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Lasst das die Finanzminister entscheiden

Wer sind die Experten? Die Finanzminister oder die Regierungschefs?

Selbstverständlich die Finanzminister. Die mit einem Pulk an Finanzexperten zusammen arbeiten.

Und die sagen klar: Griechenland wird mehr als 58 brauchen. Vielleicht sogar 80 Milliarden.

Wie kann man bei diesen unvorstellbaren Summen da noch davon sprechen, dass die Kanzlerin morgen eine politische Einigung abschließen könnte?

Wäre das nicht ein Verrat an unserer Zukunft?

Hier geht es nicht darum, ob die Franzosen ein Airbuswerk mehr in ihrem Land bekommen. Oder bei wem die Bundeswehr Gewehre kaufen wird. Oder welche Motive den Euro schmücken soll

Sondern ob Merkel morgen unsere Zukunft zerstört.

Und das politische Lösung nennt.

Deshalb sollten das die Finanzminister entscheiden.

Ob Daumen hoch oder runter.

Es hängt einfach zu viel davon ab.

jetzt heißt es abwarten

Geht Europa bald getrennte Wege?

Rollt eine neue Finanzielle Lawine auf die € Zone zu?

Man kann nur hoffen,daß es einen kontrollierten Grexit gibt.

Die Stimmungs und Risikolage in Griechenland werden wir schon morgen sehen können.

Ich glaube heute entscheidet sich nicht die Zukunft des € und Europas.
Jetzt kommt die Zeit die Fehler zu korrigieren.
Leider muß die gr. Bevölkerung die erste Rate dafür zahlen.

es ist das totale

es ist das totale Armutszeugnis , peinlich für Alle , was hier erreicht wurde.
Aber das Problem liegt darin, daß keiner der tollen Entscheidungsträger die wirtschaflichen Folgen einschätzen kann.
Und das ist ein unglaublicher Mißstand.

Mir geht das viel zu schnell.

Die verhandeln gerade, ob Griechenland bis zu weitere 100 Milliarden bekommen soll.

Anscheinend haben Merkel & Co den Bezug zur Realität schon beim Bundeskanzleramt abgegeben.

Wie kann man das so rasch durchziehen wollen?

Am Vormittag die Finanzminister.

Am Nachmittag entscheidet Merkel?

Auch wenn die Zahlen sagen, dass dies ein ökonomisches Desaster wird.

Ich vertraue Merkel nicht. Weil sie Probleme in der Vergangenheit immer mit noch mehr Geld von uns löste.

Nie kraft ihrer Persönlichkeit.

Nur diesmal sind die Summen zu hoch.

Tsipras hatte nichts in der Hand. Außer Schulden.

Und er hat damit Merkel vorgeführt.

Bitte lasst sie das nicht entscheiden!

Sie ist einer Verhandlungsschlacht, bei der sie nicht mit unserem Geld punkten soll, nicht gewachsen.

Außerdem: wieso die Eile?

Wer ein reines Gewissen hat, muss nicht überfallsartig alles durchdrücken.

Speziell wenn es darum geht, weiteres von unserem Geld zu verschenken.

Die CDU ist ja irre geworden...

Schäuble und die ganze CDU mit ihren Unterstützern sind endgültig irre geworden.
Jetzt wollen sie unter Druck gegen den Willen Griechenlands sie aus dem Euro rausschmeißen.
Kein Wunder das langsam auch andere Länder wie Griechenland sagen "Germany - enough is enough" - MP Renzi
Und sich als CDU in Koalition mit den rechtspopulistischen "Wahren Finnen" zu begeben ist auch nicht schmeichelhaft.

schwere Entscheidung

Einerseits möchte ich den Menschen in Griechenland keinen EURO-Austritt (Grexit) zumuten, das ist mit zu vielen Wunden und Verlusten verbunden. Andererseits kann ich Herrn Dr. Schäuble gut verstehen, das eine gewisse Verlässlichkeit unverzichtbar ist, zumal vor einer Woche noch mehr als 60% gegen die Sparmaßnahmen gestimmt haben. Insofern kann ich seinen Vorschlag der mind. 5jährigen Abstinenz als gelungenen Kompromiss schätzen, nach dem Motto: "bringt Euren Laden erst mal in Ordnung, dann seid Ihr wieder Willkommen". Die Menschen in Griechenland haben diese Regierung vielleicht nicht wirklich gewollt, aber bei dem Referendum hatten sie eine echte Chance, ja zu Europa zu sagen. Das Sparen ist zwar nicht der allerwichtigste Schritt, aber echte Ideen für neue ökonomische Fortschritte hatte weder die alte, noch die aktuelle Regierung. DANN bleibt nur Sparen übrig. Ein paar Ideen für neue Geschäfte (z.B. eine Freihandelszone mit Zypern/Türkei oder ähnliches) hätte man entwickeln können ...

Rückzugsgefechte

An einem neuen Hilfspaket führt kein Weg vorbei. Kommt der Grexit, wars das mit dem Euro. Vielleicht nicht sofort aber innerhalb von vielleicht 2-5 Jahren.
Es wird Zeit die Euro Verträge dahingehend zu ändern, daß die Eurozone eine Tarifunion wird. Das ist mittel bis langfristig die einzige nachhaltige Überlebenschance für die gemeinsame Währung. Das und eine gemeinsame Fiskalpolitik.
Scheitert der Euro, wird auch die EU auseinanderbrechen. Die Folge wäre eine Renationalisierung und früher oder später wieder Konflikte.
Ein friedliches Europa ist wichtiger als Geld. Ich hab ihn zwar nie gemocht, aber zumindest das hat Kohl verstanden.

Diese Finanzierungslücken

Wenn man die Finanzierungslücken nicht besser kennt und diese immer nach oben to gehen scheinen, wie kann man dann intelligente Beschlüse fassen order Empfehlungen machen? Ein vorübergehender Grexit, wenn sich sowas machen lässt, könnte allen eine Verschnaufpause geben und die Hausaufgaben fertig machen. Inzwischen könnte der Markt vieles lösen und die Folgeentscheidungen leichter und dauerhaft machen. Es würde vermutlich teuer für beide Seiten werden, aber dass is das Lehrgeld, dass man zahlen muss. Viele „könnte“ hier.

