Kommentare - Texas: Afroamerikanerin stirbt in Gefängniszelle

22. Juli 2015 - 07:31 Uhr

Ein kleiner Verkehrsverstoß - mit tödlichen Folgen. Das Aufeinandertreffen einer Afroamerikanerin mit Polizisten eskaliert, sie wird festgenommen. Drei Tage später finden die Polizisten die junge Frau tot in ihrer Zelle. Der Fall entfacht erneut die Debatte um Polizeigewalt und Rassismus.

Artikel auf tagesschau.de

Kommentare

Land of the free...

Drei Tage in einer Gefängniszelle gesperrt, weil man angeblich nicht geblinkt hat. Wenn das schon ein Anlass für eine Verhaftung ist, würden bei uns die Gefängnisse überquellen.
Und nach drei Tagen findet man die "Schwerverbrecherin" erhängt in ihrer Zelle. Ganz klar Suizid, sie konnte mit dieser schweren Schuld nicht mehr leben.
Wen versuchen die denn zu verschaukeln? Wahrscheinlicher ist doch, dass die Frau aus rassistischen Motiven willkürlich gefangen gehalten und dann umgebracht wurde, um das Ganze zu decken.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich jetzt die Bundesstaatsanwaltschaft um die Ermittlungen kümmert, denn lokale Behörden würden den Fall einfach unter den Tisch kehren.

Suggestivjournalismus

Vorweg: der Einsatz des Polizisten erscheint unangemessen.
Was weiter geschah, wissen wir nicht.

Jedoch könnte die junge Frau auf viele Weisen ums Leben gekommen sein.
Misshandlung mit Todesfolge wäre eine davon - das wird sich aber herausfinden lassen.

Bevor entsprechende Ergebnisse vorliegen, wäre Zurückhaltung angebracht.

Das im Beitrag verwendete Vokabularium suggeriert von der ersten Zeile an, dass es sich um Misshandlung mit Todesfolge handelt.
Bitte Fakten berichten, keine tendenziösen Mutmassungen, zumal bei einem derart sensiblen Thema.

Konflikte werden häufig gewalttätig gelöst

Wie kann es sein, dass in den USA eine Person wegen eines Verkehrverstoßes für mehrere Tage im Gefängnis sitzten muß. - und 2. Frage: Wie häufig werden Schwarze wegen Kleinigkeiten kontrolliert? Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele der toten Afro Amerikaner /-innen, Opfer von rassistisch motivierter Gewalt wurden. Der Polizei fehlt das Verständnis zu deeskalieren; aber das scheint mir ein gesamt amerikanisches Problem zu sein.

Was heisst "tot in der

Was heisst "tot in der Zelle"...?
Wie, wodurch, womit, sie hat sich sicherlich nicht zu Tode geweint.
Die Festnahmen scheinen nun ein heisses Eisen in den Staaten zu sein, wie geht man vor?
Unsicherheit auf allen Ebenen und sehr schnell wird eine gerechtfertigte Ueberprüfung als "rassistisch" dargestellt, dies zu kitten wird, wenn überhaupt, sehr lange dauern...
Es wurde in den letzten Jahrzehnten zu wenig getan, um die farbige Bevölkerung gleichwertig und -berechtigt anzuerkennen.
Die Grundbildung in den Schulen kämpft zu wenig gegen die "weisse Herrenrasse-Einstellung"

Wer sein Gewaltmonopol

so gezielt und schamlos ausnutzt, hat kein Anrecht mehr darauf und wird irgendwann systematische Gegengewalt ernten.

Die USA ein HochSpannungsFeld?

Bekannt ist, dass die Spannung Grössen
erreicht hat, die mehr als explosiv sind!
Dortige Freunde bestätigen dies! Durch
das rapide Anwachsen innerer Probleme,
die bisher nicht oder unzureichend gelöst
wurden, besonders in spezifischen Gesell-
schaften, wachsen Druck und Spannung,
die sich selbst bei Kleinigkeiten, wie in dem vorliegenden Fall, explosionsartig entladen!
Es kommt zum Kurzschluss und knallt. Die
Regierung in Woshington ist gefordert, nicht
die Örtlichkeit in den einzelnen Staaten! Das
gesamte System der USA hätte schon vor
Jahrzehnten permanent der Zeit angepasst werden müssen. Nur mit radikalen Mitteln
ist dies zu erreichen, aber in diesem System
nicht durchführbar!

Wahnsinn!

Handgemenge und darauf hin ... KOPFSCHUSS!

