Kommentare

Weniger Gewinn ...

Werden jetzt die Manager zur Kasse gebeten?

Manager-Zynismus:

...dann sollte aber angesichts der "äußerst schwierigen Rahmenbedingungen" ein satter Bonus für die Vorstände und "Upper-Manager" drin sein...

Überschrift irreführend

Die Überschrift "Ein Minus von 39 Prozent" ist m.E. nach irreführend. Sie suggeriert einen Konzernverlust. Wer nicht weiter ließt, dem bleibt dieses Gefühl hängen. Ein Gefühl, das mit einem Konzerngewinn von knapp 400 Millionen Euro im ersten Halbjahr nichts zu tun hat.

Mit freundlichen Grüßen,

Johannes Bethcke aus Frankfurt

Nur mäßig berichtenswert...

Die Bahn behauptete ja immer, dass sie über 500 Mio. Verlust durch den Streik gemacht hätte. Das ist jetzt wohl nicht mehr zu halten.
Außerdem stieg der Umsatz. Zudem ist es nicht gerade seriös, nur ein Quartal zu beurteilen, in dem es einen Streik gegeben hat. Denn auf das Gesamtjahr werden die Streiktage wohl nicht so gewichtig ausfallen, zumindest im Vergleich zum Vorjahr, wo es im 3. und 4. Quartal Streiktage gab.

Richtig so

Richtig so!
Für das miese aussitzen dieses Tarifstreits und die Stimmungsmache gegen die GDL bin ich hellauf begeistert das der Saftladen dafür richtig blutet!

Bin ja höchst gespannt wie lange es dauert
"wir müssen Personal einsparen wegen der Einbußen" ...

Gewinn stark eingebrochen.....

um wieviel Prozent hat sich der Bahnvorstand gestern nochmal die Boni erhöht?

Pofallabahn

Macht nichts, liebe Deutsche Bahn, Ihr habt ja jetzt den Pofalla, der erklärt die Krise mit sofortiger Wirkung für beendet. Laßt Euch den Schampus schmecken, grins!

Wen wundert das?

DB musste doch massig Verluste hinnehmen nach diesen massiven Streikwellen der GDL.

Das musste man kommen sehen.
* Die Bahn macht auch den langen Tarifkonflikt mit der GDL dafür verantwortlich*

Woran soll es denn sonst liegen? Aber dafür sind beide Parteien verantwortlich, wobei die Hauptschuld wohl bei der Bahn sitzen bleibt.

Und die Menschen haben realisiert, dass es teilweise für sie günstigere oder flexiblere alternativen gibt.

Und das ist nicht mehr rückgängig zu machen, ausser die erhöhen die Preise bei Flixbus z.B. utopisch.

Ich bin gespannt was sie als nächstes plant...

die Bahn macht den langen Tarifkonflikt verantwortlich ...

... womit sie sich selbst verantwortlich machen dürfte, denn der Konflikt ist aus politischen Gründen unnötig eskaliert worden. Die Forderungen der GDL waren durchaus gerechtfertigt. Das Problem der Bahn ist seit vielen Jahren ihr Management.

...viel schneller und ohne Streiks?

Gewinn eingebrochen, Streik ist Schuld: Vielleicht überdenken die Herren vom Vorstand nun ihre Verhandlungstaktik in Sachen GDL, hätte man das jetzt bestehende Ergebnis im Tarifkonflikt nicht auch viel schneller und ohne Streiks seitens der Gewerkschaft erreichen können?

Weniger Gewinn...

...ist doch ein guter Grund wieder mal die Fahrpreise anzuheben und zu sparen, wo es nur irgendwie möglich ist - außer natürlich bei den Boni für den Vorstand.
Klar auch, dass der Streik als Ausrede für den geringeren Gewinn bestens herhält, Fehlentscheidungen des Managements und Fehlentwicklungen im täglichen Geschäft lassen sich dagegen schwer erklären.

Die Deutsche Bahn hat ihr Image gründlich versaut...

Da muss man nur mal ein paar Punkte nennen:

1. Der unsägliche Streik, der nur von einem starrköpfigen Vorstand so auf die Spitze getrieben wurde. Das erziehlte Ergebnis hätten sie mit der GDL bereits 1 Jahr vorher erzielen können.

2. Eine Personalentscheidung (Pofalla) die bei der bevölkerung als Vetternwirtschaft und Fehlbesetzung angesehen wird.

3. Schlechter Service aufgrund der Halbierung des Personals

4. Ein vollkommen undurchsichtiges Preismodell, dass in weiten Bereichen zudem zu teuer ist.

5. Ausdünnen der Strecken und damit des Angebots.

6. Konkurrenz durch Fernbusse, die zwar ein paar Minuten länger brauchen, bei denen aber der Kaffee 1,- statt 3,- kostet, man immer einen Sitzplatz hat ohne zu reservieren, kostenloses Internet inkl. Auflademöglichkeit und freundliches Personal.

All das trägt zu einen massiven Imageverlust der DB bei. Aber der Vorstand kann sich ja erst mal die Boni erhöhen; aufgrund des harten Jobs in schwieriger Zeit.