Fass ohne Boden

Zuerst 35, dann 53, dann 80 Milliarden, und einige sprechen schon von über 100 Milliarden. So etwas hat einen Namen, Fass ohne Boden. Kein verantwortungsbewußter Politiker kann so etwas unterschreiben, und erschwerdend kommt hinzu dass die Griechen es an Verlässlichkeit stark mangeln lassen.
Das Problem ist jetzt bei Merkel denn Schäuble geht nicht mit. Wenn sie das unterschreibt wars das für sie, wenn nicht kriegt sie Ärger mit Obama, Hollande und den Banken. Hätte sie sich sparen können, wenn sie nicht schon mal den Griechen auf den Leim gegangen wäre. Auch wenn alle jetzt davon sprechen GR wäre auf einem guten Weg gewesen, mit 180% Staatsverschuldung und 25% Arbeitslosen ist niemand auf einem guten Weg.

Chaos pur im Euro.

Weltweit agierende Großkonzerne werden es sich immer besser überlegen, in der Euro-Zone noch zu investieren.

Weil sie deren Politik nicht trauen.

Ein schneller Hinauswurf von Griechenland wäre ein starkes Signal an die Konzerne. Dass die Regierungen hier handlungsfähig sind.

Übrigens, was uns gerne verheimlicht wird:

Seit die Euro-Zone existiert, war das Wachstum in Schweden, der Schweiz, Norwegen, Großbritannien größer als in der Eurozone insgesamt. Aber auch Ländern wie Frankreich, Deutschland, Belgien, etc.

Die Eurozone war eine Fehlkonstruktion.

Und Griechenland gehört da einfach nicht hinein.

Je früher das endlich verstanden wird, je besser für unser aller Zukunft.

Aber Merkel kann gerade nicht. Sie ist im Augenblick mit YouTube beschäftigt…

"Das Vertrauen ist in den

"Das Vertrauen ist in den letzten Monaten, bis in die letzten Stunden hinein, auf unfassbare Weise zerstört worden." (Schäuble)
Vertrauen hat man, oder eben nicht. Entsprechend handelt man. Man spricht nicht dauernd davon. Wenn man es doch tut, funktioniert man eben dieses Vertrauen zu einem Machtinstrument um, das man der Gegenseite so oft wie möglich über den Schädel haut, und versteckt damit seine eigentlichen Absichten.
Wo kein Wille, da kein Weg. Schäuble bringt die gesamte EU auf einen abschüssigen Pfad.

Grexit auf Zeit - wunderbare Lösung

Hiermit hat Schäuble etwas ins Spiel gebracht, was ich den Politikern der gesamten Eurozone kaum noch zugetraut hätte:

Einen Vorschlag, der alle Seiten zufriedenstellen kann!

Die Gläubiger verlieren weder ihr Gesicht, noch ihre Glaubwürdigkeit. Zudem müssen keine Unsummen an Geldern in ein krankes (griechisches) System gepumpt werden, das wir eh nie wieder sehen.

Die Griechen haben die Gelegenheit, wie gewünscht ganz ohne Bevormundung von außen, ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Und das sogar noch mit zugesagter Unterstützung und der Perspektive, dem Euro wieder beitreten zu können, sollten die Voraussetzungen dann stimmen.

Die mit Abstand beste Lösung für alle.

Worst-case: Ein 3. Programm aus dem ESM. Denn dies würde indirekt die Nachricht ausgeben, dass die gesamte Eurozone bei Ausscheiden Griechenlands gefährdet wäre. Das stimmt zur Zeit definitiv nicht, würde dann aber genau dazu führen (die Märkte...). Damit wären wir von Griechenland erpressbarer als je zuvor.

Griechischer Vorschlag = EU-Vorschlag vor Referendum

Die Vorschläge die nun von Griechenland vorgelegt worden sind, sind im Kern jene die vor dem Referendum von der Toika vorgelegt wurden.

Also was ich interessant finde das nun Tsipras offensiv Politik gegen seine Wähler und gegen das Votum vom Sonntag macht, Varoufakis entließ und anscheinend ist das immer noch nicht genug.

Wenn die Balten, Deutschland und die Niederlande das nun ablehnen frage ich mich was man eigentlich will. Man wird absehen können das diese Maßnahmen Griechenland nicht ernsthaft wieder auf die Beine bringen werden, selbst bzw. vorallem wenn das so durchgeht.

Vielleicht ist Tsipras auch völlig klar das im Prinzip alles abgelehnt wird was von Ihm oder Syriza kommt, weil es eine Linke Partei ist und hat sich jetzt den Spass erlaubt diesen Umstand dadurch offensichtlich werden zu lassen indem er der Troika ihren Eigenen Vorschlag vorlegt.

Ich kanns ehrlich gesagt nicht mehr hören, Jeder mit Ökonomischen Sachverstand, weiß das man Tote Kühe nicht melken kann.

Warum der Grexit der Anfang

Warum der Grexit der Anfang vom Ende des Euros und der EU wäre?

Griechenland ist nicht das einzige heillos überschuldete Land in der Eurozone. Sollte es zum Grexit kommen, wäre ein Präzedenzfall geschaffen, der die Finanzmärkte anspornte gegen einzelne Mitgliedsstaaten zu spekulieren. Dies würde soviel Druck aufbauen, daß nach und nach ein Staat nach dem anderen aus der Eurozone ausscheiden müsste. Die mangelnde Solidarität würde auch die EU an sich in Frage stellen und über kurz oder lang zerstören. Zurück bliebe ein tief gespaltenes Europa voller Mißtrauen untereinander, das mittel bis langfristig wieder Konflikte wahrscheinlicher werden lässt. Manche mögen das als Unkenrufe abtun, aber für Kohl und Mitterand war es eine Frage von Krieg und Frieden.

Gefahrloser Grexit chinesische Art

Machen wir es doch wie die Chinesen. Ab Montag dürfen nur noch Kleinanleger an der Börse handeln, so kann der Grexit reibungslos und ohne Schaden für die Finanzwelt ablaufen...