Krass, krasser, am krassesten. Sorry, aber es wird mithin Zeit, eine deutliche Reisewarnung für alle nicht weißen Menschen auszusprechen, die in die USA reisen wollen. Man ist dort mit der falschen Hautfarbe derselben nicht mehr sicher.

Übrigens auch krass: 13-facher Vater...

Drei Dinge

müssen dazu noch erwähnt werden:

Erstens: Der Polizist, der sie festnahm, wurde von seiner bisherigen Stelle in Hempstead nach Waller County versetzt, weil ihm dort schwere Rassismus-Vorwürfe gemacht wurden.

Zweitens: Das Opfer war an genau dem Abend als sie kontrolliert wurde auf dem Weg von einem Job-Interview nach Hause.

Drittens: Sie war bekannte Aktivistin der Black Lives Matter Gruppe, die sich gegen die diskriminierende Behandlung von Farbigen durch weiße Polizisten einsetzt.

Die tagesschau hätte diese Punkte erwähnen sollen, weil diese wichtigen Details das Geschehen besser einordnen lassen.

Kopfschuss

Wie kommt es, dass man einem Unbewaffneten zur Selbstverteidigung in den Kopf schießen muss?

vom 07:55 von nikioko

das stimmt so nicht, der Polizist wollte sie verwarnen, dann hat Sie aber einTheather gemacht, das war von ihr zuerst mal unangemessen, dann wollte er dass sie aussteigt und sie hat alles ignoriert - dann ist es dem Beamten zu "bunt" geworden und er hat etwas heftiger reagiert - menschlich!
Also bitte alle Details beachten und nicht nur auf - die bösen Polizisten schimpfen.
Was sollte das ganze gezicke - hätte sie mitgemacht wäre wohl gar nix passiert. Was zu Tod geführt hat kann von uns eh niemand feststellen - da gibt es nur Vermutungen - die sind ohne Beweise Schall und Rauch!

um 08:11 von acanthus

haben Sie das Video angesehen - dann wüssten Sie dass die Frau voraussichtlich nicht wegen eines "fehlenden blinkens" drei Tage eingesperrt wurde sondern wohl aufgrund ihres Verhaltens!

@07:55 von nikioko

Drei Tage in einer Gefängniszelle gesperrt, weil man angeblich nicht geblinkt hat.

Natürlich nicht deswegen, sondern weil sie Widerstand geleistet hat.

08:17 von wäxnäp

"...Zweitens: Das Verhältnis von Verbrechen Schwarz an Weiß gegenüber Weiß an Schwarz liegt in den USA bei etwa 10:1. Es hat allerdings den Anschein, dass nur Verbrechen von Weißen als rassistisch verurteilt werden? Warum? ..."

Vielleicht gibt es aber auch da einen Zusammenhang. Wird eine Gruppe innerhalb einer Gesellschaft diskriminiert, weil sie aus optischen Gründen schon erkennbar ist, wird diese Gruppe sich anders verhalten, als die Diskriminierende. In einer Gemeinschaft von Satten wird ein Hungriger eher zum Mundraub neigen als ein gut Versorgter.
Der Rassismus in den USA ist dokumentiert und Tatsache. Die Auswirkungen werden nur jetzt langsam durch Internet und elektronische Fotografie unverbergbar und deutlich.

@wäxnäp; 08:17

Das simple widersetzen von Anweisungen der Polizei nach einer Kontrolle wegen eines nicht gesetzten Blinkers rechtfertigt also Ihrer Meinung nach den Einsatz von Elektroschockern und eine anschließende mindestens dreitägige Haft. Ich habe da ein anderes Rechtsverständnis. Und niemand hat behauptet, dass die Polizei das Opfer erhängt hat, die Todesursache wurde nämlich nicht erwähnt. Es kommen daher auch andere Todesursachen in Betracht.
Die Polizei in den USA scheint offensichtlich wenig Interesse daran zu haben, deeskalierend zu wirken, wie der zweite Fall ebenfalls deutlich zeigt, oder wie erklärt man ansonsten den Kopfschuss gegen einen unbewaffneten Verkehrssünder? Es wird Zeit, dass die USA ihr Polizeisystem gründlich überarbeitet und eine vernünftige Ausbildung der Polizisten einführt!

Nun ja

Wer bei einer Routinekontrolle die Polizei wüst beschimpft wird erst mal mitgenommen. Das ist bei uns vermutlich auch nicht anders, da kann man dem Polizisten nichts vorwerden.

Die Todesursache ist aber nochmal eine andere Geschichte!

@acanthus

Wie Sie schon sagen:
"Der Polizei fehlt das Verständnis zu deeskalieren; aber das scheint mir ein gesamt amerikanisches Problem zu sein."

