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Einen Monat nach der Wahl in Israel treten die Koalitionsverhandlungen auf der Stelle. Umstritten ist vor allem, ob ultraorthodoxe Juden auf Privilegien verzichten müssen. Dagegen wehrt sich Premier Netanjahu, doch seine Position ist geschwächt. Und er steht unter Zeitdruck.
Die Israelis haben ihrem Premier einen Denkzettel verpasst. Der Kolumnist Carlo Strenger meint, viele Israelis hätten genug von Netanjahus Angst-Politik. Der Premier habe ein apokalyptisches Weltbild, betont Strenger gegenüber tagesschau.de. Dies habe mit dem bunten und offenen Israel wenig zu tun.