**kopfschüttel**

Falsche Interpretation

Nach 3-jähriger Abstinenz bin ich vor wenigen Wochen mit der DB von Amsterdam nach Hamburg gefahren. Ich bin geschockt über den Zustand der Deutschen Züge. An allen Holländischen Bahnhöfen und in den ICs gibt es einen freien unkomplizierten Zugang zum Internet. Beim Umsteigen in Hilversum ist es mit diesem Service vorbei. Die Wagen der DB bieten jede Menge Schmutz, überfüllte Papierkörbe, verdreckte Toiletten. Kein Internetzugang - keine Telefonate möglich. Beim Umsteigen in Osnabrück über 1 Stunde Verspätung des ICE nach HH. Alles in allem katastrophale Zustände. Pofalla ist der richtige Mann, dass alles für beendet zu erklären.

Na, dann aber schnell...

... Fahrpreise um 39% anheben, Löhne um 39% kürzen, oder was einem als neoliberaler Pinsel sonst noch so "einfällt"... es fahren sowieso viel zu viele Menschen mit der Bahn!

schraube ohne ende

Nun werden die Fahrkartenpreise steigen und Personal eingespart damit der Gewinn wieder stimmt..... und dann die Boni erhöht weil der Gewinn gesteigert wurde !

Gewinn der Deutschen Bahn stark eingebrochen.....

Trotzdem werden abgehalfterte Politiker wie Pofalla (NoSpy-Abkommen erfinden,was es nicht gibt) untergebracht.

Dafür dann Städte vom ICE-Verkehr abgekoppeln und manche kleinere Bahnhöfe ohne Personal betreiben.Bezüge der Vorstandsmitglieder 2014 um 64% erhöhen.
So funktionierts.

Pofi wirds schon richten

Gierige Kastengesellschaft. Mehr nicht.

Pofalla wirds auf seine Art richten ...

Die Verluste der Bahn wundern nicht : wer einmal in letzter Zeit Bahn gefahren ist, erlebt ständig unpünktliche Züge, Wagen sind in der falschen Reihenfolge und behinderte Kunden dürfen dann mehre hundert Meter vom einen Ende des ICE zum anderen rennen um ihren reservierten Sitzplatz zu finden, zudem ist das Personal oft unhöflich. Das wird wahrscheinlich noch schlechter, wenn Herr Pofalla den Mitarbeitern beibringt, die Kunden so anzuschnautzen wie einst den Abg. Bosbach ("Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen") oder Guttenberg ("Runmpelkstilzchen") - ich ahne: mit der bahn gehts rapide weiter abwärts unter dieser Führung - dann lieber fliegen oder mit demAuto im Auto im Stau stehen. Praktikum für Pofalla bei der Schweizee bahn, das wäre nun das mindeste.

Ja die Bahn

der sogenannte privatwirtschaftlich geführte Geschäftsbetrieb. Der mit aller Macht seine Gleise verteidigt, dadurch dem Wettbewerb im Nahverkehr das Leben schwer macht, um überhaupt noch Gewinn zu erzielen. Wie wird das erst sein wenn Stuttgart 21 sich in der Kasse niederschlägt. Da kann man dann ja vom Land BW den nötigen Obulus holen, die Fahrpreise erhöhen und so das Bahn fahren attraktiver machen. Derweil gibt es sicherlich noch mehr gut bezahlte Posten für Leute die man in der Politik nicht mehr brauchen kann. Und wenn es dann bei der Bahn auch nicht mehr reicht gibt es ja sicherlich einen goldenen Handschlag.

Die nächste Preiserhöhung kommt pünktlich!

Diese Gewinnorientierung/Maximierung hat ihren Preis, den die Kunden schon längst bezahlen: Schlechter Service, Zugausfälle infolge fehlendem Materials/Personals usw. Privatisierung ist nicht immer ein Vorteil.

Jaja, die GDL ist Schuld

Schön, dass der Artikel so ausführlich auf die Aktionen der GDL herum hackt.

Aber zu diesem Tarifkonflikt gehören immer noch zwei (oder drei?) Parteien. Die Führung der Bahn hat selbst mindestens genau so viel Schuld, wie die GDL.

An die ARD:

Unterlassen Sie solch reißerische Überschrift. Sie ist unseriös und unsachlich und suggeriert, dass die Bahn einen Verlust gemacht hat. Tatsächlich ist aber der Gewinn nur etwas geringer ausgefallen als zuvor.

Fehlinterpretation von Grube

Nach 3-jähriger Abstinenz von der DB bin ich vor ein paar Wochen von Amsterdam nach HH gefahren. Unkomplizierter Internetzugang an den Bahnhöfen und ICs in Holland. Beim Umsteigen in Hilversum ist der Service vorbei. Die Wagen der DB sind verschmutzt, überfüllte Papierkörbe, verdreckte Toiletten. Übler Geruch im reservierten Wagen. Der Teppichboden weist Spuren von Hundekot auf. Kein Internetzugang - keine Telefonverbindung.
Umsteigen in Osnabrück - mehr als 1 Std. Verspätung des ICE nach HH. Der Standard der DB ist katastrophal abgerutscht und das hat nichts mit den Lokführern zu tun. Ich bin sicher Pofalla wird die Krise der Bahn bald für beendet erklären ;-)

Toll!

