Kommentare

@13:46 von sisifus

26 - 36 % Schutz ist gar nix.

So negativ würde ich das nicht sehen. Mehr wäre aber sicherlich wünschenswert. Allerdings ist der Unterschied zwischen "Kein Schutz" und "30% Schutz" schon gar nicht so schlecht.

Ich habe mich immer mit Resochin geschützt..bisher war es wirksam.

Das wissen Sie nicht. Die Tatsache, dass Sie keine Malaria bekommen haben bedeutet nicht, dass Resochin gewirkt hat. Wahrscheinlich sind sie nur nicht von einer mit Plasmodium gefüllten Mücke gestochen worden. Tatsächlich gibt es gegen Resochin viele Resistenzen.

Prophylaxe mit Medikamenten ist im Urlaub sicher nicht schlecht. Für die Bewohner eines Malariagebietes ist eine Impfung (wenn sie denn ausreichend schützt) sicher angenehmer, als ein Leben lang Tabletten zu nehmen.

In den armen Ländern wird wohl kein Mensch davon profitieren.

Wie immer ein Problem, aber auch Resochin ist nicht umsonst. 20€ werden sich schon ein paar leisten können, evtl. unter Verzicht auf Bier und Tabak.

Wesentlich besser investiert

Wesentlich besser investiert wären die Entwickungskosten, wenn man es in Maßnahmen gesteckt hätte, den Leuten beizubringen offenen Wasserstellen zu eliminieren, definitiv meht als 36%...

Am 24. Juli 2015 um 15:21 von

Am 24. Juli 2015 um 15:21 von JanKrohn

Wesentlich besser investiert

Wesentlich besser investiert wären die Entwickungskosten, wenn man es in Maßnahmen gesteckt hätte, den Leuten beizubringen offenen Wasserstellen zu eliminieren, definitiv meht als 36%...

Sehe ich genauso, aber da beginnt schon eines der Probleme: Es den Leuten dort beizubringen ist die eine Sache; ob's die auch annehmen und umsetzen die andere. Wir werden da ja bald die Chance haben, dass fast jeder von uns hier diese Mentalitätsverhalten noch besser kennen lernen wird. Da kann man ja dann lange üben.

@JanKrohn

"Wesentlich besser investiert wären die Entwickungskosten, wenn man es in Maßnahmen gesteckt hätte, den Leuten beizubringen offenen Wasserstellen zu eliminieren..."
Was für ein Vorschlag. Zugegeben: das würde tatsächlich etwas bringen. Aber das ist in vielen Ländern in den ländlichen Gebieten während der Regenzeit gar nicht möglich! Dort gibt es keine Straßen mit angeschlossener Kanalisation, in denen das Wasser abläuft.

Malariaprophylaxe

hilft auch nicht immer.

Afrikareise eines Bekannten.....alles Wassser abgekocht bzw. Reinigungstabletten genutzt.

Nach 2 Monaten hat es ihn erwischt.

Und nun kommt immer mal in Abständen ein Schub. Häßlich.

Wie häßlich es für Malariakranke die in den Regionen leben werden kann, mag ich mir wirklich nicht vorstellen. Medizinische Versorgung gleich 0. Sauberes Wasser? Fehlanzeige. Ordentliche Toiletten? dito.

@ von Lyn

"Malariaprophylaxe
hilft auch nicht immer.
Afrikareise eines Bekannten.....alles Wassser abgekocht bzw. Reinigungstabletten genutzt."

was soll das denn gegen malaria bringen? das hilft gegen mikrorganismen im offenen wasser, die andere probleme bereiten können. die mücke kommt angeflogen...

es gibt eine wirksame hilfe zur selbsthilfe

nämlich den anbau der pflanze artemisia annua&zwar die form annamed 3.
diese spezielle züchtung erlaubt das herstellen eines tees oder pulvers&ist fast immer wirksam gegen malaria.der hauptwirkstoff artimisinin ist gegen malaria&krebs patentiert.der tee hat aber noch dieverse andere wirstoffe& vorstufen,so daß sich in der natur keine resistenzen entwickeln.
die pflanze kann nahezu überall angebaut werden.
die dort lebenden werden immer wieder infiziert&trinken eben immer wieder den tee jeweils für wochen.

die pflanze hat einen nachteil:man kann&will damit kein geld verdienen.
die WHO hat vor jahren die projekte prämiert im"roll back malaria"programm.
die kirchlich ehrenamtl. gesellschaft "anamed" hat 30 Jahre Erfahrung& Erfolge.
einfach googeln,dutzende projekte in afrika,südamerika,klein&groß,immer erfolgreich&ehrenamtlich.
natürlich gibt es gegenargumente.
diesen gegenargumenten wird wissenschaftlich/akademisch/klarverständlich/überzeugen widersprochen.auf anamed seite.impfen=teuer

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