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Sie alle haben ein Ziel: Das Assad-Regime muss ein Ende haben. Doch darüber hinaus sind die oppositionellen Gruppen in Syrien in ihren Ansichten zersplittert, einige sogar verfeindet. Die wichtigsten Gruppierungen und ihre Anliegen im Überblick.
Auf internationalen Druck hat sich die syrische Opposition vereinigt und vertritt ihr Land in der Arabischen Liga. Viele Staaten wollen ihr Gelder für den Wiederaufbau bereitstellen. Doch vor Ort in Syrien ist sie kaum präsent. Statt dessen gewinnen islamistische Extremisten an Einfluss.
Unter großem Beifall hat der amtierende Vorsitzende der Syrischen Nationalen Koalition beim Gipfel der Arabischen Liga den Platz Assads eingenommen. Vor den Staatsoberhäuptern beschwerte sich Khatib über die mangelnde Unterstützung von außen, kritisierte aber auch die regionalen Mächte.
Im November 2011 hatte die Arabische Liga Syrien aus ihrem Kreis ausgeschlossen. Nun bekommt das wichtigste Oppositionsbündnis, die Nationale Koalition, diesen Sitz. Doch die Einigkeit der Opposition scheint nach der Wahl Hittos zum Interimspräsidenten in Gefahr. Aus Frankreich kam deshalb ein Appell.
Die syrische Opposition war sich lange uneins, ob der Zeitpunkt zur Bildung einer Übergangsregierung gekommen sei. In Istanbul wurde nun der Regimekritiker Hitto zum Ministerpräsidenten bestimmt. Er soll eine Gegenregierung in den von Rebellen kontrollierten Gebieten im Land bilden.
US-Außenminister Kerry kam nach Ägypten, um die islamistische Regierung und die Opposition zur Kooperation aufzurufen. Viele Oppositionelle sehen die USA jedoch nicht als neutralen Vermittler. Ihr Vorwurf: Die US-Regierung kritisiere nur die Opposition, nicht aber die Regierung.
In Ägypten hat ein Oppositionsbündnis aus linken und liberalen Parteien einen Boykott der Parlamentswahl im April angekündigt. Sie protestieren damit gegen die aus ihrer Sicht unfairen Wahlbedingungen. Die Entscheidung ist jedoch umstritten, denn dies könnte die islamistischen Parteien weiter stärken.
Zunächst sah es so aus, als würde die syrische Opposition nicht an dem Treffen der Freunde Syriens in Rom teilnehmen. So wollten die Rebellen gegen das Verhalten der internationalen Gemeinschaft protestieren. Nun wollen sie doch noch kommen und mit US-Außenminister Kerry sprechen.
Die syrische Opposition hat genug: Täglich gibt es Angriffe der Regierungstruppen, täglich werden Menschen getötet. Aus Protest gegen das anhaltende Nichtstun der internationalen Gemeinschaft wollen die Oppositionellen vorerst nicht mehr zu gemeinsamen Treffen reisen.
Simbabwe soll eine neue Verfassung bekommen. Darauf hat sich die Partei von Präsident Mugabe mit den Reformkräften in der Koalitionsregierung verständigt. Mugabe bleibt auch weiter der starke Mann. Doch die Verfassung soll den Weg frei machen für die Zeit nach dem Diktator - hoffen dessen Gegner.