Tsipras will sein Volk retten und ging nun nach Brüssel und wollte dafür rund 50 Milliarden. Nur zu offensichtlich hat er dabei aber völlig vergessen, dass da (vorrangig) noch Banken gerettet werden müssen, von daher reden wir jetzt über 80-100 Milliarden oder in einer Woche über das Doppelte?!

Wir leben in dem Zeitalter des Weltkapitalismus, herzlich Willkommen. Das Bankensystem ist glücklicherweise voll automatisiert, so dürfen wir uns nur um das Aussterben unserer Spezies Gedanken machen.

Von 7,5 Milliarden sprachen sie vor 2 Wochen.

Dann 35 Milliarden

Dann 50 Milliarden

Dann 58 Milliarden

Dann 74 Milliarden

Im Augenblick von über 100 Milliarden.

Was wird es in einer Woche, einem Monat sein?

Zusätzlich.

Bei alle Liebe zur LINKEN, die diese Regierung in Athen unbedingt gerettet sehen will.

Aber weitere 100 Milliarden ist schon eine riesen Frechheit.

Und wenn Merkel dem zustimmt, erwarte ich ihren Rücktritt als Kanzlerin sofort.

Danach kann sie ja der LINKEN beitreten.

Die Hoffnungen der Vernunft ruhen jetzt auf Schäuble.

@ Bill Hicks 02:50

Die Griechen haben die Verhandlungen platzen lassen und mit großem Getöse verkündet, die Reformen wären den Griechen nicht zuzumuten. Die Wähler haben zu 60% gegen diese Reformen des eigenen Landes gestimmt.
Diese Maßnahem waren zudem lediglich dafür gedacht, weitere Gelder aus dem EFSF freizumachen. Dieser existiert jetzt nicht mehr und das 2. Hilfsprogramm ebenfalls nicht.

Jetzt legte Zypras die zuvor abgelehnte Verhandlungsliste vor (sogar noch abgespeckt) und plötzlich solls gehen. Einhergehend mit der Forderung, dass er ein drittes Hilfspaket bekommen will, was viele Milliarden Euro neue Schulden bedeuten würde, die er vorher so ungemein verteufelt hat. Ein Schelm wer böses dabei denkt...

Für ein drittes Paket, welches ungemein größer ausfallen müsste (mittlerweile nach Schätzungen >100.000.000.000,- €), wollen die meisten Finanzminister daher zu Recht mehr als geduldiges Papier, was vermutlich noch nichtmal die Druckerschwärze wert ist.

Grexit? Ja, bitte.

Vertrauensverlust bei wem?

Es besteht, selbst beim derzeitigen Papst, bei ueberaus vielen Menschen kein Vertrauen in den Kapitalismus, kein Vertrauen in die Finanzmaerkte, kein Vertrauen in die absurden Formen der Finanzspekulation. Da mutet der Vorwurf, man habe kein Vertrauen in die griechische Regierung, geradezu niedlich an. Wie stellt man sich eigentlich eine grundsaetzliche Neuordnung der Eurozone oder der EU vor? Denkt man ueberhaupt daran? Oder will man so weitermachen wie bisher? Aus einer Rede, die Gregor Gysi 1998 im Bundestag in Bonn gehalten hat, geht hervor, dass die Einfuehrung des Euro viel zu frueh erfolge, denn erst muessten die einzelnen Staaten der EU auf wirtschaftlichem, rechtlichem, usw. Gebiet angeglichen werden. Sei das erfolgt, koenne man ohne Probleme den Euro einfuehren, geschehe das nicht, gerieten Laender wie Griechenland, Portugal, usw. in eine schwere Krise. Und diese Krise werde sich weiter verschaerfen. Es ist so eingetreten. Was nun? Endlich eine Gesamtreform?

Sonderfall Griechenland

Griechenland kam nicht, wie Island, Irland und Spanien, durch temporäres exzessives Finanzjonglieren in die Krise - diese Länder haben ihre Hausaufgaben gemacht und sind auf dem Weg der Besserung. Griechenland war schon immer wegen seiner katastrophalen Staatsorganisation am Abgrund - das Land hätte nie in den Euro gedurft. Es ist kein Konstruktionsfehler des Euro, sondern des Aufnahmevorgangs und Griechenlands selbst. Daher ist der Euro durch den Fall Griechenland auch in keiner Weise bedroht. Alle wollen drin bleiben und können es, bis auf Griechenland, auch. Mit den Banken oder anderen privaten institutionellen Anlegern hat all das gar nichts mehr zu tun. Nach einem Schuldenschnitt von 107 Mrd € in 2012 (schon vergessen?) haben die praktisch alles abgeschrieben, was mit Griechenland zu tun hat. Die haben den Totalverlust längst in den Büchern zu Lasten der Aktionäre durchgeführt. Kapitalismus ist also derzeit nicht das Problem. Die Griechen brauchen einen modernen Verwaltungsstaat.

30% Neuverschuldung

Ein Hilfpaket von 80 Mrd über 3 Jahre bedeutet auf Basis der Staatsausgaben 2014 (http://de.statista.com) etwa 30% jährliche Neuverschuldung. Das ist wirklich ein Fass ohne Boden, denn nach 3 Jahren ist ja nichts gewonnen außer 80 Mrd neuer Schulden.
Ganz abgesehen davon, dass es sich die Griechen nicht leisten können, weitere Wochen zu verhandeln und die Banken geschlossen zu lassen.

Hier erkennt man jetzt die Taktik von Tsipras: Die Chaos-Verhandlungen der letzten Monate dienten offenbar dem Ziel, die EU am Ende unter extremen Zeitdruck zu setzen. Wenn das mal nicht nach hinten losgeht. Kein Regierungschef kann seinem Volk erklären, dass man Griechenland dauerhaft mit jährlich einigen 10 Mrd Euro unterstützen muss, damit sie so weiter machen können wie bisher.

Wann wurde zuletzt vertagt?

Man muss sich nicht auf die Gerüchte stützen, um zu erkennen, wie bedrohlich die Situation ist.