Was mir daran am besten gefällt: die Vorstände haben sich in Folge des schlechten Jahres 2014 die Boni von 3,42 auf 7,28 Mio Euro erhöht.
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Als ich Kind war, gab´s was auf die Finger, wenn man sich selbst aus der Bonboniere bedient hat. Heute gibt´s dafür noch eine Belohnung. Damit wird auch deutlich, was der Begriff "Virtuelle Welt" bedeutet: eine Welt, die sich nicht mehr an den realen Gegebenheiten und ethischen Regeln orientiert, sondern nur daran, wie sich alles verbal zurechtdrehen lässt. Irgendwann aber kommt die Quittung, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Schweiz je Bürger ein Mehrfaches an Geld für die Bahn ausgibt, als Deutschland.
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Vorschlag zur Güte: Deutsche bekommen einen Gutschein für eine Fahrt mit der chinesischen oder der Bahrainischen Eisenbahn, damit sie mal wieder ein schönes Bahnerlebnis haben.
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Meine Tochter fuhr gerade von Düsseldorf nach Lüneburg: Zug 1 10 min Verspätung, Zug 2 in Hannover 60 Minuten Verspätung. Die Bahn immer ein Abenteuer!

Dann kann Herr Pofalla

ja nun den Verlust (man muss eher sagen, den geringeren Gewinn) als beendet erklären. Darin ist er ja geübt.

Die Bahn ist in den letzten Jahren kaputtgespart worden. Das begann unter Herrn Mehdorn und wird vom aktuellen Vorstand lustig fortgesetzt. Und anstatt in die Infrastruktur, Service und Züge zu investieren, verballert man das Geld lieber in einem unnötigen 6 Millarden Euro teuren Bahnhof. Das Geld hätte man besser in den Streckenausbau gesteckt, z.B. Zürich bis München. Oder die Renovierung vieler Regianlbahnhöfe, die teilweise total verrittet sind.

Aber die Vorstände wollen ja auch noch vor unserer Regierung glänzen und jährlich einen Milliardenbetrag an die Bundesregierung überweisen, den sie vorher rausgepresst hat. Dann lässt man sich medienwirksam loben.

Wenn die Bahn eine schwarze Null schreibt und dafür ihr Angebot und den Service verbessert, so wäre mir das viel lieber als diese Gier nach einer hohen Dividende für den Bund.

@L.-Ludwig:"Die Forderungen der GDL waren durchaus berechtigt."

Diese Behauptung ist völlig unbegründet. Die neun Streiks wegen eines eigenen Tarifvertrages waren unverhältnismäßig und vom Ergebnis her auch ungerechtfertigt. Es ging der GDL lediglich um einen Machtkampf mit der größeren EVG bei der Bahn AG mit erheblicher Schädigung des Betriebsfriedens und des Betriebsergebnisse. Ein Zusatznutzen des Streiks war und ist nicht absehbar, für niemanden.

Zudem war das Tarifeinheitsgesetz absehbar. Angesichts dieser Sachlage und eines unnötigen Schadens von 500 Mio. € und des anhaltenden Kundenverlustes infolge der Streikserie sollte die Bahn prüfen, inwieweit die Spartengewerkschaft GDL schadenersatzpflichtig gemacht werden kann. Es ist nicht nur für die arbeitgebende Bahn, sondern auch für die Öffentlichkeit in keiner Weise akzeptabel, dass eine kleine Spartengewerkschaft ein ganzes Land in Geiselhaft nimmt. Das es auch anders geht, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen beweist die EVG eindrucksvoll.

Na da bin ich ja mal gespannt...

Wie sie Boni zu erklären sind, wenn die GEwinne rückläufig sind...

irrer Kapitalismus

Der Gewinn ist um 39% eingebrochen. Da hab ich aber eine ganz dicke Krokodilsträne im Augenwinkel. Das ist der Wahnsinn im Kapitalismus, es muss immer alles immer schneller wachsen um die Zinsen bedienen zu können.
Solange eine 0 ganz unten steht ist doch alles gut. Alle haben ihren Lohn bekommen, alle Kosten sind gedeckt, man kann weiterleben. Nur den Schmarotzern der Spekulanten reicht das nicht. Aber zu deren Wohl soll auch nicht gearbeitet werden.

Naja

Man kann sich alles zurecht biegen. Aber liegt es nicht eventuell daran, dass die Bahn schlichtweg viel zu teuer und unpünktlich ist ? Vom miesen Service gar nicht zu reden !

