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Heute ist "Tag der Pressefreiheit". Sri Lanka liegt auf der entsprechenden Rangliste von "Reporter ohne Grenzen" auf einem der letzten Plätze. In den Köpfen vieler Politiker herrscht dort immer noch Krieg. Das bekommen gerade auch Journalisten zu spüren.
Die Pressefreiheit ist ein Grundrecht und hat Verfassungsrang. Ein zu kleiner Gerichtssaal hat dies nicht. Arnd Henze begrüßt daher die Klage der türkischen Zeitung "Sabah" auf einen Platz beim NSU-Prozess und hofft, dass das Bundesverfassungsgericht dem Münchener OLG einen Ausweg aus seiner selbst verschuldeten Sackgasse weist.
Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut in Deutschland. Deshalb sollte nach Ansicht von Holger Schmidt mit Augenmaß vorgehen, wer anderslautende Vorwürfe gegen das Oberlandesgericht München wegen der Platzvergabe für Journalisten erhebt. Allerdings will das Gericht die Medienvertreter unter Bedingungen arbeiten lassen, die kafkaesk erscheinen.
Acht neue Tageszeitungen kommen ab April in Myanmar auf dem Markt. Was noch fehlt sind unabhängige, kritische Journalisten und zahlungswillige Käufer. Zwar ist die Öffnung des Zeitungsmarktes einen Meilenstein für das Land - doch die neue Freiheit ist schon wieder gefährdet.
Ungarns Präsident Orban hat mit drastischen Worten einen Bericht in deutschen Kindernachrichten über sein Land kritisiert. Orban sprach von "Gehirnwäsche". Es geht um einen Beitrag der Ki.Ka-Sendung "Logo". Darin wird erklärt, wie Ungarn Verfassungsrichter und Medien einschränkt.
In der jährlichen Rangliste zur Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen bewegt sich Deutschland im europäischen Mittelfeld. Problematisch sei hierzulande vor allem die abnehmende Vielfalt der Presse, heißt es. An der Spitze der Rangliste stehen Finnland, die Niederlande und Norwegen.
Mexiko ist für Journalisten eines der gefährlichsten Länder der Welt. Jedes Jahr werden dort Dutzende Reporter umgebracht. Auch in Honduras werden Journalisten bedroht. Hauptproblem in beiden Ländern: Die Taten werden trotz neuer Gesetze nur halbherzig verfolgt.
Deutschland bewegt sich in Sachen Pressefreiheit nach Einschätzung von Reporter ohne Grenzen (ROG) nur im europäischen Mittelfeld. Problematisch sei hierzulande vor allem die abnehmende Vielfalt der Presse. An der Spitze der Rangliste stehen Finnland, die Niederlande und Norwegen.
Die britischen Medien sollen ein neues, unabhängiges Kontrollorgan bekommen. Das empfiehlt eine Untersuchungskommission zur Presse-Ethik in ihrem Abschlussbericht. Sie war nach der Abhöraffäre der Boulevardblätter des Murdoch-Konzerns eingesetzt worden.
Die britischen Medien sollen nach der Murdoch-Affäre enger an die Leine genommen werden: In London wurde ein Bericht über illegale Praktiken von Journalisten vorgelegt. Darin wird angeregt, einen gesetzlich fixierten Presserat einzurichten. Kritiker befürchten zu starke Eingriffe in die Pressefreiheit.