Eine Sitzung bis tief in die Nacht wäre normal, wenn man der Lösung nahe wäre. Das hat man vielmals erlebt, als es um Details ging.

Wenn die Finanzminister aber 3-5 Stunden Nachtsitzung ausschlagen, um 5 Stunden ausgeschlafen zu diskutieren, dann geht es um Grundsätzliches!

Man kann den Gipfel der Staatschefs sogar um mehr als 6 Stunden bis Börsenöffnung verschieben.

Frühestens Sonntag Nachmittag und eher später wird man weiter sehen können!

Tödliche Sparpolitik

Bei all den Diskussionen werden die Menschen in Griechenland total vergessen. Arm und krank sein ist dort wie ein Todesurteil. Auch durch den Druck der Troika wurde in den letzten Jahren das Gesundheitssystem total kaputt gespart, Mindestens drei Millionen Menschen dort haben keine Krankenversicherung. Experten schätzen, dass schon mehrere tausend Menschen gestorben sind, weil sie sich den Gang zum Arzt nicht mehr leisten konnten. Hier ist zu fordern, dass die EU endlich ihre unsoziale Sparpolitik beendet. Jedem Schuldner steht das Recht auf ein Existenzminimum zu! Das muss auch für Staaten gelten. Wir brauchen endlich ein internationales Konkursrecht, das auch die Interessen des Volkes berücksichtigt. Einen sehr interessanten Beitrag von Panorama gibt es hier: http://tinyurl.com/qe3wm4s. Aber auch hier gibt es interessante Infos über den Gesundheits-Grexit: http://tinyurl.com/nmgadyc./ellinikofreunde?fref=ts.
Wer helfen will, kann dies hier tun:http://tinyurl.com/p9wdsca

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel

Wir werden eine Einigung duchboxne, und koste es, was es wolle.
Griechenland ist wichtig in der EUdSSR.
Es ist der Wachstumsmotor und schleppt die anderen Länder mit durch. Vor allem Deutschland.

Griechenland braucht nur weitere 100 Milliarden; das sind doch nur "peanuts"! Die werden wir sofort beschließen!

Was war Samstag bedeutend?

Die Gerüchte über einen (von Schäuble) angestrebten Grexit? Nein!

Die Eurogruppe hat seit langem keine Angst vor dem Grexit. Prof. Sinn & Co. fordern das sogar ganz offensiv. Das ist seit Wochen in den Nachrichten.

Auch Varoufakis wollte seit spätestens 2013 den Grexit, weil er mit dem Dominoeffekt die Geldgeber zu Zugeständnissen zwingen wollte.

Rolf-Dieter Krause twitterte, dass ein Grexit einen Haircut legalisieren könnte, weil Griechenland nicht mehr im Euro wäre.

Aber auch das stand schon in Foren. GR wäre in der Situation Mexikos zu Zeiten des Deutsche Bank Vorstandssprechers Alfred Herrhausen, der damals einen Haircut empfahl.

Nur innerhalb(sic!) der Eurozone ist der Bailout verboten.

Binnen Stunden war so viel Bedeutendes der Liveticker nur nebensächlich.

Nur die Vertagung der Eurogruppe war unerwartet und wird im Gedächtnis bleiben.

So einfach kann Weltgeschichte sein, wenn es keinen Shoot-out gibt, sondern sie sich erst in Wochen oder Monaten entwickelt.

Mit dieser sozialistischen Regierung sollte keiner mehr !!!

Man kann der Sozialistischen Regierung Griechenlands nichts glauben, wer nach einer Volksbefragung das gegenteil macht von dem was das Volk will, ist höchst unglaubwürdig !
Mit dieser Regierung sollte keiner mehr verhandeln !!!

Sparvorhaben

Man muß sich wundern. Die Finanzminister der Eurogruppen haben tatsächlich was wie Rückgrat und entscheiden nicht nur nach den Wünschen der Franzosen dund der Troika. Diese Liste der Griechen beinhaltet kein Sparvolumen, nur jede Menge Versprechungen. Die Zahlen der benötigten Summen steigen scheinbar stündlich ohne daß man genau nachvollziehen kann wo das Loch genau herkommt. Griechenland hat über Nacht kein funktionierendes Steuersystem erhalten und somit auch nichts um die versprochenen Änderungen umsetzen zu- können. Sie brauchen Hilfe zur Selbsthilfe und keine flächendeckenden Subventionen des Gemeinwesens wie bisher.
Eine persönliche Anmerkung:
Hilfreich für die Bürger in der EU wäre ein offenerer Umgang in der Diskussion und ein Mehr an Beteiligungsmöglichkeiten.
Die Menschen in der EU haben ein Recht auf Beteiligung an den Entscheidungsprozessen und sollten in der Art eines Referendums auch gefragt werden.

Euro-Auszeit wäre eine vertrauensbildende Maßnahme für GRE

Nachdem die Griechen und die Syriza-Regierung vor einer Woche noch mit 61 % vehement gegen die Reformvorschläge der Geldgeber stimmten, kommt Athen mit den notgedrungenen eigenen Reformvorschlägen eher vertrauensunwürdig herüber. Es fehlt auch an einem verlässlichen Rahmen für das Volumen eines neuen Hilfspaketes und der Schuldenbelastbarkeit des Landes in den nächsten drei Jahren.

Kein Wunder, dass sich die Finanzminister der Eurogruppe für die griechischen Vorschläge kaum erwärmen können.
Zudem fehlt es neben den unzureichenden Finanzvorschlägen nicht nur an Umsetzungsvertrauen, sondern auch um verlässliche Strukturreformen für eine funktionierende (Steuer-) Verwaltungsreform, den Kampf gegen die allgegenwärtig grassierende Korruption und auch mehr Produktivität und Diversifizierung in der weitgehend wettbewerbsunfähigen Wirtschaft.

So wäre eine mindestens fünfjährige Euro-Auszeit GRE eine angemessene Antwort auf die drängenden Fragen mit umfassender Reformumsetzungsmöglichkeit.