Also ich kann nichts

Also ich kann nichts unseriöses an der Überschrift erkennen. Ich setze aber grundsätzlich voraus, daß man die Prozentrechnung einigermaßen beherrscht. Und wenn ich lese " 39 % minus" oder "minus 39%" dann MUSS ich weiterlesen um dies zu verstehen. Und siehe da, direkt im ersten Satz wird erklärt, daß der GEWINN um 39% zum Vorjahreszeitraum eingebrochen ist.
Zum Thema Bahn:
Im Prinzip wurde hier schon alles erwähnt.
-"Hackfressen" Pofallas Wechsel in einen privatwirtschaftlich organisierten Staatsbetrieb in bester Vetternwirtschaftsmanier (Schaffen eines extra Posten im Betrieb nur für ihn), wie es ihn sogar in der DDR Planwirtschaft nicht gegeben hat.
-Weniger Gewinn = mehr Boni für das (Mis-)Management.
-Unpünktlichkeit, mangelnde Sauberkeit, Unfreundlichkeit des Personals
- etc.
Ich möchte hier nur an einen Artikel auf ORF erinnern aus der letzten Woche.
Darin wurde die Reise einer Rollstuhlfahrerin von Wien nach Mainz beschrieben. Ein Armutszeugnis für die DB (auch für die ÖBB)!

Die Führung des Konzerns...

... ist untragbar geworden. Die Verhandlungen in der Streiksituation waren unterirdisch. Die Preise wurden erhöht die Infrastruktur zerfällt allerorts und die Gewinne sinken???

Pofalla sollte zurücktreten.

Erst denken, dann schreiben...

Zunächst mal ist die Formulierung äußerst unglücklich gewählt, weil sie suggeriert, dass die Bahn einen Verlust gemacht hat. Aber das ist Quatsch und somit sind so ziemlich alle Kommentare hier unsinnig.
Die Bahn hat den Umsatz gesteigert und (nach Steuern) immer noch einen Gewinn von 391 Millionen Euro!!! Hallo? Was ist daran so schlecht? Die Stammtischsprüche sind vollkommen unnötig.
Ich hoffe das zusätzliche Geld wird in Investitionen gesteckt, um z.B. überall kostenloses Internet anzubieten oder die altbekannten Probleme (Klimaanlagen, etc.) zu lösen ...und vielleicht etwas entspannter in die nächsten Tarifverhandlungen zu gehen.
Das permanente Gelästere über die Bahn nervt auch. Ich bin in vielen Ländern der Welt mit der Bahn gereist und kaum ein Land kann diesbezüglich mit Deutschland mithalten. Wer 500 km reist und dann mal eine halbe Stunde Verspätung hat soll nicht rummotzen, sondern mal überlegen wie planbar die Reisezeit im Auto ist (Stau, Pausen,...).

@Helmut Baltrusch 12:17

Zitat:
"Die neun Streiks wegen eines eigenen Tarifvertrages waren unverhältnismäßig und vom Ergebnis her auch ungerechtfertigt."

Das hatte das Gericht aber anders gesehen.
Deshalb ist Ihre Anregung zur Schadensersatzklage gegen die GDL einfach nur lächerlich.

Unfähiges Management, politisch gesteuerter Vorstand, nur deshalb hat die Bahn Probleme.

Was soll die Meldung bewirken?

Am auffälligsten an dieser Meldung ist der negative Unterton gegenüber der GdL. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Bahnvorstand auf Weisung von ganz oben so gehandelt hat, obwohl er wusste, dass er rechtlich gesehen zumindest in der Grauzone war, m.E. sogar schon darüber. Aber die GdL hat wohl im Gegensatz zur Bahn kein Geld, um Spitzenanwaltskanzleien lang genug zu bezahlen.
Mein Verdacht, dass der Vorstand auf Weisung so gehandelt hat, liegt darin begründet, dass keine Manager einer AG sehenden Auges sich auf einen Konflikt einlassen, den sie nach der derzeitigen Gesetzeslage verlieren und mit drei-stelligen Millionenverlusten bezahlen müssen. Dann waren sie nämlich Manager dieser AG.
Mit Hilfe dieser "opferbereiten Manager" konnte nun die Bundesregierung als "Chef dieser Manager" das neue Gesetz hervorragend dem Bürger als "Verbesserung verkaufen".

Immer wieder das gleiche Bild!

Es erstaunt einen immer wieder, wie sehr die Meinungen an der Realität vorbei gehen. Hat jemand zur Kenntnis genommen, wieviele Überstunden ein Lokomotivführer im Jahr machen muss? - Ich sprach eine Zugbegleiterin an, als sie von einem Fahrgast übel angepöbelt worden war und sprach ihr mein Mitgefühl aus. Sie hat fast angefangen zu weinen, denn sie hatte bereits eine Langstrecke hinter sich und musste nach 3 Stunden Pause in - sagen wir mal Stuttgart - noch eine Langstrecke komplett bedienen. Nennt man glaube ich "Flexible Arbeitszeit".
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Wenn ich das Gepöbel gegen die Gewerkschaften höre, wird mir übel, denn die Millionen, die sich die Vorstände trotz MISERABELSTEN ERGEBNISSEN in die Tasche schustern, bleiben VÖLLIG unbeanstandet.
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Warum hackt man immer auf denen herum, die vor Arbeit kaum kriechen können, und nicht auf denen, die sich alles zurecht labern, Hauptsache ihre Kasse stimmt?

Selbstbedienung

Die einzige Frau aus dem Vorstand nehmen und Herrn Pofaller als millionenschweren Paktikanten in den Vorstand übernehmen.

Mir wird übel.

