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Die Menschen in Peking und anderen Städten Chinas leiden seit Wochen unter Smog. Nun hat die verschmutzte Luft auch Teile Japans erreicht. Die zulässigen Höchstgrenzen sind nach Angaben von Forschern überschritten. Der Smog birgt weiteren Zündstoff für die angespannten Beziehungen beider Länder.
Nur ein paar Tage konnten die Bürger Pekings letzte Woche durchatmen, dann kehrte der Smog zurück. Atemschutzmasken sind vielerorts ausverkauft und die Notaufnahmen der Krankenhäuser überfüllt. Die Pekinger sind hochgradig genervt und sogar Staatsmedien üben offen Kritik.
Peking wird den Smog nicht los. Erneut wurde Smog-Alarm ausgelöst, erneut galten die Luftwerte als "gefährlich". Doch die Stadt gelobt Besserung: Der Anteil der Dreckpartikel in der Luft soll 2013 um immerhin zwei Prozent reduziert werden. Viel zu langsam, meinen Experten.
In Peking bleibt den Menschen seit Tagen die Luft weg: Der Smog ist schlimmer denn je. Jetzt haben die Behörden erstmals die zweithöchste Alarmstufe Orange ausgerufen. Auch Fabriken wurden nun angewiesen, die Produktion herunterzufahren, erste Fahrverbote wurden verhängt.
Bei einem Feinstaubwert bis 50 gilt Luft als "gut", ab 300 gilt sie als "gefährlich". In Peking wurde jetzt ein Wert von 699 gemessen. Das ist selbst für die chinesische Hauptstadt viel. Zahlreiche Menschen trauen sich nur noch mit Schutzmasken vor die Tür. Verbote für Autofahrer oder Industrie gibt es aber nicht.
Atemnot und brennende Augen: Die Menschen in Indiens Hauptstadt leiden unter Smog. Durch die gelb-graue Luft sind weder Neu-Delhis Wahrzeichen noch die Sonne zu sehen. Schuld daran sind laut Regierungschefin jedoch nicht Verkehr und Industrie, sondern das Verbrennen von Stroh.
Hongkong erstickt im Smog. Die Behörden riefen dazu auf, in geschlossenen Räumen zu bleiben. Die Luftverschmutzung habe das höchste Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen 1999 erreicht. Nach Einschätzung eines internationalen Forscherteams könnte dicke Luft an heißen Tagen bis 2050 weltweit zur Regel werden.