Sind sich unsere Politiker eigentlich darüber im Klaren

was es für Folgen hat, wenn sie erneut Geld in das Fass ohne Boden namens Griechenland schmeißen? Sind sie sich darüber im Klaren, dass dies Europa zerstört, die nationalistischen Kräfte in den Ländern explodieren lässt? Sind sie sich darüber im Klaren, dass die Menschen in Europa dieses als gescheitert ansehen, wenn wieder ein fauler Kompromiss geschaffen wird?

Ich habe das Gefühl, dass man immer noch nicht erkannt hat, welche Brisanz in einer Einigung mit GR, basierend auf der Zahlung weiterer Milliarden, steckt. Das Abschreiben der bisherigen Gelder haben die Menschen zwischenzeitlich akzeptiert. Humanitäre Hilfe an GR auch. Alles andere ist die Lunte zur Sprengung Europas.

Der Satz von Frau Merkel hat damit in dieser Form keine Gültigkeit mehr und müsste heißen: Hält man GR im Euro scheitert Europa.

Griechenland

„Vertrauen ist der Wille, sich verletzlich zu zeigen.“ Der Grund, warum man sich ausliefert, ist die positive Erwartung, dass der Vertrauensnehmer die Situation nicht zum Schaden des Vertrauensgebers verwendet. Quelle: Wikipedia

Darum geht es.

Transferunion?

komisch - jeder weiß, wo Geld hin soll - im Zweifel nach Griechenland.

Keiner weiß wo es herkommen soll.

Deutschland kann jedenfalls nicht die ganze Welt retten.

@pnyx: "Schäuble bringt die gesamte EU auf einen abschüssigen...

... Pfad."

Keineswegs: Es ist Griechenland, dass die Voraussetzungen für eine weitere Mitgliedschaft in der Eurogruppe nicht erbringt und statt eigener Auskömmlichkeit weiter auf Kosten der europäischen Steuerzahler -ohne zureichenden Nachweis von umgesetzten und funktionierenden Reformen- setzen will. Aus eigener Kraft und mit Unterstützung der griechischen Gesellschaft hat die Syriza-Regierung bisher keine umfassenden bzw. grundlegenden Reformen umgesetzt, im Gegenteil. Das mangelnde Vertrauen der anderen europäischen Partner ist also voll begründet.

Sie haben es erfasst.

Die jetzige Tsipiras Regierung muss fuer die Verfehlungen der vergangenen griechischen Regierungen und die Fehleinschaetzung von Schaeuble, Merkel und EU Politikern vor etwas ueber 5 Jahren bezahlen. Es ist klar Schaeuble will die eigene Verfehlung von sich abweisen. Waere die griechische Regierung eine konservative, wuerden wir heute ueber was ganz anderes diskutieren.

Helft den griechischen Bürgern

Notwendig ist ein Hilfspaket für die griechischen Bürger - aber keine Steuermilliarden um die Hedgefonds auszuzahlen: Schäuble sollte noch heute ein solches Hilfspaket aus Deutschland vorschlagen - ich bin sicher, er fände eine Mehrheit in der Bevölkerung und im Bundestag dafür! Aber 80 oder 100 Milliarden mit offenem Ausgang bewilligen geht garnicht!

von Paco 01:56

Ich gebe Ihnen Recht, es ist ein Fass ohne Boden.
Aber wir sollten schon bedenken, dass dies seit vielen Jahren die Situation ist und auf Biegen und Brechen mit immer noch mehr Krediten gefüttert wurde.
Die jetzige Regierung versucht von Anfang an, eine erträglichere Lösung für ihr Volk zu finden und hat die Situation völlig unterschätzt.
Jetzt werden Lösungen unter Verzweiflung gesucht und das ist keine gute Ausgangsposition für eine klare Sicht. Aber letztendlich geht es um Menschen und ein menschenwürdiges Leben, oder spielt das heute nur noch eine untergeordnete Rolle? Wie fühlen sich Menschen, über die der Daumen gehoben oder gesenkt wird?

Ein Streit der Wirtschaftsökonomen

Eigentlich sollte in den letzten Tagen deutlich geworden sein, dass das sog. "Griechenlanddrama" etwas mit unterschiedl. wirtschaftsökonomischen Positionen zu tun hat: Schäubles Sparpolitik ist nicht nur in ihren konkreten Schritten, sondern auch in ihren Grundlagen in den Augen renommierter Fachleute falsch (vgl. hierzu z.B. die Debatte um "Groth in a Time of Dept" von C.Reinhard und K. Rogoff.). Griechenland verweigerte sich der Sparpolitik, weil eine große Mehrheit davon überzeugt ist, dass diejenigen, die Schäubles wirtschaftsökonomische Überzeugungen kritisieren, recht haben.
Wenn aber Schäuble jetzt von Vertrauensverlust spricht, handelt es sich nicht um ein sachliches Argument, sondern um eine emotionale Haltung: Die Griechenlandkrise führt dazu, dass die fachliche Kritik an seiner Sparpolitik politisch Gehör findet und gleichzeitig wurde Schäuble persönlich angegriffen. Vertrauen in die wirtschaftsökonomischen Überzeugungen seiner Kritiker hat er sicherlich niemals gehabt.

Verlassen

Habe 4 Jahre in Griechenland gearbeitet und kenne die Zuverlässigkeit der Griechen.
Herr Dr. Schäuble liegt mit seiner Meinung goldrichtig.

Es sind noch viele Fragen offen,

deshalb die Griechen erst einmal zappeln lassen. Da sich Tsipras durch seine Unbedarftheit ins Abseits manövriert, Vertrauen verspielt und schon jetzt seinem Volk mehr als geschadet hat, kann man sich ruhig Zeit lassen. Tsipras sollte besser seine Reformvorhaben detailliert ausarbeiten, bis wann er welche Schritte umsetzen möchte. Und die EU-Gremien können jetzt vor allem auf Zeit spielen und durch geschickte Verhandlungen noch viel mehr erreichen.

Allerdings: Der Leichtmatrose Tsipras ist definitiv der falsche Mann, man hat außerdem den Eindruck, dass sich die Griechen untereinander nicht einig sind. Unter solchen Voraussetzungen Reformen durchzuführen ist sehr schwer.