Bildtitel

Hat ein Azubi der Bild den Titel verfasst?
Minus 39% von Krankmeldungen? Fahrgästen?
Die Bahn macht immer noch Gewinne.

Den Artikel kann man wie folgt kürzen:
- Bahn macht weniger Gewinne.
- Umsatz hat sich erhöht
- EX Politiker nun im Vorstand
- Vorstandsmitglieder von 8 auf 6 verringert

Also ehrlich.... Für solch eine Arbeit zahle ich dir Rundfunkgebühr?

Bahnphilosophie

Es wurde in einem Beitrag am Rande schon erwähnt: Lasst die DB mal von der SBB lernen!
Es ist einfach eine falsche Philosophie, die da offensichtlich verfolgt wird. Man schaut in Führungskreisen nur auf die Dividende und auf Prestige. Das solide Kerngeschäft wird aber vernachlässigt. Würde man die klare Ansage machen, dass man einfach nur schwarze Zahlen schreiben möchte, dann würde das zwar manche Investoren abschrecken. Andererseits könnte man dann aber wieder nachhaltig wirtschaften.
Aber nein, man will ja auf bestimmten Einzelstrecken möglichst noch paar Minuten im Fernverkehr rausholen (die in Wirklichkeit oft nicht gehalten werden können).

Die DB sollte sich lieber auf das Kerngeschäft - Reisende und Waren günstig und planmäßig ans Ziel bringen - konzentrieren. Dazu noch eine gute Taktung, und auf einmal kann man sich vor zahlenden Kunden kaum mehr retten. Dann kann man auch die Preise wieder runterschrauben und trotzdem noch solide schwarze Zahlen schreiben.

tagesschau-Team

Liebes tagesschau-Team,

wie bereits der Kollege 'mueller-gerlingen' muss ich die Überschrift und die Einleitung kritisieren. Diese ist irreführend und auf dem Niveau der BILD!
Denn die Deutsche Bahn AG als privatwirtschaftlich organisiertes Staatsunternehmen hat nur weniger Gewinn gemacht, aber keineswegs an Wert verloren.

Mfg

@12:17 von Helmut Baltrusch

Angesichts dieser Sachlage und eines unnötigen Schadens von 500 Mio. € und des anhaltenden Kundenverlustes infolge der Streikserie sollte die Bahn prüfen, inwieweit die Spartengewerkschaft GDL schadenersatzpflichtig gemacht werden kann.

Weil das Tarifeinheitsgesetz absehbar war, hat Herr Weber den Streik unnötig in die Länge gezogen. Den unnötigen Schaden von 500 Millionen hat nicht allein die GDL zu verantworten. Zu einem Streik gehören immer mindestens 2 Parteien. Und die Gewerkschaft für Schäden durch Streik haftbar machen zu wollen, kann nur scherzhaft gemeint sein? Der Streik war verhältnismäßig, also durch das Grundgesetz Art. 9 /3 und das Tarifvertragsgesetz gedeckt.

Mangelnder Service der DB

War vor kurzem mit einem Fernbus unterwegs und positiv überrascht:
- kostenloses WLAN
- kostenloses Filmangebot (z.B. Avatar)
- sicherer Sitzplatz

Dagegen bietet die DB nicht mal eine funktionierende Klimaanlage...

Man hat ja bereits bei Bilfinger Berger die Erfahrung..

gemacht, dass mäßig erfolgreiche Parteisoldaten, die sich ein Amt in der Politik gegriffen haben, nicht in einem privatwirtschaftlichen Unternehmen nutzbar sind. Nach Herrn Koch bei o.g. Unternehmen wird dies auch die DB (10 Mio. € später) feststellen.

Wenn der Bezugsschein "B" sowie mehr zählt als Kompetenz, so erledigt sich das meistens von allein. Herr Pofalla hat hier die höchste Stufe erklommen und beweist jetzt, dass das Peter-Prinzip immer noch seine Gültigkeit hat. Das galt für ihn auch in seiner politischen Verwendung.

Die Absahner

"Trotz schlechtem Jahr - Bahn-Vorstände verdoppeln ihre Erfolgsprämien" (Handelsblatt 18.03.2015). Vielleicht gibt es bei der Deutschen Bahn ja den negativen Boni, je schlechter das Ergebnis desto höher der Boni.
Und kann mir jemand erklären was Sozialpädogoge, Rechtsanwalt und CDU-Mitglied Pofalla bei der Deutschen Bahn zu suchen hat? Je schlechter die Qualifikation, desto höher der Posten?
Und was macht die Deutsche Bahn auf der Insel Malta. - Irgendwo wundert mich nichts mehr.