Das ist mMn das Hauptproblem.

Wie lange dauert die Ausbildung eines US-Cops bevor er auf die Bevölkerung losgelassen wird? Und was lernt er dabei? Waffe laden, zielen, schießen, nachladen und wenn er am Boden liegt, fragen ob's der richtige war?
Deeskalation ist ein ganz grundsätzlicher Ausbildungspunkt der deutschen Polizei. Mir scheint, dieses Wort fehlt im USAmerikanischen Vokabular.

@wäxnäp

Erstens sollte ein Polizist nicht das Recht haben zu verlangen dass man die Zigarette im eigenen Auto aus macht. Finde es richtig und verständlich dass die Frau das abgelehnt hat. Zweitens ist es völlig unagemessen wegen so einer Lapalie festgenommen zu werden. Drittens ist es absolut unverständlich wieso die Frau 3 Tage im Gefängnis saß. Sie hätte sofort entlassen werden müssen.

@wäxnäp

"Die Frau widersetzt sich den simplen Anweisungen des Polizisten. Meiner Meinung nach hat die Polizei alles richtig gemacht."

Es mag sein, dass der Polizist nach US-Maßstäben alles richtig gemacht hat.
Das erklärt aber noch nicht, wieso die Frau wegen einer Lappalie nach 3 Tagen immer noch im Gefängnis war.

Es scheint überdies sehr viele verängstigte (oder machtverliebte?) Polizisten auf den Straßen der USA zu geben - kürzlich gab in einer Doku ein Sheriff Anweisungen, wie man sich bei einer Polizeikontrolle zu verhalten hat: beide Hände aufs Lenkrad; wenn man die Papiere vorzeigen soll: dem Polizisten ankündigen, wo man diese hat: in einer Tasche, dem Handschuhfach, Jackeninnentasche - und sie dann mit einer Hand ganz langsam herausziehen. Beide Hände immer für den Polizisten sichtbar.
A) Wer das nicht weiß (z. B. auch Touristen), begibt sich in Gefahr.
B) Für die Polizei scheint jeder Bürger eine Bedrohung zu sein.

08:17, wäxnäp

"Zweitens: Das Verhältnis von Verbrechen Schwarz an Weiß gegenüber Weiß an Schwarz liegt in den USA bei etwa 10:1."

Da hätte ich dann doch gern mal ne Quelle.

Fehlende Deeskalation

Ich habe das Video gesehen. Ein amerikanischer Polizist heizt mit seiner Aggressivität die Situation immer mehr an bis er eine wehrlose Frau mit einer Waffe aus dem Auto zerrt und verhaftet. Am Ende sagt er allen Ernstes, dass die Frau aggressiv geworden sei.
Mit dieser Masche sind nachts Schläger in deutschen Städten unterwegs. Sie stellen sich Passanten in den Weg, machen diese an und wenn der Passant schief guckt, wird er zusammengeschlagen. Der Schläger sagt anschließend, dass er sich leider wehren musste.
Ich bin froh, dass die deutsche Polizei auf Deeskalation setzt.

Unterschiede

Deeskalation ist nur eine Möglichkeit, die in der BRD Anwendung findet und versagt. Schauen Sie mal, was die deutschen Polizisten alles ertragen müssen. Wenn man sich gegenüber Ausländers so verhalten würde, wie manche gegenüber den Damen, die den parkenden Verkehr kontrollieren (weiß leider das deutsche Wort nicht dafür), würde man auf der Titelseite der Bild landen.
Ich lebe in einer Stadt mit 120 verschiedenen Nationen, da brauchen wir eine starke Polizei, egal ob die Beamten schwarz, gelb, rot oder weiß sind. Die Polizei in den USA leistet jeden Tag hervorragende Arbeit und wir sind stolz auf sie. Ausnahmen gibt es auch in der BRD, wo die meisten Beamten sich nicht mehr an den Beginn der Ausbildung erinnern können, weil es schon so lange her ist. Die Festnahme in Texas erfolgte aufgrund des Benehmens, der Festnahmegrund heißt:"Misbehaving Conduct" Zudem finde ich es unhöflich, auf diese Weise mit Polizisten zu diskutieren.

@10:05 von julesv

Drittens ist es absolut unverständlich wieso die Frau 3 Tage im Gefängnis saß. Sie hätte sofort entlassen werden müssen.

Wer nicht in Texas wohnhaft ist, muss die Strafe sofort bezahlen. Wenn ein Verfahren droht (hier vermutlich Widerstand gegen die Staatsgewalt), muss ein Haftrichter verfügbar sein (Wochenende?), der die Kaution festsetzt. Die Kaution muss hinterlegt werden. Wer das nicht kann, bleibt in Haft.