Daher ist der Grexit eine echte Option.

Euro-Auszeit

Diese befristete Auszeit würde auf jeden Fall Ruhe in die doch sehr gespaltene Eurozone bringen, eigentlich brodelt es doch schon überall. Leider will es keiner so richtig akzeptieren. Was spricht gegen zwei Währungen in einem Land ? In der ehemaligen DDR hat die inoffizielle Schattenwährung in Form der Deutschen Mark auch den Hunger nach Luxus gestillt und die Mark die internen Grundbedürfnisse.
Ich kann mich noch sehr gut an diese Zeit erinnern, wo anstelle der Landeswährungen im Ausland in erster Linie nach US-Dollar verlangt wurde.
Auch merkt keiner so richtig, daß Herr Tsipras alle mehr oder minder "verar....t", der Mensch ist nicht zu unterschätzen !
Hier könnte auch mal die NSA was Nettes auf den Weg bringen : Thema Kontakte Putin/Tsipras.........

@ 05:53 von Thomas Scherr

Danke für den link.

Es wird Zeit, dass endlich geholfen wird.

Ich bin es so leid, dass jeden Tag von unseren Politikern nur über notwendige Hilfsprogramme gesprochen wird, aber seit Monaten nichts passiert. Unabhängig von der Staatsverschuldung des Landes, kann man die derzeitigen Zustände, die längst allen bekannt sind, doch einfach nicht mehr länger hinnehmen.

Während wir hunderte Millionen Euro für einen einzigen Tag der G7 in Elmau ausgeben, hungern in Griechenland viele Menschen und können nicht ausreichend ärztlich versorgt werden. Und das in einem EU Land.

Helft endlich.

Und seid ehrlich. Vor Jahren als die Banken gerettet wurden, gab es angeblich keine Alternativen. Da wurde gar nicht lange diskutiert. Jetzt wird es endlich Zeit die Wahrheit zu sagen. Es wird nicht ohne einen Schuldenschnitt gehen.

Der fortschreitende Zusammenbruch der Geldzirkulation und damit der Wirtschaft durch die geförderte Liquiditätskrise stellt Gefahr für Leib und Leben sehr vieler Griechen und auch des von ihnen versorgten Flüchtlingsstroms dar. Der Übergang zur Naturalwirtschaft ist fließend wie der zivilisatorische Zusammenbruch und Gewaltausbrüche im Überlebenskampf, politisch Richtung faschistoider Rechtsruck.

Die führenden EU- und Eurofanatiker scheinen zu allem fähig, was der Elfenbeinturm an Horror für ein Volk hergibt, dessen gewählter Vertreter selbst um den Preis schlimmster und fehlerhafter Austerität mangels Alternativlosigkeit der Eurobestimmer den totalen Crash für ein Quantum Euros abwenden wollte und deren Zahlenwerk entgegen dem Plebiszit verhandeln will. Dass es nicht um 7,2 Mia als Krisenlösung ging, war lange klar. Auch wenn man Samaras' Troika-Kurs weiter gefahren wäre, der dafür abgewählt wurde, wäre nichts gelöst.
Schäubles Machtspiel führt zum Re-Import der Austerität. Zahltag.

Das Schiff kommt ins Schlingern

Seit Jahren haben griechische Regierungen sich übertrumpft, das Land zugrunde zu richten. Die letzte setzt die Tradition verstärkt fort und ist nun noch dabei, auch den Rest der Eurozone zugrunde zurichten, durch unmäßige Forderungen – sie wollen uns ausnehmen –, durch Unseriosität, durch Erpressung mit ihrer geostrategischen Lage
– mal schnell zu Putin gerannt, wenn wir nicht spuren – und durch taktisches Geschaukel – alles auf die letzte Minute zuspitzen und Chaos erzeugen. Sie wollen die Staaten gegeneinander aufbringen. Das Schiff kommt gewaltig ins Schlingern.

Hauen wir den Gordischen Knoten durch! Wir müssen NEIN sagen. Es wäre ein Schlag ins Gesicht des deutschen Volkes, ebenso der Esten, der Slowaken, der Holländer, der Finnen und all der anderen Völker, die sich redlich bemühen, selbst Probleme zu lösen, wenn wir uns weiter am Nasenring vorführen lassen.

Und es wäre im Sinn des griechischen Volkes: Das Land muss durch die Katharsis gehen, sagte mir kürzlich ein Grieche...

"Jetzt wollen sie unter Druck gegen den Willen Griechenlands sie aus dem Euro rausschmeißen.
Kein Wunder das langsam auch andere Länder wie Griechenland sagen "Germany - enough is enough" - MP Renzi"

Stellen wir uns einmal vor, es klingelt an ihrer Tür, sie öffnen, ihr Nachbar betritt den Flur und geht zielstrebig auf ihren Kühlschrank zu. Aus diesem entnimmt er er was sein Herz begehrt und begibt sich zurück in seine eigene Wohnung. Dieses Procedere wiederholt sich über Wochen und Jahre. Das einzige was ihnen bleibt ist jedesmal ein Wohlgeruch aus der Wohnung ihres Nachbarn, der ihnen vorführt, was er mit ihrem Lebensmitteln zaubern kann und ein fader Beigeschmack bei einem Blick in ihre Geldbörse.

Nicht Angela Merkel entscheidet, sondern die Regierungschefs der Euro Länder und deren Parlamente, also bitte korrekt bleiben und Willensbildung nicht zur Willensformung machen.

Und wer bitte schön ist Renzi? Einer von vielen, der wie andere auch nur eine Stimme hat.

Aufhören!!!

Kredite von 320.000.000.000 €, die nie zurückgezahlt werden können sollen jetzt auf 400.000.000.000 € aufgestockt werden !?
Für 13 Blatt Papier einer Regierung, die ihrem Volk noch vor ein paar Tagen lauthals "oxi" zu ihren jetzigen Vorschlägen empfohlen hat.
Das ist absolut krank.

Es muss endlich ein Schlussstrich her ...

