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Im Streit um das Nuklearprogramm hat der iranische Außenminister betont, sein Land sei - unter Bedingungen - zu Verhandlungen bereit. Doch Israel warnte, Teheran strebe lediglich nach Atomwaffen. Der CDU-Politiker Polenz verlangte vom Iran Beweise für die friedliche Nutzung der Technik.
Am letzten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz hat Irans Außenminister Salehi Verhandlungen über das Atomprogramm des Landes angeboten - allerdings nur unter Vorbedingungen. Dies stieß auf Kritik: Der CDU-Außenpolitiker Polenz nannte den Iran einen "atompolitischen Geisterfahrer".
Am letzten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz stehen die aktuellen Konflikte in Mali und Syrien erneut im Mittelpunkt. Schnelle Lösungen sind allerdings nicht zu erwarten. Im Atomstreit mit dem Iran gibt es offenbar ein Signal der Gesprächsbereitschaft.
US-Vizepräsident Biden hat auf der Sicherheitskonferenz die transatlantische Partnerschaft gelobt - und eine Freihandelszone gefordert. Zu Irans Atomprogramm sagte er: Noch sei Zeit für Diplomatie. Auch Syrien ist in München ein Thema - aus Russland gibt es aber keinen neuen Töne.
Die Truppe klagt über eine zu hohe Belastung. Dabei stellt die Regierung für den Mali-Einsatz gerade mal drei Transall-Maschinen zu Verfügung. Nach welchem Maßstab über militärische Unterstützung zu entscheiden ist, debattiert auch die Münchner Sicherheitskonferenz. Nicht wenige Experten vermissen eine Strategie.