@hammer (09:19)

das stimmt so nicht, der Polizist wollte sie verwarnen, dann hat Sie aber einTheather gemacht, das war von ihr zuerst mal unangemessen, dann wollte er dass sie aussteigt und sie hat alles ignoriert - dann ist es dem Beamten zu "bunt" geworden und er hat etwas heftiger reagiert - menschlich!
____

Mit einem Elektroschocker tasern und aus dem Auto zerren nennen Sie "etwas heftiger reagieren"? Wir befinden uns hier bereits im Bereich der gefährlichen Körperverletzung. Seitens der Frau ging keinerlei physische Gewalt aus. Da kann man das Verhalten des Polizisten nur als unverhältnismäßig einstufen. Ein Polizist hat die Aufgabe, hitzige Diskussionen zu deeskalieren und die Situation zu bereinigen. Das lernt man in der Polizeiausbildung. Wer sich wegen so einer Kabbelei derart gehen lässt, der ist für den Dienst ungeeinget und schlicht und ergreifend nicht mehr tragbar.

09:19, hammer

"das stimmt so nicht, der Polizist wollte sie verwarnen, dann hat Sie aber einTheather gemacht, das war von ihr zuerst mal unangemessen, dann wollte er dass sie aussteigt und sie hat alles ignoriert - dann ist es dem Beamten zu "bunt" geworden und er hat etwas heftiger reagiert - menschlich!"

Wegen "Theater machen" kommt man also drei Tage in den Knast, ohne Urteil, einfach so. Und das entspricht Ihrem Rechtsverständnis.

Meinem nicht.

Wir bräuchten die fünffache Zahl an Knästen, wenn wir solche Sitten auch hier bei uns einführen wollten.

Ähnliches passiert hier vielleicht mal bei Demos gegen G8, äh, G7-Treffen, am übelsten damals in Genua. Das ist hier dann ein großer Skandal, der es auf die Titelseiten schafft.

In den USA interessiert so was niemand.

Das ist auch ein Skandal.

Aber zum Glück ändert sich da gerade etwas. Das öffentliche Bewusstsein wandelt sich. Und das ist ein Fortschritt.

Für die Polizei in USA muss jeder eine Bedrohung sein.

Das ist doch klar: jeder in USA kann eine Schusswaffe geladen bei sich haben. Also ist jeder Polizeieinsatz lebensgefährlich.

Deshalb die Anweisung Hände am Lenkrad, Innenlicht an, keine schnellen Bewegungen, erklären, bevor man sich bewegt. Tatsächlich werden sehr viele Polizisten bei solchen Kontrollen einfach "abgeknallt".

Das hat aber nichts damit zu tun, dass man Schwarze anders behandelt als Weisse. Das ist leider in USA noch weit verbreitet und gerade in Texas extrem.

@10:10 von EulenachAthen

A) Wer das nicht weiß (z. B. auch Touristen), begibt sich in Gefahr.

Zumindest für deutsche Touristen gibt es keine Entschuldigung, das nicht zu wissen, weil man sich die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes für sein Reiseziel immer durchlesen sollte. Andere Länder, andere Sitten eben. Man begibt sich immer in Gefahr, wenn man glaubt, im Ausland ist alles genauso wie daheim.

Wo ist die rassistische Komponente?

Wo ist die rassistische Komponente?
Ich verstehe nicht ganz, wo die rassistische Komponente in dem vorliegenden Fall zu finden ist.
Wenn ich als Weißer, wegen eines Vergehens - auch wenn es kein großes ist - von der Polizei angehalten werde und dann zu randalieren beginne, mich aggressiv verhalten oder die Polizisten gar angreife, werde ich von der Polizei auch erst einmal festgesetzt.

Ich verstehe den Punkt nicht, wo hier eine rassistische Benachteiligung vorliegen könnte. Bitte um Auskunft!

Deeskalation???

Schlichtweg unfassbar!

ein wenig schwerwiegendes bis lächerliches Fehlverhalten...

...deeskaliert DURCH den Polizisten.

Was soll man dazu noch sagen?

11:26, Ramon Frank

"Ich lebe in einer Stadt mit 120 verschiedenen Nationen, da brauchen wir eine starke Polizei, egal ob die Beamten schwarz, gelb, rot oder weiß sind. "

Ich lebe auch in einer Stadt mit ähnlich vielen Nationen, in Berlin.

Wir haben hier eine starke Polizei.