Es muss endlich ein Schlussstrich unter dieses Theater. Es ist endlich einmal zur Kenntnis zu nehmen, dass Griechenland pleite ist und dass die missratene Konstruktion des EURO Griechenland nicht helfen kann. Das ständige Hineinpumpen von Milliarden Steuergeldern ist im Effekt reines Verbrennen des Geldes, es hat keinerlei Wirkung, so wie das bei einem Fass ohne Boden eben immer ist. Das sollte man sich endlich eingestehen und Griechenland in die Drachme entlassen. Wir sprechen hier - glaubt man den neuesten Schätzungen - von 100 Milliarden EURO, das ist ein Drittel des diesjährigen Bundeshaushalts der BRD, das Europa bezahlen soll. Griechenland muss strukturelle Veränderungen vornehmen und nicht nur reden und Forderungen an Europa stellen. Schäuble hat recht: "Just do it!" Da das bislang noch immer nicht geschieht, sondern man stattdessen weiterhin auf Kosten von Europa leben will, ist das Ende der Verhandlungen erreicht. Darum GREXIT, ob auf Zeit oder Dauer - Hauptsache GREXIT!

Ist der Ruf erst ruiniert,

dann forderts sich ganz ungeniert! Nochmals: bisher 350 Mia Kredite, jetzt nochmals 80 Mia oder mehr. Das kann ein Land von der Grösse GR niemals wieder zurückzahlen.
Da kann man noch so lange strecken.
Unsere Kindeskinder werden noch sagen: was haben unsere Altvorderen da für einen Bockmist gemacht!

Was benötigt

Was benötigt Griechenland?
Erst war die Rede von 57 - dann von 82 und jetzt von über 100 Milliarden! Wer erzählt uns zur Abwechslung mal die Wahrheit?

"Europäische Union" zerlegt sich

Merkel & Schäuble zeigen ihr wahres Gesicht. Mit der Unterstützung von SPD-Gabriel wollen sie die von ihnen gehasste griechische Links-Regierung aus dem Amt mobben.

Ich gehe davon aus, dass die sogenannte "Europäische Union" durch den germanischen Starrsinn und Hochmut einen kräftigen Knacks bekommt. Nach und nach wird sich diese "Union" in ihre Einzelteile zerlegen.

Und in spätestens zehn Jahren ist der EURO bereits wieder Geschichte.

Das ist dann gut so!

genug ist genug

Ich selbst lebe in der Schweiz, hier wäre so etwas nicht vorstellbar, Milliarden in ein fremdes Land zu investieren, so zu sagen als Geschenk. Liebe deutsche, ihr bezahlt 50% Steuern um die Gelder einfach in ein Fass ohne Boden schmeissen zu lassen, was ist los mit euch?

Ich frage mich, wie lange die Bevölkerungen das noch hinnehmen werden.

Einige meinen hier, mann muss solidarisch mit den Leuten sein, die seien am verhungern… Offenbar seht ihr Bilder aus einem anderen Griechenland. Was ich in Fernsehen sehe, es sind verwöhnte, leicht übergewichtige Menschen, die nicht an Hunger zu leiden scheinen und nicht mehr in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen, weil sie es nicht müssen.

Wenn jetzt kein Grexit kommt, kann man sich gefasst machen, dass in Spanien demnächst die nächste anarchistische Regierung gewählt wird. Spätestens dann ist das Ende erreicht. Also warum nochmals Milliarden vernichten?

Helft endlich

Ein gutes Beispiel mit dem G7 Gipfel, welcher nur der Selbstbeweihräucherung diente !
Natürlich muss den Griechen - ich meine jetzt den Bauern, den Rentner und den kleinen Mann auf Kreta oder sonstwo geholfen werden. Aber wer prüft, ob die Hilfe dort auch ankommt ?
Ich denke da nur an die vielen Milliarden an Entwicklungshilfe , welche bei einigen wenigen versickert sind und nach einer manchmal blutigen Machtunstruktierung in Form von goldenen Toiletten wieder auftauchten....
Nach der nächsten Finanzspritze für GRE wird unter Garantie wieder weiter rumgemuckert, und dann wieder und wieder.
Wie oft habe ich das schon im TV gehört : letzte Chance, allerletzte Chance, aller-allerletzte Chance.
Das bringt alles nichts.
Auch ein Schuldenschnitt wird nichts bringen : Danach geht alles von vorn los.Alle sträuben sich gegen das Loslassen vom Euro.

Aber, das wird die einzige Lösung sein. Ohne den Marshall-Plan und die Währungsreform würde es bei uns heute wie in GRE aussehen.

Crashkurs muss verhindert werden!

Europa darf nicht an die Wand gefahren werden.
Dafür steht zu viel auf dem Spiel!

Vor allem Deutschland als Hauptprofiteur des EURO und der EU hätte zu viel zu verlieren!

Einigt Euch!

@ 01:26 von O. Meier

"Jetzt wollen sie unter Druck gegen den Willen Griechenlands sie aus dem Euro rausschmeißen."

Niemand schmeißt die Griechen raus. Es will nur keiner mehr mit Griechenland spielen. Wer immer falschspielt, vergault auf diese Weise alle seine Freunde.

Oder was hat Griechenland in den letzten 6 Jahren getan, um wieder wettbewerbsfähig zu werden.

Griechenland hat sich nie an die Vorschläge der Troika gehalten und trotzdem haben sie weiteres Geld bekommen. Da hätten sie auch problemlos ihre eigenen Reformen (von Griechen bestimmt) durchführen können.
Aber die Griechen wollen ja eben keine Reformen. Sie wollen Unterstützung auf Dauer anstatt Hilfe zur Selbsthilfe.

Vorschläge aus Athen sind erstmal nur Papier

Selbst wenn die griechische Regierung bereit wäre, neue Vorschläge vorzulegen, wird sie sie noch lange nicht umsetzen.

Bereits die Vorgängerregierungen haben für schöne Ideen Milliardenkredite erhalten. Umgesetzt wurde so gut wie nichts.

Zukünftig darf erst gegen tatsächlich eingeführte Maßnahmen Geld fließen.

@ 01:32 von tiberius gracchus

"Ein friedliches Europa ist wichtiger als Geld. Ich hab ihn zwar nie gemocht, aber zumindest das hat Kohl verstanden."

