man die Meinungsumfrage Ende Juli auch ganz einfach so bezeichnen würde - nämlich als "Meinungsumfrage Ende Juli 2015".

Aber das wäre dann wohl zu einfach und zu durchschaubar, und die "Aktualität" würde wohl darunter leiden.

ist wohl das ergebniss von gabriels kurs der mitte. ich wäre stark für einen straighten linksschwenk und was ein neues einwanderungsgesetz angeht: ja. die einzige partei die da ein schlüssiges konzept vorgelegt hat ist die AfD.

"Für Deutsche ist es ein Drama!" Ich hoffe ihr Demokratie-Verständnis hält es aus das längst nicht alle das so sehen wie sie.

Oder macht das einen zum "Außenstehende(n)"?

Gruß von einen Volksgenossen ;)

1004 Befragte per Telefon.
Das ist dann der Deutschlandtrend ?

Bei etwa 80 Mio Einwohnern sind das wieviel Prozent ?
Gut, rechnen wir Kinder usw. raus. Ich nehm einfach mal die Hälfte, sind dann 40 Mio.

1004 Befragte sind dann in Prozent ?
etwa 0.00251
Daraus wird dann eine Meinung gebildet. Prima.

Gehe ich mal davon aus dass viele gar nicht auf solche Fragen am Telefon antworten, sind solche Berechnungen irreführend.

Fragt die Bürger im Volksentscheid und nicht irgendwelche Statistik-Unternehmen

Nicht gerade überraschend, daß die Mehrheit keine Wirtschaftsmigranten aufnehmen und finanzieren will. Das macht außer Schweden ja auch sonst kein andere Land in Europa

Wer hat teilgenommen , erfolgt die Befragung nach dem Zufallsprinzip oder gibt es der Bevölkerung entsprechende Auswahlkriterien . Wieso wird keine Statistik über die Menschen geführt welche befragt wurden ?

Die AfD hat sich in eine Partei der neuen Bundesländer und in ein Grüppchen Alte Bundesländer geteilt ,welche nicht mehr in den Statistiken auftaucht .

Ob diese hier veröffentlichte Umfrage wirklich repräsentativ ist? Da habe ich so meine Zweifel. Wenn ich mit Leuten von der Straße, mit Arbeitskollegen, Nachbarn usw. zum über "Flüchtlinge" spreche, bekomme ich den Eindruck, dass an der Basis noch der gesunde Menschenverstand waltet, will meinen: Wir nehmen viel zu viele Flüchtlinge auf! Und, um es mit den Worten eines bekannten Fußballers zu sagen: Vor der Umfrage ist nach der Umfrage.

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