Die ist ungeheuer höflich.

Die deeskaliert und versagt dabei überhaupt nicht. Sie zeigt dann Stärke, wenn es nötig ist, und nur dann. Pöbeleien gehören nicht dazu, da sind dann eher Kindergärtnerqualitäten gefragt..

Brutalität ist nämlich kein Zeichen von Stärke. Schlagdraufundschluss ist keine souveräne Strategie.

Wenn Verkehrskontrollen mit lediglich verbal aggressiven, unbewaffneten Bürgern aus dem Ruder laufen, so ist das ein Zeichen von Schwäche und Überforderung.

Oder von schlimmerem.

@11:30 von nikioko

Da kann man das Verhalten des Polizisten nur als unverhältnismäßig einstufen.

Die Philosophie, dass man immer nur das geringstmögliche Mittel einsetzen darf, um sich zu wehren ("Verhältinsimäßigkeit der Mittel"), ist immer mit einer Gefahr für einen selbst verbunden und verlangt von einem potentiellen Opfer, besondere Rücksicht auf den Täter zu nehmen. Diese Philosophie teile ich nicht.

Schulen

Ich muss dem widersprechen. in allen Schulen gibt es die Gleichbehandlung. Ich bin an der Lower East Side aufgewachsen und habe alle Farben in der Klasse gehabt, es gab keine Benachteiligung für niemanden. Eine unserer Lehrerinnen war asiatische Abstammung und eine andere schwarz, nie habe ich irgendetwas rassistisches gehört. Unsere Polizei 5th or 7th precinct ist gleichfalls bunt und nie sind mir Probleme bekannt geworden. Ich denke, da ist vieles in der deutschen Presse hochgeschaukelt. Zwei Dingen bin ich bisher nur in Deutschland begegnet: Antiamerikanismus und Antisemitismus, wobei letzteres noch durch Frankreich überboten wird.

USA Rechtsstaat -wohl Nein !

gehe nicht mehr nach USA !Dort sitzen prozentual 4 mal mehr Menschen im Gefängnis als im Rest der Welt ! Das hat vor kurzem sogar Obama beklagt !

Es hilft hier nicht weiter,

Es hilft hier nicht weiter, wenn man nur abzählt, wie viele Leser das Vorgehen der Polizei in Ordnung finden und wie viele es für verbrecherisch halten.
Eine unabhängige Autopsie kann Aufschluss bringen. Wenn das geschieht, spricht das dafür, dass das Land auf einem guten Weg ist, in Richtung Rechtsstaatlichkeit.

an Nikioko ! überlegen Sie mal !

das ist doch offensichtlich ! Ein rassistischer Polizist -eine Frau die sich für Bürgerrechte einsetzt !

11:41, shanghaikid

"Ich verstehe den Punkt nicht, wo hier eine rassistische Benachteiligung vorliegen könnte. Bitte um Auskunft!"

Ich glaube, es geht hier vorrangig um unangemessene Polizeigewalt. Von Rassismus schreiben hier eigentlich nur die, die keinen erkennen können....

11:36 von cowboy8

"...Zumindest für deutsche Touristen gibt es keine Entschuldigung, das nicht zu wissen, weil man sich die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes für sein Reiseziel immer durchlesen sollte. Andere Länder, andere Sitten eben. Man begibt sich immer in Gefahr, wenn man glaubt, im Ausland ist alles genauso wie daheim."

Ähem... und das begründet oder rechtfertigt nun was?

Der Wahn des "Gewaltmonopols"

Weltweit ist in Polizeikreisen vom sogenannten "Gewaltmonopol des Staates" die Rede. Dass das ein rein theoretischer Begriff ist, da die Natur ein "Gewaltmonopol" nicht kennt, scheint aber den wenigsten bewusst zu sein. Echte Demokratie baut auf höchstmögliche Gewaltenteilung und nicht auf ein über allem stehendes, imaginäres "Gewaltmonopol". Ein solches könnte es allenfalls in einer Diktatur oder Theokratie geben, wenn überhaupt.

"Seltsame" bis hysterische Verhaltensweisen sind noch lange kein bewusster Widerstand, sondern ein Teil der Normalität. Der Polizist erkennt zwar die Irritation der Frau über den Strafzettel und benennt sie dabei noch richtig, aber seine Reaktion darauf ist vollkommener Mist. Manche Polizeibeamten träumen von einer einfachen Welt: Die "guten Menschen" legen sich sofort mit den Händen hinterm Rücken auf den Bauch, wenn sie ein Hoheitszeichen sehen, die "bösen Menschen" trifft das Rollkommando.

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