Bahnbetrieb ist nie profitabel

Ob die Bahn als Staatskonzern Gewinn erwirtschaftet oder nicht, ist völlig egal. Da der Staat indirekt den Bahnbetrieb im Regionalverkehr bezuschusst, kommt integral sowieso ein Verlust dabei heraus. Gäbe es diese Zuschüsse aber nicht, wären ein Großteil der Strecken stillgelegt und nur vereinzelte Personen- und Güterzüge wären auf einem veralteten Streckennetz unterwegs.
Deutschland leistet sich die Bahn nur aus einem Grund: Es ist nicht genug Platz vorhanden, damit alle mit dem Auto fahren können.

auch selbstgemachte Leiden

Hätte man bei der Bahn schneller im Tarifkonflikt mit der Bahn eingelenkt, hätte so mancher Euro Verlust erst gar nicht entstehen müssen. Es gab ja Zahlenspiele, was ein Tag Streik der Bahn an Kosten bzw. Verlusten beschert und dann war da eben die Forderung der Gewerkschaft(en). Hätte da jemand mit kaufmännischem Hintergrund agiert, hätte man den Streik abwenden können und gleich die Forderungen erfüllt. Denn, das was ich in Erinnerung habe, hat die Bahn wissentlich deutlich mehr an Verlust in Kauf genommen durch ihre starre Haltung als die Lohn- und Gehaltserhöhungen kosten. Ein guter Kaufmann hätte das ratzfatz ausgerechnet (Abitur nicht nötig) und im Sinne des Unternehmens und somit der Aktionäre entschieden. Das aber wurde nicht getan, also sollte man da eigentlich mal über ernste und nachhaltige Konsequenzen nachdenken.

Der Bund sollte die Bahn

Der Bund sollte die Bahn verkaufen. Wenn sie von politischer Bevormundung gelöst ist, kann sie sich besser entwickeln. Ziel sollte sein, bei Halbierung der Fahrtkosten noch profitabel zu sein.

Nur weniger Gewinn...

... und kein Verlust. Könnte man, wenn man die Schwierigkeiten bedenkt, die während dieses Zeitraums auftraten, doch auch als positive Meldung bringen.

Am 28. Juli 2015 um 11:14 von cowboy

Da gab es doch noch einen Ex-CDU Politiker, den Herrn Koch bei "Bilfinger"!

Dort gingen doch auch die Umsatzzahlen in den Keller.

Ein Schelm der da was böses denkt. Können CDU Leute keine Bilanzen lesen, bzw. eine Firma nicht führen?

@ 11:13 von dave_31

Die Aussage wir müssen Personaleinsparen wegen der Einbußen kommt auf einer anderen "Schiene" dahergefahren!

Jede Naverkehrsstrecke die die Bahn gegen die private Konkurrenz verliert wird zu entsprechenden Arbeitsplatzverlust bei der DB führen, denn Personal für Strecken die man nicht mehr bedient braucht man nicht!

Aber die dadurch freigestellten Mitarbeiter haben ja die Möglichkeit sich bei den dann privaten Anbietern zu bewerben. Ich vermute aber dies wird für diese Mitarbeiter dann nicht "kostenneutral" funktionieren.

Und da die Bahn sich noch immer in Staatsbesitz befindet kann ich Ihre Begeisterung für dieses "Bluten" nicht so recht nachvollziehen - schliesslich blutet damit der Staat, und raten Sie mal wer das im Endeffekt bezahlen darf!!!

Ohren auf...

... und auf die Kunden hören. Die Kunden halten mit ihrer Kritik an der Bahn ja nicht hinterm Berg.
Einige Beispiele aus dem eigenen Fundus:
Zu schmutzig. Im Sommer oft zu heiß (bei längeren Standzeiten an größeren Bahnhöfen keine Klimaanlage). Kein Toilettenpaper. Dauergeschlossene Toiletten. "Kulinarisches" Angebot von schlechter Qualität zu überzogenen Preisen. Verpasste Anschlüsse. Bei "Störungen" mangelnde bis keine Information. Personal "versteckt" sich. Personal nicht selten mit "rustikalem" Umgangston.
Dies muss man sich nicht unbedingt antun.

@Mag-Shot

_Die Wagen der DB bieten jede Menge Schmutz,überfüllte Papierkörbe,verdreckte Toiletten._

Die Fragen: Wer ist für diese,sagen wir mal Saustall-Verhältniße, verantworlich?
Wer verdreckt die Abteile,die Toiletten usw.?
Der Fahrgast ist "König" dann soll er sich auch wie ein "König" benehmen.
Ach ja,es gibt schließlich auch Könige die sich nicht benehmen können!

Na ja

So lange die Bahn noch genug Geld für Vorstände wie Herrn Pofalla im Haus hat kann doch alles nicht so schlimm sein.

Gegebenenfalls kann die Bahn ja auch mal bei der schweizer SBB oder einigen deutschen Privatbahnen nachschauen, wie sich ein hoher Takt in der Fläche, Sauberkeit und guter Service zu fairen Preisen realisieren lassen kann.

Dann klappt es auch wieder mit steigenden Gewinnen.

@ 12:54 von DeHahn

Es geht nicht darum auf den Mitarbeitern der Bahn herum zu hacken!!!

