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Für die drei aus Nürnberg stammenden Opfer der NSU-Terrorzelle ist heute ein zentraler Gedenkort eingeweiht worden. An der Straße der Menschenrechte sollen Ginkgobäume zum Frieden mahnen. Die türkische Gemeinde kritisiert den Ort und bezeichnet die Einweihung als "Schauveranstaltung".
Vor vier Jahren war eine damals 16-jährige Schülerin aus Solingen entführt, tagelang gefangen gehalten und vergewaltigt worden. 20.000 Euro Schmerzensgeld musste der Täter bereits an die junge Frau zahlen. Ein Gericht sprach ihr nun weitere 80.000 Euro zu und ging damit über die Forderungen hinaus.
"Braveheart" nennen die indischen Medien das verstorbene Opfer der Gruppenvergewaltigung. Den echten Namen der Studentin halten sie zurück - ein Zeichen von Respekt. Das Land hat mit einer schmerzhaften Debatte über Gewalt gegen Frauen begonnen. Doch der Weg ist noch weit.
Die Leiche der von mehreren Männern vergewaltigten Inderin ist in ihre Heimat übergeführt und dort eingeäschert worden. Regierungschef Singh empfing die Familie der Verstorbenen am Flughafen. Die Zeremonie fand im engsten Familienkreis statt.
Nach dem Tod der vergewaltigten Studentin sind die sechs Verdächtigen nun wegen Mordes angeklagt worden. Tausende Demonstranten fordern von der Regierung, dass Sexualverbrecher konsequent bestraft werden. Denn bisher bleiben in Indien drei von vier Vergewaltigern straffrei.
Zwei Wochen nach der brutalen Vergewaltigung ist die junge Frau in Singapur ihren schweren Verletzungen erlegen. Sie soll heute noch nach Indien übergeführt werden. Bereits wenige Stunden nach ihrem Tod gingen in Indien hunderte Menschen auf die Straße. Aus Sorge vor erneuten Eskalationen sperrten die Behörden U-Bahn-Stationen und Hauptverkehrsstraßen.
Zwei Wochen nach der brutalen Vergewaltigung durch sechs Männer in einem Bus in Neu Delhi ist eine junge Inderin ihren schweren Verletzungen erlegen. Das Verbrechen hatte landesweite Proteste gegen sexuelle Gewalt ausgelöst. Indiens Regierung will nun die Gesetze ändern.
Die Sicherheitslage für Journalisten hat sich in diesem Jahr deutlich verschlechtert. Die traurige Bilanz der Organisation Reporter ohne Grenzen: 88 hauptberufliche Journalisten wurden getötet sowie 47 Blogger und Bürgerjournalisten, die sich als Videoreporter oder Fotografen betätigt hatten.
Deutschland zahlt 80.000 weiteren jüdischen Opfern des Nationalsozialismus eine Wiedergutmachung. Finanzminister Schäuble unterzeichnete ein entsprechendes Abkommen mit der Jewish Claims Conference. Viele erhielten bislang keine Entschädigung - ihre Ansprüche waren nicht bekannt.
Erneut sind im Montblanc-Massiv zwei Bergsteiger ums Leben gekommen. Eine Polin und ein Spanier sind erfroren, nachdem sie in 4400 Meter Höhe in einen Sturm geraten waren. Erst am Donnerstag waren am Montblanc neun Bergsteiger ums Leben gekommen, darunter drei Deutsche.