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Die Vorwürfe gegen ihn wiegen schwer: Den Einsatz von Kindersoldaten, Mord und sexuelle Versklavung junger Mädchen wirft der Internationale Strafgerichtshof dem kongolesischen Rebellenführer Ntaganda vor. Nachdem dieser sich überraschend gestellt hatte, wurde er nun nach Den Haag gebracht.
Der Internationale Strafgerichtshof suchte ihn unter anderem wegen Massenvergewaltigungen und des Einsatzes von Kindersoldaten: Nun hat sich der kongolesische Rebellenführer Ntaganda der US-Botschaft in Ruanda gestellt. Der "Terminator", wie er sich selbst nennt, will dem Strafgerichtshof überstellt werden.
Die großen Smartphone-Produzenten scheffeln Milliarden. Von diesen Traumgewinnen sehen die Arbeiter nichts, die in Minen für Hungerlöhne ihr Leben riskieren, um die Rohstoffe für Handys zu fördern. Die niederländische Antwort auf diese Ausbeutung heißt "Fairphone".
Der UN-Sicherheitsrat hat mit Beginn des Jahres fünf neue nicht-ständige Mitglieder - darunter Ruanda. Damit kommt das ostafrikanische Land erstmals seit dem Völkermord von 1994 in das höchste UN-Gremium. Das neue Mitglied ist umstritten: Ruanda soll am Bürgerkrieg im Kongo beteiligt sein.
Er war der erste Premierminister der Demokratischen Republik Kongo und ein afrikanisches Freiheitsidol: 1961 wurde Patrice Lumumba ermordet. 51 Jahre später hat ein Gericht in Brüssel nun die Justiz mit Ermittlungen beauftragt: Belgische Politiker könnten in den Mord verwickelt gewesen sein.
Nach dem Rückzug der M23-Rebellen ist die kongolesische Armee wieder in die Stadt Goma eingezogen. Ein Bataillon ist nach Militärangaben bereits vor Ort, weitere sollten folgen. Am Donnerstag soll auch der Flughafen wieder öffnen, damit Hilfsorganisationen die Gegend erreichen.
Im Osten des Kongo haben sich hunderte Rebellen der M23-Miliz aus der von ihnen besetzten Großstadt Goma zurückgezogen. Zuvor hatten die Tutsi-Rebellen mehrere Ultimaten für den Rückzug verstreichen lassen. Vor den Kämpfen zwischen der M23 und der Armee sind Tausende Zivilisten auf der Flucht.
Nach dem Vormarsch der M23-Rebellen im Ostkongo hat sich die Lage für die Menschen dort weiter verschlechtert. In der Provinzhauptstadt Goma gehen die Vorräte zur Neige, viele Menschen hungern. Doch die Rebellen denken nicht an einen Rückzug. Ein Ultimatum ließen sie verstreichen.
Etwa 100.000 Menschen sind in den vergangenen Wochen vor den Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und Rebellen im Kongo geflohen. Rund um die Provinzhauptstadt Goma beginnt nun die Verteilung von Nahrungsmitteln. Doch die Versorgung der Flüchtlinge ist schwierig.
Bei einem Krisengipfel zum Konflikt im Kongo haben sich mehrere Staatschefs auf Forderungen an die M23-Rebellen geeinigt. Diese sollen sich aus der Stadt Goma zurückziehen und die Kampfhandlungen einstellen. Die Blauhelm-Mission MONUSCO solle vor Goma eine neutrale Zone einrichten und schützen.