Nur der Chef der GdL gehört (wie das Gros der Cheffunktionäre der Gewerkschaft) eher in die Kategorie der von Ihnen verteufelten Vorstände!
Der Hauptbestandteil des Streiks diente nämlich der Befriedigung der Profilneurose eben dieses GdL Vorsitzenden. Das ausgehandelte Ergebnis hätte nämlich AUCH die GdL schon viel früher haben können! Wie verantwortungsvoll war denn das Handeln der Funktionäre der GdL? Ich wüsste nicht das die sich auf den Bahnsteigen haben blicken lassen um den erzürnten Reisenden zu erklären warum schon wieder keine Züge fahren! Das haben sie den "kleinen" Bahnangestellten überlassen!!! Und mich würden die "Bezüge" in den Chefetagen der GdL und des diese finanzierenden DBB auch mal interessieren! Diese werden nämlich auch aus den Mitgliederbeiträgen generiert!

das Management ist auf dem falschen Dampfer

Die Führung der Bahn ist ein Desaster. Inzwischen ist die Bahn die letzte Option als Verkehrsmittel. Lieber Auto, Bus, Flugzeug oder Fahrrad. Spontan kann man es vergessen, zu teuer . Wer einen akzeptablen Preis möchte, muss ewig im voraus planen und dann mit allem rechnen. Unzuverlässig, nicht flächendeckend, umständlich, personalarm - ein Stressfaktor.
Früher war auch nicht alles Gold, aber da war eine Bahnreise insgesamt weniger anstrengend.

"Die Bahn will mit

"Die Bahn will mit Privatisierungen auf die schlechten Zahlen reagieren."

Was will man denn privatisieren?
Die Bereiche, die Verluste bringen? Die will niemand haben.
Die Bereiche, die Gewinne abwerfen? Dann betragen die Verluste in ein paar Jahren nicht mehr 39 sondern 49 oder 59 Prozent.

So oder so: Privatisierung ist Unfug.

Der große Eisenbahnraub

Der Skandal ist, dass die DB überhaupt "Gewinn" macht. Dieses Geld kommt nämlich in der Hauptsache aus genau dem Staatssäckel, in den er z.ZT. auch wieder fließt: Aus Zuschüssen für den Streckenbetrieb. Dafür verfallen Bahnhöfe, die Infrastruktur wird kaum erhalten und erst recht nicht gepflegt. Statt dessen werden Werte abverkauft und die Belegschaft arbeitet an der Belastbarkeitsgrenze (beim Streik ging es ja haupsächlich darum).
Würde man richtig rechnen, gäbe es keinen "Gewinn" der Deutschen Bahn, was für so einen Infrastrukturbetrieb auch ganz normal ist. Man weist ihn weiter aus als potentielle Beute des geplanten Raubes namens "Bahnprivatisierung".

Irreführend

Was will die Tagesschau mit der irreführenden Überschrift "Ein Minus von 39 Prozent" bezwecken? Die Deutsche Bahn hat einen Gewinn von 391 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein Plus in der Bilanz. Der Gewinn ist im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent gesunken, ok - und das nennt sich dann in der Schlagzeile ein "Minus". In was für einer kranken Welt leben wir? Den Status Quo zu halten reicht nicht, den Umsatz zu steigern reicht nicht, nein, der Gewinn muss gesteigert werden. Wachstum, Wachstum, über alles... Krankhaft!

Schlechtes Management

Schlechtes Management ist meistens der Grund das es in Konzernen abwärts geht. Da können die Angestellten, oder wie hier behauptet Gewerkschaften, gar nichts dafür.

Es liegt einfach daran das falsche Entscheidungen von schlechten Leuten getroffen werden. Meistens fehlt der Weitblick oder bei vielen Managern Ahnung von der eigentlichen Materie. Das sind Zahlen Jongleure um gut dazustehen. Wenn es nicht klappt wird unten glatt rasiert und diejenigen entlassen die nichts dafür können. Die schlechten Manager werden gut entlohnt, während ihrer schlechten Arbeit, und als Dankeschön auch noch wenn sie gehen müssen. Die Arbeitsverträge solcher Leute sind von Anfang an so geschrieben das sie ein tolles Auskommen haben. Ohne Erfolg gibt es immer noch eine Menge Knete.

Ich bestreike die Bahn seit Jahren weil sie zu teuer für die gebotene Leistung ist. Wenn man auch noch in einer Kleinstadt lebt käme man Nachts gar nicht mehr nach Hause.

Der Staat sponsert weiter, Oder? Daher auch Pofalla?

Am 28. Juli 2015 um 15:27 von oribah

Kann ich nur zustimmen!
Privatisierung, Privatisierung, Privatisierung, das ist das "Heilmittel für Klamme Staaten.
Das selbe wird jetzt in Griechenland praktiziert wie z.B. bei den Flughäfen in Griechenland. Die Filetstücke holt sich die "Fraport", der unrentable Teil bleibt beim Staat.
Immer das alte Lied: Gewinne werden privatisiert, Verlust werden sozialisiert!
Die Bahn hätte niemals z.T. privatisiert werden dürfen, dann bedürfte es keinem Mehldorn, Pofalla oder ähnlich! Denn die Verluste der Bahn hängen immer noch am Tropf vom Staat.
Es ist ein Grundbedürfnis der Menschen hier in Deutschland, dass die Verbindungen gesichert sind und nicht nur alleine vom Gehalt einiger Manager abhängig sind. Wobei diese bei Verluste und Unfähigkeit nicht persönlich haften wie es z. B. bei einer Personengesellschaft ist.

Minus 39%

Bevor hier noch einige ueber die Ueberschrift meckern...