Wo sehen sie denn noch Frieden, wenn andere Menschen einfach unsere Ersparnisse und unsere Altervorsorge zerstören. Die Schuldenfanatiker führen bereits seit Jahren einen Krieg gegen uns Sparer.

Wer Frieden will, der muß sich auch selber friedlich verhandeln. Irgendwann muß man sich auch mal wehren dürfen.

Man muss die Realität zur Kenntnis nehmen ...

@08:11 von S. Busch: Jeder darf seine politische Ausrichtung haben, das bleibt jedem Bürger unbenommen, denn das gehört sich so in einer Demokratie. Man muss aber irgendwann auch einfach einmal Realitäten zur Kenntnis nehmen. Es geht um einen Staat, der vollkommen pleite ist, der seinerzeit schon mit Unwahrheiten überhaupt erst in das Konstrukt EURO hineingekommen ist und der seitdem mehr oder weniger ständig dem Rest der EURO-Zone auf der Tasche gelegen hat, weil man strukturelle Reformen im eigenen Land nicht durchführen wollte oder weil man schlichtweg unfähig dazu war. Darüber hinaus hat man mit den anderen EURO-Ländern seit Monaten in schon wirklich unverschämterweise Katz und Maus gespielt und man hat eben inzwischen das Porzellan zerdeppert, von dem heute auf einmal essen will. Hier geht es weder um Starrsinn noch um Hochmut, hier geht es darum, dass Ihre und meine Kinder dies nicht nicht bezahlen müssen, was uns heutige Politiker einbrocken. Darum GREXIT - sofort!

Das Problem

Das Ganze beruht nur auf einem Problem:
Der Euro ist ein Instrument - er wurde aber idolisiert. Sprüche wie: "Der Euro eint Europa..." von Politikern, welche keinerlei Ökonomiekenntnisse haben oder hatten. Ein Zahlungsinstrument ist ein Zahlungsinstrument und nicht mehr. Es kann nichts einen - es ist nur ein Instrument für einen Tauschhandel.
Zu GR: Keine Bank auf der Welt gibt einem Privatmann oder einem Unternehmen einen normalen Kredit (vor allem nicht den Wahnsinn von 100 Mrd.), wenn man nur Minus macht.

Hoffentlich ...

... gewinnen Vernunft und Rationalität die Oberhand!

Ein Grexit hätte unkalkulierbare Risiken für alle Beteiligten zur Folge und muss daher verhindert werden!

Ein NO-Grexit ist das wesentlich kleinere Übel!

Man kann nur auf Frau Merkel hoffen!

Den Wunderknopf gibt es nicht!

Schön wäre es wenn es so einen Knopf gebe. Also gibt es nur eine Lösung: Es gibt nichts Gutes außer man tut es! Wir Alle wissen es. Respekt denjenigen die man nicht so sehr mag und nie vergessen, dass man nicht alleine ist in dieser Welt.
Gauleiter Schwarze Null, will die totale Kapitulation GR´s. Das wird nie gelingen. Stadtessen wird die ganze Eurozone in den Abgrund gerissen. Alleine schon aus dem Grund, dass GR sich nie aufgeben wird, wird der Gauleiter-Plan nie aufgehen! Deutschland hat schon 2 große Kriege verloren. Das jetzt wird unser totaler Untergang sein. Und damit niemand mich missversteht. Mir liegt sehr viel an dem Wohlergehen meines Volkes. Aber auch an dem Wohlergehen der Griechen und der anderen Völker/Menschen. Also an dem Wohlergehen der Menschen insgesamt. Sonst haben, ich und meine Familie, keine Zukunft.

@ tiberius gracchus

Was wollen Sie uns denn da für einen Quatsch einreden?
Ein Grexit wäre für das griechische Volk das beste. Denn die darauf folgenden Aufbauhilfen kämen dann wirklich mal den Bürgern zugute und nicht den Banken.
Auch für die starken Länder ist es besser, wenn die schwachen die Eurozone verlassen. Dann kann Deutschland auch nicht mehr von der Finanzmafia erpresst werden.
Es muss ein Ultimatum geben. Griechenland bekommt erst wieder Geld, wenn der Finanzladen auf Vordermann gebracht ist. Die EU wird hier unterstützend mit 500 Beamten mitwirken.

Wer als Geisterfahrer unterwegs ist ...

@ Crashkurs muss verhindert werden: Wer als Geisterfahrer unterwegs ist, der darf sich nicht wundern, wenn es zum Unfall kommt. Griechenland hat alles erdenkliche getan, dass es soweit gekommen ist, wie es heute ist. Griechenland ist noch immer ein freier und souveräner Staat, niemand hat es dazu gezwungen Syriza zu wählen und sich in eine solch missliche Lage selbst zu manövrieren. Es ist auch nicht richtig, dass hier Europa auf dem Spiel steht. Die EU besteht aus knapp dreißig Staaten, davon haben lange nicht alle den EURO und sie sind doch in der EU. Es steht also keinesfals Europa auf dem Spiel, wenn nun ein weiterer Staat wieder zur alten Währung zurückkehrt. Im übrigen wissen wir doch alle längst, dass der GREXIT auf den Rest der EU kaum Auswirkungen hätte. Es hat aber massive Auswirkungen, wenn zu den bisherigen 240 Milliarden noch einmal 100 Milliarden dazukommen - weiteres Geld nicht ausgeschlossen. Das dürfen dann Ihre Kinder einmal bezahlen. Wollen Sie das wirklich?

@ 05:53 von Thomas Scherr

Zitat "Bei all den Diskussionen werden die Menschen in Griechenland total vergessen"

Es gibt auch Menschen außerhalb Griechenlands. Und die leiden schon seit Jahren unter Griechenland.

Griechenland paßt so wie es ist nicht in die Eurozone.
Die Griechen habe außerdemdie Wahl:
1) Wettbewerbsfähig werden und den Euro behalten
2) Schlendrian und Grexit

Seit Monaten beteuern sie 1), handenl aber in Wirklichkeit wie 2).

Schäubles Vorschlag ist somit nur zu Unterstützen.

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