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Türkische Medien mussten ihre Akkreditierung zum NSU-Prozess erst vor dem Bundesverfassungsgericht erstreiten. Doch in dem Land erlahmt bereits das Interesse an der Verhandlung. Die türkischen Journalisten wollen jedoch weiter berichten.
Die Medienaufsicht des Irak hat dem arabischen Sender Al Dschasira und neun weiteren Sendern die TV-Lizenz entzogen. Ihnen wird vorgeworfen, aufrührerische Tendenzen zu unterstützen. Bei Protesten gegen die Regierung starben mehr als 200 Menschen.
Der Zeitschriftenriese Gruner+Jahr baut seinen Konzernvorstand radikal um. Aus dem bisherigen Führungstrio rückt Julia Jäkel als Vorstandschefin an die Spitze. Bisher hatte Jäkel mit Auslandschef Torsten-Jörn Klein und Finanzchef Achim Twardy ein Führungstrio gebildet. Klein und Twardy verlassen das Unternehmen.
Im Streit um die Plätze für Medienvertreter im NSU-Prozess am Münchner Oberlandesgericht will die türkische Zeitung "Sabah" vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Die Richter sollen klären, ob türkische Medien durch das starre Zulassungsverfahren in ihren Rechten verletzt wurden.
Die Entwicklung der Medien gilt seit dem Sturz der Taliban als eine der wenigen afghanischen Erfolgsgeschichten. Dabei spielt nicht das Fernsehen die größte Rolle, sondern das Radio. Gerade in entlegenen Regionen ist das Radio für viele die einzige Chance, mit der Außenwelt in Kontakt zu bleiben.
Das Oberlandesgericht München lenkt im Streit um die Platzvergabe für den NSU-Prozess nicht ein. OLG-Präsident Huber erklärte, es bleibe bei der bisherigen Liste, der zufolge kein türkischer Journalist einen garantierten Platz im Gerichtssaal hat. Andere Journalisten könnten ihnen aber den Vortritt lassen.
Ungarns Präsident Orban hat mit drastischen Worten einen Bericht in deutschen Kindernachrichten über sein Land kritisiert. Orban sprach von "Gehirnwäsche". Es geht um einen Beitrag der Ki.Ka-Sendung "Logo". Darin wird erklärt, wie Ungarn Verfassungsrichter und Medien einschränkt.
Erstmals gibt es eine Mehrheit in den USA, die Präsident Obamas Forderung nach strengeren Waffengesetzen unterstützt. Dazu beigetragen haben auch die Medien, die die Opfer in den Focus rückten. Zur Berichterstattung gab es aber auch viele kritische Stimmen.
Vier Tage vor der geplanten Volksabstimmung über eine neue Verfassung in Ägypten wachsen die Spannungen zwischen Gegnern und Befürwortern der Änderungen. In der Nacht seien Brandsätze auf ein Oppositionslager am Tahrir-Platz geworfen worden und Schüsse zu hören gewesen, berichteten Augenzeugen.
Eigentlich sollen Journalisten Beobachter am Rande des Geschehens sein. Doch in Ägypten geraten sie zunehmend zwischen die Fronten. Zum einen müssen sie sich gegen staatliche Einflussnahme wehren - nun demonstrieren Salafisten gegen in ihren Augen zu kritische Berichterstattung.