Erst steht da:
Gewinn der dt Bahn stark eingebrochen.

DANN:
Minus 39%

Und danach nochmal:
Der Gewinn der dt. Bahn...

Was ist denn daran reisserisch?

Wenn ein Verlust angefallen waere, dann waere das MINUS 39% ja keine negative Nachricht - oder?

Mann, Mann, Mann, erst nicht lesen und dann die Grundsaetze der Bewertungen nicht verstehen und dann auch noch schimpfen...

Steuerzahler wird enteignet

Die Bahn wurde mit Steuerzahlergeldern aufgebaut. Seit 2005 wurden 80% der Güterbahnhöfe plattgemacht und die Grundstücken aus politischen Gründen verramscht. Gleiches erfolgte mit rollendem Material.
Wie soll da jetzt noch Gewinn erzielt werden?

Während die Züge Trassengebühren zahlen, sind die Fernbusse kostenlos auf den Autobahnen unterwegs. Die Sanierung der maroden Autobahnen werden nun wieder vom Steuerzahler finanziert! Die Gewinne der Busunternehmen hingegen fließen in die Taschen der Buskonzerne.

Alles in allem haben die Lobbyverbände der Bus- und LKW-Hersteller gute Arbeit für die Aktionäre geleistet!

Frage

Wer braucht noch ein Transportmittel aus dem letzten Jahrtausend?

Die Sanierung der maroden Autobahnen werden nun wieder vom Steuerzahler finanziert!

Nun , wer bezahlt eigentlich die Benzinsteuer, für die Fernbusse? Damit ist ja die Straßensteuer abgegolten.
Die Bahn ist ein Staatsunternehmen, deshalb auch dem Untergang geweiht.
Siehe Bahnstreik.

Heute habe ich einen guten

Heute habe ich einen guten Vorschlag gehört: Nicht der Pofalla gehört ins Vorstand, sondern ein einfacher Fahrgast. Der wüsste bestimmt was zu tun ist.

17:32 von traurigerdemokrat

"Heute habe ich einen guten Vorschlag gehört: Nicht der Pofalla gehört ins Vorstand, sondern ein einfacher Fahrgast. Der wüsste bestimmt was zu tun ist."

Das bezweifle ich stark!

Aber schlimmer als Pofalla wäre er vermutlich auch nicht ;-)

exDaimlerManager als Bahnchefs

Man kann sich fragen ob die Bahnchefs Dürr, Mehdorn und Grube noch ein zweites Gehalt von ihrem exArbeitgeber (drei Mal der gleiche Autokonzern!?) beziehen und dafür die Bahn an die Wand fahren.

Die DB hat kein MINUS gemacht...

...so wie es die Überschrift des Artikels vortäuscht. Ihr Gewinn ist kleiner ausgefallen - das ist alles.
Bitte formulieren Sie das richtig.
Michael Streibel

Wenn nix mehr geht kommt halt

Wenn nix mehr geht kommt halt die Neiddebatte. Boni sind nun mal Verhandlungssache der Personen im gehobenen Management. Wenn ein Unternehmen Gewinne erzielt gibt's halt gute Boni, bei weniger guten eben weniger Boni.
Und dann schreien einige auf, Skandal die bösen Manager kriegen Boni ....Pfui
Die selben Leute rennen am WE ins Stadion und feiern ihren Fußballverein Pep guardiola bekommt jährlich 12 Mio + Boni ....das ist dann völlig ok

Internet Bahnvorstände

Schön was man so alles liest von den verkannten Managern, die alle selbstlos ohne Lohn im Bahnvorstand sitzen müssten, um den Laden mal in Schwung zu bringen. Es gäbe dann
- Fahrkarten zum halben Preis
- Lokführer die für 20 Wochenstunden min 4000 Eu/Monat Gehalt und ab mitte 40 pensionsberechtigt zugfahren
- Intercities halten in Oberunterdingenskirchen damit dort einmal pro Jahr ein Reisender aus- oder einsteigen kann
- die Uhren werden in De nach An/Abfahrzeit der Züge gestellt
- der Bahnhof von Niedernirgendwo wäre ein Denkmal architektonischer Schönheit, 24/7 mit 3 freundlichen Kundenberatern besetzt, um dem verirrten Reisenden zu helfen
- der Regionalzug verkehrt im 15 min Takt
- und zum Schluss überweist dieser überaus erfolgreiche Vostand auch noch einen jährlichen Gewinn von 5 oder 10 Mrd Euro an seinen einzigen Aktionär, die Bundesrepublik Deutschland.

De warum hast Du soviel nicht genutztes Talent????

@ 17:17 von Druide

Es ist genau anders rum. Der Bahnstreik wurde nur wegen der Privatisierung möglich. Es gibt einen Unterschied zwischen Staatsbetrieb und in mehrheitlich staatlichem Besitz. Die Bahn als AG ist Nonsens, das muss man leider so deutlich sagen. Es mag unter ambitionierten Liberalen vielleicht als tolle Idee durchgehen, aber es wird nicht funktionieren, da es bei der Bahn im Kern um Grundversorgung geht, nicht um Maximierung.

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