Detail Navigation:
Die palästinensische Autonomiebehörde hat einen neuen Ministerpräsidenten: Präsident Mahmud Abbas ernannte den Wissenschaftler Rami Hamdallah zum Nachfolger von Salam Fajjad. Dieser hatte bereits Mitte April seinen Rücktritt als Regierungschef eingereicht.
Für die Palästinenser im Westjordanland sind Angriffe radikaler jüdischer Siedler fast alltäglich. Nun wurden auch katholische Mönche Opfer von Vandalismus, die Übergriffe auf Kirchen häufen sich. Die Regierung in Jerusalem verliert die Geduld.
Heute vor 65 Jahren wurde Israel gegründet. Friedliche Proteste Zehntausender Palästinenser gegen die Besatzung sind am Nachmittag in Gewalt umgeschlagen. Es gab mehrere Verletzte. Palästinenserpräsident Abbas hatte zuvor einen eigenen Staat gefordert.
Israelische Sicherheitskräfte haben ein palästinensisches Zeltlager im Westjordanland geräumt. Rund 200 Aktivisten hatten gegen den geplanten Bau einer jüdischen Siedlung protestiert. Die Regierung in Jerusalem hatte nach der Anerkennung Palästinas als UN-Beobachterstaat den Bau der neuen Wohnungen angekündigt.
Sie skandieren Pro-Hamas-Parolen und schwenken grüne Fahnen als Zeichen der radikal-islamischen Gruppe: Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Hamas sind deren Anhänger durch die Straßen Hebrons gezogen. Die Stadt gilt als ihr Zentrum im Westjordanland.
Die syrische Luftwaffe hat mehrere Stadtviertel und Vororte im Süden von Damaskus unter Beschuss genommen. Dort befindet sich nach Angaben von Aktivisten ein Flüchtlingslager von Palästinensern, in dem auch Flüchtlinge aus der Umgebung untergekommen sind. Es soll zahlreiche Opfer gegeben haben.
Mit einem Kniefall und einem Kuss hat der im Exil lebende Chef der Hamas, Maschaal, seinen ersten Besuch im Gazastreifen in Szene gesetzt. Für die Hamas ist die Einreise des Feindes Israels ein historisches Ereignis. Der Besuch könnte aber auch ein Zeichen der Entspannung mit Israel sein.
Ungewöhnlich scharf hat die Bundesregierung die israelischen Siedlungspläne kritisiert. Israel untergrabe das Vertrauen in seine Verhandlungsbereitschaft. Die Regierung hatte nach der UN-Anerkennung Palästinas als Beobachterstaat den Bau von 3000 Wohnungen im Westjordanland angekündigt.
Das UN-Votum zum Status der Palästinenser hat große Symbolkraft. Das gilt auch für das Datum: 65 Jahre zuvor hatte die UNO den Teilungsplan für Palästina beschlossen. Die neue Abstimmung sorgte für Jubel in Gaza und im Westjordanland. Was Israelis dabei sahen, schürte ihre Ängste.
Israel reagiert hart auf die Anerkennung Palästinas als Beobachterstaat durch die Vereinten Nationen: Nach der Ankündigung eines weiteren Siedlungsausbaus sollen nun auch Gelder der Palästinenser in Höhe von umgerechnet knapp 100 Millionen Euro einbehalten werden.